Windows 10-Upgrade, ist das noch möglich und legal?

Auch nach dem Auslaufen des kostenlosen Upgrade-Angebots gibt es Nutzer, die gratis von Windows 7 SP1 oder Windows 8.1 auf Windows 10 aktualisieren wollen. Geht das noch und ist das legal? Ich wärme das Thema mal wieder auf und ziehe ein paar Informationen zusammen, die mir so unter die Augen gekommen sind.


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Zum Hintergrund

Microsoft hat das kostenlose Upgrade-Angebot von Windows 7 SP1 oder Windows 8.1 auf Windows 10 ja am 29. Juli 2016 auslaufen lassen. Es gab zwar im Vorfeld Spekulationen, dass einerseits viele Nutzer am 30. August und später jammern, weil sie nicht mehr in den Genuss des Gratis-Upgrade kommen. Und es gab die Spekulation, dass Microsoft am 30. Juli 2016 ankündigt “wir verlängern” (möglicherweise begründet wegen großer Nachfrage). Beides ist ausgeblieben – Microsoft hat irgendwann im Vorfeld bekannt gegeben, dass man das Upgrade-Angebot nicht verlängere (siehe Windows 10: Gratis-Upgrade endet am 29.7.2016). Und mir ist auch nichts unter die Augen gekommen, dass größere Anwendergruppen heulend das Gratis-Upgrade auf Windows 10 vermissen. Aber es gibt sie, die vereinzelten Anfragen nach dem “kostenlosen Windows 10 Upgrade” von Windows 7 SP1 oder Windows 8.1 in Microsoft Answers. Daher nochmals ein Blog-Beitrag zum Thema.

Wie ginge das Upgrade von Windows 7/8.1 auf Windows 10?

Ich hatte Anfang August 2016 die Lösung für das Gratis-Update von Windows 7 SP1 oder Windows 8.1 auf Windows 10 im Artikel Windows 10: Upgrade Hintertüren von Windows 7/8.1 beschrieben. Man lädt sich von Microsoft die Installationsdateien für das Upgrade auf Windows 10 von Microsoft herunter und erzeugt ein Installationsmedium. Hier zwei Artikel, die die Vorgehensweise erläutern.

Windows 10: Download mit dem Media Creation Tool – Teil 1
Tipp: MS Windows und Office ISO-Download-Tool

Dann versucht man einfach das Upgrade oder ein Clean Install von Windows 7/8.1 und verwendet den Windows 7 bzw. Windows 8.1 Schlüssel zur Aktivierung. Im August 2016 war nicht klar, ob das lange hält. Aber auch Anfang Februar 2017 scheint das noch zu klappen.

Wann ist das legal?

Die spannendere Frage ist: Darf ich das legal machen bzw. unter welchen Umständen ist das legal? Microsoft hält sich da offiziell bedeckt und duldet wohl stillschweigend diese Upgrades. Bezüglich legaler Upgrade-Möglichkeiten fallen mir folgende Szenarien ein.

  • Die Maschine mit Windows 7 SP1 oder Windows 8.1 wurde bis zum 29. 7. 2016 auf Windows 10 aktualisiert und aktiviert. Danach ist der Nutzer (ggf. wegen Problemen) auf das alte Betriebssystem zurückgegangen. Dann gibt es eine digitale Berechtigung (digital entitlement) für Windows 10 auf dieser Maschine. Man kann dann erneut auf Windows 10 upgraden und die Installation sollte automatisch aktiviert werden.
  • Für Menschen mit Behinderungen (die auf bestimmte, von Windows 10 unterstützte assistive Technologien angewiesen sind) hat Microsoft offiziell bekannt gegeben, dass das kostenlose Upgrade-Angebot (für eine gewisse Zeit) auch weiterhin besteht. Ich hatte bereits im Mai diesen Jahres die Möglichkeit im Blog-Beitrag Doch noch gratis Windows 10-Upgrade nach dem 29.7.2016? vorgestellt. Die betreffende Microsoft-Webseite zum Upgrade (für ‚für Kunden, die Hilfstechnologien nutzen‘) existiert noch und bietet diese Möglichkeit weiterhin an.
  • Und es gibt natürlich die Volumenlizenzkunden, die Upgrades ausführen dürfen. Weiterhin ist Kunden im Cloud Subscriptions Program (CSP) ein Wechsel auf Windows 10 gestattet (siehe meinen Blog-Beitrag Gratis Windows 10-Upgrade für CSP-Kunden).

