BIOS-Update 01.17.00 macht HP Probooks 445 G7 und 455 G7 komplett unbrauchbar

[English]Warnung vor einer äußerst unschönen Sache. Hewlett Packard (HP) hat eine kaputte BIOS-Version veröffentlicht, die Notebooks der Modelle HP Probook 445 G7 455 G7 aus dem Jahr 2020 zum teuren Briefbeschwerer machen. Man sollte das BIOS-Update 01.17.00 keinesfalls installieren, wie mir ein Leser verraten hat.


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Eine Leserinformation

Chris hat mich als langjähriger Leser des Blogs vor einigen Stunden per E-Mail kontaktiert (danke für den Hinweis). Der Betreff "BIOS-Update 01.17.00 macht HP Probooks 445 G7 und 455 G7 komplett unbrauchbar" der Mail signalisierte, dass es brennt und er offenbar Opfer dieses BIOS-Updates geworden ist. Er meinte, dass eine Warnung vielleicht mehr Leute auf diese Thematik aufmerksam macht und vor Schaden bewahrt.

BIOS-Update für Notebooks HP Probook 445 G7 und 455 G7

Laut Chris geht es um die Notebooks HP Probook 445 G7 und HP Probook 455 G7 aus dem Jahr 2020, die er bei sich im Unternehmen im Einsatz hat. Vor zwei Wochen wurde vom HP Support Assistant ein Firmware-Update des BIOS vorgeschlagen. Der HP Support Assistant ist das standardmäßig mitinstallierte HP-Supportprogramm für Systeminformationen, Software-Updates etc.

Der Leser ist dem Vorschlag des HP Support Assistant gefolgt, und hat ein BIOS-Update von der Version 01.16.00 auf die Version 01.17.00 vorgenommen. Dieses BIOS 01.17.00.Update soll eine kritische Sicherheitslücke schließen, was auch so vom Support Assistant als kritisches Update gelistet wurde, welches man möglichst schnell installieren sollte.

Das Gerät wird gebrickt

Das BIOS-Update hat sich, nach Angaben des Lesers, wie üblich installiert. Aber der Bildschirm blieb nach dem Neustart schwarz, und das Gerät war tot. Chris beschreibt das Fehlerbild so: "Beim Einschalten geht noch die Tastatur-Beleuchtung an und der Lüfter dreht hoch, aber das war's auch. Das Notebook schafft es nicht einmal mehr bis zum BIOS-Beep."

Das BIOS hindert das Notebook am Start. Die Anweisungen zum Beheben des Problems aus den HP-Supportartikeln (Hard Reset etc.) haben laut Leser nicht gefruchtet, das Notebook ist tot. Es stellte sich heraus, dass das von HP ausgelieferte BIOS-Update defekt war. Durch die Updateinstallation wurde das Notebook des Lesers effektiv in einen sehr teuren Ziegelstein verwandelt ("gebrickt", wie der Leser meinte).

Weitere Fundstellen im Web

Themen schlagen bei mir oft von mehreren Seiten ein. Chris schrieb, dass das Ganze kein Einzelfall sein, denn in den HP-Supportforen gibt es schon seitenlange Einträge dazu.

Beispiel und Erkenntnisse aus dem HP-Supportforum

Im Forenbeitrag HP Probook BIOS Upgrade 1.17 failed vom 26. Mai 2024 beschreibt jemand ebenfalls, dass er ein vom HP Support Assistant initiiertes BIOS-Update auf seinem HP Probook 455 G7 gestartet habe. Das habe er schon oft gemacht, gibt der Betreffende an. Aber nach diesem BIOS-Update blieb der Computer mit lautem Lüfter und schwarzem Bildschirm hängen. Also genau die Fehlerbeschreibung, die Chris oben auch abgeliefert hat.

Der Thread-Starter aus dem HP-Forenbeitrag hat dann geprüft, und festgestellt, dass auch keine Hotkey-Funktionen wie Windows-B oder ähnliches funktionierten. Dann hat er versucht, das BIOS mit dem CH341A Black Edition-Tool zu flashen. Das war ebenfalls erfolglos, denn das Problem ist, dass die Datei firmware.bin nicht als korrekte BIOS-Datei erkannt wird. Diese habe eine Größe von 17757104 Bytes, was zu groß für den BIOS-Chip MX25L12872F ist, der eine maximale Größe von 16777216 verkraftet.


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Er hat eine ganze Nacht mit dem Problem verbracht und herausgefunden, dass die Datei firmare.bin, die von SP152753 bereitgestellt wird, keine Standard (U)EFI BIOS Datei ist. Das UEFITool rekonstruiert nicht die richtigen Abschnitte und findet keine Capsules, die entfernt werden können, schrieb der Thread-Starter.

Er schrieb, dass er eine gültige BIOS (U)EFI bin-Datei für diesen Computer benötige, um das BIOS mit NeoProgrammer oder ähnlichem zu flashen. Er fragte dann: Wie und wo kann ich diese finden? Der Thread hat inzwischen vier Seiten, in denen andere Betroffene das Problem bestätigen.

HP entfernt BIOS und schweigt

Ich habe mal den obigen Thread quer gelesen – HP hat noch keine Antwort geliefert. Da der Hersteller in der Zwischenzeit das BIOS von der Download-Seite entfernt hat, ist das Problem dort bekannt. Chris schrieb dazu: "Das Problem scheint HP aber bekannt zu sein, da sie das defekte BIOS-Update 01.17.00 mittlerweile wieder von ihren Support-Webseiten und auch aus dem Support Assistant entfernt haben (aktueller Stand ist dort wieder das BIOS 01.16.00)."

