Firefox und Google Chrome verhunzen SSDs

MozillaIhr besitzt eine SSD und nutzt den Firefox- oder Google Chrome-Browser? Dann seid habt ihr einen SSD-Killer an Bord, und es ist angeraten, diese Problembären zu bändigen.


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Der Hinweis ist mir vorgestern von Edgar G. zugegangen (danke) – ich komme aber, wegen ausgedünnter Blog-Aktivitäten, erst heute dazu, das Thema zu bringen. In diesem Blog-Beitrag (Englisch) berichtet ein Nutzer über einen seltsamen Effekt, über den er kürzlich gestolpert ist.

Bei aktuellen Browsern lassen sich ja mehrere Tabs gleichzeitig öffnen. Und plötzlich kommt es zu heftigen Schreibzugriffen auf das Systemlaufwerk. Ich hatte den Effekt im Blog-Beitrag Windows 10: Merkwürdiges beim Defender angerissen, für mich aber noch keine Lösung gefunden. Zurück zum aktuellen Thema.

Ein Nutzer hat auf seinem System das Tool SSD Life ausgeführt. Das Tool analysiert, wie aktiv eine SSD genutzt wird und wie groß die Lebensdauer noch ist. Der Benutzer ließ das Tool an zwei verschiedenen Tagen auf einer Workstation laufen. Dort wurden nur ein paar E-Mails abgerufen und einige wenige Browser-Tabs im Firefox geöffnet. Umso erstaunter war der Nutzer, dass auf dem System täglich 12 Gigabyte an Daten auf die SSD geschrieben wurden. Und kruder: Selbst wenn die Maschine unbenutzt vor sich hin lief, schrieb irgend ein Prozess immer noch 10 Gbyte an Daten auf die SSD. Etwas, was nicht wirklich gut ist und einer Erklärung bedarf.

Firefox als Problembär

Eine Analyse des Systems zeigte im Ressource Monitor, dass der Firefox recht heftige I/O-Operationen auf der SSD vornahm. Der Autor gibt an, dass es die Funktion zum Sichern der geöffneten Browser-Tabs als Verantwortliche war. Der Firefox schreibt kontinuierlich zwischen 300 KByte und 2 MByte pro Sekunde in eine Datei recovery.js. Eine Kontrolle mit dem Process Explorer ergab, dass der Firefox-Browser an einem Tag satte 34 Gigabyte an Daten auf die Festplatte geschaufelt hat.


(Quelle: servethehome.com)

Weitere Untersuchungen ergaben, dass nicht nur die Datei recovery.js beteiligt war. Im Blog-Beitrag führt der Autor aus, was er untersucht hat. Unter anderem werden auch riesige Cookie-Dateien geschrieben. 

Ein einfacher Fix

Der Autor gibt für den Firefox-Browser eine einfache Lösung zur Reduzierung des Datenvolumens an.

1. Einfach die URL about:config im Adressfeld des Firefox-Browser eingeben und die Sicherheitswarnung bestätigen.

2. Dann den Parameter browser.sessionstore.interval suchen und per Doppelklick anwählen.


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3. Anschließend den Wert von 15.000 (15 Sekunden) auf 1.800.000 (30 Minuten) hochsetzen.

Mit dieser Maßnahme konnte die Zahl der geschriebenen Bytes auf 2 GByte pro Tag reduziert werden.

Auch Google Chrome & Co. machen das …

Wer jetzt über den Firefox lacht, dem sei gesagt, dass auch der Google Chrome-Browser das gleiche Verhalten zeigt. In diesem Forenthread findet sich der Hinweis, das der Chrome 16 GByte pro Tag auf das Systemlaufwerk schreibt. Thunderbird oder Slimjet-Browser sind genau so beteiligt. Teilweise sind aber auch die abgerufenen Webseiten beteiligt, die extrem viele Daten in Cookie-Files schreiben.

Tipp: Im betreffenden Forum wird der Tipp gegeben, die Browser im Inkognito-Modus zu betreiben, um das Speichern von Sessiondaten zu reduzieren. 

Abschließende Gedanken

Ich gestehe, als ich das gelesen habe, sind mir die Gesichtszüge etwas entgleist. Denn mir drängt sich ganz spontan die Frage auf, ob die Damen und Herren Entwickler überhaupt noch wissen, was sie sich da zusammen schnitzen. Oder verwendet keiner von denen eine SSD oder hat sich mal mit der Bandbreite von Disk I/O-Controllern auseinander gesetzt?


