Windows 10 April Update – Neuerungen und Timeline angeschaut

Seit dem 30. April 2018 können Nutzer auf Windows 10 Version 1803 (April Update) zugreifen. Microsoft verteilt ja das Funktionsupdate auf breiter Front. Was bringt eigentlich diese neue Windows 10-Version, die mit großem Brimborium angepriesen wird. Einfach mal ein (kritischer) Blick auf den Sachstand. Wobei ich mir die Timeline (Aktivitätsverlauf) angeschaut habe.


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Neuerungen im Kurzüberblick

Wenn man Microsoft (und diversen Webseiten) glauben darf, ist das neue Windows 10 April Update (Version 1803) fantastisch, unschlagbar, genial. Manuel Blaschke hat bei Dr. Windows einen Überblick im Artikel Windows 10: Überblick über die Highlights im April-Update gegeben (das soll jetzt wirklich kein Bashing sein, Manuel stellt die Highlights aus seiner Sicht dar). Bei deskmodder.de findet sich dieser Artikel, in dem ein Video mit Neuerungen für IT-Experten zu finden ist.

Ein sehr detaillierter Überblick, was sich beim April Update von Windows 10 geändert hat, findet sich in diesem reddit.com Mega-Thread (leider in Englisch). Auf Computer World findet sich ein Review von Preston Gralla, welches sich kritisch mit neuen Features auseinander setzt. Auch in meinem Blog-Beitrag Microsoft kündigt Windows 10 April 2018 Update zum 30.4. an, hatte ich einige Kommentare zu mancher Neuerung eingefügt.

Nun ist vieles, was in Windows 10 April Update daherkommt reine Geschmacksache. Der eine Nutzer wird das bejubeln, der andere kann damit wenig anfangen. Nachfolgend möchte ich aber den einen oder anderen Aspekt mal aufgreifen und schauen, wie innovativ das alles wirklich ist.

Timeline, zu kurz gesprungen

Die Funktion, die ja immer als wahnsinnige Neuerung aufs Schild gehoben wird, ist die neue Timeline (Aktivitätsverlauf) in Windows 10 Version 1803. Diese Funktion soll dem Benutzer einen ‘Reise’ durch die letzten Tätigkeiten auf seinem Desktop ermöglichen. Ich organisiere zwar meine Arbeiten etwas anders und kann mit der Timeline wenig anfangen. Aber ich wollte mir doch mal einen Eindruck verschaffen, wie das Teil funktioniert und was es kann.

Windows 10 Timeline

Klickt man in der Taskleiste auf das Symbol der Taskansicht, wird diese auf dem Desktop angezeigt (siehe obiges Fenster). Dort findet man die Kacheln irgendwelcher Fenster, die vor Tagen geöffnet wurden. Mit dem Zeitstrahl am rechten Rand kann man dann in der Zeit vor und zurück gehen. Sieht auf den ersten Blick super aus – wenn da nicht so diverse Sachen wären, die mich persönlich doch arg stören.

  • Die Timeline zeigt mir immer 6 Kacheln für die häufigsten Aktivitäten an einem Tag. Mache ich mehr, fallen nach meinem jetzigen Eindruck einige Aktivitäten aus der Anzeige. Ich muss dann im Titel des Tags auf den Link für alle Aktivitäten klicken, um nachzuschauen, ob da vielleicht noch eine Kachel mit der gesuchten Aktivität zu finden ist.
  • Was mich nervt: Klicke ich auf eine Kachel einer Aktivität, weil es das sein könnte, nach dem ich gesucht habe, verschwindet der Aktivitätsverlauf und die App öffnet sich. Habe ich mich verklickt, gehe ich wieder auf die Taskansicht und hangele mich durch die Kacheln, um im Sinne ‘neue Spiel, neues Glück’ eine andere Kachel auszuwählen.
  • Habe ich in der Vergangenheit sehr viel gemacht, bedeutet dies, die Stecknadel im Heuhaufen suchen, um die betreffende Kachel in der Liste zu identifizieren. Eine Suche in einer flachen Hierarchie mit Kacheln ist nicht wirklich optimal. Da bevorzuge ich doch eine projekt- oder datumsbezogene Ablage meiner Arbeitsergebnisse, wo ich auch nach Jahren ggf. gezielt drauf zugreifen kann.
  • Zudem gibt es bei dem ganzen Ansatz der Timeline noch einen Pferdefuß: Das Zeugs klappt zur Zeit nur mit einigen wenigen Microsoft-Apps. Es ist so in etwa, wenn ich eine Flasche Wein entkorke und dann die Leute dran schnuppern lasse, aber nichts ausschenke.
  • Preston Gralla weist in seinem Artikel zudem darauf hin, dass man bei einem Word-Dokument nicht etwa dessen Bearbeitungsstand zum ausgewählten Tag bekommt. Vielmehr wird Word geöffnet und das in der Kachel gezeigte Dokument geladen – allerdings mit dem aktuellen Revisionsstand.

