Netzwerkprobleme nach Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 V2004?

[English]Kurze Frage in die Runde der Windows 10-Nutzer, die Maschinen von Windows 7 SP1 auf das Windows 10 Mai 2020 Update (Version 2004) aktualisiert haben. Gibt es Netzwerkprobleme nach dem Upgrade?


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Blog-Leser Dirk D. hat mir die Tage in einer kurzen Mail gefragt, ob mir zu seinem Beobachtungen etwas bekannt sei. Er beschreibt das Problem so:

Ich habe nun schon mehrfach das Problem das, nach dem Upgrade von Win 7 auf Win 10 2004, der Explorer hängt/unsinnige Icons zeigt/ganz abstürzt wenn Netzlaufwerke verbunden sind.

Alles läuft prima sobald man diese entfernt. Auch nach einem Neustart!!! des Systems (mit verbundenen Laufwerken) scheint es zu funktionieren. Ich hab deshalb den Schnellstart in Verdacht. Im Netz konnte ich zu diesem Fehler noch nichts finden.

Dirk fragt, ob mir da bereits was zu diesem Problem zu Ohren gekommen sei – was ich erst einmal verneint habe. Ich erinnere mich zwar an Hinweise auf Twitter, dass die Neuverbindung von Netzlaufwerken Problem aufweist. Aber dort sind die Laufwerke nicht mehr zugreifbar.

Dirk ergänzte, dass es bei einem Clean-Install nicht auftritt. Es macht auch keinen Unterschied, ob der Benutzer Mitglied in einer Domäne oder nicht ist, der Fehler tritt in beiden Fällen auf.

Ähnliche Fundstellen

Im Forum von Bleeping Computer habe ich diesen Thread gefunden, wo jemand ein ähnliches Szenario nach einem Upgrade beschreibt.

Windows 10 (2004): Windows Explorer hangs on attempting to open network folder

I just updated to Windows 10 (2004). It looks like I’m one of those who’s experiencing a show-stopping bug after a Windows 10 update!

Now, whenever I try to open a network folder (or even a OneDrive folder) in Windows Explorer, it will hang with the twirling circular mouse cursor. I CANNOT access ANY network folder!!!

Anyone having the same problem?

Dort kam der Betreffende weiter, indem er die IP der Netzlaufwerke im Explorer angibt (siehe auch diesen Post), was aber nicht dem obigem Problem entspricht. Ein Microsoft Answers-Forenpost endet mit dem Vorschlag auf die Windows 10 Version 1909 zurück zu gehen.

Ähnliche Artikel:
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16 Antworten zu Netzwerkprobleme nach Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 V2004?


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  2. Martin Niedworok sagt:

    Ich habe die gleichen Probleme, allerdings nach Upgrade von Windows 10 1909. Exakt gleiche Symptome, keine Lösung außer kurz VPN in die Firma herstellen, damit die Netzlaufwerke verbunden werden.

  3. 1ST1 sagt:

    Dieser Migrationsweg, von Windows 7 auf Win 10 2004 wird wohl sehr selten sein, denn wer jetzt noch Win 7 hat, bleibt eigenentlich hartnäckigerweise dabei. Alle anderen sind spätestens zumSupportende schon umgestiegen.

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  5. oli sagt:

    Ich war letzten bei einem Kunden, wo ich ein merkwürdiges Problem feststellte. Man kam über die Eingabe des UNC-Pfads in der Explorerleiste nicht auf sein WD-NAS, also weder mit FQDN \\nas.fritz.box noch mit IPv4 \\192.168.178.150. Normalerweise sollte eine Login-Maske erscheinen, wenn die Zugangsdaten zum NAS nicht im Windows-Passwortsafe gespeichert sind. Es kam immer die irreführende Fehlermeldung “Datei nicht gefunden” oder so ähnlich. Auch bei Zusatzangabe der Freigabe (\\192.168.178.150\freigabe) kam dieselbe Fehlermeldung.

