November 2015 Patchday: Die Problembären in der Nachlese

AmazonZum November 2015-Patchday hat eine Reihe kritischer Sicherheits-Updates freigegeben (ich habe im Artikel November 2015-Patchday mit Updates für Office und Windows eine Übersicht gegeben). Diese Sicherheits-Updates haben bei einigen Nutzern zu Kollateraschäden geführt.


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Hier eine kurze Übersicht, was mir so unter die Augen gekommen ist (teilweise mit Fixes).

In diesem Kommentar deutet Frank Bell an, dass die Updates unter Windows 7 Pro-PC installiert wurden, obwohl Nach Updates suchen, aber Zeitpunkt zum Herunterladen und installieren manuell festlegen eingestellt sei (kann ich hier unter Windows 7 Ultimate aber nicht bestätigen). Bei dem Nutzer verursacht das IE 11 Plugin für den Adobe Reader einen BAD_POOL_HEADER.

Update-Blocker1

Ganz böse hat es Blog-Leser Paul Kröher unter Windows 10 getroffen, wie man in seinem Kommentar im Beitrag Windows 10 (V 1511): Update KB3103688, KB3105211 und KB3105213 nachlesen kann. Er bekommt beim KB3105211 einen PAGE_FAULT_IN-NONPAGED_AEREA-Stop-Fehler ausgeworfen. Ich habe Paul den Tipp gegeben, dass Update-Blocker-Tool wushowhide.diagcab aus KB3073930 zu verwenden (siehe Windows 10: Cortana abschalten, Bing deaktivieren, Updates verhindern, Hello-Anmeldung und mehr), um die Neuinstallation des Updates zu verhindern – das hat scheinbar geholfen.

Nachtrag: Das Update wurde in revidierter Version neu freigegeben, siehe Wichtig: Microsoft gibt revidiertes Update KB3097877 frei

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12 Responses to November 2015 Patchday: Die Problembären in der Nachlese

  1. Thomas Bauer sagt:

    Das ganze Updatedrama nimmt Ausmaße an. Ich erinnere mich gar nicht so an früher. Da war es besser, oder? Ab Windows 8 hat das ganze stetig und unauffällig zugenommen und gipfelt jetzt immer mehr in einer Katastrophe. Im Grunde könnte man meinen das MS russisches Update Roulette spielt. Ein normaler Anwender mit nur 1 PC sitzt hilflos vor einen Bluescreen mit Zwangsupdates. Ich empfinde das als Drama.

    • sandy sagt:

      Dem ist nichts hinzuzufügen. Es ist echt traurig, dass sich da über auftretende Ausfälle und Schwierigkeiten für den Nutzer scheinbar keinerlei Gedanken mehr gemacht werden. Auch ich habe den Eindruck, dass es mit den Updateproblemen stetig schlimmer wird. Das kann doch nun wirklich nicht im Sinne des Erfinders sein…

  2. woodpeaker sagt:

    Laut offizieller Seite zum KB 3097877
    (https://support.microsoft.com/en-us/kb/3097877)
    ist die Problematik zumindest betreffend Outlook wahrgenommen worden und in Arbeit.

    Ob die Probleme schlimmer werden? Ich weiß es nicht, gefühlt vielleicht.

    Die Schwierigkeit für MS liegt in meinen Augen darin, dass im Vergleich zu früher die heutige Fächerung der Software auf das Alter hin um ein Vielfaches höher liegt als vor 10 Jahren.
    Wenn wir gerade Office nehmen. Im Endeffekt sind da ca. 6 verschieden Pakete am Start die zum Teil recht unterschiedlich auf Updates reagieren.
    Persönlich weiß ich von einem Fall bei dem der User sein Office 2000 über alles liebt und nicht bereit ist sich von diesem zu trennen. Die Crux dabei ist, dass diese Ausführung auch noch läuft, bis auf Outlook.
    Wenn Outlook mit dazu gerechnet werden soll, so beginnen wir erst bei 2003.
    Wenn man das jetzt mal von der Seite von MS betrachtet stellt sich das so dar:
    Officepakete von 2000 bis 2016 und BS von Vista bis Win10 (32/64).
    Alleine daran sieht man schon wie die Problematik sich auffächert und wie viel Variationsmöglichkeiten es da gibt und daraus resultierend auch Fehler auftauchen können. Und da nützt es nichts, wenn der Support für die alten Ausführungen, die ausgelaufen sind, keine Updates mehr bereit stellt, die werden weiter benutzt und müssen trotz dessen, wegen möglicher Inkompatibilitäten, berücksichtigt werden.
    Natürlich wäre es schön, wenn MS da eine gewisse Abstufung bei den KBs einführen würde, aber da kommt dann wieder das wirtschaftliche Kalkül ins Spiel und jedes Update mutiert zur eierlegenden Wollmilchsau.

    • Günter Born sagt:

      Danke für die Ergänzung, ist mir beim gestrigen Überfliegen des KB-Beitrags noch nicht ins Auge gefallen.

      Zu Office 2000: Da hebe ich mal den Finger. Ich habe zwar alle Versionen bis Office 2016 lizenziert, aber hier werkelt Word 2000 weiterhin als Arbeitspferd für meine Manuskripterstellung. Die einzige Version, die noch nicht verschlimmbessert wurde und meinen Workflow optimal unterstützt. Und ich weiß, es gibt Leute in der Kette des Workflow, die ähnlich arbeiten ;-).

      Ansonsten: Microsoft supported doch eh nur noch Office 2007 bis Office 2016 – und da der Fehler in diversen Versionen auftritt, trifft die Theorie im aktuellen Fall nicht ganz zu. Aber ich sehe es auch, dass MS da schon ein Problem mit der Installationsbasis hat. Mangels interner Kenntnisse kann ich auch nicht sagen, wie die testen und Qualitätssichern.

      • Ralf Lindemann sagt:

        Yep, kann man nur beipflichten: Word 2000 ist nicht kaputt zu kriegen (auch dank deines wunderbaren Lösungsansatzes für die Verwendung der deutschen Rechtschreibprüfung und Silbentrennung unter 64bit-Systemen.) :-)

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  4. SebMet sagt:

    Scheinbar rollt Microsoft gerade Updates aus, die die Anmeldung wieder möglich machen. Dies geschieht wohl im Hintergrund und wird bei einem Neustart als Installationsmöglichkeit angeboten.
    Damit sollte im Laufe des Tages die Problematik behoben sein.
    Hatten gerade schon ein paar solcher Fälle mit der “Schwarzen Bildschirm” Problematik.

  5. woodpeaker sagt:

    Laut meinem oben angeführtem Link gelten folgende Daten:

    Article ID: 3097877 – Last Review: 11/12/2015 07:03:00 – Revision: 3.0

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