Amazon verkürzt Frist zur Geräterückgabe ab dem 25.4.2024 auf 14 Tage

AmazonKurze Info für Leser, die bei Amazon Geräte bestellen. Statt wie bisher 30 Tage als Frist zur Rückgabe von Geräten zu gewähren, wird dies für viele Produktgruppen auf 14 Tage reduziert. Es wird vermutet, dass Amazon damit die Zahl der Rückläufer vermindern will. Es betrifft aber wohl nicht alle Geräte und gilt ab dem 25. April 2024.


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Wer elektronische Geräte beim Versender Amazon bestellt, sollte ab dem 25. April 2024 genau auf die angegebene Frist für eine eventuelle Rückmeldung schauen. Konnten Käufer bisher Geräte mit einer Frist von 30 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücksenden, verkürzt sich das Ganze bei einigen Produkten auf 14 Tage. Demnach gilt ab dem oben genannten Stichtag:

  • Elektronische Geräte wie Fotoapparate, Router und PCs haben dann eine Rückgabefrist von 14 Tagen
  • Gleiches gilt für Videospiele, Blu-Ray-Filme, Musik-CDs sowie Bürobedarf
  • Ausgenommen sind Amazon-Geräte wie Fernseher, Streamingboxen und Tablets der Fire-Serie, für die 30 Tage Widerruf gilt.
  • Auch für runderneuerte Elektronik aus dem »Renewed«-Sortiment gilt weiterhin die bisherige Frist von 30 Tagen.

Das Ganze scheint wohl den Amazon Marketplace-Verkäufern per E-Mail mitgeteilt worden zu sein. Bei Spiegel Online findet sich der Erstartikel zu diesem Thema – und Amazon hat auf Anfrage die Änderungen bezüglich der Rücksendefristen für Elektronik gegenüber der Redaktion bestätigt. Gegenüber der Redaktion erklärte ein Amazon-Sprecher: "Das Rückgaberecht und Rückgabedatum werden weiterhin deutlich gekennzeichnet unter dem Produktpreis zu finden sein."

Spiegel Online zitiert den IT-Anwalt Alexander Bräuer, dass die bisherige Rücksendefrist von 30 Tagen großzügig gewesen sei, denn der Gesetzgeber sieht ein 14 tägiges Rückgaberecht vor. Viele Händler haben bisher aber, wie Amazon, eine 30-Tage-Rücksendefrist ohne Gründe angeboten.

Spiegel Online hält noch einige Details zum Thema Rücksendung im Artikel bereit. Ein technisches Gerät darf ausgepackt und probiert werden, muss aber vollständig in Originalverpackung und unbeschädigt zurückgeschickt werden. Bei Videospielen, Blu-Ray-Filmen und Musik-CDs darf die Zellophan-Verpackung nicht aufgerissen werden, da dann die Medien als "verbraucht" angesehen und nicht erstattet werden.

Details zur Rücksendung und Erstattung finden sich auf der Amazon-Seite unter "Warenrücksendungen und Bestellungen". Auf Spiegel Online finden sich im Artikel noch einige Hinweise, wie lange Erstattungen benötigen.


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26 Antworten zu Amazon verkürzt Frist zur Geräterückgabe ab dem 25.4.2024 auf 14 Tage

  1. Luzifer sagt:

    Tja, das ist die Konsequenz durch die Schmarotzer die das Fernabgabe Gesetz missbrauchen. Ware mal eben für ein "Event" bestellen, nutzen und dann zurückgeben.
    War abzusehen das auch amazon das mal minimiert!

    Wie üblich halt: eine Handvoll Schmarotzer die das System ausnutzen und für alle ruinieren!

    Wobei das Gesetz den Händlern da ja auch Spielraum läßt. Die Ware darf nämlich lt. Gesetz nur insoweit getestet werden wie das auch im Laden möglich ist, ansonsten kann der Händler durchaus eine Wertminderung geltend machen! Würden sie das tun bekämen sie das auch in den Griff, nur scheuen eben viele Händler diesen Schritt!

    • Anonymous sagt:

      Event oder Urlaub etc

    • Hobbyperte sagt:

      "Wertminderung geltend machen"

      Die Händler scheuen Arbeitsaufwand, weil Arbeitszeit eben teuer ist. Sich mit Kunden herum zu streiten kostet nur und bringt nichts ein, außer womöglich auch noch schlechte Bewertungen, die man wiederum nicht gebrauchen kann.

