HDMI-Stick beans cast v.2 unter Windows – Teil 4

In Teil 1, Teil 2 und Teil 3  habe ich den HDMI-TV-Empfangs-Stick beans cast v.2 kurz vorgestellt und die Inbetriebnahme sowie den Einsatz unter Android beschrieben. In Teil 4 zeige ich nun, wie man mit Windows auf den HDMI-Stick streamen kann.


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Man braucht das Programm EZCast

Ich hatte es ja bereits in Teil 2 erwähnt: Der HDMI-Stick wird über eine App oder Anwendung mit dem Namen EZCast angesteuert. Man braucht unter Windows also das Programm EZCast (bei Mac OS X ist das ähnlich). Das Programm lässt sich kostenlos und ohne weitere Registrierung von der deutschen Download-Seite herunterladen. Das Programm ist dann mit Administratorberechtigungen unter Windows zu installieren.

Während der Installation wird eine Desktop-Verknüpfung eingerichtet, über die man EZCast später aufrufen kann. Nach der Installation erfordert das Ganze einen Neustart von Windows.

Beim Starten fordert das Programm administrative Berechtigungen über die Benutzerkontensteuerung an.

Scheinbar wird dies gebraucht, um bestimmte Funktionen wie Screen-Grabbing durchführen zu können. Man hätte so etwas möglicherweise auch als Dienst implementieren können. Aber ich finde es recht positiv, dass die Entwickler diesen Weg gewählt haben, so dass nicht irgendwelche Fremddienste in Windows herumdümpeln.

Weiterhin erscheint eine Nachfrage der Windows-Firewall, um die Kommunikation im lokalen Netzwerk freizugeben.


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Hier sollte man darauf achten, dass die Kommunikation nur im privaten Netzwerk, nicht aber in öffentlichen Netzwerken, freigegeben wird. Die Anwendung fordert standardmäßig nur eine Kommunikation im lokalen Netzwerk – ich hatte aber auch schon Fälle, wo das Kontrollkästchen für öffentliche Netzwerk mit markiert war.

In einem weiteren Schritt wird die Anwendung dann möglicherweise die obige Anzeige zur Auswahl des WLAN-Netzwerks zum Einbuchen zeigen. Wählen Sie dort die SSID des HDMI-Sticks (hier EZCast-05….) und dann die Connect-Schaltfläche. In einem weiteren Dialogfeld werden Sie zur Eingabe des Netzwerkschlüssels aufgefordert.

Der Netzwerkschlüssel wird auf dem Gerät, an dem der HDMI-Stick angeschlossen ist, angezeigt. Mit diesen Schritten kann sich die Anwendung am WiFi-Hotspot des beans cast-HDMI-Sticks einbuchen.

Hinweis: Ist der beans cast-HDMI-Stick noch nicht im lokalen WLAN eingebucht, steht kein Internet zur Verfügung. Sie können dann, wie bei der Android-App (Teil 3) über die Schaltfläche Setting auf die Konfigurierungsseiten des Sticks zugreifen und auch die WLAN-Verbindung einrichten (siehe Teil 2).


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Unterschiedliche Funktionalität für diverse Windows-Versionen

Sobald die Verbindung mit dem HDMI-Stick per WiFi-Übertragung steht, wird das nachfolgende Programmfenster mit der Startseite eingeblendet. Ähnlich wie bei den anderen Apps stehen auch dort Schaltflächen für den Zugriff auf die EZCast-Funktionen bereit.

Gegenüber der in Teil 3 beschriebenen Android-App ergeben sich schon einige Abweichungen in den verfügbaren Schaltflächen.

  • DLNA: Mit dieser Schaltfläche öffnet sich ein Browserfenster, welches Ihnen den Hinweis gibt, dass der Windows Media Player als DLNA-Server verwendet werden kann.
  • EZMirror: Diese Schaltfläche ist nur unter Windows 8.1 verfügbar und ermöglicht den Zugriff auf die Miracast-Funktionen, sofern die Hardware dies unterstützt (siehe auch folgende Ausführungen).
  • Setting: Diese Schaltfläche ermöglicht Ihnen den Zugriff auf die Konfigurierfunktionen des HDMI-Sticks.
  • HQ/LQ: Diese Schaltfläche ermöglicht wechselseitig die Übertragung mit hoher oder niedriger Qualität. Low Quality sollte bei dynamischen Bildschirminhalten (Screen-Mirroring) und Präsentation vom Bildschirm gewählt werden. Bei HQ werden die Daten mit bestmöglicher Auflösung gestreamt (z.B. für Fotos oder Videos). Ein Test mit einem WeTab Tablet PC ergab bei HQ, dass nur 10 Frames pro Sekunde gestreamt werden konnten.
  • Audio ON: Ermöglicht die Audioausgabe auf stumm zu schalten und diesen Modus wieder aufzuheben.

Leider ist das Fenster nicht wirklich lokalisiert, obwohl deutsche Sprachdateien mitgeliefert werden. Die Firma bestcast.de sollte hier noch etwas nachbessern – wobei die Bedienung der Schaltflächen auch ohne Englischkenntnisse kein Problem darstellt. Auf die restlichen Schaltflächen komme ich im nachfolgenden Text noch kurz zu sprechen.

