Microsoft im Bildungsbereich: Mythen entlarvt

WindowsMicrosoft bietet ja für den Bildungsbereich enorm günstige Lizenzen an, um den Mitbewerb auszubremsen. Bei Open Source wäre das Thema Lizenzen weitgehend vom Tisch. Aber Microsoft hat es geschafft, dass sich im Bildungsbereich viele Mythen halten, warum die Produkte aus Redmond „alternativlos“ sein sollen. Mike Kuketz hat sich dieses Thema mal vorgenommen und räumt mit diesen Mythen auf. Fazit: Nichts spricht für Microsofts Produkte, es sei denn, wir wollen die nächste Generation an Microsoft Junkies heranziehen.


Anzeige

Ich habe das Thema Microsoft-Produkte wie Windows 10, Office, Office 365 (oder Microsoft 365) samt Teams etc. an Bildungseinrichtungen ja über die letzten Jahre immer mal wieder hier im Blog thematisiert. Das Urteil der Datenschützer ist eindeutig: Die Produkte dürfen eigentlich nicht in Schulen eingesetzt werden. Trotzdem wird es immer wieder versucht, mit dem Argument: Es geht nicht anders.

Ich gestehe ja zu, dass es vorübergehend gewisse (leider durch Versäumnisse selbst verursachte) Sachzwänge geben kann, wo man kurzzeitig auf Windows-Systemen mal ein MS-Produkt einsetzen kann. Aber die mittel- bis langfristige Strategie müsste ja sein, weg von Microsoft-Produkten zu kommen. Wurde auch in diversen Projekten, die das untersucht haben, immer wieder so ausgeführt.

Was doch arg stört …

Was mich an der Geschichte dann wunderte bzw. stört, waren die Kommentare von Microsoft-Befürwortern, die tausende Argumente brachten, warum man unbedingt Microsoft-Produkte in der Schule oder an der Uni einsetzen muss. Das reicht von „damit die Kinder fit für das Arbeitsleben sind, wo Microsoft Produkte verwendet werden“ über „es gibt ja keine Alternative. Die Härte war ja, dass mich ein Schüler einer Fachschule für Technik aus Baden-Württemberg per Mail kontaktierte und darum bat, seine Petition gegen das „Verbot von Microsoft Produkten an Schulen in BW“ im Blog zu unterstützen. Er sah sich mit Eltern, Lehrkräften und Schülern in „die Steinzeit“ zurück katapultiert, nur weil der Landesdatenschutzbeauftragte für Datenschutz, Herr Brink, nach einem ausgiebigen Pilotprojekt zum Schluss kam, dass die Produkte nicht datenschutzkonform einsetzbar sind und eine Empfehlung an das Kultusministerium in BW geschickt hat (ich hatte im Beitrag Microsoft 365 an Schulen, Baden-Württembergs Datenschützer sagt Nein darüber berichtet). Man will nun über die Schüler-Petition durchdrücken, dass Microsoft 365 unbedingt weiter eingesetzt wird, Datenschutz ist scheiß egal.

Kuketz räumt mit Microsoft-Mythen auf

In diesem Kontext hat mich der Tweet von Mike Kuketz, der mir die Tage unter die Augen gekommen ist, sofort angesprochen. Mike geht im Artikel Bildungswesen: Entlarvung der häufigsten Microsoft-Mythen auf die Thematik ein.

Microsoft-Mythen im Bildungsbereich

Kuketz räumt Punkt für Punkt mit fünf der häufigsten Mythen (falsche Vorstellungen) rund um den Einsatz von Microsoft-Produkten an Schulen auf. Man muss ja nicht alles akzeptieren, aber bedenken sollte man die jeweiligen Argumente und auch die Informationen, die Kuketz liefert, doch schon. Interessant fand ich vor allem seinen Abschnitt Alternativen sind (längst) vorhanden. Vielleicht als Sonntags-Lektüre verwenden.

Ähnliche Artikel:
Privacy: Microsoft steht mit Windows 10/Office 365 unter Druck
Ärger um Microsoft 365 an Schulen in Baden-Württemberg
BW: Digitalpakt Schule und die ‘Microsoft-Ausschreibung’
Ministerium äußert sich zu Belwü-Exit an Schulen: Mir könnet nix, außer labern
Baden-Württemberg: Belwue beendet alle Dienste für Schulen
DSGVO, Microsoft Office und die Datenschutzprobleme
Datenschutzbeauftragter verkündet Aus für Teams an Hessens Schulen
Office365 an Schulen unzulässig – Microsoft-Lizenzkosten für Bund steigen
Microsoft 365 ‘Workplace Analytics’ Productivity Score: Microsoft bessert Datenschutz nach
Microsoft 365 ‚Workplace Analytics‘ – Anwender-Produktivitätsüberwachung
Datenschützer fordern digitale Souveränität und Nachbesserungen bei Office 365
Safe Harbor: EuGH erklärt Abkommen für ungültig
Safe Harbor laut EuGH-Generalanwalt ungültig
Klage gegen “EU-US Privacy Shield”
EuGH kippt EU-US-Datenschutzvereinbarung “Privacy Shield”
EU droht mit Kündigung des US-Privacy Shield-Abkommens
Microsoft: Daten europäischer Firmen/Behörden bleiben in Europa
Silicon Valley-Eliten verbannen Tablet & Co. aus Schulen
Ärger um Berliner Datenschutzprüfung von Videokonferenzsoftware
Dortmund goes Open Source
Behörden sollen unverzüglich auf Microsoft verzichten, fordern MVs Rechnungshof und Datenschutzbeauftragter
EU-Datenschutzbeauftragter untersucht Microsoft-Produkte
Microsoft und die Privatsphäre in Office 365 und sonst
Microsoft will Office Pro Plus DSGVO-konform nachbessern
Microsoft Office spioniert Nutzer aus, kollidiert mit DSGVO
BSI-Einstufung: Windows 10 ist ein ‘Datenschutz-Unfall’
Microsoft 365 an Schulen, Baden-Württembergs Datenschützer sagt Nein


