Fotobearbeitung: DxO kauft die Nik Collection von Google

Möglicherweise gute Nachrichten für Freunde der Nik Collection. Über die Software hatte ich ja den einen oder anderen Blog-Beitrag. Aber nun bestand die Gefahr, dass die Nik Collection bei Google versandet wäre. Der Foto-Software-Hersteller DxO hat Google nun die Nik Collection abgekauft, um deren ‘sterben’ zu verhindern.


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Der Hintergrund

Die Nik Collection ist eine Sammlung von Fotofiltern. Entwickelt wurden diese vom deutschen Unternehmen Nik. Die Plugins lassen sich mit Bildbearbeitungstools wie Photoshop, Photoshop Elements, Aperture oder Lightroom auf dem Mac oder unter Windows verwenden.

Die Nik Collection wurde früher für 500 US $ angeboten. Das deutsche Unternehmen Nik wurde 2012 dann von Google aufgekauft. Google bot dann die Nik Collection für 150 US $ (und wohl auch Snapseed als Fotoeditor) an, gab die komplette Nike Collection als Sammlung aber im März 2015 frei. Ich hatte im Artikel Tipp für Fotofreunde: Nik Collection nun gratis darüber berichtet.

Nik Collection-Entwicklung eingestellt

Dann kam der Schlag für die Fotofreunde. Auf der englischen Webseite der Nik Collection gab es plötzlich nun ein Banner mit der Botschaft:

The Nik Collection is free and compatible with Mac OS X 10.7 through 10.10; Windows Vista, 7, 8; and Adobe Photoshop through CC 2015,

We have no plans to update the Collection or add new features over time.

Nik Collection

Mit anderen Worten: Die Nik Collection wurde zwar noch angeboten, es fand keine Weiterentwicklung mehr statt, das Produkt war also tot. Auf Change.org gab es bald schon eine Petition zur Erhaltung der Software (siehe Petition für Nik Collection).

Und nun möglicherweise die Wende. Gestern lese ich bei Techcrunch, dass DxO die Nik Collection gekauft habe, um diese vor dem Verschwinden zu bewahren. DxO wird die Nik Collection in der aktuellen Form kostenlos belassen, aber an einer neuen Version arbeiten. Diese soll 2018 erscheinen – ob und was diese Version kostet, ist aber unklar. Wer sich für das Thema interessiert, findet bei heise.de mittlerweile auch diesen deutschsprachigen Beitrag.

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2 Kommentare zu Fotobearbeitung: DxO kauft die Nik Collection von Google

  1. Andres Müller sagt:

    Die Nik Collection waren vor allem wegen der so genannten “U Point® technology” sehr beliebt. Damit kann man gezielt regional die Parameter z.B. für Kontrast, Helligkeit, Schärfe etc. verändern, während das Bild als Gesamtes andere Einstellungen aufweist.

    DxO war an dieser Technologie interessiert und präsentierte nun heute überraschend DxO FotoLab als den Nachfolger der berühmten Foto Software DxO OpticsPro mit der offenbar letzten Version 11. Dementsprechend findet man nun als Bestandeskunde im eigenen DxO Account eine Upgrade Offerte. In meinem Fall wird mir nun eine DxO PhotoLab 1 Elite angeboten mit etwa dem üblichen Preis für eine neue Programmversion in der Vergangenheit von ca. 70 Euros.

    Es gibt eine Essential Edition und eine Elite Version, die beide über die neue U Point® technology verfügen. Die Elite verfügt darüber hinaus über einige weitere Einstellungsmöglichkeiten. http://www.dxo.com/de/fotografie/foto-software/dxo-photolab/editionen

    Im Prinzip basiert das Update von DxO Optics Pro auf PhotoLab bisher “nur” auf diesem zentralen NIK Feature, während andere Filter der früheren NIK Software nicht implementiert wurden, weil entweder bereits vorhanden oder anders umgesetzt.
    Das Einzig Neue das ich zusätzlich gesehen habe ist eine Inpaint Technologie um lokale Störungen unsichtbar zu entfernen, etwa unerwünschte Gegenstände und Personen aus dem Bild.

  2. schattenmensch sagt:

    Die DxO Optics Pro 11 Essential gibt es bis 30.11.2017 kostenlos. Dazu muss man sich mit einer E-Mail Adresse auf der unten angegebenen Seite registrieren.

    https://www.dxo.com/us/practicalphotography

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