Windows 8 CP To Go im Eigenbau

[English article]Holla, da hätte Microsoft uns doch fast ausgebremst. Zuerst der Zirkus mit der Freigabe der Consumer Preview von Windows 8, dann der Ärger mit dem nun fehlenden Startmenü. Und zu allem Überfluss fehlt auch noch der Assistent zum Erzeugen einer Windows 8 CP To Go, die eine Installation lauffähig auf einem USB-Medium installiert. Aber “wo ein Wille ist, ist auch ein Weg” – mit ein paar Tricks ist alles möglich.


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Was wird gebraucht?

Um Windows 8 Consumer Preview als To Go-Variante auf ein USB-Medium zu installieren, braucht es folgendes:

  • Eine externe USB 2.0/3.0-Festplatte zur Aufnahme der Windows 8-Installation. Diese Festplatte kann durchaus mittels der Datenträgerverwaltung partitioniert werden. Ein USB-Stick, wie von vielen erhofft, sollte dagegen nicht verwendet werden, da das Ergebnis grottenlangsam und nicht verwendbar ist.
  • Eine lauffähige Windows 8-Installation, unter der die betreffenden Schritte ausgeführt werden können, sowie eine Windows 8 Consumer Preview Setup-DVD (32 oder 64 Bit).
  • Das Programm imagex.exe aus dem Windows Automated Installation Kit (ich habe die Variante für Windows 7 verwendet). Alternativ müsste es die Dateien im Windows Assessement and Deployment Kit (ADK) for Windows 8 Consumer Preview geben. Aus dem WAIK bzw. ADK wird die Datei imagex.exe aus dem Tools-Ordner in der zur Betriebssystem passenden 32- oder 64-Bit-Variante gebraucht. Am besten kopiert man diesen Ordner auf die Festplatte des Windows 8-Systems.

Und man sollte noch ein wenig Zeit mitbringen, um die entsprechenden Schritte durchzuführen. Ich habe ca. 20 Minuten gebraucht, bis eine Windows 8 CP To Go-Variante (32 Bit) auf meiner Festplatte im Dual-Boot neben einer 32- und 64-Bit-Version der Developer Preview bootete.

Partitionieren der Festplatte

Hier und hier hatte ich vor ein paar Monaten für die Windows 8 Developer Preview beschrieben, wie man sich eine Windows 8 To Go-Variante auf einer USB-Festplatte erzeugen kann. Dieser Ansatz funktioniert auch mit der Consumer Preview. Statt eines USB-Sticks habe ich lediglich meine vorhandene USB 2.0-Festplatte verwendet, auf der ich eine 40 GByte Partition reserviert habe.

Man kann das Partitionieren mit diskpart in der administrativen Eingabeaufforderung vornehmen (wie hier beschrieben). Um mir die Arbeit etwas zu erleichtern, habe ich die Computerverwaltung über die Metro-Suche aufgerufen. Dann reichte es, die Datenträgerverwaltung in der linken Spalte anzuwählen und dann zum USB-Laufwerk zu gehen.

Anschließend kann die gewünschte Partition komfortabel in der Datenträgerverwaltung von Windows 7 oder 8 angelegt werden. Achten Sie aber darauf, dass die Primärpartition zur Aufnahme der Bootdateien als aktiv gekennzeichnet ist. Andernfalls kann das System nicht starten. Ob eine 350 MByte Startpartition “System-reserviert” angelegt wird, bleibt ihnen überlassen.

Im oben gezeigten Beispiel sind drei Primärpartitionen und eine erweiterte Sekundärpartition meiner USB 2.0-Festplatte zu sehen. Die 350 MByte Partition wurde vom Workspace Creator einer frühen Windows 8-Variante erzeugt und entspricht der Windows 7-Partition “System-reserviert”. Die Partition wird nicht unbedingt gebraucht, stört aber auch nicht. Die beiden folgenden Primärpartitionen enthalten jeweils die 32- und 64-Bit-Version der Windows 8 Developer Preview, die ich noch aufheben wollte. Anschließend habe ich mir auf der Sekundärpartition per Kontextmenü eine neues logisches Volume mit der Größe von 40 GByte angelegt, dieses NTFS-formatiert und mit Win832CP benannt. Danach kann die Datenträgerverwaltung wieder geschlossen werden.

Windows 8 To Go übertragen

Nun ist es an der Zeit, die Windows 8 Installationsdateien als To Go Variante auf die neue Partition bzw. das neue logische Volume zu übertragen. Ich habe die hier beschriebene Vorgehensweise nun leicht modifiziert – das Erzeugen der logischen Disk kann entfallen.

