Finger weg vom CCleaner 5.59.7230 mit CCleaner Browser

[English]Heute noch ein kleiner Blog-Beitrag zum CCleaner. Es gib ein Update auf die Version 5.59.7230 und ich habe eine Warnung. Piriform installiert den CCleaner Browser mit, der dann auch Dateitypenzuordnungen verändert.


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Ein Wort zu CCleaner

Cleaner ist ein kostenloses Tool zur Bereinigung von Windows – Wikipedia schreibt hierüber ‘Optimierung’. Einige Hinweise darauf, was ‘gereinigt und optimiert’ wird, finden sich unter Askvg. Wie in den älteren Beiträgen zum Programm mein Hinweis: Ich kann mich mit dem Teil nicht anfreunden (ich habe zu viele Leute in Foren getroffen, die sich damit ihre Systeme kaputt gereinigt haben) und sehe den CCleaner eher als eine Art Schlangenöl (nicht wirklich notwendig, aber bei den Nutzer steht das Tool hoch im Kurs).

CCleaner
(Quelle: Talos)

Was ist neu in v5.59.7230?

Der Ccleaner v5.59.7230 wurde bereits am 25. Juni 2019 veröffentlicht – ein Nutzer hat mich hier per Kommentar darauf aufmerksam gemacht. Piriform schreibt in der Version History, dass in dieser Version einige Übersetzungen hinzugefügt und verschiedene Fehler behoben wurden. Diese sollen eine reibungslosere Benutzerführung gewährleisten.Hier ist die Liste der Neuerungen.

Easy Clean

  • Fixed a bug that prevented Easy Clean from being shown correctly to a small percentage of users

Software Updater

  • Fixed a DPI display bug in the upgrade window

Localization

  • Inserted additional translations into the installer

Die Nutzer der Free-Version des CCleaner aktulaisieren diesen manuell. Die neue Version des CCleaner Free kann auf dieser Webseite heruntergeladen werden.


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CCleaner Professional wird automatisch aktualisiert. CCleaner 5.5x läuft unter Windows XP, Vista, 7, 8.1 und Windows 10.

An dieser Stelle wieder mein Hinweis: Generell rate ich von der Verwendung des Tools ab. Eigentlich sind diese ‘Bereinigungen’ überflüssig – vieles kann Windows auch. Zudem besteht immer die Gefahr, dass etwas kaputt geht.

Zudem ist Piriform bzw. der CCleaner in der Vergangenheit durch eine Reihe von unschönen Geschichten aufgefallen. Details lest ihr in den nachfolgend verlinkten Artikeln nach. Es kann also niemand behaupten, ich hätte nicht gewarnt.

CCleaner kommt im Bundle mit CCleaner Browser

Ich bin vor zwei Tagen über einen Tweet auf Martin Brinkmanns Beitrag bei ghacks.net und auf diesen Techdows-Beitrag auf eine Neuerung beim CCleaner gestoßen, die dessen Fans kennen sollten.

Die Botschaft: CCleaner bündelt Drittanbietersoftware mit dem Programm, wobei technisch gesehen nicht alle Angebote von Drittanbietern stammen. Der Avast Browser ist ja aus dem eigenen Stall, da Avast die Muttergesellschaft von Piriform ist. Auch der CCleaner Browser ist ein solches Projekt. Es handelt sich um einen Chromium-basierenden Browser mit einigen Zusatzfunktionen, der aber Sauereien macht.

Wenn ein Benutzer nicht aufpasst, wird der CCleaner Browser mit dem Ccleaner-Installer als PUP (Potentiell unerwünschtes Programm) auf das System installiert werden kann. Das Angebot zur Installation von CCleaner Browser scheint in die Version 5.59 der Anwendung integriert worden zu sein; Piriform hat kürzlich die Version 5.60 veröffentlicht. Im Piriform-Forum ist ein Nutzer aufgeschlagen, dem auffiel, dass der CCleaner Browser auch die Dateitypen neu zuordnet.

I am mad – I do not have time for this!  I have been hijacked!

