Windows 10-Exit: Es hakt in Berlin und bei PC-Absätzen

WindowsWie sieht es eigentlich mit dem Umstieg von Windows 10 auf Windows 11 im Juni 2025 aus? Zum 14. Oktober 2025 endet ja der Support für Windows 10. Statistiken zeigen, dass die Wechselwilligkeit von Windows 10 zu Windows 11 "verhalten" ist. Das Bundesland Berlin wird beim Umstieg auf Windows 11 patzen und den Termin Oktober 2025 nicht schaffen. Und bei den Absätzen neuer PCs sieht es auch nicht so rosig aus. Zeit für einen Blick auf die Situation im Juni 2025.


Anzeige

Windows 10 Supportende beeindruckt nicht

In gut vier Monaten ist Windows 10 im Mainstream-Einsatz "Geschichte", denn der 14. Oktober 2025 markiert das von Microsoft längst gesetzte und kommunizierte Supportende. Dann gibt es letztmalig Sicherheitsupdates und Firmen bzw. Organisationen bekommen auch keine Unterstützung mehr bei Supportanfragen.

Windows market share 5.2025
Windows-Marktanteil 5.2025

Allerdings zeigen die Zahlen von Statcounter, dass Windows 11 alles andere als beliebt zu sein scheint – Ende Mai 2025 war Windows 10 immer noch im Abstand das meistbenutzte Desktop-Betriebssystem (siehe Betriebssystem/Windows Verteilung (Ende Mai 2025); Windows 11 schwächelt). Schaut man sich obiges Diagramm an, gab es sogar Phasen, wo der Windows 11-Anteil geringfügig ab, und der Windows 10-Anteil entsprechend stieg. Nach einem Push zwischen Dezember 2024 und März 2025 befindet sich Windows 11 in einer Seitwärtsbewegung im Hinblick auf die Marktanteile.

Über die vielfältigen Gründe der Windows 11-Verweigerung (Gängelung durch Microsoft, fehlerhaftes Windows 11 24H2, extrem hohe Hardware-Anforderungen) könnte man spekulieren. Auch wenn fehlende Hardware-Kompatibilität einige Nutzer und Firmen vor Probleme in Sachen Neubeschaffung stellt, erklärt es weiterhin nicht die schleichende Adaption von Windows 11 – denn viele Nutzer könnten Windows 11 mit Tricks auf die Windows 10-Hardware bringen. Und für Privatnutzer ist der Wechsel von Windows 10 22H2 auf Windows 11 24H2 weiterhin kostenlos möglich.


Anzeige

Copilot+PC floppt, Desktops ziehen an, Notebooks stagnieren

Postuliert man, dass viele Windows 10-Systeme wegen der Hardware-Anforderungen durch Neuanschaffungen von Windows 11-PCs ersetzt werden müssen, sollten die Verkäufe sprunghaft ansteigen. The Register zeichnet im Artikel Windows 11 migration heats up… on desktops die aktuelle Entwicklung Anfang Juni 2025 nach. Zusammengefasst lässt sich folgendes konstatieren:

  • Neue Statistiken von Context (beobachtet Absatzkanäle) zeigen dass Distributoren und Reseller in Europa im April und Mai diesen Jahres 22 Prozent mehr Desktops an Unternehmenskunden ausgeliefert haben.
  • Die Notebook-Verkäufe konnten im April und Mai diesen Jahres in Europa laut Context lediglich um 2 Prozent gesteigert werden. Der Umsatz stieg um 7 Prozent , was auf höherpreisige Systeme hindeutet.

KI-fähige Notebooks (solche mit dedizierten NPUs, von Microsoft als CoPilot+PC  als Game-Changer beworben) machten laut The Register in den letzten Monaten 40-41 Prozent des Notebook-Verkaufsvolumens aus. Laut Context beruht das aber darauf, dass die Hersteller den Händlern diese Geräte aufdrängen. Die Nachfrage der Kunden soll verhalten sein. Es gebe eine Reihe von Faktoren, die die Akzeptanz von KI-PCs einschränken, schreibt The Register. Dazu gehören das Fehlen einer "Killer-App" und Preise, die zwischen 10 und 20 Prozent höher als bei herkömmlichen Geräten sind.

Berlin schwächelt beim Windows 11-Umstieg

Und dann gab es die Tage noch die Meldungen von Golem und heise (die sich auf einen Bericht des Tagesspiegel, hinter einer Paywall, beziehen), dass die Verwaltung von Berlin bei der Umstellung von Windows 10 auf Windows 11 arg hinterher hinkt und den Termin 14. Oktober 2025 reißen wird.

Berlin: Umstellung auf Windows 11 hakt

Laut heise wurden bis zum 2. Juni 2025 erst 12 Prozent der 96.613 Windows 10-Systeme in Berliner Verwaltungen auf Windows 11 umgestellt. heise nennt genauere Zahlen zur Migration in einzelnen Bereichen – die verbliebenen vier Monate zur Umstellung dürften nicht reichen, um alle Arbeitsplätze auf Windows 11 umzustellen. Zudem erwähnt heise, dass bei vielen Arbeitsplätzen die Kompatibilität der Software mit Windows 11 ungeklärt sei.

