30 Jahre Windows …

… eine Erfolgsgeschichte, wirbt Microsoft in einer Pressemittelung und nennt einige Jubiläen in 2015. Microsoft blickt heuer auf 40 Jahre Firmengeschichte zurück (ich bringe es erst auf schlappe 22 Jahre), Bill Gates, ein paar Monate jünger als meine Wenigkeit, wurde kürzlich 60 Jahre und heute, am 20. November, wird Windows schon 30 Jahre angeboten.


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Als IT-Urgestein habe ich das Ganze mitgemacht, obwohl Windows 1.0 etwas an mir vorbei gegangen ist. Damals war OS / 2 wohl eher angesagt – wurde 2005 eingestellt, kann aber 2016 möglicherweise auf ein Revival hoffen. Aber das ist eine andere Baustelle. Ein paar Stationen von Microsoft könnt ihr hier abrufen (einen Teil der gezeigten Rechner habe ich auch noch in den Fingern gehabt – und ja, wir sahen damals irgendwie alle so aus – die “Wolle” habe ich immer noch – nur arg grau gefärbt). Nachfolgend ein Abriss, was den “zu spät geborenen” in Punkto Windows alles entgangen ist.

Windows 1.0: ist etwas an mir vorbei gegangen …

1985: Microsoft Corporation announced today the retail shipment of the Microsoft Windows operating environment to dealers and distributors.” So kündigte Microsoft am 20. November 1985 das Erscheinen von Windows 1.0 an. Und in China soll damals ein Sack Reis umgefallen sein.

Die Hardware-Anforderungen von Windows 1.0 waren – gemessen an den Möglichkeiten der 80er Jahre – durchaus sportlich: Das Betriebssystem benötigt eine Grafikkarte und 256 KB Hauptspeicher. Ich erinnere mich damals mit Mikroprozessoren entwickelt zu haben, die 8 bis 16 KByte EPROM und 4 KByte RAM aufwiesen. PCs hatten 32 bis 64 KByte oder schon mal 512 KByte RAM.

Das erste Windows wird damals als so genannter grafischer Aufsatz für das Betriebssystem MS-DOS verkauft. Ziel von Microsoft mit seinem Chef und Gründer Bill Gates war es, die Bedienung von Computern einfacher zu machen. Der „Interface Manager“ – wie Windows ursprünglich hieß – bringt neben der Dateiverwaltung eine kleine Textverarbeitung, ein Zeichenprogramm, einen Karteikasten, einen Kalender, eine Uhr und einige Service-Programme auf den Desktop. Ich hatte es bei unseren Elektronikern gesehen, aber begeistert hat mich das Teil nicht. MS-DOS war spannender und GEM konnte irgendwie mehr begeistern. Gab irgendwann noch ein Windows 2.0, welches ich ebenfalls links liegen ließ.

Windows 3.0/3.1: Betriebssystem mit 16 Farben und 3D-Look

1990 – kommt Windows 3.0 auf den Markt. Kurz danach folgt 1992 Windows 3.1. Das war dann die Zeit, wo ich Windows erstmals, dann aber richtig zu Kenntnis nahm. Ich hatte eine Box mit Windows 3.0 im Schrank stehen und begann ein Buch “Windows 3.0 Tuning” zu schreiben – muss so 1991 gewesen sein. Und dann wurde Windows 3.1 auf den Markt geworfen – ich habe den Titel dann auf “Windows 3.1 Tuning” umgebrandet und so irgendwann 1993 rausgebracht. Kann aber Windows 3.1 for Workgroup gewesen sein, was ich da als System zum Schreiben genutzt habe. Und es gab damals etwas, was sich Linux 0.x nannte und unter UMSDOS gebootet wurde … habe ich sogar auf einem x386-Rechner zum Laufen gebracht.

Von Windows 3 und Windows 3.1 wurden in den ersten zwei Jahren insgesamt zehn Millionen Exemplare verkauft. Windows bot erweiterte Grafikoptionen mit 16 Farben und optisch verbesserte Symbole. Anwender erhielte eine Oberfläche mit Icons im 3D-Look sowie neue Programme wie Solitaire, Hearts und Minesweeper.

Windows 95: Der PC fürs Wohnzimmer


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1995: Als Windows 95 im Sommer 1995 auf einer Großveranstaltung in Redmond offiziell vorgestellt wird, wird der Launch vom Rolling Stones-Hit „Start me Up“ begleitet. Hab mich seinerzeit gefragt, was das Gegröle mit Windows zu tun habe – also auch damals schon keinen Durchblick.

