Risiko Office-Lizenzen aus dem Software-Shop?

Heute nochmals ein Beitrag aus der Rubrik „Welche Fallen lauern beim Kauf von  Office-Lizenzen aus Software-Shops“. Hintergrund ist ein aktuellen Fall, auf den mich ein Blog-Leser hingewiesen hat. Der Käufer hat in diesem Fall keine Möglichkeit, zu prüfen, ob eine Lizenz mehrfach aktiviert wurde.


Anzeige

Office-Kauf im Software-Shop

Lizenzen für Microsoft Office kann man bei Microsoft über sogenannte Key-Cards offiziell erwerben. Diese Schlüssel und Lizenzen werden vom Benutzer über ein eigenes Microsoft-Konto aktiviert. Das soll sicherstellen, dass dieses Produkt auch weiterhin über das Microsoft-Konto aktiviert werden kann. Nun gibt es aber durch Angebote bei „alternativen Händlern“, die eine Office-Lizenz versprechen, wo der Kunde aber böse auf den Bauch fallen kann. Blog-Leser Christian K. hat mich Mitte Februar 2021 per Mail auf sein Thema hingewiesen und schrieb:

Mir ist als IT Dienstleister die ganze Office billig bei Ebay Problematik bekannt.

Deshalb hab ich mir ein Angebot herausgesucht, bei dem explizit dabei stand, dass es sich über setup.office.com aktivieren lässt; und es sich natürlich um eine Version handelt, die es auch im Einzelhandel gibt. (kein Volumen/Open License)

Hört sich erst einmal gut an, aber das dicke Ende folgte auf dem Fuß. Der Käufer muss ja das Office-Produkt über den Key bei einem Microsoft-Konto registrieren und dann die Installationsdateien herunterladen.

Office-Aktivierung

Obiger Screenshot, die der Leser mir zugeschickt hat, zeigt die betreffenden Schritte. Anmeldung am Microsoft Konto, Produktkey eingeben und dann die App herunterladen und schließlich aktivieren. Dazu schrieb der Leser:

Über die offizielle Seite kann ich das nicht an mein Konto binden, sondern kann ein beliebiges Konto eingeben, dann den Schlüssel eingeben und kann das Office herunterladen.

Danach will es ohne Schlüsseleingabe über Internet oder Telefon aktiviert werden – und das klappt auch. Aber das erneute Herunterladen über ein anderes Konto klappt eben auch, was sich für mich wieder nach einem typischen Mehrfach-Verkauf einer einzigen Lizenz anhört.
Darüber hinaus ist die Lizenz dem Konto danach nicht zugewiesen. Kennen sie das? Was für ein Produkt ist das?

Ich konnte aus Zeitgründen nicht sofort reagieren, so dass der Leser mich noch auf einen Anfrage bei Microsoft-Answers samt einer Antwort, die er dort bekommen hatte, hinwies.

Microsoft Office 2019 Home and Student dem Microsoft Konto hinzufügen

Hallo Community,

ich habe mit Office 2019 Home&Student online gekauft, aber nicht direkt bei Microsoft. Es läuft soweit alles einwandfrei, jedoch möchte ich den Key mit meinem Konto verknüpfen, sodass ich es später über mein Konto aktvieren kann. Wie ist das möglich ?

Die Antwort im Microsoft Answers-Forum war ziemlich klar:

Die dir verkaufte Lizenz wurde einem anderen Microsoft Konto zugeordnet. Hierauf hast du keinen Zugriff.

Dir wurde der im Microsoft Konto gespeicherte Produkt-Key gespeicherte Produkt-Key mitgeteilt. Dieser ist nicht identisch mit dem Produkt-Key (eToken) auf der Produkt-Key-Card und kann keinem Microsoft Konto zugeordnet werden.

Du hast keine Kontrolle darüber, ob das Produkt-Key unter Verletzung der Nutzungsbestimmungen mehrfach unzulässig aktiviert wird.

Bei einer neuen Aktivierung nach einer Neuinstallation, wird die Aktivierung abgelehnt, wenn eine unzulässige Mehrfachaktivierung vorliegen sollte.

