Windows 10 Home erzwingt automatische App-Updates

Benutzer von Windows 10 Home werden nicht nur mit automatischen Windows-Updates beglückt. Auch Apps werden automatisch aktualisiert, wie gerade im Internet diskutiert wird.


Werbung



Ich habe es nur am Rande in irgend einem Kommentar hier im Blog mitbekommen und dann mal kurz recherchiert. Über WinSuperSite wird man auf diesen MS Answers-Thread verwiesen. Jemand bemängelt, dass App-Updates bei ihm nicht blockiert werden könnten.

So sieht es in Windows 10 Pro aus

Ruft man in Windows 10 Pro den Windows Store auf, klicke auf das Buger-Menü in der linken oberen Ecke und wählt im Menü Einstellungen. Dann sieht die Einstellungsseite so aus:

Ich kann also die App-Updates auch deaktivieren – man hat laut neowin.net 6 Monate Verzögerungszeit.

Das droht den Windows 10 Home-Nutzern

Wenn ich jetzt fies wäre, würde ich bei den Windows 10 Home-Nutzern von “digitalen Habenichtsen” sprechen. Aber ich bin nicht fies und zeige einfach mal, wie es dort so ausschaut:

Da ist die Option ausgegraut und ich soll meinen Systemadministrator fragen, wie die Einstellung zu ändern sei. Macht doch Spass, wenn man sich selbst befragen muss und keine Antwort weiß, außer “dat geht net”.

Kleine Randbemerkung: Der Store auf dem System ist so kaputt, dass dieser nicht mal ein Burger-Menü aufweist. Da muss ich über das Kontosymbol auf die Einstellungen gehen, um die obige Seite aufzurufen. Und Paul Thurrott berichtet auf seiner Site von Bugs, die bei ihm Auto-Updates der Apps verhindern.

Meine Gedanken zu dem Ganzen behalte ich mal für mich, gehe jetzt aber in den Keller und lache mir ins Fäustchen. Denn gerade habe ich mal wieder gelernt: Geiz ist geil, haben sich doch 25 Millionen Nutzer dieses Windows 10 auf ihr System gezogen …

Ähnliche Artikel:
Windows 10: Upgrade-Matrix und Hardwareanforderungen
Windows 10: Microsoft benennt die Verkaufsversionen (SKUs)
Windows 10: Feature-Vergleich zwischen den Versionen (SKUs)
Windows 10: Upgrade wird in Wellen ausgerollt …
Windows 10: Künftige Feature-Updates sind wohl gratis …
Bringt Windows 10 Home Zwangs-Updates?
Windows 10: 8 Monate Zeit zur Update-Installation in Firmen
Windows 10: Kein Upgrade ohne Lizenz – das passiert
Windows 10: ISO aus den ESD-Downloads bauen
Windows 10: Doch N-Editionen & Details zum Update-Prozess
Windows 10: Cortana abschalten, Bing deaktivieren, Updates verhindern…
Windows 10 Hardware-Splitter …
Windows 10: ISOs für MSDN-Abonnenten verfügbar
Windows 10: ISOs auch öffentlich verfügbar
Windows 10: Hintergrund der Anmeldeseite wechseln
Windows 10: Keine Startmenü- und App-Synchronisation
Windows 10-Upgrade: Was passiert mit Alt-Produktkeys?
Windows 10: Clean-Install nach Upgrade möglich
Windows 10: Preise bestätigt
Windows 10: Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick
Windows 10: ISO aus den ESD-Downloads bauen
Windows 10-News zum Wochenende (20.6.)
Media Feature Pack für Windows 10 N erhältlich
Windows 10: SDK, ADK, IoT, Treiber und Testversion verfügbar
Windows 10: WLAN-Optimierung als Sicherheitslücke?
Windows 10: Abgespeckt, Apps auf 10 Geräten installierbar
Windows 10: Upgrade kann externe Medien nutzen
Windows 10: Skalierungs-Unterstützung für Multimonitore
Windows 10: Neuerungen bei Microsoft Family
Windows 10: Ende des Lizenzkeys und der Systemsteuerung?
Windows 10 soll die “letzte” Haupt-Windows-Version sein
Windows 10: ms-settings:-Befehle für Einstellungen
Windows 10 RTM ohne OneDrive-App
Windows 10: Das Media Center ist endgültig tot!


Werbung

Test: Windows 10 auf dem Medion Akoya P2214T
Windows 10-Upgrade-Aufforderung für Windows 7/8.1-Nutzer
Windows 10: Upgrade von Windows 7/8.1 blockieren
Windows 10: Fensterrahmen und mehr anpassen
Windows 10: Download mit dem Media Creation Tool – Teil 1
Windows 10: Schnellzugriff auf Einstellungen per God-Mode


Werbung

Dieser Beitrag wurde unter Apps, Windows 10 abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

12 Kommentare zu Windows 10 Home erzwingt automatische App-Updates

  1. Ralf Lindemann sagt:

    Ja, stimmt schon: „Geiz ist geil, haben sich doch 25 Millionen Nutzer dieses Windows 10 auf ihr System gezogen…“

    Aber man muss ja nicht alles glauben, was die Marketing-Strategen bei Microsoft erzählen. 25 Millionen Upgrades als Erfolg zu verkaufen, geht eigentlich nur, wenn man Mathematik ignoriert.