Damals kam auch irgend jemand bei Microsoft auf den Trichter, dass dieses Internet etwas sei, was man man nutzen könnte. War die Zeit, als die Worthülse des „Information Highway“ in Politik, Sonntagsreden und im Management herumgereicht wurde. Ich hatte damals ein 56 Kit Modem und Compuserve sowie AOL, um im Schneckentempo meine Mails auf dem “Information Highway” rum zu schieben, in BB-Boxen Dateien herunterzuladen und ein wenig mit Mozilla zu surfen. Ach ja, Outlook Express habe ich als Mail-Client bis 2009 genutzt.

Windows 95 verändert nicht nur die Nutzung, sondern auch den PC selbst grundlegend. Als eigenständiges Betriebssystem lässt es beispielsweise die gleichzeitige Ausführung mehrerer Programme zu – heute eine Selbstverständlichkeit, damals eine Sensation (aus Microsoft Sicht, OS/2 konnte das längst und andere OS ebenfalls). Für Windows 95 erschient damals auch der Internet Explorer, der den Windows-Nutzern den Zugang ins World Wide Web eröffnet (obwohl Mozilla da längst etabliert war).

In Windows 95 gab es dann das Startmenü, die Taskleiste sowie Schaltflächen zum „Minimieren“, „Maximieren“ und „Schließen“ von Fenstern. Ach ja, ich habe damals für Microsoft Press den US-Titel Programming the Windows 95 User Interface von Nancy Cluts übersetz (deutscher Titel Programmierung für die Benutzeroberfläche von Windows 95).

Neu sind auch die Plug & Play-Funktionen (intern Plug and Pray dass es funktioniert genannt), die das Installieren von Hardware und Software vereinfachen sollten. Das 32-Bit-Betriebssystem bietet zudem erweiterte Multimediafunktionen, leistungsstärkere Features für mobile Computer sowie integrierte Netzwerkfunktionen. Windows 95 avanciert zur bis dahin erfolgreichsten Software: Bereits im ersten Jahr verkauft Microsoft rund 40 Millionen Exemplare.

Windows 98: Habe ich geliebt

1998: Drei Jahre nach Windows 95 bringt Microsoft den Nachfolger auf den Markt. Windows 98 ist die erste Version von Windows, die speziell für Verbraucher entwickelt wurde. Windows 98 bietet vereinfachten Zugang ins Internet, unterstützt nun auch das Lesen und Schreiben von DVDs sowie die automatische Hardwareerkennung vieler USB-Geräte (Universal Serial Bus). Neu ist die Schnellstartleiste („Taskleiste“), über die sich Windows-Programme viel schneller ausführen lassen, als über das Startmenü.

Der Durchbruch im Markt gelang dann mit Windows 98 Second Edition (SE). Damit setzt Microsoft erstmalig auf die CD-ROM und verabschiedet sich von Disketten als Installationsmedium. Allerdings benötigen die Anwender noch eine Bootdiskette mit CD-ROM-Treibern, weil die Retail-CDs von Windows 98 selbst nicht bootfähig sind. Windows 98 ist zugleich die letzte auf MS-DOS basierende Version des Betriebssystems. Ach ja, Windows 98 SE habe ich zwar zum Schreiben einiger Bücher genutzt, das Teil aber wegen häufiger Bluescreens von meinen Rechnern runter geworfen.

Seinerzeit gab es auch noch Windows NT (zuerst 3.1 und dann 4.0). Hatte ich als Testinstallationen laufen, da ich für Windows 95 und Windows 98 die Microsoft Press-Titel “Inside the Windows Registry” verfasst habe. Auszüge meiner US-MS-Press-Titel fanden sich sogar in der “Windows 98 The Technical Reference” – lang ist’s her und seitdem viel Wasser den Rhein runter gerauscht.

Windows 2000: für Unternehmen

2000: Schon 1993 hatte Microsoft mit Windows NT ein Betriebssystem auf den Markt gebracht, das die Anforderungen von Firmen an Geschäftscomputer erfüllte. Das Betriebssystem Windows 2000 Professional bietet Unternehmen nun eine einheitliche Plattform für ihre IT. Auf Basis des Codes von Windows NT Workstation 4.0 überzeugt Windows 2000 mit größerer Zuverlässigkeit, mehr Benutzerfreundlichkeit, besserer Internetkompatibilität und breiterer Unterstützung für mobile Datenverarbeitung. Microsoft vereinfacht mit breitem Support für USB-Geräte sowie damals völlig neue Netzwerk- und drahtlose Produkte auch die Hardwareinstallation.

