Und Tschüss Firefox, Ende bei Thunderbird …

Tja, das war’s dann vermutlich mit Mozilla auf meinen Rechnern, oder doch nicht? Momentan kommt die Version 17 des Firefox und des Thunderbird 17 unter’s Volk. Zeit, einen Blick “hinter die Gardinen” zu risikieren.


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Firefox 17 mit Facebook-Features

Wie ich bei heise.de gerade lese, kommt der Firefox 17 wohl mit Facebook-Integration. Toll, wer das haben muss, soll’s verwenden. Aber ich möchte einen simplen Browser, und nicht die eierlegende Wollmichsau, die mir auch noch Facebook-Messenger und Co. mitbringt. Der Firefox war hier ja schon länger keine Bank mehr (spätestens, nachdem ich den Browser in einem HTML5-Projekt auf den Code losgelassen habe und so gut wie nix sauber umgesetzt wurde). Aber was mich jetzt richtig ärgert: Da werden Ressourcen in Facebook-Integration und Mozilla OS gesteckt, und anderes bleibt auf der Strecke …

Thunderbird 17: letztes großes Update?

… wie zum Beispiel der Thunderbird. Dieser E-Mail-Client wird täglich von 20 Millionen zufriedenen Nutzern eingesetzt. Ich hatte im Artikel Stirbt Thunderbird mittelfristig? auf entsprechende Informationen hingewiesen. Laut diesem heise.de-Artikel ist mit der Version 17 wohl das Ende der Weiterentwicklung erreicht. Es wird Bugfixes und Sicherheitsaktualisierungen geben, aber keine neuen Features mehr. Gut, so, denn eigentlich war ich nie so richtig erpicht auf neue Features, hatten die doch gerne die unangenehme Nebenwirkung, dass ich meist in den Einstellungen rumfummeln durfte, weil mal wieder etwas nicht ging. Könnte also zukünftig da etwas entspannter zugehen.

Werde also meinem Thunderbird treu bleiben, zumal die portable Version hier gute Dienste tut. Und die neue Version mit ihrem erneut geänderten Outfit ist auch “gewöhnbar”.

Ähnliche Artikel:

a: Stirbt Thunderbird mittelfristig?


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4 Antworten zu Und Tschüss Firefox, Ende bei Thunderbird …


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  2. Sascha224 sagt:

    Das mit der Facebook Integration ist so nicht richtig. Vielmehr handelt es sich seitens Mozilla nur um eine API, die für die Nutzung durch Social Networks gedacht ist. Facebook ist lediglich der erste Anbieter, der diese API unterstützt. Der von dir genannte Artikel drückt das leider ziemlich unglücklich aus, dieser Artikel aus gleichem Hause stellt das ganze etwas besser dar: http://www.heise.de/ix/meldung/Firefox-bindet-Facebook-mit-Social-API-ein-1734089.html

    Ich für meinen Teil bin zufriedener Chrome User, muss aber sagen, dass Firefox sich nach den lahmen 3er Versionen wieder zu einem einigermassen benutzbaren Browser entwickelt hat.

  3. Fabian sagt:

    Diesen Schritt hätte ich eigentlich ganz zuletzt von den Mozilla Foundation Leuten erwartet. Bye!

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  5. Günter Born sagt:

    @Sascha: Die Feinheiten waren mir beim Schreiben schon irgendwie klar – der Beitrag soll auch ein wenig polemisieren. Der springende Punkt für meine Headline ist eigentlich: Mozilla bewegt sich mir ihren Projekten in eine Richtung, in der ich mich nicht mehr wirklich wiederfinde. Ist deren gutes Recht – aber jede dieser Implementierungen verschlingt Man-Power (auch wenn es nur eine API ist).

    Spannende Frage: Wann kommt das erste FF-Paket als Download, wo die FB-Integration vielleicht voreingestellt ist und man nach seinen FB-Zugangsdaten gefragt wird? Nächste spannende Frage: Gibt es die Möglichkeit, dass mir ein Plug-In diese Integration nach Abfrage der Zugangsdaten aktiviert? Ich weiß es nicht und werde es auch nicht evaluieren.

    Möglicherweise bin ich zu kritisch, aber ich werde das Bauchgefühl nicht los, dass diese Energie vielleicht besser in die Implementierung der Rendering-Engine bezüglich HTML5-Unterstützung eingeflossen wäre. Und ob die Welt ein Mobile OS von Mozilla braucht, bin ich mir noch sehr unsicher. Beim Thunderbird bin ich eigentlich ganz zufrieden, dass die Frickelei auf der Benutzeroberfläche möglicherweise aufhört – hoffe aber, dass das Projekt die nächsten 5 bis 6 Jahre überlebt.

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