Audio- und Videoausgabe per EZCast

Die Bedeutung der beiden Schaltflächen Music und Video ist intuitiv klar, dienen Sie doch zur Wiedergabe lokaler Audio- und Videodateien. Bei Anwahl der Schaltfläche öffnet sich ein Windows-Dialogfeld zur Auswahl der Mediendatei. Nach Auswahl dieser Datei kann die Wiedergabesteuerung im Playerfenster erfolgen. Hier die Screenshots der beiden Fenster Öffnen zur Dateiauswahl sowie des Players zur Audio- (oberstes Bild) und Videowiedergabe (unteres Bild).

Die Bedienung ist recht intuitiv – aufgefallen sind mir jedoch einige Kleinigkeiten, wo die Software-Entwickler gepatzt haben. So sind im Playerfenster die Icons für die Lautstärkeregelung vertauscht (der linke Lautsprecher erhöht die Lautstärke, während dies bei den meisten Anwendungen genau anders herum ist, so dass die geringere Lautstärke über das linke Lautsprechersymbol eingestellt wird). Zudem gibt die Anwendung beim Zugriff auf Musik oder Videos nicht automatisch die Windows-Bibliotheken wie Musik oder Videos im Dialogfeld vor, sondern belässt beim Zugriff auf das Dialogfeld Öffnen die Auswahl auf dem letzten Ordner.

Das folgende Foto zeigt die Musikwiedergabe – an einem Flachbildschirm (Hintergrund) ist der Player zu sehen – im Vordergrund befindet sich der WeTab Tablet PC mit dem Fenster des Players.

Ich habe kurz ein paar MP3-Dateien angetestet, die sich problemlos auf dem HDMI-Gerät ausgeben ließen. Auch die Audiolautstärke konnte ich bei Musik- und Videodateien problemlos über den Player auf dem Windows-Rechner regeln. Das nachstehende Foto demonstriert die gleiche Situation beim Abspielen eines Videos.

Beim Test habe ich sowohl eine .mp4- als eine mpeg-Videodatei verwenden können. Bei .wmv-Dateien wurde ein Formatierungsfehler gemeldet. Im Auswahlfenster zeigt Windows die unterstützten Videoformate im Formatfeld an.

Was mir noch aufgefallen ist: Falls die Verbindung zum HDMI-Stick verloren gehen – z.B. weil eine Miracast-Verbindungsaufnahme nicht klappt, oder weil man die WLAN-Verbindung kappt, reagiert der Player nicht mehr. Man muss das Programm beenden und neu starten, um erneut Verbindung mit dem HDMI-Stick aufnehmen und diesen wieder nutzen zu können.

Screen-Mirroring ohne Miracast

Was ich natürlich recht spannend fand, war die Möglichkeit, den Bildschirm des Windows-Geräts auf den HDMI-Stick zu streamen. Dazu ist normalerweise Miracast unter Windows 8.1 vorgesehen. Dummerweise hat Miracast ziemlich hohe Hardwareanforderungen (die prima auf den Verkauf hochwertiger Rechner mit Intel iCore-CPUs optimiert sind). Daher habe ich hier keinen Miracast-fähigen Windows-Rechner verfügbar – und auch formal passende Windows-Maschinen aus dem Bekanntenkreis habe ich nicht mit Windows 8.1 zum Miracasten überreden können. Aber die Startseite der EZCast-Anwendung besitzt ja die wahlweise mit Off und Mirror beschriftete Schaltfläche.

Bei Anwahl der Schaltfläche Off springt die Anzeige auf Mirror und es erfolgt ein Spiegeln des Windows-Bildschirms zum HDMI-Stick, auch wenn dieser kein Miracast unterstützt. Die EZCast-Anwendung erfasst dann den Bildschirminhalt sowie das Audiosignal und streamt dieses per DLNA zum Stick. Auf nachfolgendem Foto ist das WeTab Tablet im Vordergrund und der HDMI-Bildschirm mit dem gespiegelten Desktop im Hintergrund zu sehen.

Allerdings sollte man da keine Wunder erwarten. Bei meinen Versuchen waren weniger als 10 Frames pro Sekunde Videosignal übertragbar. Für das Spiegeln des Desktop oder eines Programmfensters im Vollbildmodus reicht das aber aus. Auch Mauszeigerbewegungen wurden ruckelfrei übertragen.

Ich habe dann im Windows Media Player wahlweise eine Audiodatei und ein Video laufen lassen. Beim Ton gab es deutliche Verzerrungen sowie Mikro-Aussetzer und das Videobild wurde subjektiv etwas zu langsam wiedergegeben. Was das Ganze dann aus der Bahn warf, war das Abspielen eines YouTube-Videos in einer Modern UI-App. Ich hatte zwar ein Bild und auch Ton (obwohl beide Streams zweimal über die WiFi-Schnittstelle mussten). Aber die Tonqualität war doch arg bescheiden (verzerrt und Krachen) und es gab Ruckler.

Trotzdem begeisterte mich die Möglichkeit, des Screen-Mirroring, da dies für einfache Präsentationen (Browser, Office-Dokumente, etwas auf dem Windows-Desktop zeigen etc.) von mir als ausreichend eingestuft wird (nur Audio- und Videopräsentationen sollte man keine machen).

