Windows 10 V1709: Probleme mit Update KB4054517

[English]Besitzer von Windows 10 Fall Creators Update (Version 1709) laufen möglicherweise in Installationsprobleme mit Update KB4054517. Inzwischen hat Microsoft das Problem bestätigt. Hier ein paar Informationen.


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Update KB4054517 für Windows 10 (V1709)

Update KB4054517 wurde am 12. Dezember 2017 im Rahmen des Dezember Patchday freigegeben. Es handelt sich um ein kumulatives Update, welches ich im Blog-Beitrag Patchday: Windows 10-Updates 12. Dezember 2017 angesprochen habe. Dort hatte ich bereits kurz Probleme erwähnt:

Im Internet finden sich Treffer, dass der Download hängt (hier und hier), die Installation abgebrochen werde oder BlueScreens nach der Installation aufträten. Das ist aber alles nebulös. Hier würde ich Dritthersteller Antivirus-Tools deinstallieren und die Problembehandlung für Windows Update als Fix ausführen. In diesem Thread melden sich einige Nutzer, die Probleme bei der Installation des gleichzeitig anstehenden Defender-Updates haben.

Das kumulative Update wird automatisch per Windows Update heruntergeladen und installiert. Alternativ lässt sich das Ganze aus dem Microsoft Update Catalog herunterladen und installieren. Auf meiner Testmaschine wurde das Update problemlos installiert.

Das Problem wächst sich aus

Woody Leonhard hatte bereits vor einigen Tagen in diesem Post auf die Installationsprobleme hingewiesen. Bei Microsoft Answers gibt es einen längen Forenthread zu diesem Thema. Woody Leonhard hat bei Computer World diesen Artikel veröffentlicht. Sein Verweis bei AskWoody auf die Lösungen bei Shimar halte ich nicht wirklich für erfolgreich (weil ich auf der Seite schon ‘fixes’ mit den gleichen Anweisungen zu Update-Installationsproblemen für bestimmte Pakete gefunden habe, bevor die Updates wirklich auf allen Update-Servern von Microsoft bereitstanden – da wird auf Vorrat zu jedem Update eine Standardlösung veröffentlicht). Aber es gibt weitere Erklärungen.

Softpedia weist in diesem Beitrag auf die obigen Tweets hin, denen zufolge das Update wohl nur partiell scheitert (irgendwelche App-Registrierungen können nicht aktualisiert werden).

Microsoft bestätigt das Problem

Inzwischen ist Microsoft auf das Thema aufmerksam geworden (via) und hat im KB-Artikel zu Update KB4054517 folgendes nachgetragen:

Problem 1: Die Update-Installation kann bei 99% stehenbleiben und eine erhöhte CPU- oder Festplattenauslastung anzeigen, wenn ein Gerät nach der Installation von KB4054022 mit der Funktion “Diesen PC zurücksetzen” zurückgesetzt wurde.


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Erstaunlich ist, dass nicht Update KB4054517 als Ursache genannt wird, sondern Update KB4054022. Es handelt sich bei Update KB4054022 um ein Servicing Stack Update, welches für Windows 10 Fall Creators Update (Version 1709) herausgegeben wurde. Ziel ist es, den Windows Servicing Stack, in dem die Updates zwischengespeichert werden, zuverlässiger zu machen. Ich hatte es im Beitrag Windows 10: Updates KB4054022, KB4055237, KB4052342 erwähnt.

Fix: Microsoft hat für dieses Problem den nachfolgenden Workaround veröffentlicht. Die folgenden Schritte beziehen sich auf den Ordner c:\temp und ein 64-Bit-Windows.