Golem sieht in seinem Artikel "ernste Gefahren für die Windows-Sicherheit in der Hauptstadt" – Berliner Verhältnisse halt eben. Wobei das nicht ganz so dramatisch werden dürfte, denn gegen viel Geld und gute Worte erhalten auch die Windows 10-Rechner in Berlins Amtsstuben weiterhin Sicherheitsupdates im Rahmen des ESU-Programms. Kostet im ersten Jahr 61 US-Dollar (oder Euro) pro System, was maximal 5,78 Millionen Euro für alle Rechner kosten würde. Aber die Rechnung sieht anders aus: Berlin wird im Rahmenvertrag weniger zahlen, und ein Teil des 96.613 Rechner sind im Oktober ja bereits umgestellt. Zudem gibt es auch Microsoft 365 Cloud-Lösungen mit kostenlosem ESU-Support für Windows 10-Rechner, die auf diese Lösungen zugreifen müssen. Der Tagesspiegel geht von einer sechsstelligen Summe an Zusatzkosten für den verlängerten ESU-Support in Berlin aus.

Ähnliche Artikel:
Betriebssystem/Windows Verteilung (Ende Mai 2025); Windows 11 schwächelt
14. Oktober 2025: Support-Ende für Windows 10 und weitere Software
Windows 10: Preise für Extended Security Updates bekannt gegeben


Anzeige

Dieser Beitrag wurde unter Geräte, Windows abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

71 Antworten zu Windows 10-Exit: Es hakt in Berlin und bei PC-Absätzen

  1. PC-SPEZIALIST sagt:

    Ein Bypass ist aber nicht empfehlenswert, oder doch?

    "Auch wenn fehlende Hardware-Kompatibilität einige Nutzer und Firmen vor Probleme in Sachen Neubeschaffung stellt, erklärt es weiterhin nicht die schleichende Adaption von Windows 11 – denn viele Nutzer könnten Windows 11 mit Tricks auf die Windows 10-Hardware bringen."

  2. keine Option sagt:

    Berlin ist doch keine Ausnahme. Damit wird richtig Geld verdient. Gäbe es solch ein Angebot nicht, wäre der Druck viel größer.

  3. Charlie sagt:

    War doch zu erwarten, Standard bei den Behörden.

    (Sarkasmus Anfang) Außerdem hätte Microsoft das Support-Ende ja mal zeitnah ankündigen können, nur ein paar Jahre Vorlaufzeit ist einfach zu wenig. (Sarkasmus Ende)

  4. Luzifer sagt:

    Das Behördenmühlen langsam mahlen ist ja nun keine neue Erkenntnis.

    Zu den restlichen W10 Usern… ich sags mal so wer jetzt noch nicht gewechselt hat, wird das wohl auch nicht mehr, das ist eine gezielte Entscheidung.
    Die MS Jünger haben gewechselt als W11 rauskam, wie immer… die die keine Ahnung haben wurden von Mikrosoft längst umgestellt/umgestimmt.
    Was jetzt noch auf W10 hängt hat das entweder bewusst entschieden oder kann wegen den Anforderungen die Win11 stellt nicht wechseln und ist nicht bereit perfekt funktionierende Hardware wegen MS Entscheidungen zu verschrotten.

    Es tritt genau das ein was Microsoft befürchtete Win11 wird/ist ein Marketing-Desaster und Win 10 ihr Zweites XP… das wurde auch sehr viel länger genutzt als es MS recht war! CoPilot+PC sind gefloppt.

    Hier läuft Win10 garantiert bis 2032, wenn dann der Support endet werde ich sehen, aber wahrscheinlich wird auch danach Win10 noch ne Ganze Weile zuverlässig seinen Dienst verrichten. Ein OS fault nicht! Sicherheit ist zu 90% ein Userproblem und kein OS Problem!

    • Gänseblümchen sagt:

      "wer jetzt noch nicht gewechselt hat, wird das wohl auch nicht mehr, das ist eine gezielte Entscheidung"

      Am 24.10 werden auch die wechslen, oder spätestens wenn ESU rum ist, selbst die größten Schreihälse vor dem Herrn, einen Linux-Umstieg werden die Meisten davon nicht schaffen. Das war schon bei jedem Windows-Version-Supportende so.

      Und was haben die damit gewonnen? Nichts.

      • Luzifer sagt:

        Supportende ist aber nicht der 24.10… jo für den Mainstream vielleicht, aber der Erfolg von ESUBypass spricht für sich.

        Win10 Support endet 2032 mit der letzten supporteten Win10 Version! Also noch ne Weile hin!

        WinXP hat heute noch eine Verbreitung von 1,6% und das ist schon laaaange aus dem Support raus…

        *********************
        inen Linux-Umstieg werden die Meisten davon nicht schaffen. Das war schon bei jedem Windows-Version-Supportende so.
        *********************
        da hast du recht… ;-P Linux bringts halt nicht. Alles oberhalb 08/15 kannst du knicken… haben sie in über 40 Jahren nicht gebacken gekriegt und kriegen sie auch in den nächsten Jahren nicht!
        Weil anstatt die Manpower zu bündeln jeder sein eigenes Süppchen kocht.
        So wird dat nüscht.

        • Pinky sagt:

          Bei "Linux bringts halt nicht" halte ich dagegen.

          Wer wirklich nur:
          surfen
          Emails abrufen
          im Office-Bereich
          und Medien konsumieren will
          – online Streaming (youtube, netflix, Spotify)
          – offline mp3 oder Videos abspielen.
          Dann ist Linux völlig ausreichend.
          Es erfüllt alle Ansprüche und ist open source und daher auch kostenlos [ es gibt auch vereinzelte Distributionen die Geld kosten]
          Da es open source ist kann jeder sich einbringen und so wird es auch ständig aktuell gehalten.
          Der entscheidende Vorteil ist das Linux halt auf jede 64bit Hardware und auch auf vielen 32bit Systemen installiert werden kann.
          Man könnte stand heute einen 10 Jahre alten PC kaufen eine brandaktuelle Version einer Linux distribution drauf installieren und wäre trotzdem sicherer in Internet unterwegs als mit Windows!!
          [Ja der Mensch selbst ist das größte Sicherheitsrisiko!]