Es gibt also eine Lizenz für ein Office-Produkt. Der Händler hat diese aber einem Microsoft-Konto zugewiesen, welches unter seiner Kontrolle steht. Dann kann er den Key an einen Käufer verscherbeln, worauf dieser das Produkt aktiviert. Bisher ist alles gut, mit Ausnahme des Umstands, dass der Käufer keine Kontrolle mehr über den Vorgang hat.

Der Trick mit dem Mehrfachverkauf

Diesen Ansatz machen sich Händler zunutze, um eine Office-Lizenz einem Konto zuzuordnen und möglicherweise mehrfach zu verkaufen. Microsoft gewährt bei Produkten wie Microsoft Office 365 ja die Möglichkeit, ein Produkt auf mehreren Geräten zu aktivieren. Ich hatte im Juli 2019 im Blog-Beitrag Office 365: Lizenz-/Aktivierungsänderung ab August 2019 über Änderungen/Verbesserungen bei der Produktaktivierung von Office365-Abonnements berichtet. Diese Änderungen gelten für gewerbliche Kunden, aber auch für Privatkunden.


Anzeige

Durch die Bindung an ein Microsoft-Konto und die Online-Distribution samt Aktivierung eröffnen sich diverse Manipulationsmöglichkeiten und Optionen für Betrug im großen Stil. Ich hatte bereits auf einen Fall im Blog-Beitrag Falle: Office 365 Business/Microsoft 365-app-Abonnement vom ‘Reseller’ – Teil 11 hingewiesen. Darauf meldete sich ein Blog-Leser, der mich darauf hinwies, dass das in großem Stil von Netzwerken aus Software-Shops missbraucht werde. Es werden mutmaßlich wohl Education-Lizenzen für Mehrfachverkäufe missbraucht und der Kunde ist am Ende der Dumme.

Der Blog-Leser aus obigem Fall, der vermeintlich eine Home & Student-Lizenz in einem Shop gekauft hatte, schrieb mir dann in einer Nachfolgen-Mail:

für mich erschreckend ist einfach, dass ich bisher immer dachte, wenn ich die Lizenz auf setup.office.com aktivieren kann und nicht auf einer unseriösen Quelle downloaden muss, dann ist es ein gültige MS Lizenz.

Dem ist aber mitnichten so, denn mit dieser Methode können tatsächlich Lizenzen mehrfach verkauft werden.

Der Händler sagt jetzt: „Wir haben nie gesagt, dass sie den Lizenzschlüssel an ein Konto binden können, das geht auch mit der Version Home and Business gar nicht“. Klar…

Ich habe mal testweise einen anderen Microsoft Account, an den eine Office Home and Business Version gebunden ist genommen und den Produktschlüssel ausgelesen. Das ist nicht der gleiche Schlüssel wie der auf der Key-Card.

Office-Keys im Konto
(Zum Vergrößern klicken)

Und dann habe ich mit einem anderen Konto diesen Schlüssel auf setup.office.com eingegeben. Und siehe da: Auch dort kann ich nicht koppeln, sondern nur downloaden. Und Raubkopierer können den gleichen Schlüssel gleich mehrmals an verschiedene Kunden verkaufen.

Lässt für mich nur den Schluss zu, dass man seine Office-Keys nur bei Microsoft im Shop kaufen oder eine Microsoft Keycard im Handel erwerben kann, wenn man auf der sicheren Seite sein will. Oder man verzichtet auf Microsoft Office und greift zu LibreOffice bzw. FreeOffice, wenn man im Privatumfeld unterwegs ist.

Artikelreihe:
Edeka, lizengo und die verkauften Microsoft-Lizenzen – Teil 1
Fallen beim Online-Softwarekauf – Teil 2
Fallen beim Online-Softwarekauf: Lizenzhürden – Teil 3
Fallen beim Online-Softwarekauf: Die Lizenzfrage  – Teil 4
Falle: Billige Software-Lizenzen – neue Erkenntnisse – Teil 5
Falle: Inkassoforderung nach Kauf von Gebrauchtsoftware im Amazon Marketplace  – Teil 6
Fallen beim Online-Softwarekauf: Neue Erkenntnisse – Teil 7
Neues zu Fallen bei (Office-)Lizenzen bei Edeka – Teil 8
Microsoft klagt gegen lizengo wegen ‘Billig-Lizenzen’ – Teil 9
Billig-Lizenzen: Neues zu lizengo, Edeka und Microsoft – Teil 10
Falle: Office 365 Business/Microsoft 365-app-Abonnement vom ‘Reseller’ – Teil 11