  1. Laden Sie Update KB4054022 für die vorhandene Windows-Version aus dem Microsoft Update Catalog in den Ordner c:\temp.
  2. Öffnen Sie eine administrative Eingabeaufforderung, um die folgenden Schritte auszuführen.
  3. Expandieren Sie die in Schritt 1 heruntergeladene .msu-Datei in den Ordner c:\temp. Sie können folgende Anweisungen in der Eingabeaufforderung ausführen – oder den Ordner manuell anlegen und die .msu-Datei mit Tools wie 7-Zip entpacken (würde ich so machen).
    mkdir c:\temp
    expand -f:* windows10.0-kb4054022-x64.msu c:\temp
  4. Beenden Sie den laufenden Trusted Installer und installieren Sie KB4054022 per dism (Deployment Image Servicing and Management) über die folgenden Befehle.
    taskkill /f /im tiworker.exe
    taskkill /f /im trustedinstaller.exe
    dism /online /add-package /packagepath:c:\temp\Windows10.0-KB4054022-x64.cab
  5. (Optional) Löschen Sie die CBS-Protokolle aus dem Windows Logs-Verzeichnis:
    del /f %windir%\logs\cbs\*.log

Microsoft arbeitet daran, das Problem irgendwann zu beheben.

Problem 2: Im Windows Update-Verlauf wird Update KB4054517 mit dem Fehlercode 0x80070643 als fehlgeschlagen gelistet.

Den Fehler hatte ich z.B. im Blog-Beitrag Windows Defender liefert Update-Fehler 0x80070643 schon mal angesprochen. Microsoft gibt an, dass das Update erfolgreich installiert wurde, nur Windows Update meldet fälschlicherweise, dass das Update nicht installiert werden konnte. Um die Installation zu überprüfen, klicken Sie auf die Schaltfläche Nach Updates suchen, um zu bestätigen, dass keine weiteren Updates verfügbar sind.

Sie können auch winver in das Suchfeld der Taskleiste eingeben, um zu überprüfen, dass das Gerät OS Build 16299.125 verwendet. Die Microsoft –Angaben im KB-Artikel sind imho übrigens fehlerhaft. Man kann zwar die Einstellungen-App aufrufen, System wählen und dann auf die Kategorie Info gehen. Aber statt der OS Build 16299.15 sollte auch dort die OS Build 16299.125 angezeigt werden – oder ich habe mich vertan.

Microsoft arbeitet an einer Lösung und wird in einer kommenden Version ein Update bereitstellen.


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23 Antworten zu Windows 10 V1709: Probleme mit Update KB4054517


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  2. ralf sagt:

    vorab, um euch das lesen zu ersparen, falls ihr konkrete loesungen sucht: dieser beitrag ist, was kb4054517 betrifft, off-topic.

    win10 updates: was fuer eine “grandiose” gesamtschau!

    fuer mich liefert microsoft mit win10 das groesste update-debakel ab, dass ich in 40 jahren mit dem computer erlebt habe. bis letzte woche lief auf meinem ultrabook (leistungsstark, baujahr 12/2016) noch das anniversary update und jeder(!) patchday lief fuer mich wie folgt ab:

    * entweder ich greife nicht ein und das system versucht es automatisch – dann friert der updatevorgang regelmaessig bei x% ein, wobei der luefter dann stundenlang wegen hoher auslastung von cpu und filesystem rumschnauft, um der sinnlos-produzierten hitze herr zu werden

    * oder ich greife ein und installierte (zumindest) das kumulative update manuell – dann geht es zwar relativ flott ueber die buehne, erfordert neben dem direkt-download aus dem microsoft update catalog mitunter aber auch zusaetzliche massnahmen im verzeichnis “%systemroot%\SoftwareDistribution” (fuer den normalen user ist diese methode also eher ungeeignet).

    weder die vielen “qualitaetsupdates” von microsoft noch die in win10 integrierte “problembehandlung” haben das je bei mir beheben koennen. nun habe ich also gerade das fall creators update bekommen, und was erlebe ich als erstes? ein im microsoft update catalog fehlendes (“fehler 0x80070643”) update (“kb4041994”) verstopft den win10-updater. – wie heisst es so schoen: da staunt der laie, und der fachmann wundert sich – obwohl, bei microsoft ist mir das wundern schon lange abhanden gekommen.