BIOS-Update wird auch per Windows-Update verteilt

Brisanz erhält die Geschichte, da dieses Update nicht nur per Download und HP Support Assistant verteilt wurde. HP lässt BIOS-Updates auch über Windows Update auf die betreffenden Maschinen schieben. Im HP-Forenthread weist jemand hier auf diesen Umstand hin und gibt den Ratschlag, in Windows Update die Installation der BIOS-Updates zu blockieren.

Das Blockieren erfolgt in den BIOS-Einstellungen über den nativen OS-Firmware-Aktualisierungsdienst. Die Einstellung "Native OS Firmware Update Service" ist der primäre Mechanismus zur Aktivierung oder Deaktivierung des UEFI Capsule BIOS-Update auf einem HP Client. Ist der Standardwert "Aktivieren" vorhanden, akzeptiert das HP BIOS Updates von UEFI Capsule über Windows Update.

Erste Medien greifen das Problem auf

Chris wies mich darauf hin, dass Tom's Hardware das Thema mittlerweile im Beitrag HP bricks ProBook laptops with bad BIOS delivered via automatic updates — many users face black screen after Windows pushes new firmware aufgegriffen habe. Beim Schreiben meines Blog-Beitrags hier bin ich zudem auf den Beitrag HP BIOS update renders some ProBook laptops expensive paperweights von The Register gestoßen, wo obige Beobachtung ebenfalls thematisiert wird.

HP-Support lässt Nutzer allein

Solange das Gerät noch in der Garantie ist, muss der HP-Support reagieren. Chris schrieb mir aber: "Und um das Ganze zu krönen, lässt der telefonisch kontaktierte HP Support verlauten, dass sie da nichts machen können, weil das Gerät leider seit 3 Monaten außerhalb der Garantie ist. Man könne mir nur einen Kostenvoranschlag zum Austausch des Mainboards machen, der wohl so bei 500 € liegt. "

Zusammengefasst: HP schiebt aktiv ein erwiesenermaßen defektes BIOS-Update auf Notebooks, zerstört diese damit und verweigert die Reparatur mit Verweis auf die gerade ausgelaufene Garantie. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Es gibt Reparaturansätze

Ich bin mal durch den oben verlinkten Forenbeitrag gegangen – es gibt einen Post, wo jemand schreibt, dass er ein gebricktes Gerät (Probook 455 G7) mit dem CH341A-Programmer wieder zum Leben erwecken konnte:

Hello, I wanted to inform the community that I successfully revived one Probook 455 G7 using a CH341A programmer, but it involved me removing the chip from the motherboard. I detailed the process in another thread.

Er musste aber den betreffenden Chip ausbauen und bei einem zweiten Gerät ist er dann kläglich gescheitert. Dort blinken die Caps- und Num-LEDs 7 mal, das Gerät läuft aber nicht an. Allerdings hat der Forenteilnehmer keine brauchbaren Infos im Netz zu diesem Fehlercode finden können.

Einige Nutzer haben die alten BIOS-Dateien gesichert und ins Internet hochgeladen. Im HP-Forenthread gibt es diesen Post, der die BIOS-Dateien auf Google-Drive hochgeladen hat.

Allerdings ist es in meinen Augen keine kluge Sache, ein BIOS-Update von einer unbekannten Quelle herunter zu laden. Entweder sollte man den nachfolgenden SSD-Ansatz verwenden oder schauen, ob die .bin-Datei einer älteren BIOS-Version nicht bei HP herunterladbar ist.

Ein Nutzer hat die SSD laut diesem Post ausgebaut, in ein externes Gehäuse gesteckt und in einem zweiten PC auslesen können. Alle Daten waren vorhanden und in einem Ordners namens SWSetup hat er alle früheren BIOS-Bin-Dateien gefunden.

In diesem Thread finden sich noch einige Posts von Leuten, denen es gelungen ist, auf trickreiche Art das BIOS auf eine alte Version zu flashen. Es scheint, dass der Chip zur Aufnahme des BIOS schreibgeschützt ist und dies mittels diverser Tricks (auslöten, 3 Volt Spannung abklemmen etc.) aufgehoben werden muss.

Unterm Strich ist das  ein absoluter GAU für Leute, denen eine funktionsfähige Maschine durch das BIOS-Update gebrickt wird, und HP keinen Ersatz liefert, weil das Gerät außerhalb der Garantie ist.

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74 Antworten zu BIOS-Update 01.17.00 macht HP Probooks 445 G7 und 455 G7 komplett unbrauchbar

  1. Pau1 sagt:

    Früher(TM) war es doch so, das das BIOS in 3 Teile aufgeteilt war:
    2 BIOS Versionen, eine "Last Well known running" und eine "neue" Version. Der 3.Teil ist eine unlöschbare BIOS Update Software.
    Wann und warum wurde das geändert so das es möglich wurde, ein BIO kaputt zu Flaschen?

    Gibt es User mit einer BIOS Staus anzeige Adapter?
    (wurde früher auf Port 80 als ISA PCI Karte gesteckt, heute gibt es irgendwo eine ISA Simulation auf dem Motherboard LPIC oder so). Immerhin hat da einer mit einem CH341Erfolg.
    (wobei aus und einlöten….).

