HP bringt immer mehr Drucker mit HP+ Option

Die Firma HP ist ja bei Druckern immer noch stark im Geschäft. Aus der Branche habe ich nun den Hinweis erhalten, dass von diesem Hersteller immer mehr Drucker mit der Option HP+ auf den Markt kommen. Dies bedeutet, dass die Geräte u.U. nur Originaltoner- und Patronen von HP verwenden können – etwas, womit nicht jeder Gerätebesitzer rechnet.


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Die Option HP+

Unter HP+ versteht der Hersteller HP eine besondere Option für seine Druckermodelle. Die Optionen erklärt HP auf seiner Webseite hier. Ein HP+ Drucker mit Original HP Tinte/Toner und Cloud-Verbindung hält sich selbst auf dem neuesten Stand, ist (angeblich) sicher und jederzeit bereit von überall zu drucken.

Option HP+

Nach einer Anmeldung am betreffenden Portal kann der Kunde einen HP+ Tinten- und Toner-Lieferservice abonnieren. Der Drucker meldet Füllstände, so dass die Verbrauchsmaterialien automatisch nachgeliefert werden, bevor eine Kartusche leer wird. Das Abo startet ab 0,99 Euro, ist aber monatlich kündbar und hängt beim Preis vom Verbrauch ab.

Vorsicht vor diesem Trend

Der Tipp-Geber, der aus dem Umfeld der Anbieter von Alternativtoner und -tinten kommt, schrieb mir dazu: HP bringt immer mehr Drucker mit einer HP+ Option auf den Markt.  Hier muss sich der Druckerbesitzer in den ersten 7 Tagen entscheiden, ob er die HP+ Option aktiviert oder nicht zustimmt. Die durch den Anwender getroffene Auswahl wird permanent an den Drucker gebunden und kann nicht rückgängig gemacht werden. HP versucht mit der HP+ Option Kunden dauerhaft an originale HP Verbrauchsmaterialien zu binden.

  • Bei aktivierter HP+ Option kann der Druckerbesitzer nur Originaltoner- und Patronen verwenden
  • Es gibt einen Onlinezwang, der Drucker kommuniziert fortan via Software mit HP und verbietet Fremdtoner- und Patronen
  • Dem Druckerbesitzer wird die HP+ Option durch Vorteile schmackhaft gemacht (Garantie auf den Drucker, HP Instant Ink, Cloud-Funktionen)
  • Wer sich gegen HP+ entscheidet, bindet seine Entscheidung auch dauerhaft an den Drucker

Man erkennt die neuen Druckermodelle mit der HP+ Option am "e" im Druckernamen. Mein Kontakt hat mir folgende Modelle als Beispiele genannt:

  • HP OfficeJet Pro 8012 e
  • HP OfficeJet Pro 8014 e
  • HP OfficeJet Pro 8015 e
  • HP OfficeJet Pro 8022 e
  • HP OfficeJet Pro 8024 e
  • HP OfficeJet Pro 8025 e
  • HP OfficeJet Pro 9010 e
  • HP OfficeJet Pro 9012 e
  • HP OfficeJet Pro 9015 e
  • HP OfficeJet Pro 9022 e
  • HP OfficeJet Pro 9025 e

Es sollen aber bereits auch einige der neueren Modelle der HP DeskJet Serie, HP DeskJet Plus, HP Envy, HP Envy Pro bereits in der "e"-Variante existieren. Wie diese Vorgehensweise von HP, Nutzer für das Geräteleben an seine Verbrauchsmaterialien zu binden, rechtlich zu bewerten ist, kann ich schwer einschätzen. Der Hersteller HP ist in der Vergangenheit ja bereits mehrmals negativ aufgefallen, indem er Gerätebesitzer an seine Tinte und Toner bindet, indem die Verwendung von Fremdtinte oder -toner durch Firmware-Updates geblockt wurde. In einigen Fällen blieben die Gerätebesitzer mit unbrauchbaren Druckern zurück.