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26 Kommentare zu Firefox und Google Chrome verhunzen SSDs

  1. Andreas B. sagt:

    Danke! – Besonders auch für die (wie immer) klar verständliche Anleitung. 🙂

  2. Pixelkrieger sagt:

    Von mir auch ein großes Dankeschön zum Fix.

  3. Tim sagt:

    Noch einfacher, das Browergedöns Cache und Co in eine RamDisk schieben.
    Bei der Austattung der Rechner von heute, ist das wirklich kein Problem mehr und das Thema wurde leider vergessen, obwohl es heute mehr Möglichkeiten dafür gibt, eine Ramdisk zu nutzen. Als keiner den Speicher üppig im Rechner hatte, war es bekannter, aber für Browser hat man nie “viel” abzwacken müssen.
    Bei Chrome nur etwas blöd, das man den Pfad scheinbar nur mit einer Desktopverknüpfung (anfänger) umbiegen kann, welche die Optionen enthält, oder man hofft, das gesetzte Symlinks (fortgeschritten) der entsprechenden Ordner sauber funktionieren.

    Mit RamDisks wie von

    http://memory.dataram.com/products-and-services/software/ramdisk
    (Für Browser reicht auch die kostenlose Version)

    lässt sich auch der Zustand beim beenden von Windows auf der Festplatte speichern und beim booten wieder in den Speicher laden, wenn man die Browserdaten nicht löschen möchte. Wer löschen will, hat es noch einfacher, ohne das je was auf der Platte gelandet ist, egal ob ssd oder klassische Drehscheibe…

    • riedenthied sagt:

      Da es sich ums Session-Recovery handelt, ist die RAM-Disk wohl der denkbar schlechteste Ort dafür. Wenn der Rechner mal abstürzt, dann will man ja seine Browser-Tabs wiederhaben.

      Davon abgesehen fallen bei mir auf dem Firefox “nur” 1 GB am Tag an, obwohl ich momentan auch ca. 60 Tabs geöffnet habe. Die meisten davon könnte ich mir auch mal für später bunkern, aber man ist halt faul.

      • Tim sagt:

        Na bei dem Fix um den Problembären Session-Recovery

        “3. Anschließend den Wert von 15.000 (15 Sekunden) auf 1.800.000 (30 Minuten) hochsetzen.”

        hoff ich dann, das deine Faulheit sich nicht bei einem Absturz in Minute 29 vor der nächsten Sicherung deiner 60 Tabs rächt… 😉

        • riedenthied sagt:

          Wer sagt denn, dass ich das einfach so übernehme? Wenn man etwas denken kann, stellt man sich den optimalen Wert selbst ein. Ich für meinen Teil schaue mir jetzt erstmal an, wie sich das bei einem Intervall von einer Minute auswirkt. Damit sollte es in der Theorie ja schon um Faktor 4 schrumpfen.

          Davon abgesehen hätte ich bei einem 30-minütigen Intervall immernoch 55 der 60 Tabs gerettet.

          • Tim sagt:

            Das mit dem Denken ist ja immer so ne Sache…

            Mit einem GB am Tag bist Du doch gar nicht Betroffener…

            Bei 32GB pro Tag nur für den Browser hat man allerdings schon einige TB im Jahr zusammen und dann halten dessen SSDs ja theoretisch weniger als 10 Jahre… Echt Schlimm

  4. Holger K. sagt:

    Danke für die Info, aber das war mir schon seit 2011 bekannt, dass Firefox und andere Software, aber auch Windows selber, den Systemdatenträger sehr intensiv nutzen und da unangebrachterweise viele Daten schreiben. Aber die Lösung in Firefox war mir bis dato unbekannt.

    Aus meiner Sicht scheint es sich leider noch nicht bei den Entwicklern herumgesprochen zu haben, dass zunehmend SSDs zum Einsatz kommen und der Wearlevel dieser Datenträger darunter leidet.
    Wahrscheinlich wird es so sein, dass falls immer auch ein Entwickler darüber vielleicht nachgedacht haben mag, der Umstand als unbedenklich erachtet wurde, da niemand wohl wegen einer allzuschnell unbrauchbar gewordenen SSD Mozilla, Microsoft oder andere in Regress nehmen würde.