    Das Verhalten von HP ist nicht akzeptabel und hochgradig unprofessionell.

    Vielleicht ist es auch interessant das kaputte BIOS mal trocken auszupacken und zu gucken, was denn da anders oder ungewöhnlich ist.

    • Luzifer sagt:

      Früher war der Bios Chip auch gesockelt da musste man nix löten ;-P Auslöten musst du heute aber auch nicht, nen guter Progger bietet die nen ClipOn Adapter, den koppelts du einfach auf den eingelöteten Chip an (muss man halt können) und kannst dann direkt onboard flaschen.

      Heute achte ich beim Kauf darauf das es zumindest Dual Bios hat (also zwei Bios Chips), läuft bei einem Bios Update was schief hast du immer noch das Zweite und kannst von da booten und den defekten Chip neu flashen
      Gute Boards Laptops bieten heutzutage auch die Möglichkeit an einem markierten USB Port direkt von USB Stick ein BIOS einzuspielen auch wenn das Board nicht mehr startet, lediglich Strom muss es haben.

      Heute muss man halt drauf achten was man kauft (naja war früher auch nicht anders, da gab es auch schon Ramsch und Qualitätsware)

      • Luzifer sagt:

        /edit/
        nen defektes Bios ist ärgerlich, aber sicher macht es keine Hardware zu nem "Ziegelstein"… lässt sich retten, halt nicht unbedingt ohne extra Hardware. Wenn man es halt nicht selbst kann bringt man es zu nem Experten… machen die Leute beim Auto doch auch!

        • Luzifer sagt:

          /edit/
          auch beim Bios/UEFI flashen gilt: man macht zuerst nen Backup! Kein Backup kein Mitleid!

          • Anonymous sagt:

            Und wie mach ein DAU das wenn das Bios automatisch kommt und er auch überhaupt nichts davon weiß?

            • Luzifer sagt:

              Der bringt es zu jemanden der es kann?
              Dein Auto bringst du bei größeren Reparaturen ja auch in die Werkstatt… Also bevor due ein 1000€+ Laptop wegwirfst weil ein Flash daneben ging bringt man das eben zu nem Experten!

              • M.D. sagt:

                Du hast die Frage nicht richtig verstanden bzw. argumentierst dran vorbei.

                Was macht jemand, der per Windows-Update (automatisch herunterladen und installieren) regelrecht überfahren wurde?

                Das dürfte wohl bei den allermeisten Privatnutzern die Voreinstellung sein, weil Microsoft das so empfiehlt.

                Wieviele Backups pro Woche oder Tag dürfen oder sollen es denn sein, um auf Nummer sicher zu gehen?

          • Varta sagt:

            Manchmal kann man sich auch mal einen Kommentar sparen.

            • Sebastian sagt:

              Zumal selbst User mit erweiterten Kenntnissen selbst mit einem Backup keine Möglichkeit gehabt hätten, dieses wieder zurück zu spielen.
              Die Geräte starten nach dem Update ja gar nicht mehr.

              Typischer Kommentar von Leuten mit starkem Beißreflex aber geringer Lesekompetenz.

          • Starmanager sagt:

            Leider sind die Bios Updates inzwischen einfach bei den Windows Updates vorgeladen. Es heisst dann nur noch Neustart… Keine grosse Wahl des Users mehr.

          • FriedeFreudeEierkuchen sagt:

            Du machst ein Backup vom Maniboard? Oder einen Clone des Geräts? Oder was willst du uns mit diesem Post mitteilen?
            Wie genau willst du mit einem Backup ein Gerät zum Laufen bekommen, dass eine zerschossene Firmware hat? Es geht hier nicht um Daten, sondern ein relativ junges, ehemals teures Notebook was jetzt defekt ist. Und beim "lässt sich retten", frage ich mich, ob du den Artikel eigentlich wirklich gelesen hast… Offensichtlich nicht richtig.
            Und dann noch den blöden "kein Mitleid" Spruch dazu…

            • Luzifer sagt:

              Jedes Bios Flash Programm bietet dir beim Updaten vorher an das Aktuelle Bios zu sichern!

              Und damit kannst du mit zusätzlicher Hardware ( nen externen Progger das kaputte Bios wieder mit nem funktionierenden Bios retten!

              JA geht nicht einfach so… du brauchst schon extra Hardware und wenn du das halt nicht sleber kannst läßt du das halt machen von jemanden der es kann!

              Ganz sicher die bessere Lösung als nen teures Notbook wegzuschmeissen, weil das flashen schieflief.

              • Varta sagt:

                Du kontrollierst wahrscheinlich auch immer dein komplettes Auto (Luftdruck, Wasser, Filter, Öl, Bremsflüssigkeit…), bevor du losfährst, oder? Könnte ja immer was sein.

          • Chris sagt:

            Ein Backup war vorhanden, habe ich auf unser Ersatz-Notebook aufgespielt, das wir genau für solche Fälle eingelagert hatten. Die ganze Aktion hat mich trotzdem 2 Tage und jede Menge Nerven gekostet. Kommentar erübrigt sich also.