Per Kontextmenü lassen sich dann wiederum Aktivitäten eines Tages aus der Timeline löschen. Etwas die Sprache verschlagen hat mir dann ein Detail, was hier im Blog auch schon mal gefragt und in einem heise.de-Kommentar angerissen wurde: ‘Wie und wo speichert Windows 10 denn die Aktivitäten’’?`. Ganz am Ende der Timeline findet sich ein kleiner dezenter Hinweis:


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Timeline-Synchronisierung

Dort werde ich darauf hingewiesen, dass die Timeline nur dann die Aktivitäten für bis zu 30 Tage sammelt, wenn ich die Speicherung in der Cloud (unter meinem Microsoft-Konto) aktiviere. Ohne diese Aktivierung scheint die Timeline nur den letzten Tag zu sichern.

Im Hinblick auf die Datenschutzgrundverordnung bin ich nicht wirklich sicher, ob die betreffende Funktionalität im geschäftlichen Umfeld überhaupt aktiviert werden darf. Auf jeden Fall bleibt mir die Frage, wie viel Sinn die Funktion zur Zeit macht und ob das jemals was wird.

Verwalten lässt sich die Funktion des Aktivitätsverlaufs in der Einstellungen-Seite, indem man auf Datenschutz geht. Dann findet sich in der linken Spalte die Kategorie Aktivitätsverlauf. Bei Anwahl des Eintrags gibt es die Option ‘Windows meine Aktivitäten auf diesem PC sammeln lassen’, über die ich die Funktion deaktivieren kann. Und es gibt die Option ‘Windows meine Aktivitäten auf diesem PC mit der Cloud synchronisieren lassen’, über die ich den Datenabgleich unterbinden kann.

Weitere Neuerungen

In der Liste der Neuerungen finden sich dann noch eine Reihe ‘Highlights’, wo ich nicht wirklich in ‘Flammen’ aufgehe. Dass irgend etwas nun im Fluent Design daher kommt, na gut – reißt mich aber nicht wirklich vom Hocker. Dass die Kontextmenüs immer noch nicht vereinheitlicht sind, ist die andere Sache.

Die Umgebungsfreigabe mag ganz nett für mobile Geräte sein. Aber für meinen Desktop brauche ich das nicht. Und wenn ich mal eine Verbindung zwischen einem Hybrid-Notebook und einem zweiten Gerät brauche, aber nicht an einem Router hänge, setze ich einen Hotspot auf und verwende das Netzwerk, um auf Dateien zuzugreifen.

Auch die Optimierungen in Cortana, die Verbesserungen in Microsoft Edge usw. sind nicht wirklich so der Brüller, wenn ich eh mit anderen Browsern unterwegs bin und in meiner Umgebung kein Cortana verwende. Die People-App, bei früheren Funktionsupdates als Feature gepriesen, scheint ein Schattendasein zu führen – ich habe die App noch nie genutzt. Und dass Microsoft in Windows 10 V1803 Benachrichtigungen reduziert und eine ‘Stille Stunde’ einführt, zeigt mir, dass man da zu viel des Guten implementiert hat. Die Leute kommen vor lauter Benachrichtigungen nicht mehr zum Arbeiten – jetzt wird imho die Notbremse gezogen.