Cookies blockieren entzieht uns die Finanzierung: Cookie-Einstellungen

Anzeige


Dieser Beitrag wurde unter Office abgelegt und mit Office, Schule verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

37 Antworten zu Microsoft im Bildungsbereich: Mythen entlarvt

  1. Olli sagt:

    Bei aller Liebe zu den Argumenten. Ich bin an einer HS tätig. Wir haben im Fachbereich >80 Fachapplikationen, wovon >60 ausschließlich unter Windows laufen! Diese Fachapplikationen sind für die Ausbildung zwingend – Alternativen Null – da nutzt kein Hinweis auf Open Source.

    Wenn eine Anwendung zur Trassierung von Straßen oder zur EnEV (jetzt GEG) nur unter Windows läuft, dann gibt es da keine Auswahl. Und Niemandem ist langweilig genug, dass er dann auf die Idee kommt ganze Rechner Pools mit Linux zu installieren um da drauf dann VMs mit Windows zu nutzen oder mit Wine zu experimentieren. Zumal das dann bei Problemen schlicht keine supportete Umgebung ist – Terminal Server übrigens auch nicht. Ab davon das Terminal Server und VMs meist nicht genug Power haben – wenn man mal von VMWare Horizon absieht – und da auch nur mit dem Blast-Protokoll und RDP schon nicht mehr. Mit Citrix braucht man da nicht anfangen.

    Genug dieser Anwendungen merkt man noch ihre DOS Vergangenheit an und es ist schön, wenn die überhaupt unter einem „modernen“ Windows laufen. Da kommt kein einziger Hersteller auf die Idee selbst in Alträumen an eine Linux Portierung zu denken. Und wenn man sowieso Windows haben muss, ist ebenfalls Niemandem langweilig genug eine gemischte Umgebung aufzubauen, die wahnsinnig viel Zeit frisst, wenn eine reine Windows Umgebung tatsächlich einfach tut und im Zusammenspiel weniger Arbeit verursacht.

    Das ständige verweisen auf Alternativen hört sofort bei den Fachapplikationen auf und die wird praktisch jeder in irgendeiner Form einsetzen. Da reicht also genau eine einzige und die Idee ohne Microsoft auszukommen ist tot. Genau daran ist München gescheitert! Zuerst müssen die Fachapplikationen auf Linux laufen – und zwar alle – und das wird nicht passieren – da sind genug US Hersteller dabei, die das schlicht nicht tun werden.

    Ich kann es auch bald nicht mehr hören: Dann soll die EU Microsoft eben verbieten Produkte in der EU zu verkaufen solange diese sich nicht an EU Recht halten. Warum sollen tausende Bildungseinrichtungen in der EU selbst sehen was sie tun, wenn ein einziges Verbot aus Brüssel gegenüber einem einzigen Hersteller ausreicht? Dann setzt man eine Frist und verurteilt Microsoft zur Not zu 500 Milliarden Euro Strafe wegen arroganter Missachtung europäischer Gesetze. Handelskrieg? Ja unbedingt! Ist jetzt mit Biden natürlich doof – mit Trump wäre das viel besser gewesen, denn der hatte sowieso bereits einen Handelskrieg begonnen. Den hätte die EU wunderbar dafür benutzen können um US Tech Konzerne an die ganz kurze Leine zu legen. Deutschland bietet Nordstream 2 im Gegenzug für eine Zerschlagung von Microsoft – passt!

    Die ganzen Datenschutzbeauftragten sollen die Politiker voll heulen und endlich die Anwender in Ruhe lassen. Wenn es jemand verbockt hat, dann Berlin und Brüssel und keine Admins oder sonst wer an den Bildungseinrichtungen.

    Als HS haben wir Studierende aus über 100 Ländern. Partnerhochschulen in der ganzen Welt. Sollen Deutsche Hochschulen jetzt alle missionieren auf Nextcloud umzusteigen und auf Libre Office? Entweder macht man da als Hochschule mit, oder man ist raus. Kennt noch wer WKW und StudiVZ? Warum sind die wohl tot? Weil Deutsche dort eben nicht(!) ihre Internationalen Bekanntschaften gefunden haben und eben Niemand zwei Netzwerke pflegt, wenn Facebook bereits alles abdeckt. Mit Office365 und Teams ist das nicht anders. Wir sind globalisiert – unbedeutende deutsche Nischenlösungen behindern dabei mehr als sie nutzen.

