Netgear Push2TV PTV 3000: Miracast im Hands-on – Teil 1

Hier im Blog habe ich die letzten Monate eine Reihe Streamcasting-Lösungen für DLNA und/oder Miracast in Form von HDMI-Empfängern untersucht. Zwischenzeitlich habe ich mir den Netgear Push2TV PTV 3000 als Miracast-Empfänger zugelegt und werde diesen in mehreren Artikeln vorstellen.


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Ich habe hier zwar drei HDMI-Sticks, die Miracast unterstützen. Aber keiner dieser HDMI-Sticks ist zur Zusammenarbeit mit Windows 8.1 zu bewegen, zumindest, wenn es um Miracast geht. Da ich kurzzeitig Zugriff auf einen Medion Akoya 2212T Konvertible hatte, der Miracast unterstützen soll, habe ich mir zusätzlich den Netgear Push2TV PTV 3000 als Miracast-Empfänger zum Testen zugelegt.

Der Netgear Push2TV PTV 3000 ist dabei nichts weiter als ein Miracast-Empfänger – kein Support für DLNA oder AirPlay oder sonstige Streaming-Protokolle (wie andere HDMI-Sticks, die ich am Artikelende verlinkt habe, es bieten). Aber Miracast soll das Gerät können – wird zumindest auf der Netgear-Webseite versprochen. Erhältlich ist der Netgear Push2TV PTV 3000 z.B. bei Amazon.de (siehe folgenden Werbeblock). Vorab so viel: Der HDMI-Empfänger harmoniert nach einem Firmware-Update mit Windows 8.1 auf dem Medion Akoya 2212T Konvertible.


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Unboxing: Das ist drin, in der Schachtel

Irgendwie hatte ich mir den Netgear HDMI-Empfänger gigantisch vorgestellt (möglicherweise vom Preis, oder von der Pearl  TV-/HDMI-Box TVPeCee MMS-900.mira, beeinflusst). Der Netgear Push2TV PTV 3000 kommt in einer kleinen Schachtel mit folgendem Inhalt.

Das Ganze ist kurz und schmerzlos gehalten: Ein USB-Steckernetzteil, ein USB-A- auf miniUSB-B-Kabel, ein kleines Booklet “Erste Schritte”, zwei Blätter mit Open Source und Support-Kürzest-Infos sowie die eigentliche Box mit dem Push2TV PTV 3000. Die Größe lässt sich im Vergleich mit dem USB-Steckernetzteil ganz gut erahnen.

Inbetriebnahme und Hand-on

Der Push2TV PTV 3000 besitzt an einer Seite die in nachfolgendem Foto gezeigte miniUSB-Buchse (links) zur Stromversorgung. Hier kann entweder das USB-Kabel mit einer USB-Buchse des TV-Geräts oder mit dem mitgelieferten Steckernetzteil verbunden werden.


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Rechts ist die HDMI-Buchse sichtbar, in die das (nicht mitgelieferte) HDMI-Kabel einzustecken ist. Das zweite Ende des HDMI-Kabels ist dann an das TV-Gerät, den Beamer oder den Monitor anzuschließen.

Tipp: In obigem Foto ist rechts noch eine kleine Bohrung im Gehäuse sichtbar. In dieses Loch kann eine aufgebogene Büroklammer eingeführt werden, was einen Reset auslöst. Wird die Reset-Taste per Büroklammer für 10 Sekunden gedrückt, setzt dies den Push2TV PTV 3000 auf Werkseinstellungen zurück.

An einer weiteren Gehäuseseite findet sich eine Bohrung, in der eine blaue LED die Betriebsart anzeigt (blinkend bedeutet Start, Dauerlicht bedeutet Betrieb). Und es gibt an einer Seite eine Taste – drückt man diese, schaltet dies den Push2TV PTV 3000 in den Wartungsmodus (für Firmware-Updates relevant).

Nachdem die Stromversorgung sowie die Verbindung mit dem Anzeigegerät (TV-Gerät) hergestellt ist, sollte sich der HDMI-Empfänger auf der Anzeige mit einer Statusmeldung bemerkbar machen. Falls dies nicht der Fall ist, ist zu prüfen, ob die korrekte HDMI-Quelle am Anzeigegerät eingestellt ist. Nach kurzer Zeit zeigt die Firmware des Push2TV PTV 3000 folgendes Bild an.

In der linken oberen Ecke werden animiert die unterstützten Gerätetypen eingeblendet. Neben passenden Android-Geräten (Samsung Galaxy S4, Google Nexus 4, Google Nexus 7 2013) werden auch das Amazon Kindle Fire HDX sowie Windows 8.1-Rechner aufgeführt.

In Teil 2  zeige ich, wie man ein Firmware-Update für den Netgear Push2TV PTV 3000 durchführt. Dies war bei mir erforderlich, um den Miracast-Empfänger mit Windows 8.1 koppeln zu können.

Artikelreihe:
i: Netgear Push2TV PTV 3000: Miracast im Hands-on – Teil 1
ii: Netgear Push2TV PTV 3000 Firmware-Update  – Teil 2
iii: Netgear Push2TV PTV 3000: Miracast mit Android – Teil 3
iv: Netgear Push2TV PTV 3000: Miracast mit Windows 8.1 – Teil 4

Ähnliche Artikel:
a1: Miracast bei Windows 8.1
a2: DLNA im hands-on-Experiment
a3: TVPeCee HDMI-Stick Miracast/WiFi Direct/DLNA MMS-894.mira – Teil 1
a4: TVPeCee MMS-894.mira: Miracast mit dem HDMI-Stick – Teil 4
a5: TV-/HDMI-Box TVPeCee MMS-900.mira verfügbar–Teil 1
a6: TVPeCee MMS-884.quad als Miracast-Empfänger (Android) – Teil 8
a7: Hands on: Streamcasting mit DLNA, Miracast, Airplay & Co.
a8: DLNA-Streaming in Windows 8.1 für Apps freigeben
a9: DLNA-/Miracast HDMI-Stick beans cast v.2 – Teil 1

Links:
1: Netgear Push2TV PTV 3000 Produkt- und Supportseite
2: Product Data Sheet
3: User Manual
4: Installation Guide
5: Unterstützte Geräte


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2 Kommentare zu Netgear Push2TV PTV 3000: Miracast im Hands-on – Teil 1

  1. user1 sagt:

    Interessant wäre es zu erfahren, ob man auch mehrere TV-Geräte bestücken kann und mit dem Notebook oder PC verbinden kann. Also 1 Notebook und mit 2 oder 3 TV das Bild anschauen.
    In der Beschreibung ist da nichts davon zu lesen…

    • Günter Born sagt:

      Da das Ganze über Wi-Fi Direct läuft, ist immer eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung involviert. So etwas wie mehrere TV-Geräte anzusteuern, müsste über Videoverteiler für HDMI organisiert werden. Dieser HDMI-Splitter mit Signalverstärker kann das Signal von einem HDMI-Eingang an bis zu 8 Geräte weiter schleifen. Also den Miracast-Empfänger an den HDMI-Eingang anschließen und dann die HDMI-Geräte per HDMI-Kabel an die Splitter anschalten.

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