Windows-Update Zufriedenheitsumfrage bei IT-Profis – Teil 2

In Teil 1 der Artikelreihe habe ich einige Hintergrundinformationen zur Umfrage hinsichtlich der Zufriedenheit von Privatanwendern (Konsumenten) mit Windows und dessen Updates geliefert. Zudem finden sich dort die Ergebnisse der Auswertung. In einer zweiten Umfrage hat Susan Bradley IT-Profil und Consultants im Hinblick auf die Thematik angesprochen. Auch dort gibt es inzwischen das Ergebnis der Umfrage, die ebenfalls ein verheerendes Bild dessen zeichnet.


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Ergebnisse der Umfrage unter IT-Profis

Susan Bradley hat die Ergebnisse der Umfrage unter IT-Profis (sie spricht von Consultant Patchers) vorige Woche im Artikel Patch Lady – results of the Consultant patcher survey auf askwoody.com veröffentlicht. Auch hier der Vorbehalt, dass dies keine Umfrage mit statistisch relevanten Teilnehmern war. Vielmehr galt es, ein Stimmungsbild von Leuten an der Front, die sich täglich mit Windows Updates und deren Folgen befassen müssen, zu erhalten. Ich ziehe hier mal die relevanten Aussagen, in Deutsch aufbereitet, raus.

Frage 1: Generelle Zufriedenheit mit Updates für Windows 7 bis 10?

In dieser Frage wurde keine Unterscheidung zwischen den oben erwähnten Windows-Versionen gemacht. Hier die Ergebnisse der 1.138 Teilnehmer.

1 sehr unzufrieden 31,72 % (361 Teilnehmer)
2 nicht zufrieden 37,26 % (424 Teilnehmer)
3 neutral 12,83 % (146 Teilnehmer)
4 etwas zufrieden 15,91 % (181 Teilnehmer)
5 sehr zufrieden 2,28 % (26 Teilnehmer)

Die gleiche Frage wie bei den Konsumenten ergibt, dass 68,98 % der Profis mit der Update-Politik/-Qualität Microsofts nicht wirklich zufrieden sind. Das heißt: Mehr als 2/3 der Profis halten das Ganze für Mist. Probleme und fehlende Qualität werden in den individuellen Antworten von dieser Klientel als Grund für die Unzufriedenheit genannt. Microsoft hat den Elch-Test bei den Profis also deutlich nicht bestanden.

Frage 2:  Zufriedenheit mit Windows 10-Updates?

In Frage 2 ging es speziell um die Zufriedenheit mit Updates unter Windows 10, wobei dort 1.131 Teilnehmer geantwortet haben.

1 sehr unzufrieden 32,71 % (370 Teilnehmer)
2 nicht zufrieden 31,56 % (357 Teilnehmer)
3 neutral 19,10 % (216 Teilnehmer)
4 etwas zufrieden 13,09 % (148 Teilnehmer)
5 sehr zufrieden 3,54 % (40 Teilnehmer)

Die Zahlen aus obiger Tabelle falls geringfügig ‘gnädiger’ als bei den Konsumenten aus und besagen, dass 64,27 % (bei Konsumenten waren es 72,15 %) der teilnehmenden Windows 10-Consultants sehr unzufrieden oder nicht zufrieden mit den von Microsoft ausgerollten Updates sind. Hier muss man ausführen, dass im Business-Umfeld mit Windows 10 Pro und Enterprise die Möglichkeit zum Zurückstellen von Updates besteht. Zudem erfolgt die Update-Freigabe per WSUS oder über andere Mechanismen wie SCCM. Die IT-Profis haben also deutlich mehr Eingriffs- und Steuerungsmöglichkeiten. Zudem dürften ersten die Kräfte in ‘progressiven’ Umgebungen mit Windows 10 hantieren. Die richtige Feuerprobe kommt erst noch, wenn die Masse der Maschinen von Windows 7 beim Auslaufen des Support auf Windows 10 migriert. Aber die Klatsche für Microsoft ist deutlich – da lese ich nix von ‘Begeisterung’ oder ‘alles ist besser’ heraus.


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Frage 3:  Wie sinnvoll sind Windows 10 Funktionsupdates?