    • Anonym sagt:

      >>> Früher(TM) war es doch so, das das BIOS in 3 Teile aufgeteilt war:
      2 BIOS Versionen, eine "Last Well known running" und eine "neue" Version. Der 3.Teil ist eine unlöschbare BIOS Update Software.
      Wann und warum wurde das geändert so das es möglich wurde, ein BIO kaputt zu Flaschen? <<<

      Was Du da wieder für Märchen erzählst! Verlinke mind. zwei (!) Referenzimplementationen resp. deren einschlägige Beschreibungen, in denen sich das so wie von Dir beschrieben verhält.

  2. Alzheimer sagt:

    Abgesehen davon, dass ich es ziemlich Riskant finde, irgendwelche Systemrelevanten Updates zu installieren ohne eine gewisse Karenzzeit abzuwarten und positive Erfahrungen anderer zu finden sind, können sich die Hersteller mit ihrer Software und den Updates mangels Qualitätsrichtlinien heutzutage ja alles erlauben – und das wird eben schamlos ausgenutzt.
    Ist irgendwie auch verständlich, dass keiner noch Geld für SW-Tests ausgibt,
    wenn es nicht unbedingt sein muss – das wird ja lieber in die Lobbyarbeit investiert.

    Wenn Microsoft durch ein Update "ausversehen" Millionen Unternehmen zum Stillstand bringt, muss man doch schon dankbar dafür sein, dass "das Problem analysiert wird und ggf. irgendwann weitere Informationen folgen".

    Das ist so, wie wenn man sein Auto zur Service-Inspektion fährt, und bekommt es in einer anderen Farbe, mit Blechschäden, defekten Bremsen und Motorschaden zurück, und der Händler zuckt nur mit den Achseln und gibt einem mit Glück noch die Nummer vom Abschleppdienst…

    • Sebastian sagt:

      Dein Einwand mit der Karenzzeit ist grundsätzlich berechtigt, Du übersiehst hier aber, dass mit Windows Update ausgelieferte Treiber/BIOS in manchen Konstellationen automatisch und ohne weitere Nutzerinteraktion installiert werden.

    • FriedeFreudeEierkuchen sagt:

      "Abgesehen davon, dass ich es ziemlich Riskant finde, irgendwelche Systemrelevanten Updates zu installieren ohne eine gewisse Karenzzeit abzuwarten und positive Erfahrungen anderer zu finden sind"
      Du hast schon gelesen, dass es sich um ein als "dringend" markiertes Update für eine "kritische Sicherheitslücke" gehandelt hat? Wartest du bei kritischen Sicherheitsupdates immer ganz gelassen eine Weile ab?

      • Alzheimer sagt:

        Klar warte ich da trotzdem ab – es ist doch 1000 Mal wahrscheinlicher, das ein verpfuschtes Update Probleme bereitet, als dass ich wegen genau diese "kritische Sicherheitslücke" Opfer eines Cyberangriffs werde.
        Falls ich es aber wirklich für dringend halte, dann teste ich das Update erst in einer VM oder arbeite auch vorerst mal Offline.
        Ich muss nicht permanent online sein, bin eben keiner der Office365 oder Cloud Jünger und wenn ich online bin, dann ist mein Hirn eingeschaltet und informiere mich über aktuelle Sicherheitslücken.
        Automatische Updates habe ich natürlich bestmöglich gesperrt.

  3. Andy sagt:

    Ich habe das selbe Problem mit meinem HP EliteBook 855 G7. Nie wieder HP.

    • Günter Born sagt:

      Gilt hier seit ca. 1997, seit die mangels Treiberunterstützung Kunden von Digitalkameras und Scannern ins Messer laufen ließen. Über die Jahre hat sich gezeigt, dass der Entschluss nicht verkehrt war. Als Blogger liebe ich HP, die sind immer wieder für Geschichten "Es gibt Ärger …" gut.

  4. Charlie sagt:

    Ich Frage mich schon seit Jahren, wieso noch jemand HP-Produkte kauft.
    Ob Notebook, Drucker oder Server, der "Support" ist eine Katastrophe.

    Und ja, ich weiß selber wieso die noch Kunden haben, aus dem gleichen Grund wie Vodafone, ist halt billiger.

    • Sascha Bertelt sagt:

      Sorry, aber wenn man Notebooks und Server in eine Schublade steckt…
      Ist ja nicht mal mehr die selbe Marke. Selbst früher vor der Trennung von HP und HPE (ich rede hier ausschließlich Business Geräten) hatten auch Notebooks einen hervorragenden Support, wenn man ein paar € ausgegeben hat.
      PS: Und schlechten Support bei Servern habe ich in den letzten 20 Jahren nicht ein einziges Mal erlebt. Ganz anders die einschlägige Konkurrenz!

      • Günter Born sagt:

        Ich kann es zum Support von HPE-Servern nicht erfahrungsmäßig fassen. Aber es gibt im Blog einige Artikel zu HPE – von iOL-Schwachstellen bis zum Treiber-Update, welches HPE-Server-Netzwerkkarten brickte. Aber Du hast Recht: HP und HPE sind zwei paar Schuhe.

        Zu HP sind mir aus meiner Zeit als MS-Answers-Foren-Moderator noch einige Klöpse in Erinnerung. Seinerzeit vom inzwischen verstorbenen Michael Bormann (Ex-MVP und in der gleichen Position bei HP im Supportforum) aufgedeckt, der mit dem Debugger bis auf BIOS-Level herunter ging, um Windows-Probleme aufzudecken. Da stellt sich öfter heraus, dass die Kombination Windows in Verbindung mit Chipsatztreibern, BIOS und Hardware alles andere als durchentwickelt war. Gab seinerzeit sehr unschöne Effekte, die die Nutzer in Verzweiflung trieben, durch HP aber nie angegangen wurden.