Bleibt die Frage: Was gilt für normale Privatanwender, die nichts mit den obigen Ausnahmen am Hut haben? Dass ein Gratis-Update von Windows 7/8.1 auf Windows 10 technisch möglich ist, hatte ich ja oben erläutert. Aber rechtlich? Eine offizielle Position Microsofts von deren juristischer Abteilung oder dem Management ist mir nicht bekannt.

Aber es gibt die halboffiziellen Kanäle, in Form von Microsoft-Mitarbeitern oder –Beauftragten in Microsoft-Foren (Microsoft Answers, Technet, MSDN). Mir sind immer mal wieder Fälle in MS Answers unter die Augen gekommen, wo Microsoft-Forenmoderatoren schreiben, dass das Upgrade legal sei. Aktuell ist mir wieder ein Forenthread im US MS Anwers-Forum aufgefallen. In diesem Thread fragt ein Benutzer:

For business users: Can i legally upgrade from windows 7 pro to window 10 with „Download Tool Now“?

Man beachte: Es handelt sich um einen Anwender im geschäftlichen Bereich und er fragt nach dem legalen Upgrade mit dem Media Creation Tool. Der Nutzer gibt an, einen Key für Windows 8.1 zu besitzen. In diesem Szenario gehe ich davon aus, dass die von Microsoft Beauftragten sehr sorgfältig die Antwort abklären.

Die Antwort von John Sarc lautet “For more information, you’re Windows 10 is legal.” Der Post von John Sarc ist mit dem Label “Microsoft” versehen. Als normaler Mensch ließe sich das als “offizielle” Aussage Microsofts interpretieren.

Dazu muss man aber wissen: Die Kennzeichnung “Microsoft” steht für Forenmoderatoren, während bei Microsoft-Mitarbeitern das Kürzel “MSFT” eingeblendet wird. Wird haben es in obigem Post also nicht mit einer offiziellen Verlautbarung Microsofts zu tun, denn die Forenmoderatoren sind von Microsoft beauftragte Dienstleister, die im Namen Microsofts handeln. Allerdings könnte man annehmen, dass die Antwort irgendwie “intern abgestimmt wurde” (auch wenn ich schon diverse Fehlinformationen aus den Kreisen der Forenmoderatoren vernommen habe).

Ich bin jetzt kein Jurist, aber rechtlich ließe sich aus der technischen Möglichkeit, das Upgrade von Windows 7 SP1 und Windows 8.1 auf Windows 10 auch nach dem 29.7.2016 durchzuführen und zur Aktivierung den alten Windows-Schlüssel zu verwenden, vermutlich ein “Gewohnheitsrecht” ableiten. Denn Microsoft gewährt dem Nutzer mit der Aktivierung ja eine digitale Windows 10-Lizenz, obwohl die Möglichkeit bestanden hätte, die Aktivierung zu verweigern (die Maschine wurde ja nicht bis zum 29.6.2016 aktualisiert und der Nutzer hat nicht nachgewiesen, dass er zu den offiziell legal berechtigten Upgradern gehört).

Interpretiert die obigen Aussagen also als “Microsoft hat momentan kein Interesse daran, die nach dem 29.7.2016 beim Upgrade von Windows 7/8.1 auf Windows 10 generierten digitalen Berechtigungen als ‘illegal’ einzustufen und zu sperren”. Ob sich das in Zukunft mal ändert, steht in den Sternen.


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24 Kommentare zu Windows 10-Upgrade, ist das noch möglich und legal?

  1. Ist zwar schon ein bisschen länger her aber da gabs mal einen Artikel bei heise.de https://www.heise.de/newsticker/meldung/Und-noch-ein-Trick-weiterhin-kostenlos-an-Windows-10-zu-kommen-3288425.html
    Das ganze funktioniert nach wie vor ohne Probleme mit der Registrierung, wieso, warum, keine Ahnung aber es klappt.

  2. Hansi sagt:

    Ich habe mein Test-Windows10 einige Tage nach Ablauf der offiziellen Frist von einem ISO installiert (Neuinstallation, kein Update von W7/8), man konnte dann bei der Installation einen gültigen Windows 7 Key eingeben und schon hatte man seine digitale Berechtigung. Ich nehme mal an, daß das immer noch funktionieren würde, müsste ich mal mein W10 klonen und auf einer anderen Hardware mit einem anderen Key aktivieren (die aktuelle Installation möchte ich mir nicht durch Rumspielen am Key versauen), dürfte wahrscheinlich immer noch so funktionieren, MS will ja möglichst viele W10-Nutzer.

    @Günter, zu Testzwecken habe ich vor einiger Zeit ein Windows 10 „No.Store.No.Spy“ auf einem unkritischen Rechner installiert, ist natürlich mit Vorsicht zu geniessen, aber funktioniert soweit ganz gut und dürfte ziemlich Malware-frei sein (sowohl MS als auch Warez-technisch), aber die letzten kumulativen Monats-Updates lassen sich nicht installieren, in dem Updateverlauf steht immer „fehlgeschlagen“, obwohl der Update-Prozess vorher ohne sichtbare Fehlermeldung durchläuft und die Update-App nach dem Reboot erstmal „neuester Stand“ anzeigt. Den genauen Fehlercode hatte ich schonmal herausgesucht, könnte ich nochmal machen, würde aber wohl nicht viel bringen. Die Einzel-Updates, die MS gelegentlich rausbringt, funktionieren dagegen problemlos. Schätze mal, daß WU versucht, einige der entfernten Komponenten zu aktualisieren, daran scheitert und dann eben den ganzen Update-Prozess als gescheitert betrachtet und zurückabwickelt.

    Wäre halt wirklich schön, wenn es so ein abgespecktes W10 aus einer offiziellen Quelle gäbe, auch wenn man dann wahrscheinlich immer noch die beschriebene Problematik mit den kumulativen Updates hätte. Ich würde es ja selber machen, habe aber keinerlei Kompetenz in dem Bereich.

    • Wo denkst du hin, wer sollte ein „No.Store.No.Spy“ Version zu welchem Zweck und wofür herausbringen „NoStore“ keine Werbung, kein zusätzlicher Verdienst.
      Ich hatte die auch mal kurzweilig in einer VM angespielt, das einzige was halbwegs gut Funktioniert ist die Windows 10 Enterprise LTSB da kann man Tatsächlich alles Abstellen und deaktivieren was geht.

      Hab die Windows 10 Enterprise LTSB auf meinem Notebook mit einem Lokalen Konto und gelöschten OneDrive, auf die Daten lässt es sich auch per App oder Browser zugreifen.
      Wenn das hier auf dem Desktop Rechner mit der Pro Version so weiter geht installiere ich mit hier auch noch mal die LTSB Version und hab dann Vorläufig meine Ruhe.
      Die Windows 10 Pro lässt sich über den Store zu einer Windows 10 Enterprise LTSB aufwerten natürlich nur gegen klingender Kasse ist ja logisch!

