www.heise.de lädt nicht richtig (Mai 2024) – Tipp zum Fixen

Stop - PixabayNoch ein kleiner Tipp für Leute, deren Browser die Seiten von heise.de derzeit nicht richtig laden können. Blog-Leser Michael hat sich diesbezüglich bei mir gemeldet, weil er in dieses Problem lief. Hintergrund war wohl ein fehlerhaftes Script auf der heise.de-Webseite. Das Script ist zwar inzwischen korrigiert – aber das Ladeproblem bleibt ggf. Es gibt aber einen einfachen Workaround, um das Problem vermutlich zu beheben.


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Chrome und Firefox und heise

Michael U. ist vor einigen Tagen in das Problem gelaufen, dass er die Webseiten von heise.de nicht sauber im Browser abrufen konnte. Er erhielt im Chrome die nachfolgend gezeigte Benachrichtigung, dass der Browser die Seite nicht anzeigen kann, und auf einen Fehler gelaufen ist.

Chrome-Fehler auf heise.de

Oder es kam der Hinweis, dass die Seite von heise.de nicht mehr reagiert. Dort gab es die Empfehlung, zu warten, bis die Seite reagiert. Oder der Nutzer schließt den Tab.

Chrome-Fehler auf heise.de

Auch der Firefox beschwerte sich und meldete in einem Banner, dass die Seite von heise.de den Browser verlangsamt. Nachfolgend ist eine solche Meldung abgebildet.

Ich kenne so etwas aus meinem Blog, wenn die Werbeanbieter etwas in den JavaScript-Scripten versemmelt haben – auf so etwas habe ich ja keinen Einfluss, da es im "Google-Kosmos" stattfindet. Das ist aber i.d.R. binnen eines Tages behoben.

Bei heise nachgefragt

Michael hat die obigen Fehler zum Anlass genommen, mal bei heise nachzufragen und schrieb dazu, dass er seit mehreren Tagen Probleme habe via Firefox oder Chrome auf heise.de zuzugreifen. Es käme immer zu den oben zu sehenden Fehlermeldungen. Das Löschen der Cookies habe er schon erfolglos versucht. Das gleiche Problem trat an einem anderen PC – hinter einem anderen Internetanschluss – auf, also keine Client-spezifische Geschichte. Michael lebt mit seinen beiden PCs in Österreich. Der Blog-Leser, der mich darüber informierte, erhielt vom Verlag folgende Antwort: "


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Vielen Dank für die Nachricht und das Interesse an heise online. Wir hatten am vergangenen Freitag auf der Startseite ein Problem mit einem fehlerhaften JavaScript. Könnten Sie bitte einmal probieren, den Browser-Cache zu löschen und den Browser neu zu laden. Eventuell wird bei Ihnen noch das fehlerhafte Script geladen und nicht die korrigierte Version.

Offenbar hat heise den Fehler länger erkannt und auch korrigiert. Nutzer haben den Fehler im Browser aber weiterhin gehabt, weil eventuell das Script im Browser-Cache steckt. Daher der Tipp von heise, den den Browser-Cache zu löschen und den Browser neu zu laden. Michael schrieb mir dazu:

Zur Info, falls noch jemand das Problem hat.

Den Cache zu löschen hat bei Firefox dann funktioniert bei mir.

Im Chrome habe ich den Cache noch nicht gelöscht, hier gibt es das Problem immer noch, es scheint sich demnach auch nicht von selbst zu lösen.

An dieser Stelle mein Dank an Michael für den Hinweis. Noch jemand, der in diese Darstellungsprobleme gelaufen ist?


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32 Antworten zu www.heise.de lädt nicht richtig (Mai 2024) – Tipp zum Fixen

  1. Sascha sagt:

    Danke für die Aufklärung dieses kleinen Phänomens! Ich hatte das gleiche Problem, unabhängig vom Browser. Interessanterweise trat der Fehler nur auf meinem Windows-PC auf. Auf einem Linux-Laptop lud heise.de problemlos in Firefox.