      • Werner sagt:

        Nun ja, der HP Server Support ist so ne Sache. Da war mal

        https://www.heise.de/news/Firmware-fuer-HPs-ProLiant-Server-nicht-mehr-frei-verfuegbar-2106901.html

        und seit dem gibt es bei mir keine solchen Server mehr.

        Ich bin ja durchaus bereit, für neue Features zu zahlen, aber in fast allen Fällen werden da Fehler behoben. Ich habe aber bitte ein fehlerfreies Produkt bezahlt (mein Geld war übrigens auch fehlerfrei). Nun sagt Murphy, dass Fehler nunmal passieren, aber dann erwarte ich eine kostenneutrale Beseitigung und nicht die Pflicht zu irgendwelchen CarePacks.

        • Andreas Haerter / foundata sagt:

          Das war auch für uns der Grund HPE endgültig zu blacklisten, denn darunter leidet insbesondere auch der Gebrauchtsmarkt, den ich im KMU-Bereich, z.B. mit ein bis drei Servern aus vielen Perspektiven wichtig finde.

          Und ich verzeihe ihnen auch nicht, dass sie Comware als Netzwerk-OS einfach leise sterben gelassen haben um Leute bei der Stange zu halten, anstatt einfachmal Tacheles zu reden und die eigene Produktstrategie sauber zu kommunizieren. So geht man nicht mit seinen Kunden um.

      • Varta sagt:

        Ich hatte mit HPE Servern (~ 20 Jahre) und Storage so gut wie keine Probleme. Der Support war meistens ok. Man muss sich halt manchmal an das indische Englisch gewöhnen .-) . Die versprochenen Reaktionszeiten wurden immer eingehalten. Gerade HW zum Austausch war sehr schnell vor Ort. Ich kann hier nicht meckern. Oft wurde der Zugriff auf den Support über die Website geändert, was schon mal nervig war.
        Fujitsu war damals (ist aber schon lange her) wesentlich schlechter. Die einfachen HP-Drucker (402er…) fand ich auch nicht schlecht. Es gab allerdings auch welche, mit gefühlt eingebautem Verfallsdatum. Aber wo gibt es die nicht?

      • Charlie sagt:

        HP und HPE sind bei mir beide sehr negativ durch mangelhaften Service aufgefallen.

        Liegt auch am nicht-deutschsprachigen Support, die den Servicetechnikern falsche Teile nennen, was bei Kunden die 4h-Supportverträge haben, eine Katastrophe ist.

        Für mich ist HP und HPE keine Option und ich verweigere auch aktiv den Verkauf deren Hardware.

        Ob Drucker, Notebook, PC oder Server. nie mehr HP.

        Jeder macht eigene Erfahrungen, wenn bei anderen alles gut ist, dann spricht nichts dagegen Firmen wie HP weiter zu nutzen. Ich bin mit denen fertig, auf Lebenszeit.

  5. Bolko sagt:

    Garantie oder nicht ist uns diesem Fall egal, weil es sich um Sachbeschädigung handelt.
    HP ist schadenersatzpflichtig.
    Man sollte also HP verklagen und die Kosten für den Rechtsanwalt von seiner Rechtsschutzversicherung übernehmen lassen.
    Sobald HP von der Klage erfährt wird es einen außergerichtlichen Vergleich geben.

    • EDV-Opa sagt:

      Generell schon richtig, nur wen genau verklagt man? HP besteht aus vielen eigenständigen Firmen. HPE Deutschland? Oder vielleicht den Händler, über den man bezogen hat? Ist das Computersabotage oder einfache Sachbeschädigung? Wie lange dauert es bis der Beklagte reagiert und ggf repariert? Was ist mit der dadurch entstehenden Ausfallzeit und ggf Ersatzbeschaffung für diese Zeit?

      Das kann sich eine Privatperson/Selbstständiger/Kleinunternehmer kaum leisten und nur Firmen/Konzerne ab einer gewissen Größe, die Ersatzgeräte im Schrank stehen haben.

      Wäre hier der Gang zum Verbraucherschutz ggf. Zielführender?

    • Anonymous sagt:

      Ich würde auch einen Strafantrag stellen. Neben Sachbeschädigung dürfte auch noch § 303b StGB (Computersabotage) relevant sein.

    • Michael Uray sagt:

      Wer haftet hier denn wirklich für so etwas?
      In wie weit ist Microsoft auch mit verantwortlich, denn sie rollen es ja über ihr Windows Update aus und lassen dem User keine Wahl, ob er es installieren möchte oder nicht.

    • Anonym sagt:

      >>> … weil es sich um Sachbeschädigung handelt. … Man sollte also HP verklagen … <<<

      Nur zu, trau' di' nur! Auf welchen Präzedenzfall stützt Du denn Deinen selbstbewussten Auftritt? Ich kenne keinen.

  6. Christian sagt:

    Man muss nicht zwangsläufig auslöten um mit dem CH341A Programmer Erfolg zu haben. Man kann den Chip auch direkt anklemmen und Programmieren. Wenn die Pins zu klein sind, kann man die Klemmen auch über Litzen anlöten.