    Der Witz ist aber, verbinde ich mich über ein Netzlaufwerk mit der Freigabe auf dem NAS, funktionierte es problemlos.

    Ich kenne ein ähnliches Problem eigentlich nur, wenn in den Sicherheitseinstellungen eine automatische Gastanmeldung aktiv ist. Der Desktop-PC und der Laptop mit Windows 10 (glaube es war schon v2004 drauf), die ich testete, waren aber auf Defaults. Und im WD-NAS konnte man über die Weboberfläche nichts groß in den samba-Einstellungen festlegen. SMBv2/3 war schon aktiv.

    Dass man über eine UNC-Pfadeingabe in der Explorer-Adressleiste nicht mehr auf ein NAS zugreifen kann, war mir jedenfalls neu.

    • Herr IngoW sagt:

      Bei meinem WD-NAS braucht man nur die normale Netzwerk-Adresse zB.: \\192.168.178.150.
      Dan kommt die Oberfläche des Nas.
      Win10Pro 2004 neuster Stand.
      Bei der Fritz!Box 7590 (falls diese vorhanden ist) gab es grade ein Update (7.20), dort wurde was am SMB geändert (neu SMB3, SMB1 ist standardmäßig ausgeschaltet. In der Fritz!Box 7590 machen sie vollends:
      1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche.
      2. Wählen Sie “Heimnetz / USB/Speicher / Geräte und Heimnetzfreigabe”.
      3. Aktivieren Sie im Abschnitt “Heimnetzfreigabe” die Kontrollkästchen
      “Zugriff über ein Netzlaufwerk (SMB) aktiv” und “Unterstützung für SMBv1
      aktivieren (nicht empfohlen)”.
      4. Klicken Sie auf “Übernehmen”.
      Noch mal nachzulesen auf dieser Seite: https://service.avm.de/help/de/FRITZ-Box-7590/019/hilfe_syslog_10001
      Es kann auch sein das im NAS bzw. Windows die Anmeldedaten neu eingestellt werden müssen, sonst keine Anzeige im Explorer.
      Vielleicht ist es ja hilfreich.

      • oli sagt:

        “Bei meinem WD-NAS braucht man nur die normale Netzwerk-Adresse zB.: \\192.168.178.150.
        Dan kommt die Oberfläche des Nas.”

        Das ist aber nicht das Ziel gewesen. Auf die Weboberfläche kam ich auch so (obwohl die Weboberfläche eine absolute Oberkatastrophe ist, vor allem was die Performance und sinnlose Dauersucherei nach belegtem Speicherplatz der Freigaben angeht). Es ging um den Zugriff aufs NAS per SMB-Protokoll über eine UNC-Pfadangabe in der Adressleiste des Datei-Explorers. Das hat nichts mit der Weboberfläche, die bekanntlich über das http/https-Protokoll mit einem Browser aufgerufen wird, zu tun.

  6. Don Omerta sagt:

    Jedesmal der gleiche Käse mit dem Netzwerk. Von 1909 auf 2004 und meine beiden Rechner werden nicht mehr im Netzwerk angezeigt. Der übliche Weg über die Dienste und Feature und schwups werden die Rechner wieder angezeigt. Zugreifen kann ich trotzdem nicht, in der Netzwerkanmeldeinformation wird der Benutzername und das Kennwort, für beide Rechner, nicht mehr erkannt (da könnte man heulen). Das hatte ich Anfang 2019 schon nach einen großen Update, zwei Wochen später kam dann ein kleines Update und alles lief wieder wie gewohnt. Gut das ich noch Linux im Dualboot auf beiden Rechner habe, damit kann ich wenigsten auf meine Daten zugreifen und verschieben. Es gab bis jetzt nicht ein großes Update bei den ich keine Netzwerkprobleme hatte. Mit der damaligen Heimnetzwerkgruppe hatte ich jahrelang keine Probleme, dieses gefrickel von MS ist mittlerweile nicht mehr tragbar.