Microsoft macht ja einen Riesen-Hype um seine Funktionsupdates (Feature-Updates, eigentlich Upgrades), die zwei Mal im Jahr über die Nutzer ausgekippt und zwangsweise installiert werden. In Frage 3 sollte angegeben werden, wie sinnvoll die Leute dies Funktionsupdates für sich selbst beurteilen. Dort haben 1.122 Teilnehmer in folgender Verteilung geantwortet.

1 überhaupt nicht sinnvoll 35,03 % (393 Teilnehmer)
2 wenig sinnvoll 34,49 % (387 Teilnehmer)
3 neutral 18,81 % (211 Teilnehmer)
4 etwas sinnvoll 9,71 % (109 Teilnehmer)
5 sehr sinnvoll 1,96 % (22 Teilnehmer)

Für mich erstaunlich: Die Zahlen liegen sehr nahe an denen, die von den Konsumenten ermittelt wurden. Die Zahlen aus obiger Tabelle besagen, dass 69,52 % (Consumer 69,72 %), also mehr als 2/3 der teilnehmenden Windows 10-IT-Profis mit den Funktionsupdates nichts anfangen können. Ich sage mal so: nicht mal 2% der Leute erkennen etwas ‘sehr sinnvolles’ an dem, was Microsoft die letzten drei Jahre in Sachen Windows 10 fabriziert hat. Ich schrieb im gestrigen Artikel Drei Jahre Windows 10 – Quo vadis etwas von Selbstfindung bei Microsoft. Findet der potentielle Kunde und der, der das Zeugs am Laufen halten soll, irgendwie gar nicht lustig.

Frage 4:  Wie oft sind Windows 10 Funktionsupdates erwünscht?

Wie kommt denn Microsofts Windows as a service (WaaS) mit zwei Funktionsupdates pro Jahr bei den Profis an? Denn genau diese Klientel wünscht doch diese schnellen Upgrade-Zyklen, zumindest nach meiner Lesart der Microsoft-Argumentation. Dort haben 1.125 Teilnehmer in folgender Verteilung geantwortet.

1 Einmal in 2 Jahren 39,29 % (442 Teilnehmer)
2 Einmal im Jahren 39,20 % (441 Teilnehmer)
3 keine Meinung 8,89 % (100 Teilnehmer)
4 Zweimal im Jahr ist OK 11,20 % (126 Teilnehmer)
5 noch öfters als bisher 1,42 % (16 Teilnehmer)

Die 16 Teilnehmer, die öfters als zwei Mal im Jahr Funktionsupdates fordern, halte ich persönlich für Spaßvögel. Ganz 78,49 % der IT-Profis, die sich mit den Folgen der Funktionsupdates befassen müssen, lehnen Microsofts Ansatz rundweg ab. Weniger als 12 % der Klientel kann den Ansatz Microsofts mitgehen, mit den ‘keine Meinung’-Leuten kommen wir auf ca. 20%, oder jeder 5. IT-Profis hat nicht wirklich was gegen die halbjährlichen Funktionsupdates. Leider ist keine Abstimmung mit den Füßen möglich, Windows hat das Monopol auf dem Desktop.

Frage 5: Erfüllt Windows 10 ihre Anforderungen?

Der spannende Punkt ist die Frage, ob Windows 10, so wie Microsoft das momentan über die Nutzer in Firmen auskippt, deren Anforderungen (aus Sicht der IT-Profis) erfüllt. Hier die Ergebnisse.

Antwort: Ja 52,52 % (595 Teilnehmer)
Antwort: Nein 32,74 % (371 Teilnehmer)

Ganze 167 Teilnehmer (14,74%) haben diese Frage weder mit Ja oder Nein beantwortet. Generell lässt sich aber feststellen, dass Windows 10 nur bei 52,52 % der IT-Profis die Anforderungen oder Vorstellungen erfüllt. Würdet ihr eine Software mit einem so miesen Deckungsgrad der Anforderungen einsetzen, wenn es eine Auswahl gäbe?

Bei askwoody.com können zu manchen Fragen auch die dedizierten Antworten der Teilnehmer über diesen Artikel eingesehen werden. In Frage 6 konnten die Leute noch Wünsche äußern, was an Windows 10 zu verbessern wäre, um ihren Anforderungen mehr entgegen zu kommen.

