Beschädigte Office-Dateien reparieren (lassen)

Wer mit Microsoft Office arbeitet, steht mitunter vor dem Problem, dass sich Dateien plötzlich nicht mehr öffnen lassen. Dann stellt sich die Frage, wie man deren Inhalte ggf. wiederherstellen oder die Dateien reparieren lassen kann.


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Lösung 1: Versuche es mit Bordmitteln

Die erste Wahl ist natürlich zu versuchen, die Datei mit Bordmitteln von Office reparieren zu lassen. Bei sehr alten Word-Versionen (Word 2000) hilft es bei beschädigten Textdateien in vielen Fällen, ein neues Dokument anzulegen. Anschließend lässt man über Einfügen/Datei die beschädigte Word-Datei in das neue Dokument einbinden. Klappt dies, kann das Ergebnis in eine neue Datei gesichert und dann bearbeitet werden. Auf diese Weise habe ich bereits einige meiner Manuskriptdateien retten können.

Ich hatte auch einmal den Fall, dass ein Word-Dokument scheinbar leer war. Nachdem ich die Datei per Scanner und OCR mühsam als Kopie wiederhergestellt hatte, stellte ich durch Zufall fest, dass der Text der Originaldatei durch eine irrtümlich gedrückte Tastenkombination komplett in ein Feld übernommen und dann ausgeblendet wurde. Als ich den Feldinhalt ansah, fand sich dort das komplette Dokument – und ich konnte das Original aus dem Feld herauskopieren und in ein neues Dokument übertragen.

Ab Office 2003 ist in Programmen wie Microsoft Word bereits eine Reparaturfunktion eingebaut. Im Dialogfeld Öffnen lässt sich die Menüschaltfläche Öffnen aufklappen. Im Menü der Schaltfläche findet sich der hier gezeigte Befehl Öffnen und Reparieren. In manchen Fällen lässt sich so das Dokument retten.


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Lösung 2: Reparatur mit OfficeRecovery Online

Wenn alle Stricke reißen, kann man es auch mit Dienstleistern wie OfficeRecovery Online versuchen. Ich habe bereits vor ein paar Tagen deren Pressemitteilung erhalten. Der Anbieter hat sich auf die Reparatur beschädigter Dateien spezialisiert. Laut eigener Aussage unterstützt der Datenrettungs-Service OfficeRecovery Online insgesamt 39 gängige Datei-Typen für PC und Mac. Dabei handelt es sich nicht nur Office-Dateien wie beispielsweise von Word, Excel oder Powerpoint. Auch Access-Datenbanken, ZIP-Archive und PDF-Files lassen sich reparieren. Zudem können auch Foto-Dateien mit den Grafik-Formaten JPEG, GIF, TIF, BMP, PNG und RAW wiederhergestellt werden. Ebenso ist eine Reparatur von E-Mail-Archiv-Dateien von Lotus Notes und Microsoft Outlook/Exchange möglich. Der Reparatur-Service funktioniert cloud-basiert über das Internet und den Web-Browser. Die Installation von zusätzlicher Software auf dem heimischen Rechner entfällt dabei komplett. PC- und Mac-Anwender laden ihre defekte Datei schnell und unkompliziert auf der Internetplattform https://online.officerecovery.com/de auf einen speziellen Server hoch. Nach wenigen Sekunden steht dann bereits die reparierte Datei (als kostenlose Demo) zur Verfügung, denn diese wird bereits während des Upload-Vorgangs überprüft. Anhand dieser kann er überprüfen, ob die Reparatur wie gewünscht funktioniert hat. Ist das Ergebnis der Reparatur zufriedenstellend, kann der Nutzer sich die vollständig reparierte Datei auf den eigenen Rechner herunterladen. Für diesen Download zahlt der Nutzer einen Festpreis von 31,61 Euro. Möchte er gleich mehrere Dateien retten, kann er auch zwischen unterschiedlichen Abo-Angeboten auswählen. Beim Up- und Download der Dateien auf dem Server von OfficeRecovery Online sorgt Recoveronix für höchste Datensicherheit. Der Transfer der Daten geschieht über das sichere HTTPS-Übertragungsprotokoll, das durch ein SSL-Sicherheitszertifikat mit einer AES 128-bit Verschlüsselung geschützt ist. Ebenfalls sicher und zuverlässig ist auch die Cloud-Anbindung bei OfficeRecovery Online. Der Online-Service verwendet die Amazon Elastic Compute Cloud (EC2).


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