  1. Booten Sie auf jeden Fall mit Windows 8 Consumer Preview und stellen Sie sicher, dass sich die USB 2.0-Festplatte im Zugriff befindet.
  2. Legen Sie den Windows 8 Installationsdatenträger in eine DVD-Laufwerk ein und stellen Sie sicher, dass darauf zugegriffen werden kann.
  3. Stellen Sie sicher, dass die benötigte Version der Datei imagex.exe in einem lokalen Ordner der Festplatte aufrufbar ist.
  4. Öffnen Sie das Fenster des Windows Explorers und stellen Sie fest, welche logischen Laufwerksbuchstaben das DVD-Laufwerk mit der Installations-DVD und das für die Windows-Installation vorgesehene logische Laufwerk der USB-Festplatte besitzen.
  5. Zeigen Sie per Maus in die linke untere Ecke des Desktop und warten Sie, bis das Symbol des Start Screens erscheint.
  6. Klicken Sie nun mit der rechten Maus (ohne diese zu bewegen, sonst das eingeblendete Symbol wieder verschwindet).
  7. Wählen Sie im eingeblendeten Kontextmenü den Befehl Eingabeaufforderung (Administrator).
  8. Anschließend geben Sie in der Eingabeaufforderung die nachfolgenden Befehle zum Erzeugen der Installation ein.

Es sind nur noch zwei Befehle erforderlich, um die Installationsdateien und ggf. die Bootdateien auf die Festplatte zu schreiben. Der Befehl:


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imagex.exe /apply d:\sources\install.wim 1 g:\

schreibt die Windows-Dateien aus der install.wim auf das Ziellaufwerk. Hier wird vorausgesetzt, dass das DVD-Laufwerk mit der Install-DVD den Laufwerksbuchstaben d: besitzt und die Installationsdateien im Ordner \sources zu finden sind. Die Laufwerksangabe g:\ am Ende der Befehlszeile legt das Ziellaufwerk fest, auf das die Installationsdateien zu übertragen sind. Hier war es das Laufwerk g: – in ihrer Umgebung können andere Laufwerksbuchstaben erforderlich sein.

Im nächsten Schritt muss man noch versuchen, die Boot-Dateien auf die gewünschte Partition zu schreiben. Dies ist mit folgendem Befehl möglich:

bcdboot.exe g:\windows /s g: /f ALL

Hier gibt g: den Laufwerksbuchstaben des USB-Laufwerks an. Der Befehl schreibt die benötigten Dateien aus dem Windows-Verzeichnis in den Bootbereich des Mediums. Allerdings ist dieser Ansatz etwas frickelig. Bei einer Festplatte mit mehreren Partitionen müsste der Partition “System-reserviert” in der Datenträgerverwaltung ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen und dieser Buchstabe in obigem Befehl als Ziel verwendet werden.

Bootmenü ggf. bereinigen bzw. reparieren

Da das Schreiben der Booteinträge erfahrungsgemäß schief läuft (passiert mir jedenfalls regelmäßig), habe ich mir eine andere Strategie zur Reparatur zurecht gelegt.

  1. Man bootet ein System mit Windows 8 CP auf einem bereits laufenden Rechner (Windows 7 ist nicht ausreichend, da Windows 8 mit dessen Bootdateien nicht startet).
  2. Man ruft ein installiertes EasyBCD oder Visual BCD auf, lädt ggf. die Bootdateien von der USB-Festplatte und passt das Boot-Menü gemäß seinen Wünschen an.

Den Umgang mit EasyBCD habe ich hier für die Developer Preview skizziert. In der Consumer Preview lässt sich das auf die gleiche Weise nutzen. Gegebenenfalls müssen den Partitionen der USB-Festplatte noch Laufwerksbuchstaben mithilfe der Datenträgerverwaltung zugewiesen werden.

Der obige Screenshot zeigt die BCD-Einträge meiner USB-Festplatte im Visual BCD Editor. Hierzu muss aber der richtige BCD-Store geladen werden. Dies erfolgt im Menü Store über den Befehl Open store.

Dann öffnet sich das nachfolgend gezeigte Dialogfeld, in dem ich dann zum Laufwerk (Partition) “System-reverviert” gegangen bin und die Datei BCD im Ordner Boot ausgewählt habe.

Damit Sie die Datei BCD finden, muss der Partition bzw. dem logischen Volumen ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen worden sein. Zudem ist im Windows Explorer auf der Registerkarte Ansicht des Menübands die Menüschaltfläche Optionen angewählt werden. Anschließend ist im Dialogfeld Ordneroptionen die Registerkarte Ansicht anzuwählen. Dort sind dann die Option “Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen” zu markieren und die Markierung des Kontrollkästchens “Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)” zu löschen. Dann werden versteckte Systemdateien wie der Ordner Boot und die Datei BCD sichtbar.