    • ralf sagt:

      falls noch wer von dem fehlenden geisterupdate “kb4041994” betroffen ist: reparieren war hier nicht, hab “kb4041994” letztlich per “wushowhide.diagcab” ausgeblendet.

  3. deoroller sagt:

    Ich ärgere mich nicht mehr über Fehler beim Update.
    Bei Windows 10 geht es nach dem Prinzip: “Komm ich heut nicht, komm ich morgen”.
    Wenn man das mal akzeptiert hat, fängt man auch gar nicht an mit Reperaturversuchen seine Zeit zu verschwenden, weil die nächste Updatepanne eh nicht mehr weit ist (Nach der Panne ist vor der Panne). Wieso soll man dann noch etwas reparieren, wenn es schon morgen wieder Schnee von Gestern ist?
    Windows 10 ist zum Wegwerfen gut.

    • der_Puritaner sagt:

      Da hast du vollkommen Recht, aber ich schätze mal die die am meisten darüber schimpfen bekommen das Fall Creators Upgrade auch als erstes bei mir ist das Upgrade schon vor Monaten angekommen ich glaube 14 Tage nach der Veröffentlichung ging es bei mir los und da habe ich auch gleich alles gemacht.
      Also ich war regelrecht verwundert das es auf all meinen Maschinen so unkompliziert verlaufen ist.
      Bei meiner Workstation habe ich halt jetzt die Updates alle um 35 zurück aufgeschoben auf den einen Anderen Rechner lasse ich es laufen um auf Fehler testen zu können, und ich muss mal sagen über die ganzen Fehler die hier Güter schreibt sind mir bisher “Toy, Toy, Toy” ud ich klopfe noch mal auf meinen Holztisch, noch keine untergekommen.
      Klar Fehler habe ich hier noch und Nöcher stehen wahrscheinlich heißt der größte Windows 10, hat aber auch was gutes an sich ich bin noch nicht Arbeitslos geworden und ich dachte schon wenn sich das jetzt “Windows as a Service” nennt kann ich wohl dann einpacken, aber dem ist nicht so ich hab gut zu tun, mit viel Abwechselung ;)

      Kommas kann sich jeder selbst dazu denken.

    • Günter Born sagt:

      Der Kommentar hat schon was von Zen-Philosophie – hab mir erlaubt, morgen in einem Blog-Beitrag darauf zu verweisen – Daumen hoch.

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  5. Chris sagt:

    Ich habe das Update KB4054517 gestern durchgeführt und kann jetzt keine Anmeldung als Admin mehr durchführen, die Anmeldung wird durchgeführt, aber ich lande wieder bei der Anmeldeseite meines Admin Kontos!
    Soll ich das Update KB4054517 wieder deinstallieren?

    • Günter Born sagt:

      Versuche es – sofern die Benutzerkontensteuerung noch das Admin-Konto akzeptiert.

      Ansonsten versuche einen Neustart bei gedrückter Umschalt-Taste einzuleiten. Du gelangst in Windows PE und kannst dort die Systemwiederherstellung versuchen. Danach mal zum Testen ein neues Adminkonto anlegen. Vielleicht ist das alte Profil beschädigt.

  6. Thomas Kellmann sagt:

    Hallo zusammen und ein dickes Kompliment und DANKE an Michael Born für diese wirklich hilfreichen und kostenlosen Seiten.

    Nachdem bei mir bis vorgestern die Windows 10 Version 1607 erfolgreich lief, wurde mir nun leider ein “Zwangsupgrade” auf die Version 1709 untergejubelt. In den letzten Monaten erhielt ich also regelmäßig beim booten (Hochfahren des PC’s) ein Popup Fenster von Microsoft, wonach Microsoft meine Datenschutzeinstellungen vor der Durchführung des “Creators Update” prüfen und ggfs. anpassen wollte.

    Dieses nervige Popup habe ich immer per Alt+F4 beendet da ich leider nirgendwo im Internet (auch hier nicht) eine Lösung dazu fand, dieses Popup generell zu deaktivieren und es “scheinbar” nur meinen PC betraf oder nur ich ein Problem mit ungewollten Popups habe (?).