Teilweise sind die Preisunterschiede (und Unterschiede der Kapazitäten / Reichweiten) zwischen Original HP Verbrauchsmaterialien und Fremdanbietern enorm. Ich weiß, dass im Business-Bereich häufig die Ansicht "setzen wir auf das Original" vertreten wird. Andererseits sehe ich, dass immer noch Leute nach einem Firmware-Upgrade, der die HP-Drucker auf deren Verbrauchmaterialien begrenzt, erbost mit Kommentaren (speziell im englischsprachigen) im Blog aufschlagen. Und die Cloud-Anbindung des Druckers dürfte auch nicht jeden begeistern.

Die Anbieter alternativer Tinte und Toner evaluieren zur Zeit,  ob es für Druckerbesitzer einen Trick oder Workaround gibt, um die Entscheidung für HP+ zu revidieren. Kann ja durchaus sein, dass jemand nach x Jahren beschließt, dass HP+ nicht das Gelbe vom Ei ist. Falls mir da was unter die Augen kommt, stelle ich es hier im Blog ein. Auf Drucker Channel gibt es zwei Artikel Originalkartuschen-Zwang auf "Wunsch" und Büro-Tintendrucker mit "HP+"-Option, die sich mit dem Thema auseinander setzen. Ich selbst setze aus den oben genannten Gründen seit ewigen Zeiten keine HP-Geräte mehr ein, sondern habe Kyocera- und Brother-Drucker im Einsatz.


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28 Antworten zu HP bringt immer mehr Drucker mit HP+ Option

  1. DerEremit sagt:

    Klar, man möchte nicht warten bis geneigter Kunde der Meinung ist jetzt gebe ich Geld aus. Nein, man möchte regelmäßige planbare Einnahmen. Das geht nur über ein Abo bzw regelmäßige Zahlungen. Also erfindet man entsprechende Konstrukte damit der Kunde gebunden wird. Auf Gedeih und Verderb. Man muß es dem Kunden natürlich möglist schwer machen aus dem einmal gewählten Entschluß wieder raus zu kommen. Einmal entschieden, nie wieder zurück. Wenn es das als frei wählbare Optionen gibt, die ich jederzeit wieder ändern kann habe ich die Möglichkeit je nach aktueller Lager mich zu entscheiden. Böse Zungen würden jetzt sagen, sobald ein ausreichender Anteil sich für die Plus entschieden haben wird das zum Standard und die Preise steigen. Warum schreitet man hier nicht ein? Du kannst gerne dem Kunden die Option bieten. Aber du mußt dem Kunden jederzeit die Wahl lassen.

  2. Horst Agatha sagt:

    Ich habe noch einen HP Deskjet F2180 und muss sagen das dieser mit den so genannten
    "Refill" Patronen aber auch nie vernünftig gedruckt hat. Blasses Druckbild und aus PDF
    Dokumenten oft gar nichts zu erkennen. Mit den Original Patronen hatte ich da nie Druckprobleme mit. Auch wenn es damals vieleicht noch keine direkte Option gegeben hat kann ich aber durchaus sagen das ich immer das beste Druckbild aber auch mit den Original Patronen gehabt habe. Ist aber sicher auch wie überall. Die Hersteller auch bei Hausgeräten versuchen als "Zusatzgeschäft" bei Autodos Systemen auch die Kunden an sich zu binden. Der Rubel muss rollen:-)

  3. Hilti sagt:

    Ein Abo-Modell kann durchaus Sinn machen,
    aber dann erwarte ich, dass HP den Drucker kostenlos zur Verfügung stellt.

  4. JG sagt:

    Verstehe ich nicht. Bei Hp hatte man doch in der Vergangenheit immer die Gelegenheit nur den Treiber herunterzuladen ohne den ganzen Softwaremist.

    Genügt dieser Treiber denn nicht?
    https://support.hp.com/de-de/drivers/selfservice/hp-universal-print-driver-series-for-windows/503548/model/3271558
    Treiber-Universal Druckertreiber
    – HP Universal Print Driver for Windows PCL6 (64-bit)

    • Harald.L sagt:

      Habe einer Bekannten kürzlich einen HP-Drucker installiert. Für die neuen HP-Drucker gibt es anscheinend keinen klassischen Druckertreiber mehr sondern man muß eine HP-App aus dem MS-Store installieren. Damit konnte man drucken. Beim Versuch zu Scannen wurde dann ein HP-Account verlangt ansonsten Abbruch, super!