          • Luzifer sagt:

            Sag ich doch 08/15 Nutzung! darüber hinaus ist halt nicht… gibts nicht, läuft nicht, oder im Vergleich zu Windowsversionen nur sehr rudimentär.

            08/15 User werden glücklich, das steht überhaupt nicht zur Frage… und das ist Schade den die Manpower ist da. Nur vergeigen sie es halt regelmässig. PC und IT ist halt mehr als nur 08/15 Nutzung.

            • bytemaster sagt:

              Eigentlich vergeigen es nur die selbsternannten "Poweruser" aka MS Zäpfchen :-)

              • GüntherW sagt:

                Naja, selbst oder gerade als 08/15 User hast du Probleme.

                Der heutige 08/15 Nutzer kauft sich schon mal Software oder Geräte, die dann auch unter Linux laufen müssten. Ob da jedes Steuer- oder Fotoprogramm unter Linux läuft? Es ist kein realistisches Szenario mehr, dass die Leute nur Mail und surfen. Selbst bei so Sachen wie der AusweisApp geht es wieder los.. Windows-Download man man direkt. Mit dem Problem müssen dann die 08/15 Nutzer klarkommen.

                Der Nutzergruppe der man evtl. wirklich ohne erwartbare Probleme Windows geben könnte wäre Omi und Opi, die da nichts selber Installieren. Das sind aber für mich keine 08/15 Nutzer, sondern ein paar Stufen weiter drunter.

              • DavidXanatos sagt:

                besser ein "MS Zäpfchen" sein als Software Krüppel der fast nix Machen kann weil nix geht.

              • Carsten Rath sagt:

                08/15 User und wer seine Games über Steam bezieht. Die laufen mit Linux nämlich viel besser als unter Windows. Linux wird allein dadurch immer beliebter werden.

          • Public Resolver sagt:

            Größere Server, Rechenzentren und Supercomputer laufen auf Linux.

            • Daniel sagt:

              Das ist doch laut dem Vorposter alles nur 08/15 Nutzung. :D Ne im Ernst das Meiste im Hintergrund läuft mit Linux nur das merken die MS-Fanboys eben nicht.

              • Luzifer sagt:

                typisch Linuxer… man spricht von nem Desktop OS und die kommen wenn sie keine Argumente haben mit Server OS und Handy OS… ist man ja gewohnt ;-P

                Ich beziehe mich auf D-E-S-K-T-O-P OS!

              • Public Resolver sagt:

                @Luzifer schreibt,

                PC und IT ist halt mehr als nur 08/15 Nutzung.

                Satz mit X. Und kein Win10 Desktop wird bis 2032 unterstützt.

                • Luzifer sagt:

                  Och Junge… zu f**l oder zu d**m zum googlen?

                  Windows 10 IoT Enterprise (LTSC) 2021
                  Mainsupport 12. Jan. 2027 (ohne LTSC)
                  erweiterter Support 13. Jan. 2032 (mit LTSC)

                  kann man evtl. noch anfangen zu diskutieren ob das noch als Desktop zählt… dann sind wir allerdings wirklich beim Haarspalten!

                • Günter Born sagt:

                  @Luzifer: Bitte den Sprachgebrauch "zu f**l oder zu d**m …" (hab die schon gefiltert) als persönliche Verunglimpfung unterlassen – bringt niemanden weiter. Bei wiederholten Verstößen setze ich einen Filter für die Kommentare und lasse die löschen – würde das aber gerne vermeiden.

                  Und zum Thema Win 10 IoT: Nochmals der deutliche Hinweis, dass Microsoft (leider) die Verwendung auf spezielle Anwendungsfälle über Lizenzbedingungen beschränken möchte. Ich sitze an dem Thema dran – eine Quelle, die IoT-Lizenzen verkaufen will, sollte juristisch klären, ob solche Einschränkungen auch für Gebrauchtlizenzen nach BGB in Deutschland durchsetzbar sind.

                • Public Resolver sagt:

                  @Günter Born,
                  das Lizenz Modell weicht erheblich vom üblichen ab. Sicher das bessere Window 10 Enterprise, als solches darf es leider nicht benutzt werden.

                  @Luzifer,
                  nimm Loctide. Das blaue, nicht das rote.

          • Froschkönig sagt:

            Theorie und Praxis klatschen aufeinander…

            Oben bei Pinky: Theorie

            Praxis, zufällig heute gesehen: https://www.mtb-news.de/forum/t/umstieg-auf-linux.979476/#post-19970861

            Magst du helfen?

            • Bernd Bachmann sagt:

              Na, ist doch logisch: Die Milliarden Linux-Nutzer, bei denen es einwandfrei funktioniert, schreiben so etwas nicht. Sondern halt nur der eine, bei dem es nicht geht.

              SCNR

              Im Ernst: Nein, helfen kann ich dem leider auch nicht. Bin kein Linux-Experte. Musste ich auch nie sein. Ich weiss nicht einmal, was "xrandr" ist, und "fstab" kenne ich nur deswegen, weil ich wollte, dass meine verschiedenen mobilen Backup-Platten alle am gleichen Ort gemounted werden — was auch unter Windows nicht ohne weiteres geht (falls überhaupt).

