Billige Volumenlizenzkeys: Deaktiviert Microsoft Office?

Kurze Info und Nachfrage, ob es weitere Betroffene gibt. Kann es sein, dass Microsoft aktuell eine Reihe Office-Installationen, die per Volumenlizenzkeys oder KMS aktiviert wurden, deaktiviert?


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Eine Leserrückmeldung

Mir ging zum Wochenende eine Mail des Blog-Lesers zu, der mich mit Informationen zum Thema ‘billige Lizenzkeys’ versorgte. Nun schrieb mir der Blog-Leser folgendes:

Äußerst interessant: Microsoft scheint mit einem der letzten Updates wohl zahlreiche Microsoft Office Installationen deaktiviert zu haben, welche über einen illegalen KMS aktiviert wurden (lokal oder remote).

Ich habe heute von fünf Leuten eine Mail bekommen, deren Office nicht mehr geht. Alle hatten offenbar verschiedene KMS-Emulatoren und VL-Versionen installiert.

Betroffen waren Office 2010, 2013 und 2016. Es kam wohl ein Update bzgl. Datenschutz und Support-Ablauf von Office 2010 zum Jahresende.

So weit die Information, die ohne Hintergrundinformation keinen großen Sinn macht. Außer der Frage: Ist noch jemand von der Produkt-Deaktivierung betroffen.

Hintergrundinformationen zum Thema

Vor einiger Zeit hatte ich hier im Blog ja über das Thema ‘Drittanbieter Lizenzkeys’ berichtet. Online-Händler bieten Office-Lizenzen teilweise für wenig Geld an, liefern aber nur einen Lizenzkey (siehe Edeka, lizengo und die verkauften Microsoft-Lizenzen – Teil 1). Der Lebensmittelhändler Edeka ist z.B. eine Kooperation mit dem Anbieter lizengo eingegangen.

Softwarekauf bei Edeka

Edeka verkauft aber nur einen Gutschein, der beim Anbieter lizengo eingelöst werden kann. Dort soll dann die erworbene Software geben. Was ich noch nicht genau weiß: Was lizengo beim Einlösen eines Edeka Wertgutscheins genau liefert. Für direkt im lizengo-Shop bestellte Microsoft-Office-Versionen deutet sich mittlerweile an, dass der Käufer nur einen Volumenlizenzkey für Microsoft Office Pro Plus (Version 2013, 2016, 2019) erhält.

Der Verkauf dieser Software-Lizenzschlüssel ist zwar legal – und bei Beachtung bestimmter Randbedingungen kann Gebrauchtsoftware auch lizenzmäßig sauber vom Käufer übernommen werden. Probleme gibt es aber wohl bei allen Online-Händlern, die nur einen (Volumen-)Lizenzkey ausliefern. Diese Volumenlizenzkeys lassen sich zwar aktivieren, aber laut Microsoft erwirbt der Kunde damit keine gültige Lizenz.

Mein bisheriger Sachstand ist, dass das ganze Konstrukt in einer Grauzone segelt. Microsoft kann juristisch nicht gegen den Verkauf der Lizenzschlüssel selbst vorgehen, greift die Händler aber über wettbewerbsrechtliche Sachverhalte an und lässt sich das gerichtlich absegnen. Zudem werden immer mal wieder Volumenlizenzkeys wegen zu vieler Aktivierungen gesperrt, die Software funktioniert dann nicht mehr.


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Das Zweite sind Software-Produkte, die in Unternehmensumgebungen per Key Management Server (KMS) aktiviert werden. Dort kommt dann ein KMS-Key zum Einsatz, und die Produkte aktivieren sich per Netzwerk über diesen KMS. Wenn ich es richtig interpretiere, scheint es in obigem Fall so zu sein, dass Leute illegal KMS-Aktivatoren und Volumenlizenzschlüssel verwendet haben, um ihre Office-Versionen zu aktivieren. Dass Microsoft dort einen Riegel vorschiebt, wenn das bekannt wird, ist nachvollziehbar.

Diesen Kontext sollte man im Hinterkopf haben, wenn man über obigen Sachverhalt ‘Microsoft legt mit Updates Office-Installationen still, die per Aktivator oder Volumenlizenzkey aktiviert worden sind’ diskutiert.