    • tk sagt:

      Nein, der Treiber funktioniert nicht. Zumindest mein leider für die Home-Office-Mitarbeiter erworbenes Produkt (HP OfficeJet Pro 9022e) wird in der UPD-Kompatibiltätsliste nicht aufgeführt und ein erster Test mit dem Universal-Druckertreiber hat auch ergeben, dass der Drucker darüber nicht angesteuert werden kann – ich habe dann nicht weiter herumgetestet. Aber im Grunde wäre das genau die Lösung, die ich bevorzugen würde, allerdings befürchte ich, wird HP diese "e"-Drucker auch später nicht hinzufügen, es sei denn, die Verkäufe würden dermaßen einbrechen, dass sie eines Besseren belehrt werden (wird wohl leider nicht passieren…)

      Aktuell versuche ich ihn über das im Treiberdownloadbereich herunterladbare HPEasyStart zu installieren – angeblich soll dabei auch ein Treiber heruntergeladen werden, den ich weiterverteilen können soll. Schaun mer mal…

  5. Zocker sagt:

    Spätestens mit dem Onlinezwang wird das höchst unattraktiv. Würde mich nicht wundern, wenn dabei noch fleißig Daten abgeschnüffelt werden. Eigentlich müsste das Drucken kostenlos sein, damit das Modell attraktiv wird.
    Die Garantieverlängerung ist für mich kein Argument für HP+. Wie fällt die aus? 3 anstatt 2 Jahren? Das gab es früher, wenn man den Drucker registriert hat.
    Das Abo lohnt sich nur in den seltensten Fällen. Beispielsweise wenn man mit dem Drucker ausschließlich Fotos druckt. Das hat wohl auch HP gemerkt und das kostenlose Abo mit 10(?) Seiten pro Monat gestrichen.

  6. Michael Bickel sagt:

    Ob es HP+ sein muss, sei dahingestellt, aber mit HP Instant Ink an sich sind wir sehr zufrieden. Deutlich günstiger als die überteuerten Kauf-Patronen, kein Beschaffungsaufwand, einfaches Recycling der Patronen. Natürlich könnten (und sollten) auch die Kauf-Patronen günstiger sein, aber auch dann bleibt der Vorteil der Beschaffung sowie Recycling. Wir fahren gut mit HP Instant Ink, obwohl wir eher selten Fotos drucken, aber muss jeder für sich wissen. Das Abo ist ja auch flexibel, monatlich anpassbar, kündbar ohnehin.

    Drittpatronen… na ja. Vielleicht haben wir ja immer die falschen Patronen gekauft, aber die, die wir hatten, sind zwar auf den ersten Blick günstiger, allerdings auch immer erstaunlich schnell leer. Also nichts mit wirklich billiger, von der Druckqualität ganz zu schweigen.

    Sofern HP nichts geändert hat, ist HP+ ja kein Zwang. Man muss es ja nicht nutzen, von daher sehe ich da kein Problem.

  7. chriscrosser sagt:

    HP?
    …nevermore!
    jetzt auch noch HP+ mit noch mehr beschiss am kunden!
    meine mudda hat eine kombi-gerät von HP… (tinte)
    ständig hat sie probleme mit den original-patronen von HP
    angeblich leer? obwohl die gerade erst neu eingesetzt wurden!
    alle bereinigungs programme (HP software) brachten nix!
    …ich hatte auch mal mal einen "tintenpisser" von HP…
    nie wieder – tinte (ersatzpatronen) waren teurer als der gesamte drucker
    damals gekostet hatte – habe seitdem bessere erfahrungen mit
    druckern von konica minolta und kyocera gemacht!
    HP kommt mir nicht mehr ins haus! – zumindest die drucker
    und multifunktionsgeräte…
    bei laptops und notebooks halte ich mich zurück – das sind ja wohl teilweise ganz gute geräte am start…

    • Dat Bundesferkel sagt:

      "ständig hat sie probleme mit den original-patronen von HP
      angeblich leer? obwohl die gerade erst neu eingesetzt wurden!"
      Das passiert, wenn man ein mal (auch nur zu Testzwecken) Patronen eines Drittanbieters eingesetzt hat.
      Wegen diesem Mumpitz konnte ich ein recht junges, ansonsten voll taugliches AiO entsorgen. Denn… sobald auch nur eine Farbe als "leer" gemeldet wird, funktionierte der Scanner nicht mehr.

