Hands-on Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 4

Nachdem ich im Unboxing-Teil bereits den Lieferumfang des Touchlet X7G vorgestellt und einige Fotos des Geräts gezeigt hatte, bin ich in Teil 3 auf einige Aspekte der Hardware eingegangen. Im aktuellen Teil 4 gehe ich auf Fragen zur Software ein.


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Vorinstallierte Apps und Android Market

Auf dem Touchlet X7G sind die üblichen Google-Apps wie Browser, E-Mail, Galerie, Google Mail, Kalender, Kamera, Latitude, Maps, Google Market,  Musik, Navigation, Places und Rechner sowie die Einstellungen installiert. Zusätzlich hat Pearl noch das eigene App Center (verweist auf die Pearl Webseiten), den ES Datei Explorer und die Anwendung GPS Status zum Auslesen des GPS-Empfängers mit dazu genommen.

Der Google Market ist nach dem Einrichten eines Benutzerkontos direkt nutzbar. Obiger Screenshot zeigt die App-Seite, in der ich bereits weitere Apps wie Angry Birds, Antivirus, File Expert, Flash Player Settings und so weiter aufgesetzt habe. Der Kindle Reader von Amazon lässt sich zwar installieren, stürzt bei mir aber beim Anmeldeversuch sofort ab (beim Touchlet X4 war der Reader benutzbar).  [Update: Zum Kindle Reader habe ich was in der FAQ [e] geschrieben.]

Medienwiedergabe, Youtube und Flash

Die Wiedergabe von Videos auf Youtube sowie das Abrufen einfacher Flash-Demos war problemlos möglich. Bei einer Demoseite mit 3D-Flash-Animationen blieb das Playerfenster aber schwarz. Ich habe dann die nachfolgend gezeigte Demoseite (in Google nach Flash Testseite suchen) aufgerufen und konnte die Flash-Animationen ansehen.


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In der Music-App konnten MP3-Audiodateien abgespielt werden. 3GP-Videos ließen sich im Browser aus dem Internet abrufen und wurden dann im Player wiedergegeben. Eine über das Netzwerk per File Explorer kopierte .wmv-Videodatei ließ sich lokal mit der App Filme problemlos wiedergeben. Die Anzeige von Fotos über die Galerie war möglich, BMP- und JPEG-Fotos wurden korrekt dargestellt. Lediglich bei Screenshots hatte ich am Anfang Probleme, dass diese nur aus Streifen bestanden. Positiv überrascht war ich von der Frontseiten-Webcam, die trotz der niedrigen Auflösungen ganz brauchbare Bilder und Videos machte (zumindest ohne den Farbstich, den ich von anderen Tablets kenne).

GPS-Sensor und Navigation

Das Touchlet X7G verfügt über einen GPS-Sensor, der durch Navifunktionen genutzt werden kann. Über die App GPS Status lassen sich die GPS-Daten abfragen und werden in der nachfolgend gezeigten Darstellung angezeigt.

Außerhalb von Gebäuden wurden Satellitensignale gefunden und angezeigt. Allerdings war es mir in einem Kurztest nicht möglich, die GPS-Funktion in Google Maps oder Google Navigation zu verwenden. Es wurde kein GPS-Signal gefunden (außer die Ortsbestimmung per WLAN war aktiviert). Alternative Navi-Software aus dem Market habe ich nicht getestet, da mir die 1 GByte großen Kartenpakete im Download zu lange gedauert hätten. Stutzig macht mich allerdings die mitgelieferte App GPS Status zum Testen der GPS-Signale. Ob da der GPS-Daemon nicht sauber eingebunden wurde oder von Touchlet die eigenen Navilösungen präferiert werden sollen, kann ich momentan nicht beurteilen. Falls sich hier noch neue Erkenntnisse ergeben, trage ich es nach. Wer das Tablet als Navi-Ersatz in’s Auge fasst, sollte meines Erachtens direkt auf die Pearl Varianten des Touchlet X7G mit Navi-Software samt Kartenmaterial setzen (siehe Links in Teil 1).

Anmerkung zum Lagesensor

Das Gerät reagiert meist recht fix auf Änderungen der Lage, sprich der Lagesensor liefert das korrekte Signal. Allerdings hatte ich gelegentlich den Fall, dass die Anzeige “auf dem Kopf stand” und auch beim Kippen des Geräts nach vorne nicht drehte. Ich musste dann erst in den Portrait-Modus drehen und anschließend wieder zu Landscape-Modus zurück bewegen, um eine korrekte Anzeige zu erhalten. Manche Apps fragen aber den Lagesensor nicht ab und richten sich stoisch am Portrait-Modus oder am Gerät (unterer Standardrand) aus. Dann steht die App-Anzeige halt “über Kopf”.