  7. mw sagt:

    Hier stellt sich die Frage inwiefern HP dafür haftbar ist. Das könnte ggf. sehr teuer werden für HP. Die Ausrede mit der Garantie kann hier nicht erfolgreich sein, denn HP haftet unabhängig für Fehler.

  8. Daniel A. sagt:

    Sowas ist echt richtig fies, aber HP ist ja mit solchen Aktionen nicht alleine. Vor einiger Zeit hatte Lenovo so was ähnliches, da wurde auch ein fehlerhaftes BIOS/Firmware-Update über Windows Update verteilt. Da blieb nach dem Neustart auch alles dunkel und die Lüfter drehten auf Vollast. Da half zum Glück Akku rausnehmen (bzw. bei Geräte mit fest verbautem Akku warten, bis er komplett leer war und das Gerät ausging), dann ging es wieder.
    Aber das HP die Kunden so im Regen stehen lässt und sich auf abgelaufene Garantie beruft ist absolute Frechheit. Sie haben es ja schließlich kaputt gemacht.

  9. Moin sagt:

    Gute Morgen! Exakt das gleiche Problem auch hier ;-) Nach BIOS-Update (über Windows Update) völlig totes Gerät hinterlassen. — die Beschreibung von Chris passt exakt: –>
    "Beim Einschalten geht noch die Tastatur-Beleuchtung an und der Lüfter dreht hoch, aber das war's auch. Das Notebook schafft es nicht einmal mehr bis zum BIOS-Beep. " GENAU SO!
    Unser Gerät hat sogar noch 1 Monat Garatie. Feedback des HP Supports: "Um Ihren Fall weiter bearbeiten zu können, bitten wir Sie, uns mitzuteilen, um welches Gerät es sich handelt (Seriennummer) sowie uns ein Bild des schwarzen Bildschirms und ein Video zukommen zu lassen, das zeigt, dass der Lüfter funktioniert, aber kein Bild vorhanden ist." …. Die Seriennummer war denen eingangs mitgeteilt worden zur überprüfung des Garantiestatus. ;-)

    • Pau1 sagt:

      ja, das mit dem sinnlosen Video haben die von den Chinesen gelernt. Es macht dem Kunden so viel Arbeit, dass sie auf die Gewährleistung verzichten …

      HP kauft man 2 mal!
      Einmal und dann nie wieder.

      (Es mag sein, das HP Server besser sind, aber es steht HP drauf…)

  10. Marco sagt:

    Na wenn HP bei Druckern, diese durch ein Firmware Update auf OutOfOrder stellen kann, warum dann nicht auch bei Laptops? Kurbelt ja den Umsatz an ;)

    Bin ich so froh, das ich seit Jahren nichts mehr mit HP am Hut haben will :D

    Für so eine Dreistigkeit, die Käufer damit im Stich zu lassen, wäre ein 2-monatiges Import- bzw. Verkaufsverbot doch eine Maßnahme. (so generell für alle großen Klitschen die sich etwas viel erlauben).

  11. Timo99 sagt:

    Unsere HP ProBook 445 G7 Lappis laufen mit BIOS S79 Ver. 01.15.00 und ein neueres wird vom HP Support Assistant nicht gefunden

    • Chris sagt:

      Och, das muss nichts heißen. Der Support Assistant arbeitet auch nicht immer ganz zuverlässig. Bei mir muss ich in meinem Admin-Account angemeldet sein und ihn laufen lassen, damit er neue Updates findet. Wenn ich ihn in meinem Standard-Account verwende, findet er beim Suchen nach neuen Updates genau gar nix ¯\_(ツ)_/¯

  12. Ralf sagt:

    Bei meinem Elitebook hat HP mal vor drei Jahren die Ladefunktion per BIOS-Update rausgepatcht. Bis das auffiel war der Akkustand zu niedrig um auf die ältere Version zurückzuwechseln.. musste ich einschicken :s

  13. Held der Arbeit sagt:

    Hat man schon probiert, neben dem Akku auch die Bios-Batterie abzuklemmen?
    So als letzter Versuch?

    • Günter Born sagt:

      Ich habe es die Nacht, als ich im Web "querlesend" unterwegs war, erinnerungsmäßig in einem englischen Forum gelesen, dass das bei einigen genau so gemacht werden musste – danach konnte man die alte BIOS-Version flashen.

    • Chris sagt:

      Ja, alles schon probiert. Akku raus, BIOS-Batterie raus, mehrere Tage stromlos gelassen. Hat nichts gebracht. Bei den anderen Betroffenen war auf diese Weise wohl auch nichts zu machen, jedenfalls nicht bei den Geräten, um die es in diesem Fall geht. Einige wenige haben es wohl mit dem oben schon erwähnten CH341A Programmer wieder hingekriegt, aber sowas hat man als Normalanwender ja auch nicht rumliegen.

  14. Sven Fischer sagt:

    Au Backe, gerade bei den ProBooks aus dem Business Bereich. Wobei ich bisher mit HP EliteBooks etc. noch keinen Stress hatte. Sowohl Server, als auch PCs/Schlepptops.

    Dann ist nur der Knackpunk mit der Gewährleistung, wenn der Quark automatisch und unabhängig vom Nutzer passiert. Ich möchte mir das gar nicht vorstellen, wenn das bei mir passiert.