      Seither nur noch Canon i-Sensys oder Produkte von OKI. Ich bin bedient mit HP.

    • Günter Born sagt:

      Bezüglich HP-Notbooks/Desktops: Es gab mal einen HP-MVP, der mir als Insider immer wieder seine Funde zugespielt hat. Mir ist nur hängengeblieben, dass da vieles mit (Chipsatz-)Treibern im Argen lag und nichts durchentwickelt war. Führte dazu, dass es immer wieder massiv Ärger mit den Windows-Systemen gab. Gibt auch einige Blog-Beiträge dazu.

      • Zocker sagt:

        So richtig Sinn ergibt das nicht. Die Treiber kommen nämlich nicht von HP, sondern den Komponentenherstellern (beim Chipsatz idR Intel). Ich würde sagen, da wurde dann eher was von HP am Board oder dem BIOS vermurkst.

        • Günter Born sagt:

          HP hat die Systeme zusammengestellt – als Kunde muss man postulieren, dass das dann funktioniert. Manchmal mussten ältere oder neuere Treiber der Hersteller genutzt werden, manchmal hat HP ein BIOS-Update freigegeben. Letztendlich ist es aber egal – HP hat gepatzt. Hier mal ein Link auf einen solchen Beitrag.

          • Zocker sagt:

            Natürlich hat hier wohl HP gemurkst, allerdings eher auf anderer Ebene.

            Was die einzelnen Beispiele in dem Artikel angeht:
            – Ich weiß nicht, welche CPU und was noch verbaut wurde, aber für eine GTX1080 sollte ein 500W NT reichen, auch wenn man sich da am Limit bewegt. Problem ist, man weiß nicht wie gut das Netzteil ist, denn da gibt riesige Unterschiede, die sich auch im Preis bemerkbar machen. OEMs nehmen da gerne Billigschrott, der dann beispielsweise mit schnellen Lastwechseln, wie es sie spätestens seit der GTX1000-Reihe gibt (ich glaube sogar seit der GTX900-Reihe), nicht gut zurecht kommt. Für 2000€ sind 500W aber definitiv am falschen Ende gespart.
            – Das mit dem runtertakten hört sich eher nach einem BIOS-Problem an.
            – Für Samsung NVMe-SSDs sollte man grundsätzlich den Samsung-Treiber nutzen. Dass man dafür den Intel Rapid Storage nutzt, wäre mir neu, den nimmt man eigentlich für SATA.
            Bei Samsung NVMe SSDs gilt noch zu bedenken, dass OEMs andere Modelle bekommen als der Endkunde und man auch nur über den OEM neue Firmware bekommt. Inwiefern der OEM da reinmurksen kann, weiß ich jedoch nicht.
            Inwiefern die OEM-Modelle von den regulären Treibern unterstützt werden, weiß ich nicht. In jedem Fall hat HP gepennt, wenn der Treiber nicht vorinstalliert war.
            – Das mit den Lüfter kann 2 Ursachen haben: defekter Temperatursensor oder BIOS-Problem.
            – Das mit der Akkuentladung kann auch ein Hardwaredefekt oder Firmwareproblem sein. Sieht nach Letzterem aus.

            Letztendlich ist es so, dass nicht die Treiber das Problem waren, sondern eher HP bei der Konfiguration und dem BIOS geschlampt hat. Nicht immer sind Treiber schuld. Jedenfalls, wenn man sie wie vorgesehen einsetzt. Daher sehe ich auch keine Schuld bei Zulieferern, sondern bei HP (abgesehen vom Multimonitorproblem, das sehr speziell ist und wo das Problem auch bei Nvidia liegen könnte). Da der Beitrag auch ein wenig auf die Treiberhersteller abzielte, wollte ich verdeutlichen, dass dem wahrscheinlich nicht so ist. Man kauft ja auch ein Komplettsystem, weil der Hersteller dessen alle Komponenten getestet und aufeinander abgestimmt hat. Zumindest sollte er das.