Nachdem die Einträge im BCD-Store korrigiert oder erweitert wurden, können die Systemdateien wieder ausgeblendet und der Laufwerksbuchstabe für die Partition “System-reserviert” wieder entfernt werden.

Windows To Go – Consumer Preview on the run …

Tja, und nach diesen Vorbereitungen sollte das Ding rennen. Beim ersten Start konfiguriert sich das System (gilt auch, falls die USB-Disk an einen neue Maschine gehängt wird). Dabei ist ein Neustart erforderlich. Anschließend wird man durch diverse Konfigurationsseiten geführt, wobei auf einer der Produkt-Key abgefragt wird. Interessanterweise findet sich dort eine Schaltfläche “Überspringen” (ich habe aber nicht getestet, ob das Einrichten ohne Key möglich ist). Die restlichen Konfigurationsseiten entsprechen dem Setup bei einer normalen Installation.

Nachfolgend noch ein paar Fotos meines 10 Zoll Netbooks mit USB 2.0 Festplatte und Windows 8 CP To Go.


Auswahl des Boot-Device im BIOS-Menü


Auswahl des Boot-Eintrags im Boot-Menü (ich habe 3 Varianten installiert)

Erstes Lebenszeichen – der vergurkte Betta-Fish


Voila, der Coral-Lock-Screen nach dem Einrichten


Und hier der Desktop mit Betta-Fish und fehlendem Start-Element

Das Ganze bootet zwar etwas langsam, ist aber durchaus brauchbar. Mit einer schnellen USB 3.0-Festplatte samt USB 3.0-Anschluss sollte das System recht fix laufen.

Ich hab’s auf dem Medion Akoya 1210 Netbook und auf einem Dell Inspiron One 2330 getestet. Wo es beim Medion aber hakt, ist die Tastatureinbindung. Alle Tasten, die eine Fn-Belegung haben, werden nicht sauber erkannt – dürfte ein Bug sein, der in der Developer Preview nicht vorhanden war. Zudem können bei einer Auflösung von 1024 x 600 Pixel keine Metro-Apps aufgerufen werden. Da hat Microsoft im Gegensatz zur Developer Preview einen “Sperre” eingezogen. Wie sinnvoll das ist, wo Windows 8 doch auf jeder Windows 7 Hardware laufen soll – und auch unter dem Aspekt, dass die Metro UI nicht abschaltbar ist, muss sich jeder selbst beantworten. Schätze, dass sollte Microsoft nochmals ziemlich stark nachdenken.

Ähnliche Artikel:
a: Dual-Boot für Windows 8 To Go
b: Windows 8 to go “Developer Preview” selbst gemacht
c: Windows 8 To Go auf 16 GByte USB-Stick erstellen


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13 Kommentare zu Windows 8 CP To Go im Eigenbau

  1. Niels M sagt:

    HI
    Ich habe das nach plan ausgeführt es geht wunderbar!!!
    habe ein 64 gb 3.0 usb stick an einem 2.0 port (leider) da er die expresskarte mit den beiden 3.0 ports nicht im bios erkennt und ich somit auch nicht von dort starten kann.
    Windows 8 startet ganz normal geht auch alles gut.
    Bis auch….. es gehen leider keien updates kommt immer der fehler 8007005 wat auch immer.
    Man kann leider aus irgend welchen gründen keine apps laden.
    Und ich bekomme keinen grafik treiber installiert.
    Villeicht kannst mir da weiter helfen ich werde auf jeden fall nicht auf geben und weiter mein glück probieren.

    MFG Niels M.

    • Günter Born sagt:

      @Nils: Danke für das Feedback – Du bist jetzt der 2., der eine positive Rückmeldung gibt. Interessant ist, dass der USB 3.0 Stick bootet und benutzbar ist.

      Zum Fehlercode – der kann imho nicht stimmen, da immer 8 Ziffern gefordert sind. Falls es 0x800007005 ist, findest Du hier Infos und einen Verweis auf ein FixIt für WIndows 7.

      Zum “Apps laden” – da hat Windows 8 CP wohl noch Probleme, wie man am Answers Forum von MS sieht. Du könntest den Tipp zum Zurücksetzen “PC zurücksetzen” (siehe Installations-FAQ, Abschnitt zu Apps) nutzen – vielleicht hilft es.

      Zum Grafiktreiber: Da hat es wohl gestern eine Aktualisierung von nVidia gegeben.

