Hands-on: Pearl Touchlet X4 – Teil 2

Im ersten Teil habe ich das von Pearl angebotene 7 Zoll Android Tablet Touchlet Touchlet X4 vorgestellt. Im zweiten Teil möchte ich einen kurzen Blick auf die Apps des Android Tablets werfen und ein erstes Fazit ziehen.


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Android 2.3, Google-Market und Apps

Zum Betriebssystem ist nicht viel zu sagen. Das Touchlet X4 ist mit Android 2.3.3 ausgestattet. Auf dem Android-System sind die Standard Apps wie Browser, Mail-Programm, Talk, Fotogalerie, Kalender, Kamera, Uhr, Youtube, Rechner, Soundrecorder, ein ES Datei-Explorer sowie der Task-Manager, ein App-Center und der Google App-Market zu finden.


Der hier sichtbare MyPhone Explorer wurde zwischenzeitlich von mir installiert. Ein erster Test zur Videowiedergabe von Youtube-Videos verlief unbefriedigend: Die im Browser angewählten Videos stockten und wurden immer wieder unterbrochen. Allerdings führe ich dies auf ein vermindertes WLAN-Signal zurück, welches durch Stahlbetondecken ging. Ein Folgetest im Büro zeigte, dass sich Youtube-Videos sowohl im Browser als auch in der Youtube-App problemlos wiedergeben ließen. In der Youtube-App machte die Auswahl sogar Spaß.

Zu Beginn hatte ich ein paar App-Abstürze, was aber bei Android nichts neues ist und dem Touchlet-Hersteller eigentlich nicht angelastet werden kann. Der Lagesensor reagiert zuverlässig und schaltet das Display nach ca. 1-2 Sekunden zwischen Portrait- und Landscape-Modus um. Beim stufenlosen Zoomen eines Browserfensters mittels zweier Finger merkt man aber, dass die 1 GHz CPU am Anschlag ist – denn die Darstellung ruckelt leicht. Das iPad 1 arbeitet da wesentlich angenehmer.

Das App-Center führt zum Pearl-Shop, in dem über einen Registerreiter auch einige kostenlose und kostenpflichtige Apps bezogen werden können. Die Registerreiter Tests, Blog und Foren waren bei meinem Test nicht erreichbar und produzierten Fehler.

Beim Google-Market kam die obige Meldung über den Absturz der App. Nach dem Schließen und Neustart erschien zwar die Seite mit den Eingabedaten des Google-Kontos. Allerdings war es mir nicht möglich, die Anmeldung durchzuführen. Es wurde gemeldet, dass keine stabile Verbindung mit dem Google-Servern aufgebaut werden könne.


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Eigener App-Kurztest

Um zu sehen, wie das Tablet reagiert, habe ich auf die Schnelle ein paar Apps direkt über deren .apk-Archive installiert. Hierzu habe ich einfach per USB-Anschluss die gewünschten .apk-Dateien vom PC auf die microSD-Karte des Smartphones kopiert und dann das ganze im mitgelieferten Android ES Datei-Explorer installiert. Wie das funktioniert, ist hier beschrieben.

Genial, der WiFi-Explorer war mit zwei Fingertipps installiert und ich konnte per WLAN vom PC auf die microSD-Karte des Smartphones zugreifen. Hier habe ich in einer ganzen Artikelreihe beschrieben, wie man den Dateiaustausch zwischen PC und Android-Geräten organisieren kann.

Der Adobe PDF-Reader konnte ich (im Gegensatz zum Eigenbau Android x86) ebenfalls installieren und dann eine PDF-Datei öffnen. Das auf die Speicherkarte geladene PDF-Dokument ließ sich einwandfrei blättern und mit geringfügiger Verzögern zoomen. Wer die App benötigt, sollte mal eine Suchmaschine seiner Wahl nach den Begriffen “Adobe Free PDF Reader .apk” befragen. Ich brauchte jedenfalls nichts aus dem Market zu installieren.

Screenshot Apps liefen erwartungsgemäß nicht, da ich das Gerät nicht gerootet hatte. Mit der Anwendung G-Mail habe ich mich im Test nicht befasst. Im Googel-Browser ließ sich problemlos arbeiten.

