Singapur führt Iris-Scan zur optionalen Identifizierung ein

Der Stadtstaat Singapur beginnt ab dem 1. Januar 2017 damit, Iris-Scans zur biometrischen Identifizierung seiner Bewohner (optional) einzusetzen.


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Singapur ist ja bezüglich Automatisierung diverser Prozesse sehr “zukunftsfreudig”. Die Einwohner Singapurs sowie Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus können sich bei der Einreise auf biometrischem Wege über ihre Fingerabdrücke registrieren. Leider scheint die Qualität der erfassten Fingerabdrücke nicht so sonderlich hoch zu sein. Daher kommt es wohl häufiger vor, dass die Leute an den betreffenden Terminals abgewiesen werden.

Daher versucht Singapur Iris-Scans als weiteres biometrisches Erkennungsmerkmal für seine Bewohner und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus anzubieten. Ab dem 1. Januar 2017 beginnt der Stadtstaat mit der optionalen Erfassung der biometrischen Daten, wie man dieser Pressemitteilung (entfernt) entnehmen kann. Die Erfassung erfolgt bei der Erneuerung von Pässen, wo Fotos, Fingerabdrücke und jetzt auch Iris-Scans erfasst werden können. Man hofft, dass die Identifizierung per Iris-Scan zuverlässiger als das Fingerabdruckverfahren funktioniert.

Dabei verweist man auch auf Deutschland und die Niederlande, wo das Verfahren ‘seit den 2000-Jahren’ bereits erprobt und im Einsatz sei, wie man in diesem ZDNet.com-Artikel lesen kann. Zum Iris-Scan habe ich aber nur diesen Artikel der FAZ zu einem Probebetrieb am Frankfurter Flughafen gefunden. Auch Wikipedia spricht nur von der Möglichkeit, Iris-Daten zu speichern. Ein Versuch mit einer Kontaktlinse beim Iris-Scan am Flughafen Frankfurt und dem Statement “das hätte nicht passieren dürfen” findet sich hier.


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1 Antwort zu Singapur führt Iris-Scan zur optionalen Identifizierung ein


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  2. Charles sagt:

    Das ist in Indonesien bereits vor einem Jahr eingeführt worden,zwecks Ausstellung,elektronischer Identitätskarten für die gesamte Bevölkerung.

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