Patchday: Windows 10-Updates (10. August 2021)

Windows[English]Am 10. August 2021 (zweiter Dienstag im Monat, Patchday bei Microsoft) wurden verschiedene kumulative Updates für die unterstützten Windows 10 Builds (von der RTM-Version bis zur aktuellen Version 21H1) freigegeben. Hier einige Details zu den jeweiligen Sicherheitsupdates zum Patchday.


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Eine Liste der Updates lässt sich auf dieser Microsoft-Webseite abrufen (die deutschsprachigen Seiten sind aber noch nicht aktuell). Ich habe nachfolgend die Details herausgezogen. Seit März 2021 integriert Microsoft ja die Servicing Stack Updates (SSUs) in das kumulative Update. Das bezieht sich aber nur auf Windows 10 Version 2004 und höher, es gibt also  noch separate SSU-Installation für ältere Windows 10-Versionen.

Updates für Windows 10 Version 2004/20H2/21H1

Für die Mai 2020 erschienenen Windows 10 Version 2004 sowie die im Oktober 2020 angebotene Windows 10 Version 20H2 und die im Mai 2021 freigegebene Windows 10 Version 21H1 stellt Microsoft die gleichen Update-Pakete, die nachfolgend genannt sind, bereit.

Update 5005033 für Windows 10 Version 2004/20H2/21H1

Das kumulative Update KB5005033 hebt die OS-Build bei Windows 10 Version 2004 auf 19041.1165 und bei Windows 10 Version 20H2 auf 19042.1165. Bei Windows 10 Version 21H1 wird es die OS-Build 19043.1165.  Das Update steht für Windows 10 Version 2004, Windows 10 Version 20H2, Windows 10 Version 21H1  sowie für Windows Server Version 2004, Windows Server Version 20H2 und Windows Server Version 21H1 bereit. Es beinhaltet Qualitätsverbesserungen aber keine neuen Betriebssystemfunktionen. Die Point-and-Print-Schwachstelle wurde adressiert. Hier die Liste der Verbesserungen, von Microsoft als Highlights bezeichnet:

Updates the default installation privilege requirement so that you must be an administrator to install drivers when using Point and Print.

Microsoft weist darauf hin, dass dieses Update Qualitätsverbesserungen am Servicing Stack (ist für Microsoft Updates verantwortlich) durchführt. Hinzukommen folgende allgemeine Fixes und Verbesserungen:

Changes the default privilege requirement for installing drivers when using Point and Print. After installing this update, you must have administrative privileges to install drivers. If you use Point and Print, see KB5005652, Point and Print Default Behavior Change, and CVE-2021-34481 for more information.

Wichtig: Voraussetzung zur Installation ist aber ein installiertes Update KB5003173 vom 11. Mai 2021. Das war schon beim Preview Update vom Mai 2021 so – das "kumulativ" kann man sich also bei Windows 10 2004 bis 21H1 auf absehbare Zeit sparen (danke an Martin E. für den Hinweis). Dieses Update wird automatisch von Windows Update heruntergeladen und installiert, ist aber auch im Microsoft Update Catalog und per WSUS sowie WUfB erhältlich. Für das Update gibt Microsoft verschiedene bekannte Probleme im Supportbeitrag an.

Zudem hat Microsoft ein Update direkt für den Windows Update Client veröffentlicht, um dessen Zuverlässigkeit zu verbessern. Das wird außerhalb von Windows Update ausgerollt, wenn die Maschine kompatibel und keine LTSC-Variante ist und Updates nicht per GPO blockiert wurden.

Anmerkungen: In nachfolgendem Kommentar weist jemand darauf hin, dass das Windows Subsystem für Linux (wsl) jetzt installiert werden kann. Und bezüglich des Point-and-Print-Themas möchte ich auf diesen Tweet hinweisen. So ganz scheint das doch nicht gefixt zu sein.

Updates für Windows 10 Version 1909

Für das in 2019 erschienene Windows 10 Version 1909 stehen folgende Updates zur Verfügung.

