Windows 10, geplante Obsoleszenz?

Heute noch ein Info-Schnipsel, der zeigt, wie Windows 10 mit seinem Windows as a service-Ansatz quasi ein Programm mit eingebauter Obsoleszenz ist. Unter diesem Betriebssystem sollte man davon ausgehen, dass im dümmsten Fall sowohl Hard- als auch Software zwei Mal im Jahr als ‘veraltet’ ausgesondert werden müssen.


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Der Aufhänger für den Beitrag

Aufhänger für den Beitrag sind verschiedene Ereignisse, die mir diese Tage unter die Augen gekommen sind. Gerade bin ich bei Microsoft auf nachfolgenden Tweet gestoßen, wo für IT-Profis auf den Artikel Windows Update for Business: Enhancements, diagnostics, configuration verwiesen wird.

Im Artikel werden Informationen und Funktionen zum Ausrollen von Updates in Unternehmensumgebungen thematisiert – da ist ja oft mehr als ein Programm und ein Rechner zu aktualisieren. Das ist löblich, aber ich stelle mir an dieser Stelle schon die Frage, wie die Verantwortlichen in diesen Umgebungen das künftig mit der Windows as a service-Politik stemmen wollen?

Im Hinterkopf hatte ich dabei auch den heutigen Beitrag US-Behörden (TSA, SSA) wechseln zu Windows 10, wo mich Aussagen eines IT-Verantwortlichen ziemlich sprachlos zurück ließen. Denn das Kernproblem hat ein Blog-Leser ganz aktuell in diesem Kommentar im Blog aufgegriffen. Und dann gab es noch die Beobachtung, dass das Upgrade auf Windows 10 V1803  aktuell Nutzer älterer Excel-Versionen rauskickt.

Aber das ist ja kein Einzelfall, als Windows 10-Benutzer sollte man davon ausgehen, dass es einen jederzeit treffen kann. Es gibt ein kumulatives Update oder eines der berühmten Funktionsupdates (ein Upgrade, welches Windows 10 komplett erneuert), und schon verabschieden sich bestenfalls Programme, im schlechtesten Fall ist die Hardware nicht mehr kompatibel und Geräte funktionieren nicht mehr oder das Upgrade scheitert an Kompatibilitäten. Dann ist nach 2 Jahren Schluss mit Sicherheitsupdates. Windows as a service von Microsoft ist quasi ein Programm mit geplanter Obsoleszenz. Daher ist es mal wieder Zeit für einen Beitrag, bei dem ich, ausgehend von speziellen Fällen (die nicht repräsentativ sein mögen, aber ein Problem aufzeigen) ein paar Gedanken formulieren möchte.

Fall 1: Excel 2003 stürzt ab

Gut, ich muss vorausschicken, dass Microsoft Office 2003 und ältere Versionen seit vielen Jahren aus dem Support gefallen sind (das Programm kam 2002/2003 auf den Markt). Aber für viele Nutzer reichen diese Funktionen (ich selbst bin hier noch mit Word 2000 unterwegs, wenn bestimmte Manuskripte zu bearbeiten sind, obwohl ich alle Office-Versionen bis 2016 im Schrank habe).

Das Thema ‘Excel 2003’ stürzt nach dem Upgrade auf Windows 10 Version 1803 ab, ist mir erstmals hier im Blog in diesem Kommentar unter die Augen gekommen. Dort wurde der Fehler gleich von zwei Blog-Lesern bestätigt. Da ich davon ausging, dass das Thema nur noch wenige Leute interessiert und Excel 2003 aus dem Support gefallen ist, habe ich nicht reagiert.


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Vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail von Blog-Leser M. Weis, der das Thema bei (Privat-)Kunden erlebte und das Ganze in seinem Blog hier dokumentiert hat (dort wird auch Office XP genannt). Geht man nach “Windows 10 Excel 2003” auf die Suche, stößt man auf zig Webseiten (z.B. hier, hier) zu diesem Problem. Könnte man unter ‘ist halt so, nach so vielen Jahren ist mal gut’ abtun – geschenkt. Aber das kann jeden mit aktueller Soft- und Hardware treffen.

Fall 2: Scanner gehen nicht mehr

Nach dem (Zwangs-)Upgrade auf Windows 10 April Update (V1803) stellen eine Reihe Nutzer mit Multifunktionsgeräten (Drucker, Scanner, Fax) fest, dass die Scan-Funktion streikt. Ich habe das Thema kürzlich im Blog-Beitrag Windows 10: Scanner geht nach Update nicht mehr aufbereitet. Unter anderem streikt dort ein Hilfsprogramm Easy Document Creator, welches einen E/A-Fehler wirft.

Das Ganze hat Methode

Man kann das Ganze fortsetzen, mal ist es die Software ABC, mal der Treiber XYZ mal ist es eine Hardware (wie die CloverTrail-Systeme, siehe Warum gibt es das Windows 10 Clover Trail-Problem?), die man auf den Berg Elektroschrott werfen kann. Ganz problematisch wird das Ganze im SoHo-Bereich. Da kämpfen die Leute damit, dass Windows 10 regelmäßig Hard- und Software mit Updates (egal ob kumulative Updates oder Funktionsupdates) raus kickt. Ich habe mir mal den Spaß erlaubt, im Blog hier nach bestimmten Stichwörtern zu suchen. Die Artikel in der Linkliste am Beitragsende sind schon älter, zeigten damals aber schon das Problem auf.