I just updated to CCleaner v5.59.  Upon opening Windows Explorer I see that all my Adobe Acrobat documents (.pdf) have been changed to “CCleaner HTML Document”

I can no longer open a PDF to show in Acrobat from Windows Explorer  !!!!!!!!!!

The document opens as a webpage – I can’t have this!

Now I’ve learned that my Snagit Editor does not work!

Version:  v5.59.7230 (64-bit)

Geänderte Dateitypenzuordnungen
(Geänderte Dateitypenzuordnungen, Screenshot aus dem Piriform-Forum)

In diesem Forenbeitrag gibt es weitere Nutzer, die das beklagen. Also Finger weg von diesem Schlangenöl.

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33 Antworten zu Finger weg vom CCleaner 5.59.7230 mit CCleaner Browser

  1. legolan sagt:

    “als eine Art Schlangenöl (nicht wirklich notwendig, aber bei den Nutzer steht das Tool hoch im Kurs).”
    nun denn, dann zum wiederholten Male,
    ccleaner KANN(!!) sehr sinnvoll sein. Wenn man weiss, was man tut – und was das Programm tut. Und wovon man tunlichst die Finger lässt. Das ist dann kein Schlangenöl, sondern – richtig benutzt – ein sehr schnelles, übersichtliches, gründliches Tool zum löschen von angesammeltem Dateilballast. Und nein, win-System-Progs leisten das so überhaupt nicht. Jedenfalls nicht schnell und übersichtlich. Dafür verquast, unübersichtlich, umständlich. Wer’s mag… Deswegen nutzt man ccleaner. Immer schon. Und lässt jegliche reg.-reinigung/Optimierung sein. Eine Binse. Weil eig. auch immer schon!
    Installiert wird das Programm nicht, u.a. wg. erwähntem “Beifang”, man läd runter und benutzt immer nur die portable-Version, die gern etwas versteckt wird:
    https://www.ccleaner.com/de-de/ccleaner/builds
    Und nichts anderes! Dort auch jedes nachhaus-tel. abstellbar. Dazu zwecks Verbesserung der Datenbankqualität den CCEnhancer – und man hat, richtig angewendet, ein durchaus profundes Löschtool. :)

    • Sebastian sagt:

      Das würde ich so unterschreiben, mit Betonung auf dem Hinweis, nur die portable Version zu nutzen.
      Als Helfer zur Deinstallation sämtlicher unerwünschter Apps unter Windows 10 ist der CCleaner sehr hilfreich, zum Management von Autostarts aus verschiedenen Kategorien auch.
      Ist ja leider nicht überall Win 10 LTSC- ;-)

      • ferndell2 sagt:

        yo, ich auch, ähnlich seh.
        Und man muss auch nicht zwingend die neueste Version nutzen. Wenn mit Dingen “ausgestattet”, die keiner braucht, lässt man die Version halt aus. Nächste ist dann meist wieder beruhigt, manches ist auch ein Versuchsballon von Piriform.

      • Horst sagt:

        Zustimmung!
        Seit zig Jahren nutze ich CCleaner in der portablen Version. Von Windows XP, über W 8.1 bis W 10.
        Allerdings keine Registry-Reinigung!

  2. Patrick sagt:

    Kann meinen Vorredner im Kern zustimmen. Es kommt immer darauf an, wie man mit solch einem Tool umgeht. Auch bei der Installation sollte einfach genau gelesen werden und schon lässt sich diverse Zusatzsoftware abwählen(ich habe das Problem mit dem Browser nicht)
    Solange diese “Angebote” nicht versteckt sind, so dass man sie fast nicht abwählen kann, ist es zwar irgendwo ärgerlich, aber m.E. kein Drama.

    Natürlich kann man sich mit solch einem Tool auch die Platte bzw. das System zerballern. Aber hier gilt ebenso: Genau schauen, was man aktiviert und nicht einfach kreuz und quer alles anklicken.