Die Kamera lieferte (zumindest im Vergleich mit der Webcam meines Eee PC 701G) ein überraschend gutes Bild mit einer Auflösung von 1,3 MPixel. Ungünstig ist die Anordnung der Kameralinse in der rechten oberen Ecke des Gehäuses, weshalb bei Videounterhaltungen der Kopf etwas an den Rand des Displays wandert. Hier sieht man deutlich das Bild der Webcam, welches beim Fotografieren entstanden ist, am linken Displayrand. Das zweite Spiegelbild stammt vom Display und zeigt die wahre Position bei der Aufnahme.

Fazit, nach dem ersten Test

Insgesamt hat Pearl mit dem Touchlet X4 ein Android Tablet zu einem extrem attraktiven Preis im Angebot. Das 140 Euro-Gerät darf natürlich nicht mit Tablet PCs im 500 oder 700 Euro-Bereich verglichen werden. Um ein wenig auf dem Sofa zu surfen, mal die E-Mails zu checken, ein Spiel zu zocken oder Youtube-Videos abzuspielen reicht das Gadget vollkommen aus. Auch die Wiedergabe von Fotos oder Musik ist problemlos möglich.

Was mich schon begeistert, sind die Anschlussmöglichkeiten. Eine microSD-Karte in den Leseschacht einstecken oder einen USB-Stick anschließen, fertig. Beim iPad musste ich mit einem separaten Speicheradapter fuhrwerken und konnte (ohne Jailbreak) nichts auf den Adapter zurückschreiben. Geradezu genial ist, dass ich beim Betrieb am Netzteil meine 300 GByte USB-Festplatte anschließen und auf die NTFS-Partitionen zugreifen kann. Wie es mit NAS-Laufwerken im Netzwerk ausschaut, werde ich die Tage im Rahmen einer Testreihe eruieren und hier drüber bloggen (Pearl hat mir ein paar NAS-Geräte bereitgestellt). Dass Maus und Tastatur per USB direkt unterstützt werden, ist ebenfalls genial (beim iPad ist hierzu ein Jailbreak erforderlich). Wäre mein iPad mit so was ausgestattet und iOS ein wenig offener, gäbe es für mich viel weniger zu meckern. Unterm Strich: Wenn das Gerät einen 10 Zoll Bildschirm gehabt hätte und hier nicht ein iPad rumfliegen würde, hätte ich es wohl gekauft. Da ich aber wegen Windows 8 demnächst ein x86-Tablet benötige, schicke ich die Teststellung die nächsten Tage zurück.

Wer sich über die Einschränkungen des Geräts im Klaren ist, kommt an ein extrem preisgünstiges Android Tablet. Was ich mir gewünscht hätte: dass bei Pearl ein Link zu einer Treiberseite des Herstellers existiert, wo man die fehlenden Windows 7 USB-Treiber nachladen könnte (wie man einen USB-Treiber installiert, zeige ich in einem separaten Beitrag). USB-Surfsticks scheinen auch ein “wundes Thema” zu sein – aber dazu schreibe ich einen separaten Beitrag.

Zusatzkomponenten zum Touchlet X4

Wer ein Touchlet X4 kauft, bekommt bei Pearl auch hilfreiches bzw. sinnvolles Zubehör. Hier eine kleine Auswahl, was man vielleicht brauchen kann.

aGvzpWer den HDMI-Ausgang des Touchlet X4 nutzen möchte, benötigt einen Adapter von miniHDMI zu HDMI, den es hier bei Pearl für unter 5 Euro gibt.