Geplante Obsoleszenz: Der Nutzer ist der Dumme

Und nein, es reicht nicht die ‘blöden Hersteller’ von Soft- und Hardware zu beschuldigen, dass sie versagt haben! Das konnte man in Zeiten vor Windows 10 noch durchgehen lassen. Wenn nach fünf Jahren der Mainstream-Support für eine Windows-Version auslief, konnte man von den Drittanbietern erwarten, dass sie so langsam ihre Produkte auf die nächste Windows-Version umgestellt haben sollten. Und ich gestehe auch zu, es gibt Produkte, wo die Sicherheit und sauberes Design Fremdworte sind. Aber in Windows 10-Zeiten jetzt mit dem Finger auf Drittanbieter zu zeigen und zu schreien ‘die bekommen es nicht gebacken’ greift zu kurz.

Selbst wenn da der eine oder andere Bug in einem Produkt sein sollte, die Masse der Anbieter hat (selbst bei gutem Willen) inzwischen keine Chance mehr, auf die Winkelzüge aus Redmond zu reagieren. Den Kommentar eines Blog-Lesers in einem Sozialen Netzwerk, dass die Anbieter gefälligst ihr Zeug mit den Insider Previews testen sollen, kann ich bei Licht betrachtet, nicht nachvollziehen. Wer sich mal Insider Previews genauer anschaut und die Entwicklung verfolgt, weiß, dass da oft in letzter Minute gravierende Änderungen vorgenommen werden. Drittanbieter müssen seit Sommer 2015 quasi kontinuierlich reagieren und Hard- sowie Software an die Sperenzchen von Microsoft anpassen. Und im dümmsten Fall fällt eine ‘Innovation’ nach ein paar Monaten raus, da es sich als Schnapsidee erwies. Die Geschichte ‘Hase und Igel’ (der Igel ruft ‘ich habe es endlich hin bekommen, läuft’ und der Hase entgegnet ‘hab’s schon wieder geändert, ätsch’) könnte einem in den Sinn kommen.

Hinzu kommen regelmäßig noch die dicken Klopper, die Microsoft in Form von Bugs durch die kumulativen Updates für Windows 10 ausrollt und oft über Monate nicht korrigiert bekommt. Das ist mittlerweile nur noch eine wandelnde Baustelle (Stuttgart 21 und Berlin-Brandenburg International lassen grüßen). Da von Drittanbietern Planungen für Jahre zu erwarten, ist wohl was für Träumer. Wer im Bereich Hard- und oder Softwareentwicklung aktiv ist oder war, dürfte wissen oder ahnen, dass dies auch aus wirtschaftlichen und ressourcentechnischen Gründen nicht zu stemmen ist.

Im praktischen Leben gibt es den Spruch ‘der Fisch stinkt vom Kopf her’ – und der Kopf heißt ‘Windows 10’. Gerade rollt das Thema ‘Amazon vernichtet angeblich massenhaft neuwertige Produkte und Retouren’ als Aufreger (wenn es stimmt, imho berechtigt) durch die Medien. Bei Windows 10 läuft die Vernichtung von Hard- und Software ganz still im Hintergrund ab  – und es gibt Leute, die finden das sogar noch gut. Ist da Brainwashing am Werk? Denken wir nicht mehr nach und das ist halt eben so? Es gibt Tage, da verstehe ich die Welt nicht mehr. Oder habe ich mal wieder nix kapiert? Wie seht ihr das so?

PS: Einen habe ich noch, der einen weiteren Winkelzug zeigt. Microsoft hat ja gerade Windows 10 IoT-Core, ein Betriebssystem für das Internet of Things, vorgestellt und einiges präzisiert. Mary Foley hat es bei ZDnet.com in diesem Artikel aufbereitet. Die Pointe an der Geschichte findet sich in folgendem Tweet (Microsoft lässt sich dafür bezahlen, dass keine Feature-Upgrades ausgeführt werden).

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38 Kommentare zu Windows 10, geplante Obsoleszenz?

  1. Michel Py sagt:

    Ich verstehe nicht warum sowenig über Windows 10 LTSB geredet wird. LTSB Version bekommen 5 Jahre lang Updates, und keiner wird gezwungen jede 6 Monate das ganze zu modernisieren. Sieht ideal für Firmen aus, oder ?
    https://www.deskmodder.de/blog/2017/05/31/windows-10-ltsb-2019-mit-einer-neuen-version/
    Infomationen wo und wie man die LTSB Version bekommt, und für welchen Preis, würden mich viel mehr interessieren als die ganze Plaudereien über Windows as a Service. Seit 2015 wird immer das gleiche erzählt…

    • Günter Born sagt:

      Der Hintergrund im Blog hier (und nur darüber kann ich was aussagen): Es ist nicht relevant. LTSB-Builds (heißen heute LTSC) stehen nur Firmen mit Volumenlizenzverträgen auf Abo-Basis zur Verfügung. Microsoft tut alles, um diese SKU möglichst unattraktiv erscheinen zu lassen. So sollen die LTSBs nicht in Firmenumgebungen mit Office eingesetzt werden, sondern nur in ‘mission critical environments’.

