Upgrade auf Windows 11 verhindern

Windows[English]Seit der Freigabe von Windows 11 am 5. Oktober 2021 stehen Nutzer mit für dieses Betriebssystem geeigneter Hardware vor der Frage: Upgraden oder nicht. Und es gibt noch eine Frage: Wie kann ich das Upgrade auf Windows 11 wirksam verhindern?


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Microsoft beginnt ja so langsam Windows 11 auf kompatible PCs anzubieten. Wer keinen als kompatibel eingestuften PC besitzt, ist fein raus. Denn dort wird kein Upgrade bereitgestellt. Wer aber einen kompatiblen PC besitzt, läuft Gefahr, dass das Upgrade auf Windows 11 durch ungeschicktes Agieren – z.B. von Mitarbeitern oder Familienmitgliedern – auf das System kommt. Wegen der vielen Bugs und der Änderungen an Windows 11 ist dies aber nicht immer erwünscht. Also gilt es, das Upgrade zu blockieren.

Update KB5005463 blockieren

Im Blog-Beitrag Windows 11 Update-Check kommt als Windows 10-Update KB5005463 habe ich berichtet, dass Microsoft damit begonnen hat, seine PC Health Check App automatisch per Windows Update über das Update KB5005463 auf Windows 10-Systeme zu installieren.

Mit der App lässt sich überprüfen, ob die Mindestvoraussetzungen für Windows 11 von der Hardware her erfüllt sind und ggf. das Upgrade anstoßen. Ohne PC Health Check App sollte aktuell das Upgrade auch nicht angeboten werden – so mein Schluss. Also heißt es, deren Installation zu blockieren.

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\PCHealthCheck]
"installed"=dword:00000001

In diesem Kommentar wies jemand bereits auf den Artikel von Bleeping Computer hin, in dem obige reg-Datei gezeigt wird. Speichert man die Zeilen in eine .reg-Datei und importiert diese in einem Administratorkonto, wird die Installation des Updates mit der App blockiert. Dann sollte zumindest vorerst kein Upgrade auf Windows 11 anstehen. Aber es gibt weitere Methoden.

Windows 11-Upgrade per Registry blockieren

Die Seite News Block beschreibt einen Registrierungseintrag (via), um ein System auf Windows 10 festzupinnen. Hier die Schritte, die immer funktionieren sollten (die Anleitung in den zwei oben verlinkten Beiträgen sind unvollständig und teilweise schlicht falsch):

  1. Rufen Sie den Registrierungseditor regedit mit Als Administrator ausführen auf, um administrative Berechtigungen zu erlangen. Andernfalls versagen die nachfolgenden Anweisungen, falls man unter einem Standardkonto arbeitet.
  2. Navigieren Sie zum nachfolgend genannten Registrierungsschlüssel und fügen Sie die erforderlichen Werte ein.

Der Pfad zum Registrierungsschlüssel lautet folgendermaßen:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate
  • Legen Sie dort einen 32-Bit-DWORD Wert TargetReleaseVersion an und setzen Sie den Eintrag auf 1.
  • Legen Sie einen zweiten Zeichenkettenwert TargetReleaseVersionInfo an und setzen Sie den Eintrag auf 21H1 oder 21H2. Der Wert sollte höher als die vorhandene Build sein.

Danach sollte man den Registrierungseditor schließen und Windows 10 neu booten. Das  hält Windows 10 auf der angegebenen Version.

Die Infos zu den beiden obigen Registrierungseinträgen finden sich übrigens in ähnlicher Form bereits in älteren Webbeiträgen wie hier bei deskmodder.de (mit Bezug zu diesem Techcommunity-Artikel).

Upgrade per GPO blockieren

Auf Windows 10 Pro und höher kann auch eine Gruppenrichtlinie zum Blockieren des Upgrades verwendet werden.


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  1. Rufen Sie gpedit.msc über Als Administrator ausführen auf.
  2. Navigieren Sie zur angegebenen Richtlinie und nehmen Sie die Anpassungen an der Richtlinie vor.