Bei den Einstellungen hat Microsoft eine Reihe Änderungen vorgenommen (Details sind bei Dr. Windows herausgearbeitet). Ich sage es mal so: Der typische Sachbearbeiter mag keine ständige Änderungen, sondern will das Zeugs da finden, wo er es beim letzten Mal genutzt hat. Da sind die zwanghaften Änderungen eher kontraproduktiv.

Dass die Datenschutzeinstellungen nochmals überarbeitet wurden, ist zwar nett. Aber zwei Anmerkungen: Je mehr Einstellungen vorhanden sind, umso weniger Durchblick gibt es – die Leute werden resignieren. Und das beliebte Spiel: Nach dem Update sind alle Einstellungen zurückgesetzt, scheint Microsoft bei der Version 1803 auch zu beherrschen – zumindest sind mir entsprechende Forenposting unter die Augen gekommen. Und auf meiner Testmaschine habe ich auf dem Desktop Einstellungen (z.B. für Fensterfarbe etc.) verloren.

Den Diagnostic Data Viewer (Diagnosedatenanzeige) zur Verwaltung der gesammelten Daten (hier beschrieben) ist erst gar nicht an Bord. Diese App muss sich jeder Benutzer aus dem Store nachladen. Zudem muss die Option in der Einstellungen-App unter Datenschutz – Diagnose und Feedback aktiviert werden.

Diagnosedatenanzeige verwalten

Mal abgesehen davon, dass für die Diagnosedaten ein Bug das Anpassen diverser Einstellungen verhindert (es erscheint, dass die Option vom Windows Insider-Programm verwaltet wird), gibt es noch einen Klopper. Wer die Diagnosedatenanzeige einschaltet, braucht Speicher. Die aktivierte Datenanzeige nimmt bis zu 1 GByte Festplattenspeicher in Anspruch.

Die einzige Funktion, wo ich spontan gesagt hätte: Ok, gut gemacht, ist die Möglichkeit, dass der Windows Defender einen Ransomware-Schutz für OneDrive eingeführt hat. Martin Geuß hat es hier thematisiert. Aber das ist eher eine Funktion von OneDrive.com und weniger eine Spezifika von Windows 10 April Update.

Wenn ich dann noch sehe, was Microsoft mit Windows 10 Version 1803 alles abgekündigt oder entfernt hat, stellt sich mir schon die Frage: Was soll das? Eigentlich habe ich spontan keine Funktion in Windows 10 April Update gefunden, bei der ich sage: ‘Muss ich haben, koste es, was es wolle’.

Im Gegenteil, mir drängt sich der Eindruck auf, dass da irgendwelche Entwickler bei Microsoft werkeln, die was erstellen, was der größte Teil der Welt (zumindest im Geschäftsumfeld) nicht braucht. Dafür dürfen die Leute ein komplettes Upgrade durchnudeln, mit der Kompatibilität ihrer Hard- und Software rangeln und die Einstellungen neu anpassen.

Jeder kennt ihn, den Dampfplauderer in Besprechungen, der viel heiße Luft absondert, viel Wind macht, aber unter dem Strich nicht wirklich was bewegt. Wieso kommt mir dieses Bild jetzt plötzlich in den Kopf? Keine Ahnung, wie es euch so ergeht. Habe ich was übersehen? Was ist genial am neuen Windows 10? Ich gestehe, dass ich doch etwas gefrustet bin – habe mir die Insider Previews der letzten Zeit nicht mehr angetan, aber immer mitgelesen, was für tolle Neuerungen da immer geplant waren.

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25 Responses to Windows 10 April Update – Neuerungen und Timeline angeschaut

  1. Ingo sagt:

    Die Timeline ist doch datumsbezogen!? Ich sehe die Liste der Tage und wie viele Kacheln pro Tag angezeigt werden ist nur von meiner Bildschirmauflösung abhängig. Ich sehe hier 14 pro Tag. Klicke ich einen Tag an, sehe ich eine Liste für die Uhrzeiten über den ganzen Tag. Und mit dem Scrollbalken rechts kann ich recht zügig wieder zu einem bestimmten Termin springen.
    Dass da jetzt die App-Entwickler irgendwo mitspielen müssen, dürfte verständlich sein. Ohne kann man halt so ein Feature nicht bauen. Und dass da nicht gleich 30 Tage zurückliegend Versionen von alten Dokumenten dran hängen hat vermutlich auch niemand ernsthaft erwartet, oder?

