Windows 10 V1803: Update KB4338548 freigegeben

[English]Microsoft hat zum 5. Juni 2018 das Update KB4338548 für Windows 10 V1803 freigegeben. Es handelt sich um ein Sonder-Update, welches ein Problem mit QuickBooks beheben soll. [Ergänzung: Der Fix war von Microsoft in einem der vielen ominösen Nachträge, diesmal zu KB4100403, angekündigt worden.] Hier einige Informationen.


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Windows 10 April Update (Version 1803) ist seit gut einem Monat öffentlich verfügbar, ‘glänzt’ aber durch eine Reihe von Fehlern. Für einen Fehler hat Microsoft nun ein Sonder-Update freigegeben. Update KB4338548 hebt Windows 10 V1803 auf die Build 17134.83 und behebt folgendes Problem:

Dieses Update behebt ein Problem, bei dem die Versionen 2017 und 2018 von Intuit QuickBooks Desktop nicht im Mehrbenutzermodus auf Windows 10, Version 1803-Geräten ausgeführt werden können. Der QuickBooks-Mehrbenutzermodus-Dienst startet nicht, sondern stirbt mit der Fehlermeldung “Windows konnte den QuickBooksDBXX-Dienst auf dem lokalen Computer nicht starten” und gibt die Meldung “Fehler 193: 0xc1” aus.

Das Update dürfte vermutlich wenige Benutzer in Deutschland tangieren. Betroffene müssen das Update manuell aus dem Microsoft Update Catalog herunterladen und installieren. Probleme sind zur Zeit keine mit dem Update bekannt. (via)

Ergänzung: Fehler seit Mai 2018 bekannt

Ich habe es nicht weiter verfolgt, aber den Kollegen von deskmodder.de war aufgefallen, dass das am 24. Mai 2018 freigegebene Update KB4100403 das Problem verursachte. Ich hatte zwar im Beitrag Windows 10 V1803: Update KB4100403 mit SSD-Fix über dieses Update berichtet. Microsoft hat aber wohl einige Tage später einen weiteren Bug in ‘Known issues’ (allerdings nur in der englischsprachigen Beschreibung) nachgetragen:

After upgrading to Window 10 version 1803, some users cannot run QuickBooks (2017, 2018) in multi-user mode. Users may see the error code, “Error 193:0xc1 Windows could not start the QuickBooksDBXX service on Local Computer.”

Als Lösungsmöglichkeit wurde darauf hingewiesen, dass der Fix im dem Juni 2018-Update zu erwarten sei:

To get Windows 10, version 1803, we encourage you to wait until the update is offered to your device following the June Update Tuesday. If you’re an advanced user on an actively serviced version of Windows 10 and would like to install Windows 10 version 1803, you can manually check for updates. In the Search tab, type “Settings”. On the Settings page, navigate to Update & security > Windows Update > click “Check for updates”, which will include this resolution.

Regulär wird das Juni 2018-Update erst am 13.6.2018 ausgerollt. Offenbar hat Microsoft das aber auf den ersten Dienstag im Monat vorgezogen (Office-Patchday). Dies ist auch in einem Nachtrag ‘This issue is resolved in KB4338548.’ zum Update-Paket vermerkt.

PS: Ist euch aufgefallen, dass Microsoft inzwischen auch bei den KB-Artikeln Werbung einblendet? War heute morgen ganz irritiert, als ich den KB-Artikel aufrief und eine Einblendung am oberen Rand der Seite bemerkte (meist stehen dort ja wichtige Hinweise). Dieses Mal war es nur ein Angebot für einen Rabatt (siehe unten). Die Einblendung erscheint momentan aber nur auf der US-Seite der KB-Artikel (Teil-URL en-us).

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8 Responses to Windows 10 V1803: Update KB4338548 freigegeben

  1. Rene sagt:

    Ich habe das Update eingespielt, weil ich eine Vielzahl an Fehlern hatte:
    svchost.exe bis zu Hardwarefehler war fast alles bei.

    Bis jetzt ist ruhe. Na mal sehen, ob es dabei bleibt.

  2. Christian sagt:

    Ich höre aus dem Umfeld von diversen Problemen bei diesem Update was den Zugriff auf Netzwerkprogramme angeht.

    Wir sind selber noch auf 1709

  3. Werbung

  4. wufuc_MaD sagt:

    mit beta updates verteilen, welche intel zurückgezogen hat, mit dem ergebnis, dass zigtausende geräte zerstört wurden, erst kürzlich wieder zigtausende ssds von intel (intel hatte keinen bock die serie zu supporten nehme ich an, 2 fliegen, eine klappe) und toshiba (die dürften sich persönlich angesprochen fühlen sowie samsung (tote im chipwerk nach explosion, zigtausende zerstörte ssds) hat microzoff alles richtig gemacht?

    da ich die sch**** massenhaft reparieren / ersetzen durfte und darf widerspreche ich!!
    aber gewaltig!

    ich bin und bleibe auf abstand mit win7sp2 und 1607 (build max. 2156) und habe sagenhaften speed mit beiden maschinen (und meiner 970pro..)

    ein prebootscan den ich nach 2 jahren mal für testenswert erachtete (1,5h lang) mit avg ergab… das erspare ich den lesenden… avg nimmts mit humor, ich greife zum uninstalltool..