    Lange Rede – kurzer Sinn:
    Seit gestern also wurde mein PC durch Microsoft “zwangsupgegradet”.
    Ich hatte weder eine Möglichkeit dieses Upgrade abzuwählen, noch jeglichen Hinweis darauf, dass Microsoft nun intensive Systemänderungen durchführt und alle meine bisherigen Systemwiederherstellungspunkte löschen wird und sogar installierte Software unbrauchbar macht.

    Malwarebytes Premium 3.3.1.2183 ist seit dieses Microsoft Upgrades auf die Version 1709 unbrauchbar gemacht worden und läuft nicht mehr!!!
    Von wegen Echtzeitscannern und so:
    Man kann zeitgleich mehrere Videos in Echtzeit wiedergeben und es soll also uns dummen Usern echt erklärt werden, dass 2 Malware- und Virenscanner nicht in Echtzeit funktionierend laufen können? Leben wir im 20. (1985) oder im 21. Jahrhundert (2017)?

    Das genannte Update “KB4054517” für Windows 10 Version 1709 für x64-basierte Systeme wurde bei mir gestern ebenfalls installiert. Ungefragt aber ohne jegliche Probleme.

    Mich nervt es, dass Microsoft uns User nicht fragt und ich entweder alles Updates zu deaktivieren habe um solche indirekten Remotezugriffe zu unterbinden oder aber meinen PC ungesichert in die Hände Microsofts gebe. Da war Windows XP und Windows 7 echt sicherer (Userfreundlicher)!

    Nein, ich möchte nicht, dass Microsoft entscheidet, welche Software mein Standard ist und welche Programme bei mir zu laufen haben!

    Die Zuordnung der Standardprogramme (Öffnen mit) durfte ich übrigens auch neu zuordnen. Nicht für alle Dateiendungen, aber für die gängigen (MP4, MKV, MP3 Mediadateien).

    Wenn das so weiter geht, kaufe ich mir bald wieder einen C64. ;)

    Frage an alle:

    Erstattet mir Microsoft die Kosten des Premiumschlüssels, den ich bei Malwarebytes, dessen Funktionalität Microsoft 1709 zerstörte, kaufte? Gibt es bereits Sammelklagen (Petitionen)?

    Danke und vorab Frohe Weihnachten :)

    • Thomas Kellmann sagt:

      Screenshot:

      Nochmals Frohe Weihnachten und 1000 Dank!

      Beste Grüße

      Thomas

    • Thomas Kellmann sagt:

      Malwarebytes Echtzeit deaktiviert, egal wie und wo, es bleibt inaktiv!

      Danke Microsoft!!!

      Lösungen???

      Ja, ich habe bereits Malwarebytes Berechtigungen aus dem “Windows-Info-Center” ausgeschlossen. Das sollte ja mal helfen, hilft aber aktuell nicht mehr!

      Eine große Bitte hätte ich da noch an alle Suchmaschinenanbieter:

      Bitte löscht alle Einträge, die sich mit Systemsicherheit beschäftigen und beschränkt die Einträge auf ein gewisses, logisches Zeitmaß.

      Oder schafft Rubriken: Bis 1990
      Bis 2000
      Bis2010
      Bis 2020

      ;)

      Danke!!!

    • Fahiko sagt:

      Microsoft erstattet grundsätzlich nichts.
      Ausserdem ist die Kompatibilität externer Virenscanner mit Windows 10 eh so eine Sache. Dafür sind die Firmen selber zuständig. Externe Virenscanner sind für viele Probleme bekannt (muss aber nicht sein), vor allem bei Updates.

      • Wolfgang sagt:

        “Microsoft erstattet grundsätzlich nichts.”
        Das glaube ich nicht; das wäre vielleicht ein Wunschtraum seitens M$!
        Denn jeder Mensch und jede Firma ist grundsätzlich verantwortlich für das, was er/sie macht. Also auch für einen angerichteten Schaden. Es muß sich nur jemand finden, der diesen Sachverhalt einklagt. Denn: Wo kein Kläger, dort kein Richter. Und solange sich da niemand findet, spielt M$ eben seine Marktmacht aus.

        • Günter Born sagt:

          Recht haben und Recht kriegen, sind zwei Schuhe. Alleine die Beweissicherung ist eine eigene Kiste, die Otto Normalnutzer nicht stemmen kann. Die Klagen in den USA wegen des W7/W8.1 Zwangs-Upgrades verlaufen doch eh schon arg zäh, wobei dort die Kausalität gegeben ist.

          • Wolfgang sagt:

            Vollkommen richtig!
            Da hilft nur die konsequente Abwendung von M$ und seinen Produkten. Würde das von den Konsumenten endlich einmal eingesehen, würde M$ seine Geschäftspraktiken sehr schnell ändern. Da es aber immer wieder sogar “Dorfschulzen” gibt , die das genaue Gegenteil tun (Stichwort “LiMux”), hat M$ überhaupt keine Veranlassung, von sich aus etwas anders zu machen.

    • Günter Born sagt:

      ‘Dieses nervige Popup habe ich immer per Alt+F4 beendet da ich leider nirgendwo im Internet (auch hier nicht) eine Lösung dazu fand, dieses Popup generell zu deaktivieren und es “scheinbar” nur meinen PC betraf oder nur ich ein Problem mit ungewollten Popups habe (?)’

      Ist irgendwo hier im Blog beschrieben. Microsoft ist auf Grund von Datenschutzauflagen gezwungen, diese Abfrage einmalig zu durchlaufen, um die Zustimmung der Benutzer einzuholen. Einmal durchlaufen lassen und gut ist. Oder auf W10 verzichten.

      Zum Rest: Wer auf Windows 10 umsteigt, akzeptiert das Windows as a service mit den Vorstellungen, die Microsoft so hat – da habe ich lang und breit zu geschrieben, warum vieles Murks ist (und mir häufig genug böse Kommentare eingefangen). Dieser Zug ist abgefahren. Es gab zwei Petitionen zu dem Thema (Petition: FCC soll Microsofts Windows 10-Update-Praxis untersuchen). Keine hat auch nur die 7.000 Unterstützer gefunden, obwohl es doch angeblich 600 Millionen Windows 10-Viech mit as a service gibt. Der Deckel ist zu, vorbei, da steige ich nicht mehr ein. Jeder soll nach seinem Gusto selig werden.

      Ansonsten (bitte als freundliche Anregung verstehen): Trotz aller Begeisterung – bitte etwas weniger Kommentare (ich habe 7 neue Kommentare, und zwei im Papierkorb gezählt). Zwei waren für die Diskussion relevant. Der Rest spammt die Kommentarhistorie rechts in der Seitenleiste zu – ist für andere Nutzer nicht so dolle, wenn nur noch Einträge von einer Person dort stehen.

      Wenn Bilder eingebunden werden, bitte einen Hoster verwenden, der das Zeugs nicht nach n Tagen löscht. Denn dann brechen mir hier die Links und ich muss die manuell entfernen.

      Günter (nicht Michael) Born
      Besitzer und Hausmeister dieses Blogs ;-)

    • ralf sagt:

      malwarebytes: beim anbieter der software nachfragen, ob es ein bekanntes problem ist und ob es loesungen dafuer gibt. wenn der nicht antwortet hilft vielleicht eine neuinstallation von malwarebytes.

      datenschutzeinstellungsdialog: ich hab den bei mir (win10 home x64) vor dem upgrade von 1607 auf 1709 nicht zu gesicht bekommen; in meinem standard-userkonto auch nicht nach dem upgrade, sondern erst bei der ersten anmeldung in meinem adminkonto.

      mehrere on-access-malwarescanner gleichzeitig betreiben: sicherlich nicht die empfohlene vorgehensweise, vor allem weil sich die scanner dann auch gegenseitig stoeren koennten.

      • Thomas Kellmann sagt:

        Eine Frage:

        Warum kann man zeitgleich mehrere Videos und Audio Dateien in Echtzeit wiedergeben? Soll allerdings bei Virenscannern nicht funktionieren?

        Ich habe nur einen Monitor aber alle Videos laufen in Echtzeit!
        Ich habe nur eine Soundkarte kann aber mehrere Audiodateien in Echtzeit anhören (zeitgleich!!!)

        Wo bitte liegt mein Denkfehler, dass mehrere Malware- und Virenscanner nicht zeitgleich in Echtzeit funktionieren können (dürfen)???

        Es gibt da ja auch die Möglichkeiten, Ausnahmeregeln zu erstellen…

        Sorry??? Bisher (Win 10 64-Bit 1607) lief es doch auch in Echtzeit problemlos parallel.

        Ist das eine Art Codex, dass es keine Lösungen geben soll?

        Mir kommt es langsam so vor, sorry!

  7. Nicolas sagt:

    TAUSEND DANK für diesen Beitrag, hat das Leben meines Notebooks gerettet ;-) Im Gegensatz zu anderen Problemen hat nämlich das zurücksetzen von Windows nicht geholfen, sondern die Lage eher noch verschärft. Hatte beständig 100% Auslastung und ein CBS.log das auf über 150 GB angewachsen war, da das Update in der Dauerschleife hineingeschrieben hat. Lösung 1 hat geholfen; beim “normalen” Ausführen des Patches meldete Windows noch, dass dieser bereits installiert ist. Die manuelle Methode wie oben beschrieben hat dann geholfen. DANKE!

  8. Hallo!

    Auch wenn diese Beitrag schon im Dezember 2017 veröffentlicht wurde, ist es doch immer wieder (sorry!) erheiternd, zu sehen, wieviel Mühe Microsoft darauf verschwendet, uns User ständig mit unnützem Zeugs zu beschäftigen.

    Zu meiner Situation: ich habe insgesamt 10 Rechner mit unterschiedlichen Betriebssystemen. Mal Windows 7, mal Windows 8, Windows 10 und alle in versch. Versionen. Zudem bei vielen Rechnern Dualboot mit Linux Mint 13 bzw. 17 (Ubuntu basierend) All Rechner sind übrigens total veraltet mit Intel Chipset Boards, die noch den Sockel 775 haben, also alle nicht von dem aktuellen CPU Mist von Intel betroffen ;-) Dazu noch 3 Laptops (2x nur Linux, 1 x Windows 7/Linux Dualboot) und ein ASUS Vivotab RT mit Windows 8 RT.

    Soviel Ärger wie mit Windows 10 gibt es meiner Erfahrung nach weder mit Windows 7 noch mit Windows 8. Und natürlich auch nicht bei Linux. Dort ist der Updateprozess aller installierter Programme schon fast als langweilig anzusehen, da das Ganze schnell, stabil und meiner Erfahrung nach ohne Probleme läuft: sudo apt-get update und sudo apt-get upgrade erledigen da (fast) alles!

    ALLE Windows 10 PCs muss ich seit einiger Zeit mit dem Windows Update Minitool bremsen, da Microsoft unentwegt versucht, die o.g. “Funktionsupdates” mit z. Teil mehreren Gigabyte Datenmenge beliebig oft herunterzuladen und zu installieren, was wie alle hier wissen, nur zu oft scheitert.

    Daher sind meine Oldies jetzt wieder glücklich, da man mit den PCs wieder arbeiten kann und sie nicht unentwegt bis zur Funktionsunfähigkeit “updaten” muss.

    Nebenbei bemerkt zeigt mir das o.g. Updatetool gerade an, daß das “Funktionsupdate” auf Version 1709 ganze 133,82 GIGABYTE benötigt! Soviel Platz hab ich aber nicht.

    Nicht auszudenken, was Laptop-Besitzern da ins Haus steht, wenn sie nur eine kleine Festplatte und eine schmale wlan-Anbindung haben. Die kommen aus der Updateschleife ja nie raus.

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