      Hardware-Support für neue CPUs/Architekturen/Maschinen gibt es auch erklärtermaßen nicht. Position von Microsoft: Wenn der Chipsatz einer alten LTSC-Variante auf der zu ersetzenden Zielmaschine nicht mehr unterstützt wird, gehe auf eine neuere Build.

      Es werden im Oktober 2018 genau 25 Jahre, seit dem ich mich aus der Industrie verabschiedet habe und als Schreiberling durch die Lande mäandere. Daher könnte die eine oder andere Erfahrung veraltet sein. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die ganzen kleinen Firmen mit ein oder zwei (max. 10) Rechnern, die Laborgeräte, SCADA-Systeme, Kontrollzentren von Steuerungscomputern etc. mit LTSC bestückt werden (können).

      Imho wird da gerade ein ganz großes Stück vom Kuchen, den Windows mal gegriffen hatte, abgehackt. Ich kann es mir nur so erklären, dass in Redmond das Marketing und Informatiker, aber keine Praktiker mehr das Sagen haben.

      Bevor es mir jetzt vorgeworfen wird: Ich bin zwar mit Haut und Haaren Ingenieur und auch entsprechend hemdsärmelig sozialisiert worden. Aber ich habe mir durchaus einen guten Teil eines Informatikstudiums an der Fernuni Hagen gegönnt. Nur in der Theoretischen Informatik
      habe ich bei Sachen wie Turing-Beweis und Gödel-Maschinen das Handtuch geworfen. Kenne dadurch aber etwas die Denke in der Informatik und blicke auf Erfahrungen mit meinem damaligen Entwicklungsteam mit Informatikern und Ingenieuren zurück. Hinzu kommen Erfahrungen aus vielen Projekten als Verantwortlicher an den Schnittstellen zwischen Mess- und Regelungstechnik auf der einen, und ITK-Abteilungen/Lösungen auf der anderen Seite, wo ich diese Denkrichtungen ausgiebig studieren und aussteuern konnte/musste.

      Jede dieser Denkrichtungen hat ihre Vorteile – aber im Hinblick auf Systemlösungen in der Industrie, egal ob Chemie, Pharmazie oder Maschinenbau, wo Produktionsmittel – möglichst unmodifiziert – teilweise über viele Jahre laufen müssen, ist die Denke der Informatiker (können wir per Update ausbügeln) nicht sonderlich zielführend – zumindest mein Eindruck.

      Aber ich liege möglicherweise total daneben – wie gesagt, ich bin 25 Jahre aus der Praxis raus – aber zumindest signalisiert mir mein Verstand, gepaart mit den Erfahrungen eines langen Berufslebens, dass aktuell einiges schief zu laufen scheint. Und wenn ich in zufälligen Kontakten mit früheren Kollegen oder Firmenmitarbeitern mitbekomme, dass Systeme und Lösungen, die ich vor 30 Jahren mal konzipiert hatte, nach 20 bis 25 Jahren außer Dienst genommen wurden bzw. Software-Architekturen, die ich damals geplant habe, teilweise heute (zwar modernisiert) noch in Gebrauch sind, scheine ich mit einigen Ansätzen nicht ganz daneben gelegen zu haben. Aber das sind Geschichten aus dem Kartoffelkrieg von Anno Tobak ;-).

    • Christian sagt:

      “LTSB ist ein totes Tier was man versucht zu reiten indem man den Reiter austauscht…..”

      LTSB ist nicht für den Standard Bürorechner vorgesehen.

      Erklärung ist eine weitere Obsoleszenz, aber nicht in Bereich der Hard-, sondern der Software und ein weiteres Mittel um die Anwender zum Upgrade auf die neuen Versionen zu bewegen.

      Ich habe mittlerweile Software hier, die zwingend mind. Windows 10 – 1607 vorraussetzt wenn man Win 10 im Einsatz hat. Bei Win 7 und 8.1 mach die Software keine Einschränkung. Es ist eine Spezialsoftware, aber das Problem liegt nicht an der Software selber sondern im Hintergrund und da kann es jedes Programm treffen.

      Grund:
      Alle Win 10 Versionen unter 1607 können kein Net Framework 4.7 installieren, was automatisch dazu führt das eine LTSB Variante unterhalb 1607, wie z.B. 1511, von aktueller Software abgeschnitten wird.

      Z.B. setzt auch paint.net in seinen aktuellen Versionen Net Framework 4.7 vorraus. Und wenn jetzt auch der Anbieter der eigenen Standardbürosoftware diesen Schritt geht steht man mit seiner alten LTSB Version ziemlich blöd da.

      Win 7 und 8.1 haben das Problem nicht, hier ist Net Framework 4.7 weiterhin voll unterstützt.