Die Verwendung der HDMI-Ausgabe wird in einem separaten Beitrag skizziert.

aGvzpDie Alternative besteht darin, das hier gezeigte HDMI-Adapterkabel zu beschaffen. Das 2,5 m lange Kabel ist HDMI 1.3-konform und kann bei Pearl hier bestellt werden. Kosten unter 10 Euro.

aGvzpWer eine Schutztasche für das Touchlet X4 benötigt, wird hier fündig. Interessant ist die integrierte USB-Tastatur, die eine erleichterte Eingabe von Texten und Ziffern ermöglicht. Ich habe so ein Case mit Bluetooth-Tastatur von Pearl für’s iPad besorgt, einfach genial.

aGvzpFür knapp 20 Euro gibt es hier noch eine Dockingstation, in die das Touchlet X4 eingestellt werden kann. Die Station schleift den USB-Port, den HDMI-Anschluss und den Netzanschluss durch.

Die dem Touchlet beiliegenden USB-Adapterkabel sind nur knapp 10 cm lang und reichen nicht zur Verbindung mit einem PC. In diesem Artikel befasse ich mich mit USB-Verlängerungskabeln für das iPad. Die dort verlinkten Kabel und Adapter lassen sich auch für das Touchlet X4 verwenden.

Ähnliche Artikel:

a: Pearl Touchlet 7 Zoll Tablet PC X4
b: Hands-on: Pearl Touchlet X4 – Teil 1
c: Hands-on: Pearl Touchlet X4 – Teil 2
d: HDMI-Ausgabe mit dem Touchlet X4
e: Android USB-Treiber installieren (Teil 1)
f: Android USB-Treiber installieren (Teil 2)
g: Dateitransfer zwischen Touchlet X4 und PC
h: Internen NAND-Speicher in Betrieb nehmen
k: Factory-Reset beim Pearl Touchlet X4

i: iPad: Verlängerungskabel für Dock-zu-USB
ii: Android x86 3.2 Honeycomb im Test
iii: MyPhoneExplorer: Zugriff auf Android-Geräte
iv: simvalley Android Dual-SIM-Smartphone “SP-60 GPS”

Links:
1: Touchlet X4 bei Pearl (Gerät nicht mehr im Angebot)
2: Handbücher für Touchlet X4 (Pearl, Gerätecode PX-8765 eingeben)
3: Diskussionsthread bei Android-Hilfe.de
4: Android: Speicherverwaltung und Akku


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5 Antworten zu Hands-on: Pearl Touchlet X4 – Teil 2


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  2. Donrudl sagt:

    Meine 2 cents:

    Touchlet x4
    *) Fast 3 Monate Wartezeit (bestellt 3.7. geliefert am 27.9.)
    NAND Speicher defekt (nur 150 MB ansprechbar) – auf Grund eines Fehlers bei ALLEN X3 und X4 Geräten – Lösung: kleiner Eingriff mittels DroidExplorer nötig, formatieren, dir erstellen, mounten..anleitung im netz zu finden –> nichts für komplett unerfahrene User
    *) AUs dem NAND Problem folgt–> keine USB Verbindung zu PC möglich & kein Transfer von Apps oder Daten auf eine externe SD Karte
    *) Display ist “mau” aber dem Preis entsprechend
    *) KEIN Bluetooth (Verwirrende Darstellung im Katalog und auf der Website
    *) Akkulaufzeit…. wenn er überhaupt 2 std hält (bei normalem Betrieb) dann ist das schon gut. Trotz voller AUfladung springt die Akkustandanzeige sofort nach dem Einschalten von 100% auf ~80% bei 15% gibt es eine nervige Warnung das Gerät an die Steckdose zu hängen
    *) Verarbeitung mittelmäßig – Kippschalter ist wackelig – keine Tasten für die Lautstärke (alles per Softwareschalter) –> kein Leiser machen während eines Spiels
    *) WIFI -eigentlich ok, manchmal jedoch ein endloses SPiel Scan/Verbindugn hergestellt/ Verbindung getrennt/nicht in Reichweite..Neustart schafft Abhilfe
    *) Ausschalten des Gerätes manchmal ein Abenteuer :-)…der Ausschalter ist gleichzetig auch der Schalter der das Gerät in den “SleepModus” versetzt.
    *) In Kombination mit der Schutzhülle (inkl. Tastatur) gut zu transportieren – die Tastur funzt ohne probleme und ist eigentlich sehr nett