UMTS-Anbindung (bisher) nicht möglich

Über den USB-Adapter lässt sich auch ein USB-UMTS-Stick an das Touchlet X7G anschließen. Damit sollten 2G- und 3G-Verbindungen möglich sein. In einem Kurztest ist es mir aber nicht gelungen, einen Huawei E160-UMTS-Stick in Betrieb zu nehmen. Da von Pearl noch kein ausgiebiges Handbuch vorliegt, habe ich auch keine Informationen, welche UMTS-Sticks eventuell unterstützt werden. Eine kurze Analyse der Linux-Verzeichnisse über ADB ergab auch wenig erhellendes. Im Ordner \system\etc\ppp\peers sind nur einige Dateien zu finden, die auf chinesische Provider hinweisen.

[Update: Pearl hat mir eine Liste der unterstützten UMTS-Sticks genannt, ist unter [e] zu finden.] Wer mobil per UMTS ins Internet gehen möchte, kann einen UMTS-WLAN-Router verwenden. Diese Geräte enthalten ein UMTS-Modem und können die SIM–Karte eines Mobilfunkanbieters aufnehmen und stellen die Internetverbindung über einen WLAN-Hotspot für andere Geräte bereit.  Hier sind zwei solcher Geräte aus dem Amazon.de-Angebot zu sehen.

Fazit und abschließend Wertung

Insgesamt hinterlässt das Touchlet X7G bei mir einen gemischten Eindruck. Begeisterung nach dem Auspacken, alles sieht wertiger als bei den Vorgängermodellen aus. Die Software ist ok, der Android Market klappt, die Bedienung erfolgt zügig und man kann mit dem Touchlet X7G arbeiten. Warum manche Apps nicht funktionieren (wie die Amazon Kindle App) habe ich noch nicht herausgefunden. Die von Benutzern in Foren berichteten Abstürze hatte ich bisher nicht (dürfte aber eine generelle Android-Krankheit sein, kenne ich dies doch z. B. vom Archos 10.1, welches ich kürzlich für 3 Wochen in Händen hatte).

Dass ich kein Freund der 7 Zoll Displays mit 800 x 480 Pixel bin, hatte ich bereits kund getan – darf man dem Touchlet X7G also nicht anlasten. Auch sollte man sich klar sein, dass dieses Tablet in der Preisklasse unter 200 Euro liegt, man also die Maßstäbe eines iPad oder Samsung Galaxy Tab 7.7 nicht anlegen darf.

Was aber etwas Wehmut hervorruft, sind die in Teil 3 beschriebenen mechanischen Probleme, wie die fehlende Möglichkeit, einen HDMI-Adapter so ins Gehäuse zu schieben, dass eine externe HDMI-Wiedergabe möglich ist. Auch die aus der microUSB-Buchse herausrutschenden USB-Adapterkabel lassen keine wirkliche Freude aufkommen. Wer diese Möglichkeiten nicht braucht, und die obigen Einschränkungen kennt, kann mit dem Touchlet X7G sicherlich gut surfen, Mails abrufen und Medien konsumieren. Wer jedoch Wert auf externe Anschlussmöglichkeiten (USB, HDMI) legt, kommt momentan mit dem Gerät nicht auf seine Kosten – oder müsste sich näher mit der Dockingstation beschäftigen. Hier muss der Hersteller in meinen Augen bei kommenden Chargen nachbessern. Wenn dann noch zügig ein Upgrade auf Android 3.2 Honeycomb kommt – liegt ein ganz nettes und brauchbares Android Tablet zu einem attraktiven Preis vor.

