Microsoft-Kontenzwang auch für Windows 10 Pro?

[English]Ich muss das Thema nochmals hochholen und als Frage stellen: Ist jemandem von Euch bei der Neuinstallation von Windows 10 Pro aufgefallen, dass da nur noch ein Microsoft-Konto angelegt werden kann?


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Einige Hintergrundinformationen

Vorige Woche hatte ich im Blog-Beitrag Windows 10: MS-Kontenzwang auch in Deutschland einen Hinweis von Dr. Windows aufgegriffen, dass bei der Neuinstallation von Windows 10 Home (Version 1903 und 1909) kein Offlinekonto mehr angelegt werden kann.

Setup-Kontenoption Windows 10 Home V1903/1909
(Setup-Kontenoption Windows 10 Home V1903/1909)

Beim Setup erhalten Nutzer die obige Seite angezeigt, auf der sich nur noch ein Microsoft-Konto einrichten lässt. Klickt man auf Weitere Informationen, blendet Windows 10 die nachfolgende Informationsseite ein.

Windows 10-Infoseite beim Setup
(Zum Vergrößern klicken, Infoseite beim Setup)

Dort erfährt der Nutzer, dass er das er ein Microsoft-Konto später entfernen und durch ein lokales Konto ersetzen kann. Ich habe es in einer virtuellen Maschine in Windows 10 Home V1909 probiert, die Option für ein Offlinekonto ist verschwunden. Nur wenn die Maschine keine Internetverbindung besitzt, lässt sich ein Offlinekonto als lokales Nutzerkonto anlegen.

Setup-Kontenoption Windows 10 Pro V1903/1909
(Setup-Kontenoption Windows 10 Pro V1903/1909)

Bei Windows 10 Pro gibt es dagegen die Optionen aus obiger Abbildung. Es wird zwar ein Microsoft-Konto in der OOBE-Phase des Setup vorgeschlagen. Aber in der linken unteren Ecke der Seite findet sich die Option Offlinekonto, um ein lokales Benutzerkonto beim Setup einzurichten.


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Blog-Leser Sherlock hat es auf Grund des Blog-Beitrags getestet und in diesem Kommentar bestätigt, dass die Onlinekonten-Option nur in Windows 10 Home V190x fehlt. Zudem habe ich für den heise Newsticker den Beitrag Microsoft-Kontenzwang bei der Installation auch für Windows 10 in Deutschland verfasst. Im Vorfeld wurden einige Testinstallationen in virtuellen Maschinen durch die heise-Reaktion getestet. Fazit war:

  • Die Build-Nummer des Installationsabbilds von Windows 10 Version 1909 machte keinen Unterschied (es wurden die Unterbuilds .418 und .592 getestet) – was darauf hindeutet, dass Microsoft irgend etwas serverseitig umgestellt hat.
  • Windows 10 Home bekommt den Microsoft-Kontenzwang, in Windows 10 Pro ist die Möglichkeit zur Auswahl eines Offlinekontos in der OOBE-Setup-Phase vorhanden.

Bis zu diesem Punkt war meine Welt in Ordnung und mit den bisherigen Erfahrungswerten im Einklang.

Das ist doch auch bei der Pro-Version der Fall?

Kaum war mein Blog-Beitrag Windows 10: MS-Kontenzwang auch in Deutschland online, als es diese Gast-Kommentar gab.

Das scheint auch bei Windows 10 Professional so zu sein, denn wir haben Anfang Januar einen neuen PC mit Windows 10 Professional drauf gekauft. Dieser sollte für mich sein. Die Erstinbetriebnahme und Einrichtung neuer PCs überlasse ich aber immer meinem Vater, weil ich das sonst von einem PC Dienst kostenpflichtig machen lassen müsste. Mein Vater wurde auch genötigt ein Microsoft Konto anzulegen. Ob es irgendwo versteckt eine Möglichkeit gegeben hätte, das anders zu machen, weiß ich nicht, glaube ich aber nicht, denn mein Vater ist prinzipiell sehr dagegen irgendwo irgendwelche Konten anzulegen.

Da habe ich mich bereits gewundert – aber es war eine Einzelstimme und es waren Vermutungen dabei, die Einrichtung hatte ja ein Dritter vorgenommen. Aber auch mein Beitrag Microsoft-Kontenzwang bei der Installation auch für Windows 10 in Deutschland im heise Newsticker kassierte Rückmeldungen von Nutzern, die das für Windows 10 Pro reklamierten. Der erste Nutzer meldete sich in diesem Kommentar mit:

Windows 10 Pro auch betroffen!