Das kann alles ein Zufall sein und nichts mit dem hier geschilderten Hintergrund zusammen hängen. Es ‘riecht aber geradezu danach’, dass Microsoft da einen Riegel für verkaufte Volumenlizenzkeys a la Office Professional Plus vorgeschoben haben könnte. Daher die Frage: Ist jemand von euch von Deaktivierungen von Office-Volumenlizenzkeys betroffen? Wo stammen die Produktschlüssel her? Und was auch noch immer offen ist: Gibt es jemand, der Office über Edeka Gutscheine gekauft hat und mitteilen kann, welche Software-Variante und welcher Schlüssel das herausgegeben wurde?

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29 Antworten zu Billige Volumenlizenzkeys: Deaktiviert Microsoft Office?


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  2. Tim sagt:

    Willst du billig, kriegst du billig :-)

    • Lutz Große sagt:

      Lieber Tim, es ist immer auch in allen käuflichen Objekten eine Frage der Leistungsfähigkeit eines Portemonnaie PUNKT
      Billig ist nun mal nicht immer schlecht. Wer aber die mehr oder weniger gekrackten Lizenz Systeme einsetzt oder in Umlauf bringt, sollte zu Recht auch deaktiviert werden. Warum?
      Es ist ganz am Ende der Überlegungen auch eine Frage der Datensicherheit, denn offene und/oder gekrackte Systeme bieten Einfallstore für Schadsoftware und wer auf der sicheren Seite privat oder beruflich mit EDV umgehen will, sollte das zur eigenen Sicherheit vermeiden – und auch aus Respekt gegenüber anderen privaten oder beruflichen Nutzern.
      Was nach meiner Meinung zu kritisieren bleibt, ist das für Laien längst nicht mehr zu durchschauende Lizenz System von Microsoft. Denken wir nur daran, dass bei Ausfall der Lizensierungsserver beim Hersteller plötzlich auch ein “reguläres” System nur noch eingeschränkt funktioniert. Diese Situation hatten wir alle im Jahr 2018 erleben können und es ist nicht sehr erfreulich, wenn EDV plötzlich nur noch eingeschränkt funktioniert, wenn sie regulär, egal ob teuer oder preiswert, erworben wurde …
      Der Fehler im System im Jahr 2018 war nach wenigen Tagen behoben und selbst heute nach dem Office Softwareupdate funktioniert Office 2016 Pro ohne Einschränkung und ohne weniger bis nicht legale “Zusatztools” und damit auch aus Datenschutzgründen und Gründen des Respekts Dritter gegenüber mit der heute bestmöglichen Sicherheit.
      Ich weiß nicht wo Du lebst. Ich hingegen lebe in Deutschland, dem Land, in dem so genannte “Leistungsträger*Innen” noch heute in Bezug zur EDV von “Neuland” schwätzen und selbst öffentliche Einrichtungen gern “billige” Software einsetzen und am Ende andere im Netz oder vernetzt dann mit draufzahlen müssen. Seit dem denkwürdigen April 1992, dem Erscheinungsdatum von Windows 3.1, setze ich dieses System mit seinem Office auch beruflich ein.
      Bei allen Berg- und Talfahrten zeigt die kontinuierliche Nutzungserweiterungskurve stetig nach oben und um auf die Überschrift dieses Threads einzugehen:
      Nein, Microsoft hat Office nicht deaktiviert :)

  3. Herr IngoW sagt:

    Hier kommen die Key’s in der offiziellen Microsoft-Verpackung für Office 365 von verschiedenen Händlern.
    Bis jetzt ist da alles in Butter, also funktioniert ohne Probleme.
    Diese Angebote mit Key per E-Mail usw. sind mir schon immer suspekt.

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  5. gramondel sagt:

    “…greift die Händler aber über wettbewerbsrechtliche Sachverhalte an und lässt sich bestimmte Verbote gerichtlich untersagen.”

    wie geht dem – mit dem zweiten Halbsatz?!

    und dass paar “Edeka”keys nicht funken, liegt wohl in der Natur des Konstruktes, wurde durch die Blume (+/-) doch eig. so verlautbart, also dass sowas sein kann – die werden doch dann getauscht?!

  6. Bernard sagt:

    Man fragt sich, warum Microsoft bei so alten Versionen wie Office 2010 Prof nicht den Kaufe einer (nachträglichen) Lizenz ermöglicht?

    Alles andere ist reine Schikane aus Redmond.

