Neues Spielzeug: Garmin Nüvi 2595 LMT

Eigentlich bin ich ja mit Navi-Lösungen ganz gut ausgestattet. Neben einer GPS-Maus, die ich an diversen Netbooks einsetzen kann, lassen sich diverse Smartphones und ein iPad als Navi einsetzen. Um Praxis-Erfahrungen bezüglich Navi-Technik zu bekommen, habe ich mir aber noch ein PKW-Navi zugelegt.


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Welches Navi soll’s denn sein?

Im Grunde war ich relativ offen, welche Navi-Lösung nun gekauft werden sollte. Randbedingung war: Preis um die 200 Euro, 5 Zoll Display und ein bekannterer Hersteller. Eine Vorabrecherche ergab, dass Geräte von TomTom oder Garmin in die engere Wahl kamen.

Hands-on im Media Markt

Ich bin bei diesem Anbieter zwar eher ein seltener Gast. Aber diesmal wollte ich keine Bestellung bei Amazon aufgeben, da mich das Handling des Geräts vor dem Kauf interessierte – zumal ich in Gestalt meiner Frau eine nicht so technikaffine Testperson habe.

Im Media Markt kamen dann recht schnell zwei Navis in die engere Auswahl. Einmal das hier unten links gezeigte Garmin nüvi 2595 LMT und das TomTom Via 125. Das TomTom war sogar noch einen Ticken (20 Euro) preiswerter als das Garmin. Vorteil beim Garmin war, dass eine lebenslange Kartenupdate-Garantie geboten wurde (bei TomTom sind es nur 3 Jahre).

Diese Garantie nützt zwar nichts, wenn der Anbieter die Grätsche macht. Andererseits ist es ein netter Zug, schlagen Kartenupdates mitunter doch recht heftig im Preis zu Buche. Und bezüglich TomTom hatte ich wegen dieses Berichts irgendwie doch eine negative Einstellung.

Vor- und Nachteile?

Eine schnelle Recherche bei Amazon mittels eines Smartphones ergab, dass da in Punkto Benutzerbeurteilungen keine wesentlichen Unterschiede erkennbar waren. Es gab 5 Punkte Rezensionen und auch welche mit vernichtender Kritik.

Also habe ich ein kurzes Hands-on vor Ort versucht – eigentlich die typische Testumgebung: Man hat keine Ahnung vom Navi, möchte aber im Auto losfahren und optimal an Punkt B ankommen. Intuitive Benutzerführung und Zuverlässigkeit sind angesagt.

Bei beiden Navis ließen sich Adressdaten eintippen. Aber beim TomTom hatte ich den Effekt, dass eine Straße in Nähe des Einkaufsmarkts nicht gefunden wurde. Beim Garmin klappte die Navigation dagegen. Erst ein Reset des Geräts durch den Verkäufer führte dazu, dass auch dies Route zu diesem Ziel gefunden wurde. Was beim TomTom sehr schön war: Die Simulation der Fahrstrecke, so dass man vorab schauen konnte, wo die Reise wohl hin geht. Beim Garmin konnte der Verkäufer dieses Feature nicht vorführen.


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Bei der ca. 15 Minuten dauernden Benutzung der Geräte kristallisierte sich aber heraus, dass das Garmin doch wesentlich intuitiver in der Handhabung war. Eine gute Menüführung mit einer Zurück-Schaltfläche am linken Rand des Touchscreens und eine kontextsensitive Tastatur, die bei Ortsangaben automatisch Tasten nicht passender Treffer ausblendete gaben schließlich den Ausschlag für die Entscheidung zum Garmin nüvi 2995 LMT (meine Frau kam als Testerin mit dem Gerät einfach besser klar).

Und beim Preis geht noch was?

Vor einem Kauf habe ich schnell noch den Preis bei Amazon.de geprüft. Dort war das TomTom satte 40 Euro günstiger und das Garmin segelte 20 Euro unter MM-Preis. Also habe ich den Verkäufer konkret mit den Amazon-Preisen konfrontiert und nachgefragt, ob da was geht. Nachdem der Verkäufer beide Preisangaben am eigenen Computer überprüft hatte, bot er die gleichen Preis an. Also habe ich das Garmin nüvi 2995 LMT mit folgenden Daten gekauft.

Garmin nüvi 2595 LMT Navigationsgerät
(12,7 cm (5,0 Zoll) Display, 3D Traffic, Gesamteuropa, Lifetime Map Update, Bluetooth, Sprachsteuerung)

  • Kartenlayout mit wählbarem Kartenfarben zur individuellen Darstellung der Kartenansicht und individuell belegbare Datenfelder
  • 5,0 Zoll-Touchscreen-Display, intern vorinstalliertes Kartenmaterial für 45 Länder West- und Osteuropa mit rund 2 Millionen Points of Interest (POIs) inklusive lebenslangem Kartenupdate sowie unbegrenzt NavteqTraffic Premium Verkehrsinformationen zur dynamischen Routenführung und stressfreien Stauumfahrung
  • Garmin PhotoReal 3D-Kreuzungsansicht und europaweit über 22.000 Fahrspurassistenten, mit Text-to-Speech Ansagen vor Abbiegungen, echter Sprachsteuerung sowie Bluetooth-Technologie zur Verwendung als Freisprecheinrichtung
  • unbegrenzte Premium Verkehrsfunklizenz (NAVTEQ Traffic/ehemals TMC Pro) und lebenslanges* Kartenupdate sowie nüRoutes-Technologie mit trafficTrends und myTrends, ecoRoute zum Spritsparen
  • nüvi® ab Werk vorprogrammiert mit City Navigator® Europe NT-Daten inklusive unbegrenzte Premium Verkehrsfunklizenz sowie lebenslanges* Karten-Update, KFZ-Anschlusskabel mit Empfänger für digitalen 3D Traffic-Verkehrsfunk, Saugnapfhalterung, USB-Kabel, Schnellstartanleitung

(Quelle: Garmin)

Also alles dran, was man braucht. Die Details findet ihr bei Amazon in der Produktbeschreibung. Ein erstes kurzes Zwischenfazit: Das Teil macht, was es soll. Viele Funktionen der Bedienoberfläche lassen sich intuitiv abrufen.

Das 5 Zoll Touchdisplay mit matter Oberfläche ist gut ablesbar, die Sprachausgabe passt und die Routenberechnung geht recht flott von der Hand – verpasst man mal eine Abfahrt oder eine Kreuzung, routet das Navi sofort eine Alternativstrecke – der Fehler ist also schnell korrigiert. Diese Amazon-Rezension spiegelt in etwa den ersten Eindruck wieder.

Wie sich das Garmin nüvi 2595 LMT in der Praxis so schlägt (einige negative Überraschungen gab es – so hat das Navi uns mal in die Pampa geschickt, weil das Ziel fehlerhaft eingegeben wurde), werde ich bei Gelegenheit in einem separaten Artikel berichten.

Artikelreihe:
a1: Neues Spielzeug: Garmin Nüvi 2595 LMT
a2: Garmin Nüvi 2595 LMT-Erfahrungsbericht
a3: Update-Hürden beim Garmin Nüvi 2595 LMT

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2 Antworten zu Neues Spielzeug: Garmin Nüvi 2595 LMT


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  2. Martin sagt:

    Zunächst: Ich lese deinen Blog regelmäßig (ja, habe auch den Werbeblocker deaktiviert) und habe schon einige interessante Infos bekommen.

    Zum Artikel: Meinst du nicht, dass die 20.- Aufpreis im MM für die “Beratung” in Ordnung sind? Oder hatte der Verkäufer, wie ja so oft, keine Ahnung?

    Ich für meinen Teile akzeptiere ja bis zu, hmm, 20% Mehrpreis, WENN DENN das Gesamtpaket beim Einzelhändler passt und kündige das auch schon mal vorher an.

    Schöne Grüße,
    Martin

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