    Gabs nicht bei Lenovo vor einiger Zeit auch Probleme, das bei nem Firmware Update das Gerät gebrickt war?

  15. Herr IngoW sagt:

    Ich habe hier auch ein HP ProBook 455 G7.
    Der Assi von HP ist deinstalliert, wenn Updates kommen, sind sie optional in Win-Update zu finden.
    Sie werden nicht automatisch installiert.
    Die Bezeichnung ist: HP Inc. – Firmware – x.xx.x.x

    Hier mal alle vorhandenen Bios-Versionen vom HP ProBook 455 G7 Direkt beim HP-Support: https://support.hp.com/de-de/drivers/swdetails/hp-probook-455-g7-notebook-pc/32780046/swItemId/ob-326356-1
    Dort gibt es die aktuelle Version: S79 Familie, 01.16.00 Rev.A
    Unten auf der Seite sind dann alle herunterladbaren Versionen unter dem Bereich: Revisionsverlauf zu finden.

  16. Könnte es sein? sagt:

    Könnte die ganze Angelegenheit ein Vorgriff auf die kommenden MS-Zertifikatsupdates sein, wie im KB5025885beschrieben: "Verwalten der Windows-Start-Manager-Sperrungen für Secure Boot-Änderungen im Zusammenhang mit CVE-2023-24932".
    Umfassend in c't 12 "Plan B" beschrieben.

  17. Michael Uray sagt:

    @Günter Born
    "Im HP-Forenthread weist jemand hier auf diesen Umstand hin und gibt den Ratschlag, in Windows Update die Installation der BIOS-Updates zu blockieren."
    Der Link dorthin funktioniert leider nicht.

  18. Michael Uray sagt:

    Man sollte demnach nicht nur PCs mit verschiedene Software Konfigurationen in seine WSUS Test-Gruppe mit einschließen, sondern auch noch verschiedene Hardware Serien.
    Das wäre der Supergau, wenn man so ein Bios Update auf seine gesamte Laptop Flotte via WSUS ausrollt.

  19. Ich bin glücklich. sagt:

    "…Unterm Strich ist das ein absoluter GAU für Leute, denen eine funktionsfähige Maschine durch das BIOS-Update gebrickt wird, und HP keinen Ersatz liefert, weil das Gerät außerhalb der Garantie ist…"
    Das ist auch kein Garantiefall, sondern Sachbeschädigung, also strafrechtlich relevant.

  20. mrdjol sagt:

    thanks a lot ! I was able to repar my 455 g7

  21. JG sagt:

    Erinnert mich an folgendes:

    https://www.heise.de/news/Windows-Update-macht-Minix-PC-unbrauchbar-3346905.html
    "Nach dem Einspielen einer falschen Firmware, die Windows 10 automatisch per Windows Update installiert, booten Mini-PCs von Typ Minix NEO Z64W mit Atom Z3735F nicht mehr."

    Auf meinem Minix habe ich immer noch Windows 8 installiert. Ins Internet gehe ich mit dem Teil aber nicht mehr.

  22. Duschgel sagt:

    Ich habe hier ein HP 470 G8 17", selbes Problem.

    • Duschgel sagt:

      Das Gerät hat zum Glück noch drei Monate Garantie. HP Service kontaktiert, nach telefonischer Anweisung ein paar Tastenkombinationen probiert – ohne Erfolg. Es wird morgen zur Reparatur abgeholt. Das Mainboard wird getauscht, die Reparatur dauert wohl zwei Wochen.

      • Herr IngoW sagt:

        Und ihre Daten wenn welche auf der Festplatte/SSD sind, werden die gerettet bzw. wiederhergestellt?
        Oder haben Sie ein Backup?
        Währe interessant das zu wissen, auch für andere Betroffene.

        • Duschgel sagt:

          Lt. Supportmitarbeiter darf man das Gerät öffnen und die Daten von der Platte sichern. Ich habe dann die SSD ausgebaut und alles auf einen anderen Rechner gezogen. Die SSD hab ich dann gelöscht und wieder eingebaut.
          Wenn man die Daten auf der SSD drauflässt, wird diese dann im Rahmen der Reparatur von HP gelöscht. Aber das war für mich keine Option, mache das lieber selber.

  23. Herr IngoW sagt:

    Guten Abend
    Ich habe mal für die Normal-Nutzer, die hier mitlesen und nicht in der IT arbeiten aber sich ein betroffenes Gerät/Laptop von HP gekauft haben.
    Für die, die das Update über Windows-Update verhindern wollen.
    Denn mein Gerät läuft ja noch da der Support-Assi deinstalliert wurde und Windows noch nichts angeboten oder installiert hat.
    Normalerweise ist das ein "optionales Update" und dürfte nicht automatisch installiert werden.
    In diesem Fall ist es ein "HP ProBook 455 G7" mit "AMD Ryzen 5 4500U with Radeon Graphics".

    ->Automatisches Update des Bios/Firmware beim HP Probook 455 G7 verhindern (über Windows-Update)
    Erste Variante:
    Bios/Firmware Direkt beim Einschalten des PC/Laptops aufrufen
    Gerät ist ausgeschaltet
    Ein/Aus-Taste drücken -> bei erscheinen des HP-Logos die Taste F10 drücken (wenn es nicht gleich klappt, nochmal versuchen) -> das Bios erscheint mit der Überschrift:
    „Haupt. \ Sicherheit \ Fortgeschritten \ UEFI-Treiber"
    ➔ System-Bios aktualisieren drücken (mit der Maus oder Feil-Taste und Enter)
    ➔ Im nächsten Bildschirm den Haken bei „Native OS Firmware Update-Service" deaktivieren.
    ➔ Jetzt mit <- zurück gehen und
    ➔ Änderungen speichern und beenden drücken.
    ➔ Mit „Ja" bestätigen.
    Der PC/Laptop wird neu gestartet.