Noch ein paar abschließende Anmerkungen: In Foren und auch hier kommen prompt die Empfehlungen, doch dieses oder jenes Tablet zu kaufen, was viel günstiger, viel schneller und um Klassen besser sei. Ich beteilige mich nicht an solchen Empfehlungen, da eh vieles rein subjektiv ist. Gerade zum Archos G8 habe ich die Tage bei Recherchen (zum Touchlet X7G) im Netz “vernichtende” Kritiken gesehen – und ein Vergleich mit dem Odys Loox samt resistivem Bildschirm (wie ich es im verlinkten Youtube-Video gesehen habe) triff’s wohl auch nicht ganz. Ich denke, ich habe die Problemzonen adressiert (sowie auf die Artikel im Netz verlinkt) und nun muss sich jeder seine eigene Meinung bezüglich “haben will” oder “kauf mich was anderes” bilden. Für die Besitzer des Touchlet X7G geht morgen, zum Nikolaus-Tag, noch eine kleine FAQ online, die vielleicht ein paar Fragen beantwortet bzw. zu den passenden Blog-Einträgen bezüglich bestimmter How-To’s verlinkt.

Ich werde das Gerät wohl noch ein paar Tage hier behalten und schicke die Presse-Teststellung dann wieder an Pearl zurück. Ob bis dahin ein Honecomb Upgrade vorliegt, kann ich nicht abschätzen. Ich weiß auch nicht, ob ich die Zeit investieren soll, um mit Custom-ROMs anderer Plattformen beim Touchlet X7G zu frickeln. Aktuell fokussiere ich mich eher auf Windows 8 sowie auf den x86-Port von Android 4.0 Ice Cream Sandwich, über den ich z. B. hier blogge. Ob ich mir abseits des iPad noch ein ARM-Tablet zulege? Ich denke nicht, da kommt eher schon ein x86-Gerät in Frage, wobei ich 2012 wohl mehr mit einem der kommenden Ultrabooks mit Ive Bridge-Prozessoren liebäugele. Mal schauen …

[Update: Bei news4mobile.de nutzt jemand das Touchlet X7G und hat in einem zweiten Artikel einen Testbericht mit ersten Eindrücken online gestellt [6a]. Ist eine zweite Sicht auf das Gerät. Der betreffende Autor gibt an, dass er von Pearl die Stellungnahme habe, dass das Gerät mit 1,2 GHz laufe (bei mir steht die Stellungnahme seitens des Pearl Produktmanagements noch aus).

Hinweis: Der Betreiber von news4mobiles.de hat das CMS aktuell (6.12.2011) so eingestellt, dass beim Klicken auf den Text des Artikels sofort eine Seite googleads.g.doubleclick.net/page aufgerufen wird und man bei einem Testbericht zum Lenovo IdeaPad A1 landet. Das nervt ungemein und macht die Benutzung unbrauchbar. Ich habe zuerst überlegt, die Referenz hier im Blog wieder rauszunehmen, lasse es aber mal eingestellt, weil es ggf. den Einen oder Anderen interessiert. Verwendet ggf. NoScript beim Firefox – beim IE habe ich die Seite einfach zur Liste der unsicheren Sites hinzugefügt und so die Scriptverarbeitung blockiert – dann lässt sich der Text ohne Umleitung lesen.

Auch bei Android-Hilfe gibt es noch einen 2. Diskussionsthread [6a], der wohl sehr früh – vor Geräteverfügbarkeit – gestartet ist, ergo auch nicht sehr viel erhellendes beiträgt – wollte euch den Thread aber nicht vorenthalten. Weitere Nachträge rein zum Gerät werde ich in der FAQ [e] nachtragen. Sollte sich noch eine Stellungnahme von Pearl zu den offenen Punkten ergeben, füge ich dies entweder an den relevanten Stellen als Update im Text ein oder fasse es zu einem separaten Beitrag – Teil 5 – zusammen, je nach Umfang der Infos.

Ich habe zwischenzeitlich noch mit dem Gerät ein wenig experimentiert. Wenn man kein HDMI nutzt, die microUSB-Schnittstelle nicht zum Debuggen oder zur PC-Synchronisierung verwendet und auch keine externen USB-Geräte anschließt, ist das Tablet ein richtig schickes Teil. Liegt gut in der Hand, lässt sich zügig bedienen und kann durchaus zum Couchsurfen genutzt werden. Auch die Akkulaufzeit scheint kein wirkliches Problem zu sein (wie mein MP3-Wiedergabetest über 9 Stunden zeigte). Die teilweise in Foren bekrittelte “unscharfe” Bildschirmdarstellung kann ich hier nicht feststellen. Aber man muss sich wohl klar werden, dass ein Gerät unter 200 Euro auch Einschränkungen hat. Heute und Donnerstag gibt’s zwar 7 und 10 Zoll Tablets von Tchibo und Aldi – die liegen aber im Preis bei 399 Euro. Wie dort das Preis-Leistungsverhältnis ausschaut, wird sich zeigen.]