              Die Erfahrungen sind halt unterschiedlich. Ich hatte es umgekehrt auf meinem alten Laptop — also dem, auf dem jetzt Mint 22 im Dual Boot mit Windows 7 ohne irgendwelche Probleme läuft — seinerzeit nach dem Support-Ende von Windows 7 nicht einmal geschafft, Windows 10 überhaupt zu installieren, und es nach einem halben Tag mit kryptischen Fehlermeldungen aufgegeben.

            • Bolko sagt:

              Er hat einen uralten VGA-Monitor als zweiten Bildschirm.
              Analoges VGA hat keinen Rückkanal, der die Auflösungen melden kann, im Gegensatz zu DVI, HDMI, DisplayPort.
              Das gilt genauso auch für Windows, ist also kein Problem von Linux.
              Wenn man im Windows oder Linux nicht die native Auflösung des analogen Monitors trifft, dann wird das Bild unscharf, verwaschen oder flimmert.

              Im Windows gibt es kein Hilfsmittel wie bei Linux (xrandr). Linux ist da also besser als Windows.

              Mit xrandr kann man die Auflösung und die Bildfrequenz anzeigen bzw einstellen und testen (Modeline).
              Am besten schaut man in das Handbuch des analogen Monitors, welche Auflösung (zB 1280×720) und Bildfrequenz (zB 60 Herz) der nativ kann und übergibt diese Werte an xrandr, der dann den Rest ermittelt und eine Modeline erzeugt.

              Will man diese neue Auflösung permanent auch nach einem Neustart haben, dann muss man das natürlich in der passenden Datei speichern und kann nicht einfach erwarten, dass die Änderung permanent bleiben, sobald man die Konsole schließt.
              Man stelle sich vor, man hat eine falsche Auflösung oder Bildfrequenz eingetippt, der Bildschirm schafft das dann nicht und bleibt permanent schwarz, auch nach einem Neustart.
              Das wäre schlecht.

              Wenn man also eine gute modeline gefunden hat, dann speichert man sie in der Datei
              /etc/X11/xorg.conf.d/10-monitor.conf
              oder in der
              xinitrc

              Dann bleibt die neue Einstellung auch permanent nach einem Neustart erhalten.

              Für xrandr gibt es auch grafische Tools wie arandr oder lxrandr.
              Das steht auch alles in den Anleitungen bei Archwiki etc.:
              wiki. archlinux. org/title/Xrandr#Adding_undetected_resolutions

              Der Aufwand ist aber nicht nötig, wenn man Monitore mit digitalen Schnittstellen benutzt (DVI, HDMI, DisplayPort), weil Linux dann automatisch die Auflösungen und Bildfrequenzen abfragen und speichern kann.

              Bei analogem VGA geht sowas technisch nicht.
              Da kann Linux aber gar nichts für.

              Übrigens gibt es die älteste digitale Monitorschnittstelle DVI seit dem Jahr 1999.
              Warum muss man unbedingt noch ältere analoge VGA Monitore anschließen und die Probleme, die es unter Windows genauso gibt, dann dem Linux anlasten?

              Bei Windows kann man einfach eine Auflösung von 800×600 einstellen, die eigentlich jeder analoge Monitor schaffen sollte.
              Genau das selbe kann man auch grafisch in Linux einstellen.
              Dann hat man ein Bild, aber es ist vermutlich nicht die native Auflösung des Monitors.
              Will man es perfekt haben, dann gibt es in Linux dafür das passende Tool, in Windows nicht.

              • DavidXanatos sagt:

                afaik quatsch auch analoge monitore melden per i2c eeprom was die so können.
                Außer die monitore sind ncoh aus den 80-ern lol

                • Bolko sagt:

                  Stimmt, da hast du recht mit dem i2c Bus bei VGA-Anschluss.

                  Bei Debian steht das Ergebnis sogar automatisch im Dateisystem drin:

                  Befehl:
                  cat /sys/class/i2c-adapter/i2c-*/name

                  Ergebnis:
                  SMBus I801 adapter at f040
                  i915 gmbus vga

                  Das kann Linux also schon seit einigen Jahren.

                  Mit den "i2c-tools" kann man das noch genauer Auswerten, was da gemeldet wird:

                  i2cget
                  i2cdump

        • Tom sagt:

          Das aber gerade ist die große Stärke von LINUX! Jeder kann sich nach "gut Dünken" um den Kernel herum sein eigenes System aufbauen. Einen gewissen Willen zum Lernen und möglicherweise Umdenken ist da natürlich voraus gesetzt und daran fehlt es vielen (nicht den meisten): "Technik soll funktionieren – wie, ist mir egal" ist leider eine größere Fraktion geworden, das mit dem Auseinandersetzen ist leider etwas nerdiges geworden, obwohl es zum Funktionieren einfach dazu gehört. Das mit der "Manpower bündeln" sieht man und frau ja besonders bei CANONICAL – die ähnlich wie MS einfach dann anfangen auf ihre Gemeinschaft zu sch… und Dingen wie KISS und FOSS einfach total gegenläufig sind!

        • bytemaster sagt:

          Weil Leute wie du zu faul sind. Alle schlauen und motivierten Leute kriegn das zumindest privat ohne Probleme hin :-P

    • User007 sagt:

      "Sicherheit ist zu 90% ein Userproblem und kein OS Problem!"
      Genau dswg. läuft bei mir privat noch W7 solang' die Hardware mitmacht – mir egal, wie lang' das sein wird, aber bei meinem bewußtem und pfleglichem Umgang… 😇
      Und wegen Sicherheit können "die Anderen" sich alle echauffieren bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag – jeder ist für seine eigene Sicherheit selbst verantwortlich und ein Risiko bietet sich durch mein Tun NUR mir!