  7. Dat Bundesferkel sagt:

    Netzwerk-Spinnereien kann ich auch bestätigen. Putzig ist es bspw., wenn ich ein Smartphone von Samsung via USB angeschlossen habe und das System in Standby geht, oder neustartet (natürlich ohne hibernate, sprich: powercfg -H off):
    Dann meldet “Windows” beim nächsten Start nämlich in der Systray “Keine Internetverbindung”, obwohl Internet vorhanden ist und tadellos funktioniert. Dummerweise scheinen die Apps aus dem Windows Store nur zu prüfen, was das Systray sagt, denn Anwendungen wie Netflix sagen dann auch: “Nö, ich habe kein Internet.”
    Also Microsoft hat da irgendwas völlig verbastelt. Nach dem Upgrade auf 2004 mußte ich auch erst mal zahlreiche Netzwerkadapter(-leichen) von Hand entfernen. Kann auch gut sein, daß Windows Defender da anteilig mit reinpfuscht.

    Jedenfalls… zieht man das Samsung-Smartphone ab und startet den Rechner dann neu, ist nach kurzer Zeit wieder das reguläre Netzwerksymbol da.

    Mit Huawei und Xiaomi Smartphones konnte ich die Netzwerkprobleme nicht nachstellen, also vielleicht liegt es am Samsung Modem-Treiber.

  8. Andres Müller sagt:

    Betrifft zwar nicht Windows 7 Upgrade, aber möchte trotzdem melden: Habe derzeit in Win Pro 2004 plötzlich ernsthafte Probleme mit dem Netzwerk auf einer Maschine. 2004 Funktionierte bis zu den letzten Updates (Office und Kumulatives).

    Kurios dabei, ich komme auf noch auf Netzwerkgeräte wie Synology Server, aber das Internet ist weg in allen Browser, Firefox Chrome Vivaldi Edge geht keiner mehr. Im Prinzip komme ich nur noch aufs lokale Netzwerk auf Dateiebene, denn alle Cloud Drive wie One Drive, Google etc. funktionieren nicht, die Programme sind blockiert.

    Dabei eine weitere Katastrophe bemerkt. Ich wollte in die Reparatur Umgebung gelangen, die Variante mit Netzwerk und ohne Grafikkartentreiber um den Antivirus ESET zu deinstallieren der jetzt ebenfalls Netzwerkprobleme hat. Leider wollte Windows Pro 2004 mein Passwort nicht akzeptieren. Es war mir somit nicht möglich einzuloggen (übliches Windows Administrator Passwort über Microsoft Account, kein Hello oder dergleichen neuer Varianten.)
    Danach habe ich den lokalen Administrator Account aktiviert. Hier konnte ich dann in die Reparaturumgebung einloggen.
    Aber es war auch hier sinnlos, denn Windows teilte mir mit das der Windows Installer nicht in der Reparaturumgebung funktioniere um ESET zu deinstallieren oder ein anderes Programm, meiner Meinung ein weiterer unnötiger Irrsinn von Windows 10 2004. War das vorher schon so?

    Ich versuche jetzt ein Inplace Update mit der aktuellen Windows ISO, ansonsten spiele ich das Backup ( noch von Windows 10 1909) wieder drauf.
    Gefühlt habe ich den Eindruck als würde immer mehr und schneller von meiner Lebenszeit durch Windows 10 vernichtet, aber vielleicht habe ich ja auch nur in letzter Zeit vermehrt Pech mit Windows.

    • Hans Thölen sagt:

      Das ist kein Pech, sondern das ist der unbrauchbare Microsoft Müll.

      • creade sagt:

        deine fast immer gleichen “Beiträge” sind nicht unbedingt hilfreich…

        • Hans Thölen sagt:

          Ich habe dem Kollegen nur mitgeteilt, daß die
          Updates von Microsoft nur noch unbrauchbarer
          Müll sind. Daran können auch alle Microsoft Hörigen
          dieser Welt nichts dran ändern.