Screen-Mirroring mit Miracast

Sofern der Rechner mit Windows 8.1 ausgestattet ist und Miracast-fähige Hardware besitzt, kann die Funktion direkt in EZCast angewählt werden. Die Schaltfläche Compatible der Startseite ermöglicht eine Kompatibilitätsprüfung, ob Miracast möglich ist. Bei mir wird nur ein “kaputtes” Symbol angezeigt – da meine Hardware das nicht unterstützt (und die Funktion möglicherweise noch nicht vollständig implementiert ist).

Wählt man die Schaltfläche EZMirror, schaltet die Software den Stick in den Miracast-Empfangsmodus. Auf dem Windows-Rechner geht man anschließend unter Windows 8.1 zur Seite PC-Einstellungen –> PC und Geräte –> Geräte und kann dann den EZCast-Stick über die Plus-Schaltfläche unter Geräte hinzufügen als Empfänger hinzufügen.

Dann lässt sich das gefundene Gerät anwählen und die nachfolgend gezeigte Koppelseite erscheint, in der die auf dem HDMI-Gerät angezeigte PIN einzutippen ist.

Klappt nach Eingabe der PIN die Kopplung, kann man anschließend die Charms-Leiste am rechten Rand einblenden, auf das Symbol Geräte gehen, dann in der Seitenleiste den Befehl Projizieren wählen und sollte anschließend den Miracast-Empfänger angezeigt bekommen.

Miracast05_thumb2

Leider scheitern diese Schritte bei meiner Hardware-Umgebung, da diese nicht Miracast-fähig ist.

Die Schaltfläche Split des EZCast-Fensters sollte es ermöglichen, den Bildschirm zu teilen. Auf dem Desktop wird dann ein Auswahlfenster gezeigt, in dem man verschiedene Split-Modi für das HDMI-Gerät wählen kann. Beim geteilten Bildschirm sieht man den gespiegelten Bildschirm neben der EZCast-Konfigurationsseite. Auch ein viergeteilter Bildschirm ist möglich – den Sinn habe ich aber bisher nicht ganz verstanden. Möglicherweise kann man bei Miracast da einen zweiten Bildschirm in diesem Bereich einblenden.

Unter dem Strich gefällt mir die Funktionalität des Programms EZCast unter Windows ausgesprochen gut. Rudimentäre Screen-Mirroring-Funktionen sind auch ohne Miracast-Support möglich – und wenn die Hardware Miracast kann, stehen unter Windows 8.1 alle Möglichkeiten offen. Wie man einen Windows Media Player als DLNA-Renderer einsetzt, ist in der über die Schaltfläche DLNA abrufbaren Hilfe beschrieben – das habe ich nicht mehr getestet. In Teil 5 widme ich mich dem Streaming aus iOS auf einem iPad zum beans cast 2 HDMI-Stick.

Artikelreihe
i: DLNA-/Miracast HDMI-Stick beans cast v.2 – Teil 1
ii: Inbetriebnahme des beans cast v.2 HDMI-Stick – Teil 2
iii: HDMI-Stick beans cast v.2 unter Android – Teil 3
iv: HDMI-Stick beans cast v.2 unter Windows – Teil 4
v: HDMI-Stick beans cast v.2 unter iOS – Teil 5

Ähnliche Artikel:
a1: Hands on: Streamcasting mit DLNA, Miracast, Airplay & Co.
a2: Chromecast: HDMI-Streaming-Stick vorgestellt
a3: AirCast: Android-App zum Streamen auf Chromecast
a4: Android-App AllCast zum Streamen auf Chromecast angetestet
a5: Das iPad als Chromecast-Empfänger – einfach Knorke!
a6: DLNA im hands-on-Experiment
a7: DLNA-Streaming unter Android
a8: DLNA-Streaming in Windows

b1: TVPeCee MMS-884.quad als DLNA-Empfänger – Teil 6
b2: TVPeCee MMS-894.mira: DLNA mit dem HDMI-Stick – Teil 3
b3: Meteorit TV-Box MMB-525.SAT im Test – Teil 3
b4: TV-/HDMI-Box TVPeCee MMS-900.mira verfügbar–Teil 1

c1: Miracast bei Windows 8.1
c2: Miracast bei Windows 8.1 – Teil 2
c3: Miracast bei Windows 8.1 – Teil 3
c4: TVPeCee MMS-884.quad als Miracast-Empfänger (Android) – Teil 8

d1: SlimPort-HDMI-Adapter für das Nexus 4 im Test
d2: Nachtrag zum Samsung MHL-Adapter-Desaster

Links:
1: EZCast für Windows / Mac OS X
2: EZCast-Blog
3: EZCast-Forum
4: EZCast-Benutzerhandbuch (PDF)


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5 Antworten zu HDMI-Stick beans cast v.2 unter Windows – Teil 4


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  2. fk sagt:

    Hallo,

    so interessant Ihr Abschnitt “HDMI-Stick beans cast v.2 unter Android” auch war so unzufrieden bin ich mit dem Folgeabschnitt “HDMI-Stick beans cast v.2 unter Windows”.