          • Thomas sagt:

            Moin

            Kleine Anmerkung.
            Ich habe hier zuhause primär alte ausrangierte HP (allerdings Business allesamt) Notebooks im Einsatz.
            8470p, 6570p, Z400, 850G2.
            Mit Treibern gab es da nie Probleme.

            Neu aufsetzen konnte Ich bei der alten HW ohne Probleme die Win7 x64 Treiber nehmen und die gibt es immer noch zum Download.
            (Natürlich sind neuere Treiber meistens (!) besser. Aber nicht immer. Und das Gesamtsystem funktioniert so gut.)

            Aber das sind Business Geräte.
            Die sind bei allen großen Herstellern mehr oder weniger gut.
            (Einer der Gründe warum Ich beim Einsatz als "echtes" Notebook zu Business empfehle. Wenn das Notebook nicht nur genutzt werden soll um weniger Kabel zu haben / schnell aufgeräumt werden kann.)

            Nur.
            Bei den Einfach Systemen ist das nicht der Fall.
            Aber wei welchem Hersteller ist das der Fall?
            Ich kenne / habe 3 Hersteller wo Ich intensiver Privat/beruflich mit beiden Bereichen zu tun hatte. Business Systeme und Home Systeme.

            Business sind alle 3 unterm Strich gut.
            Es gibt mit manchen Modellen Probleme, klar.
            Bei allen 3.
            HP, Dell, Lenovo.
            Aber Home..
            Ist meistens eher die Frage was ist gut.
            Und echt Empfehlen kann Ich die Hersteller nicht.
            Dell nur insofern als das Ich auch als Privat Kunde für akzeptables Geld vor Ort Support kaufen kann.
            Habe Ich für meinen Vater damals gemacht.
            2 Jahre für 80€.

            Aber das ist das einzige weswegen Ich DELL heraushebe.

            Mein pence.

  8. Andreas W. sagt:

    HP+ würde ich nie abschließen, denn oft sind die HP-Patronen anderswo billiger als bei HP selber. Und das Abo bindet einem zu lange – und wird sicher irgendwann deutlich teurer.

    Mein erster Drucker war ein vom Arbeitgeber aufgestellter 3P – groß und leistungsfähig, heute ein Dino. Als die Geschäftsführung auf die Idee kam, zu sparen und alle Geräte im Institut mit Fremdpatronen zu bestücken, streikten alle (!) Drucker sofort (alles 3P). Erst nach erneuter Umstellung auf Originalpatronen liefen sie wieder.

    Ich habe daraus auch privat meine Schlüsse gezogen. Sowohl der nicht kaputt zu kriegende 4L als auch aktuell der P1102w bekamen/bekommen von mir nur Originalpatronen. Ich bin damit immer sehr gut gefahren.

  9. Michael sagt:

    Ich bin kein Fan von HP, möchte aber auch anmerken, dass man mit diesen Alternativ Toner seine Drucker schön zerstören kann. Ich hab durch verschiedene Testkäufe für die Brother 5350 DN Serie ca. 6 Geräte geschrottet. Mit Original Toner laufen die locker 120.000 Seiten. Bei No Name Toner es fängt es nach ein paar Hundert Seiten mit leichten Tonerpartikeln (kleine Punkte die man mit dem Fingernagel wegkratzen kann) auf dem Ausdruck an, bis später zu Schmiereffekten und dann hilft auch kein Original Toner mehr, auch Austausch von Toner+Drum mit Org. Ware behebt das Problem nicht mehr. Selbes Problem hatte ich mit Kyocera Farb Druckern, da hilft auch keine Reinigung mehr, die Geräte sind dann einfach nur noch Schrott. Ich hab mal gelesen das besonders bei Kyocera Druckern Keramikpartikel beigemischt werden damit die Keramiktrommel gereinigt wird, was bei den No Name Tonern fehlen würde. Mir ist sogar schon untergekommen das angeblicher Org. Toner über Amazon gekauft, nur ein Refill war. Man erkennt solche Toner wenn man sie auf die Waage liegt, die schwanken extrem vom Füllgewicht her, während Org. immer selbes Gewicht haben. Mal abgesehen davon werde ich ständig durch Cold Call Anrufen von Toner No Name Verkäufer penetriert, es nervt einfach nur, die sogar noch beleidigend werden, wenn man nicht sparen will und freundlich nein Danke sagt – rufen Sie mich nie wieder an!