Ich habe erst vor ca. 2 Wochen die neueste Version von Windows 10 direkt von Microsoft heruntergeladen und die Pro-Version neu installiert. Auch hier überraschte mich der Konten-Zwang. Die bisherigen Tricks halfen alle nicht wie im Artikel beschrieben. Zufällig habe ich tatsächlich zig-mal Blödsinn bei Login und Passwort eingegeben, bis mir mitgeteilt wurde, dass wegen mehrmals falscher Passwort-Eingabe mein Konto erstmal gesperrt wäre. Dann konnte ich ohne Konto weitermachen.

Wurde aber nicht durch andere heise-Leser bestätigt. Aber es gibt einen weiteren Kommentar dieses Lesers.

Auch bei Pro-Version

Habe im Ende letzten Jahres neue Rechner für mich und meine Mitarbeiter aufgesetzt. Da das nicht viele sind, hat sich eine Volumenlizenz nicht gelohnt.

Belohnt wurde ich mit einer Zwangsanmeldung auf ein MS-Konto. M.E. gab es da nichts zum Wegklicken – ohne Konto keine Installation.

Auch hier war nicht ganz klar, ob nur etwas übersehen wurde, oder die Option wirklich fehlte. Der dritte Kommentar, den der heise-Beitrag erhielt fiel in die gleiche Kerbe.

Pro ist NICHT ausgenommen

Hier in Österreich zumindest nicht. Als wir einen Laptop im Firmennetz mal manuell neu aufgesetzt haben, kam der gleiche Dialog.

Auf meine Nachfrage hat der Betroffene nochmals einiges präzisiert, denn die Installation erfolgte in einem Firmennetzwerk – was das Ganze noch unerklärlicher macht. Der Nutzer hat bestätigt, dass das Verhalten an zwei Installationen getestet und vorgefunden wurde. Es gab einen Microsoft-Kontenzwang.

Daher allgemeine Frage: Ist das sonst noch jemandem aufgefallen? Es muss bei der Installation von Windows 10 V1903 oder V1909 Pro mit bestehender Internetverbindung aufgetreten sein – sprich: Es gab keine Option Offlinekonto zur Auswahl. Bitte postet kein Feedback, wenn nichts aufgefallen ist, wenn es keine Internetverbindung beim Setup gab oder die Option Offlinekonto zur Auswahl verfügbar war. Ich möchte herausfinden, ob Microsoft möglicherweise diesbezüglich einen A/B-Test in DACH fährt.

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Windows 10: MS-Kontenzwang auch in Deutschland


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30 Antworten zu Microsoft-Kontenzwang auch für Windows 10 Pro?


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  2. Chris sagt:

    Hallo Günter,

    das kann ich so nicht bestätigen
    Beim Setup von Win 10 Pro gibt es zwei Auswahlen:

    – Für persönliche Verwendung einrichten
    – Für eine Organisation einrichten

    Bei der persönlichen Verwendung wird anschließen unten links weiter das “Offlinekonto” angeboten, während bei der Organisation dort die Option zum “Stattddessen der Domäne beitreten” steht.

    Hat man keine Domain legt man auch bei der zweiten Auswahl automatisch ein Offlinekonto an, inkl. Sicherheitsfragen. Es steht zwar überall “Oder noch besser, ein Onlinekonto einrichten” aber die Option ist kein muss.

    Getestet mit Windows 10 Pro 1909 Build 18365.592 (x64), dem aktuellen Download aus aus dem Volume Licensing Service Center von Microsoft, in einer Orcale VM Box inkl. Netzwerkbrücke, also direkte Onlineanbindung während des Setups.

    Das ganze wäre für Firmen auch eine Katastrophe, denn in einer Firma läuft das Setup (meistens) durch eine “Autounattend.xml” im Hauptordner vollautomatisch ab, inkl. Anlage des lokalen Accounts.