    Mein Fazit: Bedingt durch die lange Wartezeit habe ich mir in der Zwischenzeit ein AndyPad (andypad.co.uk) bestellt, ist zwar ein wenig teuerer aber um Klassen besser. Ich würde vom Kauf des X4 abraten. Es gibt weitaus bessere und nicht viel teurere Geräte auf dem Markt. EIn defekter NAND Speicher und die Leiferzeit von 3 Monaten tragen ihr übriges dazu bei,falsche Marketingversprechen auf der Website (KEIN BLuetooth, KEINE 5 Fingererkennung) finde ich sogar betrügerisch und obwohl PEARL selbst den Fehler (NAND) auf der FAQ Page zum X4 eingesteht verhält sich PEARL nach 2x Nachfrage immer noch unkooperativ –> sie würden das Gerät austauschen..haha ich frage mich wie sie das machen wollen da es ja ein genereller Fehler bei allen Geräten ist.

    • Günter Born sagt:

      @Donrudl: Danke für’s Feedback.

      Bzgl. Lieferzeit ist wohl ein Problem, was Pearl mit seinem Lieferanten hat. Scheinbar hat man da einige Leute ziemlich verärgert – kann ich nicht werten, da ich urlaubsbedingt die Teststellung auf Ende August terminiert und dann das Teil Mitte September erhalten habe. Es scheint aber Kunden zu geben, die das Teil wesentlich früher, bei irgend einer Lieferung, bekommen haben (entnehme ich jedenfalls den Foreneinträgen). Die Lieferzeiten mögen für die Kunden ein Problem sein – aber das hat es schon bei anderen Anbietern ähnlich gegeben. Muss jeder sich entscheiden, ob er wartet oder einen anderen Anbieter wählt. Unter dem Strich zeigt es mir, dass da wohl eine “gewisse Nachfrage” besteht, die Pearl wohl nicht schnell genug bedienen kann ;-).

      NAND-Speicher: Ist ein Konfigurationsfehler in der Firmware – und wie Du schreibst, mit ein paar Griffen behoben. Hand auf’s Herz – ich persönlich hätte es überhaupt nicht bemerkt, weil ich eine 8 GB microSD-Karte verwendete, wenn es nicht in Foren die betreffenden Meldungen gegeben hätte. Wäre gut, wenn da irgendwann ein Firmware-Update vom Hersteller in den neuen Geräten das Problem behebt (dabei könnte man gleich die 3G-Unterstützung verbessern). Aber das dürfte ein logistisches Problem für den Anbieter werden. Bis das beim Hersteller gefixt und in die Produktion eingeführt ist, dauert es. Dann warten, bis die nächste Lieferung per Shipping-Container eintrifft – kann dauern – und im dümmsten Fall ist dann bereits das nächste Modell am Markt. Ähnliches gab es bei Tablets von anderen Herstellern (Xoom, Wetab etc.) auch ;-).

      Mein Tipp: -> Am 2.10. geht ein Artikel, der erklärt, wie man den NAND-Speicher einbindet, öffentlich (steht schon ein paar Tage im CMS). Sollte auch für weniger erfahrene User, die mit Forenbeiträgen straucheln, zu stemmen sein.

      Den Hinweis auf die nicht mehr funktionierende USB-Verbindung zum PC kann ich nicht bestätigen – hier laufen sowohl der Dalvik Debug Monitor als auch adb etc. nach dem NAND-Fix weiter (oder meinst Du etwas anderes?). Ich habe aber bisher nicht versucht, die Apps in diesen Speicherbereich zu verschieben – noch werde ich das tun, da die Teststellung voraussichtlich die kommenden Tage vereinbarungsgemäß wieder an Pearl zurückgeht.

      WiFi klappt hier immer einwandfrei. Einen Wippschalter zum Lauter/Leiserstellen habe ich auch vermisst, daher volle Zustimmung – könnte aber ggf. per Firmwareupdate mal nachgerüstet werden (denn der Wippschalter ist ja da, nur mit Ein-/Ausschalten belegt).