Update: Vorläufige Stellungnahme von Pearl

1. Erklärung für die Diskrepanz zwischen den im Katalog beworbenen 1,2 GHz CPU und den gemessenen Werten – gilt auch für RAM und Flash

Pearl: Der Hersteller ist informiert. Wir sind ‘dran und arbeiten an einer Lösung. Sobald ich Näheres weiß, melde ich mich wieder bei Ihnen.

2. Erklärung zum Problem, dass die miniSB-Adapterkabel sehr leicht aus der Buchse rausrutschen (dürfte bei einigen Benutzern wohl auch die Problemursache sein, dass keine USB-Sticks erkannt werden).

Pearl: Bisher liegt die microUSB-Buchse etwas zu tief im Gehäuse, weswegen normale Kabel etwas zu locker sitzen und die Verbindung leicht unterbrochen wird. Das im Lieferumfang enthaltene Kabel ist länger, und damit funktionierte es bei den Kollegen ohne Probleme. Wir arbeiten aber an einer Verbesserung.

[Anmerkung: Es handelt sich um keine miniUSB-Buchse, sondern um eine microUSB-Buchse – habe ich in der FAQ adressiert.]

3. Erklärung zum Problem mit der miniHDMI-Buchse

Pearl: Über die Docking Station kann das Gerät am TV angeschlossen werden. Ein Kabel für den direkten Anschluss wird in Kürze erhältlich sein.

4. Erklärung zu den schlechten Empfangswerten bei WLAN

Pearl: Das Problem konnten die Kollegen nicht nachvollziehen. Hier funktioniert das WLAN ohne Probleme mit ausreichender Reichweite.

5. Erklärung zum hervorstehenden Display im Bereich des Mikrofons (das wird bei den Leuten Probleme geben, das wird sich ablösen)

Pearl: Das Problem ist bekannt und wurde bereits nachgebessert. In Zukunft sollte das nicht mehr vorkommen.

6. Des weiteren bekomme ich bei Google Maps und Navigation keine GPS-Signale rein (obwohl GPS Status Satelliten findet).  

Pearl: Das hat bei den Kollegen funktioniert. Evtl. muß in den Einstellungen noch einmal die Lokalisierung für diese Dienste erlaubt werden?

Anmerkung: Das Thema GPS-Einbindung muss ich nochmals testen. Die Thematik der Akkulebensdauer hat sich durch meinen Dauertest erledigt. Ansonsten scheint Pearl am Thema dran zu sein – was ich schon mal positiv sehe. Und noch eine gute Nachricht von Pearl – ich hatte nach dem Handbuch gefragt: Das Handbuch wird diese Woche online gestellt.

Die Liste der unterstützten UMTS-Sticks habe ich in der FAQ [e] nachgetragen.

Ähnliche Artikel:
a: 7 Zoll Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 1
b: Unboxing Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 2
c: Hands-on Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 3
d: Hands-on Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 4
e: FAQ Pearl Touchlet Tablet PC X7G

i: Bluetooth mit dem Simvalley SP-60

Links:
1: Pearl Produktseite
2: Diskussionsthread bei Android-hilfe.de
2a: 2. Diskussionsthread bei Android-hilfe.de
3: Diskussion zur Liefersituation bei AndroidPit.de
4: Diskussionsthread zum Gerät bei AndroidPit.de
5: Kurzvorstellung bei Mobiflip.de
6: Kurzvorstellung bei news4mobilde.de
6a: Testbericht bei news4mobile.de (Teil 2)
7: Kurzanleitung als PDF-Datei


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7 Responses to Hands-on Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 4

  1. markus sagt:

    Hallo und danke für die Erwähnung in deinem Artikel. Dein Hinweis das wir eine interne Weiterleitung eingestellt haben stimmt so nicht. Das mag mit dem von uns eingesetzten slider zu tun haben der den lenvelo Test anzeigt. Auch haben wir derzeit nur eine Mündliche Stellungnahme. Auf die schriftliche warten wir auch noch. Interssant ist,dass alle Android systemtools sowie Benchmarks von einem 1ghz Prozessor berichten

    • Günter Born sagt:

      @markus: Danke für die Rückmeldung. Ob ihr Slider oder was auch immer einsetzt, ist aus Sicht des Besuchers egal. Ich finde es nervend, beim Klick auf den Text beim Lenovo Test zu landen. Die Zurück-Schaltfläche tut nicht, weil da URLs von google-ads-Weiterleitungen vor dem Ursprungsartikel drin stehen. Ich muss das Menü der Schaltfläche Zurück des Browsers öffnen und den Eintrag gezielt wählen, um wieder auf den Test des Touchlet zurück zu kommen. Aber es ist eure Entscheidung und eure Seite.