  2. Anonymous sagt:

    Mich wundert, daß heise überhaupt noch funktioniert und nicht die zulässigen TCP/IP-Verbindungen auf Home-Systemen überschreitet.
    Alleine uBlock Origin sperrt schon eine dreistellige Anzahl von weiterleitenden Adressen, wenn man die Startseite aufruft. Einfach widerwärtig, sowas. Die können sich mit Youtube die Hand geben.

  3. Michael sagt:

    Ich habe die Probleme auch unter macOS mit Edge. Im Safari nicht. Habe nur den heise-bezogenen Cache geleert, hat nicht zum Erfolg geführt. Werde dann nun den ganzen Cache leeren dürfen.

  4. Sebastian sagt:

    Mit NoScript wäre das nicht passiert.

    • Daniel sagt:

      Ist es auch nicht. Also zumindest bei mir nicht. Ist auch eine Seuche mit den ganzen Scripts im Hintergrund, mit NoScript und der richtigen Einstellung läuft jede Seite recht fix.

  5. Mika sagt:

    "www.heise.de lädt nicht richtig (Mai 2023) – Tipp zum Fixen"

    Tipps mit 1 Jahr Verspätung? ;-)

    • Günter Born sagt:

      Musst Du verstehen – das Script hat mich so verlangsamt, dass ich ein Jahr zu spät im Hier und Jetzt angekommen bin ;-).

      Scherz beiseite – war a bisserl in a hurry, die zwei Typos, die mir berichtet wurden, sind korrigiert – habe das Ganze ins Jahr 2024 gebeamt.

  6. Pau1 sagt:

    ich habe NoScript-Addon.
    Da kann es solche Probleme generell nicht geben.
    Man holt sich mit der Werbung viel Müll rein.
    Und wie Du sagst, bist Du machtlos was Google auf Deine Seite haut.
    Ich habe aber bisher "nur" einmal miterlebt wie ein User sich per Bannerwerbung infiziert hat.(Zum Glück hat das Firewall Konzept weitere Schaden verhindert). Ich weiß das Günther das nicht gerne ließt, schließlich möchte er ja Einnahmen haben und nicht nur Kommunikative Macht, aber leider ist Werbung das einzige Micropaymentverfahren, die anderen wurden von den Verlagen torgetestet(würden ja bedeuten, das die Leser über die Autoren abstimmen können. Wer mag das schon?)

  7. Sven Fischer sagt:

    Ich habe da in den vergangenen Tagen/Wochen gar nicht gemerkt, das es bei heise.de Probleme gegeben hatte.
    Ich nutze bei mir Debian 10.5 mit dem FF Version 115.11.0esr (64-Bit). Als Plugin ist uBlock Origin on Board, aber bei heise nicht aktiv.

  8. Mira Bellenbaum sagt:

    Nix Probleme hier. Bin aber auch nicht auf Heise.

  9. Luzifer sagt:

    Tja Adblocker regelt auch da… passiert halt wenn man sein User zur Ware macht.

    • Michael Uray sagt:

      Ich hatte uBlock an und trotzdem ist es passiert.
      Wie soll ein Adblocker helfen, wenn ein Script auf der Seite selbst ein Problem macht?

    • Günter Born sagt:

      Zu deinem "wenn man sein User zur Ware macht": Es wird auch von heise kein User zur Ware gemacht – aber am Ende des Tages wird sich jedes Angebot finanzieren müssen. Und wenn ich mich recht erinnere, lebst Du auch nicht nur von deiner Jagd, sondern betreibst halt ein anderes Geschäftsmodell, arbeitest aber nicht für Umme.