    Hier wurde übrigens mittlerweile ein gutes Dutzend Rechner aktualisiert. Kein einziger hatte zurückgesetzte Datenschutzeinstellungen. Ich gehe davon aus, dass das der Normalzustand sein dürfte, selbst wenn irgendwo jemand nicht nachvollziehbar “wäh, wurde alles wieder mal zurückgesetzt, alle doof bei MS” schreibt.

    Ich seh auch keinen “Klopper” darin, dass man 1 GB Plattenplatz braucht, wenn man ansonsten komprimierte Telemetrie-Daten im Quelltext sehen und durchsuchen will. Ja Himmel, irgendwo muss das Zeugs dann halt menschlich lesbar aufbereitet abgelegt werden. Man muss es ja nicht einschalten, dann spart man das GB. Eigentlich interessiert das auch eh kein Schwein, was da übertragen wird. Also bei Google, Apple und allen anderen Software-Herstellern zumindest nicht. Aber die haben ja auch nicht so viele Einstellungen bezüglich Datenschutz und das bringt dann ja gleich viel mehr Durchblick. ;-)

    Ansonsten wäre die Frage, warum denn jedes Mal etwas genial sein muss an einer neuen Windows Version. Ich bekomm immer wieder neue Versionen von iOS, macOS und Android und ich kann mich nicht erinnern, dass da jedes einzelne Mal wieder alles mögliche “genial” gewesen wäre.
    Alle möglichen Features, die in 1803 neu sind, sortierst du ja eh von Anfang an als “brauch ich nicht, will ich nicht, nutz ich nicht” aus oder erwähnst sie nicht weiter. Dann bleibt halt wenig übrig. Wer Edge nutzt, freut sich auch über die merkbaren Verbesserungen von Version zu Version.

    Und ich finde die Umgebungsfreigabe alleine ist schon ein schönes, neues Feature. Denn mit den PCs von Kollegen oder Freunden setze ich ganz bestimmt nicht irgendwo einen Hotspot auf, um dann per Netzwerkshare Daten auszutauschen, wenn das einfach direkt geht.

    Macht Microsoft große Schritte, ist es sowieso immer falsch. Machen sie kleine Überarbeitungen und Systempflege, wird dann wieder gemeckert, dass ja die “genialen” Dinge fehlen. Manchen macht man’s halt nie recht…

    • Uwe Bieser sagt:

      “Hier wurde übrigens mittlerweile ein gutes Dutzend Rechner aktualisiert. Kein einziger hatte zurückgesetzte Datenschutzeinstellungen. Ich gehe davon aus, dass das der Normalzustand sein dürfte, selbst wenn irgendwo jemand nicht nachvollziehbar “wäh, wurde alles wieder mal zurückgesetzt, alle doof bei MS” schreibt.”

      Ich habe mittlerweile 4 PCs auf 1803 über das Windows update aktualisiert. Bei mindestens 3 PCs waren die Einstellungen verändert. (Bei PC Nummer 4 bin ich mir nicht mehr sicher) Auf 2 PCs läuft Win 10 Enterprise, auf einem Surface 3 mit Atom CPU Win 10 Education und auf meinem Surface Pro Win 10 Professional. Mal sehen was dabei herauskommt, wenn ich mein Dell 5285 12 auf 1803 update. Bislang wird das Update für das 5285 noch nicht via Windows update angeboten.

      • Ingo sagt:

        Und welche Einstellungen genau waren verändert?