    Und das war jetzt die Realität – denn persönlich würde ich MS lieber heute als morgen rausschmeißen – ich kann es nicht – und auch keine andere HS die ernst genommen werden will. Und ja – persönlich denke ich Microsoft muss sofort zerschlagen werden – anders bekommt man dieses Unternehmen nicht mehr in den Griff.

    • Uwe sagt:

      Bei aller Liebe zu Ihren Gegenargumenten, hier ging es nicht um heutige Spezialisierung an Hochschulen, Zerstörung, Zerschlagung, Handelskrieg oder drakonische gegenseitige Bestrafungen, sondern schulische Grundlagen für unsere Kinder, damit sich IT zukünftig breiter im Wissen und Betriebssystemen aufstellen kann. Nextcloud oder LibreOffice gehören dazu. Ebenso ein Exkurs Facebook versus StudiVZ und heutige Alternativen. Aus allem kann etwas gelernt werden. Es geht um Datensicherheit und neue Konzepte, die nicht nur, aber auch mit Produkten von Microsoft weiterentwickeln sollen.

      Hier sollten auch deutsche Ingenieure Leistungen zeigen und nicht nur nationalen MS-Frust schieben, weil noch nicht alles unter anderen System vielfach getestet und in allen Sprachen ausprobiert ist. Die Forderung immer nur und alles auf einem System macht uns dann nachhaltig abhängig. Nur weil es auch einen US-Hersteller gibt, muss es nicht bei dieser einen Lösung bleiben, wenn auch Sie es mit Ihren Kollegen wirklich wollen!

      Die größten Probleme sitzen nicht im, sondern vor dem Computer und wenn wir das bei den nächsten Generationen ändern wollen, müssen diese mit allen Grundlagenwerkzeugen gekonnt hantieren können. Mit Verboten ist es nicht getan, hier muss Ausbildung her!

      So werden die zukünftigen IT-Profis nicht nur die US-Linie fahren können und es entwickelt sich etwas in Richtung Ihrer 80 Fachapplikationen. Hilfreich ist nur der Arbeitsschritt, der auch mitgegangen wird. Veränderung fällt nicht vom Himmel oder durch politische Verordnung.

      Fahren auch Sie nicht engstirnig, sondern zusätzlich (quell)offen wo es schon geht, nur so entwickelt sich alles weiter. Der Teufel Windows oder Linux braucht nicht mehr aus der Mottenkiste geholt werden. Beides funktioniert perfekt in vielen Situationen sogar in virtuellen Maschinen wechselseitig immer besser und es bewegt sich immer schneller auf sich zu. Die neue MS-Führung versucht Linux nicht umsonst zu umarmen, die eigene Entwicklung steht weitgehend still und über AZURE wird die dynamische Linuxwelt eingebaut. In einer Client-Server-Welt geht es auch nicht mehr anders. Nur der Desktop ist noch in MS-Hand.

      Traurig, wenn an technischen Hochschulen das experimentieren (und damit auch die Forschung) nach besseren Lösungen nur noch mit „ich will nicht mit anderen Systemen arbeiten“ beantwortet wird. Da wird es nichts mit technischer Führerschaft.

      Selbst als Rentner habe ich mich noch sehr spät auf den Weg gemacht und meine alte Erfahrung mit DOS, Windows, Mac OS, Windows Phone, Android, iOS um Linux erweitert. Um es macht Spaß, ist äußerst lehrreich nicht nur mit Wine, sondern auch echten Alternativen zu experimentieren. Auch dort hilft die Fachpublikation auf Hochschulniveau wie z.B. ein Kofler.

      Ihre Erfahrung mit dürftigen Terminallösungen teile ich, dort wo noch das gute alte DOS drin ist, kann Wine wirklich mehr als ein Experiment sein. Viele kleine Umstellungsprobleme sind eigentlich nur aktuellen hektischen (teils sinnfreien) Anpassungen im Windows / Office geschuldet. Da waren einige Hersteller in der Tat nur noch damit beschäftigt, das von Window 2000 bis Windows 2021 abzusichern. Die wirklich großen Funktionszuwächse lagen in den 20 Jahren davor. Wer schon in den 90er Jahren mit Linux experimentierte war eindeutig zu früh unterwegs, um heutige gute Erfahrungen noch zu teilen. Mit alten MS-Argumenten wird die nächste Generation nicht mehr abgeschreckt und meine Energie/Zeit wird nicht im politischen Streit verschwendet. Ich tausche auch nicht US-Tech gegen Nordstream 2 oder andere Sündenböcke. Da gibt es clevere (Lebens)Strategien!

      • 1ST1 sagt:

        Linux gibts jetzt schon wieviele Jahre? Das Jahr des Linux-Desktops soll jetzt schon seit wievielen Jahren kommen? Windows soll schon wieviele Jahre tot sein?

        Der Zug ist doch schon lange abgefahren.