Auch wenn diese Umfrage nicht repräsentativ ist, die Ergebnisse spiegeln die heftige Klatsche für die Windows 10-Verantwortlichen bei Microsoft, die bereits von den Konsumenten kam, wieder. Das wird noch lustig, wenn die Firmen kurz vor Ende des Windows 7-Supports auf dessen ‘Nachfolger’ migrieren müssen. Susan Bradley schreibt in ihrem Resümee: what we have now…. as July’s updates showcased… it’s not working.  Something has to change.

An dieser Stelle brauche ich meine Philippika aus Teil 1 nicht zu wiederholen. Microsoft macht in dieser Geschichte keine ‘Bella Figura’, nein, ganz und gar nicht. In Teil 3 geht es um einen offenen Brief, den Susan Bradely an die Verantwortlichen von Microsoft geschrieben hat.

Artikelreihe
Windows-Update Zufriedenheitsumfrage Privatnutzer – Teil 1
Windows-Update Zufriedenheitsumfrage bei IT-Profis  – Teil 2
Offener Brief an Microsoft – Teil 3

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Pro Windows 10 im Unternehmen – Teil 1
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Umsteigen auf Windows 10 – eine Bewertung aus Unternehmenssicht – Teil 3
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20 Antworten zu Windows-Update Zufriedenheitsumfrage bei IT-Profis – Teil 2


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  2. Wolle sagt:

    Wenn Günnie die 16 Teilnehmer, die öfters als zwei Mal im Jahr Funktionsupdates fordern, persönlich für Spaßvögel hält, ist das seine Meinung und absolut OK so. Bei Linux kann man eine Distribution mit Rolling-Releases wählen, da hat man dann ständig Funktionsupdates. Ich habe selber ein paar Jahre Gentoo Linux mit Rolling-Releases genutzt. Ich halte mich zwar auch für einen Spaßvogel, aber aus völlig anderen Gründen.

    Ich kann mich auch nicht erinnern, dass Leute gegen Ubuntu wettern, das halbjährlich Funktionsupdates (also Upgrades) herausgibt. Wer das will, nimmt es, wer nicht, wählt eine LTS-Variante, die mehrere Jahre stabil bleibt. Das ist meiner Meinung nach der Punkt bei den Funktionsupdates von Microsoft. Man hat nicht so richtig die Wahl, ob man das will, oder eben nicht. Ja, ich kann vorher Einstellungen dazu vornehmen, aber warum kann ein Ubuntu fragen: “Es gibt eine neue Version, möchtest du Upgraden?” und Windows fragt: “Das Featureupdate ist bereit zur Installation. Möchtest du es jetzt installieren, oder in ein paar Stunden?”. _Das_ ist in meinen Augen das No-Go. Wenn man die Wahl hat, seine Version bis zum Ende des Supports zu nutzen, ist das alles viel entspannter. Und mit “Ende des Supports” meine ich jetzt nicht das Erscheinen des nächsten Feature-Updates.

    “Leider ist keine Abstimmung mit den Füßen möglich, Windows hat das Monopol auf dem Desktop.” Diese Aussage halte ich mit Verlaub gesagt, für Blödsinn. Die meisten Leute könnten zu Mac OS / Linux / Unix wechseln. Viele scheitern an der Bequemlichkeit “mit Windows kenne ich mich aus” oder an “wenn iTunes da nicht läuft, dann will ich das nicht” oder “nein, das sieht ja ganz anders aus”. Als wenn ein Windows 8 nicht anders aussieht als ein Windows 7, aber das ist dann eben so. Und ja, es gibt auch diejenigen, die keine Wahl haben. Wie sagte doch meine Steuerberaterin “Ich hätte auch soo gerne Linux”. Zuhause hat sie das, aber in der Kanzlei muss sie halt mit Windows leben.

    • Günter Born sagt:

      Interessante Gedankengänge – aber man beachte den Kontext meiner Aussage mit den 16 Teilnehmern – ich sprach nicht von rolling releases im Linux-Umfeld, sondern von Windows 10 mit allen Folgen für Admins und Nutzer. Da fällt es mir, offen gesagt, sehr schwer, einen sinnvollen Grund für noch schnellere Funktionsupdates zu finden. Mal abgesehen vom Umstand, wie das technisch von der Entwicklerseite zu stemmen wäre. Wenn ein gestandener Admin das trotzdem einträgt, hat er die Frage entweder nicht verstanden/durchdacht, oder ist ein Spaßvogel – imho!

      • Wolle sagt:

        Ja, stimmt. Ich hatte die Zielgruppe (Admins) aus den Augen verloren. Als Privatuser kann ich mir gut vorstellen, dass es nicht schnell genug gehen kann mit den Upgrades, als Admin wähle ich eigentlich immer eine lange unterstützte Version – wenn nicht irgendetwas dagegen spricht. Wenn die Software nur auf bestimmten Versionen läuft oder Treiber nur für bestimmte Versionen verfügbar sind, hat man halt keine Wahl. Ganz klar, Rolling Releases wie bei Gentoo, Arch, openSUSE Tumbleweed würde ich nicht bei einem Haufen Usern einsetzen wollen – ebensowenig, wie eine Windows Insider-Version.

  3. Micha sagt:

    Ich würde behaupten es erfüllt nicht seinen Zweck. Die Sachbearbeiterin meinte Sie wäre vor wenigen Wochen auf Windows 10 umgestellt wurden.

    Habe letztens was bei meinen Bürgerbüro erledigt und musste notgedrungen auf Papier unterschreiben. Glücklicher weise ging der Scanner noch. Das Grafiktablett ging unter Windows 10 einfach nicht mehr. Es konnte nicht mal die korrekte Auflösung eingestellt werden. Es scheint also Probleme mit 2 Monitoren an einer Grafikkarte zu geben.

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  5. Rolf Dieter sagt:

    Also wenn ich in Konatkt mit Windows 10 komme, gibt es ausschließlich um Probleme damit. Heute beim Kunden einen Rechner, den der Werkstattleiter eigenständig gekauft, und an das Netzwerk angeschlossen hat, mit dem Fehler 0Xc000021 begutachtet. Alle Lösungsvorschläge fruchten nicht. Installiere gerade wieder ein Windows 7 auf der Maschine. Kann noch sehen, dass Sinnlos 10 sich wohl ein Upgrade installieren wollte, das $WINDOWS.~BT liegt noch auf dem Root.

    Was sich hier scheinbar keiner fragt, Stabilität 10 hin oder her, warum verschenkt eine Unternehmen seine Software?
    Gehen wir mal von eine Milliarde Windows Rechner weltweit aus, gerade Zahl. Vor W10 wurden alle vier bis fünf Jahre ein neues Windows für ca. € 100,- auf den Markt gebracht.
    Das entspricht 20 Milliarden Umsatz, die sich MS jedes Jahr durch die Lappen gehen läßt. MS hatte gerade einen Umsatz von 110 Milliarden. Das sind also mal eben fast 20% Umsatz, der nicht generiert wird.
    Welcher BWLler ist denn bitte schön so bescheuert, dieses Geld in den Wind zu schreiben?
    Die neuen Einnahmen sind also die Telemetriedaten. Es wurde mal unter der Hand von ca. € 5,- pro Rechner pro Monat gesprochen, die MS damit verdient.
    Macht also bei angeblich 700 Millionen installierten W10 Geräten 3,5 Milliarden im Monat, oder 42 Milliarden Umsatz im Jahr.
    Es sieht also so aus, als wenn es sich richtig rechnet, wenn immer mehr W10 einsetzen.
    Und da sogar die LTSB Version nach Hause petzt, hier mit einem Proxy nachgewiesen, kann ich niemanden raten W10 in irgendeiner Weise zu nutzen. Aber ich habe ja nix zu verbergen. Apple, Facebook, Whatsapp, Google und Amazon sind genau so schlimm. Den Scheiß muss ich mir aber nicht als Firma antun, Windows leider schon, da nur dort alle Programme funktionieren.
    Und wenn ich W10 die Geschwätzigkeit aus Selbstschutz abdrehe, fackelt es ab. Alles schon getestet.
    Mit meinen Daten kann ich sparsam umgehen, wenn ich gewillt bin. Um so weniger Löcher im Boot sind, um so langsamer sinke ich. Aber nicht mit W10.

    • Günter Born sagt:

      Die neuen Einnahmen sind nicht (oder kaum) aus den Telemetriedaten zu generieren. Es wird ein Mix aus Lizenzeinnahmen durch Verkauf neuer Windows-Hardware (alle 3 – 5 Jahre) und aus Abo-Gebühren für Windows als Mietmodell werden, was Microsofts Kassen füllen dürfte. Warten wir das Ende des Supports von Windows 7 ab. So scheint mir zumindest der Plan.

      Wie wusste schon Edmund Stoiber: Nur die dümmsten Kälber, wählen ihre Metzger selber.

      Warum denke ich da nur an München, Niedersachen und die Bundestagsverwaltung, die von Linux/OpenSource wieder auf Windows und Office 365 migrieren wollen? Muss mal länger drüber sinnieren, warum mir der Stoiber-Spruch immer in den Hinterkopf kommt.

    • Nobody sagt:

      “Sinnlos 10” ? ?

  6. Mark Heitbrink sagt:

    Telemetrie etc lässt sich abschalten. Komplett!
    Ihr müsst es nur tun. Das ist euer Job als Admin.
    Das die ‘enter-enter-ok’ Installation anders tickt braucht keinen Proxy zum Beweis, auch wenn das LDA Bayern das mit den Investigations Report gemacht hat.

    Dienste abschalten, Windows Firewall ausgehend konfigurieren, Apps deinstallieren und ein paar registry Keys setzen und schwupps, sendet es weniger Daten als euer geliebtes Windows 7 … Das nebenbei bemerkt ähnlich massiv funkt, nur kümmert es da keinen.

    Macht bitte euren Job selbst. MS wird es nicht für euch tun.

    • Roland Moser sagt:

      Ich bin otto normalverbraucher. Wie lösche ich das?
      Nicht jeder hat einen System-Admin zu Hause. Und es laufen wohl mehr PCs in Privat-Haushalten als in Firmen.

      • Anonymous sagt:

        Wer Android oder Apple nutzt inkl Googlemail und anderen muss sich darüber keine Gedanken machen …

        Telemetriedaten werden alleine durch den Dienst DiagTrack übertragen. Den kannst du deaktivieren.
        Apps und andere Komponenten, die Metadaten liefern findet man per Google.
        zB LDA Bayern Investigations Report, Shutup Windows 10 etc oder auch mein gp-pack

  7. Rolf Dieter sagt:

    Oh, ein MVP, der mir für € 89,- sein W10 “gp-pack PaT” verkaufen will.
    Ich habe als Admin andere Sachen zu tun, als mich laufend, und das Fulltime, mit MS 10 Telemetriedatenerhebung und dessen Abstellung zu kümmern, das nach dem nächsten Zwangsupgrade eh wieder obsolet ist.
    Mir reicht es mich mit dem normalen Tagesgeschäft zu beschäftigen. MS hat noch ganz andere Baustellen.
    Unser geliebtes Windows 7 funkt nicht nach Hause, da es reglementiert wurde, und keine Telemetriedatenupdates erhält, und die GPOs, die Firewall etc. dementsprechend eingestellt wurden.
    Da wir auch kein W10 im Einsatz haben, besteht auch keine Notwendigkeit sich dem Schrott auseinander zu setzen.
    Ich kaufe mir doch auch keine Auto, um nachträglich selbst Hand anzulegen, um damit auch nur einen Kilometer sicher zu fahren.

    • Günter Born sagt:

      Mark ist Ex-MVP (soweit ich weiß) – MS hält GPOs nicht mehr für MVP-relevant, schätze ich mal – irgendwas war mit ‘mehr Cloud ist erwünscht’ für den MVP-Award – krieg es aber nicht mehr zusammen.

      Ansonsten ist deiner Einschätzung nichts hinzuzufügen und im Einklang mit dem Blog-Beitrag: Das Produkt hat meine Anforderungen zu erfüllen und nicht ‘ich muss mich so umstellen, dass ich das Produkt so, wie der Hersteller es sich vorstellt, nutzen kann’. Willkommen in der Welt der Monopole, sage ich nur.

    • Anonymous sagt:

      Nein Rolf, ich will keinen was verkaufen. Mit ist das sogar total egal, ob du das Geld sparst und die bekannten Schalter selber setzt oder nicht. Mir ist sogar die Technik egal mit der es gesetzt wird. Ich habe es nur zusammengeschrieben, damit es in simpler Form (GPO Backup) für Admins mit wenig Zeit zur Verfügung steht.

      Wahr bleibt aber, das man es abschalten kann und das ignoriert jeder in der Diskussion. Es geht hier nicht um Lust oder Zeit, Stunden um geht oder geht nicht.

      Mir geht das Geheule auf die Nerven. NCSI, CEIP und WinUpdates gibt es schon ewig, da ist Windows 10 mit einem weiteren Dienst extra kein großer Stress. Ihr macht ihn alle nur dazu. Durch hören-sagen-weitersagen und Glaskugelei.

      Wenn dein Win7 gut konfiguriert ist, was du nebenbei gesagt selber tun musstest, dann ist Win10 erst Recht problemlos.

      Entschuldige, aber die Problematik ist hausgemacht. Ihr seit unterbesetzt, erstickt in Arbeit und jetzt sucht ihr nen Sündenbock. Der sitzt in eurer Personalabteilung und hat es 15 Jahre lang versäumt Admins einzustellen damit die Masse an neuen Themen abgearbeitet werden kann.

      P.S. ich bin kein MVP mehr “…too less cloud content”

  8. Rolf Dieter sagt:

    Unterbesetzt sind wir nicht, nur ist mein Aufgabenfeld etwas breiter. Heute den zurückgesetzten W7 Rechner wieder vor Ort aufgebaut, dann bei einem anderen Kunden TAPI Call und PBX für eine Auerswald auf mehreren Rechnern installiert, da der TK Mensch es nicht hinbekommt. Dann Vorlagen für SAGE Handwerk eingerichtet (ich kenn das Programm nicht mal), da der Verkäufer der Sage Software es nicht hinbekommt. Dann via Fernwartung Autodesk Plot Probleme bei einem Ing. Büro behoben, parallel einen anderen Kunden sein tolles iPhone eingerichtet, damit er Kontakte aus Outlook syncen kann. Als Urlaubsvertretung für ein Partnerunternehmen Exchange Probleme auf einer VM behoben bei einem Kunden (Steuerberater) über den ich Netztechnisch nichts weiß, sind ja nur zwei VM Server mit jeweils fünf virtuellen Servern, versteckt hinter einer Gateprotect, auf der die Ports für die Fernwartung nicht richtig eingetragen waren, drei Office und ein MS Projekt für jemand anderen geordert, und und und….
    Da habe ich echt keine Zeit für MS Telemetrieterror und dessen Beseitigung.
    Jetzt fülle ich mir einen schönen Teaninich (Whisky) ins Glas, und schreibe noch ein Angebot. ;-)

    • Roland Moser sagt:

      Wer kauft Sage-Software?
      Geh denen aus dem Weg.

      • Rolf Dieter sagt:

        Ist schon vor uns angeschafft worden. Und keiner konnte die einwandfreie Datenübernahme der Altdaten garantieren. Also bleibt man dabei. Lexware ist aber genau so ein Softwaredesaster, wie ich immer wieder sehen muss. Und SAP..nee, ne Nummer zu groß. Kleines mittelständiges Unternehmen mit fünf EDV Arbeitsplätzen.

    • Anonymous sagt:

      Keine Zeit? Also doch unterbesetzt.
      Keine Lust? Falsches Argument.

      • Rolf Dieter sagt:

        Weder noch.
        Wir sind nur ein seriöses Unternehmen, dass keine Beta-Bananensoftware beim Kunden einsetzt. Nichts anderes ist W10. Keine Qualitätssicherung, keine erkennbare Strategie, unfähige Entwickler. Gebastelt habe ich vor 30 Jahren. Das tue ich mir nicht mehr an, laufend Fehler anderer Leute auszubügeln. Da stecke ich meine Energie lieber in den kompletten Umstieg auf Linux. Zur Not kommt W7 2020 in eine VM unter Debian. Den Rest kann ich mit Wine erschlagen. Serverseitig stellen wir schon auf Linux um. Exchange etc. ist nicht mehr erste Wahl.

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