    • Micha sagt:

      Weshalb soll ein Softwareupdate für Windows die Hardware beschädigen können?

      Meines Erachtens gibt es 4 arten von Updates:

      Funktionsupdates und Sicherheitsupdates. Diese beiden sollten höchstens Windows selbst lahmlegen.

      Treiber Updates können zu Fehlfunktion von Geräten führen. Nach Rollback auf alte Version sollte es wieder laufen

      Dann gibt es noch die Firmwareupdates. Diese sollten nur nach Freigabe des Support Mitarbeiters vom Gerätehersteller eingespielt werden. Mann muss vorher abklären ob der Fehler mit der Firmware was zu tun hat.

      Wildes Updaten hat da nichts verloren da sonst die Gerätehardware beschädigt werden kann. Schon gar nicht über Windows Update.

      Einzige Ausnahme: Das betreffende Gerät hat eine USB Flash Back Funktion die man auch ohne Installierte CPU per tasten druck starten kann. Dann sollte eine Wiederherstellung einer älteren Systemfirmware immer möglich sein.

      :-) Habe eine Samsung 960 Pro (512GB) mit einen AMD Ryzen 1800X und 32GB RAM kombiniert. Die Arbeitsgeschwindigkeit unter Windows 7 ist schon beeindruckend.

  5. wufuc_MaD sagt:

    ich verstehe nicht ganz (und doch recht gut…)

    die sachlage ist, microschrott hat firmware per windows update auf die geräte gezogen und zahlreiche dadurch zerstört (ich habe eine samsung m.2 sata ssd hier zu liegen, bei dem betreffenden medion pc gab es sogar eine bios option mit der man das flashen durch ms hätte verhindern können..) OBWOHL intel diese schrottware zurückgezogen hatte..

    hab ich irgendetwas übersehen oder nicht komplett wahrheitsgemäß wiedergegeben?!

    phison m.2 sata ssds waren ebenfalls “ziel” meiner erfahrung nach.

    mit powershell lassen sich auch normale festplatten seit ~2 jahren flashen, hat der ein oder andere offenbar noch nicht auf irgendeiner ms support seite aufgeschnappt.

    htt ps://docs.microsoft.com/en-us/windows-hardware/drivers/storage/history-of-storport

    erinnert sich noch jemand an das w10 “update” welches offenbar treiber löschte, diese aber nicht während des setups ersetzte (nicht mehr ersetzen konnte!)?

    hier handelt es sich um einen “filter-treiber” für geräte wie… ssds, raid arrays, festplatten.. u.s.w. (beachte “filter”, hilft vielleicht zu verstehen warum die giftmüll-bios downgrades in kombi mit diesen ms “abschwächungen” leistung kosten)

    von grafikkarten war.. man evtl. gewohnt, dass treiberupdates die leistung verbessern, aber crysis 2, jaja, ist lange her.

    ich erwarte nicht wirklich dass das hier eine nennenswerte zahl von hardware-konsumenten in der lage ist, in differentes verhalten umzusetzen. tut sie es in absehbarer zeit jedoch nicht.. erübrigt sich neben diesem kommentar noch vieles weitere.

    lang lebe die sieben!

    gruß!

  6. Micha sagt:

    Sehr informativ.

    Nach kurzen Googlen habe ich auf der Microsoft Homepage die Anleitung für den Updatevorgang von Laufwerken über Powershell gefunden.

    https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/storage/update-firmware

    Die Funktion wurde mit Windows Server 2016 und Windows 10, Version 1703 eingeführt.

    Zitat:
    “Wo erhalte ich das Firmwareabbild?

    Sie sollten jede Firmware immer direkt von Ihrem OEM, Lösungsanbieter oder Hersteller des Laufwerks anfordern und sie nicht von Drittanbietern herunterladen. Windows stellt den Mechanismus bereit, um das Image für das Laufwerk zu erhalten, kann aber dessen Integrität nicht verifizieren.”

    Ein Firmware update über Windows Update wäre nach meiner Meinung eine Drittanbieterlösung.

    Microsoft wird also irgendwann mal versuchen meine Seagate ST1000NM0033-9ZM173 von Firmware SN04 auf SN07 ungraden ohne mich zu fragen. Das wäre ein weiterer Grund Windows 10 nicht zu Installieren.

    Da die platte ohne Probleme mit Firmware SN04 läuft werde ich da keine Updates drauf machen.

    Ich würde sagen so eine Funktion gehört nicht in ein Endkonsumenten Betriebssystem.

  7. wufuc_MaD sagt:

    zustimmung 100% !!

    du hast es verstanden und sogar noch ein gutes beispiel gebracht. genau das macht ms. habs bisher 1 mal bei nem notebook beobachtet wie w10 ein bios update geladen und durchgeführt hat, nicht schlecht gestaunt hab ich.. die schon lange beseitigte update history.. ja ^^

    nein, also die zeigt sowas natürlich nicht an, oder nur wenn ein geplanter task weiß dass du die history beobachtest, dann verschwindet der eintrag, nehme ich mal an. hat irgend jemand einen firmwareeintrag in der history?

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