Die Richtlinie Windows Update for Business findet sich im Zweig Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows Update. Doppelklicken Sie auf die Richtlinie und wählen Sie die Zielversion des Feature-Upgrades.

Anmerkung: Die Benennung der GPO kann ich z.Z. wegen eines fehlenden Zugriffs auf Windows 10 Pro nicht verifizieren.

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43 Antworten zu Upgrade auf Windows 11 verhindern

  1. 1ST1 sagt:

    Sobald die PCs an einem WSUS-Server hängen, hat man da noch ganz andere Möglichkeiten, von daher, der Reghack ist für kleinere Firmen und Privatpersonen sicher nützlich, aber in etwas größeren Umgebungen wird sowas wohl eher nicht passieren.

  2. Hans Thölen sagt:

    Auf meinem PC läuft Windows 10 zu meiner aller größten Zufriedenheit. Zu
    meinem Glück verhindern die geistlosen Systemanforderungen von Microsoft,
    daß Windows 11 auf meinem PC installiert werden kann. So kann ich noch eine
    lange Zeit mein Windows 10 behalten. Die verunstaltete Fehlgeburt Windows 11
    kann Microsoft sich sonst wo hin stecken.

    • Mira Bellenbaum sagt:

      Windows 11 ist aber doch auch nur ein Windows 10! ;)

      • Hans Thölen sagt:

        Das ist richtig. Windows 11 ist eine Mischung aus Windows 7
        und Windows 10. Das ist auch Alles in Ordnung. Nur der
        ganze unbrauchbare Müll, den Microsoft da hereingestrickt
        hat, der macht das ganze Windows 11 zu einem Müllberg.

        • Zocker sagt:

          In 10 ist auch nicht weniger Müll drin. Daher ist diese Aussage schon ein wenig seltsam. Man merkt, du hast einfach keine stichhaltigen Argumente. Warum auch immer.

    • Zocker sagt:

      Auch du wirst Win11 irgendwann haben. Garantiert!
      Kleiner Tipp: wenn du mit 1o so zufrieden bist, wirst du 11 lieben. Es ist nämlich wesentlich besser.

      • Mira Bellenbaum sagt:

        Nur eine Frage!
        Was daran ist "wesentlich" besser?

        Und Deine Aussage, "Auch du wirst Win11 irgendwann haben. Garantiert!",
        halte ich doch schon für sehr gewagt. Du kennst mich nicht!

        Aber kommen wir zu meiner Frage. Was genau soll an W11 "wesentlich" besser sein?

        • Zocker sagt:

          Die Optik ist um Welten besser. Und auch die Bedienung ist bis auf ein paar kleine Ausnahmen besser. Und v.a. ist es nicht unfertiges EOL.

          Wenn du bislang 10 hast, wirst du garantiert auch 11 irgendwann haben. Ist einfach so. So viele haben damals gesagt sie nehmen kein 10, aber letztendlich haben sie es doch getan. Wird bei 11 nicht anders sein.

          • Steter Tropfen sagt:

            Ich habe damals gesagt, ich nehme kein Win10 – und ich habe noch immer keins. Wat sagste nu?

            Ein Win11, das in ein paar „Ausnahmen" offenbar noch schlechter als Win10 zu bedienen ist – das dürfte wieder für einige Leute Grund sein, sich abzukoppeln. XP ist noch nicht tot, Win7 erfreut sich bester Gesundheit …langsam aber stetig wächst die Zahl derer, die einen Status der Zufriedenheit erreicht haben und bei neuen Windosen nur sagen „Nein danke, bringt mir nichts, was ich brauchen könnte."
            Wenn es nicht so wäre, hätte MS es nicht nötig, ein Update wie eine Tretmine auszulegen!

          • Mira Bellenbaum sagt:

            Also meine Frage lautete: "Was genau soll an W11 "wesentlich" besser sein?"