      Das es volle Absicht seitens MS ist steht für mich ausser Frage.

      • Gaga sagt:

        Klasse dass Sie das ansprechen… das Framework!
        Ein Grund, warum ich noch auf Standart API setze und versuche, möglichst alles andere zu umgehen.
        Ergebnis: Läuft weitestgehend von XP bis Win10 plug and play, schnell und kompakt.

        Zugegeben, es macht Arbeit und ist nicht immer einfach. Aber im Ergebnis kommen die stabileren Anwendungen dabei raus. Und ich habe, soweit das unter Windows (noch) möglich ist, die volle Kontrolle über die Prozesse.

  2. Hape sagt:

    Danke für diesen Artikel, der wieder einmal das Dilemma aufzeigt, in dem sich zwangsläufig viele auf Windows angewiesene Nutzer befinden. Wir benötigen Windows nur noch für spezielle Software, die auf Linux nicht läuft. Gerade diese Software macht aber Probleme bei Funktionsupdates.
    Deshalb laufen bei uns fast alle Windows10 Maschinen noch mit Version 1703. Nach dem 9.10.18 werden wir dann auf Version 1709 umsteigen. Wir sind aus Gründen der ProblemMinimierung, aktuelle Builds immer erst nach 365 Tagen im produktiven Betrieb zu verwenden, bisher gut gefahren.
    Andere Anwender im Business Bereich werden aus guten Gründen diese Methode ebenfalls anwenden. Ich glaube deshalb dem AdDuplex Bericht vom Mai 2018 nicht, wonach nur noch 2,9 % die Version 1703 verwenden.
    Nur Microsoft kennt die tatsächliche Windows10 VersionsAufteilung und diese
    schockierende Wahrheit werden sie bestimmt nicht veröffentlichen.

  3. David Teichfloh sagt:

    Danke für diesen erhellenden Beitrag. Wenn ich an W10 denke, läufts mir inzwischen kalt den Rücken herunter.
    Von Monat zu Monate wird mir klar, dass ich nach Alternativen suchen muss…..

    • Cmd.Data sagt:

      Und ich werde gefragt, ob man nicht auf Windows 10 modernisieren sollte.

      “Machen ja alle.” “Modern ist auch besser.” Etc.

      Wobei das ausbügeln von Problemen an mir hängen bleibt.

  4. Michael Ba sagt:

    Vielen Dank für den informativen und augenöffnenden Artikel. Sie sprechen mir aus der Seele, Herr Born.

    Einen schönen Sonntag.

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  6. daniel sagt:

    wetten, dass diese Option es auch auf den Desktop schafft ?

    • Günter Born sagt:

      Ich wette nicht. Im Blog hier gab es mehrere Vorschläge, wie Microsoft einen Großteil des Problems entschärfen könnte, ohne imho alles über Bord werfen zu müssen. Der Wille ist aber nicht erkennbar und der Aktienkurs gibt Herrn Nadella Recht in dem was er momentan umsetzen lässt.

      Von daher ist mir das Dilemma der Anwenderschaft klar – ich kann aber lediglich als Chronist aufzeigen, was momentan schief läuft. Entscheidungen muss dann jeder selbst treffen.

  7. Compeff sagt:

    Jeder Autodiebstahl ist statisisch gut fürs Bruttoinlandsprodukt (muss ja ein neues gekauft werden). So verhält es sich wohl auch mit dem GEwinn von Softwarefirmen, wenn man 3-4 Jahre alte Versionen von Corel Draw, Adobe Photoshop Elements oder 4 Jahre alte teure Konstruktionssoftware neu kaufen muss, weil es nicht mehr installierbar ist oder irgendweche DLLs nach einem Creators-Update nicht mehr kompatibel sind.

    • Gaga sagt:

      Für die “Großen” vielleicht ein Gewinn (Vorteil), für die kleineren Unternehmer u. U. der Todeskuss…
      Auf Grund ständiger MS Basteleien in W10, musste ich schon viele Wochen in das “kompatibel machen” eigentlich vollständig kompatibler Anwendungen stecken. Für “uns kleine” Softwareschmieden wird die Luft immer dünner. Allein das geeiere bezüglich Desktop-Skalierung ist ein gutes Beispiel und hat mich locker 100 Stunden beschäftigt. MS legt einfach den Schalter um (in diesem Falle mehrmals…) und bumm, wir sind die dummen…
      Nee, wenn das so weiter geht, dann macht das für mich (und wahrscheinlich für viele andere) keinen Sinn mehr.

      Vor 30 Jahren begann ich mit einer Entwicklung (Fuhrpark u. Logistik) für eine Großbrauerei. PC Anwendung, vernetzt, Zugriff auf AS400 Daten usw. Ein strammes Projekt! Mein damaliger Konkurrent war ARAL. Es ging immerhin um eine Konzern weite Anwendung und natürlich um viel Geld. ARAL verlor, ich blieb, weil ich einfach die besseren Ideen hatte und mich voll und ganz dem Projekt widmen konnte. Keine Störfaktoren, keine Updates die etwas zunichte machten. Nur das SDK, eine Hand voll Tools und ich… :-)

      Heute, ja heute, kämpfen wir mit den unzulänglichkeiten des Betriebssystems und verbringen mehr Zeit damit “MS Klippen” zu umschiffen als uns auf das eigentlich wesentliche zu konzentrieren.
      Dazu das unsägliche geschisse um “die richtige” Entwicklungsumgebungen, Framework und APIs. Heute als Top und “musst Du unbedingt haben” verkauft, morgen eingestampft.