Ähnliche Artikel:
Gebrauchtsoftware: Volumenlizenzen auch für Privatnutzer?
lizengo: Office online kaufen
lizengo: Kauf und Verwaltung von Softwarelizenzen für Firmen

Hausdurchsuchung beim Gebrauchtsoftware-Händler lizengo
lizengo seit 31.10.2020 offline, was ist da los?
Exit bei Gebrauchtsoftware-Verkäufern? lizengo, Lizenzfuchs & Co. im Wartungsmodus
Gebrauchtsoftware-Verkäufe: Offenkundige Betrugsfälle
Konkurs: Gebrauchtsoftwareanbieter lizengo stellt Insolvenzantrag
lizengo: Webseite des Gebrauchtsoftware-Anbieters verschwunden
Gebrauchtsoftwareanbieter lizenzfuchs.de nicht mehr erreichbar?
Staatsanwaltschaften verschicken Vorladungen in Sachen Windows 10 Lizenzkeys


Cookies blockieren entzieht uns die Finanzierung: Cookie-Einstellungen

Anzeige


Dieser Beitrag wurde unter Office abgelegt und mit Betrug, Office verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

26 Antworten zu Risiko Office-Lizenzen aus dem Software-Shop?

  1. Chris sagt:

    Ist seit Office 2013 so, der Key der H&B Editionen auf den Produktkarten im Einzelhandel dient nicht mehr wie früher zur direkten Aktivierung, sondern ist nur ein Zwischenschritt um den richtigen Aktivierungskey anzufordern. Man hat also immer 2 unterschiedliche Keys wenn alles mit rechten Dingen zu geht, den Anforderungskey und den Aktivierungskey, sowie die Verknüpfung zu einem MS Konto.

    Fazit:
    Nicht rumärgern, kauf Rückgänig machen.

    Aktuell mag noch alles funktionieren, aber ob sich Office in 2-3 Jahren noch aktivieren lässt, wenn man den PC tauscht oder neu aufsetzt, steht in den Sternen.

    • Zocker sagt:

      Das ist auch einer der Gründe, weshalb Office 2010 die letzte attraktive Version war. Zumindest für Privatkunden und ggf. kleine Unternehmen.

      • Chris sagt:

        Auch Office 2010 besitzt im Hintergrund eine Aktivierungslimit welches irgendwann mal erreicht ist, bzw. wo man vom funktionieren den MS Server abhängig bleibt.

        Glaub wenn es wirklich noch um eine Office Version geht, welches sich Out of the Box ohne Limit aktivieren lässt, dann ist das Office 2007 , zumindestens wenn man hier mit einen Volumen Key arbeitet.

      • Zocker sagt:

        Bei Office 2010 gibt es glaube ich ein Limit an Aktivierungen innerhalb der letzten 90 Tage. Wenn man nicht andauernd den PC wechselt, wird man eher keine Probleme haben.
        Letztendlich konntest du die Lizenzen aber problemlos übertragen, da immer der Key in der Box zur Aktivierung verwendet wurde. Dazu für Privatkunden die Box mit 3 Lizenzen, die es seitdem nicht mehr gibt. 150€ (100€ im Angebot) für 3 Lizenzen mit 10 Jahren Support waren ein Angebot, das es heute nicht mehr im Ansatz gibt (wenn man Keyseller ausklammert und sich nur auf offizielle Quellen beruft).

        Das letzte Office ohne Abhängigkeit von MS, also ohne Aktivierung war Office 2000 und das ist heute schon alleine wegen der Dateiformate relativ unbrauchbar (funktional natürlich immer noch gut).

  2. Albrecht Körner sagt:

    oder alternativ LibreOffice verwenden, dann gibts den Ärger nicht.

  3. Herr IngoW sagt:

    Wenn dann immer als Box-Produkt kaufen, dann ist die Key-Card im Karton (und der ist eingeschweißt) Original von MS.
    Den obigen Screenshot hatte ich noch nie, wurde bis jetzt immer verlängert. Auch auf neuen Geräten sofortige Aktivierung.
    Gibt’s aber nicht für’n Zehner.
    Und schon gar nicht auf ebay.