      Einfacher wäre vielleicht ein intelligenterer Umgang mit Kundenfreundlichkeit. Man könnte sicherlich in seine AGB rein schreiben, wie oft man eine verlängerte Rückgabefrist nutzen kann. Und darüber hinaus im Hintergrund kulant mit Ausnahmen Umgehen. Und genauso wie man in realen Geschäften ein Hausverbot erteilen kann, könnte man sicherlich auch Kunden die eine kulante Regelung über alle Maßen Ausnutzen einfach Aussperren. Wenn die doch sowieso nichts wirklich kaufen, brauchte man denen ja auch keine Ware mehr zusenden.

      Gerade im Netz, wo vieles über Algorithmen läuft, wundert es doch sehr, warum Missbrauch nicht längst durch derartige "KI" unterbunden wird.

      • Henry Barson sagt:

        > Die Händler scheuen Arbeitsaufwand, weil Arbeitszeit eben teuer ist.
        Nicht nur die Händler, wir hatten vor zwei Jahren mal eine Abteilung in der Fertigung neu mit 20 günstigen staubversiegelten Rechnern auszustatten, bei etwa 15 von den 20 fiel nach wenigen Tagen das Bluetooth-Modul dauerhaft aus (mittlerweile vermutet man Endstufe "durchgebrannt", oder so), welches jedoch für die Hand-Funkscanner benötigt wurde. Statt da nun eine Riesenreklamationswelle mit entsprechendem Aufwand aus Einpacken, Versenden, etc. loszutreten, haben wir einfach 20 billige USB-BT-Dongles beschafft, die bis heute ihren Dienst verrichten, Stückpreis 7,21 EUR netto, alles andere wäre, sehr viel teurer gewesen, insbesondere der Produktionsausfall, denn 1-2 Ersatzrechner hat man immer liegen, aber nicht 15 auf einmal.

        • Pau1 sagt:

          Das ist Gewährleistung.
          Ein ganz dunkles Kapitel bei Amazon.
          Wenn nach 30 Tagen ein Gerät einen Defekt entwickelt, bietet Amazon kein Formular zur Reklamation an, sondern sagt, das die Rückgabefrist abgelaufen sei und verweist an den Hersteller, was nicht rechtens ist. Dabei ist die Gesetzeslage klar.
          Amazon (oder der Warehouse Händler) hat für Ersatz zu sorgen.
          In Deutschland hat man 2 Jahre Gewährleistung.
          Gewährleistung bitte nicht mit Garantie verwechseln.
          Garantie ist eine freiwillige Sonderleistung zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistungs-Pflicht.
          Amazon ignoriert das deutsche Gesetz.

          • Henry Barson sagt:

            B2B sind es IIRC 12 Monate, aber darum ging es mir in meinem Beitrag gar nicht. Es ging einfach darum Zeit-(Aufwand) zu sparen und Peng!

          • Rico sagt:

            Auch Amazon leistet die Gewährleistung und ist auch sehr kulant, was die 6M/24M Regelung betrifft. Selbst bei Verkauf Händler / Versand Amazon hatte ich bisher keine Probleme. Das Prozedere wird aber nicht über die Website abgewickelt. Man muss Kontakt mit dem Kundenservice aufnehmen, was zugegebener Maßen nicht ganz trivial ist.

            • Pau1 sagt:

              Ich erinnere dunkel ein Unternehmen das inzwischen pleite ist, das zum einen auf die Beweislastumkehr bestanden hatte und obendrein den Nutzungsvorteil durch eine Ersatzlieferung in Rechnung stellte.
              Das war Quelle.

              Amazon hat da eine andere Ansicht, noch.
              Der Kundendienst wird immer schlechter. Sei es das streichen der Kundenforen, sei es die intransparenz bei den Rezensionen, sei es die entfernten Kommentar Funktioon bri Rezension und Fragen.
              Das Prime immer teurer geworden ist ist auch bekannt, und das viele Produkte unter 5 Euro überhaupt nur noch bezogen werden können, wenn die Gesamtbestellung 30 Euro überschreitet.
              Früher waren Bücherlieferung aufpreisfrei. Und wenn man das mit anderen Waren kombinierte, war auch deren Lieferung aufpreisfrei.
              Und gute Preise generell nicht mehr.
              Man kann klar erkennen, das das Porto in den Preis einkalkuliert ist.

              Amazon hat viele Kunden durch seine 30 Tage Regel gewonnen.

          • Luzifer sagt:

            Also ich weis ja nicht was du da machst, aber ich hatte noch nie ein Problem bei Amazon mit Gewährleistung, die haben anstandslos ausgetauscht auch nach mehr als einem halben Jahr (da beginnt nämlich die Beweislastumkehr)

            Dazu braucht es auch kein Formular ne Mail mit den Kaufdaten und den Hinweis auf Inanspruchnahme der Gewährleistung reicht aus:

            • Pau1 sagt:

              Es hängt davon ab ob Du über Amazon oder von Amazon gekauft hast.
              Auch bekommst Du, wenn Du auf Ware zurückschicken, nur die Information, das die 30 Tage Frist abgelaufen sei.
              Das Du die inzwischen gut versteckte Stelle für den Kontakt mit dem Service finden muß wird Dir nicht gesagt.
              Sie könnten ja, ihrem Weg zum Versuch das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden, unter dem Hinweis, das die 30 Tage abgelaufen sind (die ja nichts mit Gewähr.zu tun haben) einen Deep Link zum Kundenservice geben.

              Amazon will keine Gewährleistung geben.

  2. Dat Bundesferkel sagt:

    Ich sehe darin keinerlei Problem. Es entspricht der Rechtsprechung und in 14 Tagen wird man ja wohl geschafft haben das zu tun, was man bei einem Einkauf im Laden in 10 Minuten auch machen kann.

    Nach wie vor ist Amazon mit ABSTAND der einzige Shop, wo man unliebsame Produkte bequem rücksenden und Ersatz oder eine Erstattung erhalten kann. Das schaffen die doitschen Shops nämlich, die immer mit dem Finger auf Amazon zeigen, bis heute nicht.

    OTTO hat nachgebessert, ist aber noch immer langwierig und umständlich. MediaMarkt / Saturn geben vor, wie Amazon zu sein – aber wehe man nimmt sie in Anspruch. Bei Mindfactory wird man frühzeitig gesperrt, obwohl sie noch immer für den Endkundenmarkt ungeeignete OEM-Produkte ohne Garantie verkaufen, ohne darauf hinzuweisen.

  3. Pau1 sagt:

    Das ist Gewährleistung.
    Ein ganz dunkles Kapitel bei Amazon.
    Wenn nach 30 Tagen ein Gerät einen Defekt entwickelt, bietet Amazon kein Formular zur Reklamation an, sondern sagt, das die Rückgabefrist abgelaufen sei und verweist an den Hersteller, was nicht rechtens ist. Dabei ist die Gesetzeslage klar.
    Amazon (oder der Warehouse Händler) hat für Ersatz zu sorgen.
    In Deutschland hat man 2 Jahre Gewährleistung.
    Gewährleistung bitte nicht mit Garantie verwechseln.
    Garantie ist eine freiwillige Sonderleistung zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistungs-Pflicht.
    Amazon ignoriert das deutsche Gesetz.

    • Kai sagt:

      Hier geht es um die Rücksendefrist bei 'Nichtgefallen' und nicht um Garantie oder Gewährleistung (hier auch nicht vergessen, dass es eine Beweislastumkehr gibt).

      Davon ab habe ich da bei Amazon bislang keine schlechten Erfahrungen bei Reklamationen / Defekten gemacht. Ganz im Gegenteil. Artikel nach 23 Monaten defekt -> reklamiert -> Ware zurückgeschickt und vollen Kaufbetrag zurückbekommen.

      Zum eigentlichen Thema: Finde ich OK. 14 Tage reichen und wer 30 Tage braucht, der dürfte zum Großteil eher in die Kategorie der Leute fallen, die so etwas als kostenlosen 'Leihservice' ansehen.

    • Luzifer sagt:

      Nein tut amazon nicht sondern ist sogar äußert kulant! siehe oben.

      • Luzifer sagt:

        /edit/ Wenn du halt 30 Tage Rückgabefrist mit Gewährleistung verwechselst wunder mich nix!
        Schublade auf ;-P User rein ;-P

        • Pau1 sagt:

          Ja, mir ist das klar, aber Amazon tut so, als sei es auch mit der Gewährleistung nach 30 Tagen vorbei.
          Das glauben auch viele Kunden mit defekten Geräten, die einfach auf ihr Recht verzichten, weil Amazon sagt, das eine Rücksendung nicht mehr möglich sei, ohne dazu zu sagen, das das nicht für Defekte Geräte gilt.
          Und Kunden ist auch nicht immer klar, das Warehouse Anbieter nicht die 30 Tage bieten und (chinesische) Anbieter den Rückversand nicht regel, die veralteten Postabsprachen dazu führen, das eine Rücksendung nach China 30 Euro kostet. (Das Postabkommen stammt aus einer Zeit, als China noch als hilfebedürftiger 3. Welt Entwicklungsstaat galt.).

          Es geht mir im die Tendenz das Amazon immer kundenunfreundlicher wird.

