vi: TVPeCee MMS-894.mira: DLNA mit iOS Nachtrag – Teil 7

HDMIIn Teil 1 bis Teil 6 wird der Miracast-HDMI-Empfänger TVPeCee MMS-894.mira von Pearl vorgestellt und gezeigt, wie Streaming per DLNA oder Miracast funktioniert. In diesem Nachtrag beschreibe ich noch detaillierter, wie der MMS-894.mira sich von einem iPad unter iOS ansteuern lässt.


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Die spannende Frage war natürlich, ob und wie es mit der DLNA-Wiedergabe unter iOS ausschaut. Unter iOS sieht Apple eigentlich AirPlay als Standard zur drahtlosen Übertragung von Medieninhalten zu einem AirPlay-Empfänger vor. Es gibt aber Apps, die auch DLNA unterstützen. Aus meiner Artikelreihe DLNA im hands-on-Experiment wusste ich, dass das funktioniert. Nachfolgend skizziere ich, wie DLNA in Verbindung mit dem inakustik DLNA-Stick unter iOS auf einem iPad 1 gehandhabt werden kann.

Erster Test mit iOS scheitert

Bei iOS bin ich bei einem Schnelltest auf dem iPad gescheitert. Ich konnte zwar das iPad in das WLAN des MMS-894.mira einbuchen (siehe Teil 3) und dann die App Skifta aufrufen (siehe auch DLNA unter iOS nutzen). Es wurde auch eine Verbindung mit dem HDMI-Stick aufgenommen. Da aber kein UPnP-DLNA-Server mehr im Netzwerk erreichbar war, ließ sich keine Medienquelle auswählen.

Durch das iOS-Silo-Dateisystem kann man auch nicht einfach auf entsprechende Quellen des iPad zurückgreifen – sondern müsste in iTunes Mediendateien in den Skifta-Ordner kopieren. Das habe ich nicht probiert, da auf meinen Windows-Systemen kein iTunes läuft. Ich habe es dann abgebrochen – wer noch basteln will kann da ja ansetzen.

Und es geht doch: DLNA-Streaming von iOS auf den MMS-894.mira

Nachdem ich die in Teil 6 beschriebene Möglichkeit zur Konfigurierung des MMS-894.mira entdeckt habe, konnte ich doch noch ein DLNA-Streaming von meinem iPad 1 durchführen. Als erstes habe ich den MMS-894.mira so konfiguriert, dass er sich in mein WLAN einbucht. Dadurch erhalte ich nicht nur Zugriff auf den DLNA-Renderer des MMS-894.mira, sondern kann auch per WLAN auf UPnP-Player oder andere Medienquellen wie die FRITZ!Box.Music zugreifen.

Als DLNA-Quelle habe ich die iOS-App Skifta verwendet, die es kostenlos im iTunes Store gibt. Der Ablauf ist im Artikel DLNA unter iOS nutzen beschrieben. Hier die Schritte beim MMS-894.mira.

1. Nach dem Start (bei dem einmalig die Bedingungen anerkannt werden müssen), meldet sich die App mit der altbekannten Konfigurationsseite. Dort ist in der linken Spalte 1 Choose a media source anzuwählen.

2. In der rechten Seite lässt sich dann die Quelle, aus der die Daten kommen sollen, festlegen. Im konkreten Fall habe ich für den Test den BubbleUPnP Media Server, der auf einem simvalley SP-140 Android-Smartphone lief, ausgewählt.

Haben Sie die Mediendateien auf einem Medienserver (z.B. der FRITZ!Box, oder läuft ein Windows mit Media Player) liegen können Sie diesen ebenfalls als Quelle auswählen. Die Option iPad von Born setzt voraus, dass die Medien per iTunes zum Skifta-Ordner übertragen werden.

3. Wählen Sie in der linken Spalte des Skifta-Fensters 2. Choose a player und legen Sie in der rechten Spalte dann den DLNA-Empfänger fest. Hier taucht nun der MMS894.mira zur Auswahl auf.

3. Danach navigieren Sie durch die Mediendateien und wählen die gewünschten Dateien aus.

Anschließend erscheint die Wiedergabeseite mit den Steuerelementen, um das Streaming auf den DLNA-Empfänger (Player) zu steuern – hier ist noch ein älterer Screenshot mit dem SP-140 als Medienquelle und dem in-akustik DLNA-Stick zu sehen. Beim MMS-894.mira taucht dieser in der Zeile Medien player auf.

Beim meinen Tests ließen sich JPEG-Fotos, MP4-Videos und MP3-Musikstücke an den MMS-894.mira-Stick streamen.


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Bei der Wiedergabe von Fotos ist mir aber dann aufgefallen, dass die Bilder zwischen iPad und TV-Screen nicht immer synchron waren. Manchmal zeigte das iPad noch ein Bild an, während auf dem TV-Screen bereits das nächste Bild erschien. Das kann aber an der Kette Android UPnP-Medienquelle, iPad als DLNA-Medienserver hängen.

Mein Fazit des zweiten iPad-Experiments

Sobald man den MMS-894.mira so umkonfiguriert hat, dass er sich in ein WLAN einbucht und dafür sorgt, dass Mediendateien für die iOS-App Skifta zugreifbar sind, lässt sich selbst vom iPad 1 auf den HDMI-Stick streamen. Klappt für JPEG-Fotos, MP4-Videos und auch MP3-Audiodateien. Schönes Ergebnis, wie ich es mir gewünscht habe. In einem zweiten Nachtrag gehe ich in Teil 8 noch etwas detaillierter auf das DLNA-Streaming unter Windows ein. Unter Windows 8.1 macht das sogar Spass.

Artikelreihe:
i: TVPeCee HDMI-Stick Miracast/WiFi Direct/DLNA MMS-894.mira – Teil 1
ii: TVPeCee MMS-894.mira: Der HDMI-Stick im Hands-on – Teil 2
iii: TVPeCee MMS-894.mira: DLNA mit dem HDMI-Stick – Teil  3
iv: TVPeCee MMS-894.mira: Miracast mit dem HDMI-Stick – Teil 4
iv-a: TVPeCee MMS-894.mira: Miracast mit dem HDMI-Stick – Teil 5
v: TVPeCee MMS-894.mira: Den HDMI-Stick konfigurieren – Teil 6
vi: TVPeCee MMS-894.mira: DLNA mit iOS Nachtrag – Teil  7
vi: TVPeCee MMS-894.mira: DLNA mit Windows Nachtrag – Teil  8

Ähnliche Artikel:
a1: Miracast bei Windows 8.1
a2: Neues Spielzeug: Google Nexus 4
a3: DLNA im hands-on-Experiment
a4: Android x86: Apps installieren Teil 1
a5: Android x86: Apps installieren Teil 2
a6: DLNA-Streaming unter Android
a7: DLNA unter iOS nutzen
a8: DLNA-Streaming in Windows 8.1 für Apps freigeben

Links:
1: Pearl MMS-894.mira-Produktseite
2: Pearl MMS-894.mira-Bedienhandbuch
3: USB-Netzteil mit 1000 mA Ladestrom (€ 4,90)
4: Mini-USB-WLAN-Stick “WS-300XS”


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