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  4. Mika sagt:

    “In diesem Forenbeitrag gibt es weitere Nutzer, die das beklagen. Also Finger weg von diesem Schlangenöl.”

    Also in dem Forenbeitrag ist genau EIN User, der dies beklagt. Kann es sein, dass andere Beiträge gelöscht wurden?

  5. mike sagt:

    Vor ein paar Tagen wurde Version 5.60 veröffentlicht, hab mal probehalber die Vollversion heruntergeladen und gestartet. Von CCleaner Browser steht da nichts mehr, jetzt wird empfohlen Google Chrome zu installieren, das Häkchen ist auch bereits gesetzt. Die unfreiwillige Broswerinstallation passiert also nur Leuten die nicht Lesen wollen. Wie schon immer geschrieben habe benutzt die Slim-Version.

    Infos zum CCleaner Browser:
    https://www.ccleaner.com/de-de/ccleaner/browser
    https://www.chip.de/news/CCleaner-jetzt-auch-als-Browser-Was-er-besser-als-Firefox-und-Chrome-machen-will_171127761.html

  6. Sommerloch??!!
    Zum 100en Mal – muss Niemand nutzen, kann jedoch gute Dienste tun, sofern man sich mal mit den Einstellungen auseinandergesetzt hat…
    Hatte ich mal…
    https://www.drwindows.de/windows-anleitungen-faq/113668-tooltipp-woche-ccleaner-windows-10-desktop-sicher.html
    …und ja, bei jeder neuen Version ein bisschen das Köpfchen gebrauchen um allfällige neue Funktionen im Auge zu haben, abzuwählen etc… – lässt sich übrigens alles konfigurieren im CCleaner… im Vergleich zu vieler Bullshit – Software, die jeden Tag ungefragt neue Funktionen in ihre Updates einbauen…
    Grüße aus der Schweiz, Lou

    • Günter Born sagt:

      Lou: Hat doch prima funktioniert – ich habe mal wieder in ein Wespennest gestochen – die gibt es vorwiegend im Sommer. Der Beitrag ist die Nacht online gegangen und hat nach nicht mal 12 Stunden schon über 1.500 Abrufe. Hat’s zuletzt beim Firefox Add-On-Problem gegeben ;-).

      Es muss jeder damit umgehen, wie er das zu handhaben glaubt. Ich bin lediglich der Chronist, der die Dinge benennt …

      • Dekre sagt:

        Gibt doch auch andere spannende Themen. So zum Beispiel:
        #Festplattensysteme und alles dazu.
        # Testprogramme von Festplatten und was sagen eigentlich SMART-Werte

        Jedenfalls weiß ich jetzt, dass Piriform einen Browser hat. Die werden diesen doch aber nicht selbst gebaut haben? Der ist doch entweder auf FF- oder Chrome-Basis? Hat den schon jemand getestet?

        • Günter Born sagt:

          SMART ist hier im Blog thematisiert

          Festplatten-Crash–was tun? – Teil 1

          • Dekre sagt:

            :). schon ok.
            Na gut, ich habe nichts gefunden in der Suche. War ja auch nur so gemeint, was mich mal wieder in aller Regelmäßigkeit bewegt und das Wetter gegenwärtig doch sehr komisch ist, so blä äh blöd.
            Die SMART-Werte der einzelnen Programme sind etwas schnulli. So zeigt Speccy (Piriform) generell bei Festplatte “gut” an, auch welche die was haben. Lässt man aber mal andere Programme durchlaufen, bspw. CrystalDiskInfo so wird man schnell eines besseren belehrt. Mit chkdsk, was man dann unbedingt durchlaufen sollte, bekomm man dann besseres (hier guter Beitrag von Dir Günter). Mit AOMEI Partition-Manager werden dann auch die einzelnen fehlerhaften Sektoren ermittelt. Das ganze frist Zeit und Arbeitsspeicher. Bei 2TB interne Festplatte (nicht System) dauert das dann schon mal.