      PS: Ich habe kein Problem, wenn jemand einen Adblocker verwendet, wenn er auf die Seite kommt – solange das nicht 40-50% der Leser praktizieren zu meinen. Dann geht halt hier im Blog das Licht aus – und dürfte bei heise & Co. genau so sein. Wo es aber bei mir absolut hakt, sind Sprüche wie "wenn man sein User zur Ware macht". Ich habe zwar ein schlaues Buch, wo die Geschichte "wo Manna vom Himmel regnet" erzählt wird. Aber dieses Paradies haben wir wohl alle noch nicht gefunden …

      Kurze Rede, langer Sinn: Wenn Du mit Adblocker unterwegs ist, trage es nicht auch noch wie eine Monstranz vor dir her, um damit zu missionieren. Sonst wirst Du auch irgendwo die alte Sioux-Weisheit kennen lernen: "Wenn ihr erfolgreich die letzten informativen Webseiten platt gemacht habt, werdet ihr feststellen, dass die Information nicht aus den Bäumen regnet und die Welt der KI-generierten Inhalte arg arm ist und nicht mehr wirklich weiter hilft …" Oder waren es die Apachen?

      • Karl sagt:

        Kürzer. Das Internet war mal das Versprechen einer antikapitalistischen sharing Ökonomie. So könnte das alles auch funktionieren. Ohne Reklame, ohne zusätzliche, unnötige Gefährdung, ohne Reklametracking und personalisierte, aggregierte Massenprofile. Das Internet wurde von Leuten vorangetrieben, die die Kommerzialisierung nicht ablehnten, weil sie gar nicht vorgesehen war.
        Eine andere Welt wäre denkbar. Man muss da nur ein wenig außerhalb des Tunnels schauen.

      • Bernie sagt:

        Zu:
        "aber am Ende des Tages wird sich jedes Angebot finanzieren müssen."
        Yep, und dein Blog ist erstklassig, aber über Werbefinanzierung?
        Was spricht gegen einen Link auf deiner Seite
        mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung?
        Ok, den gibt es, aber der Link "Spenden" führt zu PayPal (nicht gerade datenschutzfreundlich…) und nach Aufruf des Links erhalte ich die Meldung:
        "Amount is required".
        Warum geht das nicht direkt über eine Banküberweisung?
        P.S.:
        Es gibt zahlreiche Blogs, die das so umsetzen und auf Werbung verzichten, warum richtest Du nicht ein separates Spendenkonto ein und verweist auf die Bankverbindung in Deinem Blog?

          • Günter Born sagt:

            @Bernie, ich verstehe deinen Ansatz und Mike Kuketz ging mir durch den Kopf – gleiches gilt für Netzpolitik.org (die ich gelegentlich durch Spenden) unterstütze. Kuketz hat von Anfang an den Ansatz gefahren, dass er den Blog als "Nebenerwerb" betreibt und von seiner Tätigkeit im Sicherheitsbereich lebt. Das ist für mich kein Modell. Und einmal jährlich Spenden, wie Netzpolitik, ist auch problematisch – funktioniert meist nur für große Projekte.

            Sonntag hatte ich geschrieben, dass der Blog hier 17 Jahre alt geworden ist. Nimm es mir bitte ab, dass ich auch immer wieder geprüft habe, ob es andere Monetarisierungsquellen gibt, die signifikant sind. Es hat niemals auch nur annähern so funktioniert, dass es überhaupt als Alternative in Betracht zu ziehen gewesen wäre. Der letzte Ansatz über Uphold hat über ca. 1 Jahr 0,20 Euro eingespült.

            So, wie die Blogs aufgestellt sind, lässt sich die Finanzierung halbwegs kalkulieren und ist ausreichend, solange mir die Masse der Leser die Werbeeinnahmen nicht durch Adblocker abdreht. Ich bekomme fast täglich Mails mit Angeboten für neue tolle Werbeformate mit Videos und KI-Unterstützung bei der Positionierung – Versprechen, die dreifachen Werbeumsätze zu erzielen. Lasse ich aus vielen Gründen links liegen (auch weil das Werbeinventar in den Blogs von mir händisch so abgestimmt wurde, dass es möglichst wenig intrusiv ist).