        Ich kann auch diese „Datenschutz ist scheiß egal“ Keule nicht mehr hören. Die Totschlag-Keule Datenschutz! Ja Herrschaftszeiten, Himmel und Donnerwetter nochmal, was an den Schulkinder-Daten ist da denn so interessant? Muss die NSA binomische Formeln aus Schulaccounts lernen? Goethes Faust im OneDrive einer Schulklasse, bohaaa, Staats-zersetzend! Petra hat im Mathevideochat der 6a vom Gymnasium in Ziegenhain in der Nase gepopelt, da muss gleich der GSG9 mit Unterstützung der US-Marines anrücken! Die Argumentation dahinter konnte mir bisher noch niemand erklären!

        Klar, bei Firmen kann das was anderes sein, aber Sachen die entsprechend klassifiziert werden, z.B. Kundendaten, Entwicklungsunterlagen, Strategiepapiere eines Konzerns, da gibts im Konzern Richtlinien, dass solche Sachen ausdrücklich eben nicht in die Cloud zu legen sind, oder es wird eben Boxcryptor oder ähnliches davor gelegt. Auch in meiner Firma gibt es Fachanwendungen, die nie und nimmer auf Linux umgesetzt werden, und das sogar, obwohl die Entwickler teils Inhouse sind, und wir in manchen Abteilungen rund 50% Linux-User haben – die aber für diese Windows-Applikationen entweder auf Windows-VMs oder Terminalserver zurückgreifen müssen.

        Apropos Terminalserver, Linux ist ja von seiner Historie mit X das Betriebssystem, welches geradezu prädestiniert dafür ist, dennoch hat sich auch hier als Terminalserver überall fast ausschließlich das Produkt aus Redmond, meistens mit Citrix gepimpt, durchgesetzt, weil die Linux-Community diesen Trend schon seit Jahrzehnten verschläft – vor 20 Jahren war das unter Linux sogar noch einfacher aufzusetzen als heute, dank dem supermodernen Wayland, was dafür keine Unterstützung mehr hat.

        Letztlich muss man auch fragen, wenn dem Born seine Abneigung gegenüber Windows so groß ist, warum bloggt er darüber noch? Letztlich gehts doch nur um die Kohle, mit Linux ist offensichtlich auch beim Bloggen kein Geld zu verdienen, da würde keiner drauf klicken, sonst würde er ja nur noch über Pinguin-Frickel-OS bloggen.

        • Uwe sagt:

          Windows, Linux oder andere System gibt schon viele Jahrzehnte. Microsoft setzt mit AZURE und nicht mit dem Windwos-Desktop die neuen Entwicklungsakzente in der IT-Welt. Warum wird ein Linux-Subsystem integriert? Da beobachtet ein Marktführer sehr genau und schichtet Kapazitäten um. Für MS ist Linux nicht abgefahren, sondern erst auf einen neuen spannenden den Weg gebracht. Wer von 50% Linux-Usern in der eigenen Firma spricht, sollte sich fragen, warum das in mancher Abteilung so ist.

          Was unseren Schutz an persönlichen (Kunden)daten angeht, haben wir sicher Nachholbedarf und Lernschritte nötig, manchmal geht es leichter über gravierende Fehlentwicklungen, die zu nicht gewollten Verschlüsselungen oder Offenlegungen führen. Lehrreich ist häufig nur die persönliche Erfahrung. Wer auf sichere Daten und Verschlüsselung vertraut, durfte gerade als Krimineller lernen, so einfach ist es nicht.

          Herr Born könnte sicherlich auch im Milliardenmarkt Linux bloggen, aber er sucht Endanwender, die Windowsprobleme haben und da ist er anders als viele andere Blogger nicht ständig auf der Werbetour für ein einziges Produkt. Kritisch geht glaubwürdiger, das hat der Dr. Windows gerade mehr Probleme, die enttäuschte Fangemeinde zusammen zuhalten.

  2. Knusper sagt:

    Wow, wahre Worte!

  3. Dietmar sagt:

    Sehr gut geschrieben! Danke! Genau dieses Problem trifft zu 100% in der öffentlichen Verwaltung zu. Hunderte Fachabteilungen mit noch mehr Fachanwendungen, z. T. für Messgeräte im z. B. Umweltbereich wo es einfach nur Windows-Programme gibt. Punkt. Wir sind auch nicht glücklich damit, können es aber genauso wenig ändern.

  4. Robert sagt:

    Die resultierende Monokultur in den Köpfen aller Beteiligten wird sich wohl nur mit Generationswechsel aufbrechen lassen. Verantwortliche blättern am liebsten in schicken Katalogen der großen Vier (MS, SAP, Oracle, IBM), die Kenntnisse der meisten IT-Abteilungen beschränken sich genau darauf und die Furcht vor Umstellung angesichts bisheriger Erfahrungen macht die alteingesessene Anwenderschaft gefügig.
    Wie bei Energiewende oder Klima sind Kosten und Komplexität die Totschlag-Argumente, um notwendige Veränderung auf „nach der Rente“ hinauszuzögern.

    Damit keine Langeweile aufkommt, packen wir noch die alten, fragilen Netzwerkprotokolle, Webtechnologien, Prozessoren, Betriebsysteme und andere Altlasten hinzu, schreiben „Herausforderungen“ drauf und wünschen gutes Gelingen.