    Gruß

  3. Stefano Primavera sagt:

    Hallo Günter, eigentlich dürfte ich ja kein Feedback geben, da bei mir die Option “Offlinekonto” erschien, aber vielleicht müssen wir noch differenzieren zwischen LAN und WLAN (nur so ein Gedanke von mir). Ich habe am Faschings-Wochenende Win 10 Pro 1909 frisch downgeloadet und installiert. Da eine WLAN-Karte im PC verbaut und erkannt worden war, fragte die Installationsroutine nach dem WLAN-Passwort, BEVOR die Abfrage nach einem Konto erschien. Er war zu diesem Zeitpunkt also eine Internet-Verbindung vorhanden.
    Stefano

    • Picard87 sagt:

      Hallo, interessante Frage. In dem erwähnten Fall war aber mit Sicherheit keine Internetverbindung vorhanden, weil ohne Passwort kein WLAN-Zugang, also kein Internet.
      [oder verstehe ich die Reihenfolge falsch…?]
      Eher müsste man gucken, ob bei potenziell vorhandener Netzwerkverbindung (d.h. Windows erkennt das Gerät und hat einen Treiber dazu) pauschal nach Passwort gefragt wird und dann die Abfrage zum online Konto kommt.

      (wie unten schon erwähnt: viele unterschiedliche Konstellationen…)

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  5. RedOne sagt:

    Am 20.02.2020 Windows 10 Pro auf neuem PC installiert

    Wenn ich mich richtig erinnere gab es den Punkt unten links
    “Offlinekonto”
    NICHT MEHR,
    sondern einen anderen irritierenden Hinweis.

    Konnte die Installation über den irritierenden Hinweis mit Offlinekonto abschliessen.

    Also ich würde sagen Microsoft will auch bei Win 10 pro
    die Leute zum “Onlinekonto” hinführen.

  6. Picard87 sagt:

    Ich habe vor einigen Wochen ein HP Probook privat mit Windows 10 Pro versehen. Dabei, und bei anderen Installationen privat sowie im Freundeskreis, ist mir aufgefallen, dass es relativ viele unterschiedliche Konstellationen gibt.
    Fall 1:
    Erwähntes HP Probook war “jungfräulich”, d.h. fabrikneu ohne Windows. Hier habe ich bei der Installation (1909) zunächst die Eingabe des Schlüssels übersprungen und konnte ohne Probleme, als erste Option, ein lokales Konto anlegen. Anschließend habe ich den gekauften, digitalen Schlüssel eingegeben und aktiviert. Nach einigen Tagen habe ich den Laptop aber nochmal platt machen müssen. Bei der anschließenden Neuinstallation aktivierte sich Windows automatisch (weil Lizenz ja jetzt im UEFI, so wie vorgesehen) und ich sollte dann ein Microsoft Konto anlegen. Erst nach Auswahl von lokalem Konto ging es eben lokal weiter…
    Fall 2:
    3 Jahres altes Thinkpad mit Win 7 und UEFI. Formatiert und Win 10 Pro 1909 installiert. Sofort aktiviert. War erstmal kurz ratlos, bis ich gesehen habe, dass hier auch schon ein Win 10 Lizenz im UEFI vorhanden war, weil es ein Downgrade auf Win 7 mit Win 10 Lizenz war. Hier wurde mir auch ein zuerst das Online-Konto angeboten, erst nach Klick auf lokales Konto gings lokal weiter…

    Also insgesamt ist es ein unübersichtliches Thema. Generell sehe ich aber diesen online Zwang extrem kritisch, besonders bei der vermeintlichen Pro Version…

  7. AlTa sagt:

    Hallo,

    wie bereits geschrieben:
    Ich kann auch auf meinem Hauptrechner kein weiteres lokales Konto anlegen.
    Wenn ich auf “Ich kenne die Anmeldeinformationen für diese Person nicht” klicke,
    kommt nur “Es ist ein Problem aufgetreten” auf Abbrechen oder Wiederholen drücken.
    Bei Wiederholen kommt es erneut zum gleichen Fehler…

    Gruß Alex

  8. Stefan sagt:

    Bei den letzten, für verschiedene Kunden in der Firma vorbereiteten Rechnern mit der aktuellen Windows 10 Pro 1909 gab es weiterhin die Möglichkeit eines offline Kontos. Egal ob mit oder ohne bestehende Internet Verbindung.
    Macht eigentlich auch keinen Sinn, dass Microsoft das nicht mehr zu lassen würde, ein Active Directory funktioniert ja mit Offline Konten.

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  10. Steffen sagt:

    So funktioniert die Lizenzbindung an ein bestimmt Kunden natürlich auch gut….

  11. techee sagt:

    Ja, ich kann das bestätigen.
    Wollte letztens das Notebook eines Bekannten formatieren und mit frischer Win10 Pro ISO neu aufsetzen und zu meinem Erschrecken fehlte der Button “Offlinekonto” links unten, wo er sonst immer war. Das war das erste mal, dass ich das so beobachtet habe.