            Ich lehne wöchentlich zig Anfragen für sponsored Posts ab, weil ich von der Leserschaft her denke und vieles nicht im Blog haben möchte. Heißt, dass ich am Ende des Jahres viele Tausend Euro auf dem Tisch liegen lasse, weil ich der Leserschaft die sinnlosen sponsored Posts nicht zumuten will und mich als Blogger auch nicht für hergeben möchte. Und zu den ausgewählten sponsored Posts, die hier im Blog erscheinen, kommen dann Kommentare "Herr Born, ich bin entrüstet, haben Sie das nötig …" – den letzten Rant habe ich schlicht gelöscht, weil total daneben. Verstehe einer die Welt …

            Nochmals danke an Alle, die mit Tipps zum Thema beitragen wollen. Mir war auch klar, dass ich mit meiner initialen Antwort mal wieder eine Lawine unproduktiver Diskussionen lostrete. Wer meint, einen AdBlocker nutzen zu müssen, möge das tun. Einem Leser, der (berechtigt) Klage über ein kurzfristig laufendes Script führte, weil dieses sein Mobilvolumen gefressen hat, habe ich sogar für dieses Szenario explizit zum AdBlocker geraten.

            Die saubere Mischung macht es (Leben und Leben lassen – ist auch ein Stück "achte und wertschätze ich das, was die Betreiber der Seiten so zusammentragen und veröffentlichen"). Jemand schrieb hier in den Kommentaren, heise sei ohne AdBlocker unlesbar – ich habe ja geantwortet (ich lese heise ohne AdBlocker und hatte noch nie Probleme). Von daher: Trifft die Prämisse "unlesbar" für jemanden zu, wäre der logische Schritt von der Seite fern zu bleiben (es gibt keinen Lesezwang auf den Webseiten, und ich halte dies auch bei manchen Webseiten so). Aber die Argumentation "ich nutze AdBlocker, weil unlesbar …" ist in meinen Augen bigott (ich habe bewusst dieses Wort gewählt, weil mich das Ganze an Religion und deren Dogmen erinnert).

            Zum Abschluss noch eine kleine Anektdote: Ich schreibe ja seit über 30 Jahren, bin mal mit mit Zeitschriftenbeiträgen gestartet, aber dann auf ausschließlich Bücher schreiben umgestiegen. Über viele Jahre gab es immer wieder Anfragen von IT-Redaktionen, ob ich nicht für die "auch schreiben möchte". Habe ich links liegen lassen und abgesagt – auch, weil (vorher), als es in einer "kurzen Durstphase" mal hilfreich gewesen wäre, die Redaktionen aber auf Anfragen nicht reagierten.

            2019 fragte Axel Vahldiek von heise gezielt an, ob ich nicht für ihn gelegentlich schreiben könne, die Redaktion wäre unterbesetzt. Axel gehörte zu den Leuten, die sich auch nach meinem Sportunfall mit partieller Querschnittssymptomatik gemeldet und nach dem Befinden erkundigt hatte (ohne dass ich damals für heise geschrieben hätte). Ich habe seinerzeit zugesagt, gezielt Artikel für die Redaktion (ct, später heise.de) zu Themen, die ich im Blog hatte, zu verfassen. Warum der Sinneswandel? Einmal hatte Axel Vahldiek "Karma-Kredit" wegen eines Austauschs in der Vergangenheit und wegen der Art, wie er anfragte. Aber der ausschlaggebende Punkt für die Ausnahme war für mich: Ich habe Jahrzehnte von den Artikeln der ct und auch seit 2000 von heise.de profitiert. Und ich wollte heise bzw. die Redaktion stützen und etwas zurückgeben, damit es ct und heise.de auch noch in 10 Jahren gibt. Der finanzielle Anreiz, so was zu machen, war (auch angesichts der Honorarsätze) für mich wenig lukrativ. Die heutigen Youngster sind vielleicht mal dankbar, was durch die Lektüre von ct, heise.de oder golem.de-Artikeln gelernt zu haben.

            Aktuell gibt es aus ähnlichen Gründen ausgesuchte Artikel von mir bei Golem. Und mit Lawrence Abrams von Bleeping Computer stehe ich hinter den Kulissen oft im Austausch und schiebe ihm schon mal Themen rüber. Sind alles "werbefinanzierte Angebote", die es nach der reinen Theorie der Diskussion hier eigentlich nicht mehr geben sollte – denn das ist alles ja bäh.