          Und natürlich waren die 30 Tage Zeit für den Rücktritt vom Kaufvertrag unlauter aus Sicht der Mitbewerber. Es sein an Landsend erinnert, die eine lebenslange Garantie für ihre Produkte gab, auch bei klarem Verschleiß gab es neue Ware.
          Das wurde Landsend verboten, weil angeblich unlauter.

  4. Pau1 sagt:

    Wenn ich so Stories höre, dass Schmarotzer sich den Fotoapparat bestellen um damit die Urlaubs Foto zu machen kann ich das nachvollziehen.
    Andererseits war für mich der großzügige Umgang mit Retouren einst der Grund da Kunde zu werden.
    Immerhin ruiniert Amazon seine Kunden nicht so wie es bei Zalando geschehen kann.
    Amazon bucht das Geld sofort ab. Bei Zalando hat man auch mit dem Bezahlen 30 Tage Zeit AFAIK.
    So kann man sich mehrere Größen bestellen obwohl das Geld nur für eine hat. Wehe man vergisst die Rücksendung…

    • Anonymous sagt:

      Auch bei Amazon stehen Dir verschiedene Zahlungsoptionen zur Verfügung. Kreditkarte, SEPA, Ratenzahlung (via Barclays) und… Kauf auf Rechnung via Riverty (Monatsabrechnung).
      Da zahlst Du einmal im Monat Deinen angesammelten Einkauf, Rücksendungen werden zeitnah rausgebucht.

      • Pau1 sagt:

        Bei Kreditkarte und SEPA Lastschrift Einzug musst Du das Geld haben.
        Es geht sofort an Amazon.
        Ich kenne keine Privat Person, die Kaufaufrechbung mit über 4 Wochen Ziel bei Amazon hat.
        Bei Kleidung hast Du 7 Tage bis zur Abbuchung.

        Ich finde das Vorgehen von Amazon besser, da man so vermeidet in eine Schuldenfalle zu tappen, was bei Kauf Aufrechnung leichter möglich ist.

        Wenn Du Dir 3 Laptops zu 1000 Euro bestellst, diese 3000 Euro sofort zahlen.
        Die Ratenzahlung machst Du mit einem separaten Unternehmen…
        Vergisst Du die Rücksendung oder gibt's Probleme damit, ist das der Ratenbank völlig egal.
        Du hast den Kredit an der Backe, mit 18% Zinsen.
        Ja, es ist natürlich Dein persönliches Pech…auf den Trick reingefallen zu sein.

  5. Pau1 sagt:

    Es ist aber schon seltsam.
    Am als neuesten Service bietet Amazon die Möglichkeit die Ware unverpackt zurück zusenden.
    Bisher lief das nur bei UPS Stationen.
    Das war sehr langwierig da die Verwaltung lange dauerte.
    Seit einiger Zeit geht das auch per DHL Paketstation.
    Man meldet die Ware bei der Station an uns legt die Ware unverpackt ins Fach und der Abholer macht den Rest.
    Ein paar Wochen sollte dieser Service 1 Euro extra kosten.
    Klar macht dieser Service das Zurücksenden attraktiver.
    Es ist aber auch umweltfreundlicher und Amazon spart viel Arbeit da das Auspacken bei den manchmal sehr "kreativ" verpackten Retouren.

    • Anonymous sagt:

      Gilt insbesondere für Kleinprodukte, die nach Rücksendung vernichtet werden. Smart-LED bspw., die eine recht hohe Defekt-Rate haben, die Umverpackung fehlt und der Wiederverkauf einfach nicht im Verhältnis zur Marge steht.

      Umweltfreundlich nur auf dem ersten Blick. Das Produkt wird vernichtet. Und wenn es noch preiswerter ist, wie 'ne Buchsendung/Kalender etc. sagt Dir Amazon, Du sollst es einfach behalten, der Betrag wird Dir erstattet. Sprich: Sieh selber zu, wie Du den Müll entsorgst. :-D

      • Pau1 sagt:

        Bitte nicht Gewährleistung mit dem Vertragswiderruf verwechseln.

        Wenn die Smart-LEDs eine so missereranke Qualität haben, das sie schon kaputt ankommen ist es genau das richtige diese Schrott zurückzusenden.
        Wahrscheinlich wird Amazon nur so darauf achten keinen Schrott zu verkaufen.
        Da liegt das Umweltproblem, nicht im einfachen zurücksenden.

      • Pau1 sagt:

        oh, ich sehe gerade. Ich habe noch einen unbenutzten Kalender von 2023. Da ist auch ein Jahr Gewährleistung drauf! Und ich habe gerade neulich festgestellt dass die Wochentage nicht mehr stimmen!

      • Pau1 sagt:

        Das mit dem Vernichten von Retouren hängt mit unseren Steuergesetzen zusammen.
        Amazon bekommt beim Vernichten 19% Mehrwertsteuer zurück.
        Würde Amazon dieses Teile verschenken müssten sie so tun als hätten sie 19% MwSt eingenomme und müssten diese abführen.
        Aber das ist ja nicht das Problem.
        Der verkürzte Widerruf wird wahrscheinlich die Anzahl der Retouren reduzieren.

  6. Don Omerta sagt:

    Seit Amazon in D-Land gestartet ist, bin ich Kunde. Und ja, die Kundenfreundlichkeit hat sehr nachgelassen. Bei der Sachmängelhaftung (Gewährleistung) hat man nun 12 Monate bis zur Beweislastumkehr. Amazon hat in den letzten Jahren massiv am Service gespart. Ich hatte vor einigen Monaten einen defekt in einer Festplatten-Docking-Station. Die dreißig Tage waren vorbei und der Support meinte, ich sollte das Gerät zum Hersteller senden. Nach den ich auf die Gewährleistung hingewiesen habe ging alles ganz schnell und mir wurde ein neues Gerät geschickt. Das alte Gerät wollten die gar nicht haben, ich sollte es entsorgen.
    Ich kaufe nicht mehr sehr viel bei Amazon, mittlerweile sind Otto, Saturn/Mediamarkt bei den Preisen, Service und der Lieferung besser. Auch bei Reklamationen hatte ich mit den Mitbewerbern noch nie Probleme.

  7. Micha sagt:

    Ich habe noch nicht bei Amazon bestellt.

    Andere Händler habe ich schon genutzt. Bei vielen lässt der Kundendienst zu wünschen übrig.

    Bei Mindfactory existiert Service defakto nicht. Ich hatte damals im Jahr 2013 dort eine Radeon R9 280X bestellt.
    – Die erste hat immer wieder Textur flackern und Schachbrettmuster erzeugt.
    – Die erste Austauschkarte hat eine GPU Temperatur von 90°C innerhalb von einer Minute erreicht.
    – Erst die dritte hat funktioniert.

    Um eine Karte gegen eine andere auszutauschen hat es immer über einen Monat gebraucht. Nach über 2 Monaten hatte ich dann endlich eine Funktionierende.

    Cyberport hat mit der Gewährleistung auch Nachholbedarf. Sie haben es nach 1 3/4 Jahren nicht geschafft mein AM3 Motherboard zum ASUS Service zu schicken. Nach 2 Wochen ohne Rückmeldung habe ich das Motherboard so wie in der Filiale abgegeben per Post zurück geschickt bekommen.

    Eine E-Mail zum ASUS Support hat mein Problem Zeitnah gelöst. ASUS hat für mich innerhalb von wenigen Tagen einen RMA Vorgang eröffnet.
    Zusätzlich gab es den Hinweis: "Das Händler einen kostenfreien Rücksendeschein vom ASUS Support anfordern können."

    Weshalb Sie das damals nicht einfach gemacht haben, kann ich heute nicht mehr Sagen. Habe das Motherboard dann selber zum Kundendienst von ASUS geschickt und innerhalb von einer Woche Ersatz erhalten.

    Bei meinem Duracell Problem habe ich mich gleich an den Hersteller gewandt da Rossmann der flache Ansprechpartner gewesen wäre.

    Zum erstellen des Tickes wurden viele Daten zum Gerät und den Batterien abgefragt.
    Duracell hat mir den Wert meines Reiner SCT Authenticator ersetzt, nachdem 3 Duracell Optimum +100% AAA (Made in USA) innerhalb von 2 Jahren ausgelaufen sind. (Restspannung über 1,35V je Zelle) Ich musste dafür nur aussagekräftige Fotos vom Batterieschaden an der Platine machen. Anschließend beim Kundendienst anrufen.

    AMD bietet ebenso einen sehr guten Kundendienst. AMD Ryzen CPUs die "whea-logger event id 18 cache hierarchy error" Fehler verursachen werden anstandslos ausgetauscht. Sofern der Fehler bei einer technischen Prüfung festgestellt wird.
    Einzig die Bedienung des Support Accounts ist seit der Umstellung auf Salesforce Service bedeutend schwieriger geworden.

    Das System verlangt die Angabe eines Firmennamens für RMA Anträge. Ich habe da eingegeben: Ich bin eine Privatperson.

    ———————
    Insgesamt kann ich Sagen das der Kundendienst von den Herstellern meistens sehr kompetent ist. Er geht auf deine Anliegen ein und versucht eine Lösung zu finden.

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