    • 1ST1 sagt:

      „Die resultierende Monokultur in den Köpfen aller Beteiligten wird sich wohl nur mit Generationswechsel aufbrechen lassen. “

      Warum hat dann meine Generation, oder die nacholgende, noch nich auf fliegende Autos umgesattelt? Sind doch viel besser!

      • Robert sagt:

        Weil die Generation damit beschäftigt war, Gurte, Kopfstützen, Kindersitze, Sicherungen in den Türen etc. durchzusetzen, statt sich mit einem Hinweis „Gut festhalten, wenn es Kracht“-Schulungen zu begnügen. Zumindest findet man in heutigen Autos schon lange keine Teile mehr mit Entwicklungsstand der 80er. IT kann auch das mangels Produkthaftung durchziehen.

  5. Mirko Heilmann sagt:

    Die Antwort von Olli kann ich nur voll unterstützen. Viele sehen nur ihren Anwender-PC zu Hause. Da mag das alles mit Alternativen funktionieren. Da kann auch jeder machen was er will. Aber in öffentlichen Verwaltungen, KMUs und Großunternehmen gibt es zu fast 100% nur Fachverfahren die auf MS aufbauen. Da hast Du keine Chance.

    Und was den Datenschutz unserer Kinder angeht, da frage ich mich sehr oft über welche besonders schützenswerten Daten reden wir eigentlich? Um die Daten, die dieselben Kinder und Jugendlichen schon tausendfach bei Facebook, Twitter, Snapchat, Instagram, WhatsApp öffentlich kommuniziert haben?
    Oder ist da vielleicht jemand sauer, weil hier niemand etwas vergleichbares zustande gebracht hat und alles zerredet wird?
    Bestes Beispiel MS Teams vs. HPI Schulcloud, das eine funktioniert, das andere ist ein Krampf.

    Und wenn MS günstige Angebote für Bildungseinrichtungen macht, na dann sind sie halt clevere Geschäftsleute, so funktioniert Kapitalismus eben, da kommt man mit Mimimi nicht weit, ob es einem gefällt oder nicht.

    Früher hieß es immer „das ist ein freies Land“. Komisch das die Freiheit dann bei manchen aufhört, wenn sie eine andere Meinung haben.
    Warum muss in diesem Land eigentlich jeder gepampert werden?

    • Robert sagt:

      Wir haben unsere Schutzbedürftigen seit dem Beginn des Privatfernsehens hemmungslos den Fluten vom „freien Markt“ ausgesetzt und erwarten verantwortliches Handeln von Kindern bzw. überforderten Eltern sowie Lehrkräften. Heutige Auswüchse können nicht die Begründung für ein „weiter so“ sein, um sich unverändert der gesellschaftlichen Verantwortung zu entziehen.

    • Zocker sagt:

      „Und was den Datenschutz unserer Kinder angeht, da frage ich mich sehr oft über welche besonders schützenswerten Daten reden wir eigentlich? Um die Daten, die dieselben Kinder und Jugendlichen schon tausendfach bei Facebook, Twitter, Snapchat, Instagram, WhatsApp öffentlich kommuniziert haben?“

      Macht es nicht einen gewaltigen Unterschied, ob man Daten freiwillig rauspustet (was für ein sehr schlechtes Bildungssystem spricht, wenn wir von den genannten Plattformen sprechen) oder ob sie zwangsweise verwendet werden?

      Das Stichwort heißt hier „Vorratsdatenspeicherung“ (allerdings in anderem Zusammenhang). Wofür die Daten später verwendet werden, wirst du dann erfahren, wenn es soweit ist. Und dann ist es zu spät dies zu korrigieren.

      • 1ST1 sagt:

        Und jetzt nochmal die Frage: Welches Schulbuchwissen ist denn da in der MS-Cloud schützenswert? Hast du überhaupt eine Ahnung, von was du da redest, welche Regeln die Schulen für die Schüler für das Verhalten der Schüler in der Cloud vorschreiben? Informier dich mal, z.B. auf der Webseite vieler Gymnasien kann man sich da einlesen.

        • Zocker sagt:

          Die Antwort ist bereits enthalten, wenn auch etwas versteckt. Wenn du es mit einem Wort beschrieben haben möchtest: alle!
          Gern geschehen.

          Ach ja, Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden. Alte Schülerweisheit aus der Realität.

          • 1ST1 sagt:

            Bei meiner Tochter in der Schule können die Kids in Teams nichtmal untereinander chatten, alles geht nur zum Lehrer hin. Es ist da keine private Kommunikation erlaubt und auch nicht möglich.

            So, und jetzt kommst du. Die können da also garnicht das reinwerfen, was sie in Facebook oder Whatsapp, Telegram oder sonstwo einkippen könnten. Die Kids haben übrigens schon ab der 5. Klasse auch schon Medienkompetenz, die wissen ganz genau, was sie dürfen, was nicht. Wenn mir meine Tochter zufällig über die Schulter schaut, wenn ich ein Bild z.B. in ein Forum reinstelle, kommt immer die Frage, ist das auch von dir?

            Informier dich mal, bevor du irgendwelche Behauptungen machst.

          • Zocker sagt:

            Du kapierst es einfach nicht. Es fallen an allen Ecken und Enden Daten an, egal ob man einen Chat verbietet oder nicht.Gibt noch zig andere Stellen. Und wenn du die alle auch verbietest, kannst du die IT direkt abschaffen, da sie nicht mehr benutzt werden darf.

            Übrigens: so ziemlich jeder weiß dass er nicht über eine rote Ampel darf. Drei mal darfst du raten, ob sich alle brav daran halten. ;)
            Du scheinst mir eher einer der Eltern zu sein, die gar nicht merken was eigentlich abgeht.
            Ich finde das sowieso sehr seltsam, dass du alles von einer einzigen Schule oder gar Klasse auf die gesamte Republik überträgst.

          • 1ST1 sagt:

            Doch ich weiß das, aber erklär mir doch mal welche Daten an einem Schulchat so brisant sein sollen?

    • Steter Tropfen sagt:

      Schon wieder das angeschimmelte Argument „Es tummeln sich sowieso alle bei Facebook, Twitter, Snapchat, Instagram, WhatsApp – also kann man Datenschutz gleich ganz vergessen“. Gerade wenn das bei einer kompletten Generation so aussieht, ist es allerhöchste Zeit, denen mal – auch durch vorbildhaftes Vorgehen – ein Bewusstsein anzuerziehen, dass der Schutz von Privatsphäre und Daten wichtig ist! Das gehört mit zum staatlichen Bildungsauftrag.
      Es ist fatalistisch und destruktiv, zu sagen „Ist doch auch schon egal, wer die Daten noch alles in die Finger kriegt.“ Da bräuchte man nie anfangen, einen Mißstand anzugehen. Man steht immer zuerst im Dreck und muss sich dann daraus hocharbeiten.

      • 1ST1 sagt:

        Die Kids haben schon in der 5. Klasse, Pandemiebedingt jetzt vielleicht auch schon in der Grundschule, das Thema „Medienkompetenz“ im Unterricht, da geht es vor allem drum, wie man sich im (Video-)Chat verhält, welche Dateien man wo hoch und runterladen darf, und solche Sachen. Keine Sorge, die Kids wissen besser Bescheid, als ihre Eltern.

      • Mirko Heilmann sagt:

        Ich hätte diesen von mir zitierten Absatz vielleicht doch als Sarkasmus kennzeichnen sollen, ich habe übrigens Youtube, Tik-Tok und ganz neu OnlyFans vergessen.

        Datenschutz ist wichtig, sehr wichtig sogar und dieser Datenschutz fängt bei der eigenen Datensparsamkeit an. Leider hat sich aber die Mentalität durchgesetzt, alles allen anderen zu übergeben und selbst keine Verantwortung mehr zu übernehmen. Deshalb sollen Schulen dafür sorgen die Daten der Kinder zu schützen, genauso wie die Schulen die Kinder vernünftig erziehen sollen. Das beides in erster Linie Aufgabe der Eltern ist wird gern vergessen. Deshalb dieser Satz mit den sozialen Medien.

        Welches vorbildhafte Vorgehen in diesem Fall erzieht ein Bewußtsein an, „das Verbot“? Das ist ein interessanter Ansatz, funktioniert auch bei anderen Sachen sehr gut (Drogen, Kriminalität, …). Die Quelle für den staatlichen Bildungsauftrag bzgl. Datenschutz würde mich auch mal interessieren.

        Vorbildhaftes Vorgehen wenn es ein Bildungsauftrag ist, wäre als erstes die vorhandenen Lehrkräfte umfassend in Medienkompetenz und Datenschutz zu schulen. Das wird leider völlig vernachlässigt, aber man kippt die Schulen mit Elektronik (Notebooks, Tablet, interaktive Tafeln und Displays) voll und denkt damit ist es gut. Es gibt nur kaum Lehrer in den Schulen die mit diesem ganzen Gedöns richtig umgehen können. In den weiterführenden Schulen mag es ja vielleicht noch gehen, aber in den Grundschulen ist es oft zappenduster. Die haben noch nichtmal was von Urheberrecht gehört, kopieren geschütztes Material in Onlinespeicher und Webseiten und wundern sich dann über Abmahnungen und Kostennoten. „War doch im Internet frei verfügbar, da kann man das doch nehmen“ ist die Mentalität vieler Lehrer.
        Der Mißstand fängt bei den Eltern und Lehrern an und genau dort muß man ansetzen, aber nicht durch Verbote, sondern durch Aufklärung.
        Interessant ist übrigens auch der Bericht der Berliner Dateschutzbeauftragten zu Videokonferenzsystemen. MS-Teams wird dort nicht wegen Datenschutzbedenken kritisiert, sondern wegen einer fehlerhaften Formulierung in einer Vertragsklausel. Durch die Medien wird aber etwas anderes kommuniziert.

        Ansonsten gehe mit der Meinung von 1ST1 konform.

        • 1ST1 sagt:

          „Vorbildhaftes Vorgehen wenn es ein Bildungsauftrag ist, wäre als erstes die vorhandenen Lehrkräfte umfassend in Medienkompetenz und Datenschutz zu schulen. Das wird leider völlig vernachlässigt, “

          Ich weiß nicht, auf was für einem Wissens/Aktualitäts- Stand bist, ich jedenfalls habe zwei Kids auf der Schule, die die letzten 12 Monate zu 80% online unterrichtet wurden. Ich weiß daher, dass die Leherer inzwischen gut geschult sind, was Online-Unterricht angeht. Das war am Anfang der Pandemie noch nicht überall so, da hat sich inzwischen viel verändert.