  4. Ärgere das Böse! sagt:

    Gelegenheit macht Diebe.
    Microsoft hat ein System, das zum Betrung einlädt :-)

  5. Dirk sagt:

    Wir hatten Mitte Januar ein eingeschweißtes Box-Produkt mit Key-Card im Karton Original von MS via Amazon gekauft.

    Office 2019 Home & Business und der Key war schon einem Konto zugeordnet also nicht benutzbar. Laut MS zwei Tage bevor es an uns geschickt wurde.

    Keine Ahnung wie das „gemacht“ wurde …

    • Steter Tropfen sagt:

      Ok… und M$ meint jetzt, es sei Sache des Kunden, zu beweisen, dass er keine Fälschung gekauft hat? Bzw. es sei einfach Pech und der Fall damit erledigt.
      Oder gibt es eine Möglichkeit, die hübsche Box mit dem werbewirksam aufgemachten KeyCard-Brimborium irgendwem von MS unter die Nase zu halten, um sein Office doch noch freigeschaltet zu kriegen?

      – Was lassen sich die Anwender eigentlich noch alles gefallen?

  6. Matschmeer sagt:

    Auch vom Distributor bekommt man als ESD-Produkt nur noch eine Exceltabelle mit Keys darin.

  7. 1ST1 sagt:

    Die Leute woillen einfach betrogen werden, um ein paar Euro zu sparen.

    Tut euch als Familie zusammenm bis zu 6 Mitglieder, Abo abschließen für 99 Euro, und ihr könnt es legal 6 mal teilen. Das macht 16,5 Euro pro Nase pro Jahr, also etwas mehr als 1 Euro pro Monat, und ihr habt Office, Skype-Freiminuten (wers braucht) und jede Nase hat 1 TB OneDrive. Das tut echt niemand weh, selbst wenn man nur durch 3 teilt, und man ist auf der sicheren Seite.

    Gibts im Windows 10 Store.

    Und wenn man ein paar Abstriche machen will/kann, tuts auch Libre Office für lau.

  8. Mr.Blacksmith sagt:

    Gerade heute eine Mahnung der eCollect AG bekommen für eine Windows 10Pro-„Lizenz“ die ich auf Rechnung bei Lizenzguru.de erworben habe! Statt der 15 Euro sollen es nun schon über 40 Euro sein!

    Direkt am Folgetag der Lieferung per eMail musste ich reklamieren, da die Aktivierung seitens MS abgelehnt wurde! Sie verlangten Screenshots, welche mehrfach zugesandt wurden durch mich, nach der vierten eMail kam nichts mehr! Ich stornierte die Bestellung und nun wird’s wohl auf einen gerichtlichen Mahnbescheid hinauslaufen, da auch eCollect schwerste Probleme der neuronalen Plastizität aufweist!

    Man darf gespannt sein! Und das alles nur, weil man einem Rentner ohne wirkliche Rente nach fünf Jahrzehnten Schufterei in dieser Republik eine Gefälligkeit erweisen wollte und Linux leider keine Alternative war!

    • Dat Bundesferkel sagt:

      „(…) und Linux leider keine Alternative war!“
      Gibt durchaus Situationen, wo das zutrifft. Einige andere schwören auf Linux Mint (gewisse Ähnlichkeiten zu Windows vorhanden).

      Neben der Software spielt aber auch immer die Hardware und Lernfähigkeit des Anwenders eine Rolle. [keine wertende Aussage!]

  9. OwenBurnett sagt:

    Also bitte wen es MSFT den Kunden so schwer macht legal Software zu erwerben, wozu dann als privater noch die mühe, einfach ein unbezahltes Office nutzen.
    Bei den gibt es keine Aktivierungsprobleme, oder Server Probleme oder sonst was, die laufen einfach bis zum Sankt Nimmerleinstag.

  10. KeKsVerteidiger sagt:

    Wo genau ist denn das Problem? Der geneigte Käufer zahlt € 10,- – € 20,- für die gefakte Lizenz, die vielleicht nur 1 Mal funktioniert. Das kann er x Mal machen und kommt immernoch günstiger weg….

    Es ist unsauber, keine Frage! Es ist am Ende illegal, ja. Aber RISIKO sehe ich keins. Und unterm Strich rechnet es sich im Einzelfall durchaus.

