Office 365: Nach Office Updates neue Option "Lizenz aktualisieren" seit März 2024

[English]Nach den März 2024-Updates hat sich ein Nutzer bei mir gemeldet, weil ihm unter Microsoft Office 365 die Aufforderung, die Lizenz zu aktualisieren, angezeigt wurde. Das Thema ist etwas liegen geblieben, aber ich packe es mal hier in den Blog mit rein – vielleicht gibt es weitere Leser, die betroffen sind.


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Blog-Leser Michael hatte mich bereits Mitte März 2024 per E-Mail kontaktiert, weil in seiner Unternehmensumgebung die Office 365-Anwender mit einer "Neuerung" aus dem Microsoft-Umfeld beglückt wurden. Dazu schrieb er mir:

Servus Günter,

Nur falls da sich noch jemand verwundert die Augen reibt, weil seit dem letzten Office 365-Update die neue Option „Lizenz aktualisieren" auftaucht.

In der Unternehmensumgebung des Lesers erschien im monthly Enterprise-Channel ab der Office 365-Version 16.0.17231.20290 in allen Office 365-Anwendungen eine neue Option Lizenz aktualisieren. Der Leser, der als Administrator arbeitet, war zuerst verwundert und vermutete natürlich sofort ein Lizenz-Problem, denn er erhielt folgende Meldung:

Lizenz aktualisieren in Office 365

Der Leser hat dann etwas recherchiert und ist dann in in Microsoft Answers auf den Forenpost Nach Office Updates neue Option "Lizenz aktualisieren" vom 14. März 2024 gestoßen. Dort schrieb jemand:

die zusätzliche Option „Update-Lizenz" erscheint seit der Veröffentlichung der Office-Updates auf unseren Computern (Word/Excel/PPoint/Outlook) über den Halbjährlichen Enterprise-Kanal (Vorschau) vom 12. März. Zum Glück nur für eine kleine Gruppe von Computern im Vorschaukanal.

Es wird jedoch mit Sicherheit zu Verwirrung bei Benutzern führen, wenn eine zusätzliche Update-Option angezeigt wird, sobald das Update für den (für alle) Halbjährlichen Enterprise-Kanal im Juli veröffentlicht wird -> auf viele Computer.

Auf diese Nutzeranfrage hat sich dann ein sogenannter Microsoft-Agent / Moderator gemeldet, der im Auftrag Microsofts im Forum unterwegs ist. Dazu schrieb er:

Das ist keine Angelegenheit sondern eine neue Funktionaität. Wenn man eine neuen Lizenz seinem Benutzer zugewiesen bekommt, braucht man sich nicht abmelden, Office neu installieren und sich erneut anmelden. Mit der Option wird sich Office einfach mit der neuen Lizenz synchronisieren.

Ist etwas gestelzt und der Tatsache geschuldet, dass dies kein deutschsprachiger Moderator ist, sondern seinen Text in einen schlechten Microsoft-Übersetzer rein kippt, der das Ergebnis dann im MS-Answers-Forum einstellt. Microsoft hat seinen Office 365-Kanälen zum 14. März 2024 per Update eine neue Funktionalität spendiert, die den oben skizzierten Eintrag einblendet.

Jemand hat bei Microsoft haarscharf mitgedacht und den Fall implementiert, dass ein Nutzer einfach eine neuen Office-Lizenz bekommt. So früher (TM) ging das so: Der Anwender kauft eine Lizenz für ein Office-Produkt, installiert dieses damit und kann die Anwendungen unbegrenzt nutzen. Inzwischen hat man ja Abomodelle für Office 365, wo sich Lizenzen ändern können. Heißt also gemäß obiger Erklärung: "den Benutzer abmelden, Office neu installieren und den Benutzer neu anmelden".

Warum nicht einfach nach einem Lizenzkey gefragt wird, der dann eingetragen und verwendet wird, erschließt sich mir nicht. Seit März 2024 haben Administratoren und Nutzer von Microsoft Office jedenfalls die Option Lizenz aktualisieren, über die man "ganz einfach seine Office 365-Lizenz aktualisieren kann". Hatte ich schon erwähnt, dass Office 365 eine neue Schaltfläche hat, über die man seine Lizenz aktualisieren kann? Dinge, die die Welt früher einfach nicht kannte und auch nicht vermisst hat. Jemand sonst, dem das aufgefallen ist?


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7 Antworten zu Office 365: Nach Office Updates neue Option "Lizenz aktualisieren" seit März 2024

  1. Bob sagt:

    Nun die neue Funktion ist keine "Meldung", die auftaucht, sondern eine Funktion, die man starten kann. So wie man in den Einstellungs-Dialog gehen kann.
    Das ist also kein Problem, das irgend einen Anwender stören sollte.
    Von meinen hunderten Anwendern hat sich noch niemand gestört gefühlt.
    Wenn man als Administrator die Lizenzen in M365 zuweist, dann ist man ganz froh, dass man keine Lizenz-Keys verwalten muss auf den Clients, sondern die Lizenzen automatisch ziehen.
    Das klappt i.d.R. auch automatisch, wenn man die Abo-Lizenz ändert.
    In der Vergangenheit konnte das aber selten auch mal haken, oder man musste länger warten. Die neue Funktion soll wohl ein Workaround für solche Problemfälle sein, oder wenn es schnell gehen muss.

  2. Sebastian sagt:

    Mir will es nicht in den Kopf warum man so einer Software gestattet remote zu kommunizieren. Da ist die Sicherheits/Tracking Grenze weit überschritten.

  3. Tom Wersel sagt:

    passierte mir mit Family auch. nachdem alle Systemtreperaturtools ausgeschöpft waren und die online Aktualisierung immer noch nicht ging, habe ich 365 Abo gekündigt und vom Rechner geschmissen. habe jetzt kostenfrei Openoffice. Schnauze voll von MS mega kompliziert und umständlich.

    • FriedeFreudeEierkuchen sagt:

      Kann man machen. Ich würde aber deutlich dazu raten LibreOffice, statt OpenOffice zu verwenden. LibreOffice wird aktiver weiter entwickelt.
      Alternativ kann man sich auf bei Softmaker umschauen. Höhere Kompatibilität zu MS Office. Es gibt eine kostenlose Editon und preiswerte Einmal-Zahlungsangebote – immer wieder mal stark vergünstigt zu haben.

  4. patgerber sagt:

    Wenn man sich mit M365 befasst, dann weiss man dass die Lizenzen nicht mehr in Form eines Keys daher kommen. Die Lizenzen werden über das Amin Portal dem User zugewiesen. Kein Benutzer braucht sich um die Lizenz zu kümmern. Die Möglichkeit nun so eine neue Lizenz auf die M365 zu übertragen, ohne etwas an der Installation zu machen erachte ich als praktisch. Klar, so ein Lizenzwechsel kommt in einem Enterprise Umfeld eher selten vor.

    • Henry Barson sagt:

      Und ab Server 2025 kann man dann auch in kleinen Umgebungen diverse CALs mieten, monats-/ jahresweise, aber diese Flexibilität hat dann natürlich auch ihren Preis.

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