  12. Uwe sagt:

    Naja, es gibt die Option “Einer Domäne beitreten”, das verwirrte mich, weil ich häufig mit Arbeitsgruppen Netze zu tun habe. Aber! Gibt es KEINE Domäne und man klickt auf “Einer Domäne beitreten”, kann man ein lokales Konto erstellen, mit INet Verbindung.

    Wann fangen die Datenschützer zu randalieren an! Wer kein MS Konto will (was sehr gute Gründe hat), soll das auch nicht müssen!

  13. Uwe sagt:

    Nachtrag: Es ist richtig, dass MS die Option mit dem Offlinekonto nicht mehr sauber beschriftet. Siehe Beitrag von Chris, diese dort aufgeführte Variante kenne ich auch.

    Letzter Ausweg wären dann wohl halb legal gekaufte LTSC Versionen, wenn einen MS dazu zwingt, bitte sehr: Ist Notwehr!

    • Max sagt:

      Nur ist LTSC ausschließlich für Geschäftskunden verfügbar. Privatkunden schauen weiter in die Röhre.

    • OwenBurnett sagt:

      > Nur ist LTSC ausschließlich für Geschäftskunden verfügbar. Privatkunden schauen weiter in die Röhre.

      Deswegen eine Piraten Version, Ist Notwehr!

      Und wen MSFT die Versionen e’h nicht verkaufen will an private können sie auch nicht über entgangenen Gewinn klagen ;)

      • Günter Born sagt:

        Haltet bitte gecracktes Zeugs hier aus dem Blog raus – danke.

        Sollte mit ‘halblegal’ eine Enterprise LTSC aus Shops wie licengo, Lizenzfuchs etc. gemeint sein, die es als ‘gebraucht Angebot’ gibt. Ihr erhaltet als Einzelkäufer einen Key mit dem sich die Variante aktivieren lassen sollte. Klar muss aber auch sein: Ich erhaltet durch den Kauf keine Lizenz (der Übergang der Gebrauchtlizenz wird ja nicht dokumentiert und bei einer PID-Prüfung durch Microsoft wird der Lizenznachweis nicht gelingen) – aber der Kauf selbst ist legal. Eine PID-Prüfung wird Microsoft bei Privatleuten imho eher nicht durchführen.

    • DavidXanatos sagt:

      LTSC… wieso nicht gleich Server?

      Die kann man einfach so als Einzel Lizenz kaufen.

      Die “Windows Server 2019 Essentials” kosten etwas über 300€ aber das ist ja wie ein LTSC rassele sprich 10 Jahre Support und noch weniger Murks als bei der LTSC.

      Ich habe seid 2004 bis Win 7 auf den Markt kam mein Haupt PC mit Server 2003 betrieben wegen dem PAE Support.

      Also wäre schon lustig MSFT den Finger zu zeigen und einfach in maßen auf die Server Editionen auszuweichen.

  14. 1ST1 sagt:

    Das was hier geschildert wird, ist tatsächlich reichlich seltsam. Vielleicht sollte man tatsächlich mal einen oder mehrere Landesdatenschutzbeauftragte auf diese Thematik aufmerksam machen. Ich finde jetzt an einem Onlinekonto erstmal nicht wirklich was schlimmes, man kann ja immer noch lokal speichern, aber wenn man die Neuerungen von Windows 10 und Office 365 tatsächlich nutzen will, kommt man eh kaum drumherum. Aber MS sollte auch konsequent respektieren, wenn Leute das nicht wollen. Das passt aber wahrscheinlich nicht zum neuen Cloud basierten Geschäftsmodell, wie man momentan quasi Windows 10 verschenkt (“as a service”), dann sollen die Leute gefälligst mit Daten bezahlen. Vielleicht sollte MS wieder über eine Bezahltversion nachdenken, sagen wir mal für faire 30 Eurodollar, welche die Privatsphere respektiert.

  15. Max sagt:

    Ich habe es jetzt mit drei Testinstallationen in VirtualBox getestet, aber das Offlinekonto ist nach wie vor da, auch mit bestehender Internetverbindung. Kann das Gerücht also so nicht bestätigen.

    • oswijn wolcenbruch sagt:

      kann sowas bei w10-pro ebenfalls nicht bestätigen.
      Glaub einige verwechseln und/oder übersehen da anscheinend wohl was(?!). Nur weil das/die Installer-Menü(s) optisch anders gestaltet sind, was immer wieder vorkommt, bedeutet das nicht, das die Option verschwunden ist. Hier ist sie das jedenfalls ebenfalls nicht.
      Zudem gäbe es dann immer noch die Option, das Netzwerk vor Beginn einer Install zu deaktivieren (lan-Stecker raus, Wlan am Router aus).