            Leider hast Du sie nicht beantwortet!
            Naja, Deiner Meinung nach soll die UI (Oberfläche) besser sein?
            Das ist aber sehr subjektiv! Es ist der alte Rotz von Windows 10x
            und ganz frech von MacOS abgekupfert!
            Wenn ich also ein MacOS haben möchte pimp ich es mir oder nutze das Original!
            Und übrigends, Windows 11 ist NUR ein Windows 10 mit "neuer" Oberfläche!
            Aber seit Windows 8 gibt es grundlegende Kritik an "Windows".
            Keine Trennung mehr von Sicherheitsupdates und Unnützerpatches!
            Einschränkungen, was die Anpassbarkeit angeht.
            Schnüffeleien, es sei denn man nutzt ne Enterprise.
            Und überhaupt, schleppt dieses OS so viel alten und unnützen Code mit sich herum, dass es MS nicht einmal mehr schafft, Symbole und andere Grafiken auszutauschen.
            Windows ist nur noch ein Frickelwerk von einer 25-jährigen Codeansammlung.

            Zu Deiner anmaßenden Aussage kann ich Dir entgegnen,
            ich bin gerade am Testen welche Linuxdistri es in Zukunft werden wird.
            Parallel werde ich noch W10 19044 weiter nutzen.

          • Zocker sagt:

            @Steter Tropfen
            Ich habe Leute angesprochen, die letztendlich auf 10 umgestiegen sind. Daher wundert es mich, dass du dich angesprochen fühlst.

            Was die schlechtere Bedienung von 11 angeht, die ist nur in kleinen Punkten schlechter, dafür gibt es in anderen Verbesserungen und zu guter Letzt wird 11 auch weiterentwickelt werden. Ansonsten bin ich weiterhin der Meinung, dass 7 insgesamt die beste Bedienung hatte, wenn auch nicht perfekt.

            @Mira Bellenbaum
            Doch, deine Frage wurde beantwortet, du möchtest es nur nicht als Antwort akzeptieren. Warum auch immer.
            Win10 war der alte abgekupferte Rotz aus der Win3.x Zeit und davor. Nimmst du da auch das Original? Nein? Warum nicht?
            Soll ich dir was verraten: Win10 ist NUR Win8 mit neuer Oberfläche. Win8 ist im Grunde genommen nur 7 mit neuer Oberfläche. 7 ist nur Vista mit neuer Oberfläche.
            Deine Kritik trifft blöderweise voll und ganz auch auf 10 zu. Was soll denn dann an 10 besser sein???
            Was die Symbole angeht, gerade da macht 11 Fortschritte ggü. 10. Das wüsstest du auch, wenn du es selbst mal getestet hättest…
            Ich schließe mit dir jede Wette ab, dass du nicht langfristig bei Linux als Haupt-OS bleiben wirst. Sonst wärst du schon längst gewechselt bei all deiner Kritik. Es ist alles so durchschaubar und vorhersehbar.

          • Mira Bellenbaum sagt:

            Hättest Du ALL meine Kritik richtig gelesen und verstanden, was Du definitiv nicht hast, wäre Dir in den Sinn gekommen, dass ich mit Windows 7 sehr zufrieden gewesen bin.
            Windows 10 war dann notgedrungen der nächste Schritt.
            Nun beschäftige ich mich mit Linux!
            Ersatz für alle Programme, welche ich unter Windows nutze, ist gefunden.
            Und Dein Versuch, meine Kritik an Windows ins Lächerliche zuziehen ist einfach …. ein Griff ins Klo.
            Die W7 UI war so ziemlich aus einem Guss! Mag ja sein, dass es hier oder da noch Symbole und/oder Grafiken aus XP-Zeiten gab.
            Aber bei W10 und auch bei W11 sind diese Dinge immer noch im System.
            Und auch was den Programmcode angeht, verhält es sich nicht wirklich anders! Während Windows XP noch ein reines 32bit System war, war W7 schon ein 64bit System und aufgrund dieser Tatsache, war schon viel weniger alter 32bit Code in diesem System enthalten.
            Microsoft hat eben aufgeräumt!
            Und seit dem haben sie es nie wieder gemacht!
            Und weißt Du was wirklich echt Käse ist?
            Sie haben es fertiggebracht, gepatchte Lücken und Fehler, die in Windows 10 längst behoben waren, in Windows 11 gerade noch einmal aufleben zu lassen!
            Ich würde ja sagen, aus Fehler lernt man, aber hier war/ist es definitiv nicht so!