So nebenbei – im MS Pressetext wurde es schamhaft vrschwiegen – hatten wir Windows ME (Millennium). Lief bei mir auf einer OEM-Maschine, wurde aber nach Verfügbarkeit sofort durch Windows XP abgelöst.

Und wir erinnern uns an das Jahr 2000 Problem, welches uns zwar viele schlaflose Nächte bescherte, weil nix mehr funktionieren sollte – aber dann ging der Jahreswechsel 1999 auf 2000 doch spurlos an uns vorbei.

Windows XP: Einfach nicht tot zu kriegen

2001: Am 25. Oktober 2001 kommt Windows XP auf den Markt. Für Microsoft wird das Betriebssystem in den folgenden Jahren zum meistverkauften Windows aller Zeiten. Es ist nicht nur schnell, sondern läuft auch sehr stabil. Die Navigation im Startmenü, in der Taskleiste und in der Systemsteuerung erschließt sich intuitiv. Das Bewusstsein für Computerviren und Hacker wird geschärft, regelmäßige Sicherheitsupdates online bereitgestellt. Windows XP war für mich, bis zum Erscheinen von Windows 7 Arbeitspferd.

Mit Windows XP integriert Microsoft im Jahre 2001 immer stärker auch digitale Unterhaltungsmedien. Spätere Varianten von Windows XP wie die Media Center Edition sind sogar über eine Fernbedienung bequem vom Sofa aus steuerbar.

Windows XP gibt es in zwei Varianten: „Home“ und „Professional“. Windows XP Home zeichnet sich durch klares Design aus, das den Zugriff auf häufig verwendete Funktionen vereinfacht. Das für die Verwendung zuhause entwickelte Betriebssystem bietet Verbesserungen wie den Netzwerkinstallations-Assistenten, Windows Media Player, Windows Movie Maker sowie erweiterte Funktionen für digitale Fotos. Die Version Windows XP Professional enthält zusätzliche Funktionen speziell für den Einsatz in Unternehmen.

Windows Vista: Schöne Aussichten oder schöne Scheiße?

2007: Der Pressetext: Im Januar 2007 lüftet Microsoft das Geheimnis hinter dem neuen Betriebssystem mit dem Codenamen „Longhorn“. Windows Vista macht seinem Namen alle Ehre und erscheint in einem neuen Design, das unter dem Namen „Aero“ Berühmtheit erlangte. Bedienkomfort steht im Mittelpunkt; Microsoft hat dafür die Start- und Taskleiste neu gestaltet. Das Verwalten und Auffinden von Dateien und Dokumenten erleichtert Vista erheblich.

Ich erinnere mich, dass ich Vista sogar auf einer Maschine gefahren habe. Lief ganz manierlich, aber Arbeitspferd war Windows XP. Vista hat die Anwenderschaft gespalten, viele konnten mit der Benutzerkontensteuerung nix anfangen – ich fand das Konzept genial, konnte ich doch erstmals mit Standardkonten arbeiten.

Windows 7: Ich sah es und schmolz dahin

2009: Windows 7 wurde für die drahtlose Welt der späten 2000er-Jahre entwickelt: Die Verbindung mit öffentlichen Drahtlos-Hotspots in Cafés oder mit privaten Netzwerken zu Hause ist alltäglich geworden. Laptops sind allgegenwärtig und verkaufen sich mittlerweile häufiger, als der klassische Desktop-PC. Dabei spielt sich die Arbeit immer öfter digital ab. Zusammen mit den Windows Live Services und der „Online-Festplatte“ Skydrive, wie OneDrive damals noch hieß, legt Windows 7 hierfür den Grundstein.

Ich erinnere mich noch, dass ich Windows 7 auf einer Maschine zum Testen und zum Schreiben von Büchern installierte. Aber sobald die RTM draußen war, wurde Windows XP als Arbeitspferd durch Windows 7 ersetzt. Und Windows 7 läuft hier immer noch als Arbeitspferd – und das wird bis 2020 so bleiben. Bis hier hin bin ich begeistert den Spuren von Windows gefolgt.

