Windows 10: Scanner geht nach Update nicht mehr

[English]Benutzer von Windows 10 laufen ggf. in das Problem, dass ihr Scanner nach einem Update nicht mehr funktioniert. Beispielsweise ist nach einem Update auf Windows 10 Version 1803 kein scannen per Easy Document Creator von Multifunktionsgeräten mehr möglich. Ergänzung: Es gibt Workarounds und einen Fix.


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Nachfolgend versuche ich die diversen Ansätze zum Ansteuern von Scannern darzulegen und Hinweise zu den damit einhergehenden Problemen aufzuzeigen.

Standards für die Scanner-Ansteuerung

Bei modernen Scannern, die per USB-Anschluss mit einem Computer verbunden sind, erfolgt die Ansteuerung des Scanners aus Anwendungen mittels zweier Standards: Twain und WIA. Hier einige Hintergrundinformationen.

TWAIN, ein alter Standard

TWAIN ist ein 1992 von den Unternehmen Aldus Corporation, Eastman-Kodak, Hewlett-Packard und Logitech festgelegter Standard zum Austausch von Daten zwischen Bildeingabegeräten (Scanner, Digitalkameras etc.) und Programmen für Microsoft Windowsund Apple Macintosh.

Aktuell ist TWAIN 2.4, veröffentlicht am 15. Dezember 2015. TWAIN besteht aus drei Elementen: Der Datenquelle (data source), dem Anwendungsprogramm (application program) und dem Quellenmanager (source manager). Die Datenquelle wird von dem Scanner- oder Digitalkamera-Treiber gebildet,. Dieser muss in einer für die verwendete Windows-Version kompatiblen Version mit dem Gerät mitgeliefert oder nachträglich von den Herstellerseiten heruntergeladen und installiert werden.

Dann lassen sich Anwendungsprogramme wie PhotoFiltre etc. verwenden, um den Scanner direkt anzusprechen und die Bilddaten des Scans weiter verwenden zu können. Klappt das nicht, dürfte der TWAIN-Treiber des Geräts zur vorhandenen Windows-Version nicht mehr kompatibel sein. Hier kann man höchstens versuchen, den Twain-Treiber des Herstellers zu deinstallieren und einen neuen Treiber bzw. den alten Treiber erneut zu installieren.

Der WIA-Standard, Ansatz mit Klippen

Dies ist die von Microsoft ab Windows Millennium eingeführte Schnittstelle (WIA steht für Windows Image Acquisition), auf die Windows Fax und Scan sowie weitere Funktionen des Betriebssystems oder Anwendungsprogramme aufsetzen können.

Um den Scanner unter Windows zu betreiben, muss ein für dieses Betriebssystem geeigneter Treiber des Scanner-Herstellers installiert werden, der WIA unterstützt. Leider gibt es da einen großen Pferdefuß, der ältere Scanner zu Elektroschrott fungiert. Microsoft hat für Windows Millennium den WIA 1.0-Standard eingeführt und auch noch unter Windows XP unterstützt.


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Ab Windows Server 2003 wurde von Microsoft das Modell des WIA-Diensts von Local System auf Local Service umgestellt. Dies hatte zur Folge, dass alle älteren WIA-Treiber nicht mehr unter neueren Windows Versionen funktionieren. Aufgefallen ist dies erstmals auf breiterer Front bei Windows Vista, später bei Windows 7 und nachfolgenden Versionen. Ich hatte dies im Blog-Beitrag Scanner unter Windows 7 ausführlicher erläutert.

Ohne einen auf das aktuell verwendete Windows angepassten WIA-Treiber ist das Scannen über diese Schnittstelle nicht möglich. Der Scanner wird dann schlicht nicht angesteuert. Gibt es keinen aktualisierten WIA-Treiber, kann man höchstens versuchen, ob ein Scannen über die TWAIN-Schnittstelle möglich ist.

Die gelegentlich vorgeschlagen Software Vuescan nutzt meinen Informationen nach diese Schnittstelle.

Scannen über Netzwerk in Netzwerkordner

Inzwischen gibt es am Markt eine Menge Multifunktionsgeräte, bestehend aus Drucker, Fax und Scanner samt Netzwerkanschluss. Dort kommt eigentlich ein eleganter Trick zum Einsatz: Auf einem Computer innerhalb des Netzwerks wird eine Netzwerkfreigabe eingerichtet, auf der dann die Scans abgelegt werden können. Das Multifunktionsgerät wird dann so eingerichtet, dass es die Scans als Dateien automatisch auf dieser Netzwerkfreigabe ablegen kann.