      • Günter: Ich schmunzle jedes mal, welche Glaubenskriege in Threads auf allen Plattformen mit der Überschrift “CCleaner” abgehen…
        Mag mich erinnern, das es ähnlich wegen Windows 8 Startmenü eine Weile so abgingt… :D
        doch CCleaner ist der Dauerbrenner, seit Jahren… :D;)

      • Uwe Bieser sagt:

        “Lou: Hat doch prima funktioniert – ich habe mal wieder in ein Wespennest gestochen – die gibt es vorwiegend im Sommer.”

        Er hat Jehova gesagt :)

    • Roland Moser sagt:

      Ich bin mittlerweile auch der Meinung, dass CCleaner nicht sauber ist. Das Zeug hat sich einfach so im Hintergrund selbst gestartet, was es gemacht hat, weiss ich nicht.
      Die Typen sind nicht sauber, deshalb wenn du CCleaner verwendest, den Internet-Zugang blockieren und nur die portable Version verwenden.

  7. nook sagt:

    Kommt der CCleaner aus dem Hause Trump?
    Der kann auch tun und machen was er will, und wird trotzdem wieder gewählt ;-)

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  9. Dekre sagt:

    Ich habe mich mal wieder getraut auf einen PC CCleaner zu updaten. Ich habe den Link von der Blogseite von Valet genommen.

    Ich kann das Ganze nicht bestätigen.
    Ich habe weder diesen CCleaner Browser noch die Umstellung bei PDF-Dateien. Ich wußte bisher auch gar nicht, dass Piriform einen Browser entwickelt hat. Ich habe dann mal gleich nachgeschaut und tatsächlich. Ich brauche das nicht. Bei mir ist alles wie immer.

    Es gibt aber wohl Installationsversionen, bei denen das man mitkommt. Das sollte man aber abwählen können. Das ist so wie bei dem Programm “CDBurnerXP”. Dort wird aber darauf hingewiesen und dann kann man sich die entsprechende Installerversion auswählen (mich hat darauf auch Jemand hier im Blog von Günter vor paar Jahren hingewiesen).

  10. Roland Moser sagt:

    Ich habe das Zeug noch auf dem PC. Als portable Version.
    Aber:
    Man muss aufpassen, dass es sich nicht von selbst in die Aufgabenplanung einträgt, und dann im Hintergrund irgendwas macht. Bei mir war das so. Evt. bei der installierten Version. Ich weiss es nicht mehr.
    Dann ist der Internet-Zugang für Ccleaner zu sperren.

    Um den mit Win 10 mitinstallierten Programm-Müll loszuwerden, kenne ich leider nichts anderes als Ccleaner.
    Microsoft lässt einem ja keine andere Wahl.

    • GPBurth sagt:

      Get-AppxProvisionedPackage -Online | Out-GridView -Passthru | Remove-AppxProvisionedPackage -Online
      und/oder mit dem Äquivalent Get-AppxPackage. Stammt von einem c’t-Artikel, IIRC.

      Kann CCleaner wirklich mehr? Manche vorinstallierten sollte man auch nicht entfernen…

  11. oli sagt:

    CCleaner = überflüssig. Wer CCleaner einsetzt, sollte wissen was er tut. Wer allerdings weiß, was er tut, braucht CCleaner nicht.

  12. max sagt:

    Ich traue dem CCleaner nicht alles zu. Wenn man auch richtig mit dem Tool umgeht. Glaube ich nicht das man dass auch richtig ankreuzt bereinigt wird. Vor allem würde ich die Finger von der Registry-Reinigung lassen.

  13. wufuc_MaD sagt:

    ich nutze ausschließlich die portable version. inzwischen kann man mit dem tool auch unübertroffen komfortabel windows dienste aktivieren / deaktivieren. die erweiterung ps://github.com/MoscaDotTo/Winapp2/ leistet auch großartiges. wer nicht regelmäßig backups macht oder / und sich etwas restfreude am anpassen von windows bewahrt hat sollte derartige tools meiden, da schließe ich mich an.

    schönes we!