            So an dieser Stelle mach ich jetzt Schluss.
            Du bist ein Fanboy und kannst mit meiner Kritik nichts anfangen. Ist OK.

          • Zocker sagt:

            @Mira Bellenbaum

            Du solltest deine Kritik vielleicht mal selbst durchlesen, denn da steht nichts von 7.
            10 hast du auch nicht notgedrungen genommen, sondern vollkommen freiwillig. Es gibt nämlich bis heute keinen Grund auf 10 umzusteigen. Das ist alles nur dummes Alibigelaber, um sich nicht eingestehen zu müssen, dass man eingeknickt ist. Nichts anderes. Es gibt genug, die bewiesen haben, dass es auch ohne geht.

            MS hat in 11 aus ein paar Fehlern gelernt. Sonst wäre es genauso schlecht wie 10. Dafür haben sie neue gemacht, wie die hohen Anforderungen. Vom UI her ist es jedoch ein klarer Fortschritt ggü. einem OS bei dem man auch nach 6 Jahren immer noch nicht weiß, welche Philosophie es eigentlich verfolgt. Das werden wir auch nie erfahren, weil 10 nie fertig werden wird. Dafür ist eben 11 da.
            7 hat übrigens viele Gemeinsamkeiten mit XP und auch XP64. Sonst wäre die Kompatibilität nämlich im Eimer. So, wie man von einem gewissen Fallobsthersteller regelmäßig kennt.

            Ich bin Fanboy, mich stört nur dummes Gelaber wie deins. Du hast doch 11 nicht mal ausprobiert und meinst mitreden zu können. Da wirkt es reichlich schizophren, des vollkommen inkonsistente 10 derart in den Himmel zu loben und sogar zu nutzen.

    • Windows 11 ist ein Unfall. sagt:

      Windows 11 ist ein Unfall.

  3. Blupp sagt:

    Frei nach dem Motto wer hätte gedacht, dass TPM für Heimanwender doch mal zu etwas zu gebrauchen ist, fiel mir spontan ein warum nicht einfach, wenn man es nicht benötigt, in BIOS/Firmware das TPM abschalten. Eigentlich müsste der PC bei der Prüfung auf Kompatibilität dann durchfallen und das Upgrade folglich nicht durchgeführt werden.

    • Triceratops sagt:

      Sehe ich auch so mit TPM. Microsoft hat sich quasi mit dem TPM zwang bei Windows 11 selbst ein bein gestellt. Denn wenn TPM auf Kompatibelen Systemen nicht aktiv ist, können die es theoretisch nicht installieren ungewollt. Mein Ryzen 5 3400G (Zen+) ist Windows 11 Tauglich, aber da ich Windows 10 noch bis zum Support ende nutzen werde, bleibt bei mir fTPM 2.0 deaktiviert. Und der Registry Key "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\PCHealthCheck]
      "installed"=dword:00000001" wurde bei mir Automatisch gesetzt nach dem Microsoft mir das Tool aufs System geschaufelt hat. Habs aber direkt wieder Deinstalliert, und der Registryeintrag ist nach wie vor da. Das Health tool wurde nach deinstallation nicht noch mal Installiert. Also wer Windows 11 noch nicht will, einfach TPM im UEFI Deaktivieren oder Deaktiviert lassen.

      • Zocker sagt:

        Bez. der Deinstallation: das kennt man noch von Win7. Solche Updates werden irgendwann wieder angeboten. Zur Not mit neuer KB-Nummer. Daher gilt es, das dauerhaft zu beobachten.

      • Harald Schmidt sagt:

        Hab das Tool auch wieder deinstalliert und der von dir genannte reg-Schlüssel verschwand. Dafür wurde an gleicher Stelle der Schlüssel 'PCHC' mit dword 'PreviousUninstall' ("1") generiert, was wohl eine Neuinstallation des Tools verhindern soll.