Im Grunde muss man nur die Netzwerkadresse (URL) sowie die Zugriffsdaten (Benutzername und Kennwort) konfigurieren. Dieser Artikel zeigt exemplarisch die Einrichtung eines solchen Netzwerkscanners. Dann sollte einem Netzwerkscan nichts mehr im Wege stehen. Das Konzept ist, wegen des Zugriffs auf Netzwerkfreigaben, unabhängig vom verwendeten Betriebssystem.

Die Pferdefüße: Windows 10-Updates …

Was in der Theorie genial ausschaut, erweist sich in der Praxis als großes Übel. Bei der Suche im Internet stößt man sehr schnell auf Hilferufe in Foren, dass unter Windows 10 dieses Scannen in Netzwerkordner nach irgend einem Update nicht mehr funktioniert. Im HP-Forum finden sich diverse Beiträge (Cache-Versionen: unter https://h30492.www3.hp.com/t5/Drucker-und-AiO-Nutzung/Scannen-in-Netzwerkordner-funktioniert-seit-Windows-Update/td-p/502767+&cd=5&hl=de&ct=clnk&gl=de zum HP LaserJet Pro 400 MFP M425dw, unter https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:tw3xrq_BrrUJ:https://h30492.www3.hp.com/t5/Drucker-und-AiO-Installation-und-Inbetriebnahme/Einrichtung-von-scannen-an-Netzwerkordner-schl%25C3%25A4gt-fehl/td-p/493229+&cd=6&hl=de&ct=clnk&gl=de HP OfficeJet Pro 8720-All-in-One-Druckerserie). Bei hardwareluxx findet sich hier ein Eintrag.

… und das SMBv1-Problem

In Windows 10 V1709 hat Microsoft beschlossen, die Unterstützung für das SMBv1-Protokoll auslaufen zu lassen (siehe Links am Artikelende). Systeme, auf denen das Protokoll noch installiert ist, wird dieses zwar beibehalten. Aber seit Windows 10 Version 1709 (Fall Creators Update) gibt es eine schmutzige Falle: Windows 10 prüft, ob das SMBv1-Protokoll verwendet wird. Nach 15 Tagen ohne Einsatz des SMBv1-Protokolls wird dieses per DISM-Befehl deinstalliert (Susan Bradley hat vor längerer Zeit hier darauf hingewiesen, aber auch Microsoft hat das in diesem KB-Beitrag erklärt).

Beim Scannen auf eine Netzwerkfreigabe gibt es dann die seltsamsten Fehlermeldungen. Vom Fehlercode 0x80004005 bis zu anderen Meldungen ist alles dabei. Hier hilft es nur, das SMBv1-Protokoll zu Testzwecken unter Windows 10 wieder zu aktivieren. Ich hatte das vor einiger Zeit im Blog-Beitrag Windows 10: Kein Zugriff auf Freigaben bereits in anderem Zusammenhang umrissen.

1. Über die Systemsteuerung in Windows 10 die Funktion Windows-Features aufrufen (ggf. nach System im Suchfeld der Taskleiste suchen lassen).

SMB 1.0/CIFS-Client

2. Dann im oben gezeigten Dialogfeld Windows-Features die Option Unterstützung für die SMB 1.0/CIFS-Dateifreigabe wieder aktivieren (Kontrollkästchen markieren).

Sobald OK bestätigt wird, muss Windows neu starten. Beim Neustart wird SMBv1 zum Betriebssystem hinzugefügt und das Scannen auf Netzwerkordner sollte wieder funktionieren.

In diesem englischsprachigen Blog-Beitrag finden sich weitere Hinweise, wie beispielsweise eine unsichere Anmeldung per Gruppenrichtlinien einzurichten. Ich bin aber nicht sicher, ob das noch funktioniert bzw. eine gute Idee ist. Langfristig sollten Geräte beschafft werden, die SMBv2 für Netzwerkzugriffe verwenden.

Windows 10 V1803 und Easy Document Creator

Seit dem Umstieg auf Windows 10 April Update (Version 1803) schlagen in den Foren reihenweise Nutzer auf, bei denen die Scan-Funktion bei Multifunktionsgeräten nicht mehr geht. Gemeinsam ist, dass der Samsung Easy Document Creator zum Scannen verwendet wird. Mir sind Anfragen bei Facebook, in Microsoft Answers etc. untergekommen.

