Neue Zahlungsabwicklung: Noch eine Kostenfalle bei eBay!

Bei der Auktionsplattform eBay sind die private Verkäufer aktuell ziemlich sauer. eBay fährt zwar eine massive Werbekampagne im Fernsehen. Aber seit eBay damit begonnen hat, eine neue Zahlungsabwicklungsrichtlinie umzusetzen, sehen sich Verkäufer mit stark gestiegenen Kosten konfrontiert. Jetzt hat sich ein Blog-Leser gemeldet, der auf eine neue Kostenfalle hingewiesen hat, wenn der Käufer im Ausland sitzt.


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Kurze Hintergrundinformation

Blog-Leser Ralf M. hatte mich im Januar 2021 per E-Mail auf eine Änderung bei den eBay-Zahlungsmodalitäten für private Verkäufer hingewiesen. Der Anbieter eBay hat begonnen die Zahlungsmodalitäten verpflichtend umzustellen und begann die Nutzer, die auf dieser Plattform privat verkaufen, privat per Mail zu informieren. Die Nutzer werden darin aufgefordert, die Zahlungsmodalitäten verpflichtend umzustellen:

eBay Zahlungsabwicklung ab 28.2.2021

Ich hatte das Ganze im Blog-Beitrag eBay: Neue Zahlungsabwicklung ab 28.2.2021 für private Verkäufer hier im Blog im Januar 2021 eingestellt. Das Echo ist gewaltig, wenn eBay die privaten Verkäufer auch schrittweise umstellt und einige Nutzer das erst demnächst zu spüren bekommen.

Neue Kostenfalle: Käufer in der EU

Wir hören zwar immer Europa muss zusammen wachsen – aber europäische Länder sind immer noch Ausland – speziell, wenn es um Kosten geht, die Anbieter für „irgendwas mit Ausland“ kassieren können. Da reicht von Mobilfunktarifen für EU-Gespräche (da musste die EU regulieren) bis hin zu Banküberweisungen (auch da hat die EU den Instituten die Gräten einziehen müssen). Jetzt zeigt eBay, wie man Geld macht. Blog-Leser Rüdiger L. hat mich Freitag (19.3.2021) per Mail auf eine neue Klippe hingewiesen. Ich stelle seine Mail hier einfach zur Information mal ein.

Hallo Günter,

leider durfte ich gerade feststellen das die erzwungene neue Zahlungsabwicklung bei eBay einen gewaltigen Haken hat. Ich habe gerade einen Artikel verkauft. Ich selber habe eine deutsche Adresse und der Käufer hat auch eine deutsche Lieferadresse angegeben. Dennoch berechnet eBay zusätzliche Gebühren für einen internationalen Verkauf.

Rüdiger hat dann kurz mal in den eBay Bedingungen (AGB) nachgeschaut und ist auf folgende Passage gestoßen, die das Ganze erklärt.

Internationale Gebühr

Wenn Sie bei der Anmeldung eine Adresse außerhalb Deutschlands angegeben haben, finden Sie weitere Informationen zu internationalen Gebühren auf der Gebührenseite für das Land oder die Region Ihres Wohnsitzes.

Wenn sich Ihre Anmeldeadresse in Deutschland befindet, berechnen wir in den folgenden Fällen eine internationale Gebühr:

  • Die (vom Käufer bei der Kaufabwicklung eingegebene) Lieferadresse für den Artikel befindet sich außerhalb der Eurozone, Schwedens oder UK. – Oder –
  • Die hinterlegte Adresse des Käufers befindet sich außerhalb der Eurozone, Schwedens oder UK (unabhängig von der Lieferadresse des Artikels).

Diese Gebühr wird als Prozentsatz des Gesamtbetrags der Transaktion berechnet.

Tja, Du sitzt als Verkäufer in Deutschland, und der Artikel wird nach Deutschland geliefert. Wenn der Verkäufer aber eine Adresse für sein Konto im Ausland hinterlegt hat, fallen Gebühren an. Auf diese Kostenfalle wäre ich im Leben nicht gekommen.

Ich selbst nutze eBay nicht als Verkäufer und hier im Blog sind Werbeanzeigen wegen einer anderen Sache gesperrt (siehe Mega-Fail: eBay und die kaputten Werbealgorithmen – wobei mir das inzwischen ganz Recht ist, da auf eBay auch Gebrauchtlizenzen vertickt werden und die nächste Falle lauert – siehe Betrug mit Office/Windows-Lizenzkeys: Tausende Verfahren der Staatsanwaltschaft). Aber warum geht mir gerade der Begriff „digitales Raubrittertum“ durch den Kopf. Danke an Rüdiger für den Hinweis.


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51 Antworten zu Neue Zahlungsabwicklung: Noch eine Kostenfalle bei eBay!

  1. Karl Wester-Ebbinghaus (@tweet_alqamar) sagt:

    Ich empfehle ihm eine Beratung durch die Verbraucherzentrale zu nutzen und es auch bei der Meldeseite der vz zu melden bzw. Marktwächter.

    • Rüdiger sagt:

      Das Kaufen von Versandetiketten über eBay funktioniert aktuell leider nicht, laut Hotline Mitarbeiter auch schon die ganze Woche nicht! Deswegen habe ich mich anrufen lassen. So habe ich erst von den Gebühren erfahren. Denn zuvor war mit nur aufgefallen das von den 130€ Verkaufspreis über 17€ abgezogen werden, was da dahintersteckt wird nicht aufgeschlüsselt! Der Mitarbeiter hat mir einen 20€ Gutschein eingebucht. Ich werde nicht mehr bei eBay verkaufen, nicht Mal wegen der Gebühren sondern weil die Plattform einfach nicht funktioniert. Seit Monaten gibt es Problem beim Kaufen von Versandetiketten. Wenn ich schon soviel Kohle an diesen Wegelagerer abdrücken muss dann soll es wenigstens ordentlich laufen.

