Vodafone: Rückzieher bei Kabel-Filesharing Drosselung

Noch ein Quickie zur Nacht – nachrichtenmäßig meine ich. Gestern ging ja die Meldung, dass Vodafone für Kabelkunden eine Drosselung beim Filesharing von 10 GB pro Tag plane. April, April …


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Die rechtliche Grundlage bietet die folgende Klausel in den Kabel-Deutschland-Verträgen (Kabel-Deutschland gehört ja zu Vodafone):

Ab einem Gesamtdatenvolumen von mehr als 10 GB pro Tag wird die Übertragungsgeschwindigkeit nur für File-Sharing-Anwendungen und nur bis zum Ablauf desselben Tages auf 100 Kbit/s begrenzt. Alle anderen Anwendungen (z. B. Internetsurfen, Video-Streaming, Video-on-Demand, Social Networks) sind hiervon nicht betroffen.

Diese Klausel wollte man eigentlich anwenden, so die Berichte der vergangenen Tage. Jetzt hat Vodafone gegenüber Spiegel Online die Rolle rückwärts angekündigt. Man will den Drossel-Paragraphen ganz streichen. Details findet ihr in diesem Artikel.


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6 Antworten zu Vodafone: Rückzieher bei Kabel-Filesharing Drosselung


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  2. woodpeaker sagt:

    Hier zeigt sich mal deutlich die Marktmacht der Verbraucher.
    Da hat Vodafone richtig Angst von den Konsequenzen bekommen.
    Wann lernen Verbraucher endlich auch in anderen Bereichen, das so Meinungen durchgesetzt werden.

    • der_Puritaner sagt:

      Das glaube ich eher nicht, das Vodafone Angst vor den Konsequenzen bekommen hat, Vodafone erklärte, es habe sich nur um einen Test gehandelt: “Die bisherigen Ergebnisse des Tests bewegen uns dazu, die Maßnahme nicht fortzuführen.”
      Da frage ich mich aber wie viele Test wir einfach so sang und klanglos als Verbraucher hinnehmen, war die Wiedereinführung der VDS auch nur so ein Test ?

      • riedenthied sagt:

        Na ja, die sagen zwar, dass das ein Test gewesen sei. Bei mir zu Hause ist es aber schon seit Monaten Realität, dass ich nach 10 GB faktisch auf ISDN-Niveau gedrosselt werde.

  3. Herr IngoW sagt:

    Vodafon, sind das nicht Die! die sogar für die Freischaltung von W-Lan (das ja sowieso in den Kabelmodems vorhanden ist) noch extra kassieren? Da ist das Geschäftsgebaren ja wohl klar.
    Aber der Routerzwang wird ja bald abgeschafft!!

    • elChuck sagt:

      Das ist nicht nur bei denen so und da auch nur bei Kabel. Bei meinem alten Anschluss Vodafone DSL gabs die EasyBox dazu und die hat von Haus aus W-Lan bereitgestellt.

      Ich denke das das eher ein allgemeines Geschäftsgebahren ist.

      Entweder Modem Plus freien Router oder Modem mit W-Lan Router in einem zum Mieten/extra Kaufen.

      Manchmal hilft es nicht einfach nur drauf rum zu hacken sondern den Markt anzuschauen und das allgemein kritisieren. Anstatt polemisch einen rauszupicken und so zu tun als wenn genau die das pure Böse sind.

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  5. anthropos sagt:

    Deutschland ist ja sowieso schlecht versorgt bei Internet/Fernnetz; jetzt wird ein wenig hier und da ausgebessert, vor allem gedrosselt und mit Volumen versehen, weil man nicht die Kapazitäten hat wie andere Länder, und in ein paar Jahren haben wir dann wieder eine große Diskussion, dass die dann fälligen Erneuerungen viel zu teuer seien.

    Unser Markt ist satt und träge, das ist nur wieder ein Symptom davon.

    In der Zeitung wurde auch schon groß geschrieben, dass unser Stadtteil bereits angeschlossen sei ans schnelle Fernnetz, was bei uns heißt: 2MBit.
    Und bei Anfragen, warum das Glasfaser nicht überall verlegt wird, sondern endet am Anfang unserer Straße, dann wird gefordert, dass man als Privatperson das weitere Verlegen finanzieren soll, wenn man es haben will.

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