Das Scannen mit dem Samsung Easy Document Creator ist beispielsweise auf dieser HP-Seite ausgiebiger beschrieben. Bereits in früheren Zeiten gab es mit Windows 10 und dem Samsung Easy Document Creator, der jetzt von HP angeboten wird, Ärger. Es kam beim “Scan to PC“ zu Meldungen wie ‘Der aktuelle Vorgang ist gescheitert’.  Oder es wird eine Fehlermeldung wie nachfolgend gezeigt eingeblendet.

Easy Document Creator Scan Fehler (Windows 10)

Dieser Beitrag erwähnt, dass die Version 2.0 für Windows 10 benötigt wird. Es ist zwar kein Datum für den Beitrag angegeben – ich gehe aber davon aus, dass der Artikel hoffnungslos veraltet ist (der Download des Easy Document Creator verwendet auf eine Version vom 1. Sept. 2017).

Inzwischen gibt es im HP-Forum beispielsweise den Thread After upgrade Win 10 v 1803 Easy Document Creator won’t comunicate with scanner von Anfang Mai 2018, der das Dilemma beschreibt. Das Windows 10 April Update hat die Software ausgeknockt, das Scannen funktioniert nicht mehr. Selbst die TWAIN-Schnittstelle ist außer Gefecht gesetzt. In diesem MS Answers-Forenbeitrag berichtet ein Nutzer, dass das Scannen mit Windows Fax und Scan funktioniere (da wird die WIA-Schnittstelle verwendet).

Ein Workaround ist momentan die Software NAPS2 (Not Another PDF Scanner 2) zum Scannen zu verwenden. Diese Software kann über TWAIN und WIA scannen. Ich habe zur Zeit nichts gefunden, aber möglicherweise versucht Easy Document Creator die SMBv1-Protokolle zum Schreiben zu verwenden – und das geht aus den bekannten Gründen schief.

Ergänzung: Hotfix verfügbar

Ein Blog-Leser im englischen Blog hat mich darüber informiert, dass von HP / Samsung ein Hotfix für den I/O-Error bei Multifunktionsdruckern veröffentlicht wurde. Dieser soll das Problem bei aktualisierten Windows 10-Systemen beheben. Problem des Ansatzes: Der Kommentator verweist auf eine WeTransfer-Adresse, wo der Download bald verschwindet. Ich habe zwei Quellen für einen möglichen Download gefunden:

Ich habe beide Downloads kurz überprüft – die Dateien sind von HP signiert (bis zum 30. Mai 2018). Das Update hotfix_usb_win10_v1803.zip enthält eine .exe-Datei die beiden DLLs ssdevm64.dll und DLLs ssdevm.dll für den Device Monitor im Windows-Ordner system32 ersetzt. Allerdings kann ich nicht testen, ob die Fixes den Scanner zum Laufen bringen. Diverse Rückmeldungen bestätigen aber, dass es wohl das Problem mit dem E/A-Fehler behebt.

Ergänzung: Easy Document Creator-Software-Update

Die Easy Document Creator-Software wurde aktualisiert, so dass das Scannen unter Windows 10 V1803 wieder funktionieren sollte (siehe auch Kommentare). Das Ganze ist im Artikel Windows 10: Scan-Bug in Easy Dokument Creator behoben detaillierter behandelt.

Ergänzung: Epson-Scanner streiken

Es scheint auch Benutzer von Epson Scannern/All-in-One-Geräten beim Upgrade auf Windows 10 V1803 getroffen zu haben. Ein Workaround, der bei einigen Nutzern geholfen hat (siehe), ist:

  1. Das Epson Scan-Symbol per Rechtsklick anzuwählen und im Kontextmenü den Befehl Als Administrator ausführen zu wählen.
  2. Dann die Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung zu wählen.

Ist natürlich eine windige Sache, den Scanner (EPSON Scan Utility) mit administrativen Rechten zu betreiben. Die Alternative wäre, ein Grafikprogramm zum Scannen zu verwenden, welches den Twain-Treiber anspricht. Zumindest, bis Epson einen Fix liefert.

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20 Kommentare zu Windows 10: Scanner geht nach Update nicht mehr

  1. Martin Feuerstein sagt:

    Alternativ ließe sich auch Filezilla FTP Server installieren. Auch Kopierer haben gerne mal Probleme mit der Implementierung von SMB, insbesondere die SMB-Verschlüsselung mit 40 oder 56 Bit (anstelle der empfohlenen 128 Bit; Einstellung im Netzwerk- und Freigabecenter – Erweiterte Freigabeeinstellungen) kann einem da auf die Füße fallen.