Windows 8: Für den mobilen Einsatz per Touch optimiert

2012: Windows 8 sollte das Betriebssystem für Tastatur und Maus sowie für Touch-Eingabe werden. Windows ist auf Tablets besser bedienbar. Gleichzeitig bietet Windows 8 Verbesserungen des vertrauten Desktops – mit einer neuen Taskleiste und übersichtlicherer Dateiverwaltung. Das Windows-UI führt Apps in Kachel-Form ein, die einen leichten und schnellen Zugriff auf Programme – vor allem per Touch – erlaubt. Zudem wird der Windows Store integriert, der das Herunterladen von Apps ermöglicht.

Der Microsoft-Pressetext liest sich recht enthusiastisch, was dieses dolle Windows 8 so konnte. Ich erinnere mich: Als ich die ersten Konzepte vernahm, war ich hellauf begeistert. Als dann Sinofsky seine Vorstellungen von “Microsoft weiß, was gut für euch Anwender ist” präsentierte, kippte die Stimmung bei mir. War dann wohl auch der Zeitpunkt, wo hier im Blog öfters ein Rant auf Windows 8 und Microsoft zu lesen war.

Windows 8.1 konnte ein wenig Boden bei mir gut machen. Aber hier kam es nicht auf Produktivsystemen zum Einsatz. Ich habe es nur installiert gehabt, um Bücher zu zu schreiben. Meist lief es in einer virtuellen Maschine.

Windows 10: Eine Plattform für alle Geräte

2015: Im Juli dieses Jahres veröffentlicht Microsoft eine neue Generation seines Betriebssystem: Windows 10. Es bietet eine einheitliche Software-Plattform für alle Geräte und berücksichtigt dabei die spezifischen Eigenschaften von Tablets, Notebooks, Smartphones und der Xbox bis hin zum Internet der Dinge sowie der Entwicklung von Hologrammen. Entwickler erstellen für Windows 10 nur noch eine Anwendung für die Nutzung auf allen Windows Geräten, sogenannte Universal Apps, die über den Windows Store verfügbar sind. So ermöglicht Windows 10 eine einheitliche Nutzererfahrung auf allen Windows-Geräten. Es erkennt, ob der Nutzer mit Tastatur, Maus oder per Touch arbeitet und wechselt automatisch in den dafür vorgesehen Modus.

Ich habe hier mal die weiteren Lobeshymnen von Microsoft geschlachtet und sage es mal so: Als ich die ersten Ideen zu Windows 10 gehört habe, war ich hellauf begeistert. Und ich finde einige Konzepte wie die App-Fenster, die Wiedergeburt des Startmenüs usw. immer noch ganz gut. Was mir die Stimmung versaut, ist die Vorgehensweise, Windows 10 auf die Maschinen der Anwender zu drücken, die Nutzer bzgl. Updates zu bevormunden, das Windows as a service-Geraffel und einiges mehr. Wenn es ja alles Daten- und Update-sparsam wäre und funktionieren tät, wäre es mir Jacke wie Hose – also egal. Da es aber häufiger knallt, mit diesem Windows 10, läuft es hier nur in Testinstallationen und die Frequenz der Rants hat hier im Blog irgendwie zugenommen.

Ob es Spass macht? Nö, weder die Rants zu schreiben noch mit Windows 10 zu arbeiten. Eigentlich würde ich ja liebend gerne jeden Tag ein paar Blog-Posts verfassen, wie dolle das alles ist, wie Windows 10 mein Leben gerettet hat und dass ich reich, berühmt und schön geworden bin. Aber alles ist nicht eingetreten – Schiet-Kram. Und so sitze ich hier, zutiefst verbittert vor dem Scherben meines Lebens und vor meinem Windows 7 – ach Quatsch, solange es mit Windows 7 läuft, erfreue ich mich irgendwie meines Daseins. Parallel stoppele ich mit Android, iOS, Linux und gelegentlich OS X rum. Ach ja, ich denke immer häufiger drüber nach, weniger über Windows und mehr über Reisen oder meine Erlebnisse in Japan zu bloggen. Jo, dass sind meine ganz persönlichen 30 Jahre Erfahrungen mit Windows. Und wie schaut es bei euch aus?