    Viele private Nutzer haben sich so eine Version gekauft und nutzen die so lange wie möglich. Die meisten brauchen den ganzen neuen Schnickschnack, der immer wieder von Microsoft kommt, gar nicht.

    • dronthejm sagt:

      das wäre ja am Ende noch halbwegs vernünftig. ;)
      Aber im Ernst, für private Benutzer würde sich ja eigentlich sowas wie das Modell von Softmaker oder ähnliches anbieten, inkl. einer free-Version, die die wesentlichen Einfachst-Anforderungen vieler Nutzer bereits abdecken würde.

    • Chris sagt:

      Jetzt noch Office 2010 als Kauf anzubieten wäre verarsche und würde im Shitstorm für MS enden. Office 2010 läuft in einem Jahr aus was Updates angeht.

      Klar kann man es danach noch weiter nutzen, trotzdem würde es ein negatives Echo geben warum MS hier nochmal für ein Jahr Geld kassiert hat.

      • Steter Tropfen sagt:

        Naja, aber was ist es, wenn M$ ein Jahr, bevor der Support sowieso ausläuft, plötzlich Uralt-Versionen von Office wegen wackliger Lizenzen sperrt?
        Irgendwie ziemlich kleinlich. In anderen Bereichen würden die Verbraucher sagen „Wenn ihr euch so verhaltet, werde ich euch erst recht nichts abkaufen, sondern schnurstracks zur Konkurrenz gehen!“ Aber beim Pseudo-Monopolisten werden sie eben das machen und zähneknirschend ein viel zu teures und kaputtgefeaturetes Office abonnieren.
        Nix Shitstorm. Unterwürfiges Mit-der-Masse-laufen.

    • Lutz Große sagt:

      “… Alles andere ist reine Schikane aus Redmond. …”
      Das ist leider nicht so einfach. Ein System welches nicht mehr allen Sicherheitsstandards entspricht nachträglich zu lizensieren, zieht andere Verpflichtungen des Softwareherstellers aus Redmond nach sich (Sicherheitsupdates). Hier in Deutschland mag das zur Zeit kaum eine Rolle spielen, auch dann nicht, wenn ein Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor Sicherheitsrisiken fast regelmäßig warnt :).
      Aber Microsoft vertreibt seine Software global und muss alle Rechtsfragen auch global bedenken und die Auswirkungen können bekanntlich in anderen Ländern sehr teuer werden.
      Wer den Microsoft Schnick und Schnack nicht braucht, wozu braucht der dann eine Lizenz?

  7. JohnRipper sagt:

    Von dem was hier lese, werden verschiedene Themen in einen Topf geworfen

    Es geht hier um (vermeitlich illegale) KMS Aktivierungen, nicht darum, dass VL Key eingesetzt werden. KMS ist ein Dienst im lokalen Netzwerk zur technischen Aktivierung von Lizenzen, wenn MS Server nicht verwerndet werden können odrr sollen bzw. aus anderen Gründen

    Die Aktivierung direkt gehen MS Server hat damit nichts zu tun, auch wenn dabei VL Keys eingesetzt werden können, die man u.A. wie oben bewchrieben erwerben kann und deren (rechtliche) Anerkennung als gülte Lizenz bei MS fraglich ist.

    Die beiden Themen haben eigentlich nichts miteinander zu tun.

    Und da hier offensichtlich, eine nicht unterstützte Aktivierung vorgenommen wird und (vermutlich) auch keine gültige Lizenz (rechtlich) vorliegt, weiß ich eh nicht was das Thema hier zu suchen hat.

    Sorry schlecht recherchiert hier in diesem Fall.

    • Mirko Heilmann sagt:

      Genau das dachte ich auch beim lesen des Artikels. Das illegal über lokale KMS-Emulatoren aktivierte VL-Keys durch Updates deaktiviert werden ist ein alter Hut, passiert regelmäßig und hat mit der Edeka Geschichte nichts zutun.

    • Chris sagt:

      So sieht es aus, es gibt Tools die ein lokalen KMS Server auf dem eigenen PC simulieren über den sich ein Office (und auch Windows selber) dann aktivieren läßt. Der Key an sich war mal richtig, verliert aber mit dem Tool und seiner Verbreitung die Rechtmäßigkeit.

      Bekommt MS das Tool in die Hände können Sie alle dort hinterlegten Keys sichten und sperren.

      Der Windows eigene Defender erkennet diese Programme auch (so wie auch andere AV Hersteller), MS ist sich der Vebreitung der Tools also bewusst.

      Ein VL Key selber hat seit Office 2010 eine begrenzte Aktivierung, MS muss nur ganz selten selber Keys sperren, da dieser bei illigaler Verbreitung sich selber ans Aktivierungslimit bringen.

      Die KMS Tools hebeln dieses Aktivierungslimit aus und MS deaktiviert mit dem Defender diese Tools und setzt den Key gleichzeitig auf gesperrt.

      • Günter Born sagt:

        Danke für die Erläuterung – ist zielführend. Bleibt jetzt spannend, ob sich Betroffene melden und ob es da noch andere Insights gibt.

      • administratoor sagt:

        Jeder Windows Client oder Server kann KMS Server sein, einfach durch seine eigene Installation/Aktivierung mit einem KMS key (im Gegensatz zum MAK key). Danach kann er quasi beliebig viele Office/Windows Clients (ohne Internet Access) “freischalten”. Ich nenne es bewusst nicht “altiviereren”, da ein KMS Client nicht aktiviert wird (er hat auch keinen individuellen Produktkey installiert) sondern durch den KMS Service nur “von der Aktivierung befreit wird” (für einen Zeitraum von z.B. 180 Tagen).

        • JohnRipper sagt:

          Ja richtig. Genau genommen muss man sprachlich genauer zwischen MAK und KMS Aktivierung unterscheiden. Letzte ist der lokale Dienst, MAK ist die Mehrfachaktivierung gegen MS Server.

    • Günter Born sagt:

      Einfach den Text nochmals lesen. Ich schrieb, dass das nichts miteinander zu tun haben muss! Und ich fragte, ob irgend jemand sich einen Reim darauf machen kann und betroffen ist. Den Schuh ‘Sorry schlecht recherchiert’ ziehe ich mir daher nicht an – der Beitrag soll die Möglichkeit bieten, da Informationen zu sammeln (ggf. auch von Edeka Gutscheinkäufern) – da ist nix mit Recherche – nur mal so angemerkt.

      • JohnRipper sagt:

        Doch hier muss man das leider schlechte Recherche unterstellen, da der Sachverhalt, wie auch von anderen angemerkt, aus dem Bereich der Warez Foren und illegalen Softwareaktivierungen stammt.

        ME daher gar keine Meldung hier im Blog wert und damit der Hinweis auf einen Möglichen Zusammenhang zu frei verkäuflichen VL Keys überflüssig.
        Abgesehen davon, dass der Vorgang nicht unüblich ist (wie ebenfalls von anderen angemerkt).

        Leider sind sie hier einem echtem Softwarepiraten aufgesessen.

  8. Dat Bundesferkel sagt:

    “Alle hatten offenbar verschiedene KMS-Emulatoren”

    So ist das eben, wenn man sich von boerse und Co Programme zum Umgehen der Aktivierung beschafft. Dürfte dann auch Auswirkungen auf diverse VL Versionen von Windows selbst haben, die darüber aktiviert werden.

    Einfach (halbwegs) seriöse Anbieter wählen, die überschüssige Lizenzen (nachvollziehbar!) veräußern und sie nicht doppelt vergeben, dann hat man kein Problem.

    Davon abgesehen, weil es nur partiell zum Thema paßt: Schon “damals™” hat man Codeschnippsel in Windows entdeckt, die eine Remotedeinstallation eigens installierter Software durch Microsoft ermöglicht. Früher oder später wird auch dieser Mechanismus zum Einsatz kommen.

    Mit besten Grüßen

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  10. voko sagt:

    Ich nutze zur Zeit diese wie hier genannten “Billig”-Keys auf 3 verschiedenen Maschinen. Bisher ohne Probleme. Sollten diese durch MS deaktiviert werden, werde ich auf “Libre Office” umsatteln. Das reicht dann auch für meine Ansprüche aus.

    • Red+ sagt:

      Ich verstehe euch leider beim besten willen nicht, wieso kauft ihr erst etwas und falls es dann nicht mehr geht schwenkt ihr erst auf etwas um was es seit eh und je schon Kostenlos gibt.
      Interessanter wäre dann doch gleich von Anbeginn das Kostenlose zu nutzen und stattdessen den Kaufpreis der Billigen Lizenzen den Programmieren dort für die gute Arbeit wie mit LibreOffice zu schenken oder zu Spenden, das wäre doch echt sinnvoller.