      Es ist leider so, Microsoft bietet für Entwickler keine zuverlassige Plattform mehr.

      • Compeff sagt:

        Gaga, ich gebe Ihnen in allen Punkten Recht. Als EDV-Dienstleister sind wird seit einigen Monaten eigentlich nur noch mit Kehrschaufel und Kehrbesen unterwegs, um den Scherbenhaufen wegzuräumen, die irgendwelche Win7 und vor allem WIn10-Updates hinterlassen haben.
        Im Softwaresektor werden die halbjährlichen Win10-Library/Architekturänderungen wohl dafür sorgen, dass ggf. auch kleinere Softwarehersteller auf Abogebühren umsteigen müssen, denn den Entwicklungs/anpassungsaufwand wird man sonst kaum reinholen.

      • Cmd.Data sagt:

        Zitat: “für die kleineren Unternehmer u. U. der Todeskuss”

        Und wo bleibt der Aufschrei der kleineren Unternehmen???

        Microsoft hat doch NULL Probleme, seine Software und seine Ideen an den Mann zu bringen.

        Die Börse honoriert es.

        P.S. Abogebühren? Da knallen dann die Sektkorken. Letztlich eine Frechheit, da es ein Anreiz ist, nur noch unvollständige Software abzuliefern und auf das nächste Update in einem Jahr zu verweisen.

        • wufuc_MaD sagt:

          also in U.S.A sterben derzeit durch schießereien..

          omg, ich bin entsetzt, dieses jahr schaffen wir 50.000+
          (zu 911 zeiten waren es noch.. um die 11.000)

          gegen was sich die bürger da so alles wehren erfahren wir natürlich nicht.

          und, mal ehrlich, ganz laut schreien, wenn du pech hast holen sie dich ab und lassen dich gewiss nicht mehr raus ^^

          ps: qualitätsrecherche quellenangabe
          de.statista.com/statistik/daten/studie/579175/umfrage/vorfaelle-und-todesfaelle-durch-schusswaffen-in-den-usa/

  8. Hansi sagt:

    Ich habe mich lange gegen den Gedanken gewehrt, meine “Hauptsysteme” auf Linux umzustellen, aber so geht es nicht mehr weiter, vor allem, wenn dann wieder neue Hardware ansteht (“Windows10 Only”), die Anschaffung schiebe ich momentan noch vor mit her, aber spätenstens bei Ice Lake werde ich wohl zuschlagen. Es läuft wohl nicht nur bei mir ab 2020 auf Linux hinaus (Opensuse Tumbleweed gefällt mir ganz gut), meine Windows 7 Installationen kommen in eine VM wie VMWare (bisschen Hardwarebeschleunigung muss schon sein). Wie performant ist eigentlich VirtualBox mit älteren Spielen (DX9, frühe DX11 Titel)?

    Man hätte halt mit einem Linux (und Windows7 in VMWare Player) eine viel stabilere Basis, es würde sich kaum etwas ändern an Hard- und Softwarevorraussetzungen, es wären keine ständigen Anpassungen oder Fixes für Windows10-“Features” nötig. Es sei denn, VMWare fängt irgendwann auch noch an zu spinnen.

  9. Micha sagt:

    Auf Version 1803 läuft Microsoft Office 2000 nicht mehr. Es stürzt schlichtweg nach einer längeren Betriebszeit ab.

    Die abgestürzten Prozesse bleiben aber im Tankmanager vorhanden und müssen von Hand beendet werden.

  10. Robert sagt:

    Jetzt scheint so langsam der Punkt gekommen, die wichtigen Dinge mit dem Ende von Win7 umzugsbereit zusammenzustellen und für den Notbetrieb PortableApps und Daten auf USB-Stick/SD-Karte vorzuhalten.
    Nach drei Jahren passieren immer noch zu viele Patzer mit Win10, um Vertrauen zu wecken, damit irgendwann einen unmerklich laufenden Unterbau für Anwendungen zu haben. Im Gegenteil kommen Trivialitäten zutage, die man im Museum neben der Lochkarte vermutete und selbst unter BeOS oder MenuetOS nie zu Gesicht bekam. Letzte Anekdote: Beim Funkwettbewerb war die Maus nur durch mehrfaches Trennen und Verbinden unterm Tisch (i7-Tower,Win10) wieder aus dem Schlaf zu reißen. Zum Morsen wird primär entsprechende Gerätschaft und die Tastatur genutzt, d.h. jeder Mauseinsatz wurde unter dem Tisch eingeleitet und kostet wertvolle Zeit und Punkte.
    Nach den erbosten Reaktionen kam auch Humor auf. Das muss dieses ominöse “USB-Standby”-Neuland sein, welches seit 20 Jahren Forschung noch nicht entschlüsselt werden konnte,…. zumindest in Redmond. Man hört gerüchteweise von internen Bestrebungen, eine Technologie namens Bluetooth zu erschließen.