  10. Dat Bundesferkel sagt:

    Da es hier so oft erwähnt wurde… eure Drucker haben nicht an Qualität eingebüßt, weil die 3rd-Party-Patronen so schlecht waren, sondern weil das eine Art Selbstzerstörung der Hersteller ist.
    Für den Endkunden kann das natürlich egal sein, beschädigter Drucker bzw. schlechte Druckergebnisse sind ärgerlich. Das führt zu merkwürdigen Schlußfolgerungen und der Hersteller hat gewonnen: Der Kunde kauft – wie einkalkuliert und vorgesehen – die völlig überteuerten Originalpatronen, damit die Produkte querfinanziert und Aktienanleger finanziell befriedigt werden können.

    Es gibt neben HP und Brother doch noch andere Hersteller… Kyocera, Canon (i-Sensys), OKI… einfach mal anschauen und neu bewerten, die Erfahrungen.

    • Michael Bickel sagt:

      "Da es hier so oft erwähnt wurde… eure Drucker haben nicht an Qualität eingebüßt, weil die 3rd-Party-Patronen so schlecht waren, sondern weil das eine Art Selbstzerstörung der Hersteller ist."

      kann man dies auch belegen oder ist das einfach eine Behauptung ins Blaue?

      Wir hatten das Problem zum Beispiel nach dem Einsatz von Dritt-Toner für einen ganz einfachen Samsung Laserdrucker (geht also nicht nur um HP). Da möchte ich mal wissen, welche Selbstzerstörung Samsung in diesem 08/15 Laser eingebaut hatte.

      • Zocker sagt:

        Naja, es ist ein offenes Geheimnis, dass manche Drucker so programmiert sind, dass sie beispielsweise nach einer gewissen Seitenanzahl streiken. So auch bei Patronen. Obwohl nicht ganz leer, weigert sich der Drucker zu drucken.
        Also ja, geplante Obsoleszenz gibt es bei Druckern. Daher ist die von Dat Bundesferkel genannte Theorie alles andere als abwegig. Beweise sind natürlich extrem schwer zu erbringen. Bei den von mir genannten Punkten ist das einfacher, denn das wurde durch entsprechende Umprogrammierung der Firmware gelöst und die Drucker druckten wieder einwandfrei.

      • Dat Bundesferkel sagt:

        "kann man dies auch belegen oder ist das einfach eine Behauptung ins Blaue?"
        Man kann es nicht nur belegen, es wurde schon mehrfach belegt. Sowohl von der einschlägig bekannten Fachpresse, wie auch in diversen Foren, die sich mit derlei Themen befassen, wie auch Personen, die sich ausführlich mit dem Thema "Geplante Obsoleszenz" befassen.

        Ein wenig Suchmaschine hätte da sofort Erleuchtung gebracht, zumal das Thema nicht nur ein paar Wochen, sogar Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, alt ist.

        Samsung-Drucker spinnen (sponnen?) firmwareseitig sehr gerne herum, wenn man 3rd-Party-Toner einsetzt. Den Spaß hatte ich auch bei zwei Geräten.

        Anderes Beispiel: Man rät ja immer wieder gerne, in der IT Treiber und Firmware der Systeme stets aktuell zu halten. Das galt (vor 20-30 Jahren) auch mal für Drucker. Mittlerweile dienen die Firmwareaktualisierungen fast ausschließlich dazu, weitere 3rd-Party-Hersteller auszusperren.
        Einige Händler warnen sogar ausdrücklich davor, Firmwareaktualisierungen einzuspielen.

        Sollte allerdings alles bekannt sein, wenn man mehr als 2 Fotos im Jahr ausdruckt.

        Bei mir kommen nur noch OKI, Canon i-Sensys und Kyocera-Geräte zum Einsatz. Denn nicht nur möchte ich auf 3rd-Party ausweichen "können", nein, ich möchte – insbesondere bei AIOs – auch bei leeren Patronen / Tonern weiterhin die Geräte nutzen können (Scanner bspw.).
        Da ist HP ein ganz, ganz heißer Kandidat: "Gelbe Patrone leer, bitte ersetzen" – und der Scanner nicht mehr nutzbar…

  11. Peter K. sagt:

    Damit hat sich HP, zumindest bei den genannten Modellen für mich erledigt.
    Wie viele Abos soll man eigentlich noch abschließen?