    • creade sagt:

      funktioniert denn das anpingen von bekannten Domains, wie zb. heise.de?
      (cmd, ping heise.de)

    • Blacky sagt:

      Hast du schon mal versucht, die Problembehandlung für Internetverbindungen auszuführen?

      Alternativer Vorschlag:
      Im Gerätemanager unter Ansicht die ausgeblendeten Geräte anzeigen lassen, dann alle wichtigen Netzwerkadapter deinstallieren (und dabei die Treiberdateien behalten!) – Einträge wie “WAN Miniport (…)” können bleiben – und dann Windows neu starten.
      Das sorgt dafür, dass Windows die Netzwerkinterfaces neu anlegt.

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  10. Dirk sagt:

    @1st1

    Das ist richtig. Win 7 sollte auch weiter aktiv bleiben (vorerst). Allerdings werden die Firmen, bei Nutzung bestimmter Software, praktisch gezwungen den Umstieg auf Win 10 zu machen, weil der Support für diese Software sonst nicht mehr besteht. So greift dann ein Rad ins andere.

  11. Thomas D. sagt:

    Moin Moin,

    Ich kann den frust über MS nachvollziehen und teilen.
    Auch Beruflich.

    Mein Vorgehen und Rat ist seit Vista/7 immer 2 Konten einrichten:
    Standard und Admin.
    Wem ein PW zu doof ist, es geht auch ohne PW!
    Heute beim Schwager wieder gehabt.
    Nachteil ohne PW:
    FW ist oben und Freigaben Zugriffe sind auf diesem System nicht möglich :-)
    Nicht ohne Account mit PW.

    Vorgehensweise:
    netplwiz
    Windows taste drücken, die netplwiz eingeben und in starten.
    In netplwiz kann Ich neue Windows Konten erstellen, ob mit oder ohne MS Account,
    Konten löschen,
    Kennwörter erstellen/ändern,
    und auch sagen welches Konto sich automatisch anmelden soll.
    Hat das Konto kein PW startet es sofort,
    hat das Konto ein PW und Ich gebe keines an, fragt es beim Starten nach dem PW :-)

    Also, das Tool von MS starten, ein zusätzliches Konto erstellen indem “Nur” gearbeitet werden soll. Und dies als Standardkonto festlegen.

    Mit den 2 Konten habe Ich mehrere Schnippchen geschlagen:
    Auch ohne PW wird bei administrativen Vorgängen nach dem Account gefragt.
    UAC IST AUSHEBELBAR
    und kein alleiniger Schutz!
    Sagt MS offiziell :-)
    Dies ist aber hinter UAC,
    KEIN PW IST trotzdem EIN PW!

    Das heißt die Sicherheit von Administrativen Angelegenheiten ist erhöht.
    Die Anwender müssen aktiver werden und sagen nach meiner Erfahrung eher mal nein.
    Dann ist zudem immer das Admin Konto bei Problemen noch vorhanden.

    Leider geht nicht alles darüber einzustellen.
    ZB bei Netzwerk auf private setzen gibt es mit Maus nur den Weg sich als Admin anmelden und im Menü zu wechseln.
    Alternative:
    Powershell eleviert starten und mit folgendem Befehl alle Netzwerkadapter auf private setzen:
    Set-NetConnectionProfile -NetworkCategory privat

    Wie gesagt, das setzt ALLE auf privat!
    Man kann jeden einzelnen mit seinem Namen auf privat setzen.
    Bitte selbst recherchieren :-)

    Noch einmal:
    1,5 Hauptvorteile.
    Sicherheit da ohne Admin und (Hoffentlich) Nachdenken beim Erlauben.
    Im Notfall ein Adminkonto an dem man sich sofort anmelden kann und daten retten oder was auch immer kann.

    Nur mein Senf.
    Thomas

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