            Und nein, ich möchte nicht, dass die Inhalte dieses Blogs ausschließlich über Abos finanziert werden (heise und Golem fahren einen Mix). Würde sich für den Blog ContentPass schimpfen, erfordert eine Anmeldung (was ich als DSGVO-Gründen nicht will), würde einen gewissen Aufwand bedeuten und mir am Ende des Tages anteilig ein paar Euro aus einem großen Topf in die Kasse spülen, aber gleichzeitig den Blog strangulieren – weil ich von meinem Werbevermarkter Zahlen kenne.

            Ist jetzt ein langer Kommentar geworden und es gibt ja noch andere Kommentare von mir hier im Thread. Ich denke sehr viel nach, wieviel Werbung und welche Werbeformen zur Finanzierung verwendet werden und experimentiere auch schon mal mit Micropayment (was nie geklappt hat). Ich versuche die größten Auswüchse der Werbenetzwerke zu filtern (only Video-Anzeigen, Vignette-Anzeigen etc. sollen nicht erscheinen – gibt gelegentlich "Unfälle", wenn mir Google was automatisch aktiviert – wenn ich irgend eine Option findet, um das abzudrehen, tue ich das).

            Kurzum: Wer mich länger kennt, weiß, dass ich seit Jahren mit Herzblut blogge – ich muss nicht den letzten Euro Monetarisierung herauskitzeln – aber am Ende des Tages soll es nicht für Umme sein und funktionieren. Und damit bin ich aus der Diskussion raus – aber ich versuche immer, die andere Seite des Schreibtischs für die Leserschaft offen zu legen.

            • bernie sagt:

              Danke!!!
              Nur, wie bereits erwähnt, wenn ich den Link "Spenden" aufrufe
              habe ich die zwei Möglichkeiten bzw. Links:
              – Donate with PayPal
              – Donate with Debit or Credit Cards
              Bei beiden Links erhalte ich die Meldung;
              Amount is required, also keine Chance für eine Spende.
              P.S:
              Bin mit Firefox 115.11.0 ESR unterwegs

      • Luzifer sagt:

        naja das Internet wurde nicht erfunden damit man damit Kohle macht… dafür wurde extra die Bezahlschranke und Micropayment erfunden, aber he ist ok! Nur den Krieg hat die WerbeMAFIA begonnen: keiner blockte es als nur Werbebanner waren die nicht aufdringlich waren nicht blinkten und nicht zappelten sich nicht vor Content schoben und lostönten und keine Malware verteilten oder derart grelle Farben nutzen, das man Angst haben muss zu erblinden. (ja ist jetzt bewusst übertrieben)
        Werbung noch zur Seite passte… sorry ich brauche keine Werbung für Tampons auf ner Techseite!

        Keine Frage hier bei Ihnen war das nie der Fall oder wenn nicht lange, da sie schnell reagierten! Sie sind Colateral Schaden! Die WerbeMAFIA hat es verkackt… Adblocker sind Selbstschutz!
        Da dürfen sie sich bei der WerbeMAFIA bedanken.

        Meine Systeme sind seit über 50 Jahren sauber, unter anderem auch weil ich Adblocker nutze!

        Habe auch keine Probleme wenn mich Seiten wegen Adblocker sperren, dann eben nicht… die Infos gibts im Netz wie Sand am Meer. Insbesondere die Copy Paste Seiten die nur dpa News verwursten.
        Ich partizipiere grundsätzlich nur am freien Netz und ergaunere mir auch keinen Zugang hinter einer Bezahlschranke… aber im freien Netz eben nur mit Schutz (Wie beim freien Sex auch ;-P )

        Tja ich bin eben ebenso wie sie schon Alteisen und kenne das freie Netz wie es gedacht war… nicht wie die "Noch grün hinter den Ohren", die nur die Werbeseuche kennen.

    • Pau1 sagt:

      der Spruch lautet aber:
      Wenn etwas kostenlos ist, bist du nicht der Kunde, sondern die Ware.