  11. Gerold sagt:

    In den einschlägigen Foren beklagt sich bis jetzt niemand über nicht mehr funktionierende Office-Installationen. Mal abwarten, wenn ich da etwas sehe werde ich es hier berichten.

  12. Walter G. sagt:

    Ob die Deaktivierung durch eines der letzten Updates entstanden ist, scheint fraglich. Schaut man mal in die Ereignisanzeige unter “Windows-Protokolle” “Anwendung”, dürfte dort mehrmals am Tag der “Office Software Protection Platform Service” mit der Ereignis-ID 1003 und dem Hinweis “The Software Protection service has completed licensing status check” zu finden sein. Sperrt MS einen Key, könnte die Deaktivierung auch hierdurch ausgelöst sein.

    Aber mehrmals am Tag prüfen und dafür noch Speicherplatz zu vergeuden, finde ich schon recht abartig.

  13. Jur sagt:

    Man sollte Microsoft den Rücken kehren und auf Libre Office umsteigen.

    • Red+ sagt:

      Genau du sagst es, wenn alle Privat Leute die eigentlich gar kein MS Office benötigen gleich auf LibreOffice umsteigen würden und nur die Hälfte was eine echte Office Lizenz kostet an LibreOffice Spenden würden, sehe Microsoft mit seinem Office Paket nämlich ziemlich Alt aus.

      Dann gäbe es zwar auch keine Diskussion und Günter hätte einen Artikel weniger zu schreiben und weniger Kommentare.

      Aber vielleicht nur vielleicht würde auch mal Microsoft zu einem Umdenken kommen.

  14. Thomas sagt:

    Die meisten Nutzer sind tatsächlich mit OpenOffice oder LibreOffice bestens versorgt, die auch wunderbar mit den proprietären MS Office-Dateiformaten umgehen können. Außerdem liegen die eigenen Daten so nicht irgendwo in der Cloud. Und wer damit keine Probleme hat kann auch Google Docs nutzen. Für 95 Prozent aller privaten Anwender aus Erfahrung ausreichend.

    Seit Karl Klammer fehlt, ist Microsoft Office sowieso nichts mehr wert.

    • Dekre sagt:

      JA, ABER = es gibt Büroanwendungen, die zwingen zu MS-Office PRO und dort auch nicht mehr zur Version von Office 2010, sondern alles höher. Es ist alles ein trauriges Spiel und keiner kümmert sich um das Lobbing und die Korruption in den Kreisen. Da kann man noch so oft das Kartellamt oder andere “Überwachungseinrichtungen” bemühen.

      • Quodlibet sagt:

        Wir haben auch einige Büroanwendungen bzw. Datenbanken, die zwingend Access voraussetzen (u.a. der Postvertriebsstückversand).
        Somit brauchen wir das Pro-Paket von Office – zum Glück nur auf einem einzigen Rechner. Die anderen Computer haben noch Office 2010. Wenn das keine Upates mehr bekommt, werde ich auf den anderen Rechnern überall Open- oder LibreOffice installieren. Für die normale Korrespondenz brauchen wir kein Word oder Excel.

        • Red+ sagt:

          Ihr seit dann aber auch eine Firma die mit der Arbeit irgendwie auch Geld Verdient und ihr könnt die Computer Software über die Steuer auch absetzen. Wir sprechen hier über und von Privatpersonen.
          Letztendlich fände ich das Höchst Illegal, Illegale Software im Firmenumfeld nutzen zu wollen oder auf Billige Edeka Keys zu setzen.

      • malebb sagt:

        was “zwingt” denn zu MS-Office?
        Allenfalls komplexere Excel-sheets, wie sie im wissenschaftl. Bereich auftreten. Der Normalfall ist das nicht.
        Will man sehr gute Kompatibilität, scheiden Open- und LibreOffice eh aus, zuviel Kompromiss. Und schlechter gemacht, das vergrault fast jeden UmstiegsProbierer.
        Es kommt eig einzig Softmaker-Office in Frage. Allerbeste Kompatibilität, gute Preise, die VorVersion 2016 ist aktuell kostenlos zu haben:
        http://www.softmaker.de/reg/ofw16free_de.htm

        besser geht’s kaum.

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