Panik bei Apple wegen schlechter iPhone-Verkäufe?

Noch ein kleiner Blick über den Schüsselrand: Bei Apple sieht es so aus, als ob der Panikmodus ausgebrochen sein könnte. Der Grund sind die Verkäufe des iPhones, die wohl (deutlich) hinter den Planungen zurück bleiben.


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Es ist schon ein Witz: Kürzlich wurde Apple als ‘wertvollstes’ Unternehmen der Welt mit einem Börsenwert von über 1.000 Milliarden US-Dollar gehandelt. Dann kam die Meldung, dass Apple keine Zahlen über die iPhone-Verkäufe mehr veröffentlichen wolle. Schon rauschte der Aktienkurs in den Keller. Nun gab es die Tage die Nachricht, dass Microsoft das ‘wertvollste’ Unternehmen der Welt sei (ich meine mich zu erinnern, dass es knapp über 800 Milliarden US $ an der Börse waren).

iPhone Xs Max (links) und iPhone Xs (rechts)
(iPhones, Quelle: Apple)

Jetzt hat das US-Nachrichtenmagazin Bloomberg einen Artikel veröffentlicht, der ein neues Licht auf die iPhone-Verkäufe bei Apple wirft. Die Botschaft des Bloomberg-Artikels:

  • Apple experimentiert plötzlich mit iPhone-Marketingstrategien. Es werden Rabattaktionen oder großzügige Geräte-Rückkaufsbedingungen gewährt, die es so bisher nicht oder selten gab.
  • Zudem wurden einige Marketingmitarbeiter aus anderen Projekten in Abteilungen versetzt, um den Verkaufs der neuesten iPhone-Modelle zu unterstützen.

Ziel dieser Aktionen ist wohl, den Verkauf seiner neuen iPhone-Modelle zu unterstützen. Laut einer anonym bleiben wollenden Quelle aus dem Apple-Umfeld starteten die Aktionen etwa einen Monat nachdem das iPhone XS in den Verkauf ging und in der Zeit der Einführung des iPhone XR. Die anonyme Quelle bezeichnet das Ganze als eine Art “Brandschutzübung” und ein mögliches Eingeständnis, dass die neuen Geräte möglicherweise schlechter als erwartet verkauft wurden.

Seitdem diesem Schritt hat Apple eine Reihe von aggressiven Rückkauf-Angeboten (Trade-In-Angeboten) gestartet, die die Kosten für einige seiner neuesten iPhones vorübergehend reduziert haben. Das ist ein ungewöhnlicher und seltener Schritt für ein Unternehmen, das in den letzten Jahren die Gerätepreise angehoben hat, um Umsatz und Gewinn zu steigern. Scheint, als ob bei Apple die Bäume bzw. Preise doch nicht in den Himmel wachsen. Apple-Sprecherin Trudy Muller verweigerte auf eine Bloomberg-Anfrage jeden Kommentar. (via)

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9 Kommentare zu Panik bei Apple wegen schlechter iPhone-Verkäufe?

  1. CodeSight sagt:

    Sehr schön. Hoffentlich bleibt ihnen ihre Preisgestaltung (bildlich gesprochen) im Hals stecken.

  2. Robert sagt:

    Wie jedes Quartal / Jahr Gerüchte aus nicht benannten Quellen, die sich in 9 von 10 Fällen mit dem folgenden Quartalsbericht und etwaigen SEC-Meldungen als Fake herausstellen. Der Aktienkurs geht derweil schön nach unten für einen günstigen Einkauf.
    “Analysten” besagt ja in den ersten beiden Silben Quelle und Ziel des Outputs :D Leider gibt es kein Ranking für erfolgreiche bzw. erfolglose Rateversuche für solche Autoren und Blätter.

  3. Herr IngoW sagt:

    Angebissen ist der Apfel ja schon lange 😉 , vielleicht fehlt ja bald noch ein Stück 😁

  4. Homer sagt:

    Es wäre doch so einfach – man reduziere per Software-Update die Leistung von älteren E!Phones und suggeriert den Anwendern somit ein nachlassenden Akku, worauf sie dann wie die Lemminge in den nächsten Store reiten und die Verkaufszahlen wieder ansteigen 🤣

    • Andreas K. sagt:

      Dieselskandal auf amerikanisch :-D
      PS: wie bekommt man hier die Smilies hin?

      • Günter Born sagt:

        Einfach ;-), :-) einfügen. Die Umwandlung in Grafiken habe ich wegen DSGVO in WordPress deaktivieren müssen …

      • Herr IngoW sagt:

        @Andreas K.
        “”PS: wie bekommt man hier die Smilies hin?””
        Bei Win10 geht das easy über die “Bildschirmtastatur”, dort kann man auf Smilies klicken und dann den gewünschten durch anklicken einfügen.

        • Andres Müller sagt:

          wenn ich mit der rechten Maustaste in dieses Fenster unter Google Chrome hier klicke, dann kann ich eine Menge Emojs aus einem Auswahlfeld wählen.
          🎅

          ob diese Bildchen alle tatsächlich auch erscheinen weiss ich nicht … ❓

          wegen “DSGVO” keine Umwandlung in Grafiken mehr, schade welche obskuren Folgen dieses Datenschutzgesetz nun hat 🤦‍♂️

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  6. Andreas K. sagt:

    Würde Apple die Preise auf realistischere Werte um die 250 Euro senken, wäre die Produktion sicher innerhalb Stunden ausverkauft. So bleibt es großteils ein “Schicki-Micki” Artikel, den ich übrigens auch (dienstlich) nutze. Für ca. 100 Euro Zuzahlung die ältest verfügbare Generation.

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