      Ich habe da immer die Fabel von den 2 Wildschweinen vor Augen, die sich den riesigen Schweinzuchthof ansehen und das eine sagt: Die haben ein tolles Leben da. Alles kostenlos.

      Auch wenn es von den Interessiere Tod geschrieben wird,die alter native zu "Werbung" ist nicht "keine Informationen", sondern micropayment.
      Es gab vor vielen Jahren Versuchr, die aber nach wenigen Wochen Laufzeit eingestellt wurden, weil es nicht angekommen wurde.
      Für Verlage sind Abos wesentlich interessanter.
      Zum einen haben sie im wesentlichen fixe Kosten, die ni6von der Anzahl der Leser abhängig sind. Zum anderen kann ein Leser, der schon 200 Euro für das Focus abo ausgibt, nicht noch Mal 200 Euro für das Spiegel Abo ausgeben. So Monopolisiert man seine Meinungsmacht. Das war etwas, was das Internet verhinderte. Sehr zur Unbill der mächtigen Verlage, die natürlich nicht wollten, das die Masse der Leser sich bei Focus und Spiegel informieren könnten.

      Also, darum gibt's kein Micropayment mehr.
      Vielleicht auch, weil manche Journalisten sehr empfindlich auf Kritik reagieren.
      Ich sehe überall beeerzungs Systeme, .mit denen Leser bewertet werden, aber etwas entsprechendes habe ich noch nicht für Redakteure gesehen. Micro payment würde das aber "hintenrum" einführen. Ein schlechter Schreiberling, der mit falsch Infos und Click bait sehr erfolgreichen Clicks für seinen Verlag erzeugt, würde wenig Geld per micro payment bekommen, weil die Leser ja bemerken, wenn jemand immer wieder Clickbsit und absichtlich falsche Einheiten verwendet.

      Das bezahlen per Werbung ist aber leider mit einem Risiko verbunden.
      ich habe nichts gegen Werbung die mir hilft, auf mich zugeschnitten, aber 75 mal Werbung für "German Nails" sehen zu müssen, ist eine Zumutung, weil ich mir garantiert keine Fingernägel ankleben lassen werde, auch wenn mir 170mal die Werbung eingespielt würde (die ja extrem billig zu sein scheint).

      • Günter Born sagt:

        Ich mach es kurz: Micropayment ist eine schöne Idee, funktioniert aber nicht (jedenfalls nicht für mich – und ContentPass eher auch nicht).

        Meine Hoffnung ist, dass Cookie-less Anzeigen in absehbarer Zeit kommen und das sich damit monetarisieren lässt. Wäre dann das Ergebnis meines jahrelangen Grabens und Baggerns bei den Anzeigenplattformen bzw. meinem Inventar-Vermarkter.

        Zum Rest: Blogs wie dieser hier – aber auch die Externen bei heise – stellen sich täglich der Abstimmung mit den Füßen – und heise oder Golem im Prinzip auch. "Keine Leser, keine Kohle" – so einfach kann Rechnung sein ;-).

        • Pau1 sagt:

          ich weiß das soll man nicht fragen:
          Warum funktioniert micropayment nicht?

          • Günter Born sagt:

            Es kommt a) schlicht nicht genug rum und der Aufwand ist enorm, wenn der Anbieter das nicht sammelt. Wenn ich 12 Jahresabrechnungen meines Werbepartners mit einer fünfstelligen Summe habe, dann aber zig Buchungen von PayPal mit in der Summe gerade mal einen vierstelligen Betrag als Summe und an die Steuer denke, überlege ich PayPal still zu legen – und das ich nicht mal Micropayment. ContentPass bedeutet, dass der Leser sich registriert, einen Betrag X monatlich einspeist und unter den besuchten Seiten verteilen lässt. Aussage des Werbedienstleister über die Einnahmen bei bestehenden Kunden, die das umgesetzt haben: 1 stelliger Prozentbetrag an Einnahmen im Vergleich zu den Werbeeinnahmen.

            Flattr hier im Blog – ca. 4 Monate Micropayment-Option: Einnahmen 0 Euro
            Uphold hier im Blog – ca. 12 Monate Micropayment-Option: Einnahmen 0,20 Euro.