      • Hansi sagt:

        Ich benutze die „No.Store.No.Spy“ rein als Testrechner und zum Spielen, bis jetzt funktioniert alles bis eben auf die kumulativen Updates. Apps, Onedrive, Edge&Co will ich ja auch gar nicht, alles an klassischen W32/64-Anwendungen, was mich so interessiert, scheint problemlos zu laufen. Das W10 ist vom Featurestatus immer noch auf dem Stand von 1511. Bin mal gespannt, ob das zwangsmässige Feature-Upgrade, das ja demnächst bei allen W10-Pro kommen soll und muss, funktioniert (wäre kein Schaden wenn nicht).

        Es wäre halt schön, wenn es so ein „No.Store.No.Spy“-ISO aus einer offiziellen Quelle, z.B. von einer bekannten Computerzeitschrift gäbe. Das sollte doch machbar sein, natürlich ohne jeden offiziellen Support. Mir geht es halt rein um einen schnellen schlanken Spiele-/Anwendungsstarter.

        • Tim sagt:

          „Es wäre halt schön, wenn es so ein „No.Store.No.Spy“-ISO aus einer offiziellen Quelle, z.B. von einer bekannten Computerzeitschrift gäbe. Das sollte doch machbar sein“

          Nicht alles was machbar ist, ist aber erlaubt. Privat hast Du sogar nochmal mehr Rechte, als so ein Verlag, der mal eben eine Windows Distribution in Eigenkreation veröffentlichen möchte oder würde. Mit Linux ist das eher kein Problem, mit Windows dagegen schon…
          Da würden sich die Anwälte von MS die Hände reiben und der Verlag hätte plötzlich eine sehr schmale Portokasse…

          • Machbar ist alles Herr Nachbar, aber wer sollte sich mit seinem klar Namen über die Eula und AGB Microsoft hinwegsetzen, das wäre so ähnlich wie wenn du dich mit einem Strick um den Hals auf die Brücke stellst und nur darauf wartest das jemand vorbei kommt und dich herunter schuppst.
            Ich kann mich noch gut daran erinnern das die C’t von Heise.de 2005 mal eine MS Office Version mit auf ihre Heft CD gepackt hatte die durch eine kleine Änderung in eine VL umgewandelt werden konnte, das Heft war innerhalb weniger stunden Deutschlandweit vergriffen und intern gabs danach große Veränderungen, so ein winzig kleiner Fehler kann schwerwiegende folgen nach sich ziehen.

  3. deo sagt:

    Vielleicht sollte mal jemand MS verklagen wegen Wortbruch.
    „Jetzt habe ich mir Windows 10 gekauft, weil sie offen ankündigten, das kostenlose Upgrade ginge nicht mehr und es geht trotzdem weiterhin. Ich fühle mich getäuscht“. *heul* 😉

    • Tim sagt:

      Kauf dir doch auf Ebay gebrauchte OEM Rechner/ Mainboards… billiger als eine neue Lizenz aus dem Handel und mit Glück lief mal Windows 10 drauf ;D

      • Ja hättest du nur mal Bescheid sagen können ich hätte sicherlich noch so einige Keys über gehabt, aber nun sind die auch alle bis auf ganz wenige an Freunde und Bekannte Verschenkt.
        Dafür habe ich aber auch genügend Werbung für das Win1o gemacht, das ich mich schon manchmal dafür fast schämen muss, weil ich so geschwärmt habe.

  4. Werbung

  5. Tim sagt:

    Gebrauchte Hardware ist nebenbei gerade mal ein Informationsloch…

    Verkauft man nun eigentlich die Lizenz automatisch, mit zum Beispiel einem Notebook, mit, oder ist die Lizenz nun ans Microsoft Konto gebunden? Das ganze ist ja etwas verwirrend gestaltet… oder vermehrt sich Windows 10 in Zahlen auf diesem Weg einfach nur…?

  6. Gaga sagt:

    Ich sehe das so: Microsoft hat ein großes Interesse das sich Windows 10 so weit und zügig wie möglich verbreitet. An den offiziellen Verkaufsversionen dürfte nicht (mehr) viel verdient sein, denn auf nahezu allen Neugeräten befindet sich Windows 10 für den Endkunden so zusagen gratis. Man zwingt die Hersteller dazu Ihre Hardware „Wasserfest“ zu machen und keine anderen OS Versionen mehr zu unterstützen (s. Intels CPUs, eingeschränkte BIOS nahezu aller PC u. Notebook Hersteller usw.).
    Wieso also die Nachzügler, die noch „alte“ Geräte haben aussperren und den Umzug auf 10 verweigern? Es liegt im ureigenen Interesse von Microsoft, dass das System so schnell und großflächig wie möglich unter die Menschheit kommt. Schließlich will Microsoft an unsere Daten und darüber hinaus möglichst viel Kohle mit Services machen… Das neue Geschäftsmodell.

    Kann mir nicht vorstellen das MS die Lizenzen nachträglich sperrt. Mit der ursprünglichen Upgrade Frist wollte man lediglich einen Hype auf 10 auslösen und die Anwender in Panik versetzen. Jetzt akzeptiert man stillschweigend die, die sich etwas schwerer tun oder ganz einfach verschlafen haben – im ureigenen Interesse eben…

    Vielleicht liege ich ja komplett falsch, kann sein. Sind halt meine Gedanken dazu.

    Nebenbei: Ich suche seit Tagen alle bekannten Shops nach einem vernünftigen Ultrabook ab, auf dem ich auch noch alternative OS installieren könnte (Lenovo Yoga 710 i5 z.B. oder das Acer Swift 3…). Nix geht mehr. Kein Linux (oder nur mit Einschränkungen), kein Windows außer 10. Was für ein Bullshit! Die GEN 7 Treiber von Intel unterstützen ebenfalls nur noch Windows 10.

    • gs sagt:

      Dann heisst es schnell sein, solange es noch Geräte mit i6-Prozessoren gibt!
      Falls du unter alternative OS auch Win 7 oder Win 8.1 verstehst: hatte eben noch den Toshiba Portégé Z30-C-191 geholt (z.B. bei notebook.de):

      Win 7 vorinstalliert (mit Upgrade DVD auf Win 10, falls es irgendwann wirklich unumgänglich sein sollte) und Win 8.1 clean install -> läuft problemlos

      • Gaga sagt:

        Geräte mit GEN 6 CPUs finde ich ja noch (wie gesagt, z.B. das Yoga 710 o. Acer Swift 3). Aber die CPU sagt ja leider noch nichts über die Bios Kompatibilität.

        Kann ich z.B. Windows 7 ohne große Trickserei noch auf diese Geräte installieren? Ich lese von AHCI Probleme, kein Legacy Mode usw. und das soll (lt. Aussage mancher Shop-Kunden) zu Probleme führen bzw. eine Installation alternativer OS unmöglich machen.

        Ich komme aus der Softwareecke und habe in punkto Hardware da leider zu wenig Detailkenntnisse.

        Anmerkung: Das Toshiba Z30-C-191 hat aber einen stolzen Preis. Oha!

        • gs sagt:

          Witzigerweise war das vergleichbare Portege mit Win10 fast 250 € günstiger…

          Die Geräte müssten theoretisch älter als ein halbes Jahr sein, danach durften ja keine mehr ohne Win10 an die Händler rausgegangen sein.

          Convertibles / TouchScreen wird man ohne Win10 kaum finden.

          Aber alle, die mal mit bzw. für Win 7 oder 8 rausgekommen sind sollten keine Probleme bereiten.

          Unter heise Preisvergleich https://www.heise.de/preisvergleich/ kann man die Suchkriterien gut eingrenzen: –display:bis13,9“ –codename-intel:skylake –betriebssystem:win7hone/win7prof == da müsste man dann doch noch was finden.