    Ich habe nicht umsonst das gesamte Benutzerdatenverzeichnis auf eine normale Festplatte ausgelagert, auch wenn dies Vorgehen unter Windows 10 wegen der halbjährlichen Upgrades nicht ratsam ist. Ich benutze aber noch Windows 8.1 und habe derzeit kein Interesse auf Windows 10 umzusteigen.

    In diesem Zusammenhang möchte ich auf die verschiedenen Anwendungs- und Dienstprotokolle von Windows verweisen, in denen meist nur unwichtige Ereignisse, dafür aber teilweise in sekündlichem Takt, protokolliert werden. Man kann zwar filtern, aber nur auf der Ausgabeseite. Protokolliert wird immer alles.

  5. Alexander sagt:

    Zur Info: Ich habe grade das Verhalten vom Edge Browser untersucht. Hier gibt es keine auffälligen Schreiboperationen. Aber ich bin wahrscheinlich der Einzige, der den tatsächlich nutzt 🙂

  6. Dekre sagt:

    Entweder habe ich was nicht richtig gelesen oder ich verstehe das Problem nicht.
    Ich denke, dass das alle (!) Browser machen und Thunderbird als E-Mail Programm auch. Deshalb sollte man immer die Verläufe nach Browsernutzung löschen. Das hat mE nun nichts mit der Verwendung von SSD-Platten zu tun. Der inkongito-Modus ist nun auch was anderes, schreibt aber trotzdem, löscht aber vieles. Das was und wieviel und wo gespeichert wird und nach Schließen der Browser nicht gelöscht wird, kann man sehr gut mit CCleaner überprüfen. Am meisten speichert Chrome. Es hängt auch davon ab, welche Seiten man besucht hat.

    Zu E-Mail (Outlook) ist es das gleiche. Erhält man Info-Werbe-Emails mit Bildern etc sind meistens Cookies dabei, ganz viele bei Payback. Auch das BMF bei Newsletter-Abo hat immer ein BMF-Cookie dabei. Da bei mir IE11 der Standardbrowser ist, werden diese dann dort sichtbar und gespeichert. Wer den Browserverlauf etc nie löscht, hat bald die Festplatte voll, unabhängig vom Festplattentyp.

    Bei Firefox kann man den Inkognito-Modus in den Einstellungen aktivieren. Bei Chrome muß man dann erst Chrome öffnen und dann ein neues Fenster oder man klickt mit der rechten Maustaste auf das Chrome-Symbol und wählt dann “Inkognito…”. Bei den Browsern muss man dann aber unbedingt die Add-on-Einstellungen anpassen und bei jedem auf “inkognito” klicken, weil diese sonst nicht aktiviert werden.

    Aus Sicherheitsgründen kann ich nur jeden raten immer alles nach schließen des Browsers zu löschen. Die Einstellungen in den Browsern helfen da nicht. Über CCleaner (Kaufvariante) kann man das automatisch einstellen.

    • Deine Interpretation ist schon korrekt – nur bei SSDs ist das auf die Dauer tödlich.

      Ziel den Blog-Posts war ja auch, das Thema mal hochzuspülen – mir war es unbekannt bzw. ich hatte den Chrome wegen hoher Disk-I/O im Verdacht, kann das aber noch nicht als verifiziert angeben, zumal der Prozess “System” irgendwann extrem hohe Disk I/O veranlasst und das System für Minuten unbrauchbar macht.

      • Dekre sagt:

        @ Hallo Günter, Dein Beitrag ist ok. Es zeigt, dass SSD-Festplatten mal wieder nicht so toll sind und andererseits sollte man immer den Brwoseverlauf löschen. Ich habe dann auch mal wieder nachdedacht wie es bei mir ist und ob ich Probleme vermeiden kann. Dein Beitrag hat bei mir schon ein Ziel erfüllt. Er weist auf das wichtige thema hin, dass bei Internetanschluss vieles auf dem PC liegen bleibt wo diverse Programme und Unternehmen zugreifen, wenn man nicht gegensteuert.