        • Uwe Bieser sagt:

          Die Datenschutzoptionen Allgemein. Zugriff auf die Sprachliste, starten von Apps nachverfolgen, vorgeschlagene Inhalte in der Einstellungs-App anzeigen.
          Die Freigaben für Mikrofon und Kamera waren verändert und noch ein paar anderes Dinge. Ich mache Screenshots der Datenschutzeinstellungen meines Dell 5285, mit den Einstellungen aus 1709. Wenn das Update auf 1803 erfolgt ist, beschreibe ich die Änderungen genauer.

    • Buchhalter sagt:

      “Macht Microsoft große Schritte, ist es sowieso immer falsch.”

      Grundregel: Never change a running System!
      Änderungen kosten Geld.
      Große Änderungen kosten viel Geld.
      Geld gebe ich nur aus, wenn ich davon einen Nutzen habe.
      Windoof 10 bringt mir genau … GAR NICHTS
      Diese Schrottware brauch ich daher nicht einmal geschenkt.

      “Machen sie kleine Überarbeitungen und Systempflege, …”

      Dann ist das unnützer Aufwand!
      Wenn Du entdeckst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!

      “… dass ja die “genialen” Dinge fehlen.”

      In Windoof 10 gibt es für mich überhaupt NICHTS “geniales”!
      Windoof 10 zeichnet sich höchstens dadurch aus, daß es laufend Probleme mit den Updates & Upgrades gibt. Die Kollateralschäden sind inzwischen ja schon Markenzeichen von Windoof.

      BTW:
      Wenn Du entdeckst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab! Ich habe die Hoffnung, daß Microsoft das auch schon erkannt hat.
      Man beachte in diesem Zusammenhang:
      Terry Myerson wurde gefeuert und Windows wurde “ausgegliedert”. Weiters steigt MS bei den Updates auch schon auf die Bremse (Version 1803). Warten wir einmal ab, was da noch kommt.

      • Uwe Bieser sagt:

        “In Windoof 10 gibt es für mich überhaupt NICHTS “geniales”!

        Man sollte mit dem Begriff “genial”, in Verbindung mit einem Betriebssystem, auch etwas bedachter umgehen. Wirklich neuartiges, dass aus Anwendersicht genial genannt werden kann, gab es selten. Oft genug sind es nur nette nice to have Spielereien gewesen. Ich wurde behaupten, Verbesserungen die den PC wirklich gepuscht haben, kann man an 4 Händen abzählen.

  2. Sack Reis in China sagt:

    Windows 10 April Update – Neuerungen und Timeline anschaut
    Einfach mal ein (kritischer) Bild auf den Sachstand.

    Im Ernst, Herr Born?
    Sie wissen, dass Kritik lächerlich wirkt, wenn man sich nicht mal korrekt ausdrücken kann?
    Blöde Frage, denn Sie wissen es augenscheinlich nicht.

    • 44Fove sagt:

      Polemik hilft auch nicht wirklich weiter.

    • Uwe Bieser sagt:

      Das muss jetzt aber nicht sein, die persönlichen Fähigkeiten aufgrund einer offensichtlichen und jedem schon einmal in ähnlicher Form unterlaufenen Fehlleistung zu negieren.

      Natürlich kann man den Artikel auch kritisieren, Aber doch nicht wegen des Bild/Blick Fehlers.

    • Cmd.Data sagt:

      Das einzige, was lächerlich wirkt, ist dein Beitrag.

      Denn er sprüht vor Polemik.

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  4. Everal sagt:

    Hallo,

    kann bitte jemand bestätigen das bei der “PowerShell ISE X64 / X86” das “IntelliSense-Menü” funktioniert?
    Bei mir ist es auf 2 von 2 Maschinen defekt (1x Migration und 1x Clean-Install).
    Es erscheint nur ein . (dot)

    Danke!

  5. Paule21 sagt:

    Ich finde die Idee mit der Umgebungsfreigabe sehr gelungen. Den Aktivitätsverlauf brauche ich selbst nicht, aber vielleicht nutzen das andere. Insgesamt ein durchschnittliches Update ohne wirklich Höhepunkt. Aber mal ehrlich, was erwartet man denn auch? Ich denke die Erwartungshaltung ist einfach viel zu überzogen. Soll Microsoft denn bei jedem Update ein völlig neues Windows aus dem Hut zaubern? Das ist nur ein Funktionsupdate, nicht mehr aber eben auch nicht weniger.