    Ich selbst habe mir den Beancast 2 auch zugelegt und bin gerade von der Windows-Funktionalität bzw. der gemachten Versprechungen doch arg enttäuscht und werde den Stick wohl zurückgehen lassen müssen. Leider wird hier kaum auf die Defizite eingegangen.

    Um die gebotenen DLNA Features, die im Wesentlichen nur aus den nicht gerade Komfortablen Windows Bordmitteln bestehen, verwenden zu können braucht es den Beancast 2 nicht. Solange das HDMI Gegenstück kein Fernseher der ersten HDMI-Generation ist verfügen diese in fast allen Fällen bereits über DLNA Funktionalitäten und machen den Beancast 2 hier überflüssig. Auch wenn der Fernseher diese Funktion nicht bieten sollte – spätestens der BlueRay-Player oder etwa ein neuerer Sat-Receiver bieten diese Funktion definitiv wenn diese mit dem Netzwerk verbunden sind ((W)-Lan). Zumal der Beancast scheinbar nur wenige Videoformate/Codes beherrscht. Viele meiner Test Videos konnten von TV, AVR, BR-DVD und Receiver Problemlos wiedergegeben werden, verweigerten aber mit dem Beancast 2 die Wiedergabe.

    Aus meiner Persönlichen Sicht am enttäuschendsten ist aber, wie eingangs erwähnt, die Mirror Funktion. Sie ist nicht nur, wie Sie bereits erwähnten, von eingeschränktem Nutzen sondern eigentlich völlig unbrauchbar.
    Bei einer Entfernung von ~2 Metern ohne Hindernisse oder größere Störeinflüssen (neben dem TV-Gerät und dem Computer) konnte ich selbst im 720p Modus und “LQ” keine Flüssigen Maus-Bewegungen auf den Fernseher bringen um dort zB. etwas zu zeigen/zeichnen. Das blättern in Präsentationen verläuft deutlich ruckelnd und das einbinden von kurzen Demonstrationsbeispielen, egal ob Animation oder kleine Videofenster, erinnert an ein Daumenkino.

    Leider kann ich ebenfalls noch nichts Genaues zur MiraCast Funktion sagen da mein Laptop, obwohl dieser nicht sonderlich alt ist, nicht unterstützt wird. Im laufe dieser/nächster Woche erhalte ich jedoch mein Surface Pro2 aus der Reparatur zurück und werde mir eine Meinung zu MiraCast auf dem PC bilden.

    Mein, Persönliches, bisheriges Fazit ist jedoch: Ernüchternd. Von der „Romantischen“ Vorstellung des brauchbaren HDMI-Kabel Ersatzes darf weiterhin geträumt werden. Theoretisch wäre dies ja noch nicht einmal besonders schlimm wenn die Produkttexte und Versprechungen nicht das Gegenteil verheißen würden. Auch ist die MiraCast Unterstützung seitens der Hersteller schinbar noch recht mau was dem ganzen einen zusätzlichen faden Beigeschmack gibt.
    Anzumerken noch folgendes: Ein USB2.0 Anschluss, also der momentane Standard an allen Wiedergabegeräten (sofern überhaupt vorhanden) liefert nach Spezifikation maximal 500mA. Scheinbar benötigt der Beancast 2 aber deutlich mehr Leistung. Durch ein separates Steckernetzteil (im Lieferumfang ist lediglich ein 1m USB-Kabel enthalten) mit 2A konnte die Framerate zwar sicherlich um 1/3 angehoben werden (was aber immer noch weit entfernt von flüssiger Wiedergabe ist!)

    Mit freundlichem Gruß
    fk

    *Meine Erfahungen beziehen sich bereits auf die Verwendung eines speraten Steckernetzteiles, also bereits mit “1/3” mehr Leistung. Ohne diese fällt der Nutzen des Beancast 2 weiter.

    • Günter Born sagt:

      @fk: Danke für das ungeschminkte Feedback. Selbstverständlich belasse ich dir deine subjektiven Einschätzungen – die sicherlich auch für deine Situation wohl begründet sein können – den “Nutzen” muss eh jeder selbst beurteilen.

      Allerdings denke ich, man sollte wohl die Kirche im Dorf lassen und auch die technischen Restriktionen im Hinterkopf behalten. Ich erlaube mir daher doch, einige Relativierungen zu deinen Ausführungen. Internet üblich verwende ich das Du – hoffe, das ist in Ordnung.

      >Windows-Funktionalität bzw. der gemachten Versprechungen doch arg enttäuscht <

      Da ich mir die Webseiten von bestbeans.de vor dem Test nicht angesehen habe, kann ich zu deren Versprechen nichts sagen. Ich habe den Stick hier aus der Verpackung genommen und getestet, um die Funktionalität herauszubekommen. Und das, was ich gesehen habe, hat mir persönlich (ist aber alles subjektiv) extrem gut gefallen – und ich hatte im letzten Jahr so einige HDMI-Sticks in den Fingern.

      >Solange das HDMI Gegenstück kein Fernseher der ersten HDMI-Generation ist verfügen diese in fast allen Fällen bereits über DLNA Funktionalitäten und machen den Beancast 2 hier überflüssig. <

      Das geht aber jetzt aber am Thema vorbei – oder? Ein HDMI-Empfänger macht nur Sinn, wenn ein Gerät so was nicht kann. Unter der Prämisse “ich habe DLNA-fähige Geräte” beschaffe ich mir persönlich keinen DLNA-fähigen HDMI-Stick – aber möglicherweise sehe ich da was falsch.