  2. Niels M sagt:

    Ich habe den vorgan noch mal wider holt und jetzt geht nicht mehr habe es immer wie es beschrieben wahr gemacht.Habe ein paar bilder des vorganges gemacht.(win8 cp Läuft da in vm virtualbox)
    Es klappt auch alles aber wenn ich von dort dem usb booten möchte kommt nur ein strich und dan lädt ganz normal win 7.
    Ich weiß nicht mehr weiter bekomme ihn nicht mehr zum booten.

    Die bilder des vorganges: https://rapidshare.com/files/4163201320/Windows_8_USB_Stick.rar

    MFG Niels M.

  3. Samson sagt:

    Habe das slebe Problem wie Niels.
    Zwei mal versucht, 6 Stunden verbraucht, bootet einfach nicht.

  4. Günter Born sagt:

    @Niels: An das Rapidshare-Zeugs komme ich nicht ran. @Samson: Ich kann da momentan wenig helfen – es gibt jetzt drei Leute, die mit “bootet nicht” hier aufgeschlagen sind.

    Fall 1: Der Betreffende hat nach eigener Aussage meine Schritte wohl nochmals wiederholt und dann bootet das System.

    Fall 2: Niels M hat das einmal hin bekommen – und jetzt wohl Probleme (nutzt einen USB-Stick).

    Fall 3: Samson – bekommt das Booten nicht hin – wobei keine Info über Details vorliegen.

    Ich habe momentan keine Zeit, in die Details zu gehen, weil ich mit Hochdruck am Windows 8 Beta-Buch schreibe. Aber grundsätzlich würde ich zur Reparatur folgenden Ansatz versuchen.

    – die Boot-Dateien mit einem Tool wie EasyBCD auf die Partition “System-reserviert” der Festplatte schreiben und diese Partition in der Datenträgerverwaltung auf aktiv zu setzen.

    – Dann wird Windows 8 zwar nicht mehr booten, aber es sollte ein Boot-Menü erscheinen.

    – Dann die virtuelle Maschine mit der Windows 8 Setup-DVD booten und über die Computerreparaturoptionen die Bootdateien reparieren lassen (darauf achten, dass die interne virtuelle Disk mit der lauffähigen Windows 8 Installation beim Booten nicht eingebunden ist – sonst wird deren Boot-Konfiguration repariert).

    Ich habe immer eine neue VM für so was aufgesetzt oder einen Netbook/Computer mit externem DVD-Brenner und abgeklemmter interner Festplatte verwendet. Auf diese Weise habe ich meine ersten Medien zm Laufen gebracht.

    Könnte natürlich noch sein, dass Windows To Go nicht so stabil läuft, wie Microsoft sich das erhofft. Hardwarekonfiguration ist möglicherweise kritisch. Wäre vielleicht auch der Grund, warum der Portable Workspace Creator nicht mit an Bord ist.

    Erfahrung aus dem Developer Preview: Einige Leute haben Windows To Go hin bekommen, andere sind gescheitert. Und meine Erfahrung mit Windows To Go Consumer Preview sind, dass da offenbar noch Fehler drin sind. Hier bootet zwar alles – aber ich habe auf einem Netbook massive Tastaturprobleme und kann nur mit dem OnScreen-Keyboard arbeiten.

    Falls mit noch was einfällt, trage ich es hier nach. Um das Gleiche möchte ich euch bitten – und habt Verständnis, wenn ich nicht voller Begeisterung das Thema adoptiere. Wir bewegen uns momentan technisch außerhalb dessen, was Microsoft den Testern zugestehen wollte.

  5. Niels M sagt:

    HI
    ich habe es geschafft. Das problem ist das die partition nicht aktive wahr.
    Und schon ging das booten auch wd.
    Leider habe ich es nach stunden lagen suchen und probieren es nicht geschafft den grafik treiber zu instalieren noch updates auszufüren.
    Das sagt er immer wenn ich updates im browser oder im system ausfüren will.
    http://imageshack.us/photo/my-images/854/img20120305194758.jpg/
    Kann es sein das das programm keine admin rechte zum schreiben auf dem usb stick hat? Was ich nicht verstehen würde admin bin ich ja?

    Mfg Niels M

    • Günter Born sagt:

      @Nils, danke für die Rückmeldung. War explizit im Artikel erwähnt

      Achten Sie aber darauf, dass die Primärpartition zur Aufnahme der Bootdateien als aktiv gekennzeichnet ist. Andernfalls kann das System nicht starten. Ob eine 350 MByte Startpartition “System-reserviert” angelegt wird, bleibt ihnen überlassen.