    Vielleicht aber sollte man einfach unverzüglich und komplett umziehen in Richtung Linux oder Mac und die Kernsanierung aus der Ferne verfolgen statt im Weg zu stehen. Wenn alles fertig ist, kann man wieder zurück.

    • Gaga sagt:

      “Jetzt scheint so langsam der Punkt gekommen, die wichtigen Dinge mit dem Ende von Win7 umzugsbereit zusammenzustellen und für den Notbetrieb PortableApps und Daten auf USB-Stick/SD-Karte vorzuhalten”

      Das mache ich schon sehr lange so. Wir arbeiten ausschließlich mit VMs unter Windows 7. Zum testen gibt es beliebig viele VMs mit XP bis Win10 in diversen Versionen. Wenn die Basis (bei uns auch Win7) wegbrechen sollte, dann eben etwas anderes das von VMware unterstützt wird.

  11. wufuc_MaD sagt:

    frage: wohin zieht man wenn ort und ziel identisch sind?

    antwort: steemit.com/shadowbrokers/@theshadowbrokers/lost-in-translation

    else: “it’s just way above your head”

    [der mit usbceip und ~bfe-onstartup war richtig gut]

  12. Potrimpo sagt:

    Excel 2003: Funktioniert einwandfrei. Allerdings muss das SP3 für Office 2003/Excel 2003 installiert sein. Unter Windows 10 1803 sind dann die Updates für “andere Microsoft-Produkte” unter System/Updates/Erweiterte Optionen einzuschalten und zu installieren (ggf. Neustart erforderlich).

    Excel 2002/XP: Das funktioniert genauso, allerdings, so weit mir bekannt, ausschließlich unter der 32-Bit-Version von Windows 10 1803 (s. auch die Folge-Nachrichten des von Dir genannten answers-Beitrag).

    Mangels Masse kann ich das allerdings nicht nachstellen.

  13. anthropos sagt:

    Da bin ich nun etwas beruhigt, ich fürchtete schon, etwas Ernstes stehe an.

    Ich habe alte Geräte, die funktionieren noch gut, konnte schon vorher bei jeder neuen Version bereits Schluss sein und manchmal war es auch so. Ich habe bis jetzt nichts Neues erlebt, außer dass Microsoft sich zu viel Stress macht und bisher Innovation vor Zuverlässigkeit stellte, seit sie Windows 10 eingeführt haben. Da hoffe ich auf Besserung und Besinnung.

    Davon abgesehen sind hier mögliche Einwände vorsorglich für ungültig erklärt worden, Hersteller sind arme Opfer, obwohl sie sonst über Jahrzehnte ihre Geräte pflegen würden (das war jetzt gelogen).

    Und Jahre alte Programme, wenn die ein Problem haben, dann ist es auch ein Wunder (schon wieder habe ich gelogen).

    Zumindest kann ich zustimmen, dass Programmierer gerne sich mit Updates retten wollen, wo kein Platz für so was wäre, weil manche Anlagen zuverlässig laufen müssen; und die Freunde von Linux haben sowieso alles besser, gut dass sie es so oft sagen, es fällt sonst so wenig auf.

    • Hape sagt:

      Auch die Freunde von Linux haben Probleme. Aktuell testen wir Linux Mint 19 und haben Schwierigkeiten mit Scannern. Aber hier handelt es sich um eine frühe Beta ! Bei Windows10-Versionen ist die BetaPhase scheinbar erst nach 365 Tagen beendet…

      • wufuc_MaD sagt:

        dass microsoft einen sehr großen beitrag zur linux entwicklung leistet, sprich, schon da ist, wo andere beginnen es hingehen zu sehen, weißt du natürlich! auch andere firmen programmieren fleißig am quellcode mit, deswegen klappt das auch so gut bei linux mit microkotupdates, direkt von intel, microsoft, github, google, shadowbrokers ;-)

        denn wer prüft da, was die machen? welcher nutzer?

      • anthropos sagt:

        Mängel bei der Qualitätskontrolle würde ich bei Microsoft nicht mehr ausschließen. Mir kommt auch vor, dass Windows zumeist getestet wird mit Standard-Einstellungen und läuft es da, ist alles schon bereit für die Veröffentlichung.

  14. Cmd.Data sagt:

    Scanner gehen nicht mehr

    Ich habe einen Epson-Scanner, der nach dem Wechsel von XP auf Windows 7 schon nicht mehr unterstütz wurde.

    Schweinerei.

    Aber warum stört das bislang so wenige Windows 10-Anwender?

    Warum gibt es keinen Unmut in den News-Foren oder z.B. bei heise in den Foren?

    Warum verteidigt die Mehrheit Microsoft und bejubelt Windows 10? Bloss weil es gratis war?