      >Zumal der Beancast scheinbar nur wenige Videoformate/Codes beherrscht. Viele meiner Test Videos konnten von TV, AVR, BR-DVD und Receiver Problemlos wiedergegeben werden, verweigerten aber mit dem Beancast 2 die Wiedergabe.<

      Dann mache dich bezüglich der DLNA-Spezifikationen schlau. Die DLNA-Spezifikationen spezifizieren nur einen Basissatz an Funktionen für den DLNA-Renderer. DLNA 1.5 soll etwas mehr können und die Entwickler von DLNA-Servern können entsprechende Konverter implementieren, die weitere Videoformate zum Casten und Rendern auf dem Empfänger ermöglichen.

      >Aus meiner Persönlichen Sicht am enttäuschendsten ist aber, wie eingangs erwähnt, die Mirror Funktion. Sie ist nicht nur, wie Sie bereits erwähnten, von eingeschränktem Nutzen sondern eigentlich völlig unbrauchbar.<

      Sehe ich persönlich deutlich differenzierter. Gut, hier waren im Büro beim Test nur 1,5 Meter Abstand zwischen HDMI-Stick und einem Uralt-Laptop. Aber das Casting hat funktioniert – Office-Dokumente oder PDFs ließen sich problemlos auf den Monitor übertragen.

      Nach deiner Kritik habe ich mir den beans cast 2 nochmals aus der Box rausgezerrt, ein Samsung Galaxy S4 geschnappt und quer durch’s Büro getestet (so ca. 4 – 5 Meter Abstand). Statische Dokumente sind problemlos übertragbar, Fotos und MP3-Dateien auch. Bei Videostreams (YouTube) wird es kritisch, da die WiFi-Strecke 2x zu überspringen ist. Da buffert es häufig und macht keinen Spass.

      Ich schätze, dass da bei deinem Notebook entweder das WLAN-Signal schlecht ist oder sonst etwas hakt. Die Übertragungsrate ist immer eine Funktion der verfügbaren WiFi-Standards, der Signalqualität und der Fähigkeit der Quelle, die Daten schnell genug zu liefern. Mir fehlen hier als Blogger Zeit und Geld, da Messungen zu machen. Dass es Einschränkungen gibt, hatte ich geschrieben. Und dass ein HDMI-Stick nicht unbedingt die beste Antenne hat, sollte auch klar sein. Bei einer guten Funkverbindung sollte die Signalübertragung aber schon tun.

      Und wer’s in voller Bandbreite und preiswert haben will, haut halt ein HDMI-Kabel rein. Animierte PowerPoints würde ich auch nicht unbedingt casten wollen, wenn die Übertragung nicht per Miracast möglich ist. Ausprobieren kann man es aber schon – oder mal ganz platt ausgedrückt:

      – ich kann mich natürlich auf den Standpunkt stellen “Miracast only” – und wenn’s funktioniert, habe ich Glück gehabt
      – wenn es keine Miracast-Unterstützung bei meinem Gerät gibt, mutiere ich halt zum digitalen Habenichts und schaue in die Röhre

      Da fand ich den bei EZCast gewählten Ansatz: Ich biete dir eine Mirroring-Funktion vom Bildschirm an – probiere, was Du da rausholen kannst – schon genial gedacht. Wenn es klappt, kann ich mich freuen und das bestmögliche (Miracast oder natives Mirroring) nutzen. Wenn es nicht klappt, war es einen Versuch wert. Dann weiß ich halt, dass die vorhandene Technik das nicht kann.

      Aber mag jeder anders sehen – und dazu zu schreiben “so unzufrieden bin ich mit dem Folgeabschnitt “HDMI-Stick beans cast v.2 unter Windows”” – hm, da kann ich wenig mit anfangen.

      >„Romantischen“ Vorstellung des brauchbaren HDMI-Kabel Ersatzes darf weiterhin geträumt werden. Theoretisch wäre dies ja noch nicht einmal besonders schlimm wenn die Produkttexte und Versprechungen nicht das Gegenteil verheißen würden. Auch ist die MiraCast Unterstützung seitens der Hersteller schinbar noch recht mau was dem ganzen einen zusätzlichen faden Beigeschmack gibt.>

      Keine Ahnung, wo Du die “romantischen Vorstellungen” her hast – und Produkttexte und Versprechungen kannst Du auch nicht aus dem Blog haben. Was die “MiraCast-Unterstützung seitens der Hersteller” betrifft, kann der beans cast 2 wohl eher nix für – oder was sehe ich falsch? Von daher habe ich den Eindruck, dass da (unrealistische) Erwartungen und Wirklichkeit schon extrem auseinander klaffen. Aber möglicherweise bin ich ja auf dem Holzweg. Ich habe für meine Wertung halt nicht “eigene Erwartungen” sondern “Erfahrungen mit einer handvoll HDMI-Sticks unterschiedlichen Genres” am beans cast 2 gespiegelt. Und auf diesen Erfahrungen basieren meine Ausführungen im Blog. Da kann man sicher drüber diskutieren – aber solange keine andere Basis da ist, denke ich, ist es schon ein guter Ansatz.

      Unterm Strich muss eh jeder Anwender entscheiden “passt für mich – oder ist nix”. Da will ich dir auch die Aussagen nicht nehmen oder uminterpretieren. Da ich mit dem Hersteller nichts zu tun habe, stellen die Blog-Artikel für Interessenten eine Möglichkeit dar, sich über das Teil zu informieren und eine weitere “Meinung” einzuholen. Die Schlüsse muss dann eh jeder persönlich treffen.

      Zum USB-Problem 500 mA – ist ein interessantes Detail, zu dem ich mir bisher wenig Gedanken gemacht habe. Denn man kann das von dir erwähnte USB-Steckernetzteil einsetzen – eine 220 Volt Steckdose ist meist in Reichweite. Ich hatte hier sogar ein Steckernetzteil beim Test – habe aber eben spasseshalber beim Galaxy S4-Test quer durch’s Büro den HDMI-Stick an einen USB-Anschluss des PC gehangen. Bis auf die YouTube-Videowiedergabe hatte ich keine Probleme. Sogar das Live-Kamerabild des Samsung Galaxy S4 wurde sehr zügig auf den 24 Zoll-Monitor, den ich als Anzeigegerät verwendete, übertragen. Dass man mit höherer Stromabgabe am USB-Port mehr Empfangsleistung erreicht wird, ist mir neu. Ich werde da den Entwickler einfach mal kontaktieren – vielleicht gibt dieser ja eine Rückmeldung. Finde ich aber interessant.

      Allerdings möchte ich auch eine Erfahrung aus der Praxis nicht verschweigen, kommt beim Kommentar doch latent der Vorwurf heraus, dass der beans cast 2 extrem viel Strom braucht. Bei meinen Tests im letzten Jahr ist mir aufgefallen, dass die HDMI-Sticks und Boxen alle extrem warm wurden – und von einem Entwickler weiß ich, dass da die erste Version eines Sticks überhaupt nicht auf den Markt kam, weil der noch heißer wurde. Im betreffenden Blog-Beitrag von mir findet sich der Tipp, den HDMI-DLNA-Stick nicht in Nähe einer Gardine zu positionieren. Der best beans 2 HDMI-Stick ist mir persönlich da positiv aufgefallen, da er sich nach einiger Betriebszeit wesentlich kühler als andere HDMI-Sticks anfühlte. Aber ich habe nie mit einem Digitalthermomenter nachgemessen und auch die Aufnahmeleistung nie ermittelt.

      PS: Nebenbei weiß ich seit einer Stunde, dass demnächst eine Zeitschrift einen Artikel zum beans cast 2 bringt, der ähnlich positive Eindrücke wie hier im Blog wiederspiegelt. Von daher bin ich jetzt etwas ratlos bezüglich deiner fundamental unterschiedlichen Einschätzung.

  3. fk sagt:

    Hallo,
    vorab vielen Dank für deine Rückmeldung.

    Natürlich mochte ich auch dir deine Meinung lassen und dich nicht von Gegenteilen überzeugen sondern ehr ein paar Denkanstöße mit auf den Weg geben. Ich sehe gerade beim Überfliegen des Textes das es doch sehr viel geworden ist (Sorry), also erwarte ich nicht unbedingt eine Antwort.

    Kauf:
    Da es für den geneigten Endverbraucher recht unwahrscheinlich ist solch einen Stick einfach so in die Hände zu bekommen wird er zwangsläufig, so wie ich auch, durch Werbung bzw. die Artikeltexte und deren Verheißungen auf einen solchen Artikel aufmerksam und es kommt, im besten Fall, zu einem Kauf. Wobei ich es sehr begrüße das solcherlei Informationsquellen im Vorfeld dieses Tests von dir gemieden wurden.
    Nun ich kaufte den Beancast 2, samt Werbeversprechen, und fand erst auf der Suche nach Workarounds diesen Blog.

    DLNA:
    Das ein solcher HDMI Stick, mit Sicht auf DLNA, nur wenig Sinn macht wenn bereits Empfangsgeräte vorhanden sind stimmt natürlich. Dennoch: DLNA ist nur ein Standard der festlegt wie etwas übertragen werden sollte. Es werden, dem Standard nach, auch nur je ein Bild, Audio und Video Format „vorgeschrieben“. Stelle ich also sicher dass mein Gerät diese, sehr geringen, Standards erfüllt darf ich mein Produkt zertifizieren lassen und mit DLNA Unterstützung werben.
    Das dies an für sich doch recht realitätsfremd ist sollte verständlich sein, weshalb viele (die meisten?) Hersteller ihren DLNA Zertifizierten Geräten bereits seit Jahren mehr Funktionen zur Seite stellen.