    Laut Microsoft läuft Windows weltweit auf ca. 1,5 Milliarden Geräten. 25 Millionen Upgrades heißt nach Adam Riese, dass bei knapp 1,7% Windows Rechnern ein Upgrade durchgeführt wurde. Im Umkehrschluss: 98,3% der Windows Nutzer haben sich bislang gegen ein Upgrade entschieden. Erfolgsmeldungen gehen irgendwie anders 😉

    • Günter Born sagt:

      No, dein letzter Schluss stimmt so nicht. Der Großteild er 1,5 Milliarden hatte keine Chance, weil Microsoft das Upgrade in Wellen ausrollt ;-).

      • Ralf Lindemann sagt:

        Oh, da habe ich statt der Mathematik wohl die technischen Gegebenheiten ignoriert… Für meine letzte Schlussfolgerung müsste man sich die aktuellen Reservierungszahlen anschauen und nicht die Zahl der tatsächlich ausgeführten Upgrades…

  2. Pingback: Autom App-Updates: Das ist ein schlechter Witz sein und ein Fall von geht gar nicht!!

  3. Tom West sagt:

    Danke Dir für Deinen prompten Beitrag Günter. Vielleicht eskaliert es ja. Ich persönlich hab mein Backup 😉 Muss aber sagen, dass sich das System, bis auf den mir fehlenden Startbildschirm (Tablet-Modus für Ultrabook ist kontraproduktiv) läuft es bei mir zumindest gleich ;))

  4. Tom West sagt:

    OMG Rechtschreibung sollte ich noch einmal üben 🙁

  5. Tim sagt:

    Toll am Store ist doch auch, das er in einer Multibenutzerumgebung nicht Multibenutzertauglich ist. Wer sich zuerst anmeldet ist der Dumme, bzw
    ist ein Wechsel zwischen verschiedenen gespeicherten Benutzerkonten ja direkt mal ohne Passwortabfrage möglich, egal wer sich auf welchem Konto anmeldet.

    Schmunzeln muss ich auch darüber, das Edge in dem echten Administrationskonto (net user Administrator /active) aus Gründen der Sicherheit nicht läuft. Lässt schon tief Blicken, oder?

  6. Tim sagt:

    Mal in den Blog gefragt: Hat jemand schon zuverlässige Daten für eine Anti MS Hosts Datei im Netz gefunden? Updates und MS-Neugierde sollten sich ja so zuverlässig eindammen und kontrollieren lassen. So bestimmt man dann doch wann was kommt.

    Mit ist bisher nur diese Seite aufgefallen, auf der einige Tipps allerdings mit Vorsicht zu genießen sind. Auch funktionieren 2 der Einträge für die Hosts Datei vermutlich nicht so, wie sie dort stehen. Betrifft auch nur Tracking und nicht die Update Server.

    https://www.reddit.com/r/conspiracy/comments/3fhy27/how_do_disable_all_privacy_leaks_in_windows_10/

    Wie gesagt, einige Tipps mit Vorsicht genießen, besonders die Geschichten mit Powershell Get-AppxPackage Befehlen.
    Gibts dazu eigentlich schon ordentliche Beschreibungen zu finden? Oder wird das ein neues Kapitel für eines deiner Bücher Günter? Wär ein 100% Kaufgrund 😉

    • Günter Born sagt:

      Von mir wird es da kein Buch zu geben, da ich a) nicht 3 Mönate für vielleicht 3…0000 Euro Tantiemen ackern möchte und b) bin ich nach dem Sport Unfall auf nicht absehbare Zeit arbeitsunfähig – sorry.

      • Tim sagt:

        Hmm, schade eigentlich. Aber dafür entschuldigen musst Du dich nun wirklich nicht.

        Hab nebenbei ein nettes Tool gegen Cortana gefunden, grade bei Notebooks mit fest verbautem Mikro.

        Derzeit laut Virustotal virenfrei und verhält sich auch nicht merkwürdig im Speicher, ist Portable, ohne installation und macht was man möchte auf einfache Art:

        Das fest verbaute Mikrofon im Notebook per Tastenkombi und beim booten ausschalten! Sogar eine deutlich rote Anzeige in der Taskleiste kann man sich anzeigen lassen, wenn das Mikro per Programm aktiviert wird.

        https://code.google.com/p/micmute/downloads/list

        • Andreas B sagt:

          Auf die Gefahr, dass Du mich jetzt auslachst… Kann man dafür nicht einfach ‘nen Blindstecker (Klinkenstecker ohne was) in die extern-Mic-Buchse stecken und gut is?

          • Tim sagt:

            Wieso auslachen?

            In der Theorie mag das auch funktionieren, klar, ein solcher Stecker wär in den meisten Fällen wohl nur schwerer zu beschaffen, wie ein kleines Programm, für das man nicht extra loslaufen muss…

            Zweitens kommt es auch auf die Buchsen an. Bei meinem Notebook ist es eine Kombibuchse, also Lautsprecher und Micro, nicht zwei getrennte, und hören möchte ich schon was, selbst wenn das Mikro aus ist 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.