  4. Olli sagt:

    Ich denke hier sollte:

    >> HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate

    Da gehört wohl noch ein dritter Key "ProductVersion" mit dem Wert "Windows 10" dazu. Denn ein 21H2 gibt es auch für Windows 11 und dann nimmt gibt es doch ein Upgrade.

  5. Andreas Hofer sagt:

    Wie wäre es denn statt 21H2 gleich 30H2 einzutragen?

    Der Trick mit dem TPM abschalten funktioniert nur dort, wo man es bisher nicht benötigt. Ich nutze Bitlocker unter Windows 10, mit TPM…

    • Mira Bellenbaum sagt:

      Und wird das SO benötigt?
      Nö oder?
      VeraCrypt würde es auch tun, das braucht TPM nicht einmal.

      Bisher gibt es für mich nicht einen Grund auf Windows 11 zugehen.
      Es hat in meinen Augen keinen Mehrwert! Eher das Gegenteil.
      Es ist langsamer, hat höhere Hardwareanforderungen und kann nichts, was Windows 10
      z.Z. nicht auch könnte.

      • Zocker sagt:

        Hast du Belege dafür, dass 11 langsamer ist, oder ist das wieder so dummes Gelaber, damit du dein Fanboygelaber untermauern kannst? Und komm bloß nicht mit dem temporären AMD Problem.

        "kann nichts, was Windows 10
        z.Z. nicht auch könnte."
        Daran merkt man, dass du nur am haten bist. Keine Substanz in deinen Beiträgen. Vielleicht mal informieren. Und an den "z.Z." merkt man schon, dass du dir den Umstieg doch offenhältst. Du weißt nämlich selbst, dass die Zeit von 1o abgelaufen ist.

        • Günter Born sagt:

          Die Diskussion läuft aber schon in eine falsche Richtung – speziell mit persönlichen Verunglimpfungen. Die Tage auf heise einen Vergleich über Benchmarks gesehen – in allen Belangen schließt W11 langsamer als W10 ab.

          • Zocker sagt:

            Ein unheimlich schlechter Test, muss man auch erst einmal hinbekommen. Viel Geschwurbel, wenig Fakten (irgendwie muss man ja 2 Seiten füllen).
            Eine einzige Benchmarksuite zu nehmen, die dann nicht einmal präzise Ergebnisse ausspuckt (oder von Heise veröffentlicht werden) und die seit einiger Zeit in der Kritik steht (v.a. weil sie Intel offensichtlich bevorzugt). Die Kritik kommt bei einem OS-Vergleich zwar nicht direkt zum tragen, aber man fragt sich schon, ob man diese Suite überhaupt ansatzweise Ernst nehmen kann. Selbst der PC Mark wird nicht gerade als Alltagsrealistisch empfunden.

            CB hat hier tatsächlich mal einen recht brauchbaren Test veröffentlicht:
            https://www.computerbase.de/2021-10/windows-11-gaming-benchmarks/
            Fazit: Leistungsunterschiede sind derart marginal und mal ist 10 und mal 11 in Front, dass man von einem Gleichstand sprechen kann. Angesicht der Vielfalt des Tests halte ich diesen auch für wesentlich aussagekräftiger als den von Heise.

            Igors Lab kam in Anbetacht der AMD Problematik zu einem postitiven Fazit für 11:
            https://www.igorslab.de/professionelle-anwendungen-und-games-in-windows-10-vs-windows-11-mit-und-ohne-patch-ist-windows-11-wirlich-so-schlimm/7/

            Andere Seiten sehen 10 auch nicht (pauschal) vorne. Für mich eine recht eindeutige Sache: 11 ist von der Performance her NICHT schlechter. Es wird in Zukunft auch eher besser werden.

  6. Tom sagt:

    [Zitat]
    …Die Richtlinie Windows Update for Business findet sich im Zweig Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows Update. Doppelklicken Sie auf die Richtlinie und wählen Sie die Zielversion des Feature-Upgrades.

    Anmerkung: Die Benennung der GPO kann ich z.Z. wegen eines fehlenden Zugriffs auf Windows 10 Pro nicht verifizieren.
    [/Zitat]

    Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows Update > Windows Update für Unternehmen > Zielversion des Funktionsupdates auswählen > Aktiviert (Für welche Windows-Produktversion möchten Sie Updates erhalten: Windows 10 / Zielversion für Funktionsupdates: 21H2)
    Ob dann, so es ein Leben nach Version 21H2 geben wird, dieser Eintrag dann immer an die entsprechend veröffentliche Version angepasst werden muß – da bin ich mir auch nicht so sicher.

    Ich übernehme keine Gewähr und/oder Haftung für die gegebenen Hinweise!

  7. Luzifer sagt:

    einfach TPM abschalten dann geht da nix! Da kann dich M$ nicht mal zwangsbeglücken.
    Und Verlieren tust dabei nix!

  8. Luzifer sagt:

    @zocker
    Falsch! Mir kommt garantiert kein TPM aufs System! Da M$ da aber drauf besteht wars das.
    Win10 hat da noch ein paar Jährchen (und wird auch nicht per se sofort mit Supportende unsicher)

    • Zocker sagt:

      Win11 kann man auch ohne TPM und Secureboot nutzen (geht im Grunde genommen sogar ganz offiziell, wenn man weiß wie). Dass MS plötzlich den Support streichen wird, glaube ich nicht, das wäre ein Schuss ins eigene Knie.
      Wie das bei zukünftigen Funktionsupdates aussieht, wird man sehen. Ich gehe jedoch nicht davon aus, dass 11 auf solchen Systemen eine (wesentlich) kürzere Lebensdauer haben wird, als 10.

  9. Harald Schmidt sagt:

    Die entsprechende GPO nennt sich 'Zielversion des Funktionsupdates auswählen'. Bei Bedarf aktivieren und die Werte "Windows 10 – 21H2" eingeben.

  10. Andreas Hofer sagt:

    In der Beschreibung der Richtlinie steht:
    _________________________________________
    Geben Sie das Produkt und die Version ein, wie auf der Seite der Zielversion von Windows Update aufgeführt:

    aka.ms/WindowsTargetVersioninfo

    Das Gerät fordert bei nachfolgenden Scans das Windows Update-Produkt und die Windows Update-Version an.

    Wenn ich ein Zielprodukt eingebe und auf "OK" oder "Übernehmen" klicke, akzeptiere ich die Microsoft Software-Lizenzbedingungen für dieses Produkt, die unter aka.ms/WindowsTargetVersioninfo zu finden sind. Wenn eine Organisation die Software lizenziert, bin ich berechtigt, die Organisation zu verpflichten.

    Wenn Sie einen ungültigen Wert eingeben, verbleiben Sie in Ihrer aktuellen Version, bis Sie die Werte auf ein unterstütztes Produkt und eine unterstützte Version korrigiert haben.
    _________________________________________
    Also muß man nur etwas ungültiges eintragen und bekommt dann nie mehr ein Funktiosupdate, solange bis man den Eintrag ändert?

  11. Phadda sagt:

    Wie bei jedem Versionswechsel immer das gleiche… Nach paar Jahren sieht man es dann an den Zahlen, das die neue Version den Markt beherrscht. Das gilt nicht nur für ein MS Betriebssystem, kannst auf alles anwenden. Es wird immer "Verweigerer" geben, die nur ein Bruchteil in der Summe ausmachen, die aber eine PR abziehen als wäre es der Weltuntergang. Achja gilt auch außerhalb der IT :)

    • Mira Bellenbaum sagt:

      So ganz scheinst Du es nicht verstanden zu haben.

      Sag mir, welche Alternative zu Windows hat man, wenn man bestimmte Programme nutzt
      oder nutzen muss, welche nur auf Windows laufen?

      Oder, wenn man hunderte von € für verschiedenste Programme ausgegeben hat?
      Wird zwar nicht die Mehrheit betreffen, aber so Fälle gibt es auch.