Update KB5005031 für Windows 10 Version 1909

Das kumulative Update KB5005031 hebt die Windows 10 V1909 OS-Build auf 18363.1734. Das Update steht für Windows 10 Enterprise/Education Version 1909 sowie für Windows Server Version 1909 bereit. Das Update beinhaltet Qualitätsverbesserungen aber keine neuen Betriebssystemfunktionen. Hier die Liste der Verbesserungen, von Microsoft als Highlights bezeichnet:


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Updates the default installation privilege requirement so that you must be an administrator to install drivers when using Point and Print.

Hinzukommen folgende Fixes und Verbesserungen an der Windows 10 Version 1909:

Changes the default privilege requirement for installing drivers when using Point and Print. After installing this update, you must have administrative privileges to install drivers. If you use Point and Print, see KB5005652, Point and Print Default Behavior Change, and CVE-2021-34481 for more information.

Dieses Update wird automatisch von Windows Update heruntergeladen und installiert. Dieses Update ist auch im Microsoft Update Catalog und per WSUS sowie WUfB erhältlich. Microsoft empfiehlt dringend, dass Sie das neueste Service Stack Update (SSU) für Ihr Betriebssystem installieren, bevor Sie das neueste kumulative Update (LCU) installieren. Für das Update gibt Microsoft ein Problem, das im Supportbeitrag dokumentiert ist.

Zudem hat Microsoft ein Update direkt für den Windows Update Client veröffentlicht, um dessen Zuverlässigkeit zu verbessern. Das wird außerhalb von Windows Update ausgerollt, wenn die Maschine kompatibel und keine LTSC-Variante ist und Updates nicht per GPO blockiert wurden.

Updates für Windows 10 Version 1809

Windows 10 Oktober 2018 Update (Version 1809) ist zwar aus dem Support gefallen, für Windows 10 Enterprise 2019 LTSC und Windows Server 2019 steht aber folgendes Updates zur Verfügung.

Update KB5005030 für Windows 10 Version 1809

Das kumulative Update KB5005030 hebt die OS-Build (laut MS) auf 17763.2114 und beinhaltet Qualitätsverbesserungen aber keine neuen Betriebssystemfunktionen. Auch für diese Windows 10-Version, die nur noch  Updates für Enterprise, Education, IoT Enterprise LTSC erhält (die restlichen Varianten sind am 11. Mai 2021 aus der Versorgung mit Sicherheitsupdates herausgefallen) wurden von Microsoft folgende Verbesserungen, als Highlights bezeichnet bereitgestellt:

Updates the default installation privilege requirement so that you must be an administrator to install drivers when using Point and Print.

Hinzukommen folgende Fixes und Verbesserungen an der Windows-Version:

Changes the default privilege requirement for installing drivers when using Point and Print. After installing this update, you must have administrative privileges to install drivers. If you use Point and Print, see KB5005652, Point and Print Default Behavior Change, and CVE-2021-34481 for more information.

Dieses Update wird automatisch von Windows Update heruntergeladen und installiert, ist aber auch im Microsoft Update Catalog, per WSUS und WUfB erhältlich. Microsoft empfiehlt dringend, dass Sie das neueste Service Stack Update (SSU) für Ihr Betriebssystem installieren, bevor Sie das neueste kumulative Update (LCU) installieren. Microsoft führt das bekannte Problem auf, die das Update verursacht. Bei der Update-Installation kann der Fehler 0x800f0982 – PSFX_E_MATCHING_COMPONENT_NOT_FOUND auftreten. Details finden sich im KB-Artikel.

Zudem hat Microsoft ein Update direkt für den Windows Update Client veröffentlicht, um dessen Zuverlässigkeit zu verbessern. Das wird außerhalb von Windows Update ausgerollt, wenn die Maschine kompatibel und keine LTSC-Variante ist und Updates nicht per GPO blockiert wurden.

Updates für Windows 10 Version 1507 bis 1607

Für Windows 10 RTM bis Version 1607 stehen Updates für die Enterprise LTSC-Versionen zur Verfügung. Diese Updates werden automatisch von Windows Update heruntergeladen und installiert, stehen aber im Microsoft Update Catalog als Download zur Verfügung (nach der KB-Nummer suchen lassen). Vor der manuellen Installation muss das aktuellste Servicing Stack Update (SSU) installiert werden. Details sind im jeweiligen  KB-Artikel zu finden.

  • Windows 10 Version 1607: Update KB5005043 steht nur noch für Enterprise LTSC bereit. Das Update hebt die OS-Build auf 14393.4583.
  • Windows 10 Version 1507: Update KB5005040 steht für die RTM-Version (LTSC) bereit. Das Update hebt die OS-Build auf 10240.19022.

Für die restlichen Windows 10 Versionen gab es kein Update, da diese Versionen aus dem Support gefallen ist. Details zu obigen Updates sind im Zweifelsfall den jeweiligen Microsoft KB-Artikeln zu entnehmen.

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46 Antworten zu Patchday: Windows 10-Updates (10. August 2021)

  1. Thorsten Schöning sagt:

    > Es beinhaltet Qualitätsverbesserungen aber keine neuen Betriebssystemfunktionen.

    Das stimmt meiner Meinung nach so nicht ganz, wsl.exe wurde zurück portiert und scheint nun immer vorhanden zu sein, auch wenn WSL zuvor NICHT installiert/aktiviert war:

    https://devblogs.microsoft.com/commandline/install-wsl-with-a-single-command-now-available-in-windows-10-version-2004-and-higher/

    Das führt z.B. in Eclipse 2021-06 zu fehlerhaften Einträgen für lokale Terminals, weil dieses davon ausgeht, dass wenn die EXE aufgerufen werden konnte, WSL auch aktiv ist. Dem ist aktuell aber nicht mehr so.

    https://github.com/microsoft/WSL/issues/7268
    https://bugs.eclipse.org/bugs/show_bug.cgi?id=575159

    Laut MS wird sich das auch nicht mehr ändern, auch wenn es sich hierbei meiner Meinung nach um eine Regression handelt:

    > As you identified above, as part of the recent backport we added wsl.exe by
    > default to Windows. This means that even when the
    > WSL optional component is not turned on, wsl.exe
    > will still be present on the box. We recommend
    > checking the exit code of wsl –list to determine if WSL
    > is installed or not, which is how Windows Terminal
    > does this. Please let me know if you have any questions,
    > I'm closing this issue out as it's by design but I'll follow
    > up with any more comments on here!

    https://github.com/microsoft/WSL/issues/7268#issuecomment-891995007

    • 1ST1 sagt:

      Dass jetzt eine wsl.exe vorhanden ist, ist schon seit einiger Zeit so, eingeführt wurde das mit dem Vorschau-Update vom 29.7, KB5004296. Jedenfalls hat winfuture.de schon am 31.7 auf die Neuerung hingewiesen: man kann nun wsl installieren, in dem man an der Eingabeaufforderung/Powershell "wsl –install" eingibt. Folglich muss der wsl-Befehl schon da sein, ohne dass wsl installiert ist. Und seit dem geht noch mehr, zum Beispiel muss man nicht mehr den Store öffnen, um eine Linuxdistribution zu installieren, man kann das jetzt mit "wsl –install -d [DistroName]" direkt an der Eingabeaufforderung machen, nachdem man mit "wsl –list –online" nachgesehen hat, welche es gibt.

      https://winfuture.de/news,124364.html

      Empfehlung: kali-linux installieren und dann per "apt install kali-win-kex", machen lassen, und dann "kex" starten und staunen…

  2. Peter sagt:

    Total hinrissig was Microsoft da bzgl. des Druckens macht.
    Das Drucksystem gehört grundlegend überarbeitet, werden sie aber auf Jahre hinaus nicht schaffen oder wollen.

    PointandPrint war schon immer auf vertrauenswürdige Druckserver einschränkbar und das war schon immer sinnvoll.

    Die neue Vorgabe wird die Sicherheit nicht erhöhen. User werden wieder verstärkt von überforderten IT-Teams zum lokalen Admin gemacht werden um nicht von Supportanfragen überrollt zu werden. Es geht ja hier zusätzlich um Notebook-User, die ggfs. auch mal zuhause drucken müssen.

  3. Daniela S sagt:

    "das „kumulativ" kann man sich also bei Windows 10 2004 bis 21H1 auf absehbare Zeit sparen"
    Tatsache! Das SSU kam heute für 21H1 auch separat am WSUS an…Ein Hin und Her bei MS…

  4. StefanP sagt:

    Ich bekomme hier im WSUS 5005260 angeboten – Servicing Stack Update für Windows 10 Version 20H2.
    Warum, wenn es doch in 5005033 enthalten ist?

  5. 1ST1 sagt:

    Übrigens, Firefox ist seit gestern auf Version 91.

    Übrigens, der PrintNightmare ist damit immer noch nicht vorbei… https://twitter.com/gentilkiwi/status/1425154484167188480 (via Bleeping) – andere getätigte Verhinderungen wie Spooler ausschalten sind weiterhin nicht hinfällig!

    • Günter Born sagt:

      Mit dem PrintNightmare steckt in den Anmerkungen zu W10 2004 – und in allen Artikeln zu Windows-August 2021-Updates – hatte das heute früh gesehen. Aber danke, dass Du nochmals darauf hinweist.

    • Jochem sagt:

      Moin,
      mit der 91er-Version scheint auch die Proton-Oberfläche wieder da zu sein, obwohl über about:config die Proton-Einstellungen alle auf false gesetzt sind.
      Gibt es schon einen Workaround zum Widerherstellen der alten Einstellungen (wie sie bis 90.0.2 gedsetzt werden konnten)?
      Gruß J :-) chem

  6. Markus D. sagt:

    Der Absatz "Wichtig: Voraussetzung zur Installation ist aber ein installiertes Update KB5003173 vom 11. Mai 2021. […]" ist dann jetzt endlich auch obsolet. Es wurde ein standalone Servicing Stack Update für 2004/20H2/21H1 veröffentlicht, das diese Abhängigkeit auflöst. Was insbesondere für WSUS-Admins eine große Erleichterung sein dürfte.

  7. Anonymous sagt:

    Ich freu mich ja schon das Microsoft es mit KB5004296 nach nur einem halben Jahr endlich geschafft hat, das die Energiesparpläne wieder ordentlich funktionieren und ich ruckelfrei Zocken kann! Von dem her warte ich mit dem August Update erstmal ab. Wahrscheinlich funktioniert der Browser dann nicht mehr, weil immer wenn sie was am Browser ändern kann man danach nicht mehr drucken. Vielleicht ist es diesmal umgekehrt :)

  8. Jonas J sagt:

    Hinweis für jene, die einen Windows Printserver nutzen und Anwender freigegebene Drucker selber installieren können: Mit dem Windows Update 5005033 können Anwender bereits installierte Drucker (freigegebene Drucker vom Printserver) nicht mehr nutzen. Windows verlangt ein Treiberupdate, welches aber administrative Rechte benötigt. Auch die Installation von Druckern vom Printserver kann der Anwender nicht mehr selber durchführen, es erscheint ebenfalls eine administrative Aufforderung.

    Hintergrund ist, dass MS mit diesem Update zwingend für die Installation administrative Rechte vorraussetzt:

    "Standardmäßig können Benutzer ohne Administratorberechtigungen die folgenden Schritte mit Punkt und Drucken nicht mehr ausführen:

    -Installieren neuer Drucker mithilfe von Treibern auf einem Remotecomputer oder Server

    – Aktualisieren vorhandener Druckertreiber mit Treibern von Remotecomputer oder Server

    Quelle und ein "Workaround" per Registry beschreibt MS selber auf folgender Seite:
    https://support.microsoft.com/de-de/topic/kb5005652-verwalten-des-installationsverhaltens-f%C3%BCr-neuen-point-und-print-treiber-cve-2021-34481-873642bf-2634-49c5-a23b-6d8e9a302872

    • Carsten sagt:

      Zum Glück habe ich die GPOs schon letzten Monat so konfiguriert, wie im Artikel empfohlen. Mich wundert nur dieser Hinweis: "Die Verwendung kann vollqualifizierte Domänennamen verwenden, ist aber weniger sicher."

      Mir ist schon klar, dass die IP direkter ist aber weniger sicher???

      Keine Ahnung ob MS hier wirklich die Sicherheit andeutet oder nur die Tatsache, dass FQDN auch auflösbar sein müssen. Ich denke bei redundantem DC/DNS sollte hier aber weniger das Problem bestehen. Meinungen?

      • Alex sagt:

        Ich gehe davon aus, dass "weniger sicher" sich auf die Möglichkeit bezieht, DNS zu manipulieren/kapern. Eine IP ist halt fix, ein DNS-Entry ein Umweg zur IP. Es ist leichter, eine Clientanfrage per DNS zu manipulieren als eine Anfrage auf eine IP.
        Und ja, bei redundanten DCs sehe ich hier kein Problem. Wenn Deine DNS-Infrastruktur gehackt wurde hast Du ganz andere Probleme, als dass ein Client sich keinen Drucker mehr mappen kann.

    • Stefan A. sagt:

      Verstehe ich das richtig, dass der Wert „RestrictDriverInstallationToAdministrators",
      welchen man vor kurzem setzen musste, nun als Standard 1 hat. Bedeutet dies nicht aber auch, dass dadurch PointAndPrint eigentlich gar nicht mehr geht, oder?

    • Alex sagt:

      Vielen Dank für den Beitrag!

    • Zanza sagt:

      Das Verhalten kann ich nach Installation von KB5005033 bei uns nicht nachvollziehen.
      Netzwerkdrucker, die bereits vor der Installation von KB5005033 vorhanden waren, funktionieren auch weiterhin.
      Ich kann mir vom Printserver auch neue Drucker verbinden, wenn der betroffene Treiber bereits lokal vorhanden ist.
      Ich erhalte die Meldung zur Installation des Druckertreibers mit Admin-Credentials nur dann, wenn ich mir einen neuen Drucker verbinden will, von dem der Treiber noch nicht lokal existiert.

      Mich würde jetzt interessieren was die genaue Vorgesehenweise ist um nicht vorhandene Druckertreiber richtig zu installieren, damit es beim Mounten vom Druckerserver keine Abfrage zu Admin-Credentials mehr gibt.

      • MaJe sagt:

        Das Verhalten ist wirklich insgesamt etwas komisch. Ich finde auch keinen richtigen Weg für die Prozedur zur Treiberinstallation. Ich kann so den (als Beispiel) HP Universal Treiber zwar auch manuell installieren, der Prompt kommt trotzdem – auch wenn der Treiber im System vorhanden ist.
        Ich habe das Gefühl der einzig "richtige" Weg ist an jedem Rechner alle verschiedenen Treiber mit einem Drucker manuell zu installieren und den Prompt entsprechen zu bestätigen, die Credentials eingeben. Dann wird er anscheinend richtig installiert. So richtig brauchbar ist das nicht.

  9. Bernhard Diener sagt:

    @Zanza
    "Das [von Jonas J beschriebene] Verhalten kann ich nach Installation von KB5005033 bei uns nicht nachvollziehen" – ich auch nicht.
    "Netzwerkdrucker, die bereits vor der Installation von KB5005033 vorhanden waren, funktionieren auch weiterhin. Ich kann mir vom Printserver auch neue Drucker verbinden, wenn der betroffene Treiber bereits lokal vorhanden ist." – dito.
    "Mich würde jetzt interessieren was die genaue Vorgesehenweise ist um nicht vorhandene Druckertreiber richtig zu installieren, damit es beim Mounten vom Druckerserver keine Abfrage zu Admin-Credentials mehr gibt." – in gemanagten Netzwerken kannst Du Drucker samt Treiber per GPOs an Computerobjekte (also unabhängig von den nutzerrechten) verteilen, ich schätze, das weißt Du. Den Nutzer unbekannte Drucker installieren lassen, sollte man niemals erlauben.

    • chriss sagt:

      Wobei man per GPO/GPP? auf Computerebene nur lokal angeschlossene oder Netzwerdrucker einrichten kann und keine auf einem Druckserver freigegebenen Drucker. Hat man jetzt einen Druckserver und RestrictDriverInstallationToAdministrators = 1 bleibt einem eigentlich nur die Optionen aus dem Artikel,

      https://support.microsoft.com/en-us/topic/kb5005652-manage-new-point-and-print-default-driver-installation-behavior-cve-2021-34481-873642bf-2634-49c5-a23b-6d8e9a302872

      – Provide an administrator username and password when prompted for credentials when attempting to install a printer driver.
      – Include the necessary printer drivers in the OS image.
      – Use Microsoft System Center, Microsoft Endpoint Configuration Manager, or an equivalent tool to remotely install printer drivers.
      – Temporarily set RestrictDriverInstallationToAdministrators to 0 to install printer drivers.

      Alternativ RestrictDriverInstallationToAdministrators = 0 setzen und Point And Print via GPO wie im Artikel beschrieben einrichten. Dann funktioniert die Installation auch als normaler User allerdings ist man dann nicht komplett gegen CVE-2021-34481 geschützt.

      Bitte um Korrektur sollte ich hier falschliegen. So habe ich es zumindest verstanden.

      • Bernhard Diener sagt:

        "Wobei man per GPO/GPP? auf Computerebene nur lokal angeschlossene oder Netzwerdrucker einrichten kann" – nein, iwo. Wir deployen ausschließlich auf einem Printserver freigegebene Drucker. Wie kommst Du darauf?

        • chriss sagt:

          Nutzt man das heutzutage in der Form noch? Über GPP hat man ja wesentlich mehr Möglichkeiten (außer freigegebene Drucker auf Computer-Ebene zu mappen).

          • gpburth sagt:

            Um keine zusätzliche Angriffsfläche zu bieten sind bei uns die Drucker in einem eigenen VLAN, das vom Client-VLAN aus nicht erreichbar ist. Da müssen die Clients über den Druckserver gehen…

  10. Robert Richter sagt:

    Normalerweise müsste man DIESE Vorgehensweise von MS als PrinterNightmare bezeichnen und nicht die Lücke ;-)
    Aber das ist mal wirkliche eine wahre Meisterleistung: bekommt man das System nicht dicht, ändert man einfach die Funktionalität! *applaus*

  11. Anonymous sagt:

    leider werden auch weiterhin mache 20H2 systeme als gepatched (via WSUS) erkannt obwohl sie es in der realität nicht sind. dieser wsus bug besteht jetzt seit ein paar Monaten.

  12. Dennis sagt:

    Bekomme bei der Installation vom KB5005033 auf einem Windows 10 20H2 immer den Fehler 0x800f0905 geworfen. Hat jemand die gleichen Erfahrungen aktuell bzw. gehabt und gegenwärtig schon eine Lösung dafür?

    • Günter Born sagt:

      Was ich so bei einer Kurzrecherche gesehen habe: Die Leute mussten eine Reparaturinstallation per Inplace Upgrade durchführen, bevor das Update installiert werden konnte. Der Fehler zieht sich seit Jahren durch Windows 10 Update Installationen.

  13. Alex sagt:

    Ich arbeite bei einem neuen Arbeitgeber und wir haben enorme Probleme mit diesem Update.
    Die Kollegen haben die UAC ausgeschaltet und ein Tool im Einsatz welches die UAC-Fragen ausblendet… Normale Benutzer können sich zwar anmelden, bekommen aber nach ~ 10Minuten nur einen schwarzen Bildschirm präsentiert – Mauszeiger sichtbar, GPOs greifen teilweise nicht mehr und die WindowsFirewall schaltet sich wieder an (ist normalerweise in der Domäne aus).
    Bei meinem Rechner habe ich die UAC an und dieses Tool deinstalliert – ich habe mit dem Update keine Probleme.
    Das Update habe ich sofort im WSUS geblockt, aber leider sind die Richtlinien so gesetzt, das alle User sich die Updates auch von Onlinequellen ziehen dürfen, und somit bin ich seit 2h dabei die Updates wieder zu deinstallieren (mit einem Adminaccount kann man sich ganz normal einloggen).
    Leider ist es mir nicht erlaubt die UAC anzuschalten und die Richtlinie für die Updates zu ändern – aber gut, ab Montag habe ich 3 Wochen Urlaub und ob ich wieder zu dieser Firma zurückkehre steht auch auf einem anderen Blatt, Bastelbude von oben befohlen….

  14. Robin sagt:

    Hallo allerseits,
    pc Problem akoya P8610 w10, nach update am 11 august 2021 startet Windows nicht mehr, auch der zweitjüngste Wiederherstellungspunkt half nicht, mir wird nur Neuinstallation unter Beibehaltung der persönlichen Daten angeboten. Machen?

    Zur Zeit versuche ich den drittjüngsten Wiederherstellungpunkt … wieder bluescreen, …"Ihr PC wurde nicht richtig gestartet."

    Ich wäre für jeden Tip dankbar. Mit der SSD und W10 war mein alter akoya P8610 18,4" nämlich für meine Zwecke wieder wunderbar flott.

    Gruß aus Köln
    Robin

  15. Robin sagt:

    Hallo allerseits,

    nachdem auch nach der Windows 10 Neuinstallation genau der gleiche Fehler blieb, fiel es mir leider erst dann wieder ein: Bei meinem alten akoya P8610 mit Crucial SSD und Windows 10 muss das BIOs statt auf AHCI auf IDE stehen, ist für eine SSD eigentlich falsch (hab ich mir damals beim Einbau der SSD angelesen), aber ist halt so und funktioniert gut.

    Da hat Microsoft also offensichtlich beim Windows Update im BIOS rumgepfuscht und von IDE auf AHCI gestellt, tolle Wurst.

    Gruß aus Köln
    Robin

  16. Anonymous sagt:

    Spannend bei mir läuft das August Update auf Windows 10 21H1 auf mehreren Systemen einwandfrei. Ich habe heute beim Need for Speed Heat spielen gedacht das ein schneller PC auch Nachteile haben kann, läuft auf jeden Fall buttweich, keine Microruckler mehr nichts…

    Da ich nicht mehr Admin bin kann ich nur aus Benutzerseite werten und da sieht alles gut aus. Im Gegenteil mir kam es so vor als wäre diese Update schneller installiert gewesen als die zuvor?!

    • Hans Thölen sagt:

      Bei mir waren KB890830, KB5005033 und Servicing Stack 10.0.19041.
      1161 in 30 Minuten installiert. Jetzt habe ich die Version 21H1 ( Build
      19043.1165 ) auf dem PC.

  17. Mark sagt:

    Wie bereits beim da noch optionalen Update KB5004296, killt das KB5005033 leider meine Audiokonfiguration.
    Schon nach dem Neustart nach der Installation wird ein Rollback angezeigt. Der PC startet dann aber noch einmal ganz normal und auch der Sound funktioniert noch. Nach dem nächsten Neustart wird dann allerdings angezeigt "Es ist kein Audioausgabegerät installiert".
    Weder ein weiterer Neustart noch eine komplette Deinstallation und Neuinstallation der Audio-Treiber können das Problem beheben.
    Nur über die Systemwiederherstellung auf einen Punkt vor dem Update ist die Soundkarte wieder zur Funktion zu bewegen.

    Bin ich der Einzige mit diesem Problem?!

  18. Robert sagt:

    Mir ist aufgefallen das die Build Number nach dem Augustupdate nicht aktualisiert wird.

    Wenn z.B. vorher das KU aus dem Juli installiert war, bleibt diese bei 1110 stehen.
    Bei frisch installierten Rechnern, ist es bei uns sogar 985, also April.

    Es ist dabei egal ob das Update über den WSUS kam oder von MS heruntergeladen und installiert wurde.
    Im WSUS stimmt die Nummer logischerweise auch nicht (ok.. ist sowieso schon falsch, es wird immer 19041 angezeigt für 2004 statt 19042 und statt der Build Nummer vom KU die vom SSU, also z.b. 906 bei 985).

    Unter installierte Updates ist es korrekt aufgeführt.

    Die Frage ist eher ob das irgendwelche Auswirkungen hat…

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