    • Michael Bickel sagt:

      HP+ oder HP Instant Ink sind kein Pflichtprogramm, sondern eine Option. Kaufpatronen gehen auch, allerdings sind die bekanntermaßen bei HP, vielleicht auch anderen Marken, unverschämt teuer. Hier ist Instant Ink deutlich günstiger, bei 300 Seiten Tarif 4 Cent pro Seite. Das schafft keine HP Kaufpatrone. Bei uns allerdings auch keine Dritt-Patrone. Theoretisch vielleicht, praktisch aber nicht, da diese bei uns nicht mal ansatzweise drucken, was versprochen wird. Zusätzlich lässt dort die Qualität auch häufig zu wünschen übrig.

      Beim im Schnitt 300 Seiten rechnet sich HP Instant Ink für uns (ohne HP+), zumal eben auch der Aufwand für Beschaffung und Entsorgung entfällt, leere Patrone einfach in den Rückumschlag und keine ständige Suche nach irgendwelchen Patronen/Angeboten, kostet ja auch Zeit.

      Jeder wird aber seine eigene Rechnung und Bedarf haben, von daher hat auch jeder seine eigene Meinung.

      Man muss aber davon ausgehen, dass diese HP+ Drucker Fremd- Kaufpatronen ablehnen werden. Kann man zurecht nicht gut finden, aber zumindest ist dies vorher genau so angegeben, man könnte sich also nicht hinterher beschweren.

  12. Enia sagt:

    Ich bin gerade auf der Suche nach einem neuen Drucker und blicke bei HP schon lange nicht mehr durch. Auch die Modelle ohne "e" bieten ja teilweise die HP+ Option an. Und zusätzlich gibt es da z.B. den OfficeJet 9010, 9012, 9013, etc. bei denen einem kein Mensch sagen kann, wo hier irgendwelche technischen Unterschiede liegen – auch HP nicht.

    Jetzt all diese Modelle zusätzlich noch mit einem "e", welches angeblich für die HP+ Option stehen soll, obwohl auch die Modelle ohne "e" teilweise bereits HP+ fähig waren. Einfach nur noch ein wilder Nummern-Dschungel, durch den niemand mehr wirklich blicken kann.

    Das hält mich bereits seit 3 Wochen von einem Kauf ab, den ich nur in Erwägung ziehe, da die OfficeJets leider derzeit die einzigen verfügbaren MFC für den Privatanwender sind, die Duplex-Scan beinhalten. Ansonsten würde ich mich mit HP gar nicht erst beschäftigen. Hatte jetzt 14 Jahre einen Brother und würde immer wieder Brother kaufen, wenn die gerade ein Gerät hätten, welches meine Anforderungen erfüllt.

    • deoroller sagt:

      Ich hatte einen Officejet Pro 8500A, der mit Funktionen überfrachtet war und als bei dem die Druckköpfe kaputt gingen, einen Canon PIXMA TR4550 für 50€ gekauft, bei dem ich schon 3mal die Patronen selbst neu befüllt habe und den habe ich extra genommen, weil ich mittlerweile wenig drucke. Bei Patronen, die die Druckköpfe integriert haben, hat man bei Defekt keine horrenden Kosten, weil ein separater Druckkopf gleich 50€ oder mehr kostet. Bei dem HP hatte ich es mit refurbished Teilen versucht, was aber voll in die Hose ging und sie wieder zurückgeben können.
      Der Canon ist in der Tat kaum noch zu bekommen, aber der billigste mit Duplex Einheit. Anfangs hat es mich gestört, dass er kein LAN hat, aber mittlerweile ist das kein Kriterium mehr für mich, weil WLAN eh an ist für die Smartphones. Der Canon ist per WLAN am Router angemeldet und die Endgeräte am Router. Wi-Fi Direct nutze ich nicht, weil der Drucker dann in der WLAN-Umgebung sichtbar ist. HP Geräte sind oft im WLAN zu sehen, aber keine Canon. Dem MFC ist im Router der Internetzugang gesperrt.

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