      Und was das Umgewöhnen in der Benutzung des BS angeht, es hört da ja nicht auf!
      Nahe zu alle Programme, die man dann nach langen Tests gefunden hat, um die Alten
      unter Windows laufenden zu ersetzen, unterscheiden sich auch meist in der Bedienung.
      D. h. über Jahre erlernte Dinge sind dann passé!

      Und ein weiterer Aspekt, der hier gar nicht zum Tragen kommt,
      ist die Tatsache, dass es im Businessbereich immer und ausschließlich um den Support geht.
      Selbstverständlich wird da auf den neuen "Gaul" gesetzt! Tote Pferde reiten sich schlecht.

      Im Consumerbereich gibt es ab einem bestimmten Zeitpunkt Rechner "nur" noch mit dem neuesten Windows zu kaufen. Und Hardwarejunkies und Gamer müssen ja eh immer das Neueste haben.

      Ergo ist es doch nur logisch, dass man nach paar Jahren an den Zahlen sehen kann, dass
      die neue Version den Markt beherrscht.

      Es ist eben (Windows) mittlerweile ein Selbstläufer!
      Consumer werden in die Cloud gegängelt und müssen sich nackig machen (Telemetrie),
      das Buisness geht freiwillig in die Cloud und Telemetrie wird unterbunden und abgeschaltet.
      Jedoch müssen Lizenzen erworben werden, die richtig Asche kosten.

    • Zocker sagt:

      Richtig erkannt. Wer es nach 10 immer noch nicht geschnallt hat, dem kann man nicht mehr helfen. Die überwältigende Mehrheit zieht anstandslos mit. Hat auch mit der allgemeinen Verblödung unserer Gesellschaft zu tun. Allerdings ist neuer nicht immer besser. Der private User hat IMMER die Wahl. Auch heute noch, 10 eben nicht zu nutzen. Nur nimmt er das, was für ihn erst mal am bequemsten ist.

  12. Andreas Hofer sagt:

    Nochmals zu TPM:

    Man kann das durchaus skeptisch sehen! Ich nehme aber an, daß viele der Leser hier nicht nur private Hobby-User sind, sondern den Rechner auch beruflich nutzen, sei es im Unternehmen oder auch nur als Einzelunternehmer, und dann ist ein guter Schutz der Daten Pflicht (DSGVO!)! Das gilt auch für Vereine, oder jemanden, der ehrenamtlich Daten eines Vereins auf seinem Rechner verwaltet.

    Eine der (nach meiner Wahrnehmung) beliebtesten und auch besten Möglichkeiten dazu ist Bitlocker (den man durchaus ebenfalls kritisch sehen kann). Und weil die beste Verschlüsselung nicts nutzt, wenn man nur ein lasches Kennwort verwendet oder das sichere auf einem Zettel unter die Tastatur legt, ist Bitlocker mit TPM eine sehr gute Lösung!

    Das nur als Weckruf an alle Datenschutzmuffel!

    Ich sichere so auch meinen privaten PC ab. Das ist auch eine logische Folge der Telemetrie-Abwehr. Wenn die Festplatte abhanden kommt, kann das ernsthaft unangenehmer werden, als wenn Microsoft im Rahmen ungehinderter Telemetrie ales untersucht.

    Wer Windows 11 (noch) nicht will, kann den Registry-Eintag vornehmen, das reicht nach bisheriger Erkenntnis! Und sollte das Tool doch aktiv werden, na und? So wie es bis jetzt aussieht, ist das dann eine einmalige Sache. Ich weiß bescheid, und dann ist doch Ruhe.