    Muss davor wirklich »gewarnt« werden??

    • Günter Born sagt:

      Ich fürchte, Du hast den Schuss nicht gehört – sorry. Der Blog-Leser, der den Fall auf’s Tablet gebracht hat, ist IT-Dienstleister. Wer dann noch fragt „Muss davor wirklich »gewarnt« werden?“ hat entweder keine Ahnung oder ist beratungsresistent. Nur aus diesem Grund habe ich deine Antwort hier als Kommentar freigegeben.

      • KeKsVerteidiger sagt:

        Vielleicht habe ich die Problematik nicht im Ganzen erfasst?!

        Warum bosselt ein IT-Dienstleister mit sowas rum? Diese Frage darf man stellen. Hier sollte man natürlich nur einwandfreie Lizenzen bekommen/ vertreiben.

        Darüber hinaus sehe ich die Sache entspannt. Gerne lasse ich mich aber belehren!!

      • Zocker sagt:

        Mir stellt sich hier vor allem eine Frage: warum nutzt der IT-Dienstleister nicht einen der offiziellen Vertriebskanäle wie eine versiegelte Retail-Box? Um Geld zu sparen oder seinen Kunden ein günstigeres Angebot unterbreiten zu können? Um die Problematik mit den Lizenzen nicht vollumfänglich zu kennen, muss man schon ein wenig hinter dem Mond leben als Dienstleister.
        Das soll keine Entschuldigung für den Softwareshop sein, der Dienstleister hat das Ergebnis jedoch selbst provoziert. Zumindest deutet alles darauf hin. Oder hat er etwa eine versiegelte Retail-Box gekauft? Als Kunde würde ich bei einem solchen Dienstleister exakt einmal kaufen, wenn die Herkunft der Ware derart dubios ist. Offizielle Vertriebskanäle gibt es wie gesagt.

        Bei Privatleuten sehe ich das so, dass MS diesen mehr als genug Steine in den Weg legt und das Officepaket dadurch finanziell recht unattraktiv macht. Da muss man sich dann auch nicht wundern, wenn Privatleute andere Wege ohne oder mit weniger Steinen beschreiten.

        • Günter Born sagt:

          Ich bin da ganz pragmatisch und antworte nicht auf das Warum, sondern: Es ist nicht die erste Mail von Dienstleistern, die bei mir zu diesem Thema einschlägt, seit ich über das Thema blogge. Soviel zum „so ist halt das Leben“ ;-).

          PS: Und jetzt warte ich auf die nächste Mail, wo mich jemand angiftet „Wieso bloggst Du darüber und weckst schlafende Hunde“ …

        • Zocker sagt:

          Ich denke die Problematik ist uns allen bekannt und ich finde es auch gut, dass darauf (wiederholt) hingewiesen wird.
          Allerdings darf man die Schuldigen nicht immer nur auf einer Seite suchen. Für Privatleute ist das schwer zu durchschauen und da muss man auch mal das ein oder andere Auge zudrücken. Bei einem professionellen Dienstleister sieht das anders aus. Dort darf so etwas nicht passieren. Als Kunde muss man sich auf einen Dienstleister verlassen können.
          Leider fehlen viele Infos zu dem Beispiel. Trotzdem drängt sich aus den bekannten Informationen zumindest für mich der Verdacht auf, dass der Dienstleister hier einen unnötigen Fehler begangen hat. Auf das „Warum“ und auch „Wie“ sollte man mMn schon eingehen. Vielleicht ergeben sich dadurch neue Erkenntnisse. Nicht nur für den Dienstleister, sondern v.a. für die Leser. Ansonsten bleiben solche Artikel leider sehr oberflächlich, dienen als allgemeine Warnung, aber nicht genau vor was. Das Fazit des Artikels ist goldrichtig. Und genau das MUSS ein Dienstleister schon vorher wissen. Auf ihn muss sich der Kunde verlassen können. Daher muss man auch hier Dinge kritisch hinterfragen.

          Mein Office 2010 ist übrigens eine gebrauchte Retail. Bislang keinerlei Probleme damit. Bei Bekannten von mir dasselbe. Ebenso mit Windows-Lizenzen. Bin damit immer sehr gut gefahren, weil ich davor schon immer über die Problematik von Alternativen nachgedacht habe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros). Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion.