Windows Server 2016: Mainstream-Support endet in 6 Monaten

Windows[English]Kleine Information für zwischendurch: Ist euch bewusst, dass der sogenannte Mainstream-Support für Windows Server 2016 bereits am 11.01.2022 endet? Ab diesem Zeitpunkt bekommt dieses Betriebssystem zwar noch Sicherheitsupdates, aber es werden keine Bug-Fixes und Verbesserungen mehr durch Microsoft geplant. Laut diesem Dokument bekommt Windows Server 2016 aber noch bis zum 12. Januar 2027 Sicherheits-Updates und fällt erst dann aus dem Support. Das Produkt wurde übrigens am 15. Oktober 2016 freigegeben.  Ich gehe davon aus, dass die Masse der Installationen noch bei Windows Server 2016 liegt. Steigt jemand von euch zum Januar 2022 auf Windows Server 2019 um?


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8 Antworten zu Windows Server 2016: Mainstream-Support endet in 6 Monaten

  1. Gabriel sagt:

    Pff, welche Bugfixes?
    Nach ein oder zwei Jahren hat das OS auf einmal ewig bei den Updates gebraucht. Den Bug hat nie jemand gefixt.
    Je nach Standort überspringe ich 2016 und wechsle unter Umständen von 2012 R2 direkt auf 2019 sobald ich eine Lizenz ohne Softwareassurance für Server 2022 kaufen kann. Bisher hat mich kein OS Feature seit 2012 R2 mehr zu einem Upgrade überzeugen können.

  2. Frank Zimmermann sagt:

    Wen interessiert bei den Serversystemen der Mainstream-Support? Solange die im extended Support sind, ist alles gut. Wir haben keine 2016er im Einsatz, sondern steigen dieses und nächstes Jahr mit allen 2012er auf 2019 um.

    • Günter Born sagt:

      Normalerweise hätte ich gesagt, die irre langen Update-Installationszeiten hätten Admins im Hinblick auf Nachbesserungen zu interessieren. Da Microsoft aber da, trotz Hinweisen aus der Anwenderschaft, in den letzten 5 Jahren nichts gemacht hat, hast Du wohl leider Recht.

      Nachtrag: Sehe gerade, dass genau das in einem anderen Kommentar auch thematisiert wurde. Wird interessant, wann der Effekt bei Windows Server 2019 eintritt …

      • jup sagt:

        Updatezeiten 2016 – 2019:
        Wir haben folgende Beobachtung gemacht:
        Update 2016. dauert … , ein anschließende Datenträgerbereinigung ist schnell durchgelaufen

        Update 2019: ist schneller … ABER eine anschließende Datenträgerbereinigung findet GB weise "Windows-Update" Reste und dauert eeeeelendig beim Durchlauf

        Aus unserer Sicht wurde das Problem nur verlagert, nicht behoben …

        • riedenthied sagt:

          Großes Problem bei der Datenträgerbereinigung (2016 und 2019): Unter Umständen kann man danach keine Rollen und Features mehr installieren – Fehler 0x80073701 (ERROR_SXS_ASSEMBLY_MISSING).

          Dann muss man mühsam noch alten Müll der entfernten Updates aus der Registry löschen. Ganz großes Kino.

  3. Michael sagt:

    Windows Server 2016 baut auf den Windows 10 1607 stack, das Zeug greife ich nicht Mal mit der Kneifzange an. Bei dem Server System gab's, nicht sehr verwunderlich, etliche seltsame Phänomene. Genauso empfehle ich jedem genau zu schauen auf welchen Stack Server 2022 bauen wird, wenn der zu neu ist, dann einfach auf den nächsten Wurf warten.

  4. MOM20xx sagt:

    welche bugs hat microsoft bisher im server 2016 gefixed? jeder patchday auf server 2016 ist ein horror weils ewig dauert vor allem beim reboot.
    das windows update log bis heuten nicht lesbar mit den genannten powershell cmdlets…

  5. riedenthied sagt:

    Wir migrieren direkt auf 2019 und alles, was schon 2016 bei uns heißt, versuche ich schon wieder abzulösen. Dieses Update-Problem ist einfach zu nervig. Teilweise werden SQL-Datenbanken direkt am Anfang des Updates heruntergefahren und sind dann 45 bis 60 Minuten nicht mehr verfügbar, weil sie erst am Ende des Update-Zyklus' wieder hochgefahren werden.

    Leider haben wir auch noch Exchange 2016, was nicht auf dem Server 2019 läuft. Die CALs upzudaten würde uns einen mittleren 5-stelligen Betrag kosten.

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