          Viel Erfolg

          • Gaga sagt:

            @gs, Danke!
            Inzwischen habe ich herausgefunden, dass mir die kleinen doch zu eingeschränkt sind. RAM auf Mainboard aufgelötet – das geht gar nicht! Werde jetzt wohl auf ein Acer Nitro (ja, ist nicht schön aber relativ gut ausgestattet fürs Geld) mit IPS Display zurück greifen. Da weiß ich nun sicher dass alle Optionen offen sind. Treiber für Win7 habe ich bereits bekommen. Das passt dann! Hurra, noch 4 Jahre ohne Windows 10 (als Produktiv System)! 🙂

          • gs sagt:

            theoretisch sind´s ja 6 Jahre mit Win 8.
            Empfehlung: mal Dual-Boot-VHD-Test-Installation mit Win 8.1 vornehmen – wenn dann alles läuft Win 8 kaufen solange es die noch gibt…

  7. gs sagt:

    @ Verfasser: es müsste nicht heissen „Menschen mit Behinderung“ sondern „Wenn Sie Hilfstechnologien nutzen“, darin sehe ich gemeinhin einen Unterschied…

    @ Tim: Hatte mal bei Heise deswegen nachgefragt gehabt:
    Q: Was wäre, man den PC nach dem Win-10 Upgrade ohne Betriebssystem verkaufen möchte und z.B. die ursprüngliche Vollversion für einen neuen Bauvorschlag nutzen möchte? Dann hätte man ja keine Kontrolle darüber, ob der neue PC-Besitzer eine Lizenz für Windows hat oder nicht.
    A: Richtig. Aber er würde Windows 10 ohne gültige Lizenz nutzen. Sollten bei Ihnen Probleme auftreten, sollte der Verkaufbeleg als Beweis reichen, dass Sie der Besitzer sind.
    Q: Somit wäre dann ja keine Nutzung der ursprünglichen Win 8/8.1 Vollversion
    mehr möglich? Oder lässt sich die digitale Berechtigung auch wieder
    entfernen?
    A: Mir ist kein Weg dazu bekannt.

    • Tim sagt:

      Der Hase liegt aber schon da im Pfeffer, das die Aktivierung still und heimlich automatisch passiert. Wie soll ein Anwender und Käufer gebrauchter Hardwre nun rechtlich verdonnert werden, wenn Microsoft selbst alles aktiviert, was nicht bei drei auf einem Baum hockt? Mit Pech dann auch eine Lizenz doppelt, weil einmal automatisch beim Gebrauchtkäufer und beim Altkunden dank Nachweis des Kaufbeleges/ bzw gekauftem Datenträger mit Produktnummer?
      Alles Merkwürdig…

      Man könnte glauben, das Microsoft den Lizenzwahnsinn zum Teil aufgegeben hat, aber noch nicht wirklich weiß, wie es nun weitergehen soll, oder wie man das nach Außen kommuniziert…

    • Günter Born sagt:

      Zu: @ Verfasser: es müsste nicht heissen „Menschen mit Behinderung“ sondern „Wenn Sie Hilfstechnologien nutzen“, darin sehe ich gemeinhin einen Unterschied…

      Das ist der Microsoft-Begriff – wobei er konkreter Assistive Technologien heißen müsste. Der von mir gewählte Begriff ist die offizielle, nicht diskriminierende Bezeichnung der adressierten Personengruppe. Jetzt könnte man darüber juristisch streiten, ob jemand der „Hilfstechnologien“ nutzt, zum Kreis dieser Menschen zählt – geht hier aber am Thema vorbei.

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  9. Sam sagt:

    Auch heute gilt für mich noch:

    Nicht einmal geschenkt will ich den W10-Kram am Desktop!! Ich bleibe bei meinen Windows 7 -Rechnern so lange es irgend geht.

    • Gaga sagt:

      Ebenso!
      Habe auch die Updates einzeln eingespielt und alles nicht Sicherheitsrelevante weggelassen. Nach Bereinigung und „dicht machen“ ein Image sowie eine VM Workstation angelegt als Vorlage, falls ich eine neue Maschine brauche oder irgendwie mal was testen will usw.

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