  5. harfes sagt:

    Im Privatbereich mag das ja weiterhin mit Win10 funktionieren, im Firmenumfeld aber geht's entweder nur mit der kostenpflichtigen Support-Verlängerung oder mit Upgrade auf Win11.
    Das Win11 auch ohne die völlig überzogenen Hardwareanforderungen seitens MS zu installieren geht, sollte mittlerweile bekannt sein (und läuft bisher nach meinen Erfahrungen – auch bei Kunden – problemlos).
    Aus meiner Sicht ist Win11 genauso ein Flop wie Win8 und gehört eingemottet. Eigentlich sollte MS ein komplett neu entwickeltes Win12 bringen und dabei eine ganze Reihe von alten Zöpfen abschneiden. Aber wie sich in letzter Zeit zeigt, arbeiten da wohl kaum noch Fachleute – zumindest wenn ich das an den ganzen Update-Flops des letzten Jahres festmachen würde…

    • Gänseblümchen sagt:

      "Das Win11 auch ohne die völlig überzogenen Hardwareanforderungen seitens MS zu installieren geht, sollte mittlerweile bekannt sein "

      Ja, klappt teilweise, bei manch einem ist ein Update 10->11 trotz aller Tricks gescheitert. Aber im Firmenumfeld, wo man normalerweise im Rahmen der Ex-Lizenzen MS-Support hat, kannst du das nicht bringen. Da sollte nach 7 Jahren (Einführung Core-ix 8gen CPUs) auch mal ein neuer PC im Budget drin sein.

    • Werner sagt:

      Es geht auch mit Win 10 Enterprise 2019 – das hat Support bis 2029.

      Das vermarktet Microsoft halt nicht aktiv, weil die wollen ja Win 11 überall haben.

  6. GüntherW sagt:

    Was sind genau KI-PC?

    Ich hätte jetzt gedacht, dass KI-PC nur etwas leistungsstärker sind. Aber scheint wohl direkt für "KI" durch die NPU gedacht zu sein. Wobei dann auch die NPU angesprochen werden muss? Windows Co-Pilot und Co. wird das integriert haben, aber der Rest? Bringt die NPU noch irgendeinen anderen Mehrwert?

    • Gänseblümchen sagt:

      Hallo, nein, bisher können nur manche Copilot-Funktionen diese NPU benutzen. Die C+-Notebooks mit Qualcom-ARM-CPU mit NPU sind eher ein Rohrkrepierer, weil viele Software nicht als ARM-Version vorliegt und per x86-64-Emulation laufen muss (langsam), manches läuft nicht mal so, oder man muss einen PC/Laptop mit den Intel U200 Serie-CPUs nehmen und die lassen sich die Hersteller noch versilbern. Von Dell kostet so ein Ding 1800 Euro, während man Notebooks ohne NPU für die Hälfte und weniger bekommt. Und einen richtigen Nutzen hat diese BPU auch nicht, die meisten Leute werden "Recall" aus Datenschutzgründen wahrscheinlich abschalten.

  7. Erwin Wecker sagt:

    Je kleiner der Staat, desto weniger PCs, desto kleiner der Aufwand, desto einfacher ein Umstieg weg von MS.

    Roland Berger, McKinsey (wer arbeitet da eigentlich noch alles), etc. freuts aber so wie es ist.

  8. mw sagt:

    Warum sollte man auch auf Microsofts miserable Bloatware Windows 11 wechseln? Das ist mit noch mehr Bugs versehen als es Windows10 je war. Dieses uberkomplizierte Konstrukt kann praktisch nicht gewartet werden. Wer so etwas einsetzt, geht ein großes Risiko. Ganz zu schweigen, daß die User Experience unterirdisch ist und die Produktivität rapide absinkt beim Umstieg. Allein bis man alle unerwünschten Funktionen und Eigenschaften, soweit es eben geht, abkonfiguriert hat dauert es Wochen und hunderte von Blogeinträgen. Leider muß ich mich beruflich mit diesem Elend rumschlagen. Noch nicht mal Email funktioniert brauchbar, was aber am immer noch total verkorksten Outlook liegt. Daher mein Tipp: auf MX Linux wechseln. Das steht felsenfest auf einer Debian Basis, welche der Motor des Internets ist. Microsoft Windows hat fertig.

    • Jack68 sagt:

      Das mag bei ambitionierten und risikobewussten Privatanwendern so sein, die Masse interessiert sich weder für die Systemeinstellungen noch die Tipps und Tricks aus den Fachblogs, kann aber erstaunlicherweise trotzdem weiterarbeiten.
      Im beruflichen Umfeld würde ich erwarten, dass fachkundige Administratoren entsprechende Voreinstellungen treffen, die vom Anwender nicht zu ändern sind.

      Umstieg auf Linux? Gerne, da wo es möglich ist. In der öffentlichen Verwaltung ist das sicher kein ad-hoc-Projekt und bedarf eines professionellen Change Managements, das so ein Jahrzehnt-Projekt behutsam umsetzt. Leider ist es so sicher wie das Amen in der Kriche, dass es früher oder später politischen Gegenwind gibt, den man aushalten muss.

    • Gänseblümchen sagt:

      Genau solche Texte wurden schon geschrieben, als Windows XP und 7 abgelöst wurden, und da konnte man noch besser auf den jeweiligen Nachfolger (Vista, 8) schimpfen, aber jetzt hast du keine Chance, es gibt noch kein "12". Voll langweilig, du wirst sehen, auch du gewöhnst dich an 11. Es ist übrigens nicht verbuggter als 10.

    • TBR sagt:

      Sehr kurz gedacht. Es geht nicht um Befindlichkeiten von Anwendern. Das Thema Linux spare ich mir.

  9. Twinkeri sagt:

    Oh, watt für 'ne Panikmache!

  10. michael sagt:

    Habs meinen IT-Mitarbeitenden schon vor 1,x Jahr(en) gesagt. Hat aber bis heute niemanden interessiert. Da die PCs hier bis zum Defekt benutzt werden, sind aktuell noch ca 40 PCs auf W10 :-) die hardwaretechnisch ersetzt werden sollten und einige die auf w11 noch ein Upgrade brauchen.

    • ich bin´s sagt:

      Bei uns sich ca. 30% der PCs älter als 10 Jahre. Die Meisten sind schon aus Win10 IOT. Die Laufen bis die Hardware Probleme macht. Die Win11-tauglichen werden ab Mitte August auf Win11 LTSC umgestellt. Damit sollten wir bis Mitte Oktober durch sein.
      Im Bekannten-/Verwandtenkreis stelle ich auf Linux um. Da sind die PCs auch selten jünger als 10 Jahre. Da laufen meist gebraucht erworbene Firmen-PCs. Schon lange habe ich dort Alternativen zu Windows-Programmen installiert, die sie nun auch unter Linux verwenden. Von daher keine Umstellung. Und die paar Spiele laufen in den gleichen VMs mit Win98 oder XP, in denen sie auch unter Win10 liefen.
      Also insgesamt ein stressfreies Win10-Ende

  11. Chris sagt:

    Der Oktober ist ja nicht das Ende von Win10, kann ja durchaus sein das in Berlin, sowie bei vielen anderen, geplant ist die ESU oder 0-Patch Karte zu ziehen.

  12. Mira Bellenbaum sagt:

    Es gibt absolut keinen Grund, warum man auf Windows 11 umsteigen sollte!
    Es gibt nichts, aber auch gar nichts, was dieses BS besser könnte!
    Aber es gibt dutzende Gründe, warum man es meiden sollte.

    Wenn es nicht diesen Zwang seitens MS gäbe, könnte man Windows 10 bis in alle Ewigkeit nutzen.
    Aber irgendwas müssen sie sich ja einfallen lassen, um das Volk wieder zu melken.

    • Mark Heitbrink sagt:

      btw: es ist kostenlos. "gemolken" wird in der Cloud

      es gibt keinen Grund, nicht umzusteigen. meine Deployment Skripte sind seit 1507 dieselben. Apps, Dienste, Tasks, Feature, reghack etc sie ändern sich nur inhaltlich minimal von build zu build und wachsen um neue ideen

      wer ein ordentliches OS Deployment betreibt hat keinerlei Stress. eine neue build sind max ein halber Tag Arbeit für die Anpassungen

      • Mira Bellenbaum sagt:

        Es ist nicht unbedingt "kostenlos"! Wenn Du Dir einen neuen Rechner kaufen musstest,
        hast Du auch für das Windows gezahlt!
        Es sei denn, Du kaufst einen Rechner ohne BS.

        Von wegen, es gibt keinen Grund, nicht umzusteigen!
        Die ganzen Gängelungen, seitens MS, sind schon Grund genug!
        Dann kommt hinzu, dass ständig am System herumgepfuscht wird, Cortana, jetzt KI!
        Was kommt denn noch?
        Wir haben Hardware, da sollte man meinen das BS müsste Pfeilschnell sein,
        im Vergleich mit NT, hat sich da aber nichts getan!
        Vergleiche das Öffnen des Explorers auf einem "guten" NT-System mit einem
        Rechner von heute. Das Starten des Explorers ist um Längen schneller auf dem NT-System!
        Und so schaut es auch beim Starten anderer Anwendungen aus!
        Die "neueren" Windowsversionen schleppen einen Wust an Diensten mit sich rum,
        das ist nicht mehr feierlich, Hauptsache alles was nur möglich ist funktioniert per
        plug & play!
        Dem User kann man ja nicht zumuten, "sein" System zu konfigurieren und einzustellen.
        Es muss Idiotensicher sein!
        Und was noch gegen einen Umstig spricht, ich verwerte keinen Schrott!
        Denn die GUI ist der letzte Rest, der übriggeblieben ist, von Windows 10X!
        Und damit nicht alles Vergebens war, hat MS diese Katastrophe von Benutzeroberfläche
        mit Windows 11 retten wollen.
        Sie basteln immer noch daran rum! Aber es wird einfach nicht besser.
        Uns so schlummern Grafikelemente noch aus 3.11-Zeiten im System herum
        und von allen nachfolgenden Systemen sowieso.

        Es wäre echt besser, Sie würden Windows 12, oder wie es auch immer heißen mag,
        von Grund auf neu entwickeln!

        • Froschkönig sagt:

          Ich fühle mich unter 11 nicht weniger und nicht mehr gegängelt als unter 10, 8.1, 8, 7, Vista, XP, … 3.11.

          Man muss halt passende zeitgemäße Hardware haben.

          • Anonym sagt:

            Ich fühle mich unter 11 nicht weniger und nicht mehr gegängelt als unter 10, 8.1, 8, 7, Vista, XP, … 3.11.

            Das erklärt natürliche viele Beiträge, die oft trollartig rüberkommen, wenn man man nicht weiss, dass hier technisch offenbar Nachholbedarf herrscht. Einfach mal anfangen, sich mit den Komponenten und Funktionsweisen der verschiedenen Betriebssysteme zumindest etwas technisch auseinanderzusetzen. Dann kommt man auch darauf, warum sich viele Leute von Windows 10 und 11 durchaus mehr gegängelt fühlen als von XP oder 3.11.