    Was für TWAIN/WIA auch ganz gut funktioniert, ist WinScan2PDF von SoftwareOK – das habe ich letzte Woche inkl. Bilderdoku für meine über 70jährige Nachbarin am Samsung-WLAN-MFP eingerichtet,.

  2. Doc WP sagt:

    Ich bin leider auch betroffen. Mein älterer Canon-Scanner (LIDE 60) hat auch unter Windows 10 lange Zeit problemlos funktioniert. Seit 1803 macht er allerdings Probleme, verschiedene Programme erkennen die TWAIN Schnittstelle nicht mehr (z. B. auch das erwähnte und ansonsten von mir bevorzugte Photo Filtre), da kann keine Quelle ausgewählt werden. Treiber neu installiert, Path Variable kontrolliert, nützt leider alles nichts. Vorübergehend hat die Installation eines Canon-Treibers für LIDE 120 Abhilfe geschaffen, jetzt geht es aber nicht. Interessanterweise geht die hier erwähnte NAPS2 Software ohne Probleme, hatte ich auch schon für mich entdeckt.
    Besonders witzig: Unter Geräten wird der Scanner gefunden und läßt sich erfolgreich Testen, wird er aber geöffnet (so eine Scan App) kommt die Meldung, das kein Scanner gefunden wird.

  3. Andres Müller sagt:

    In der Praxis geht derzeit die Garantie für Produkte wie Scanner, Drucker alle 6 Monate verloren. Auch Software kann betroffen sein. Da man ab und zu Produkte kurz vor einem neuen Windows -Release kauft, kann die Garantie des Herstellers wenn es dumm läuft bereits einige Tage nach dem Kauf eines Produktes zerfallen.

    Da es sich bei den alle 6 Monate stattfindenden Windows 10 Revisionen nicht wie von Microsoft bezeichnet um ein Funktions -Update handelt, riskiert man Inkompatibilität bei allen Produkten von Drittherstellern. Neben Updates von bestehenden Funktionen brachte auch diese Version 1803 sowohl Upgrades wie neue Funktionen bis hin zu neuen Schnittstellen. Daneben wurden Funktionen aus dem Betriebssystem entfernt die bis 1803 noch vorhanden waren.

    Jeder dieser alle 6 Monate erfolgenden Neuerungen können zu Inkompatibilität von Produkten führen welche unter den letzten Revisionen noch funktionierten. Für die Benutzer von Windows 10 bedeutet dies einen enorm schnellen Zerfall von Garantieansprüchen. Microsoft hat daher wohl nicht ohne Grund eine auffällig gute Möglichkeit geschaffen zur letzten Version zurückkehren zu können. Dadurch scheint der Konzern Schadenersatzansprüchen entgehen zu können. Aber für die Kunden bedeutet der Weg zurück eine Abstellgleis mit Inkaufnahme geringerer Sicherheit und einen raschen Support- Zerfall für Windows 10 Versionen.

    Beispielsweise handelt sich jemand ein Sicherheitsproblem ein wenn er keine neuen Windows 10 Revisionen mehr einspielen kann, Stichwort fehlende Microcode Patches gegen Spectre und Meltdown bei früheren Windows 10 Versionen. Während der Drucker und Scanner wieder läuft, kann man gleichzeitig möglicherweise ein neues Produkt oder eine neue Software nicht kaufen welche dann vielleicht die Mindestvoraussetzung für den Betrieb Windows 10 Version 1803 einfordert.
    Die Hersteller von Produkten die unter Windows 10 laufen sollen führen auf ihrer Homepage oftmals akribisch genau nachgeführte Tabellen, unter welchen Versionen genau ein Produkt laufen sollte. Beim Kauf gehört es zum Garantie -Vertrag dass die Produkte nur unter den aufgeführten Betriebssystem Versionen laufen müssen.

    Somit dauerte die Garantie unter Windows 7 enorm viel länger als jede bisherige Windows 10 Revision. Auch das Service Pack für Windows 7 führte kaum zu schwer wiegenden Konflikten mit Produkten von Drittherstellern. Microsoft achtete noch bis Windows 8.1 auf hohe Kompatibilität bei Windows Updates. Bei Windows 10 ist dieser Ära zu Ende gegangen, wir müssen jetzt Produkte erwerben unter Inkaufnahme dass wir sie wenn es schlecht läuft schon nach wenigen Monaten nicht mehr zum laufen bringen können.