          • Zocker sagt:

            Onlineunterricht und restliches Leben sind 2 paar Stiefel. Ebenso was man weiß und was man tut.

        • 1ST1 sagt:

          „Das beides in erster Linie Aufgabe der Eltern ist wird gern vergessen. Deshalb dieser Satz mit den sozialen Medien.“

          Das ist Sache der Eltern und Lehrer. Die Lehrer tun das, Medienkompetenz, ich schreibe das gerade in diesem Faden zum DRITTEN Mal, wird in Sachkunde und Informatik gelehrt und diskutiert. Bei den Eltern kommt es leider darauf an, wieviel Medienkompetenz die selbst haben. Keine Sorge, ich tue meinen Teil dafür, und die Kinderaccounts von Google und Microsoft helfen mir dabei, meinen Teil umzusetzen, in dem ich da Sachen, Apps und Zeiten sperren und freigeben kann. Natürlich gehört dazu auch, über gewisse Sachen zu reden. Aber diese Aufgabe kann und darf der Datenschützer mir nicht mit hirnverbrannter Argumentation wegnehmen, in dem er bestimmte Dienste verbietet, OBWOHL er zuvor mit dafür gesorgt hat, dass die Kinder das Thema Medienkompetenz in der Schule besprechen!

          • Mirko Heilmann sagt:

            Ich bin ja ganz bei Dir und Deiner Argumentation. Bei uns im Ort bin ich der Admin von 2 Grundschulen und etlichen Kitas und da ist das mit der Schulung halt nicht so optimal. Es stimmt, daß es besser als noch vor einem Jahr ist, aber dieses „besser“ bezieht sich auf autodidaktische Wissensaneignung. Das ist nicht per se schlecht, doch eine umfassende Weiterbildung und Schulung durch Fachleute hat nochmal eine andere Qualität, und darauf bezog sich meine Beobachtung. Das wird meines Erachtens durch die zuständigen Stellen vernachlässigt.

            „Aber diese Aufgabe kann und darf der Datenschützer mir nicht mit hirnverbrannter Argumentation wegnehmen, in dem er bestimmte Dienste verbietet, OBWOHL er zuvor mit dafür gesorgt hat, dass die Kinder das Thema Medienkompetenz in der Schule besprechen!“
            Das ist genau das, was ich eingangs mit „Oder ist da vielleicht jemand sauer, weil hier niemand etwas vergleichbares zustande gebracht hat und alles zerredet wird?“ meinte und die Datenschutzdebatte nur als Vorwand dient.
            Denn wie Du ja so schön geschrieben hast „Petra hat im Mathevideochat der 6a vom Gymnasium in Ziegenhain in der Nase gepopelt, da muss gleich der GSG9 mit Unterstützung der US-Marines anrücken!“ kann ich mir das auch nicht als Grund vorstellen und auch mir konnte das noch keiner erklären was daran besonders schützenswert ist, denn die Schülerdaten sind meines Wissens sowieso anonymisiert.

          • 2tu2 sagt:

            Naja, mit Ihrer Kompetenz ist ja anscheinend auch nicht weit her 1ST1.

            Was führen Sie hier für einen erbärmlichen Kreuzzeug für MS? Werden Sie bezahlt? Ansonsten kann ich Sie für Ihre unsinnige Starrköpfigkeit nur bemitleiden.

  6. Dietmar sagt:

    Wenn ich im Zug zur Arbeit fahre, der gestopft voll mit Schüler*innen ist und wirklich fast ausnahmslos alle mit Facebook, WhatsApp und noch schlimmer mit TikTok herumspielen, finde ich das Argument nicht angeschimmelt. Da ist es den Erziehungsberechtigten offenbar allen wurscht, was mit den Daten der Kinder passiert. Warum haben da so manche 10 Jährige überhaupt schon ein Smartphone und WhatsApp- oder TikTok-Accounts? Meiner Meinung nach muss man, wenn man das Datenschutz-Thema als Argument gegen Microsoft verwendet, etwas mehr Konsequenz an den Tag legen um auch glaubwürdig zu sein.
    Zum Thema Interessen und Bereitschaft zur Weiterentwicklung in den IT-Abteilungen: Wir setzen im Backend ganz selbstverständlich sehr viel Linux und Open Source ein. Ist ja nicht so, dass IT-Abteilungen das nicht wüssten oder könnten. Aber Windows als Client… Wie vorhin schon einmal geschrieben, praktisch nicht möglich.