        • Mark Heitbrink sagt:

          a) neue Hardware ist ein Stress Faktor, in dem meisten Firmen aber kein Problem, die Rechner standen sowieso auf der Tauschliste

          b) Altlasten … wird auch mit Windows "x" nicht besser. Abwärtskompatibilität ist das Todschlag Argument, sowie das Problem, das sich keiner bei MS mehr mit dem Fundament auskennt. das fasst keiner an

          c) Performance und UI, ich fühle mich nicht langsamer und weniger zurecht

          d) Anzahl Dienste: gerade weil sie mehr Dienste haben, wird das System performanter. große jobs wurden in kleine aufgeteilt, diese laufen nicht permanent, wie unter XP, sondern kommen per Taskplaner zum Einsatz.
          es gibt eine Liste der Dienste von MS, die OS relevant sind

          mich nervt die fehlende Qualität der Updates, mit dem OS und dessen Funktion komme ich klar. wie gesagt, ich lebe Scripte über viele Generationen vom OS.
          Kunden können mich beauftragen und davon profitieren.
          es gibt gute Gründe für Berufe. das OS muss nicht von jeden verstanden werden. ich mache meine Steuererklärung oder den Knie OP auch nicht selber.

          warum soll Computer von jedem verstanden werden? das ist doch Quatsch.

  13. Martin Seidel sagt:

    Evtl. ist die Software 0Patch eine unkomplizierte Lösung, aber k.A. wie gut die wirklich arbeitet.

    • Günter Born sagt:

      Für Privatleute auf jeden Fall – im Business-Umfeld ist halt die Unsicherheit, was Cyber-Versicherungen so meinen. Technisch ist 0patch gut – imho. Ist aber auch in diversen Blog-Beiträgen (siehe Links am Artikelende) thematisiert.

  14. mainpc sagt:

    Vielleicht haben die Behörden (teilweise) die LTSC-Variante von Win10 im Einsatz? Dann wäre man vorerst noch fein raus.

    Zur Not bleibt noch die kostenpflichtige Supportverlängerung. Ob man MS noch mehr Geld in den Rachen werfen will, sei mal dahingestellt, aber es besteht zumindest die Möglichkeit.

  15. education sagt:

    Zitat: "ESU pricing for Microsoft education customers will be $1 per license for the first year, $2 the following year, and $4 the third year to ensure institutions receive the support they need."
    Damit wird es vielleicht für einen Teil der Berliner PCs deutlich günstiger, den verlängerten Support in Anspruch zu nehmen.

  16. Olav S. sagt:

    Seit wann haben PCs Absätze?

  17. Ich bin glücklich. sagt:

    "…Allerdings zeigen die Zahlen von Statcounter, dass Windows 11 alles andere als beliebt zu sein scheint…"

    Aus meiner Sicht ist das Start-Menü das Problem. Würde MS das Start-Menü von Win 10 in Win 11 kopieren, wären die Zahlen vermutlich 50 % höher.

    • Mark Heitbrink sagt:

      echt jetzt? seit Windows 7 benötigt keiner mehr ein Startmenü mit Ordnung, Ordnern etc oder klickbar.
      das sollten die Anwender nach 20 Jahren gelernt haben

      Windows taste, tippen, (evtl Pfeiltasten), enter

      • M.D. sagt:

        Stimmt. Aber trotzdem wollen viele (die meisten?) Nutzer klicken, also

        "Windows-Key" –> "Programm-Kachel".

        Und da ist Windows 11 gegenüber Windows 10 ein Rückschritt, weil wesentlich weniger Programm-Kacheln in den Start-Abschnitt passen und Menü und Kacheln in der Größe nicht änderbar sind. Warum auch immer sie das wieder "kaputt" gemacht haben.

      • Ich bin glücklich. sagt:

        Wenn ich die Windows-Taste drücke geht bei mir das Start-Menü auf, und dort kann ich keine Icons selbst-organsiert ablegen, sondern nur chaotisch, so wie win 11 es will.

        Jetzt vergleich das mal mit Win 10.

        Bei Win 10 hatte ich es so:
        Was ich am Meisten benutzt habe, war in der Taskleiste.
        Das am Zweitmeisten benutzte organisert im Startmenü.
        Das am Drittmeisten in der App-Liste.

        Bei Win 11 sieht es bei mir jetzt so aus:
        Das am Meisten und Zweitmeisten benutzte in der Taskleiste.
        Nichts im beschissenen Start-Menü.
        Und den Rest in der App-Liste.

        Es hat einen Grund, dass es Software gibt, welche das Start-Menü von Win 11 in das Start-Menü von Win 10 verwandeln.

        Ich gebe zu: Es ist eine These, dass das Start-Menü schuld ist, dass Win 11 geringe Akzeptanz hat.
        Was auch noch dazu kommen könnte (Achtung These): Wieso sollte ich Win 11 installieren, wenn ich mit Win 10 zufrieden bin?

        • M.D. sagt:

          Stimmt so leider nicht. Du kannst die Icons schon per drag n drop ordnen, Du kannst sie sogar in Gruppen zusammenfassen, indem Du sie per drag n drop auf einander schiebst. Den Gruppen kannst Du auch Namen verpassen.

          Und trotzdem ist das Ergebnis Mist, weil der Platz einfach zu begrenzt ist, die Größe der Icons/Kacheln nicht geändert werden kann und das Sortieren zu Gruppen dann einen weiteren Klick erfordert.

          Das Menü soll ja wieder überarbeitet werden, aber meine Befürchtung ist, dass es nicht zum Positiven sein wird.