    Da DMC und DMS in beiden Fällen der gleiche Laptop/NAS war und dieselben Videos auf dem gleichen Fernseher wiedergegeben wurden liegt der einzige Unterschied im DMR. Genauer gesagt im eingebauten DMR des Fernsehers und dem des Beancast 2. Es darf sich natürlich darüber gestritten werden ob es konsequent ist sich nur an den minimalen Standard zu halten und somit in Kauf zu nehmen einen geringeren Funktionsumfang zu bieten als andere, teilweise mehrere Jahre alte Geräte, oder etwas Blauäugig.
    Es macht also durchaus Sinn, sich einen solchen Stick zu kaufen wenn die vorhandenen Jahre alten DLNA Geräte ebenfalls nur das nötigste taten um Zertifiziert zu werden und man von einem 2014er Produkt deutlich mehr erwartet.

    Mirror: (kein MiraCast)
    Leider scheint es hier als würden wir aneinander vorbei reden, sollte dies nicht der Fall sein bitte ich um Verzeihung.
    Ich schieb in meinem Bericht dass keine flüssigen Bewegungen, Animationen oder Videos (auch mp3‘s) im Mirror-Modus angezeigt werden konnten. Ich bemängelte also Probleme bei Dynamischen Inhalten und du antwortest das Statische (Word, PDF) keine Probleme machen, also zwei verschiedene Themen. (Wobei ich mir das schreiben in Word-Dokumenten mit einem Imputlag von ~ zwei Sekunden auf Dauer unangenehm vorstelle)

    Da ich nicht genau weiß wie mit dem S4 getestet wurde, den ich beziehe mich immer noch auf Windows, gehe ich davon aus das das S4 bereits über Android >4.x.x.x(?) verfügt und somit MiraCast nativ unterstützt. Also erneut zwei unterschiedliche Themen (EZCast DLNA Mirror – MiraCast Mirror).

    Verwendet man die EZCast Funktion „Video“ kann in der Tat ein Video mit entsprechendem Format Großteiles Störungsfrei übertragen werden. Von Workflow kann dann aber endgültig keine Rede mehr sein. Also müsste man, um in Beispielsweise in Präsentationen ein Video zu zeigen, die Präsentation minimieren, den Mirror-Modus beenden, den Video Modus starten, das Video heraussuchen und wiedergeben. Nach dem Video natürlich wieder in Mirror-Modus und Präsentation wechseln.

    Das WLan hier ist übrigens „Hervorragend“ wenn ich der Windows Anzeige glaube darf. Der Router steht in meinem Tests etwa 2 Meter hinter mir (Router -> Laptop ca. 2m | Router -> Beancast 2 ca. 4m) und unterstützt den 802.11n (RT-N66U) genau wie der Laptop. Rein Theoretisch also Optimal. Wobei der Router hier eigentlich irrelevant ist da eine direkte Verbindung zwischen den Geräten aufgebaut wird.

    Fazit:
    Dem „Und wer’s in voller Bandbreite und preiswert haben will, haut halt ein HDMI-Kabel rein.“ und „Animierte PowerPoints würde ich auch nicht unbedingt casten wollen, wenn die Übertragung nicht per Miracast möglich ist“ Kann ich mich komplett anschließen.

    Bei dem „Für den EZCast gewählten Ansatz“ nur bedingt. Wenn ein Produkt mit etwas wirbt an sollte es dies auch liefern oder zumindest erwähnen das es zu Problemen kommen könnte und nicht „Probiere, was Du da rausholen kannst […]. Wenn es klappt, kann ich mich freuen […]. Wenn es nicht klappt, war es einen Versuch wert.“ Wäre dies bei allen Produkten so wäre das schon sehr traurig.

    Die Romantik:
    Ja wo kommt sie her? Selbstverständlich ist hier eine Redewendung gemeint. Jedoch beruhen die Vorstellung auf ganz normalen Täglichen Erfahrungen wie sie sicherlich unzählige Leute täglich machen. Natürlich habe ich diese NICHT aus diesem Blog, das habe ich auch nie behauptet oder andeuten wollen! Dass der Beancast 2 etwas dafür kann dass die MiraCast Unterstützung noch nicht sonderlich verbreitet ist habe ich auch nirgend geschrieben. Ich sagte nur das die Tatsache das es bisher nur wenig Native Unterstützung gibt verleiht einen zusätzlichen faden Beigeschmack.

    Nun was sind denn diese „Unrealistischen Erwartungen“? in Zeiten von Übertragungsraten von bis zu 900Mbps(!)im Dualband (802.11/n) und Laptops mit 4×3,5Ghz, SSDs und mehr? Müssen also Produktbeschreibungen und Werbeversprechen generell als Unrealistisch betrachtet werden? Ja ich habe keinerlei Erfahrung mit vergleichbaren Produkten und glaube dir auch das der Beancast sich besser schlägt als viele Konkurrenten (du hast hier eindeutig den größeren Erfahrungsschatz); bezweifele ja noch nicht einmal das es „ein guter Ansatz“ ist. Jedoch ist es auch nicht die Lösung. (DLNA seit 2004, 802.11/n seit 2009)

    Strom:
    Ganz anders als deine Antwort vermuten lässt mache ich dem Gerät keinen Vorwurf über zu hohen Stromverbrauch! Ganz im Gegenteil. Es dürfte, ein entsprechendes Netzteil im Lieferumfang vorausgesetzt, auch gerne 5A benötigen solange es seinen Aufgaben nachkommt! Ich verlange um Himmelswillen NICHT dass irgendwelche Testaufbauten zur Bestimmung der WLan stärken oder der Stromaufnahmen gemacht werden. Das würde tatsächlich den Rahmen eines Blogs sprengen. Jedoch besitzt mein USB Netzteil, genauer gesagt ein Labornetzgerät mit USB Adapter eben auch eine Stromanzeige welche im Betrieb über diesen 500mA der Spezifikation liegt. Einige USB Hosts haben keinerlei Problem damit wenn Geräte mehr als diese 500mA ziehen und begrenzen bei ca 500mA, liefern bis zu 700mA oder begrenzen nichts und Zerstören USB Controller und/oder Leiterbahnen (letzteres zugegeben nur in günstigen Geräten). USB3.0 übrigens bis 900mA.