        Der Beitrag im obigen englischen Link ist aber so mE auch etwas oberflächlich.
        Interessant sind auch die inkongnito-Varianten in den jeweiligen Browser. Denn diese speichern nach schließen auch. wenn man nicht löscht. Zumal da auch die Einstellungen in den jeweiligen Browsern angepasst werden. Mit diesem Modus kann man sich in Punkto Sicherheit auch ins eigene Knie schießen.
        Was ich nicht verstehe ist, dass Leute Ihre Browserverläufe nicht richtig löschen. Hinzu kommt das mit den E-mails. DAs sind meines Erachents alles Sicherheitsrisiken, die vermieden werden können. Mit den Process-manager kann man das beobachten, aber mit CCleaner kann man nachverfolgen was da alles drauf bleibt und wo es ist. Ich werde mal einen Eigenversuch starten und für einen 1 Tag die Browser nicht über CCleaner automatisch löschen lassen. Da wird schon einiges zusammen kommen.
        Danke und Grüße

        • Ingo sagt:

          Weder ist das Fazit des Artikels, dass SSDs nicht toll sind, noch sollte man ständig den Verlauf löschen. Ich weiß ja nicht, wie du auf beides kommst.

          Alles andere als eine SSD will man heute in einem PC als System- und Programmlaufwerk nicht mehr haben. Die heutigen SSDs schreiben so viele Daten, bis sie irgendwann mal sterben, dass man sie im Normalbetrieb nicht totgeschrieben bekommt. Nicht einmal, wenn Firefox oder Chrome mehr als sinnvoll schreiben.

          Und warum sollte man ständig den Verlauf löschen? Der Verlauf ist doch meine Erinnerung, auf welchen Seiten ich war und darin finde ich Dinge wieder, die ich mir schonmal angeschaut hatte. Es ist doch vollkommen kontraproduktiv, diesen ständig zu löschen. Wozu denn?
          Natürlich kommt da täglich was zusammen, wenn man nicht löscht. Das ist der Zweck der Funktion!

          • Hänk sagt:

            “Die heutigen SSDs schreiben so viele Daten, bis sie irgendwann mal sterben, dass man sie im Normalbetrieb nicht totgeschrieben bekommt.”

            Das finde ich allerdings auch, hab da aber nur meinen persönlichen Erfahrungswert. Meine ultra-billige von 2011 lief stets mit Chrome und Firefox und tuts immer noch.

            Wie lange soll man denn eine SSD benutzen? Auch, wenn das Verhalten von Firefox und Co. in der Standardeinstellung ärgerlich ist, so halten SSDs doch trotzdem so lange, bis sie sowieso veraltet sind – oder bilde ich mir das ein?
            Das andere Phänomen, dass das System wegen hoher Disk-I/O minutenlang unbenutzbar wäre, hatte ich auch noch nie.

          • Hänk sagt:

            “Die heutigen SSDs schreiben so viele Daten […], dass man sie im Normalbetrieb nicht totgeschrieben bekommt.”

            Das finde ich allerdings auch, hab da aber nur meinen persönlichen Erfahrungswert. Meine ultra-billige von 2011 lief stets mit Chrome und Firefox und tuts immer noch.

            Wie lange soll man denn eine SSD benutzen? Auch, wenn das Verhalten von Firefox und Co. in der Standardeinstellung ärgerlich ist, so halten SSDs doch trotzdem so lange, bis sie sowieso veraltet sind – oder bilde ich mir das ein?
            Das andere Phänomen, dass das System wegen hoher Disk-I/O minutenlang unbenutzbar wäre, hatte ich auch noch nie.

          • Dekre sagt:

            @Ingo, danke – und Zweck der Funktion bzw. Einstellung in den Browsern “löschen” ist löschen. Ich weiß wo ich war und wo ich was suchte. Es ist ein wichtiges Thema in Punkto Sicherheit. Wer will, kann doch seine Einstellungen in den Browsern so wählen, dass nichts gelöscht wird. Er kann auch Adblocker und sonstiges nicht nutzen. Er sollte sich dann aber nicht wundern, wenn sein PC komisch reagiert und bei Besuch von Internetseite immer die gleiche aggressive Werbung angezeigt bekommt, nur weil er vorher auf einen andere Seite war und diese ein Cookie setzte.
            Zu SSD – Ich habe bewusst keine. Jene die eine haben können sich doch freuen. Jene die keine haben, können sich doch auch freuen.

            Außerdem will ich es nicht dramatisieren, sondern nur nett sein und meine Erfahrung schildern. Ferner will ich gute Hinweise bekommen und das ganze macht unser lieber Günter Born und viele Antworter und Leser, die ihre Erfahrungen schildern. Das macht doch diesen Blog so sinnvoll.

  7. deo sagt:

    Nach 3 Tagen SeaMonkey 2.40 (wobei der PC mehrfach in den Energiespamodus gegangen ist) werden 4,2 GB I/O Write Bytes angezeigt. browser.sessionstore.interval stehen auf dem Standardwert von 15.000. Das halte ich für unbedenklich, wobei im Browser immer mehr als 5 Tabs offen sind und es auch bis zu 20 sein können.
    Meine SSD hat nach 23601 Betriebsstunden (seit November 2012) gerade mal 6938 GB Host Schreibvorgänge, bei einer garantierten Lebensdauer von 72 TB. Demnach bleiben ihr noch ein paar Jahrzehnte übrig.
    Einen SSD-Killer kann man da beim besten Willen nicht ausmachen.

    Neben Firefox wird Opera parallel genutzt.

    • deo sagt:

      “Neben Firefox wird Opera parallel genutzt.”

      Ich meine natürlich neben SeaMonkey.
      Firefox ESR läuft auf 2 anderen PCs, wobei die keine SSD haben.
      Da werde ich mal bei Gelegenheit gucken, was da geschrieben wird.

  8. fz sagt:

    Bei mir alles im grünen Bereich. Nach einem halben Jahr kann sich meine Samsung SSD 500GB noch auf 8,5 Jahre Leben freuen. SSDlife zeigt 18TB
    an, also 3TB/Monat. Dieser Wert ist aber fraglich, denn 100 GB täglich ziehe ich nicht, da würde ja die FritzBox glühen. Da hat das Programm wohl Probleme mit der Dekodierung des S.M.A.R.T.

    Ansonsten habe ich keinen großen Traffic. Der wird wohl am meisten durch die verstärkten Werbe-Adds verursacht.
    Ich nutze grundsätzlich AddBlocker in Firefox. AddBlock oder noch raffinierter Disconnect (zählt die Schnüffelzugriffe) sind zu empfehlen.
    Diconnect App wurde jüngst von Google rausgeworfen – waren wohl zu gut…

    Auch scheinbar “seriöse” Seiten wie t-online.de sind in ihrer Gier unersättlich: eben hat Disconnect 88! Zugriffe auf deren Startseite abgewehrt.

    • woodpeaker sagt:

      Laut Ghostery sind hier aber auch schon fünf Zugriffe, was ich persönlich schade finde, ohne dem Günter einen Vorwurf zu machen.

  9. Olymp sagt:

    Ich finde 11.
    Ohne das, was der Proxy filtert.

    Ich habe in meinem FF immer ca. 40 Tabs offen, aber so gut wie keine SSD Zugriffe.
    Was mache ich falsch?

  10. Nobby1805 sagt:

    Mich stören eigentlich die permanenten Zugriff auf die Windows.edb viel mehr … zumal ich keinen Grund sehe was dort andauernd geändert werden muss.

  11. Timo Ollech sagt:

    Bei Chromium gibt es dazu einen seit Jahren ungefixten Bug, nebst dem Tipp, das “Session Storage”-Verzeichnis zu löschen (oder nur zu leeren, das geht nicht so klar daraus hervor): https://bugs.chromium.org/p/chromium/issues/detail?id=176727

    Und noch einen heißen Tipp für viele offene Tabs im Firefox, der auch generell den Rechner entlastet: Auto Unload Tab.

  12. Michael sagt:

    Im FF geht das ja recht einfach zu ändern, im about:config.

    Aber wie kann ich dieses Verhalten im Chrome/Chromium anpassen? Im verlinkten Foren-Thread hab ich leider dazu nichts gefunden. – Hat da jemand einen Lösungsansatz?

    Danke vorab!

  13. Andreas sagt:

    Im FF könnte man, vorausgesetzt der Rechner hat noch eine HDD, den Profil Ordner auf ebendiese verschieben. Das verlagert das Problem einfach und erfreut die SSD, verlangsamt das ganze Prozedere aber. Ich ärger mich selber auch damit rum und hab die Zeit einfach auf 2 Minuten gesetzt.

    Andreas

  14. Oli sagt:

    Super hilfreich Danke. Wie schaut´s mit einem Lösungsansatz für Chrome aus? Ich habe da bis jetzt nichts gefunden

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