      Zum wackeligen Kippschalter: Kann ich hier am Testgerät nicht bestätigen. Was ich auch schon gemerkt habe, ist, dass beim Tippen auf den Ausschalter das Teil nicht immer sofort reagiert. Daher ist der seitlich angebrachte Auschalter die Qual der Wahl, um das Gerät stromlos zu machen (speziell, wenn nach dem An-/Abkoppeln von Peripherie sich nix mehr tut).

      Bezgl. Bluetooth: Ich bin hier immer davon ausgegangen, dass der X4 kein Bluetooth hat. Hab gerade in einem Katalog, der hier rumfliegt, und auf der Pearl-Seite nachgesehen, aber nix über Bluetooth gefunden. Möglicherweise ist da mal früher was mit den X2 verwechselt worden – ich kann das nicht mehr nachvollziehen, da ich das nicht alles archiviere.

      Bezüglich 5 Fingererkennung: Kann ich nix zu sagen. Im dümmsten Fall unterstützt das Display das, aber in der SW ist es nicht implementiert (beim iPad haben wir auch in jeder iOS-Version neue Features erhalten). Bin mir auch nicht sicher, wie viel Sinn 5 Fingererkennung bei der Hardware macht. Momentan stelle ich fest, dass ich die Screen-Tastatur nur mit einem Finger bediene (weil meine Wurstfinger sonst immer daneben greifen) und mehr als 2 Finger Zoom (was bei Webseiten ruckelt) habe ich nie probiert.

      Zur Aussage: Gibt Besseres, das auch nicht wesentlich teuerer ist. Mag sein – da ich diese “besseren” Gerät nicht in der Hand hatte, kann ich nix zu sagen. Ob andypad.co.uk für jeden Interessenten der richtige Ansprechpartner ist? Hab mal spasseshalber nachgeschaut: kosten 128 Pfund und steht auf “sold out” – zu haben sind momentan Pads für 179 Pfund …

      Muss jeder selbst entscheiden. Berufsmäßig schaue ich auch immer bei den Anbietern in Shenzen, was es so gibt. Allein, man muss es dreifach prüfen und greift vielleicht doch ins “Klo”. Ich würde da einen deutschen Anbieter erst mal bevorzugen – Fernabsatzgesetz gibt die Möglichkeit einer Rücksendung innerhalb 14 Tagen. Und für 139 Euro darf man nicht die Features erwarten, die ein 400 Euro-Tablet oder das iPad bieten muss – hatte ich im Blog-Beitrag auch geschrieben.

      Unterm Strich: Danke für deine Einschätzung – die sicherlich Mitlesern Orientierung bieten kann. Die verlinkten Forenbeiträge geben ja auch noch ein paar Stimmen her.
      Ich denke aber, jeder muss dann selbst entscheiden, was er haben möchte. Und in ein paar Wochen kann die Welt schon wieder anders aussehen. So gesehen, war der Blog-Beitrag bzw. die Artikelreihe schon wieder ein paar Wochen zu spät.

      Mir hat’s Spass gemacht, ein paar Tage mit dem Teil rum zu frickeln – die Vorgänger habe ich erst gar nicht als Teststellung angefordert. Wenn das X7 mal erhältlich ist, werde ich ggf. einen Blick drauf werfen.

  3. Donrudl sagt:

    @Günther:

    Mein Beitrag ist natürlich äußerst subjektiv :-) ganz klar.

    Vor der Behebung des NAND Problems hat die USB Verbindung zum PC nicht funktioniert, ebenso das Verschieben von APPS auf die externe SD Karte. Nach dem zugegebenermaßen relativ leicht durchführbaren Fix klappt alles ohne Probleme.
    Ich bin aber der Meinung, dass ein Käufer eines Pads, egal wieviel es kostet ein Recht darauf hat eine funktionstüchtige Ware zu erhalten.

    Ich habe jetzt 3x beim PEARL Kundenservice angefragt, und zwar stets relativ prombt eine Antwort erhalten, jedoch gipfelt dies in folgendem Vorschlag, den ich Dir/Euch nicht vorenthalten möchte:

    “Gerne bieten wir Ihnen aus Kulanz die Rücknahme des Artikels an.