    Test in Zeitungen:
    Ich freue mich immer wenn Leute nicht ständig einer Meinung sind und möchte meine Meinung auch niemandem aufzwingen. Mir viel bei der Suche nach Workarounds auch auf das viele recht angetan von dem Beancast sind. Es viel ebenso häufig auf das oft von Android bzw. Handys generell die rede war und die Kunden sich freuten ihre Handyvideos und Fotos einfach auf einem Fernseher wiedergeben zu können – oder eben ihren Handyscreen Mirrorn konnten.

    Es kommt sicherlich darauf an was mit dem Gerät gemacht werden soll. Bei mir ganz klar „HDMI-Brücke“ mit möglichst verschiedenen (Quell-)Geräten. Der Beancast wirbt mit MiraCast Mirror und, sollte der PC es nicht können, EZCast Software Mirror.
    Der Beancast kann natürlich noch mehr als das. Ich jedoch bezog mich einzig und allein auf Windows. Das auch Android, IOs, ect. unterstütz werden und auch andere Dinge als nur Mirror gemacht werden kann mag diesen Stick zu etwas besonderem in seiner Klasse machen und ihn vom Rest abheben, ist jedoch für meine (Persönliche) Bewertung irrelevant da nicht von Nutzen (Also quasi eine Teilbewertung). Deshalb findet sich mein Kommentar auch „unter Windows“.

    Ich möchte an dieser Stelle aber keine ewig lange Grundsatzdiskussion starten oder ähnliches. Es ist wirklich nur meine Persönliche Meinung die einfach nur auf meinen Erfahrungen im Test des Sticks beruht. Quasi eine einfache Pro und Contra Auflistung. Urteil: „Nicht so Pralle“ Ich habe den Stick nun zurückgehen lassen und werde weiter auf passende Lösungen warten.

    Mit freundlichem Gruß
    fk

    • Günter Born sagt:

      @fk: Nochmals danke für die ausführlichen Erläuterungen. Gut ist natürlich, dass Du mit einem USB-Netzteil die Stromaufnahme messen kannst. Der Entwickler wollte mir noch Infos zukommen lassen, wie sich die Leistung des WiFi-Teils bei höherem Strom verändert. Ich hatte da aber noch eine Idee – bei meinen Android Smartphones messe ich gerne die WiFi-Empfangsleistung mit der App Android Status. Und genau das habe ich getan – mit interessanten Ergebnissen.

        Pegel in 1 m Abstand Pegel in 4 m Abstand
      FRITZ!Box 7390 -48 dB -60 dB
      beans cast 2 mit USB -34 dB -49 dB
      beans cast 2 an Netzteil -23 dB -50 dB

      Die Messungen bestätigen, dass der WiFi-Pegel bei Stromversorgung per USB-Netzteil wohl ansteigt – wobei die Unterschiede mit steigender Entfernung nicht mehr ins Gewicht fallen. Streng genommen müsste ich jetzt eine Messreihe fahren, um statistische Aussagen zu erhalten – war mir aber zu aufwändig. Interessant ist aber, dass der beans cast 2 einen höheren WiFi-Pegel besitzt, als meine in der Empfangsleistung gedrosselte FRITZ!Box.

      Was mir natürlich noch einfällt: Ich habe keine Möglichkeit, den WiFi-Kanal am beans cast 2 zu wechseln. Möglicherweise kommen da deine Störungen her.

      Zu “Test in Zeitungen:” Ich freue mich immer wenn Leute nicht ständig einer Meinung sind und möchte meine Meinung auch niemandem aufzwingen. Mir viel bei der Suche nach Workarounds auch auf das viele recht angetan von dem Beancast sind.

      Interessante Info – dann ist mein Eindruck ja nicht so ganz falsch gewesen. Als Autor und Blogger, der Sachen testet, stehe ich natürlich latent im Risiko, etwas gravierendes zu übersehen. Aber hier falle ich wohl mit meinem Eindruck in die gleiche Richtung wie andere Tester – ist zumindest für mich mal beruhigend ;-).

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  5. Holger sagt:

    Hallo,

    danke für den ausführlichen Test des Dongles!
    Ich habe auch seit einiger Zeit so ein Teil, unter iOS habe ich kein Problem damit, nur bekomme ich es mit meinen Windows-PC´s nicht gebacken, dass der Tom beim streamen übertragen wird :-(
    Ich hab es unter Windows 8.1. wie mit Windows 7 probiert, Videobild wird übertragen, nur es kommt kein Ton…

    Wer hat da ne Idee an was das liegen könnte !!!

    Gruß
    Holger

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