  14. Dekre sagt:

    Ich habe gerade festgestellt dass CCleaner Softwareupdates auflistet und ggf. macht und (!!) die Funktion kann man NICHT deaktivieren (!!!) das ist blöd. Man kann nur auf mauell klicken. Hier meine ich Updates von anderen Programmen.

    Windows-Dienst kann man damit nicht komfortabel verwalten. Da sollte man über das direkte Programm von MS gehen. Ich mag das Programm so nicht mehr und ich verwende es sowieso nur sehr ausgewählt. Meist zur Diagnose. Das einzig gute ist die Brwoser-Löschung.

    Generell sollte man sagen dass viele (!!!) Backup- und vor allem sher viele Partitionsprogramme solche Funktionen haben und wenn man dann nicht aufpasst, ist der Schaden größer als bei einer gezielten Steuerung. VIele Hersteller von Toshiba bis HP haben das in ihren PCs auch. Hier generell Vorsicht. Also wenn CCleaner Schlangenöl ist so auch Acronis!

  15. Hape sagt:

    Ich hatte den portablen CCleaner64 in Version 5.38 früher mal nur dazu benutzt um mir einen schnellen Überblick zu verschaffen. Geplante Tasks, Browser Plugins, Autostart und vieles mehr waren da sehr übersichtlich aufgelistet. Tatsächliche Systemveränderungen habe ich dann aber doch lieber mit Windows-Bordmitteln und Powershell-Befehlen durchgeführt. Jeder Nutzer sollte auch überlegen warum %ProgramFiles% durch restrikte Rechte abgeschottet und geschützt ist, und wo dieser Schutz bei Portabel-Software ist. Günter hatte vor einem Jahr die portable Version einem Sicherheits-Test unterzogen und da ist eine DLL-Hijacking-Mine nach der anderen hochgegangen. Er schrieb damals, dass der CCleaner mit sehr einfachen Mitteln durch Malware gekapert werden kann. Um etwas in Windows zu deinstallieren, muss CCleaner mit Administratorberechtigungen ausgeführt werden. Diese kann Malware aber im Huckepack über DLL-Hijacking erlangen. Seitdem nutze ich grundsätzlich nur noch Software die unbedingt erforderlich ist. Die meiste Zeit bin ich beruflich mit dem Linux-Terminal beschäftigt und da sind GUI-Tools wie BleachBit überflüssig.

  16. RUTZ-AhA sagt:

    Wenn nach einer sauberen und zuverlässigen Alternative zum CCleaner gesucht wird, kann ich euch “jv16 Powertools” von Macekraft empfehlen. Benutze ich seit fast 20 Jahren auf verschiedenen Windows Betriebssystemen.
    Es gibt eine Freeware und eine Kaufversion, die 30 Tage respektive 60 Tage ausprobiert werden darf.
    Damit habe ich mir noch nie ein OS zerschossen. Allerdings weiß ich auch, was ich tue. Eine bessere und/oder gründlichere Reinigungssoftware kenne ich nicht.

    Und den “Experten” sei gesagt, gerade in der Registry von Windows sammelt sich jede Menge Müll an, den Windoof NICHT bereinigen kann.

    Es gibt kaum Anwendungssoftware, die sich rückstandsfrei deinstalliert. Dann ist die Registry voll mit toten Anwendungsschlüsseln, toten Verknüpfungslinks usw.

    Man gebe in der Registy den Namen der Software in die Suchfunktion ein und lasse suchen. Großes staunen, das will kein Ende nehmen.

    Ich habe mit “jv16 Powertools” zugemüllte Rechner wieder auf Vordermann gebracht, die kaum noch startfähig waren. Nach der gründlichen Reinigung liefen die PC ‘s wieder einwandfrei.