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15 Kommentare zu 30 Jahre Windows …

  1. Thomas Bauer sagt:

    Erst einmal vielen Dank für diesen schönen Rückblick. Ich hatte 1989 mit MSDOS 3.3 angefangen. Den Ausdruck Plug and Pray kenne ich ebenfalls und mit GEM hatte ich eine Weile auch experimentiert. Windows hatte ich ebenfalls erst ab Version 3.1 verwendet. WfW war ja mit den 32 Bit Festplattentreiber eine echte Rakette.
    Windows ME fehlt. Windows ME hatte ebenfalls einen DOS Unterbau der jedoch mehr oder weniger elegant versteckt wurde. Leider reichte Windows ME nicht an die Zuverlässigkeit von Windows 98SE heran und wurde deswegen recht schnell unbeliebt.

    • Thomas Bauer sagt:

      Der Nachfolger von Windows XP sollte ja Windows (Codename) Longhorn werden. Windows Longhorn wurde auf der Codebasis von WindowsXP entwickelt und erblickte leider offiziell nie einen Kundenrechner und wurde nach 2 Jahren Entwicklung von MS sang und klanglos wieder eingestellt. Dann stellte MS auf die Codebasis von Windows Server 2003 um und entwickelte Windows Vista. Schade eigentlich das diese Aspekte im Bericht fehlen.

  2. Steffen sagt:

    Als Kind bei Windows 3.1 eingestiegen,
    Es folgte Windows 95 (1997 sowas).
    Danach Windows ME (98 hab ich erfolgreich übersprungen; ME lief bei mir überaus stabil und zuverlässig – mit einer der letzten MSDOS Versionen (4.2.2?).
    Windows 2000 löste ME ab, bis XP Einzug hielt. Vista habe ich gekonnt ausgelassen, und bin recht spät erst bei Windows 7 gelandet (erst vor 3 Jahren oder so?).
    Und seit erscheinen nutze ich Windows 10, mit grafischer Anpassung (“downgrade”) zu Windows 7 und finde es eigentlich okay. Läuft auch sehr rund, soweit keine Probleme bisher, auch nicht im updatebereich. Keine Bluescreens, keine temporären Profile und so Mist.
    Auf dem Laptop denke ich allerdings als Alternative über Linux nach. Was Windows 7 dem abverlangt hat war noch erträglich, aber bei Windows 10 steigt der ja fast aus
    (trotz SSD und DualCore mit 1.9Ghz)

  3. Pingback: 30 Jahre Windows – waren Sie dabei? | Günnis Seniorentreff 50+

  4. Paule21 sagt:

    Ja, auch bei mir ging es mit einem 286er auf Windows 3.1 los, der dann recht schnell gegen einen gebrauchten 386er getauscht wurde. Davor VC-20 und C64. Hach, das waren noch Zeiten. :-)

    • tonscherbe sagt:

      Vor allem warens teure Zeiten. :)
      mein erster, ein 386sx mit der zarten FP von 40 MB (emm!) und schon 4MB RAM kostete damals als Angebot 1999 DM.
      Dicke Kiste, unförmig + eher hässlich bzw. unscheinbar, zwei Diskettenlaufwerke, aber Monitor (Röhre 14”) schon bunt, immerhin…
      ;)

      • Günter Born sagt:

        Ich kam (muss wohl 1988 gewesen sein) auf die glorreiche Idee, ein Buch über Locomotive Basic zu schreiben, um einen Amstrad 1512 zu re-finanzieren. War mein erster Buchtitel und hat das Teil gerade so finanziert – den Nadeldrucker habe ich dann über einen Beitrag zu einem in Turbo Pascal geschriebenen Disassembler refinanzieren müssen. War noch alles 80×86-Prozessortechnik.

        Der erste x386 SX kam später – ich glaube Vobis hatte den – und da finanzierten die Bücher das Teil schon ganz ordentlich. Aber das ist alles eindeutig zu viel “old school” ;-)

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  6. Millenia M. sagt:

    So weit ich weiß, war erst Win NT und dann XP als Betriebssystem unterwegs.
    Keineswegs Widows 3.x.
    Entfernte man dort die command.com, das Herzstück von DOS, lief nix mehr.

  7. Millenia M. sagt:

    “Windows 7: Ich sah es und schmolz dahin” – genau so ging es mir auch.
    dazu kommt jetzt:
    Windows 10: ich bin schockverliebt :)

  8. Frank Bell sagt:

    Windows 10: Es erkennt, ob der Nutzer mit Tastatur, Maus (…) arbeitet und wechselt automatisch in den dafür vorgesehen Modus.

    Öh, NEIN! Windows 10 wechselt zwischen Maus und Tastatureingaben in überhaupt keinen Modus!!!