      Die Meldung an die Verbraucherzentrale werde ich noch machen. Mir war vor allem wichtig andere vor diesen Machenschaften zu warnen.

    • Zocker sagt:

      Und ich empfehle einfach zu eBay Kleinanzeigen zu wechseln. Dort werden sich in Zukunft mehr Leute tummeln. eBay möchte private Verkäufer loswerden, das sollte man akzeptieren.

      • Sam sagt:

        Exakt, das mache ich auch. Bin als Verkäufer nur noch bei den Kleinanzeigen. Da braucht man zwar sehr viel Geduld, manches verkauft sich erst nach Jahren oder eben überhaupt nicht.

        Aber NOCH kann man dort als Verkäufer selber die Regeln bestimmen und muß auch keine Verkaufsprovision abdrücken. Das, so befürchte ich, wird sich aber auch irgendwann mal ändern.

        Dem normalen eBay habe ich schon lange bye-bye gesagt. Nicht nur die mittlerweile viel zu hohe Verkaufsprovision, sondern auch die Gängeleien und Zwänge seitens eBay waren einfach too much.

        Allein das Bewertungssystem ist ein Ärgernis sondergleichen!! Einen miesen Käufer kann man nach wie vor nur positiv bewerten?? Ich glaube es hackt!

        Sogar bei eBay etwas zu kaufen, habe ich mittlerweile komplett eingestellt, da sich dort fast nur noch Gangster tummeln. Es wird gelogen und betrogen, das sich die Balken biegen.

        • Zocker sagt:

          Mit der derzeitigen Verkaufsprovision (also ohne Umstellung auf das neue Modell, welche bei mir noch nicht erfolgt ist) kann ich sehr gut leben. Dafür bekomme ich nämlich auch einen Gegenwert wie hohe Reichweite und eine einfache Zahlungsabwicklung und groß hin- und herschreiben zu müssen. Bei bestimmten Verkaufsbeträgen war es natürlich irgendwann auch zu heftig.

          Zu den Kleinanzeigen muss ich sagen, dass man sie NOCH empfehlen kann. Ich denke das wird sich spätestens nächstes Jahr auch ändern. Geplant ist eine Altersverifikation für den Sommer. Zunächst nur für bestimmte Kategorien wie Nachhilfe. Das erfolgt aufgrund einer Reportage von RTL, wo die Kleinanzeigen offenbar für Missbrauch genutzt wurden. Soweit ist das absolut ok. Jetzt kommt das Aber: diese Verifizierung soll später auf alle Konten und alle Kategorien ausgeweitet werden. Ob das am Ende dienlich ist, muss sich zeigen. Betrüger wird das nämlich kaum abhalten. Bei eBay funktioniert das nämlich genauso wenig. Wir reden also von einer Scheinsicherheit.

          https://stadt-bremerhaven.de/ebay-kleinanzeigen-nutzer-werden-bald-verifiziert/

      • Michael K. sagt:

        Bei eBay-Kleinanzeigen wird gerade ein Käuferschutz eingeführt, vgl. https://themen.ebay-kleinanzeigen.de/sicher-bezahlen/kaeuferschutz/. Das wird ohne Ende Streitfälle geben. Ach ja, den Käuferschutz darf der Käufer als zusätzliches Entgelt bezahlen.

        „Aktuell ist die Bezahlung und Absicherung mit dem Käufer- und Verkäuferschutz nur bei privaten Verkäufern möglich.
        Unzuverlässigkeit von Verkäufern und im schlimmsten Fall Betrug führen zu Unsicherheit und Schädigung von Käufern. Vor diesen Fällen wollen wir unsere Käufer schützen.

        Gewerbliche Verkäufer genießen schon heute großes Vertrauen der Käufer.“ (vgl. https://themen.ebay-kleinanzeigen.de/hilfe/sicher-bezahlen/kauferschutz-b2c/)

        Ich haue mich weg, kannste dir nicht ausdenken sowas.

      • Blackcori sagt:

        Kleinanzeigen gehört wie der Name schon sagt auch zu ebay und nehmen ja fürs hochschieben Gebühren. Machst du das nicht bist du auf Seite 104 oder so und da schaut keiner mehr nach also mußt du zahlen oder dir selber die Arbeit machen und immer wieder neu einstellen. Bin jetzt erstmal bei Hood. Habe einen Teil meiner 95 Artikel dort schon hin kopiert. Wo die Verkäufer sind kommen auch die Käufer dazu. Gerne auf facebook weitersagen das viele ehemalige ebayer jetzt auf Hood sind oder dahin wechseln

      • Klaus Krüger sagt:

        An was Sie nicht denken: Ebay-Kleinanzeigen wird das genau so machen. Mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung. Weil es eine „Tochter“ von Ebay ist und weil sie endlich auch mehr Geld einsammeln möchten. Abgesehen von den Werbeeinnahmen.

  2. Tim sagt:

    Ebay ist schon sehr lange (schon immer??) eher käufer- als verkäuferfreundlich. Dies ist nur wieder ein Steinchen in einer langen Mauer.

    Man denke nur an die hanebüchene Sache vor ein paar Jahren, als Ebay für einige Zeit auch 10% Provision auf die Versandkosten verlangt hat. Der Hintergrund war, dass Ebay den Verkäufern pauschal Provisionsschummelei unterstellt hat – niedrige Verkaufspreise dafür dies wieder durch überhöhte Versandkosten rausholen.

    Dabei sind die Käufer heute so schlau (und so selbstbewusst) einen zu nerven bis zum geht-nicht-mehr, wenn man den Preis für das DHL Paket auch nur aufrundet (ist ja nicht so, dass Verpackung und Fahrt zur Post auch was kosten und eingepreist werden müssen).

    Beim Verkauf in manchen Kategorien entscheidet Ebay übrigens auch gerne, dass die Versandkosten beispielsweise nicht 9€ übersteigen dürfen, obwohl das gewichtsbezogene DHL Paket 16€ kostet.