    Da es sich hier jedoch um ein Entgegenkommen unsererseits handelt,
    kann keine Auszahlung des Guthabens erfolgen. Gerne verrechnen
    wir dieses jedoch mit einer Neubestellung, sofern die Zahlart
    Bankeinzug gewählt wird.

    Sollten Sie mit dieser Lösung einverstanden sein, bitten wir
    um kurze Rückmeldung.”

    Ich muß zugeben ich war erschüttert. Aus Kulanz ? Eine Gutschrift ? Mit Bankeinzug ?

    Mehr sage ich dazu nicht :-)…

    @AndyPad: Ist zwar OffTopic… Warum ich diese Firma gewählt habe ist klar und eindeutig. Deutsche Herstelller haben zumeist keine eigenen Entwickler und nur oberflächlichen Support (schick zurück – wir tauschen aus),da sie lediglich Retailer sind.Die englische Firma AndyPad hat Entwickler, einen eigenen Gerätesupport und eine relativ große Forum Gemeinde die mit Rat und Tat zur Seite steht. Das Gerät ist nicht frei von Fehlern, jedoch muß ich nicht auf einen Chinesischen Hersteller warten um ein Firmware Update zu bekommen und ein Austausch gegen Ersatzware oder Geld zurück funktioniert OHNE Probleme.

    Das Touchlet X4 ist für den Preis..”ok”. Defekte Ware ist ein NO GO.. die Reaktion des Kundendienstes ist unterste Schublade.

    Bis zum nächsten Kommentar/Feedback :-)

    lg Donrudl

    • Günter Born sagt:

      >Vor der Behebung des NAND Problems hat die USB Verbindung zum PC nicht funktioniert, ebenso das Verschieben von APPS auf die externe SD Karte. Nach dem zugegebenermaßen relativ leicht durchführbaren Fix klappt alles ohne Probleme.<
      Interessant, war hier nicht so – vor und nach dem NAND-Fix konnte ich auf das System zugreifen.

      >Ich bin aber der Meinung, dass ein Käufer eines Pads, egal wieviel es kostet ein Recht darauf hat eine funktionstüchtige Ware zu erhalten.
      d’accord!

      >Ich habe jetzt 3x beim PEARL Kundenservice angefragt, und zwar stets relativ prombt eine Antwort erhalten, jedoch gipfelt dies in folgendem Vorschlag, den ich Dir/Euch nicht vorenthalten möchte:<

      Wenn deine Aussage "(bestellt 3.7. geliefert am 27.9.)" stimmt, wärst Du noch innerhalb der 14 Tage Rückgaberecht gemäß Fernabsatzgesetz. Es sei denn, Du sitzt in der Schweiz (da greift das Ganze nicht). Solltest Du in Austria sitzen (die eingetippte und gefakte ? E-Mail suggeriert das), sollte Fernabsatzgesetz greifen – bin aber kein Jurist und weiß nicht, wie das innerhalb des EU-Auslands gehandhabt wird.

      Da würde ich höflich aber bestimmt auf schriftlichem Wege bei Pearl nachhaken. Durch den von dir beschriebenen NAND-Fehler gäbe es imho sogar innerhalb der ersten 6 Monate nach Kauf eine Gewährleistung. Die Frage ist halt, wie viel man für 139 Euro Kaufpreis investieren kann und will.

      Da wäre ich auch sauer, ob dieser Reaktion. Wenn Du magst, kannst Du mich ja per E-Mail kontaktieren (geht ja über's Impressum). Würde mich interessieren, wie Du weiter gekommen bist. Hab keine Wirtschaftsbeziehung mit Pearl, könnte aber meine informellen Kanäle nutzen, um nachzuhaken, was da hinter steckt. Vielleicht ergibt sich eine Lösung.

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  5. Donrudl sagt:

    Und nochmal Hi :-)

    ich halte Dich gerne auf dem Laufenden wie die ganze Sache dann am Ende ausgegangen ist.

    lg Donrudl

    P.S. die E-mail mag zwar so aussehen ist aber nicht gefaked :-)

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