fragFINN nutzt ab sofort Open-Source-Software

FragFINN ist ja eine Suchmaschine, speziell konzipiert für Kinder. Die Betreiber haben gerade mitgeteilt, dass sie ab sofort Open-Source-Software für die Suchmaschine einsetzen.


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Nach einer längeren Umbauphase ist es endlich soweit: fragFINN hat eine umfangreiche Softwareumstellung abgewickelt. Die Umstellung zu einer Open-Source-Suchmaschine bringt Verbesserungen und neue kindgerechte Funktionen bei der Darstellung der Suchergebnisse mit sich.

fragFINN.de

 

 

 

Die neue fragFINN-Kindersuchmaschine basiert auf der Open-Source-Software Elasticsearch. Bei der Nutzung der Suchfunktion auf der Website und in der App wird die Suchanfrage der Nutzer*innen direkt an den fragFINN-Server in Deutschland gesendet. Es werden dabei keine Nutzer*innendaten gesammelt oder gespeichert. 

Bei der Darstellung der Suchergebnisse werden Websites durch die Icons „Kinder“, „Wissen“ und „International“ gekennzeichnet. Dadurch sind die Suchergebnisse für Kinder leichter einzuordnen. Mit einem Blick erfassen die jungen Nutzer*innen, welche Seiten sich explizit an Kinder richten. Neu ist die Gruppierung von mehreren Treffern einer Website.

Darüber hinaus ist die Funktion „Seite melden“ wieder vorhanden. Kinder und auch Erwachsene haben hier die Möglichkeit, Websites zu melden, sollten sie auf Inhalte stoßen, die sie als unangemessen oder beängstigend einstufen. Diese Meldungen werden anschließend vom medienpädagogischen Team geprüft. Außerdem ist die Open-Source-Suchmaschine besonders kompatibel mit zusätzlichen Kinderschutzlösungen. Dadurch ist das Surfen mit fragFINN.de noch sicherer und anwendungsfreundlicher.


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„Unser Ziel mit der Umstellung der Suchtechnologie ist es, für Kinder die bestmögliche Suche im fragFINN-Surfraum zur Verfügung zu stellen. Mit dem Wechsel auf die Open-Source-Suchmaschine können wir Kindern wieder alle Features anbieten und sind zudem bestens auf kommende technische Weiterentwicklungen vorbereitet“, erklärt Anke Meinders, Geschäftsführerin des fragFINN e.V.

Über den fragFINN e.V.: fragFINN engagiert sich für einen positiven Jugendmedienschutz sowie die Stärkung der Medienkompetenz von Kindern. Zielsetzung ist es, das Vertrauen von Kindern, Eltern und Pädagog*innen in das Medium Internet zu stärken. Die Kindersuchmaschine fragFINN.de, die auf einer von Expert*innen geprüften Whitelist basiert, bietet Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren einen sicheren Start ins Internet. Der Verein wird von namhaften Unternehmen und Verbänden der Telekommunikations-, Internet-  und Medienbranche finanziert und getragen.


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3 Antworten zu fragFINN nutzt ab sofort Open-Source-Software

  1. Dat Bundesferkel sagt:

    Guten Morgen, Günter. Wird nun auf das von Amazon.com entwickelte OpenSearch gesetzt? Finde es merkwürdig, daß man keinerlei Info dazu erhält, was die Kinder-Suchmaschine nun einsetzt. Gerade bei einer CCA(ttribution)-ShareAlike 2.5-Lizenz.

    Etwas viel Google Analytics im Seitenquelltext der Seiten…

    • Bernie sagt:

      Das frage ich mich nach der Lizenzänderung von Elasticsearch auch und die Überschrift ist etwas mißverständlich.
      Heise hat das Thema hier kurz aufgegriffen:
      https://www.heise.de/news/Elasticsearch-beendet-freie-Lizenzierung-5026091.html
      und Elasticsearch B.V. in einem Blog-Beitrag unter
      https://www.elastic.co/de/blog/licensing-change

      Übrigens (aus meiner Sicht) sollte jeder, der Open-Source-Software nutzt auch bereit sein diese im Rahmen seiner Möglichkeiten finanziell zu unterstützrn. Das geht im privaten Bereich z. B. über Spenden und im geschäftlichen Umfeld z. B. über den Abschluss von Support-Verträgen mit den Firmen, die aktiv an der Entwicklung der Software beteiligt sind.

      • Trenkle sagt:

        Bei Einzelnen kann man die Spende auch bei der Steuer geltend machen, wie z.B. bei der hinter LibreOffice stehenden Document Foundation, da in Deutschland als gemeinützig anerkannt.

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