    Übrigens brauch ich hier keine Jubelarien zu Windows 10. Die bekomme ich bei heise bis zum Überdruss.

    • Günter Born sagt:

      “Übrigens brauch ich hier keine Jubelarien zu Windows 10. Die bekomme ich bei heise bis zum Überdruss.”

      Sei mal nicht zu streng ;-). Heute wird bei Microsoft gefeiert – und ich war gestern nicht so dolle drauf, um den Text komplett umzuschreiben. Ansonsten: Einfach ein paar Tage Abstinenz halten – kommen auch wieder andere Blog-Beiträge – spätestens, wenn der Regen aufhört …

  9. Michael Bormann sagt:

    Schöner Abriss :-)

    Angefangen hat Ende 1981 das Übel? als man einen Recner mit edlem AOC-Monitor hinstellte, da war DOS.1.01 drauf o.O neben einem Unix.

    naja, da ging es dann los und dauert halt noch ein paar Tage an denke ich.

    • Ralf sagt:

      Ach, seit ihr alles junge Hüpfer :-)) Erinnere mich noch an den Commodore PET. Da haben wir damals beim ASB den Fahrdienst mit abgewickelt. Und alle waren froh, nicht mehr die handgeschriebenen Fahrzettel entziffern zu müssen :-)) Witzig der Tag, als jemand die 8-Zoll Disketten gelocht und abheftet hatte. Tja, jede Anekdote hat ihren wahren Ursprung ;-)

      Und weit vor DOS war da auch noch CP/M. Microsoft war eher spät dran, aber es war echt spannend, als Windows noch ein DOS-Aufsatz war und man um jedes Byte im Hauptspeicher kämpfen musste …

      • Günter Born sagt:

        Ja, der PET 2001 – haben wir als junge Ingenieure zu einer Ultraschall-Tauchbadsteuerung in der Flugzeugindustrie verwendet. Ich hatte die Mechanik konstruiert und durch die Werkstatt fertigen lassen – ein Kollege baute die Elektronik und war mit Peek und Poke unterwegs.

        Mann, war ich froh, als ich dann an einer PDP 11/04 mittels INTRAN (Real Time Fortran) Prüfzyklen für zerstörende Materialprüfversuche (Zugversuche) an Instron Prüfmaschinen programmieren durfte.

        Wenn ich bedenke, was aus mir hätte was anständiges werden können, wenn ich nicht auf diesen IT-Abweg geraten wäre …

        … aber der Abstiegs-Virus wurde schon früher gelegt. So 1977 mit Lochkartenstanzern an FORTAN-Programmen und 1979 mit Lochstreifen zum Booten einer PDP 8 sowie einer Diskette mit RT 11 auf einer PDP 11.

        Das von Intel als ISIS II gebrandete und abgewandelte CP/M (1981) war da schon richtig modern. Da war ich dann aber schon auf Abwegen und habe Mikroprozessorsysteme programmiert (mit eigenen Echtzeit-Betriebssystemen – ohne Disk-Operating-System, aber mit 4 KByte RAM und 8 KByte ROM). Aber jetzt höre ich auf – Schnee von gestern – war zu der jeweiligen Zeit ganz interessant – aber ist (meine persönliche) Geschichte

        — und wenn Du dann von MATA-Auszubildenden zum 25 Jahres-Abschlusstreffenjubliäum eingeladen wirst, stellt Du fest “Mann, bist Du alt geworden” und wartest auf den Sarg …

  10. Corny sagt:

    Achja, dieses Windows. Ist es nun besser oder schlechter geworden?
    Meiner Meinung nach meistens besser. Aber Windows 10 – Ich weiß nicht. Mal von den ganzen Sicherheits- und Datenschutzproblemen abgesehen: Auf meinem Hauptsystem läuft Win8,1. Und wenn Windows Update meint, mir mittlerweile 8x anbieten zu müssen, das Upgrade auf Win10 installieren zu wollen, macht es das nicht wirklich besser. Dafür habe ich jetzt unter “Ausgeblendete Updates” 5x Windows 10 Upgrade stehen. Wo die anderen hin verschwunden sind – man weiß es nicht.
    Ich habe mir das System (Win10) ganz am Anfang mal installiert, aber zum Glück gibt es da eine Schaltfläche “Wollen Sie wirklich zu Windows 8,1 zurückkehren?” – und ob ich möchte!

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