    • 1ST1 sagt:

      Facebook und Tiktok gibts auf dem Smartphone meiner Tochter nicht, ist gesperrt. Sie hat auch noch nicht danach gefragt, und das wird auch noch ein paar Jahre so bleiben. Um Whatsapp kommt man aber nicht drumherum. Aber über Google Family Link und Microsoft Family Safety kann ich die Nutzungszeit jeder App einschränken, ich kann den Store einschränken, ich kann die Nutzungszeit vom gesamten Smartphone und PC einschränken, ich kann eine Altersbeschränkung für Apps, Webseiten einstellen, und das nutze ich rege. Wenn man nur 1 Stunde Zeit pro Tag in Whatsapp hat, dann überlegt man sich, nach einer gewissen Eingewöhnungszeit, sehr genau, wem, wann und wie oft man was schickt. Den heimischen Windows 10 PC habe ich auf die gleiche Weise im Griff, und wenn wir mal eine Spielekonsole kaufen müssen, wird es eine XBOX, weil ich die über diese App genauso im Griff habe. Sony und Nintendp können das nicht. Apple hat übrigens auch ähnliche Kinderaccounts, setzt aber vorraus, dass sowohl Eltern als auch Kids Macs, iPhones und iPads neuerer Generationen haben, ziemlich kostspielig. Bei Android reicht ein älteres Gerät, z.B. ein gebrauchtes Samsung S7, bei Windows jeder PC, der unter Win 10 zum Laufen zu bringen ist.

      • Zocker sagt:

        „Um Whatsapp kommt man aber nicht drumherum“

        Wund warum bitteschön? Weil es keine Alternativen gibt?

        • 1ST1 sagt:

          Telegram? Signal? Weder Familie noch Freunde sind da. Telegram würde ich aber nicht zulassen, selbst wenn es so wäre.

          • Zocker sagt:

            Und wo ist jetzt das konkrete Problem? Bist du deswegen gezwungen WA zu nutzen? Wenn ja, wer zwingt dich dazu, sodass du nichts dagegen tun kannst?

            Letztendlich würde es bei dir auch keinen Sinn machen auf WA zu verzichten, so viele Daten wie du Google und MS bereitwillig lieferst.

    • Zocker sagt:

      „Meiner Meinung nach muss man, wenn man das Datenschutz-Thema als Argument gegen Microsoft verwendet, etwas mehr Konsequenz an den Tag legen um auch glaubwürdig zu sein.“

      Selbstverständlich! Alles andere würde auch wenig bringen, wenn man den Datenschutz nur auf einen Teil begrenzt. Gerade zu WA gibt es sehr gute Alternativen.

  7. M. Hein sagt:

    Ja, es gibt Argumente für beide Seiten. Ich persönlich (Lehrer) würde aber immer Office365 und Teams bevorzugen. Nicht weil sie per se Microsoft-Produkte sind, sondern weil sie mMn schlichtweg die besten Programme diese jeweiligen Zwecke (inkl. Zusammenarbeit mit Schülern und Kollegen) sind. Und wenn zB jemand mit einer gleichwertige Alternative zum OneNote Kursnotizbuch um die Ecke kommt, sehe ich mir das gerne an. Ich werde aber eine Weile warten müssen….

  8. Cuga sagt:

    Spätestens im Arbeitsleben wird man mit den Microsoft Produkten konfrontiert.
    Von dem her halte ich es eher für förderlich, schon in jungen Jahren mit den Produkten zu arbeiten.

    • Zocker sagt:

      Und warum wird man damit konfrontiert? U.a. weil man seit Jahrzehnten in der Schule damit konfrontiert wird. Früher gab es auch keine Probleme und MS war eine halbwegs seriöse Firma. Aber die Zeiten haben sich geändert. Wenn man Kinder zur Dummheit erziehen möchte, kann man Schulen auch direkt abschaffen.

  9. Ingo D. sagt:

    Man wird damit konfrontiert weil nahezu jede Firma, egal aus welcher Branche, Microsoft Produkte im Einsatz hat.
    Wie viele Firmen setzen denn produktiv Open Source Software ein? Genau, fast keine.

  10. Potrimpo sagt:

    Microsoft ist ein international tätiger Konzern mit Hauptsitz und Hauptabsatzmarkt USA. Insbesondere fokussiert sich Microsoft auf den US-Bildungsmarkt, aber das nur am Rande.

    Im (US-)Bildungsbereich gibt es aktuell drei wesentliche „Platzhirschen“. Das sind in Reihenfolge ChromeOS (ca. 60%), iOS (ca. 21%) und Windows (ca. 19%).

    Dass hier in Deutschland der Bildungsbereich nicht viel Basis herrscht, stimmt. Hier aber erneut ein Microsoft Bashing zu betreiben, aber auch wieder typisch.

    Nach Deinen Ausführungen werden also auf dem weltweit wichtigsten Markt „Google-Junkies“ und „Apple-Junkies“ herangezogen – was natürlich besser ist als „Microsoft-Junkies“. Oder warum wird das außer Acht gelassen? Bei den „Apple Junkies“ kommt dann noch die Abhängigkeit vom verwendeten Gerät des Herstellers hinzu, was bei Google und Microsoft nicht der Fall ist.

    Auch in Deutschland sind viele Schulen „Apple Schulen“, ausgestattet mit kostenlosen oder sehr preisreduzierten insbesondere iPads.

    Dass darauf natürlich auch MS Office und Co. als Apps laufen können, ist natürlich verwerflich.

    Hier fehlt mir, leider erneut, eine ausgewogene Berichterstattung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros). Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion.