simvalley Android Dual-SIM-Smartphone "SP-60 GPS"

Seit einigen Monaten hat Pearl das simvalley MOBILE Dual-SIM-Smartphone “SP-40” und “SP-60 GPS” im Angebot. Beide Smartphones kommen mit Android 2.2, wobei das SP-60 zusätzlich mit einem GPS-Empfänger ausgestattet ist. Nach diversen Lieferschwierigkeiten hat Pearl wohl wieder Geräte erhalten und so ist das SP-60 GPS vor wenigen Tagen als Teststellung bei mir eingetroffen.


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Da ich das Smartphone einige Tage zur Verfügung habe, möchte ich hier einen ersten Beitrag zum SP-60 GPS veröffentlichen.

Smartphone mit Android 2.2 und Dual SIM (simlock frei)

Beim SP-40 und SP-60 GPS handelt es sich um ein Dual SIM Smartphone, d. h. man kann dort zwei SIM-Karten (z. B. eine für berufliche Zwecke und eine für private Anrufe) einsetzen.

Da ich mit Prepaid-Handy-Karten unterwegs bin, finde ich den Dual SIM-Ansatz gut, denn eine SIM-Karte lässt sich damit für Anrufe nutzen, während im zweiten SIM-Schacht eine Prepaid-Datenkarte von Fonic oder von netzclub.de steckt.

Da das Handy simlock-frei ist, stellt der Einsatz beliebiger SIM-Karten kein Problem dar. Wer eine MikroSIM-Karte hat, benötigt einen Adapter auf das SIM-Format.

Anbindung per EDGE, Bluetooth und WLAN

Das Smartphone unterstützt einen QuadbandZugang in den GSM-Frequenzbändern 850/ 900/ 1800/ 1900 MHz. Im Mobilfunkbetrieb wird aber nur GPRS mit der Beschleunigung EDGE unterstützt, jedoch kein UMTS (wie in einigen Blogs zu lesen war). Wer also große Datenmengen benötigt, wird mit diesem Ansatz nicht glücklich (Apps würde ich z. B. bei bestehender WLAN-Verbindung downloaden und installieren). Um mal auf die Schnelle eine Webseite abzurufen oder seine E-Mails zu checken, sollte die GSM-Anbindung reichen. Haarig wird es, wenn man in EDGE-freien Gebieten unterwegs ist – aber da hilft meines Erachtens auch kein UMTS, da die Abdeckung da meist auch nicht gegeben ist.


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Tipp: Nach dem Einlegen einer netzclub.de SIM-Karte konnte ich zuerst nicht ins Internet. Unter Einstellungen für Drahtlosnetzwerke bin ich auf den Punkt “Datenverbindungs-SIM” gegangen und habe den aktiviert. Danach klappte der Zugang per GPRS/Edge – der Netzbetreiber wurde automatisch ausgewählt.

Ganz angenehm finde ich, dass das Smartphone WLAN: 802.11b/g mit 11 bzw. 54 MBit/s unterstützt. Damit kann ich im Haus oder im Garten auf mein WLAN zugreifen und komme auf schnelle Zugriffszeiten für’s Internet. Zudem nutze ich diesen Ansatz, um Apps herunterzuladen und dann zu installieren.

Bluetooth – muss noch getestet werden

Laut Pearl-Beschreibung wird auch Bluetooth 2.1 EDR mit A2DP für Stereo-Audioübertragung unterstützt. Bluetooth habe ich am Smartphone gefunden – und es gibt auch eine Option, um einen FTP-Server zu aktivieren. Bei einem ersten Kurztest hatte ich aber mit Windows 7 Probleme. Ein eingestöpselter USB-Bluetooth-Adapter wurde nach der Identifikation unter Windows 7 eingebunden. Dann konnte das Smartphone identifiziert und mit Windows 7 über ein Pairing eingebunden werden. Ein Obex-Filetransfer wurde auf die Kürze zwar eingeleitet aber nicht beendet. Auch eine Einbindung in ein Personal Area Network (PAN) – was bei mir zwischen zwei Windows 7 Rechner per Bluetooth problemlos klappt – war nicht möglich. Ich habe aber gesehen, dass unter Windows 7 zwei Treiber für Bluetooth-Peripheriegeräte nicht gefunden und auch nicht eingebunden wurden.

Daher wurde der Test erst einmal abgebrochen. Hier findet sich noch ein Testbericht von René Hesse (Mobiflip.de). Benutzer sieho führt dort aus, dass Bluetooth zu einer Freisprecheinrichtung funktioniert, aber rSAP als Profil nicht unterstützt wird.

Nachtrag: Das Gerät USB\VID_0BB4&PID_0C03&MI_01 ist der ADB-Treiber. Hier finden sich Hinweise, wie man an einen ADB-Treiber gelangen kann. Die fehlenden Bluetooth-Treiber lassen sich auftreiben, wenn man im Internet nach “Atheros virtual bluetooth” oder der Datei Bluetooth_Atheros_6.15.0322.0302_W7x64_A.zip sucht.  Diese Seite stellt die Download-Adressen verschiedener Acer Aspire-Treiberpakete bereit. Entpackt man das Bluetooth-Paket und geht man im Geräte-Manager auf die unbekannten Geräte, lässt sich bei der Treiberaktualisierung der Pfad auf das entpackte ZIP-Archiv angeben. Zumindest bei mir wurden dann die Treiber eingebunden. Allerdings musste ich einen Neustart des Handys durchführen und meinen BT-USB-Stick ab- und anstecken, bevor ich erneut eine Bluetooth-Kopplung ausführen konnte. Danach wurde ein unbekanntes Gerät MT6516 (MediaTek) bei der Treiberinstallation gemeldet. Im Geräte-Manager tauchte aber kein nicht identifiziertes Gerät auf. Etwas merkwürdig – hier habe ich was zu gefunden, aber nicht mehr getestet. Sollte sich noch was ergeben, mache ich einen separaten Blog-Beitrag draus.

Technikdaten des Geräts

Das Gerät kommt mit einem kapazitiven Touchscreen mit Multitouch-Unterstützung. Hier die technischen Daten.

  • Kapazitiver Touchscreen mit Multitouch 8,13 cm Bilddiagonale (3,2″), Bilddarstellung mit 262.000 Farben, Auflösung 320 x 480 Pixel. Das Display ist gut bedienbar und das Zoomen mit zwei Fingern klappt auch. Im Sonnenlicht wird es mit der Ablesbarkeit aber ggf. ein Problem (haben alle Displays, die mir so unter die Finger gekommen sind). Auch das glossy Display, welches extrem spiegelt, wird nicht jedermanns Sache sein – ich persönlich komme aber mit klar. Wo ich etwas Probleme habe, ist die Tastatureingabe. Die eingeblendete Android-Tastatur ist recht klein und ich treffe immer mal wieder falsche Tasten. So ist es mir in drei Anläufen nicht gelungen, das Kennwort für den Android-Market fehlerfrei einzutippen. Aber das ist letztendlich systemimmanent, andere Smartphones haben auch nicht mehr Platz für die Tasten des virtuellen Keyboards. Und bei iPad habe ich mir ein “vereinfachstes” Kennwort zugelegt, weil ich durch das ständige Umschalten der Keyboard-Ebenen ebenfalls Probleme beim Eingaben des Kennworts hatte. Dort hat eine Bluetooth-Tastatur zu einem deutlichen Produktivitäts-Fortschritt geführt.
  • Bewegungssensor für Augmented Reality (hier konnte ich aber feststellen, dass der Sensor das Kippen des Smartphones nicht immer detektierte oder erst mit Verzögerung ansprach – das iPad ist da deutlich fixer, auch wenn es dort gelegentlich auch den Effekt gibt, dass ein Drehen nicht erkannt wird).
  • Integrierte 2-Megapixel-Digitalkamera (interpoliert bis 3 Megapixel) – hier gab es einige Verwirrung, weil die Kamera erst mit 3 Megapixel angegeben war. Es handelt sich aber in der Tat um ein 2 Megapixel Modell, wo bis 3 Megapixel hochskaliert wird.
  • Leistungsstarker 420-MHz-Prozessor mit 256 MB RAM: Für Android 2.2 und Standardapps wie Browser ist der Prozessor durchaus ausreichend, wenn man aber auch keine Super-Leistung erwarten darf. Das Booten des Smartphones mit Android dauert ca. 27 – 30 Sekunden. Bei umfangreicheren PDF-Dokumenten muss man in Kauf nehmen, dass eine gezoomte Darstellung beim Scrollen schon mal ruckelt. War aber zu erwarten.
  • Speicherplatz satt: 512 MB Flash, per microSD-Karte erweiterbar bis zu 16 GB – hier ist der Datenspeicher des Smartphones mit gemeint. Die 512 MByte interner Speicher sind arg knapp – und zum Speichern von Fotos, Musik, Sprachnotizen etc. ist eine extrene microSD-Karte erforderlich. Ich habe beim Test eine eigene 8 GByte Karte eingesteckt, die auch direkt erkannt und eingebunden wurde. Mein Tipp ist, sich eine microSD-Karte mit SD-Adapter zu kaufen. Dann lassen sich die Daten der microSD-Karte schnell mal am PC einlesen.
Das Gehäuse ist aus schwarzem Kunststoff mit einem Metallbord, was auf mich einen soliden Eindruck macht. Am oberen Rand finden sich der Einschalter sowie eine (mit einem Gummistopfen verschlossene) 3,5-mm-Stereo-Klinkenbuchse (4-Pin) zum Anschluss eines mitgelieferten Headsets. Um rechten Gehäuserand findet sich ein Gummiverschluss, der den Einschub für die microSD-Karte abdichtet, während die linke Gehäuseseite den Wippschalter zur Lautstärkeregelung enthält. An der Unterseite gibt es eine miniUSB-Buchse (dazu gleich mehr).

Ein Li-Ion-Akku mit 1.100 mAh Kapazität soll laut Hersteller ein Standby bis zu 200 Stunden und eine Sprechzeit bis zu 4 Stunden bieten (hab das nicht probiert). Die Maße: 119 x 57 x 14 mm.

Zum Lieferumfang gehören ein USB-Steckernetzteil zum Laden, ein Headset, ein USB-Kabel und ein deutsches Handbuch. Lobenswert: Ein kleines gedrucktes Booklet erklärt die ersten Schritte (beim iPad habe ich nur zwei DIN A5 Karten dabei gehabt). Eine, in meinen Augen, vorzügliche Bedienungsanleitung findet sich als PDF-Datei auf einer Mini-CD. Dort werden die Apps (mit Ausnahme des Datei-Explorers) beschrieben.

USB-Anschluss zum Laden und Datenaustausch

Am unteren Gehäuserand findet sich eine microUSB2.0-Buchse. Diese dient über ein mitgeliefertes USB-Kabel sowohl zum Laden per USB-Steckernetzteil, als auch zum Verbindungen mit der USB-Buchse eines PC.  Im Diskussion-Thread des mobi-forum.de weist ein Benutzer darauf hin, dass es sich nicht um eine Standard microUSB-Buchse handelt. Andere Benutzer in diesem Forum berichteten aber, dass die von anderen Smartphones (HTC etc.) vorhandenen microUSB-Kabel passen würden. Ich selbst habe das mitgelieferte USB-Kabel verwendet. Wem dieses zu kurz ist, kann auf die von mir hier für’s iPad skizzierte Lösung zurückgreifen.

Es reicht, das USB-Kabel an Smartphone und an meinen Windows 7-Rechner anzustöpseln. Schon bindet Windows 7 die benötigten Treiber automatisch ein. Danach musste ich nur noch am Smartphone den USB-Zugriff bestätigen. Schon konnte ich die microSD-Karte des simvalley als Wechseldatenträger im Ordnerfenster Computer nutzen (ein Zugriff auf die Android-Dateien bzw. den Speicher ist nicht möglich, da dies einen root-Zugang erfordert).

Unter dem Strich gefällt mir dieser Ansatz extrem gut – denn im Vergleich zum iPad muss ich mir mein Windows nicht mit Bonjour und iTunes ruinieren.

Tipp: Manchmal erscheint die Abfrage der USB-Freigabe nicht. Dann reicht es, das USB-Kabel kurz ab und wieder anzustöpseln. In der Kopfzeile des Android-Desktop sollte links das USB-Symbol angezeigt werden. Zieht man das USB-Symbol der Kopfzeile per Finger nach unten, erscheint ein Menü, in dem man die Freigabeseite für USB-Zugriffe aktivieren kann.

Anmerkung: Eine Alternative wäre, den MyPhoneExplorer als App und als Windows-Anwendung zu nutzen. Im Diskussion-Thread des mobi-forum.de (oder hier) findet sich die Information, dass zur USB-Kopplung mit My Phone Explorer ein ADB-Treiber benötigt wird. Dieser Treiber ist aber nicht auf der Begleit-CD, es wird also ein unbekanntes Gerät im Geräte-Manager gemeldet (siehe oben im Abschnitt zu Bluetooth). Der ADB-Treiber wird aber für den USB-Zugriff auf die Speicherkarte nicht benötigt.

Google-Market und Apps

Auf dem Android 2.2-System sind die Standard Apps wie Browser, Mail-Programm, Chat, Facebook, Fotogalerie, Kalender, Latitude, Kontakte, Fotos (Kamera), sowie ein vorinstalliertes Google App-Pack: Google Mail, Google Message, Google Maps und Google App-Market zu finden.

(Hier wird das glossy Display, in dem sich die Kamera spiegelt, sichtbar).

Ganz nett: die App FM-audio ermöglicht bei eingestöpseltem Headset einen Radioempfang. Die Player können diverse Medien- bzw. Videoformate abspielen:

  • Video: MPEG4, H.263, H.264, WMV;
  • Audio: MP3, MIDI, AAC, eAAC+, WMA, PCM

Beim simvalley SP-60 GPS ist zudem noch ein GPS-Empfänger zur Positionsbestimmung eingebaut, der sich mit Zusatzsoftware zum Navi erweitern lassen soll. Hier habe ich aber gemischte Gefühle. Beim ersten Test mit Google Maps wurde mir ein um gut 5 bis 10 km abweichender Standort angezeigt. Als ich es jetzt, beim Schreiben dieses Blog-Beitrags, nochmals versuchte, war wieder ein falscher Standort markiert. Im mobi-forum.de findet sich hier eine längere Diskussion, in der darauf hingewiesen wird, dass der GPS-Empfänger wohl bis zu 45 Minuten zur Synchronisierung mit den zur Navigation erforderlichen 3 Satelliten benötigt. Ich habe es nicht mehr ausgetestet – in der Android-Kopfzeile wird mir an einem Symbol die Satellitensuche angezeigt. Ob das berichtete Problem mit der fehlerhaften Geschwindigkeitsanzeige noch besteht, habe ich auf die Schnelle nicht getestet.

Eigener App-Kurztest

Um zu sehen, wie das Smartphone reagiert, habe ich auf die Schnelle mal ein paar Apps direkt über deren .apk-Archive installiert (die Anmeldung am Android-Market war auf die Schnelle wegen meiner Wurstfinger nicht möglich – muss ich in Ruhe mal angehen). Hierzu habe ich einfach per USB-Anschluss die gewünschten .apk-Dateien vom PC auf die microSD-Karte des Smartphones kopiert und dann das ganze im mitgelieferten Android Datei-Explorer installiert. Wie das funktioniert, ist hier beschrieben.

Genial, der WiFi-Explorer war mit zwei Fingertipps installiert und ich konnte per WLAN vom PC auf die microSD-Karte des Smartphones zugreifen. Hier habe ich in einer ganzen Artikelreihe beschrieben, wie man den Dateiaustausch zwischen PC und Android-Geräten organisieren kann.

Der Adobe PDF-Reader konnte ich (im Gegensatz zum Eigenbau Android x86) ebenfalls installieren und dann eine PDF-Datei öffnen. Hier machte sich aber der schwache Prozessor bemerkbar, denn gezoomte Dokumente ließen sich nur langsam scrollen. Um schnell eine PDF mal zu checken, ist das aber ok – größere Exzerpte wird man auf dem kleinen Display wohl eher nicht lesen wollen. Wer die App benötigt, sollte mal eine Suchmaschine seiner Wahl nach den Begriffen “Adobe Free PDF Reader .apk” befragen. Ich brauchte jedenfalls nichts aus dem Market zu installieren.

Screenshot Apps liefen erwartungsgemäß nicht, da ich das Gerät nicht gerootet hatte [siehe 15,16]. Mit der Anwendung G-Mail habe ich mich nicht befasst, im mobi-forum.de berichten Benutzer aber, dass sie sehr schnell auf K9-Mail umgestiegen sind. Im Googel-Browser ließ sich problemlos arbeiten.

Bei der SMS-Anwendung wurde ich beim Abrufen der ersten Nachricht aber mit einem Programmabsturz begrüßt. Ein erneuter Aufruf zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichte aber den Zugriff auf die SMS. Wie ich in Forenbeiträgen mitbekommen habe, gibt es den Effekt öfters.

Hier bin ich aber nicht sicher, ob man dies dem Hersteller anlasten kann. Ich frage zwar gewohnheitsmäßig im Bekanntenkreis, ob die Apps abstürzen und höre ein nein. Aber ich habe zumindest bei meinem Eigenbau Android x86 und auch in Emulatoren oder virtuellen Maschinen solche Abstürze häufiger gehabt.

Da die Kamera im Testbericht von news4mobiles.de recht schlecht weggekommen ist, habe ich auf die Schnelle mal ein paar Fotos mit der Kamera-App gemacht. So schlecht fand ich die Bildqualität nun doch nicht (bei der Belichtung gibt es Probleme) – mit einer Digikamera kann die Qualität jedoch nicht mithalten. Aber seht selbst.

Fazit, nach dem ersten Test

Insgesamt hat Pearl mit dem simvalley DualSIM Smartphone SP-40 (99 Euro) und dem SP-60 GPS (129 Euro) ein nettes Android Smartphone im Angebot, welches zu einem extrem attraktiven Preis daherkommt. Von daher darf man ein 100 Euro Smartphone natürlich nicht mit einem gut 500 Euro teuren High-End-Smartphone vergleichen. Unter diesem Aspekt macht das simvalley SP-60 GPS einen durchaus brauchbaren Eindruck. Speziell die DuaSIM-Funktionalität finde ich eine gute Sache – auch wenn im Testbericht unter [12] bemängelt wird, dass sich die beiden Telefonbücher der SIM-Karten sich nicht trennen lassen.

Ob man mit GPRS/Edge klar kommt oder doch UMTS zum Surfen braucht, muss jeder selbst entscheiden. Bei meinen Tests habe ich nur ein paar Webseiten per Edge abgerufen und ansonsten mit einer WLAN-Anbindung gesurft. Was man auf jeden Fall braucht, ist eine microSD-Karte, um Apps und Dokumente zu speichern. Dass unter [12] eine “fehlende microSD-Karte” bemängelt wird, ist für mich beim Preis der beiden Smartphones nicht nachvollziehbar. Was lobend erwähnt werden muss – im Gegensatz zum wesentlich teureren iPad legt Pearl ein kleines Booklet und eine CD mit weiteren Handbüchern bei.

Wer sich über die Einschränkungen des Geräts im Klaren ist und diese Features nicht braucht, kommt an ein extrem preisgünstiges DualSIM Android Smartphone. Was ich mir gewünscht hätte: dass bei Pearl ein Link zu einer Treiberseite des Herstellers existiert, wo man die fehlenden Windows 7 Bluetooth-Treiber nachladen könnte (aber vielleicht gibt es diese noch nicht). Wie es mit Updates für das Android-ROM ausschaut, steht ebenfalls in den Sternen.

Die Themen Bluetooth, Navigation, Rooten, Screenshots und ggf. App-Test stehen noch auf der Agenda, bevor ich das Testgerät an Pearl zurückgebe. Mal schauen, ob ich zusammen mit Pearl noch was rausbekomme. Dann werde ich in separaten Beiträgen berichten. Für Anfang September 2011 ist auf jeden Fall auch noch ein Bericht über das TOUCHLET Tablet-PC X4 Android2.3 geplant und ein Test diverser NAS-Serverlösungen von Pearl in Verbindung mit Android ist auch in Planung. Vorerst werde ich mich aber für eine “kreative Pause” für ein paar Tage zurückziehen.