    • GPBurth sagt:

      Wo ist das Problem, wenn die Registry “voll mit toten Anwendungsschlüsseln, toten Verknüpfungslinks usw.” ist? Das sind halt ein paar Byte zusätzlich auf der Platte, die nicht ins Gewicht fallen… (jedenfalls nicht gegen die Gefahr eines zerschossenen Systems, weil man was falsch interpretiert hat, und sicher nicht auf zig-GB-großen Platten)

      Die moderne Registry ist eine anständige Datenbank, bei der (wenn ich die technik korrekt verstanden habe) nur die benötigten Bereiche im RAM gehalten werden und das Auffinden von Werten sehr effizient ist (und insbesondere nicht wirklich von der Zahl an “toten” Einträgen abhängt).
      Insbesondere wurde mit XP sogar die Maximalgröße der Registry aufgehoben (konnte bis W2k eingestellt werden).

      “Tote” Daten zu aus der Registry zu löschen ist also seit bald zwanzig(!) Jahren nicht mehr nötig – wenn nicht länger. Erstaunlich, wie lange sich manche Mythen halten…

      • RUTZ-AhA sagt:

        Es ist doch sehr merkwürdig, dass es immer wieder Leute gibt, die sich anmaßen, eine ihnen völlig unbekannte Software zu beurteilen, deren Leistungsfähigkeit ihnen fremd ist.

        Kann mir überhaupt nicht imponieren.

  17. Dekre sagt:

    Also irgendwas muss ja wohl nicht hinhauen und ich bin auch reingefallen.

    Günter schreibt von Version 5.59.7230.

    Valet schreibt von Version 5.60 siehe hier:
    https://it-blogger.net/piriform-veroeffentlicht-ccleaner-5-60/
    Das hat Vaet am 16.07.2019 in seinem Blog veröffentlicht.

    Bitte Thema zurückfahren, Ärger einstellen und es gibt wohl andere PC-Themen. So habe ich heute mal wieder einen Blue-Screen und das mit AOMEI-Prof-Version in der neuen Version. Das ist viel ägerlicher als sich über sinnlose Belange und dazu gehört dieses Thema sich zu echauffieren. Zum Glück hat diesmal meine System-Festplatte keinen Schaden erleidet (ist nämlich neu). Das ganze frist viel Zeit und ist ist teuer.

    Es wäre mir ein Anliegen, wenn Günter auf Blogbeiträge zu CCleaner verzichten würde. Ansonsten hätte ich noch was zum nachlesen. Ichberichtete bereits, dass mittlerweise alles Hersteller in der PC-Branche, egal von was so was anbieten

    • Paul Brusewitz sagt:

      >Bitte Thema zurückfahren, Ärger einstellen
      > und es gibt wohl andere PC-Themen.

      Nichts da! Erst mal Popcorn und Cola bereitstellen und dann die CCleaner-Freaks fragen:

      Was bringt es im Ergebnis, wenn man mit CCleaner 100 oder 200 MB temporäre oder “unnütze” Dateien von seiner 1 oder 2 Terabyte Festplatte gelöscht hat?

      Und was bringt es, wenn man unnütze Registryeinträge aus der Registry löscht?

      Was kann CCleaner besser, als die Open Source Software “Bleach Bit”, die einem keine Dateizuordnungen umbiegt und keine Drittanbieter-Software unterschieben will?

      Lasst hören (lesen)!

      Freundliche Grüße
      P.B.

      • Nobody sagt:

        “…von seiner 1 oder 2 Terabyte Festplatte gelöscht hat?”
        Bitte nicht so dick auftragen. Das dürfte eher die Ausnahme sein.
        Bei mir werkelt eine 224 GB SSD. Trotzdem ist der CCleaner seit einiger Zeit ausgemustert.
        Obwohl mir klar ist, dass es keinen Nutzen hat, “reinige” ich die Registry mit einem Spezialtool halbjährlich.
        Vorher wird natürlich sicherheitshalber ein Image erstellt.

        • wufuc_MaD sagt:

          eusing?! ^^

          ein alter pc-freund kennt werkzeug das was taugt.

          allein HKLM einer WXVM gesichert waren vorhin 234MB. office C2R allein kann schonmal 600MB (RAM, dort residiert die registry ja) fressen. so unerheblich ist das nun auch nicht.

          gruß!

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