    • Janami25 sagt:

      Weil die Masse nur noch udatesüchtig ist und jede kleiner Änderung – so minderwertig sie auch sein mag – mit Applaus honoriert. Stabilität und Kompatibiltät ?! Da pfeifen sehr viele MS Jünger eher drauf, wenn ich mir die Kommentare in manchen Foren so durchlese. Da freut man sich darüber, das es die Zwangsupdates gibt.

      Irgendwie verstehe ich die Welt auch nicht mehr, das viele so ein System “hochfeiern” können.

      Von Windows 7 auf Windows 10 wurde das OS komplett “verkrüppelt”, man hat 3 Schritte zurück gemacht. Nun nennt man das ganze “as a Service”, und man lässt sich Jahre Zeit, mit natürlich tollen “Innovationen”, um wieder dahin zu kommen, wo man einmal war. Und viele Lemminge springen fleissig hinterher, und beschönigen das ganze auch noch. Egal, ob Bugs oder Abtstürze, das nächste Update wird es schon richten. Man hat ja sonst nichts besseres zu tun, als sich mehr um das OS zu kümmern, anstatt dieses als Unterbau für die Arbeit zu nutzen. Aber man kann ja warten, bis der Fehler behoben ist und dann irgendwann mal weiterarbeiten. ;-)

      “Selbstständige Treiberupdates….”. Traurig, da werden funktionierende Treiber durch MS spezifische ersetzt, und vor allem Drucker und Scanner funktionieren nicht mehr richtig. Bravo, MS…Denn vorher waren die Leute ja auch Jahrzehnte zu blöd, das alleine zu machen und eine beiligende Software/Treiber selber zu installieren.

      Insider ?! Das ich nicht lache…Habe mir das ganze ca. 1,5 Jahre angeschaut, lächerlich, wie MS das angeht. Da werden Versionen als Final released, obwohl Major Bugs seit der ersten Preview vorhanden sind.

      Aber solange Nadellas Aktienkurs stimmt, wird sich gar nichts ändern, und man pfeift auf die Klientel, die MS zum ursprünglichen Erfolg verholfen hat.

      Leider hat das Marketing nicht nur bei MS viel mehr zu sagen, als die Angestellten mit Know-How und Erfahrung. Erlebe ich ja tagtäglich am eigenen Leib. So schwachsinning auch etwas ist, es wird durchgesetzt…Ja, junge Innovative BML’er sind die Zukunft.

      Nicht persönlich nehmen, es gibt Ausnahmen… ;-)

      • wufuc_MaD sagt:

        ich arbeite meistens allein, entscheide allein wie ich etwas mache / löse. zeit spielt für mich keine rolle (arbeit/freizeit).

        mit anderen köchen denen ich nicht aus dem weg gehen kann.
        dann kochen die auch noch sch***** (ich kann gut kochen… hab nur wichtigeres zu tun ^^)
        -> nein, nein, ende!

        es ist traurig, es wird noch härter kommen! viel härter!

      • anthropos sagt:

        Dass Microsoft Schritte zurück gemacht hätte bei Windows 10, ist Gewäsch, Ihr persönliches Empfinden bestenfalls, und alleine belanglos als Beweis, weil unseriös wäre, das Empfinden oder Versagen eines Einzelnen schon als Beweis zu erklären für das Versagen des Systems insgesamt.

        Und wenn Sie mit einer Hundertschaft anrücken, die angeblich auch Probleme hätte, die sie nicht selber verursacht haben will, dann stehen die Hundert gegen die leider ungezählte Masse, die womöglich keine Probleme hat, wozu ich dann wohl mich auch zählen muss.

        Bei meinem Tablet funktioniert der Tatsch-Bildschirm nur ganz problemlos mit dem Microsoft-Treiber, weil Samsung nichts mehr tut. Ich könnte Microsoft verantwortlich machen, aber offensichtlich tut der Hersteller nichts mehr und wenn Microsoft für jedes alte Gerät wieder Ausnahmen schafft, dann haben wir bald wieder einen Müllberg wie bei XP, Vista oder 7.

        Ich lese bei Ihnen jedoch keine Argumente, einfach nur Ihre Unzufriedenheit und eine Wiederholung von dem, wie es früher war, was angeblich besser gewesen sein soll, und daher fürchte ich, sie könnten bloßen Widerspruch auffassen als Angriff gegen Ihre Person, doch zur Klärung: Sie persönlich spielen keine Rolle in irgendeinem Punkt dieses Texts.

        • Günter Born sagt:

          Nun ja, der Vorposter hat ja konkrete Fälle aufgezeigt, wo Treiberupdates schief gingen. Kann man so oder so interpretieren. Ob so was was als Rückschritt oder Fortschritt empfunden wird, liegt im Gusto des Betroffenen.

          Dass wir als Anwender eh keine Rolle spielen (im positiven wie negativen Sinne), ist, glaube ich, in diesem Beitrag/Diskussionsverlauf klar geworden.

          Ansonsten hat der Blog-Beitrag ja schon seinen Zweck erfüllt, dass über das Thema diskutiert wird. Ich staune immer wieder, wie vielschichtig die Rückmeldungen in Leserkommentaren sind und lerne häufig auch neue Aspekte kennen, die ich so noch nicht bedacht hatte.