  10. Gustav sagt:

    Wer eine halbwegs schnelle Internetverbindung hat, braucht ohnehin keinen Cache – also kann man ihn auch (zumindest in den erweiterten Einstellungen – kann jetzt nicht nachschauen, schreibe das auf Android) abschalten bzw auf Null stellen.
    Alle meine Ffx-Profile sind außerdem so eingestellt, dass sie beim Beenden von Ffx alles (Cache, Cookies, Website-Einstellungen, außer der History) löschen. Ein paar mal am Tag den Browser schließen kostet nicht viel Zeit, und macht auch viel Speicher frei.
    Die paar Tabs, die manche von uns nie schließen wollen, lassen sich auch in einem anderen Profil verwenden, evt. in Ffx-Containern.

    • M.D. sagt:

      Ist bei mir ebenfalls Standard, dass beim Beenden alles gelöscht wird. Wenn ich alles was da so am Tag im Verlauf landet, behalten würde, müsste ich eine größere SSD einbauen. Wichtiges/Interessantes speichere ich als PDF oder lege die Seite vorübergehend in einem speziellen Bookmark-Ordner ab.

      Je mehr man behält, desto besser ist man über Seiten hinweg identifizierbar und verfolgbar.

  11. Gigabernie sagt:

    Ein Cache-Problem kann man normalerweise über ein "neues privates Fenster" lösen und somit auch identifizieren.

  12. Pau1 sagt:

    Was mir gerade auffällt:
    Ich habe hier eine Papier CT. Kostet 6,2 Euro
    Wenn ich da reinsehe: Fast nur Redaktioneller Inhalt, kaum Anzeigen, und die meisten scheinen Vom Heise Verlag selbst zu sein. Wie geht das?
    Früher war die CT gefühlt 80% Werbung.
    Leser fragten, warum das Heft nicht gleich kostenlos verteilt wurde. Antwort war, weil die enormen Werbeeinnahmen nicht ausreichen würden, den Druck und die Redaktion zu finanzieren. Ich habe das damals schon nicht geglaubt.
    Um wenn ich jetzt die armselig wenigen Werbeseiten sehen, Frage ich :Warum macht sich der Heiseverlag denn überhaupt die Mühe. Geld verdienen die, wenn sie damals nicht gelogen haben, ja wohl nicht mehr mit den Heften.
    Es muss da eine andere Motivation geben und eine andere Geldquelle…
    naja, das ist mal wieder einer meiner schrecklichen Bögen, von kaputten Werbescipt zum sterbenden Zeitschriften Markt…

  13. Anonymous sagt:

    heise.de ohne uBlock Origin oä. unlesbar geworden, leider. Da sie es massiv übertrieben haben, bekommen sie statt ein paar Tracking Daten jetzt gar nichts verwertbares mehr von mir.

    • Günter Born sagt:

      Muss jeder selbst entscheiden, ich habe noch nie einen Adblocker benutzt. Trotzdem lese ich heise.de. Ich lebe wohl in einem eigenen Universum…

      ist aber eine müßige Diskussion, die finalen Konsequenzen habe ich skizziert. Theoretisch wird auch niemand gezwungen, die Seiten wie heise, borncity etc. zu lesen. Also lasst bitte die Begründung 'ohne Adblocker unlesbar.

      • Pau1 sagt:

        Seit ich den Kollegen mit seinem ungewollten "Gast" erleben musste (er hat von seinem Chef voll eins reinbekommen, weil der Bannerschädling von seiner in der Pause besuchten Hobby Seite kam. Die IT hat ihre Hände in Unschuld gewaschen. Immerhin hat die Firewall ja gehalten, wie ich bestellen könnte)
        geht ohne ublock, AdBlock pro und No Script nichts.
        Nicht weil ich nicht das Menschen bezahlt werden für gute Arbeit, sondern weil mein Rechner nun mal mein Rechner ist und bleiben soll und ganz klar ein Risiko durch Bannerwerbung besteht.

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