    Es gibt bessere Möglichkeiten als Privatverkäufer seine Dinge loszuwerden, ich nutze Ebay nur noch zum Kauf.

  3. Andreas W. sagt:

    Nach meinen Informationen steigen die Ebay-Gebühren für private Verkäufer in der Summe von 10 % auf 21 %, und auch auf die Versandkosten wird wohl wieder Provision erhoben.

    Ich selbst habe die besagte Mail noch nicht bekommen. Wenn sie kommt, werde ich sie ignorieren und auf Ebay nichts mehr verkaufen. Meine Prognose ist, dass viele private Verkäufer so handeln werden und es zu einem großen Exodus privater Verkäufer aus der Bucht kommt.

    • Zocker sagt:

      Wie kommst du auf 21%?

      • Andreas W. sagt:

        Ich habe das in den Community-Foren so gefunden. Dort wurde vorgerechnet, dass ein für 10 € verkaufter Artikel nach den alten Gebühren 1 € Provision kostet, nach der neuen Methode inc. PayPal-Aufschlag etc. 2,10 € . Dazu wird der PayPal-Zwang kommen, der aus privaten praktisch gewerbliche Verkäufer macht, weil dann auch Artikel zurückgenommen werden müssen.

        Soweit ich weiß, soll dieses Bezahlmodell auch bei den Ebay-Kleinanzeigen eingeführt werden. Dann bleibt nur noch Hood.

        • Zocker sagt:

          Was ist denn das für eine Milchmädchenrechnung? Kostet dann etwas, was für 100€ verkauft wurde 21€ Gebühr?

          Hood kannst du vergessen. Ohne Angebote ist das absolut uninteressant.

          P.S. zu deiner Milchmädchenrechnung: das hat bisher auch 1,60€ gekostet.

          • Andreas W. sagt:

            Ich stelle hier überhaupt keine Milchmädchenrechnungen an! Ich habe nur berichtet, was ich in den Ebay Community-Foren gefunden habe. Überprüfen kann ich diese Angaben nicht, da ich noch nach der alten Gebührenordnung verkaufe (und mich für die neue nie anmelden werde). Möglicherweise kommen diese Horrorzahlen auch nur zustande, wenn man ins Ausland verkauft und dabei neben Zusatzgebühren noch hohe Versandkosten hat.

            Zu Hood: Ich habe dort schon mehrfach gekauft. Warum sollte man dann nicht auch selbst dort verkaufen können?

          • Blackcori sagt:

            Andras W. hat Recht. Ich habe 2 mal mit Mitarbeiter von ebay telefonoert. Das neue Bezahlsystem und die ebay Verkaufsprovision sind 2 Dinge. Von der Gesammtsumme incl. Porto berechnet ebay 11% und Pauschal 0,35€ alleine für das weiterleiten des Geldes vom Käufer zum Verkäufer und die 10% Verkaufprovision wird weiterhin berchnet für das Einstellen der Artikel.
            Zu deiner Frage: bei 100€ kostet die Gebühr dann 22,35€ die vorher 11€ war. Aber wenn du für 100€ was verkaufst kommt da noch Porto drauf und vom Porto kassiert ebay dann auch 11% also bei einem Paket Versichert über DHL 7,50€ sind es 0,82€ die dir ebay dann auch abzieht obwohl sie 1:1 weitergeleitet wird. Das sind dann 23,17€ was ebay bekommt und das Paket mußt du bezahlen also die 7,50€ da bist du bei 100€ Verkauf bei 30,67€ Kosten und dir bleiben 69,33€ von den 100€. Vorher war die Gebühr 11€ und den Versand hat der Käufer voll bez. jetzt trägst du 0,82€ selbst davon. das sind 19,67€ mehr als vorher und das sin fast 20%

          • Zocker sagt:

            Doch, du stellst eine Milchmädchenrechnung auf, denn du pauschalisierst hier. Wenn du deine Angaben nicht überprüfen kannst, obwohl das problemlos möglich wäre, dann solltest du deine Informationen besser für dich behalten, bevor du andere mit deinen Falschaussagen beeinflusst.
            Diese „Horrorzahlen“ kommen bei kleinen Verkaufsbeträgen vor. Das war aber schon immer so, dass man für Waren mit sehr geringem Wert praktisch nichts mehr bekommen hat. Die Gründe dafür sind vielfältig.

            Bei Hood habe noch nichts gekauft, nicht einmal einen Account. Warum? Weil es dort einfach nichts attraktives gibt. Entweder Müll oder zu Fantasiepreisen, die teils sogar über UVP sind. Da kann ich meine Zeit besser verschwenden.

            Zum Blackcori-Troll gibt es nur eins zu sagen:
            https://www.borncity.com/blog/2021/01/27/ebay-neue-zahlungsabwicklung-ab-28-2-2021-fr-private-verkufer/#comment-103442
            Herr Born sollte seinen Beitrag löschen, da er inhaltlich komplett falsch ist.

          • Andreas W. sagt:

            Nein, das ist keine Michmädchenrechnung – Durchforste bitte selber die Ebay Community Foren und verifiziere meine Wasserstandsmeldungen. Das ist zielführender, als mich fortwährend zu beleidigen. Vielleicht wirst ja du hier bald wegen deiner Beleidigungen vom Hausherrn Günter Born gesperrt?

          • Klaus Krüger sagt:

            Es ist doch ganz einfach: Ebay verpflichtet seit ein paar Tagen auch private Verkäufer zur Nutzung von PayPal. Und verlangt Zugriff auf das bezogene Giro-Konto des privaten Verkäufers. Das ist hoch riskant. Weil der Gerichtsstand bei Problemen mit PayPal entweder in Wales, Luxembourg oder in USA ist. Und, Probleme mit PayPal hat man schnell und gründlich ! Die Provision bei einem priv. Verkauf über 100,- € beträgt 11 % plus 0,35 € Pauschale f.d. Bearbeitung, macht also 11,35 €.

    • Mara sagt:

      Es sind 11% und ja…auch wieder auf die Versandkosten! Und als besonderes Schmankerl obendrauf noch 0,35Cent pro verkauftem Artikel :O(.
      Die möchten den 1Euro Ramsch loswerden, denn da zahlt man je nach höhe der Versandkosten dann tatsächlich noch drauf.
      Aber das lohnt sich ja eh nicht etwas für 1.- zu Verkaufen…..da spende ich das Teil doch lieber einem Sozialen Kaufhaus und jemand freut sich darüber der es brauchen kann!!
      Grüssle, Mara

    • Günter Born sagt:

      Vorschlag zur Güte: Lasst das jetzt einfach so stehen und hört auf, euch gegenseitig mit „“Milchmädchenrechnungen“ zu beharken. Einmal ist es eine Herabwürdigung des armen Milchmädchens (in heutigen Zeiten kein Pappenstiel, wo man für jedes angeschossen werden kann).

      Zudem sind die Positionen und (vermeintlichen?) Argumente ja ausgetauscht. Ich habe keinen Nerv, das selbst zu recherchieren, da ich nichts bei Internet-Plattformen verkaufe (und auch meine Zweifel habe, ob die „Privatverkäufer“ bei genauem Blick durch das Finanzamt ihren Status alle behalten könnten).

      Wer von der Sache tangiert ist, möge selbst recherchieren und seine Rechnung aufstellen. Die Verifizierung erfolgt dann am lebenden Verkauf durch den Anbieter eBay. Obiger Artikel hat imho seinen Zweck erfüllt – nämlich auf eine Falle (Empfänger und Verkäufer sitzen in Deutschland, zahlender Käufer hat eine Auslandsadresse) hinzuweisen.

      Danke für euer Verstandnis.

  4. Anonymous sagt:

    ich nutze für den verkauf eh nur noch die kleinanzeigen

  5. Andreas Hofer sagt:

    Ich weiß nicht mehr, wann ich das erste Mal über eBay etwas verkauft habe (immer nur privat). Es mögen 15 Jahre her sein, oder länger. Und damals habe ich keine 10 Prozent an eBay abgedrückt (waren es 3% ??). Damals hat eBay weniger Umsatz gemacht und war auf den geringen Umsatz mit weniger Provision in der Lage, dieses große Unternehmen aufzubauen. Wofür brauchen die heute diese hohe Provisoin? Der Bogen ist für mich jedenfalls schon lange überspannt.

    Kaufen? Ja, das geht noch. Aber will ich das System weiter unterstützen? Nein! Allenfalls, wenn ich etwas suche, das ich sonst nirgends finde…

  6. Blackcori sagt:

    Hallo, ich kann nichts mehr bei ebay einstellen wenn ich nicht der neuen Zahlungsabwicklung zustimme. Am 07.03.21 wurde es eingeschränkt und ich konnte nur 37 Artikel wieder einstellen und ab 17.03.21 kann ich keine von meinen 95 Artikeln mehr einstellen. Was mal als Nachhaltige Plattform für gebrauchtes begann leistet sich jetzt einen Kommerziellen Kampf mit Amazon und das auf dem Rücken der privaten Verkäufer. Der private Käufer als auch Verkäufer wird hier von ebay entmündigt seine Zahlungsabwicklungen selber durch zu führen. Bei Überweisung “ was jetzt SOFORTÜBERWEISUNG “ heißt wird von der Klarna Sofortüberweisung abgewickelt und diese Bank oder was das ist läuft über Schweden was dann eine Auslandstransaktion ist und sich somit die hier hohen Gebühren beschrieben wird ergeben. ebay Kleinanzeigen ist keine Lösung weil man da immer weiter nach hinten fällt und man dort die Artikel nicht mehr findet also muß man regelmäßig alles neu einstellen. Laut Verbraucherzentrale kommt ebay eventuell auch nicht damit durch so ein System zu verpflichtend zu machen. Weil man bei Kleinbeträgen drauf zahlt. Bei 7,49€ Versicherten Versand an Postbox mit DHL kostet die Transaktion für den Versand alleine 1,10€ und das bei einem Betrag den man selber abführen muß um das Paket zu verschicken. Nimmt man 8,60€ als Versand zeigt das System unzulässige Versandkosten an. Das ist Abzocke bei all denen die bisher zugestimmt haben denn die bemerken erst die Kosten wenn ebay überwiesen hat und sie dann merken das nach Abzug der Versandkosten nichts mehr übrig ist bzw. wenn der Artikel nur 1,00€ gekostet hat Zahlt der Käufer 8,49€, ebay zieht 1,38€ für Gebühren ab, Porto zahlt man 7,49€ bleibt ein Minus von 0,38€. Wenn man also Artikel unter 10€ verkauft lohnt sich das nicht mehr und die ehemals Nachhaltig gedachte Plattform wird selbst bei privaten Verkäufer zu einer Kommerziellen Angelegenheit und auf sowas habe ich keinen Bock. Warte jetzt erstmal ab was die BaFin und die Verbraucherzentrale dazu sagen.

  7. Hans sagt:

    Naja sagen wir es mal so. Schnäppchen auf beiden seiten ( Käufer und Verkäufer) gibts es im privatem Umfeld bei eBay seit vielen Jahren nicht mehr. Schnäppchen als Käufer macht man nur noch bei den Rabatt Aktionen die über paypal bezahlt werden alle viertel / halbe Jahre dann gibt’s meist nen 10% Rabatt oder 50€ Gutschein.
    Was interessant ist, dass seit Januar bei ebay der sofortkauf super funktioniert. Ich bin beim ausmisten und stelle alles bei eBay und bei Kleinanzeigen rein. Mit dem sofortkauf habe ich sehr viel los bekommen wobei mir der preis egal ist/war weil ich es zu schade zum wegschmeissen fand. Erstaunlicher weise bin ich 3/4 der Sachen zum doppelten preis bei eBay los geworden und nur 1/4 bei Kleinanzeigen wobei ich da alles mit dem halben preis eingestellt habe. Ich denke die Leute wollen die Sachen schnell haben und nicht lange hin und her schreiben anders ist es nicht zu erklären. Und Versand nehme ich generell immer den Höchstbetrag, PayPal will auch 2,5% und dann zahle ich am Ende bei einem 2€ Artikel mit versicherten Versand ganz schnell drauf. Leider will niemand per Überweisung bezahlen und PayPal zwingt einem zum Versand mit sendenachweis.
    Diese Zahlungsabwicklungsmitteilung von eBay nervt aber auch. Sie wird mir bei jedem login angezeigt zum Glück muss man dem ja nicht zu stimmen.
    Mal schauen wie lange noch

    • Christian sagt:

      Wo zwingt PayPal einen denn zum versicherten Versand? Ich habe in den letzten 90 Tagen (das was bei eBay angezeigt wird) etwa 50 verkaufte Artikel die mit PayPal bezahlt wurden und bei keinem wurde ich zu versicherten Versand gezwungen. Habe auch alle unversichert versendet. Ging ohne Probleme

      • Tanja sagt:

        Ja natürlich, das „zwingen“ ist wohl eher so gemeint, dass Du der Dumme bist, wenn der Käufer behauptet, der Artikel wäre nicht angekommen. Du bist „gezwungen“ es mit Sendenachweis zu verschicken, weil…Masche einiger Käufer bei amazon dank a-z Garantie…Hast Du keinen Nachweis, dass der Artikel verschickt wurde und der Käufer behauptet eben, er wäre nicht angekommen, geht es Dir bei ebay jetzt wie den Verkäufern bei amazon schon lange: Geld wird erstattet und schwups, Artikel weg, Geld weg, die Gebühren bekommst Du aber nicht zurück….ja ja…daher gezwungen, wartet es ab, bis die Leute auf ebay erstmal auf den Geschmack gekommen sind…die ama…-Käufer kennen das schon lange…11 Jahre ist mein Lebensgefährte nun als Kleingewerbehändler bei ama… tätig…ich weiß also wovon ich spreche…

      • Karl-Heinz Löhrmann sagt:

        Glück gehabt, an keinen FAULEN! Käufer geraten zu sein, der den Käuferschutz für sich missbraucht. PayPal zwingt nicht zum
        versichertem Versand, aber es ist ratsam es zu tun, oder aber mit
        Sendungsnachweis wie PRIO-Brief oder Einschreiben-Einwurf zu
        versenden.

    • Zocker sagt:

      Schnäppchen findet man durchaus noch. Aber dazu braucht es Glück und Geduld und die Nachfrage darf nicht zu groß sein.

      Die Beobachtung, dass man bei eBay mehr bekommt habe ich auch gemacht. ich denke auch, dass die unkomplizierte Abwicklung ein Grund ist. Aber auch, dass betrügen bei den Kleinanzeigen einfacher ist.

      Überweisung sollte kein Problem sein, besonders bei einem 2€-Artikel. Und versicherter Versand ist auch bei PP nicht nötig. Ab einem gewissen Preisbereich würde ich es dennoch empfehlen.

  8. Privat sagt:

    Wer heute noch privat ganz normal auf eBay verkauft der tankt auch auf Autobahn-Tankstellen.
    Ich werde spätestens alle 2 Wochen, meist sogar wöchentlich mit Aktionen von eBay zugeballert – nur 1/2/3€ Provision / 10% Gutschein für jeden Verkauf / 30%/50% Rabatt auf die Provision.
    Verstehe nicht wie man sich da noch beschweren kann. Ich verkaufe auch auf eBay Kleinanzeigen, und das Elend dort mit „noch da?“ oder 5x schreiben und dann nicht zum Termin erscheinen macht es nicht besser. Vor allem muss man je nach Artikel die Anzeige alle paar Tage neu erstellen oder gegen Geld wieder hoch schieben (ist in der Summe war Kosten/Zeit angeht nicht besser/schlechter als eBay

    • Blackcori sagt:

      Ja Privat da gebe ich dir Recht. Ebay Kleinanzeigen ist eine Katastrophe. Habe nie viel dort gemacht nur was man nicht oder schlecht verschicken kann. Als die Wohnung meiner Mutter aufgelöst wurde wegen Umzug habe ich dort viel eingestellt weilich dachte es geht scheller wech. Habe dabei geschrieben das man mir nicht schreiben soll sondern anrufen mit Telefonnummer dabei natürlich. Wenn ich alle 2- 3 Tage neue Sachen einstellen wollte hatte ich Tausend Anfragen wie du sie beschrieben hast. Der Hammer ist die Leute sind dann noch beleidigt wenn man sie darauf hinweist das die Frage überflüssig war weil größe, länge,breite, tiefe etc. alles in der Anzeige stand. Wo ich dann alle gefragt habe ob sie nur Bilder begucken können und nicht in der Lage sind zu lesen wo es dann ja überflüssig ist die Frage zu beantworten. Zack war die Anzeige gelöscht. Viele Fürchterliche Leute bei Kleinanzeigen. Bin jetzt erstmal bei Hood habe fast alle meine Anzeigen darüber kopiert.

  9. Silke A. sagt:

    Die hohe Provision bei Ebay ist ärgerlich, ebenso der nur Käuferschutz,der dem Käufer die Möglichkeit gibt,bei Zahlung per PayPal eine Rückerstattung einzufordern, ohne beweisen zu müssen, dass seine Angaben stimmen.Dann können Käufer noch nicht einmal negativ bewertet werden,-und Provision auf Versandkosten geht gar nicht!
    Leider bin ich aber meine Artikel als privater Verkäufer auf anderen Verkaufsplattformen nicht los geworden, nicht einmal hochwertige fast geschenkt,und werde daher bei Ebay bleiben.Ich suche mir halt Hintertürchen,so gut es geht. Keine PayPal -Zahlungen,Käufer notfalls bei „positiv „mit negativem Text bewerten, ab einem bestimmten Wert nur noch versichert verschicken,Versandetiketten direkt bei Post/DHL kaufen. (Dort gibt es auch mehr individuelle Versandmöglichkeiten,die Ebay gar nicht anbietet z.B. Einschreiben, Prio, Abholung etc ). Auch wenn Ebay mitliest, lässt sich manches direkt mit dem Käufer klären,Ebay muss nicht alles wissen.Dafür verdienen sie genug,und funktionieren oft ,auch technisch schlecht.Der „Kundenservice „ist wohl auch nur pro forma da.

  10. Yvonne sagt:

    Mal ganz ehrlich liebe privat Verkäufer. Ihr möchtet den einen Käufer finden der gutes Geld für eure Artikel bezahlt. Und den findet ihr weder bei eBay Kleinanzeigen noch bei Hood (welche auch verdammt viel Geld von Verkäufern bereits im Vorraus Haben möchten). eBay an sich hat eine Reichweite die andere Plattformen nicht bieten können. eBay hat einen guten Service was ihre Hotline angeht und auch diese Leute müssen bezahlt werden. Mind. 10 % Provision nehmen auch andere Plattformen wie Catawiki. Nur weil etwas neu ist muss es nicht zwangsläufig schlecht sein. Man gleicht das Zahlungssystem bei eBay mit anderen gutlaufenden Verkaufsplattformen ab. PayPal aus dem Boot zu lassen war eine gute Entscheidung. Hier sind meistens mehr Kosten entstanden als bei dem neuen eBay Zahlsystem. Nur das ist dem einzelnen kaum aufgefallen. Ja eBay behält gleich seine Gebühr vom eingegangen Verkaufsguthaben ein. Warum auch nicht? Gab sicher genügend Private Verkäufer die ihre eBay Rechnung nicht bezahlt haben. Optimal ist das mit der Provision auf Versandkosten noch nicht, allerdings gibt es ja so nette Verkäufer die immer 9,50 Versand haben wollen obwohl das Paket nur für 4,99 abgeschickt wird. Da gibt’s eben noch genügend die gern noch mit den Versandkosten verdienen möchten. Also erstmal die Kirche im Dorf lassen und vielleicht auch Mal neue Sachen ausprobieren bevor man sich beschwert.

    • Anonymous sagt:

      Die Kirche im Dorf lassen? Das hätte wohl besser eBay tun sollen. eBay hat bei 11% Verkausprovision +0,35€ pauschal pro Artikel den Hals nicht voll bekommen. Daher führt eBay jetzt zusätzlich ein neues verpflichtendes Zahlungssystem ein um unter fadenscheinigen Bedingungen zusätzliche Gebühren zu generieren. Aber manche finden das auch noch in Ordnung!

      Warum gab oder gibt es nette Verkäufer die immer 9,50€ Versand wollen? Weil sie versuchen um die eBay Gebühren herumzukommen. Gerade bei Artikeln mit niedrigem Verkaufspreis die einzige Möglichkeit überhaupt noch irgendwas zu verdienen.

      Wir sehen hier mit eBay Mal wieder einen Monopolisten der seine Marktmacht ausnutzt um seinen Umsatz zu steigern, nicht mehr und nicht weniger. Hier geht es nur um die Zahlen für die Aktionäre. Kann man gut oder schlecht finden. Wenn man das gut findet wie eBay handelt sollte man die gleichen Methoden den kleinen Verkäufern aber auch zugestehen. Die versuchen auch nur mit den gleichen mießen Maschen die Gebühren zu vermeiden um ihren Umsatz zu steigern ;)

      Eine gute Hotline ist zwar schön, mir wäre es lieber die Plattform würde so gut laufen das ich keine Hotline brauche!

  11. Frankfurter sagt:

    Guten Tag! Ich habe mir mal die neuen Regeln durchgelesen, die ich aber noch nicht akzeptiert habe. Eine Frage bleibt bei mir offen, zu den Versandkosten. Bin ich künftig dazu verpflichtet, Versandetiketten bei Ebay zu kaufen? Ich verschicke generell mit DHL und nutze dafür die Onlinefrankierung, mit QR-Code. Da ich mir das Ausdrucken und Aufkleben der Etiketten sparen möchte. Zwingt Ebay mich dazu, künftig den Versand direkt über Ebay abzuwickeln? Oder will Ebay einfach „nur“ einen Teil der Versandkosten für sich haben, ich kann aber weiterhin die Versandkosten dort bezahlen, wo ich das möchte – also Filiale oder Onlinefrankierung? VG Frank

    • Sabine sagt:

      Hi Frank, Du kannst auch, wenn Du über eBay den Versandservice nutzt, mit QR Code arbeiten. Es ist nur eine Verknüpfung zu DHL mit dem Vorteil, dass die Adressdaten automatisch auf die Labels übernommen werden. Liebe Grüße Sabine

  12. Winny sagt:

    Ich habe ein Versand Etikett für 8,49€ über ebay gekauft, das wurde zweimal abgebucht und wieder storniert!!! Das Paket hat dann DHL nicht zugestellt ! ! ! Es kam mit einer Rücksendungs-Forderung von 20,00€ an mich zurück. Ich habe dann nochmals Porto bezahlen müssen und blieb somit auf Kosten von 46,57€ sitzen. Telefonate mit ebay, dhl, Paypal haben nichts gebracht.
    Ich bin auf den Kosten sitzen geblieben. Das wars mit Ebay, ich mache nichts mehr auf dieser Plattform!!!!! !!!

  13. Schnullerbacke sagt:

    Tja, ich bin bei Ebay als Verkäufer jetzt raus.
    Ich wollte eigentlich noch recht hochpreisige Kleidung bei Ebay verkaufen – für einige 100€… Aber gestern wurde ein Artikel, der seit 1 Woche lief verkauft. Zwischenzeitlich hatte ich auf das neue System umgestellt. Ende vom Lied: Ebay hat mir auch bei dieser Auktion Paypal, etc. untergejubelt, was ich im Leben auf Grund der Gebühren nicht angeboten hätte.
    Der Verkäufer hat natürlich glatt per Paypal bezahlt – die Gebühren sind weg.
    Wenigstens wurde das Teil billig verkauft und die Gebühren fielen damit niedrig aus.
    Aber ich habe halt nicht gewusst und es wurde auch nirgends erwähnt (so wie ich das sehe), dass die neue Abwicklung auch für laufende Auktionen gilt, bei denen ich die Zahlungmethode ja noch bewusst festgelegt hatte.
    Ich stoppe jetzt alle geplanten Auktionen und verkaufe nicht mehr bei Ebay.

  14. Pocklo sagt:

    Schon wieder Gebühren auf Versandkosten! Ist das überhaupt rechtens? Das ist doch nur ein durchlaufender Posten. Aber meine Frage lautet: Wie sehe ich, ob der Käufer mit PayPal bezahlt hat? Ich sehe es nicht. Und dann verschicke ich den Artikel unversichert, der Käufer bekommt ihn nicht oder behauptet dies, kann ich den Versand nicht beweisen. Und ich kann doch nicht vorsichtshalber 10€-20€ Artikel als Paket versenden wollen. Sowas kauft doch keiner. Oder sehe ich das falsch?

  15. ritz verstanden sagt:

    1oo Punkte genau so ist es. Die Privaten Verkäufer haben ebay vor Jahren groß gemacht und werden jetzt in den Allerwertesten getreten.

  16. Hisuinoi sagt:

    Ich glaube kaum das es so wird wie ihr das schreibt.
    Ich Verkaufe grundsätzlich nur per Sofortkauf und kalkuliere die Versandkosten mit in den Betrag mit ein.
    Bei teuren Sachen warte ich immer bis Rabattaktionen am Freitag kommen.

    Jetzt wurde mir angezeigt das ich erst wieder „70% Rabatte erhalte auf die Verkaufsprovision“ wenn ich der neuen Zahlungsmethode Zustimme.
    Und das bis zum 25.5.21, wenn die tatsächlich zweimal abkassieren, das muss ich mir selbst mal anschauen, muss ich mir das genau überlegen.

    Denke auch wird ebay bestimmt von Zeit zu Zeit Rabatte anbieten um private Verkäufer zu locken. Das würde sich dann mehr bei Sachen sagen wir ab 100€ lohnen für den Aufwand jedenfalls. Wie bereits gesagt einige Dinge lassen sich gut über Kleinanzeigen Verkaufen, aber Sachen die mehrere hundert Euro kosten wie z.B. eine Rarität eine Gitarre die ein Wert von ca. 600 bis 700€ hat.
    Sollte über ebay Verkauft werden, da sollte man ebay Beobachten.
    Sein Konto umstellen und dann abwarten.

    Ich habe das Gefühl bei mir jedenfalls, wenn keine Rabatte angeboten werden setze ich nichts rein. Bei Rabatte Akzeptiere ich das, aber dann werde ich aufgehalten und lasse die Zeit verstreichen. Ich bekomme immer wieder Rabatte es sind auch mal 1-2 Freitage keine Rabatte dabei.

    Meine Vermutung die wollen so private Verkäufer locken um Geld zu machen, die machen zwar Verluste aber die hätten es sonst nicht Verkauft. So machen die wenigstens paar Euro, also Masse statt Klasse, was eigentlich richtig ist.
    Jetzt durch das neue System scheint ebay die Leute vergraulen zu wollen.

    Wenn ich es so recht überlege, sollte so ein System nicht Unterstützt werden!

  17. Lothar sagt:

    Die Aufforderung zur Umstellung auf das neue Auszahlungsverfahren hat mich heute erreicht.
    Was das für mich als Kleinverkäufer bedeutet, kann ich noch gar nicht abschätzen, aber als richtigen Hammer empfinde ich es, dass Ebay (bzw. die mit dieser Abwicklung betraute Agentur Trustly) bei der Eingabe der Kontodaten nach Benutzername und PIN für das Internet-Banking fragt, die ich natürlich nicht weitergebe und auch gar nicht dürfte.
    Das würde ich mal als geradezu kriminelle Handlungsweise einstufen.

  18. Albert Anlauf sagt:

    Die Aufstellung auf die neuen Bedingungen habe ich erst heute einmal richtig gelesen und danach mit Ebay telefoniert. Man will mich zwingen den Geld Transfer über Ebay ab zu wickeln. Das kostet Gebühren. Die Dreistigkeit dass auf die Versandkosten auch eine Provision erhoben wird, ist in keinemTeil der neuen Bestimmungen klar beschrieben.
    Ist denn niemand da der sich dagegen auflehnt ?? Ich habe “ Bild hilft “ eingeschaltet.
    Außerdem werde ich in Zukunft mehr bei “ Hood “ einstellen.

  19. Furo sagt:

    Einen Shitstorm wird es vermutlich nicht geben. Ich selber werde aber fortan nichts mehr dort verkaufen, weil ich diese Abwicklung Ebay schlicht nicht in die Hände geben möchte.

    Ich halte es auch für fragwürdig, den privaten Verkäufern quasi den eigenen Zahlungsdienst aufs Auge zu drücken.

    Aus Erfahrung mit Ebays eigenem Versandservice, der gerade bei Auslandskäufen von vielen Anbietern angeboten wird, kann ich übrigens nur schlechtes berichten. Das ist so ein richtiger Murks.

    Bisher war es zumindest problemlos möglich Ware auch als Privater ans Ausland zu verkaufen, weil man ja einfach SEPA einstellen konnte. Ein beantragter Käuferschutz von jemand aus dem Ausland ist und bleibt der sichere Verlust von Geld und Ware. Wer beauftragt schon seinen Anwalt damit einen Prozess über Landesgrenzen zu führen? Insofern, nein danke – gehen Ebay und meine Wenigkeit ab Juni getrennte Wege. :-)

  20. Andreas Risch sagt:

    EBay ist durch kostenlose (-günstige) Auktionen groß geworden.

    Jetzt wird das ehemalige Zugpferd vergoldet.

    Es gab immer wieder Aktionen von Ebay die nicht akzeptiert wurden:
    Einführung einer Einstellgebühr von 25 Cent ( oder waren das noch Pfennige ? ).
    Zwang zum kostenlosen Versand.
    Provision auf die Versandgebühren und anderes.

    Nun sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden:
    Neben der Provision auf die Versandkosten zusätzlich Gebühren für die Weiterleitung des Geldes, Risikoabwälzung auf den Verkäufer etc.

    Auswirkungen:
    Verkäufer müssen die Provision mit in den Verkaufspreis einrechnen.
    Nur noch versicherter Versand sinnvoll.
    Versand ins Ausland zu riskant.
    Verzögerung um 1 bis 2 Werktage bis zur Lieferung da das Geld ja erst von Ebay weitergeleitet werden muss….

    Für ist nun folgendes fraglich:
    Handelt es sich noch um einen Verkauf gegen Höchstgebot ?
    Als Vertragspartei für den Käufer ist ja jetzt Ebay direkt zwischengeschaltet…


    Ich selbst versende nur noch versichert, ausgenommen der Käufer besteht ausdrücklich auf unversicherten Versand – aber dies fällt in Zukunft weg.

    Sachen die ich bisher für eine Euro eingestellt habe werde ich in Zukunft für 1,50 einstellen, macht ja sonst keinen Sinn…
    Was bisher mit 11 Euro kalkuliert war ist in Zukunft bei 12 Euro.

    Sachen die nur weg sollen landen bei Ebay Kleinanzeigen.
    Auch bei anderen Auktionshäusern werde ich wieder mehr einstellen…

    Vor- und Nachteile ?
    EBay – Mehr Verdienst bei weniger Verkäufen
    Käufer – Sicherere Lieferung, Höhere Preise , Lieferung verzögert
    Verkäufer – Höheres Risiko bei betrügenden Käufern. Erhöhte Gebühren müssen entweder auf Käufer umgelegt oder selbst getragen werden.

  21. Furo sagt:

    Noch ein Nachteil:

    Je nach Bequemlichkeit des Käufers, ggf. tage- oder wochenlanges Warten auf die Bezahlung, inkl. diesen Anschreiben und ggf. Fall eröffnen wenn er nicht reagiert. Und die meisten typischen Käufer, werden nach Erhalt des Paketes natürlich wie gehabt, nicht direkt bei Ebay reingehen und den Erhalt bestätigen. Ich bekomme auch bei 5 von 10 Käufern spät oder auch mal gar keine Bewertung. Ist schließlich alles zusätzliche Arbeit. Diese Bequemlichkeit wird in Zukunft dann zur Zitterpartie mit dem Geld.

    Bin da sehr gespannt auf die ersten Erfahrungen von Privatverkäufern. Menschen ändern ihre Gewohnheiten eben nicht. Für Käufer ändert sich ja auch nichts. Da ist der Kauf eben nach wie vor ein Klick mit anschließender Bezahlung, und paar Tage später kommt das Paket. Prima zum Einkaufen, aber das kann dem Versender ganz schön weh tun.

  22. Ina sagt:

    Genau, das mit den Gebühren auf Versandkosten steht da nicht. Ich hatte gestern Sachen verkauft und da ist es mir erst aufgefallen. Ich hatte dann heute mit Ebay telefoniert und habe mich beschwert und gesagt das es eine Frechheit ist von den Versandkosten Gebühren zu verlangen, da sie ja mit MEINEM Versand nichts zu tun haben. Er hat es notiert und wollte es weiter geben.

  23. Seppl sagt:

    Für was noch ebay?
    Wir haben in 2 km einen Wertstoffhof. Der nimmt alles ohne weitere Gebühren.

  24. Barbara sagt:

    Vor ein paar Tagen habe ich etwas für 99 Euro verkauft. Heute wurde es auf mein Bankkonto überwiesen 92,47 Euro. Am Ende des Monats fallen weitere Gebühren an Ebay.

  25. Max sagt:

    6Keine(r) von Euch stört sich an der Streitfallgebühr und dem Zwang, Rücknahmen zu akzeptieren? Dass man die 0,35€ für nicht bezahlte Artikel (Spaßbieter) nicht zurück bekommt, obwohl es gar keine Transaktion gab ist auch egal?

    Leute, die 11% sind das geringste Problem.

    Ich werde die Bedingungen nicht akzeptieren und dann auch nichts mehr über eBay kaufen. Ist nicht das erste Unternehmen, das ich boykottiere. Amazon hat schon seit 5 Jahren keinen Cent mehr an mir verdient.

  26. Karl-Heinz sagt:

    Wir sind seit 2004 bei eBay und bis dato ganz zufrieden. Doch die Zahlungsabwicklung,
    die nun den betrügerischen Käufern Tür und Tor ganz weit öffnet, oder, da sie per
    PayPal bezahlen können, nun geradezu eingeladen werden, noch aktiver zu werden.
    Bislang hatten wir es glücklicherweise nur mit einigen wenigen zu tun und nur geringe
    finanzielle Einbussen gehabt. Da sich dies aber nun ändern kann, werden wir nur noch nachweisbaren Versand tätigen. Die neue Regelung ist für private Verkäufer nicht mit Vorteilen, sondern mit vielen Nachteilen verbunden. Kommt es zum Streitfall, kann das Geld und die Ware weg sein und von eBay sogar noch 19,04 € Strafgebühr erhoben werden. Also sollte man sich eventuell überlegen, keine teure
    Ware mehr einzustellen. Zur neuen Provision ist ja schon alles gesagt. Man kann das Lastchriftverfahren nicht widerrufen!!!!

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