    • Cmd.Data sagt:

      Und warum stört das bislang so wenige Windows 10-Anwender?

      Warum gibt es keinen Unmut in den News-Foren oder z.B. bei heise in den Foren?

      Ist das ein Problem, welches sich den wenigsten stellt?

      • Günter Born sagt:

        Zumindest ist mein Bild in Microsoft Answers, dass da schon eine Reihe Anwender extrem frustriert aufschlagen – regelmäßig in Threads aber in der Art ‘kein Kummerkasten, hier geht es um Problem xyz’ abgebügelt werden. Und bei heise.de gibt es immer wieder dieses Stimmungsbild.

        Interessanter ist für mich die Rückmeldung von Admininistratoren in einem Administratoren-Forum. Da herrscht die Meinung vor: So wenig Win10 als möglich einsetzen, Funktionsupdates verzögern, bis die dicksten Bugs raus sind und hoffen, dass es gut geht. So richtig heiße Liebe stelle ich da keine fest, die Leute versuchen sich bestmöglich mit der Zwangslage, die sie nicht beeinflussen können (Geschäftsführung entscheidet) zu arrangieren. Und IT-Dienstleister stehen eh auf dem Standpunkt ‘Windows 10 – beste wat gibt – Aufträge ohne Ende’. Mehr muss ich dazu nicht sagen ;-).

  4. David Teichfloh sagt:

    wahr gesprochen!
    Ich bin nicht (mehr) bereit, meine Hard- und Software von dem Willen des Betriebssystemherstellers abhängig zu machen.
    Bei W7 hatte ich die Sicherheit, dass mein Zeug über Jahre funktionieren wird (und das tat – und tut – es auch). Aber bei W10 können es auch NUR 6 Monaten sein – tolle, neue Welt.
    Dann bitte ohne mich!

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  6. Bernhard Diener sagt:

    Patch hat geholfen! Besten Dank!

  7. Uwe sagt:

    Ich habe wegen W10 (korrekt wegen Ablauf von W7) einen richtigen Hass auf MS! W10 ist der aller größte Schrott, den die IT Welt seit Christie Geburt hatte!

    Zitat
    Und IT-Dienstleister stehen eh auf dem Standpunkt ‘Windows 10 – beste wat gibt – Aufträge ohne Ende’.
    Zitat Ende

    Ist hier nicht ganz so. Einige IT Services verweigern den Support von W10. Begründung, damit schafft man keine zufriedenen Kunden und der Kunde sieht die Schuld beim IT Service.

    Uwe

  8. Michael Schüler sagt:

    Besten Dank, Patch hat geholfen!

  9. Reinhard sagt:

    Es gibt auch unter Windows 7 Probleme nach einem Update, allerdings ist da nicht Microsoft Schuld, sondern Oracle. Ich betreibe Windows 7 in Verbindung mit einem Canon Canoscan 4400F. Ich habe einige Windows 7 Updates am 02.07.2018 erhalten und hatte diese im Verdacht. Nach Deinstallation der Microsoft-Updates war das Problem immer noch da, dann habe ich mal geschaut, was sonst noch ein Update erfahren hat und da war dann noch Java 8 Update 171. Dieses deinstalliert und vola, mein Scanner geht wieder. Seltsam ist, daß ein Programm keine Probleme hatte, auf den Scanner zuzugreifen, alle anderen schon. Dieses Programm habe ich aber auch so eingestellt, daß es über die Twain-Schnittstelle arbeitet, genau wie die anderen Prgramme auch. Also, Übeltäter Java.

  10. Stefan Schubert sagt:

    Halle,

    ich habe durch Zufall noch eine Lösung gefunden. Die Lösung war in meinem Fall für einen Dia-Scanner (Treiber = USB-Camera). Dieser Scanner wird von Win 10 wie eine Web-Cam behandelt. Das heißt Win 10 – Einstellungen, von dort auf Datenschutz und anschließen den Reiter Kamera und Voila, dort liegt das Problem. Ich habe “Zulassen, daß Apps auf Ihre Kamera zugreifen”, “App-Verbindung”, “Kamera” und “Win32WebViewHost” auf >>>Ein<<< gestellt und meine Anwendung gestartet. )

    Viel Erfolg mit dem Tip und Grüße aus Baden-Württemberg

  11. Lilablume sagt:

    Bei meinem Problem mit einem Samsung M2070 Scanner/Drucker hat der Hotfix “Download-Link win10_rs4_patch_adding_pcfax-fix .zip” sofort funktioniert.
    Tausend Dank!

