Drucken mit dem iPad: MobileToolz

Im Beitrag iPad: Drucken über die FRITZ!Box hatte ich über das Tool “Printing for iPad Printer Verification” berichtet. Mit der kostenlosen App lässt sich verifizieren, ob das Drucken über einen an der FRITZ!Box angeschlossenen USB-Drucker oder einen WiFi-Drucker am iPad funktioniert. Seit dieser Zeit steht eigentlich noch der Test der kostenpflichtigen App Printing for iPad aus.


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Um es vorweg zu nehmen: Ich habe die App Printing for iPad nicht zur Verfügung und kann diese daher auch nicht testen. Aber der Hersteller Ndili (http://mobiletoolz.ndili.com/) hat mir seine iPad-App MobileToolz ™ zum Testen bereitgestellt. Es handelt sich um eine Multifunktions-App, die sowohl als Dokumentviewer fungiert, also auch viele weitere Funktionen wie Fax-Center, Synchronisationscenter für MobileMe, Box.Net und Remote Peer, Mail Center, Musik Player, Downloader, Photo Lab, Whiteboard und Druckcenter dienen kann – quasi ein Schweizer Taschenmesser unter den Apps. Die MobileToolz enthalten auch die Drucker-Bibliotheken zur Ausgabe von Dokumenten.


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Drucken über die FRITZ!Box

Ich habe daher einen kurzen Test gefahren, indem ich den Kyocera FS-1030D an den USB-Port der FRITZ!Box angeschlossen und dann eingeschaltet habe. Anschließend die MobilToolz-App aufgerufen und die Option Documents gewählt. Schon konnte ich aus einem Fundus diverser Dokumente wählen. Im Ordner Downloads war ein Excel-Spreadsheet als Demodatei enthalten – antippen, und schon wurde diese Datei im Viewer der MobilToolz angezeigt.

Tippt man auf den oberen Bereich des App-Fensters, wird die Tools-Leiste sichtbar. Über die Schaltfläche Print lässt sich das hier gezeigte Fenster “Printer Options” öffnen.

Der Kyocera-Printer wurde von der App nicht gefunden, was aber kein Problem darstellte. Über einen angebotenen Menüpunkt “Add A New Printer” lässt sich ein Zusatzfenster öffnen, in dem der Druckerhersteller und dann das Druckermodell auszuwählen ist. Wie in diesem Beitrag ausgeführt, musste ich den Kyocera FS-1010 als Drucker vorgeben, da der FS-1030D nicht in der Liste auftaucht. Zudem wurde ich aufgefordert, die IP-Adresse des Druckers in einem Formular einzutippen (bei der FRITZ!Box ist dies in der Standardkonfiguration die IP-Adresse 192.168.178.1).


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Nach Bestätigung der Konfigurationsdaten konnte ich das Spreadsheet problemlos auf dem Drucker ausgeben. Wie aber ein Kommentar in diesem Beitrag ausführt, erfolgt die Ausgabe als Grafikdatei. Dies ergibt natürlich nicht ganz die Qualität wie beim nativen Drucken. Aber ein Ansatz ist es auf jeden Fall. Wer eine Alternative benötigt, kann ja die in den restlichen Beiträgen skizzierten Druckmethoden probieren.

Links:
1: Drucken mit dem iPad: Parcours mit Schikanen
2: Drucken mit dem iPad – die Zweite
3: iPad: Drucken über die FRITZ!Box
4: Test der Printer Pro-App für’s iPad
5: Drucken mit dem iPad: MobileToolz


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3 Antworten zu Drucken mit dem iPad: MobileToolz


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  2. Marco P. sagt:

    Ein wenig dämlich ist die Fehlende Drucker funktion vom iPad schon, die iWork apps sind ja wunderbar gelungen

  3. Maike sagt:

    Hallo,
    Schade ich war begeistert von der Anleitung zum Drucken vom iPad via fritzbox. Habe die Testapp heruntergeladen und alles klappte wie am Schnürchen. Also dachte ich, kann ich ja auch eine teure App wie vorgeschlagen kaufen. Dieses Geld hätte ich jedoch sparen sollen, denn damit geht absolut gar nichts? Kein Dokument kein Bild keine Mail ist damit zu drucken?????
    Bin ziemlich sauer nachdem ich drei Stunden damit verbracht habe und dann herausfinde.0, dass der “Schreiber” der diese App vorschlägt, dann selbst eine ganz andere benutzt und letztlich sagt dass ja die Qualität mies ist und eben doch nur für Notfälle geeignet ist! Alternative: kaufen Sie doch einen AirPrint-Drucker…… Ja danke, das war genau was ich vermeiden wollte,

    • Günter Born sagt:

      Deine Anwürfe lassen sich in keinster Weise nachvollziehen. Der Beitrag stammt aus dem Jahr 2011 (ist nun mal das Wesen eines Blogs) – damals war iOS 4.x aktuell. Ich vermute erst einmal, dass Du mindestens mit iOS 6, eher mit iOS 7 oder iOS 8 unterwegs bist. Zum Zweiten: Wer lesen kann und dies auch tut, ist klar im Vorteil! Ich schrieb, dass die Druckqualität der App, bedingt durch das grafische Rendering, nicht so dolle ist. Das hätte sich jemand bei Bedarf durchaus vorher durchlesen können. Des weiteren gibt es hier eine ganze Artikelreihe – in der auch ein AirPrint Activator erwähnt ist. Damit kann man kostenfrei über einen Windows PC drucken. Da frickelst Du dir aber das Know How selbst zusammen!

      Wenn Du Probleme mit der App hast, kontaktiere den Anbieter, da ist der Blog die falsche Ansprechadresse!

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