      • Janami25 sagt:

        Nimms nicht persönlich, ist auch nicht auf Dich gemünzt. Aber WLAN am Router aus ist einfach lächerlich. Das darf einfach nicht sein, das dann ebenfalls andere Verbindungen betroffen sein könnten. Auch das mit dem LAN Kabel abziehen ist eine Drangsalisierung. Ich komme bspw schlecht an meinen fest verbauten Rechner auf die Rückseite dran, und der Router ist auch im Unterschrank verbaut. Und anschliessend muss ja alles rückgängig gemacht werden.

        Ich finde das ganze einfach eine Frechheit. Es muss klar und transparent dort eine offensichtliche Option zur Erstellung eines Offline Kontos geben, ohne (Suggestion zur) Bedrängnis, man müsse unbedingt ein Online Konto erstellen.

        Egal, bei welcher Windows 10 Version (Home, Pro).

        Was kommt dann sonst demnächst, wenn sich das auch mal wieder durchsetzt ? Muss dann vielleicht die WLAN Karte oder der LAN Adapter ausgebaut werden, nur damit die Option zur Offline Konto Erstellung erscheint ? ;)

  16. Eddie sagt:

    Was mich viel mehr wundert: das ist eine ganz klare Entscheidung, die MS intern gefallen sein muss. Das muss eigentlich irgendwo von Microsoft ganz klar dokumentiert sein (sonst ist es rechtlich ein Sachmangel), aber wenigstens auf Nachfrage müsste es doch eine Antwort von Microsoft geben?

  17. Ulf sagt:

    Der Onlinekonten-Zwang betrifft übrigens nicht nur Windows 10 Home 1909 und 1903, sondern mindestens noch 1809. Dieser Teil der OOBE scheint während des Setups aus dem Internet nachgeladen/aktualisiert zu werden, sofern eine Internetverbindung besteht.

    Nachdem ich da gestern Abend bei der Ersteinrichtung eines pfuschneuen Surface Pro 6 (mit vorinstalliertem 1809 Home) in’s offene Messer gelaufen bin, ist meine Erkenntnis: Egal welches Build, Windows 10 sieht bei mir künftig erst dann das Internet, wenn der Desktop da ist.

  18. oli sagt:

    Also ich hatte das eben auch bei einer 1909-Installation, lässt sich aber total einfach beheben: Netzwerkstecker ziehen und oben links auf den Pfeil “Zurück” klicken und voila, es erscheint wieder die lokale Konteneinrichtung.

    • Günter Born sagt:

      Schade, ein Screenshot hätte mich brennend interessiert – und die Hintergründe. Ich hatte ja einen heise Newsticker-Beitrag zur Home aber auf Pro konnten wir es bisher nicht nachvollziehen – und ich habe das weiter auf der Agenda – um ggf. etwas nachzuschieben.

      • oli sagt:

        Das war nicht in einer VM, also schwierig mit Screenshot :F. War auf nem alten Medion Laptop. Da ich ja nun häufig Windows 10 Installationen vornehme, kann ich auch sagen, dass das Anlegen eines lokalen Kontos letzte Woche noch problemlos so ging. Obiger Kommentar hat recht, ein Teil des OOBE-Setups wird online heruntergeladen/abgeglichen, wenn eine Online-Verbindung besteht.

        • Chris sagt:

          Mh… Vielleicht erkennt das Setup die VM Umgebung und biete die Offline Option an um nicht die Aktivierungsanzahl des Onlinekontos zu belasten, während auf einem echten Geräten die Option des Offlinekontos deaktiviert wird.

          Würde Sinn machen, da VMs meistens nur Testumgebungen sind.

        • RedOne sagt:

          Smartphone-Foto statt Screenshot geht auch…

          in der heutigen Zeit.

          • oli sagt:

            Wenn ich gewusst hätte, dass da Interesse dran besteht, wär das auch kein Problem gewesen :>. Bin ja sicherlich nicht der Einzige, der Windows 10 Neuinstallationen durchführt. Mal beim Setup oben links den Pfeil zurück anklicken und gucken, ob man wieder ein lokales Konto anlegen kann, sollten auch andere hinkriegen…

  19. Martin1 sagt:

    “Microsoft-Konto”… :-/

    Das ist doch Desinformation!

    Als E-Mail-Adresse kann eine Beliebige verwendet werden. Die muss nicht von Microsoft (bzw. Live/Outlook) sein.

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