  12. Christina Lages sagt:

    Moin allerseits, mein Problem ist, dass mit dem heutigen (12.7.18) Windows-Update das Erzeugen eines Pdf-Dokuments (über Acrobat 9) seit heute nachmittag nicht mehr richtig funktioniert. Zwar wird das Dokument eingescannt, aber bei der Ausgabe in Acrobat ist das Dokument richtig schief/schräg. Es handelt sich beim Drucker/Scanner um ein Canon Pixma MX 870. In der Vorschau wird’s richtig gezeigt und Canons eigenes Programmchen (Canon MP Navigator) schafft richtige/gerade Pdf-Scanns zu erzeugen. Treiber wurden aktualisiert und Problem bleibt bestehen. Jemand eine Idee? Danke vorweg.

  13. Matthias sagt:

    Ich habe auch einen, zugegeben, etwas älteren Scanner. Canon Canoscan LiDe25. Aber mit Trick17 und etwas Mühe funktionierte er bis vor kurzem in Windows 10 ohne Probleme. Ich arbeite mit NAPS2 oder alternativ mit Scan2pdf. Beide Programme steuern die TWAIN Treiber an. Der Scanner zuckt auch erst wie er soll, doch dann herrscht Stillstand. Auch die hier vorgebrachten Tips haben bisher nicht geholfen.

  14. Borns IT- und Windows-Blog hat mich wieder einmal gerettet! Danke.

    Easy Document Creator – Nach der Anwendung der beiden Hotfixes funktioiert der Scanner wieder wie gewohnt.

  15. Joachim Eurich sagt:

    Tausend Dank Günter Born!!!

    Auch ich habe mich wochenlang mit dem Problem herumgeschlagen, dass nach dem April Update mein Samsung Easy Document Creator für Scans nicht mehr empfänglich war. Zunächst habe ich mehrere Neuinstallationen der Treiber und Software versucht, bin aber ebenso gescheitert wie bei der Recherche auf der HP-Website und beim Besuch diverser Foren. Ich hatte mich nun einige Zeit mit Windows Fax und Scan über Wasser gehalten, war mit der Funktionalität aber nie zufrieden. Nun habe ich diese ausführliche Problemanalyse und den Hinweis auf das Hotfix
    win10_rs4_patch_adding_pcfax-fix.zip gefunden – und siehe da: es hat sofort funktioniert! Alles funzt wieder wie vor dem April Update. Nochmals herzlichen Dank für die systematische Fehleranalyse und die hilfreichen Tipps!

  16. Anonymous sagt:

    Neuer Easy print software vom 03.08. 2018 unter HP / Samsung erhältlich:

    https://support.hp.com/de-de/drivers/selfservice/samsung-proxpress-sl-m3875-laser-multifunction-printer-series/16463024

    Nach Installation ist das Problem behoben.
    W.T.

  17. Ralf N. sagt:

    Lide 90 – hat bis zum Update funktioniert; per Twain-Treiber; WIA produziert nur einen Aufhänger.
    Lide 120 – hat W10-Treiber, suuuuper. Ansonsten; siehe Lide 90 :(

    Dann begonnen, Updates zu löschen, hat auch nichts gebracht.

    Seltsam finde ich, das VueScan klappt. Allerdings ist mir das für Massenscans zu umständlich und braucht zum Start recht lange; und: wie/wo kaufe ich es am besten, daß der Kauf auch klappt?

    Ich HASSE W10 abgrundtief; jede Woche sorgt es für Trouble.
    Der Scannertrouble kam durch eines der Updates, wohl zwischen 20. und 28.09.2018 – Updates, obwohl ich diese DEAKTIVIERT hatte !!!
    Davor hat es mich nicht gestört; kam ein Updates auf 1803 und der Ton war zur Hälfte weg, hab ich es zurückgesetzt; nur leider klappte das mit dem Scanner so nicht.

    Ich bin reif für Linux. Lieber ein neues BS lernen, aufs Zocken verzichten, als dieses elende Rumgewi***e mit Windoof 10 länger mitzumachen.
    Das neue NB geht wahrscheinlich ungeöffnet zurück … ich hab’s satt.
    Ich brauche funktionierende PCs, andernfalls kann ich mir Tarantel da auf den Platz stellen … oder n Aquarium.

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