      • Froschkönig sagt:

        Openshell installieren, glücklich sein…

    • R.S. sagt:

      Ich glaube kaum, das das das Problem ist.
      Wenn ich hier die Benutzer in meiner Firma so anschaue, dann wird das Startmenü kaum genutzt.
      Alles, was wichtig und regelmäßig genutzt wird, bekommt von den Benutzern eine Verknüpfung auf dem Desktop oder in der Taskleiste.
      Und dem ist ja seit Windows 10 kaum noch eine Grenze gesetzt, denn Windows 10 unterstützt ja mehrere virtuelle Desktops.

      Ich wüsste nicht, wann ich zuletzt im Startmenü war. Muß schon mindestens 6 Monate her sein. Wobei ich auch viele Tastatur-Shortcuts nutze, wie z.B. Win+E um den Explorer zu öffnen.

      • M.D. sagt:

        Es gibt mitterweile viele Möglichkeiten, die virtuellen Desktops in Verbindung mit Fancy Zones und Workspaces (beides aus den PowerToys) ist mal ein Anfang. Leider ist in den PowerToys vieles einfach zu buggy. Workspaces erfasst zwar die angeordneten Fenster korrekt (Screen / Position / Größe), scheitert aber nachher, das so Erfasste wieder genau so zu starten. Die in Windows 11 integrierte Fensterpositionierung ist mir etwas zu unflexibel.

        Oder auch der Explorer. Ist ja schon ein Fortschritt, dass er nun Tabs hat, die kann man mittlerweile sogar ausgliedern und eingliedern. Leider fehlt die Kommandozeilen-Option, den Explorer mit mehreren Tabs an vorgegebenen Orten zu starten. Des Weiteren wäre es schön, wenigstens zwei Tabs auf Kommando "side by side" einzublenden, statt dafür getrennte Explorerfenster nehmen zu müssen.

        Es macht zwar alles irgendwie Fortschritte, aber ich bin gespannt, ob es dann auch mal nahezu vollständig wird oder wieder auf halber Strecke alles verworfen wird und was neues kommt.

    • Gast sagt:

      Ich habe 60+ Anwendungen in der Taskleiste, ein 4-k-Bildschirm ist toll.
      Auf das Start-Menü klicke ich nur zum Herunterfahren ;-)
      Egal ob W10 oder W11.

  18. Hans Thölen sagt:

    Mein PC erfüllt nicht die Voraussetzungen für Windows 11,
    also lasse ich Windows 10 weiterlaufen so lange es noch geht.
    Dabei muß ich natürlich sehr vorsichtig sein.
    Hier in Thailand laufen große Krankenhäuser immer noch mit
    Windows XP. Ein Administrator eines Krankenhauses hat mir
    gesagt, daß er für sein Windows XP keinen Support und keine
    Updates braucht.

    • Martin Seidel sagt:

      Hahaha geil, ja klar wenn man damit nichts im Internet macht (und auch sonst keiner im LAN) kann nicht viel passieren.
      Mein Automechaniker arbeitet auch noch mit Windows 7, er hat keine Lust eine neue Version seines Programms zu kaufen, die dann Cloudzwang und Abo Gebühren hat. Kann ich verstehen!

      • User007 sagt:

        "[…] wenn man damit nichts im Internet macht (und auch sonst keiner im LAN) […]"
        Wird viel zu hoch "gehangen" – Sicherheit, und insbesondere das Ansinnen nach absoluter Sicherheit, ist als überall forciert suggeriertes Virtualkonstrukt aufgrund von globalen Naturgesetzen utopisch und daher völlig überschätzt sowie falsch evaluiert!

      • R.S. sagt:

        Windows 7 kann er mit BypassESU noch bis einschließlich Januar 2026 sicherheitstechnisch aktuell halten!

    • Froschkönig sagt:

      Man muss sich die Frage stellen, funktioniert das Krankenhaus auch ohne PCs? Wenn man das uneingeschränkt mit "ja" bestätigen kann, dann ist das mit XP gut.

      Die Frage sollte jeder für sich selbst beantworten können.

  19. Tomas Jakobs sagt:

    Ist es nicht erstanulich, die typischen Namen hier reagieren mit den üblichen Beißreflexen. Dazu kommt noch eine Portion Behörden-Bashing. Dass Berlin mismanaged ist, das ist ein offenes Geheimnis. Ich blicke da lieber auf Verwaltungen, die da deutlich fitter sind. Nach Schleswig Holstein zum Beispiel.

    Aber ist niemanden die eigentliche Nachricht aufgefallen?

    Microsoft geht "all in" in KI. Es investiert Milliarden, verbiegt alle seine Produkte bis zur Unkenntlichkeit während es beständig immer mehr Personal freisetzt um die Shareholder und den Aktienkurs halten zu können. Und dann bleiben die tollen KI Produkte z.B. hier: Die Copilot Rechner mit super tollen NPUs einfach so wie Steine im Regal liegen.

    Auf dem technologischen Friedhof direkt neben Hololens, Surface Duo/Neo oder Windows 10 X. By the way: Ich denke kaum einer weiß, dass das Win11 UI nichts anders als die recycelten Trümmer des gescheiterten Windows 10 X Projektes ist.

    Das letzte Aufbäumen vor dem Absturz.
    Das Popcorn steht bereit.

Schreibe einen Kommentar zu Public Resolver Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros. Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion. Kommentare, die gegen die Regeln verstoßen, werden rigoros gelöscht.

Du findest den Blog gut, hast aber Werbung geblockt? Du kannst diesen Blog auch durch eine Spende unterstützen.