  13. Alexander Majer-Wendelstein sagt:

    Windows 11 IST in allen Belangen eine Spur langsamer als Windows 10. Ich habe ein Video von Tuhlteim auf YouTube gesehen, win 10 und 11 auf zwei Rechnern frisch aufgesetzt waren und mit insgesamt fünf Tools auf Speed getestet wurden.
    Windows 11 hat in allen Bereichen schlechter abgeschnitten als Windows 10.
    Die Telemetrie kann mit auch mit dem kleinen Tool WIN10Privacy abstellen.
    In der Cloud spielt sich bei mir garnichts. Ich lagere meine Daten nicht in irgendeine Wolke.
    Windows 11 ohne SecureBoot, TPM und zu schwachem Prozessor geht zwar, aber ich würde nicht darauf wetten, das es dann auch Windows Updates gibt.
    Win 11 werde ich wahrscheinlich frühestens 2025 einsetzen, wenn der Support für Win 10 abgelaufen ist.
    Und ein Schlußwort. Was soll an Linux nicht in Ordnung sein? Wer zocken will, hat damit sowieso nichts am Hut und für alles andere reicht es.

    • Tim sagt:

      1. Zocken unter Linux funktioniert mittlerweile, bis auf Einzelfälle, besser als unter Windows. Zum Spielen benötige ich tatsächlich kein Windows mehr.
      Schnappst dir zum Einstig so ein Manjaro und kannst in den meisten Fällen ohne großes Gefrickel direkt Steam starten und losdaddeln.
      Windows ist da mittlerweile aufwendiger…

      2. In der Praxis wirst du mit Windows 11 eher das Gegenteil feststellen, es läuft "runder", Treiberseitig scheint es auch besser geworden zu sein, grade Audio und Video fallen mir positiver auf, als unter Windows 10.
      Es ist einfach an vielen Stellen aufgeräumter als die 10 und ich vermute, dass ist der Hintergrund, warum es die 11 überhaupt gibt.

      Kritischer sind wohl eher Sicherheitsbereiche, welche ja vor kurzem schon ausgehebelt wurden. Alles in allem überrascht mich die 11 allerdings mal vorsichtig positiv.

  14. Jackie sagt:

    Gegen die PC Health Check App kann man auch folgendes verwenden:

    Windows Registry Editor Version 5.00

    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\PCHC]
    "PreviousUninstall"=dword:00000001

  15. Martin Fessler sagt:

    Achtung – solche WUfB Einstellungen haben u.a. Auswirkungen auf .net Updates!
    Nach dem setzen von TargetReleaseVersion/ProductVersion/TargetReleaseVersionInfo bekam ich nur das letzte CU welches Sicherheitsupdates beinhaltete installiert.
    Im Falle von 2004/20H2 ist das derzeit KB4601050 (02-2021), 21H1 bleibt auf 05-2021 (KB4601554).

    Dass Microsoft das so handhabt ist doch recht unlogisch… handelt es sich hier doch eindeutig um eine reine Windows Einstellung.
    Dies führt nur wieder zu einer Fragmentierung der .net Updatestände, zumindest wird man aber so von den .net Vorschau Updates verschont.

    Grüße,
    Martin

  16. fgsdkl sagt:

    Den Schluss des Pfades mit \WindowsUpdate den gibts gar nicht, sehr witzig. Getestet mit Windows 10 Pro und natürlich als Administrator.

  17. MrX sagt:

    MS lebt von Updates und neuen Versionen
    Es ist ihr Geschäftsmodell.

    Jeder Windows Benutzer muss irgendwann Updaten
    dafür sorgt MS direkt oder indirekt.

    Dazu durch den Update Service und dem Spiel mit der Angst
    Sicherheitsupdates zB. lenken Sie den Markt.

  18. Magma sagt:

    Der im Beitrag angegebene Pfad stimmt nicht, nach "Windows" gibt es kein "Windowsupdate". Jedenfalls nicht unter Home Edition.
    Was tun, sprach Zeus?

  19. ickendicke sagt:

    Ich hatte neulich schon irgendwo gelesen, dass Win11 wahrscheinlich dieselben Upgrade-Bezeichnungen kommt, drum reicht "21H1" wohl nicht aus.
    Hier steht drin, dass es noch die Zeichenfolge mit "Windows 10" braucht, um da auf Nummer sicher zu gehen: https://ittweak.de/windows-11-installation-blockieren-in-windows-10/

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