  15. wufuc_MaD sagt:

    du meinst, warum werden die entscheidenden dinge absichtlich massiv vergessen…

    die epson nadeldrucker (samsung, toshiba, intel[(-mcafee/darpa/nsa)] ssds, hp lassen wir mal, machen werbung mit sicherheit, keyloggenwas das zeug hält und es kitzelt nicht, niemanden diese – spectre notebooks (in schwarz / weiß verfügbar)

    die leute wissen, dass es um geld geht. ICH BEHAUPTE ms hat ~100, vielleicht 170 milliarden us dollar vom department of defense bekommen, für 1 jahr.
    aber wo bleibt denn da der spaß.

    oh coke is empty – fuck peoples – die a slow firestorm death!…

    angst?

    (also der epson eh.. 3490 scanner funzt super unter w7sp2prouefi_ultracustom ;-)

    die leute wollen keine seeligkeit – sie wollen brot. was jesus … eh wusste

  16. Al CiD sagt:

    Dass manche mit dem Produkt Windows 10 zufrieden sind… sehr schön (für diese).
    Dass viele unzufrieden sind… unbestritten (aus den verschiedensten Gründen).

    Dass MS es noch nicht einmal schafft Windows 10 Updates OHNE Bugs auch für die eigene Hardware (Surface) im Umlauf zu bringen… ist traurig und leider Fakt.
    Software as a service – as it´s best.

    • wufuc_MaD sagt:

      das ist einer DER punkte!!!

      eeeeeexakt!

      sehr hart an der schwelle zum aberglauben, dass ms eine gesamte serie seiner surface geräte schrottet, mit einem update aus gleichem hause.

      und mit den sehr (sehr, sehr) fortschrittlichen telemetrie & diagtracking diensten und tasks und collectoren schauen sie dann auch noch wie die (einzelnen) betroffenen reagieren, damit umgehen.

      beweise? schalte mal den defender ab (es sei denn du tust das öfter), siehst du die 2, 3 fensterchen aufblitzen? ^^

      ich repariere windows geräte jeden tag, eine reparatur ist in fast allen fällen dem neukauf vorzuziehen. elektroschrottberge absichtlich verursachen..

      wir wissen noch nicht mal genau wie lange es dauert bis kunststoff nativ abgebaut wird. 10-1000 jahre sagt eine ältere arte doku..

      ich hasse jene, die sowas in großem stil anrichten, nicht weil sie die macht dazu haben

    • Andres Müller sagt:

      Wenn man nur wüsste wie viele Benutzer tatsächlich betroffen sind und wenn ja wodurch. – BIS JETZT….

      Denn die britische Konsumenten Zeitschrift “Which?” hat jetzt ein Umfrageergebnis über die Schwierigkeiten ihrer Leser beim letzten Windows Update publiziert.

      Die Ergebnisse der Konsumentenschützer Zeitung könnte man auch als Bestätigung vom 12. Juni nach dem Erscheinen des Blog Artikels von Herrn Born vom 10 Juni einstufen.

      Sollte das veröffentlichte Ergebnis tatsächlich repräsentativ für alle Windows 10 Benutzer sein, so wäre das in der Tat eine Katastrophe.

      https://www.which.co.uk/news/2018/06/windows-10-update-pain-microsoft-must-do-more-for-consumers/

      Sage und schreibe 50% aller Befragten gaben an nach oder während dem “Funktions Update” Probleme erhalten zu haben. Zu den wichtigsten Problemen gehören wie erwartet Kompatibilität mit Software (21%) und Hardware Geräte (16%), bei vielen Benutzern traten zudem Probleme auf welche eine kostenpflichtige Reparatur des PC notwendig machten.

      Insofern man das Ergebnis auf die weitere Zukunft mit Windows 10 interpolieren kann (ich hoffe nicht), so würde das bedeuten das statistisch innerhalb von 2 Jahren ( = 4 x Funktions – Upgrades ) theoretisch alle Benutzer mindestens zweimal von schweren Problemen betroffen wäre. Von diesen Problemen wäre nicht mehr funktionierende Geräte und inkompatibel gewordene Software sehr wahrscheinlich und der PC könnte nach dem “Update” auch einmal zur Reparatur gebracht werden müssen.

      Was die Garantie von Microsoft anbetrifft, so scheinen die vom Konzern geleisteten Schadenersatzansprüche gemäss “Which!” sehr bescheiden zu sein, selbst wenn bei Mithilfe eines Microsoft Mitarbeiters Daten verloren gehen.

  17. daniel sagt:

    klarer wird es wohl kaum mehr:

    MSFT hat angekündigt, dass ab Juli für Windows 7 bis 8.1 und diverse andere Produkte keinen Support mehr in den MSFT Foren gibt.

    Quelle:
    https://answers.microsoft.com/en-us/feedback/forum/fdbk_news/product-support-forum-changes-on-microsoft/b1f5c5a4-7d66-4579-83bf-2b6ba599baaa

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