    Zweite Variante:
    Bios/Firmware aus Windows 10/11 aufrufen
    ➔ Start anklicken
    ➔ Ein/Aus mit der rechten Maus-Taste anklicken
    ➔ „Shift-Taste" gedückt halten und „Neu starten" anklicken
    ➔ Im erscheinenden Bildschirm auf „Problembehandlung" klicken
    ➔ Im erscheinenden Bildschirm auf „UEFI-Firmwareeistellungen" klicken
    ➔ Im erscheinenden Bildschirm auf „Neu starten" klicken
    Jetzt erscheint das „Startmenü" des Bios/UEFI
    ➔ In diesem Bildschirm „F10" drücken, mit der Maus auf „BIOS-Setup" klicken oder mit den Feil-Tasten zum Punkt „BIOS-Setup" navigieren und „Enter" drücken
    ➔ Jetzt erscheint das Bios mit der Überschrift:
    „Haupt. \ Sicherheit \ Fortgeschritten \ UEFI-Treiber"
    ➔ System-Bios aktualisieren drücken (mit der Maus oder Feil-Taste und Enter)
    ➔ Im nächsten Bildschirm den Haken bei „Native OS Firmware Update-Service" deaktivieren.
    ➔ Jetzt mit <- zurück gehen und
    ➔ Änderungen speichern und beenden drücken.
    ➔ Mit „Ja" bestätigen.
    Der PC/Laptop wird neu gestartet.

    Ich hoffe das hilft ein paar Leuten, bei denen das Gerät noch läuft.
    Es ist schon ein Desaster.

  24. Herr IngoW sagt:

    Ab Heute 12.06.2024 wird für das "Hp PorBook 455 G7" wieder die Version 01.17.01 Rev.A beim HP-Support angeboten.
    https://support.hp.com/de-de/drivers/hp-probook-455-g7-notebook-pc/32780046

    Geht im Moment noch nicht runterzuladen.
    Wer traut sich als erster?

    • Herr IngoW sagt:

      Die "Version 01.17.01 Rev.A" für HP ProBook 445/455 G7 downloadbar.

      Wer möchte kann das Bios jetzt runterladen.
      Wird jetzt hoffentlich keine Probleme machen.

  25. WHauthaler sagt:

    Hallo Zusammen,
    Kennt Ihr das Problem auch auf HP 845 Elitebook G7
    TITLE: HP BIOS and System Firmware (S77)
    VERSION: 01.17.00 REV: A PASS: 1

    Bei uns sind min. 2 davon gestorben
    "HP EliteBook 845 G7 Notebook PC HP update critical 01.16.00 to 01.17.00" (Auszug aus dem HPIA Log)

    Update 01.17.00 Update ist auf der HP Driver Download Page nicht mehr verfügbar.
    "HP BIOS and System Firmware (S77) System 01.16.00 Rev.A 14.4 MB 18. März 2024"

    • Chris sagt:

      Ja, dieses Notebook ist leider auch betroffen. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, sind alle Notebooks der folgenden Serien betroffen:

      HP ProBook x360 435 G7, HP ProBook 445 G7, HP ProBook 455 G7, HP EliteBook 835 G7, HP EliteBook 845 G7 und HP EliteBook 855 G7.

      Mittlerweile gibt es wohl ein offizielles Statement von HP gegenüber einigen Hardware-Magazinen, die dazu bei HP angefragt hatten, siehe:
      https://windowsarea.de/2024/06/hp-statement-zu-fehlerhaften-bios-updates-mehrere-modelle-betroffen/

      HP erkennt den Fehler offiziell an und bittet alle betroffenen Kunden, den Support zu kontaktieren. Es scheint also langsam Bewegung in die Sache zu kommen.

  26. Volker sagt:

    Hallo,
    ich habe einen HP Pavilion – 15-cs0150ng. Sowohl auf der HP-Support Seite, als auch bei einem 08/15 Windows 10 Update wird mir ein "BIOS" Update angeboten. Unter Windows wird mir gesagt es handele sich um die Version 3.9.0.4, HP sagt es sei die Version F.31 Rev.A vom 21. Mai 2024 mit einer Größe von 19.4 MB.

    Windows wollte mir das BIOS/UEFI Update unbedingt unterschieben, was ich aber vorsichtshalber gecanceled habe.

    Wie und wo erfahre ich eigentlich wie sich die installierte Version F.29 und die angebotene Version F.31 unterscheiden und welche Vorteile ich ggf. durch ein Update hätte? Und woher weiß ich nun, ob ich updaten kann ohne mir den Rechner zu zerschießen?

  27. Nachtrag sagt:

    Für einen Elitebook 855 G7 (S77) funktioniert die angebotene Bios-Version 01.17.01 ohne Probleme.
    Zu finden ist sie hier: https://support.hp.com/de-de/drivers/swdetails/hp-elitebook-855-g7-notebook-pc/37506832/swItemId/ob-330740-1

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