    • Günter Born sagt:

      Die Erwartungshaltung definiert sich für mich aus dem Umstand, dass Microsoft Windows 10-Benutzer alle 6 Monate in ein Upgrade zwingt und vorher die Neuerungen in zig Events ankündigt.

      Viele Feinheiten hätte man möglicherweise auch mit kumulativen Updates abhandeln können.

      Ich sage es mal so: Wenn die beschlössen, alle 2 – 3 Jahre eine Art Service Pack herauszugeben, wären vieles gewonnen.

      PS: Der Artikel ist auch mal wieder ein Experiment, nach dem Motto ‘blase mal in die Glut und schaue, was passiert’. Sind ja auch einige Kommentare hier eingetroffen. Hatte jetzt erwartet, dass zig Leute aufstehen und schreiben: ‘Feature 1 ist cool und unverzichtbar, Feature 2 hast Du gänzlich unterschlagen, auf Feature 3 habe ich seit vielen Monaten gewartet, ….’ – alleine, ich kann da noch wenig in dieser Richtung erkennen. Gut, die Bewertung einzelner Funktionen ist unterschiedlich – aber ich schrieb im Text ‘ist Geschmacksache’ – aber vielleicht kommt da ja noch was … ;-)

      • wufuc_MaD sagt:

        na wie wärs denn mit der ersten sicherheitslücke im mai? also wenn eine “Windows Host Compute Service Shim Remote Code Execution” nicht mal was neues ist.. das sicherheitsupdate samt release notes gibs bereits auf “github”:
        htt ps://github.com/Microsoft/hcsshim/releases/tag/v0.6.10
        auch wenn noch nichts weiter bekannt ist, da noch nicht mal mit der analyse begonnen wurde:
        htt ps://nvd.nist.gov/vuln/detail/CVE-2018-8115
        tja, bin mal gespannt was das genau ist! hab schon ein wenig darüber gelesen (english) und ein paar worte über “shims” deinerseits würde ich sehr begrüßen!
        hab die 1803 bisher 1x in einer vm und auf 1pc & 2 nb’s installiert.
        ich find das fluent design echt nice!

        • Günter Born sagt:

          Trifft nur Szenarien, wo unter Windows Container eingebunden werden – ein Patch ist verfügbar (ist alles Go-Quellcode). Alles, was ich anbieten kann, ist der Artikel Windows 10: Meltdown-Patch Bypass und Windows Host Compute Service Shim Sicherheitslücken. Danke für den Hinweis als Kommentar – wäre nämlich ohne deinen Hinweis schlafen gegangen und möglicherweise diese Nacht dumm gestorben ;-). Aber das Schlafen gehen hole ich jetzt nach, ist immerhin schon 2:33 Uhr.

          • wufuc_MaD sagt:

            danke für den artikel! das ist die frage die sich mir am ende stellt. in welchem maße werden denn “container” in der programmierung / unter windows verwendet? über “shims” hab ich in diversen ms blogs, teilweise älter, gelesen. geht wohl auch darum fehlermeldungen abzufangen, was ein gewisses, microsoft bekanntes risiko birgt. dass es wie vom “app compat guy” gradezu vorhergesagt, zu einer remote-lücke führen kann ist nun pünktlich mit windows next eingetreten…
            ich werd die augen offen halten ;-)

      • Paule21 sagt:

        Ja, alle 2-3 Jahre ein vernünftiges Service Pack wäre auch mein Wunsch. Aktuell habe ich oft den Eindruck, sie müssen irgendwas liefern, haben aber eigentlich keine Ideen oder eben zu wenig Entwicklungszeit. Entsprechend wird auch immer viel angekündigt und dann doch wieder verschoben.

        Ein Killer-Feature gibt es für mich in 1803 nicht. Es gab aber auch keines in 1709, 1703, 1607 oder 1511 ;-)

      • Cmd.Data sagt:

        Genau!