  2. htg sagt:

    Die Akkulaufzeit ist bei mir unter 3 stunden, ich weiß nicht wie du auf 9 stunden kommst ?!

    • Günter Born sagt:

      Na ja, wenn ich mich nicht ganz verrechnet habe: Start um 11:10 Uhr mit vollem Akku, etwas mit dem Tablet gearbeitet und dann bei ca. 70% auf Endlos MP3 Wiedergabe gestellt – das Teil neben mich auf den Schreibtisch gelegt und dann die Mucke dudeln lassen – um 20:15 habe ich dann den Test bei 30 % Restakkuladung abgebrochen. Nach Adam Riese sind das 9 Stunden …

      Jetzt, 18 Stunden später ist der Akkuladezustand (Gerät war abgeschaltet) von 30% auf 20% abgesunken.

      Ich denke, die hast die 3 Stunden mit dem Gerät gearbeitet und dabei WLAN, ggf. GPS und Bluetooth aktiviert – das zieht natürlich Strom.

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  4. Pingback: Touchlet X7G: Kindle, Probleme ohne Ende « Borns IT- und Windows-Blog

  5. Günter Born sagt:

    Update: Zwischenzeitlich sind einige weitere Artikel zum Touchlet X7G veröffentlicht worden. In Ergänzung zu obiger Linkliste hier noch einige Artikel:

    a: Touchlet X7G: Kindle, Probleme ohne Ende
    b: UTMS-Anbindung für Pearl Touchlet X7G Tablet
    c: Projekt: Mobiler Hotspot/UMTS-Router Teil I
    d: Projekt: Mobiler Hotspot/UMTS-Router Teil II

  6. Dieter Schröder sagt:

    Danke für den Bericht und die Hinweise auf die subjektive Betrachtungsweise. Trotzdem muss ich sagen, dass es recht objektiv ist. Ich habe mir ebenfalls ein Touchlet X7G zugelegt. Wenn man das tut, dann muss man sich vorher über die Verwendung klar werden. Das Gerät ist kein Ersatz für einen Ipad oder ein 400 € Android-Tablet. Das muss einfach klar sein. Ich habe das Touchlet mit einem UMTS-Stick im Einsatz. Die Verbindung zum HUAWEI E1750 klappt absolut problemlos. Wichtig ist aber, dass die PIN-Abfrage ausgeschaltet werden muss. Ich nutze das Tablet unterwegs, um hin und wieder die E-Mails abzufragen. Das ist auf dem 7″-Display einfach angenehmer als auf einem 3,5″-Handydisplay, vor allem, wenn man auch Anhänge sichten muss. Dazu ist es bestens geeignet. Was die Akku-Leistung angeht, bin ich zufrieden. Bisher kann ich rund 2 Tage (das Gerät ist nicht immer eingeschaltet) ohne Probleme arbeiten. Pro Tag kommt einen Betriebszeit von ca. 3 h zusammen. Damit komme ich auf rund 6 h. Nicht berauschend, aber brauchbar und manch anderes Gerät ist deutlich schlechter. Außerdem gibt es einen Ladeadapter für das Auto, sodass man im Auto nachladen kann.
    Was das WLAN-Problem angeht, habe ich festgestellt, dass ich hier keine nennenswerten Problem habe. Die Empfangsleistung entspricht exakt der von meinem Nokia C5. Zugegeben mein Notebook ist etwas besser, aber auch nicht signifikant.
    GPS habe ich bis jetzt kurz angetestet. Der Satelliten-Kontakt war schnell aufgebaut. Auch die Positionsbestimmung in Google Maps hat funktioniert. Ich habe aber nicht die NavGear-Software gekauft, weil ich das Gerät nicht zur Navigation nutzen möchte. Ich musste auch feststellen, dass GPS schnell den Akku leer saugt.

    Das mal als allgemeiner Kommentar zum Gerät. Ich sage es aber auch noch einmal: Wichtig ist, dass man sich klar macht, wofür man das Gerät nutzen will. Wenn man da nicht die höchsten Ansprüche hat, ist es durchaus brauchbar.

    MfG

    D. Schröder

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