      Zum Thema Grafiktreiber habe ich hier kurz was geschrieben. Zum Update-Fehler – hier gibt es einen separaten Artikel.

      Ob der USB-Stick da Ursache ist, kann ich nicht sagen. Ich schrieb ja schon, dass ich eine USB 2.0-Festplatte bevorzugen würde. MS hat die auf der BUILD 2011 ausgegebenen Stick ja in der Firmware modifizieren lassen, so dass diese sich als USB-Festplatte ausgaben.

      Ich bin noch nicht zum Testen gekommen, ob bei mir MS Update lebt – gibt zu viele andere Baustellen und Buch schreiben geht vor. Im Rahmen dieses Buchprojekts werde ich sicherlich einen Blick auf Update werfen – momentan gilt es, die Installationstücken im Manuskript zu adressieren.

  6. Niels Moritz sagt:

    Also es ist so das ich woll nicht die denn vollen zugriff oder Befähigung habe habe um alles zu ändern.
    http://imageshack.us/photo/my-images/696/widnows8.png/
    habe da mal nen Screen gemacht wo man sehen kann das man das nur als admin machen kann was ich ja bin?

    mfg Niels M.

  7. Günter Born sagt:

    Niels: Ok, jetzt ist alles klar – Refresh und Reset geht bei Windows To Go nicht – habe das vor ein paar Tagen in diesem Artikel per Leserkommentar erfahren.

    Nachtrag 1: Hier gibt es noch einen Kommentar in meinem englischsprachigen Artikel zur Developer Preview, wo ein Leser noch einen Weg mittels einer installer.cmd gefunden hat. Ich bin dem aber noch nicht nachgegangen – Schreiben des Beta-Buchs geht vor.

    Nachtrag 2: Im englischsprachigen Artikel findet sich noch ein Hinweis eines Lesers, das wohl eine alte BCD-Version beim Kopieren verwendet wird. Zudem habe ich da den Hinweis gegeben, dass in der To Go weder Updates noch Treiberinstallationen funktionieren. Ich habe die Problematik u. a. in [1] adressiert. Da ich beim Schreiben meines Windows 8 CP-Buches die gesamte Funktionalität der Hardware brauche, verwende ich zwischenzeitlich installierte Versionen (meist auf .vhd-Disks).

    Nachtrag 3: Zwischenzeitlich “schießen die Anleitungen, um Windows 8 To Go zu erzeugen, wie Pilze aus dem Boden”. Unter [4] gibt es eine englischsprachige Anleitung und bei Chip.de findet sich eine gut gemachte Bilderstrecke [2], die die Schritte zeigt, um eine Windows 8 To Go-Version zu erstellen. Und Georg Binder hat unter [3] einen Beitrag online gestellt, der sich ebenfalls mit den Schritten befasst. Beide Beiträge verzichten bei der Anwendung von bcdboot auf den undokumentierten Schalter /All – keine Ahnung, was für Folgen das hat. Die Hinweise von Georg Binder, dass beim Ziehen der USB-Disk das System einfriert, kann ich so nicht bestätigen – hier stirbt das System mit einem Blue-Screen. Bei einem USB 2.0-Stick hatte ich hier Probleme, überhaupt mit dem System arbeiten zu können – diesen Ansatz würde ich persönlich als unbrauchbar ausschließen. Und zum Thema “Hardwareerkennung” hatte ich ja im vorherigen Absatz was geschrieben. Zum Thema USB 3.0-Stick werde ich noch einen separaten Beitrag verfassen, denn ich habe jetzt ein Testmuster von Kingston bekommen (gibt auch da ganz interessante Erkenntnisse).

    1: http://www.borncity.com/blog/2012/03/16/windows-8-grafikauflsung-beim-msi-wind-u-100-teil-1/
    2: http://www.chip.de/bildergalerie/Windows-To-Go-So-laeuft-Windows-8-auf-dem-USB-Stick-Galerie_54926063.html
    3: http://www.windowsblog.at/post/2012/03/04/HowTo-Windows-8-Windows-to-Go.aspx
    4: http://www.rmprepusb.com/tutorials/win8togo

  8. Pingback: Windows 8: Grafikauflösung beim MSI Wind U 100 – Teil 1 « Borns IT- und Windows-Blog

  9. Pingback: [BLOCKED BY STBV] Windows 8 To Go und USB 3.0-Sticks – Teil I « Borns IT- und Windows-Blog

  10. Pingback: [BLOCKED BY STBV] Windows 8 To Go-Probleme bei USB-Sticks – I « Borns IT- und Windows-Blog

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