Auch Apple startet Foto-Tour in Deutschland – Widerspruch gegen Aufnahmen möglich

ParagraphApple hat letzte Woche Donnerstag (18. April 2024) damit begonnen, Straßen und Plätze in Deutschland durch Kameras zu fotografieren, um diese in seinem Kartendienst darstellen zu können. Die Aktion soll bis Mitte August 2024 abgeschlossen sein, dann sind alle interessierenden Objekte abgelichtet. Wer als Hausbesitzer oder Mieter nicht möchte, dass ein Objekt bei Apple in den Kartendiensten auftaucht, muss Widerspruch einlegen.


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Kurzer Nachtrag für Hausbesitzer. Momentan führen Apple und Google ja wieder Aktionen durch, um Straßen fotografisch, z.B. für eigene Dienste (z.B. Google Street View), zu erfassen. Zu Google hatte ich kürzlich einen Beitrag hier im Blog, der auch das Thema Widerspruch beinhaltete (Google Street View: Neuer Widerspruch erforderlich).

Bei Apple läuft die Aktion seit dem 18. April 2024. Dabei kommen Kamerawagen und Personen mit Rucksäcken, die Kameras enthalten, zum Einsatz. In Parks werden die Fotos von Rucksack-Kameras gemacht, die Personen tragen. Spiegel Online berichtet in diesem Beitrag über die Aktion von Apple, deren "Rucksackaktion" in München am 23. Mai 2024 beginnen soll. Die Stadt Berlin ist ab 11. Juni dabei, in Potsdam wird am 28. Juni per Rucksack fotografiert und in Hamburg startet die Aufnahmeaktion der Rucksackträger am 1. Juli 2024. Die komplette Liste von Apple lässt sich hier als PDF herunterladen.

Ziel ist es, das Kartenmaterial von Apple für iPhones und anderen Geräten zu verbessern. So lassen sich die Straßennamen, Namen von Geschäften oder Verkehrszeichen aus den Apple Karten anhand der Fotos herauszoomen. Und ähnlich wie Google Street View zeigt Apple in der Funktion "Look Around" ganze Straßenzüge.

Apple will zwar Gesichter von Personen und Nummernschilder verpixeln. Wer aber sein Haus oder ein Objekt (Wohnung, Garten) verpixelt haben will, muss dies separat beantragen. Das lässt sich per E-Mail (mapsimagecollection@apple.com) beantragen.


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