        Ein Service-Pack, wie es das früher gab, wäre eine für die Systemadministration ERHEBLICH bessere Lösung.

  6. nun, die Timeline funktioniert auch mit andere Programmen, z. B. TextMaker. Problem ist nur, dass Pfade der Dokumente absolut gespeichert sind, d .h ich muss auf einen anderen PC dann doch die Datei manuell öffnen. Selbst, wenn die Datei auf OneDrive gespeichert wird, klappt es nicht. Ärgerlich, aber die Idee findet jemand, der öfters zwischen Arbeitsplätzen im Haus wechselt gut. Ausbaubar, aber gut.

    Edge hat bei mir jetzt leider einen Bug. Klicke ich ein Bild in einem Artikel in WordPress an, so kann ich dieses nicht bearbeiten oder einen Link hinterlegen, stattdessen springt der Cursor in WordPress im Artikel nach unten. Ob ich da ein Einzelfall bin?

    Die Installationen waren zäh, aber unproblematisch auf 3 verschiedenen Notebooks von HP, Acer und Toshiba. Auch alle Einstellungen blieben unverändert, also Installationen ohne Probleme.

    Die übrigen Neuerungen sind ja überschaubar, das Design etwas netter und endlich kann man auch ohne Mühe in Edge die Eingabezeile erkennen :)

  7. RG sagt:

    Das “upgrade” hat keine für mich relevanten Verbesserungen gebracht.
    Ärgerlich ist, daß die Gruppenrichtlinien bezüglich Cortana bei der Version 1803
    nicht mehr greifen und die Feedbackhäufigkeit vom Windows Insiderprogram verwaltet wird. (Ich bin kein Insider !!).
    Außerdem finde ich es merkwürdig, daß Microsoft ja angeblich keine personenbezogenen Daten sammelt, aber plötzlich meint, mein Microsoftkonto sei defekt, weil Name und Geburtsdatum fehlen. (Ich bin lokal angemeldet).
    Für die immer weiter aufgeblähten Datenschutzeinstellungen verwende ich OO_ShutUp10.

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  9. Frank sagt:

    Ich frage mich wo Microsoft das Update mit großem Brimborium angekündigt hat. Diverse Webseiten kriegen sich ja nicht mehr ein mit Tipps wie ich das neue Windows bekomme, auch schon vor der offiziellen Veröffentlichung. Der Hype um Windows kommt nur durch Blogs und Webseiten. Microsoft war schon immer schlecht im Marketing.

    • Günter Born sagt:

      Zu deiner ersten Frage: Nun ja, als Blogger schlagen bei mir die Pressemitteilungen von Microsoft ein – und als (noch) Windows Insider MVP die Ankündigungen direkt aus Redmond. Zudem gab es seit 2017 zahlreiche Blog-Beiträge von Microsoft, wo auf Neuerungen hingewiesen wurde. Für diejenigen, die da genauer hinschauen, ist das schon ‘großes Brimborium’.

      Zu deiner Feststellung ‘vor der offiziellen Veröffentlichung’: Das Funktionsupdate auf Version 1803 ist seit dem 30.4. offizell freigegeben – eine Menge Maschinen habe das per Windows Update bekommen – und einige wurden, zur Überraschung ihrer Nutzer bzw. Administratoren, ggf. an WSUS vorbei, sogar zwangs-upgegraded. Du meinst den 8. Mai 2018, den Microsoft mal für das allgemeine Release angegeben hat? Der Termin ist imho aber Schall-und-Rauch.

  10. Jörg sagt:

    Mal wieder besitzt MS die Frechheit einfach ungefragt die Boot-Einstellungen zu ändern! Windows 10 ist nur ganz knapp davor wieder von der SSD zu fliegen.
    Standarmäßig wird bei mir Windows 7 pro gebootet, Win10 ist nur dazu da, den aktuellen Stand der Misere mitzuverfolgen. Nach dem Update war Win10 auf einmal das Standardbetriebssystem. Das nächste Haupt-Betriebssystem nach Windows 7 wird bei mir defenitiv Linux, zum Zocken ist die PS4pro da… :-)

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