Links:
1: simvalley DualSIM Smartphone SP-40 bei Pearl
2: simvalley DualSIM Smartphone SP-60 GPS bei Pearl
2a: Dual-SIM-Smartphone mit Android 2.2 “SP-40 EDGE” (refurbished)
3: simvalley MOBILE Akku 1100 mAh für SP-40/SP-60
4: USB-Daten- und Ladekabel 0,80m für SP-40/60
5: simvalley MOBILE Stereo Headset für SP-40 & SP-60
6: NavGear Navi-Upgrade-Kit für simvalley SP-60, D-A-CH + HSE
7: NavGear Navi-Upgrade-Kit für simvalley SP-60, Westeuropa
8: Treiber und Handbücher für simvalley Smartphone (Pearl)

9: simvalley im mobi-forum.de
10: Diskussion bei AndroidPit
11: Testbericht bei mobiflip.de
12: Testbericht bei news4mobiles.de
13: Diskussion bei PocketPC.ch
14: fjsoft.at-Diskussion
15: simvalley SP-60 rooten
16: simvalley rooten im Testbericht bei news4mobiles.de
17: HowToo: MyPhoneExplorer mit Android-Phone verbinden
18: Netter Testbericht bei Webkonzil
19: FAQ zum Simvalley bei Webkonzil
20: Forenbeiträge bei Webkonzil
21: Kurzbericht bei chinamobildes.org


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8 Kommentare zu simvalley Android Dual-SIM-Smartphone "SP-60 GPS"

  1. Pingback: Nachträge zu Artikeln und weitere Infos

  2. Pingback: Screenshots unter Android

  3. Chris sagt:

    Danke für den Bericht. Du hast da echt Mühe reingesteckt. Ich habe noch eine Frage: Ist es möglich, während eine Sim im Internet aktiv ist, dass auf der anderen Sim eingehende Anrufe ankommen?

    • Günter Born sagt:

      @Chris: Sollte so sein – ich hab’s aber, ehrlich gesagt, während der Teststellung nie getestet. Ggf. mal bei Peal direkt nachfragen oder selbst einen Feldtest durchführen.

      [Update: Chris, vergiss meine obige Aussage. Hätte vorher nachdenken sollen. Heute Morgen beim Nordic Walking ist mir deine Frage wieder eingefallen und die Antwort war sofort klar: Das kann nicht funktionieren. Das simvalley GS-60 hat ja nur eine GSM-Einheit. Bei der Anmeldung wird eine der beiden SIM-Karten über den zugehörigen PIN entsperrt – und dann bucht sich das GSM-Teil über diese SIM-Karte beim jeweiligen Provider ein. Die andere SIM-Karte ist nicht aktiv, also ist diese Rufnummer dann nicht beim Mobilfunkanbieter eingebucht. Anrufer laufen also auf die Mobilbox.

      Ich hab doch noch kurz Zugriff auf das simvalley GS-60 bekommen und schnell getestet. Ist so, wie ich oben skizziert habe. Rufe ich die Rufnummer der zweiten SIM an, kommt die Mobilbox.]

      HTH

      Günter Born

  4. Chris sagt:

    Danke für deine Antwort. Ich habe mir schon fast gedacht, dass die Erreichbarkeit der 2. Sim bei einem Telefonat auf Sim 1 nicht gegeben ist.
    Hoffentlich gibt es bald ein Gerät auf Androidbasis, welches dies unterstützt.

  5. Günter Born sagt:

    Nachtrag: Zwischenzeitlich habe ich bei heise.de noch einen Testbericht zum Gerät gefunden. Interessant ist für mich die Ein-/Ausschaltfunktion in den Einstellungen, die mir bisher entgangen ist.

    Zwischenzeitlich ist bei Pearl ein Nachfolgemodell simvalley SPX-5 angekündigt, welches es auch in einer UMTS-Variante geben soll.

    1: http://www.heise.de/mobil/artikel/Dual-SIM-Smartphones-mit-Android-1333329.html

  6. Pingback: Simvalley SPX-5 UMTS FAQ « Borns IT- und Windows-Blog

  7. Duo sim karte sagt:

    Abgesehen von diesen, wenn das Telefon doesnot enthält twwo SIM-Slots dann gibt es Möglichkeit, dual sim durch das Gadget von Dual-Dim Karte verwenden … Glauben Sie mir, diese sind magnificient Gerät & einfach zu bedienen …

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